Indiana Tribüne, Volume 26, Number 161, Indianapolis, Marion County, 28 February 1903 — Page 3
Jndiana Tribüne, 28 . Februar 1903;
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Nothschrei. AmRandederLerzweiflnngftehen Philippinen-Bcwohner.
Des PrSstdenten SpecialBotschaft über dte Lage der Inseln. Einwanderungs'Vorlage vom Senat berathen. Verschiedene der schärfsten Bestimmungen ausgemerzt. Demokraten im Hause beharren auf ihrer Obstruktion. Cabinet rechnet nicht mehr auf An nähme der Perträge. Akademie für dramat. Kunst Millionäre geschaffen. durch EinAppelldesPräsi. d e n t e n. Washington, 27. Febr. Der Präsident übersandte dem Senate heute eine Botschaft, in welcher er den Inhalt einer soeben von Gouverneur Taft eingegangenen Cabeldepesche mittheilt. Dieselbe betont die dringende Nothwendigfeit, daß die Tarif-Vorlage des Hauses vom Senate angenommen werde. Die Verhältnisse der industriellen und geschäftlichen Lage haben sich seit November erheblich verschlechtert; ohne Annahme des Zoll-Gesetzes müssen die ausgedehnten Interessen der philippinischen Zucker- und Tubak-Jn-dustrie einen schweren Stoß erleiden. Eine Anzahl Tabak - Fabriken und Zucker-Haciendas würden zum Stillstand genöthigt. Die Zoll-Einnahmen sind in diesem Monat um z gesunken, ein Zeichen der verminderten Kaufkraft der Inseln. Ein allgemeiner GeschäHs-Stillftand ist vorhanden. AUe politischen Parteien, einschließlich der Arbeiter-Gewerkschaf' ten, petitioniren auf's dringendste für Annahme des Zollgesetzes. Ein Fehlschlag in dieser Richtung würde höchst entmuthigend wirken. Vice-Gouverneur Luke Wright bestütigt in entschiedenster Weise sammtliche Angaben des Gouverneurs und weift besonders im Hinblick auf die durch Heuschrecken schwer geschädigte Reisernte auf die unmittelbare Gefahr einer Hungersnoth hin. Und als Hauptvorbeugungsmittel komme die Wiederbelebung der fchwer darniederliegenden produktiven Industrie in Betracht. Im Lauf.' des Tages hatte der Präsident ihn besuchenden Congreßmitgliedern gegenüber die Nothwendigkeit der Philippinen-Zollgesetzgebung hervorgehoben. Gouverneur Taft hat in seinen verschiedenen Depeschen, wie der Präsident sagte, die kürzlichen Räuberschandthaten aus der Insel Luzon einem auf den Philippinen mehr und mehr fteigenden Gefühle der Unzufriedenheit zugeschrieben. Die Verhältnisse sollen nahezu verzweiflungsvolle sein. Nat. Rep. Ed. Assn. . Washington, 27. Febr. Die Nat. Rep. Edit. Assoc." faßte heute einen Beschluß, der in den glänzenden Vermaltungen" der Präsidenten McKinley und Roosevelt die beste Rechtfertigung für eine Fortdauer der republikanischen Herrschaft sieht. Ferner wurden Erklärungen angenommen. welche in den rep. national. ParteiProgrammen von 1896 und 1900 das republ. Glaubensbekenntniß" erblicken. nach welchem die wichtigsten nationalen Fragen zu schlichten sind. Vorher haen die Senatoren Hanna und Tepew kurze Ansprachen gehalten. Nachmittags wurden die Mitglieder des Verbandes vom Präsidenten empfangen. CabinetvSitzung. Washington, 27. Febr. Präsident Roosevelt kehrte heute früh 7 Uhr 20 Min. mit Sonderzug aus New "gork zltrück. Er verabschiedete sich vom Lokomotivführer und Heizer mit einem Hündedrucs. Die Cabinetssitzung währte nur eine Stunde und beschäftigte sich vornehm lich mit der gesetzgeberischen Lage im Congreffe. Auf Annahme der Cuba- und Pa-nama-Canal-Verträge ist die Hoffnung gering und jeder Tag Verzögerung erhöht die Wahrscheinlichkeit einer ExtraSession. Es ist sehr wohl möglich, daß der Präsident den Senat gegebenen Falles sofort nach Schluß der gegenwartigen Tagung zu einer E;tra-Ses-sion einberuft.
Der Congreß.
Senat. Washington, 27. Febr. Der Senat nahm heut den Marine-Etat. $81,507,412, sowie den sür die Mili-tär-Akademie an. Senator Blackburn gelang es, über seinen Antrag, die L ittlefield'sche Amts-Trust-Borlage aufzunehmen, eine Abftimmung herbeizuführen: jedoch wurde der Antrag mit 38 gegen 28 Stimmen abgelehnt. Von 52 Uhr bis kurz nach 5 war der Senat in Erecutiv-Sitzung, wobei Senator Morgan seine Polemik gegen den Panama-Canal-Vertrag fortsetzte. Nachdem die Thüren wieder geöffnet waren, gelangt? eine Anzahl von Vorlagen ohne Widerspruch zur Annahme. Senator Foraker rief eine SenatsVorlage auf, welche eine Regierung für die Insel Guam vorsieht und dieselbe dem Marine-Departement unter Aufsicht des Präsidenten unterstellt. Senator Hoar tadelte eine Politik, welche sich mit Versuchen behufs Regierung entlegener Inseln abgebe. Er nahm dab?i Gelegenheit, Mabini. den Philippinen-Führer. hoch zu preisen. Mabini's Thaten, falls zu Zeiten der Revolution geschehen, würden, wie der Senator sagte, eine der stolzen Erinnerungen der amer. Geschichte bilden. Die Vorlage wurde dann angenommen. Senator Fairbanks rief dann die Einwanderungsvorlage auf, unter der Erklärung, daß er vom Comite beauftragt fei, die Streichung von Abtheilung 3, die Bildungsprüfung betreffend. zu beantragen. Der Antrag wurde angenommen. Auf Antrag von Senator Dryden, N. I., wurde die Kopfsteuer von 83 auf S2 herabgesetzt. Die Bestimmung, daß geisteskrank gewordene Einwanderer innerhalb zweier Jahre zu deportiren sind, wurde auf Antrag von Senator Clay, Georgia, gestrichen. Senator Gallinger bemerkte, das Contractarbeiter-Gesetz sei thatsächlich in die Vorlage eingewoben und, so viel er wisse, habe ein hoher Beamter erklart, daß er an der Hand des Ein-wanderer-Gesetzes für Ausschließung der französischen Canadier, die zu vorübergebender Arbeit nach den Vereinigten Staaten kommen und dann zurückkehten, sorgen werde. Der Senator beantragte Streichung dieser Bestimmung, da sonst New EngEngland dem Tage fluchen müßte, an dem die Vorlage Gesetzeskraft erlangt habe. Der Antrag rief eine längere Debatte hervor; da es klar zu Tag lag, daß heute keine Abstimmung erzielt werden konnte, schlug Senator Fairbanks Abftimmung morgen 2 Uhr vor. Seuator Hoar widersetzte sich, worauf Fairbanks ankündigte, er werde den Senat sofort nach Erledigung der morgigen Vormittags - Geschäfte um Aufnahme der Vorlage ersuchen. Haus. Die Demokraten des Hauses führten heute ihre Drohung aus, im Falle der Ungültigkeitserklärung öoa Butler's Wahllidie Gesetzgebung mit allen Mitteln bis zum Congreß-Ende am 4. März zu dlockiren. Das Resultat war eine weitere ftürmische Sitzung, die von 11 Uhr Vormittags bis nahezu 7 Uhr Abends sich ausdehnte. Namensaufruf folgte auf Namensaufruf und während jeder Pause kamen die Parleileidenschaften in erbitterten Beschuldigungen zum Durchbruch. Zwei Special-Regeln wurden einge bracht, um die Bewilligungs-Vorlagen zu beschleunigen und den Gesetzgebungstag von gestern zu verlängern, um die Obstru!:ionsmacht der Minderheit so weit wie möglich zu beschränken. Während d?r Debatte über die Regeln verurtheilten die Demokraten in leidenschaftlicher Weise die gestrige GewaltAktion" des Vorsitzenden. Die Repudlikaner erklärten, sie seien Willens, die Verantwortung für das Geschehene zu tragen und setzten die Nothwendigkeit der drastischen, heute vorgelegten Maßregeln auseinander. Ohne Durchführung einer solchen Politik, sagte Abg. Dalzell, könnten die Demokraten 137 Stunden oder 27 Gesetzgebungstage mit Namensaufrufen über Senatsamendements zu den Etats Vorlagen verschwenden. Auf beiden Seiten werde anerkannt, daß die gegenwärtige Lage den Todesstoß für die ge sammt Gesetzgebungs - Maschine, die Bewilligungs-Vorlagen ausgenommen, bedeute.
Die Freunde der Omnibus-Vorlage für öffentliche Gebäude, welche gestern mit Verwerfung der Regeln drohten,
falls man ihre Vorlage nicht mithinschließe, wurden heute durch ein Versprechen besänftigt, nach welchem für ihre Vorlage später eine Special Regel geschaffen werden soll. Doch selbst unter den Special-Re-geln war es ein ermüdendes und anstrengendes Geschäft , BewilligungsVorlagen zur Conferenz zu bringen; es dauerte 3 Stunden und nahm 13 Namensaufrufe, bis der landwirth-fchaftliche-. vermischte Civil-, der Post-amts-und der Militär-Akademie-Etat Conferenz-Ausschüsien überwiesen und bis der Conferenz - Bericht über die Indianer Bewilligungs-Vorlage angenommen waren. Alle Vorstellungen von Seiten der Republikaner, um die Demokraten zur Aufgabe ihrer Obstruktions-Politik zu bewegen, waren erfolglos und alle Anzeichen sprechen dafür, daß sie ihre jetzige Taktik bis znm Schlüsse der Session beibehalten werden. Französisches Protokoll erledigt. Washington,?.?. Febr. Der französische Botschafter und Herr Bowen unterzeichneten heute Nachmittag das französisch-venezolanische Protokoll. D i e A l d r i ch - V o r l a g e. I Washington, 27. Februar. Abgeordneter Paync, der Vorsitzende des Comites für Mittel und Wege, brachte heute die Aldrich-Vorlage, welche dem Schatzamtssekretär gestattet, Regierungs'Fonds bei Nationalbanken gegen städtische und andere Bonds als Sicherheit zu deponiren, mit einigen Aenderungen von der Senats-Vorlage ein. Morgan's Halsstarrigkeit. Was hing ton, 27. Febr. Senator Cullom versuchte während der heutigen Erecutiv-Sitzung Morgan's Zustimmung für ein Abstimmungsdatum über den Canal'Vertrag zu erlangen, wurde aber bestimmt zurückgewiesen. Nach Ansicht der meisten Senatoren ist hiermit entschieden, daß der Vertrag vor Schluß der Session nicht durchgehen kann. Nöthiger als Carnegie's Stiftungen. Philadelphia, 27. Februar. Zur Gründung einer hiesigen amerik. j Akademie für dramatische Kunst ist eine Summe von $300,000 fubskribirt. Das Unternehmen wurde bei einem soeben im Hotel Bellevue stattgehabten Diner beschlossen, daß Wm. F. Donovan, Präsident der Fastern Steel Co. zu Ehren von George Clark g7.b. Fast alle Tischgenossen waren Mitlionäre oder Multi-Millionäre. Zwei unterschrieben sich mit je 8100,000, die übrigen mit kleineren Beträgen. Weitere Summen stehen in Aussicht. Die Hochfluth-Gefahr. Evansville, Ind., 27. Febr. Süd'Jndiana wurde heute den ganzen Tag von schweren Regengüssen heimgesucht und die Nebenflüsse des Ohio steigen abermals. Ein Steigen des Flusses selbst wird abermals erwartet. Viele Familien den Wabash entlang sind heimathlos; Hunderte zwischen hier und Peducah leben noch in temporären Heimstätten. Der heutige Regenfall war der stärkste seit Jahren; in manchen Eounties sind die Brücken weggeschwemmt. Vorschlag der Regulären. Dover, Del., 27. Febr. Die regulären Republikaner wollen den Demokraten den Vorschlag mache,:, sich mit ihnen auf die Wahl eines regulären Republikaners für den langen SenatorTerl'n zu einigen. Dafür lassen die Regulären die Senatorenstelle für den kurzen Termin vakant und helfen den Demokraten des Senats bei Annahme der Hausvorlage, welche das Gesetz be. Hufs der Markirung der Wahlzettel für die illiteraten Stimmgeber (durch die Wahlbeamten) widerruft. Die Demokraten kamen in einem heute Nachmittag stattgehabten Caucus zu keinem Entschlüsse; sie versammeln sich wieder am Montag. Trauriges Ende. Philadelphia, 27. Febr. Henry A. . Harmung, ein ehemaliger Sergeant in der Bundesmarine, verübte heute durch Erschießen Selbstmord. Harmung. der eine 20-jährige Dienstzeit hinter sich hatte, fand im letzten Oktober Aufnahme im Marine-Heim. Er stammte aus Deutschland und hat 'Verwandte in Leipzig.
Tod am Galgen. Greenville, N. C., 27. Febr. Der Neger Josef Keenen wurde heute wegen Ermordung des Weißen Samuel Willamon gehängt. Sprecher Henderson. D u b u q u e, Ja., 27. Febr. Einer Mittheilung zufolge tritt Sprecher Henderson in eine NewYorker AnwaltsFirma als Nachfolger von Exsprecher Reed ein. Ermordet. Buffalo, R. Y., 27. Febr. E. T. Burdick, Präsident der Buffalo Envelope Works", wurde heute in seinem Zimmer mit eingeschlagenem Schädel aufgefunden. Alle Anzeichen weisen auf Raubmord hin. Bahnunfall. Muncie, Ind.. 27. Febr. Beim Zusammenstoß des östlich fahrenden
Big Four Passagierzugs No. 16 mit einem Frachtzug wurden heute Nachmittag beide Locomotiven zertrümmert und einige Passagiere schwer verletzt. Rev. C. M. Carter von hier erlitt einen Schulterblatt-Bruch. Butler-Wagoner-Fall. Jefferson City, Mo., 27. Feb Das Haus faßte heute -einen Beschluß, der die Haltung des Vorsitzenden des nationalen Abgeordneten-Hauses anläßlich der Ungiltigkeitserklärunz von I. I. Butler's Wahl als parteiisch verurtheilt. Verstadtlichungs-Con-v e n t i o n. New York, 27. Febr. Der letzte Tag der Verstadtlichungs-Conven tion war durch eine Ansprache von Dr. Ch. D. Lewis über die Controlle der Corporationen durch die Civil-Regie-rung, die ihre Souveränität vom Volke ableite, bemerkenswerth. Der Concurs der Monmouth Trust Co. A s h b u r y Park, N. I.. 27. Februar. Der der Fälschung angeklagte Präsident der Ersten Nationalbank und Director bei der Monmouth Trust Co., George F. Kroehl. wurde heute verhaftet und unter 85000 Bürgschaft freigelassen. Mißhandlung vonScabs". W a t e r b u r y, Conn., 27. Feb. Motornier und Condukteur eines Straßenbahnwagens, beideNichlgewerkschaftler, wurden gestern Abend außerhalb der Stadt auf ihrer leeren Car von Männern, darunter 4 maskirten, angegriffen und schwer mißhandelt. Der Motornier erlitt einen Schädelbruch und ist lebensgefährlich verletzt. DieSchändthat imJoehl i n ' s ch e n Hause. Toledo, O., 27. Febr. Ein Heizer aus Caledonia, N. I., und ein Matrose aus Cleveland wurden heute als muthmaßliche Thäter des gestrigen Raubanfalles im Hause von Chr.Joehlin verhaftet. Die Verhaftung der ganzen Bande steht bevor; Bluthunde verfolgen die Spur. Frankreich's Grand T r i a n o n. S t. L o u i s, 27. Febr. Herr Jules Boenfoe, der Kanzler .der franz. Botschaff zu Washington, ist zeitweilig nach St. Louis versetzt worden, um seine Regierung bd dem Baue von Grand Trianon, des National-Pavil-lions. und der Jnftallirung der franz. Ausstellungs - Gegenstände, zu vertreten. Sein Dienst beginnt am 1. Mai. Die Fahrkarten des Dampfer-Trufts. New Y o r k, 27. Feb. Anläßlich einer Londoner Depesche, daß die International Merc. Marine Co. von Mai an für alle Dampfer der Combination gültige Fahrkarten ausgeben wolle, erklärt einer der leitenden Beamten, daß die Frage unter Berathung, aber noch nicht entschieden ist. Die Fahrpreise wurden bei der Gründung der Combination regulirt und es tritt keine Aenderung ein. Gewandter Dieb. New York, 27. Febr. Bei dem gestrigen Besuche des Präsidenten wurde einem der ihn empfangenden ComiteMitglieder, dem Rev. Dr. Tipple, eine Reisetasche gestohlen. Die Tasche enthielt, außer einem Gesellschaftsanzug, einen tverthvollen Schmuckgegenftand, den Herr Tipple den Präsidenten gerne zeigen wollte. Der Diebstahl wurde durch einen Fremden ausgeführt, der einem von Frau Tipple mit der Tasche gesandten Jungen dieselbe vor dem Hause des Herrn Bowle, wo der Präsident speiste, im angeblichen Auftrage des Eigenthümers abnahm und auch eine Quittung für den Empfang ausstellte.
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