Indiana Tribüne, Volume 26, Number 159, Indianapolis, Marion County, 26 February 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 26 . Februar 1903

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Ermüdend.

Noch keine Einigung über Staa-tenrechts-Compromiß. Blockirung der Gesetzgebung durch demokr. Abgcordnete angedroht. Annahme einer Reihe Etats-Vorla-gen durch den Senat. Civil-Dienst-CommissärFonlke bitter getadelt. Belgisches Protokoll nunmehr fertiggestellt. Forderung der Union-Kohlengräber an Chicago. Arbeiter liefern Bundesbcamtcn eine Schlacht. Weitere Versuche. Washington, 25. Febr. Die demokratischen Mitglieder des Senats-Postamts-Comites, nebst republikanisehen Anhängern der Omnibus- Staa-tenrechts-Vorlage, hielten heute eine weitere Sitzung öb, um über einen beiden Parteien genehmen Compromiß zu berathen. Die demokratischen Mitglieder versicherten d!e Republikaner, daß die Ablehnung des republikanischen Schlichtungsversuchs als entgiltig zu betrachten sei. Als Basis für ein Einverftandniß schlugen die Demokraten dann die Zulassung von New Mexico und Arizona als ein Staat vor, wobei Arizona, nachdem seine Bevölkerung auf 200,000 gewachsen, ein besonderer Staat werden könnte. Die rep. Theile nehmer an der Konferenz versprachen die Anregung den übrigen republikauischen Senatoren unterbreiten zu wollen. Anwesend waren: Die Senatoren Glay, Dubois und Simmons, Demokraten; Quay, Foraker, Gallinger und Mason, Republikaner. Eine demokratische Droh u n g. Washington. 25. Febr. Die Demokraten im Hause haben auf morgen früh -inen Caucus einberufen, in dem zum Prvgramm der Führer für den Rest der Session Stellung genommen werden soll. Als gestern die Majorität des WahlComite's No. 2 gegen die Giltigkeit der Wahl Butler's (Mo.) berichtete, theilten die demokr. Führer auf Ersuchen der demokratischen Missouri-De-legation den republ. Führern mit, daß sie. falls der Fall aufgerufen würde, die Gesetzgebung bis zum 4. März in jeder Hinsicht zu hindern gewillt seien. Kurz vor der Vertagung verständigte )eute Sprecher Henderson den Minori tüts-Führer Richardson, daß der Fall morgen aufgerufen würde. Deßhalb die Einberufung des demokratischen Eaucus. Die Demokraten sind zu einem scharfen Kampfe entschlossen und können zum mindesten zahlreiche kleinere Vorlagen zu Fall bringen. Der Corporations-Com-M l s s a r. Washington. 25. Febr. James N. Garfield, der EorporationsCommissar im neuen Handels-Departe-ment, legte heute den Amtseid ab, der ihm durch Oberst W. H. Crook vom Stäbe des Weißen Hauses abgenommen wurde. Ernennungsfragen. Washington, 25. Febr. Generalpostmeister Payne conferirte heute mit dem Präsidenten über einige Ernennungen. Es handelte sich vornehmlich um die Besetzung des Postmeisteramts in Wjlson, N. C. Gegenwärtjger Inhaber ist der Farbige S. H. Vick. der einen lebhaften Kampf um seine Wiedernennung führte. Aus guter Ou.'lle verlautet, daß eine solche nicht erfolgen soll. Verstadtlichung öffentlicher Verkehrsmittel. New York, 25. Febr. Die Ver-stadtlichungs-Convention begann heute ihre dreitägige Session. Die Betheiligung war namhaft und das Programm verspricht interessante Debatten über städtische Fragen. John G. Ager hob in seiner Begrüßungsansprache an die Delegaten herdor, die Verhältnisse in amerikanischen Städten liegen derart, daß der Denkende und patriotisch Gesinnte nothwendig auf Abhilfe-Metho-den sinnen müsse. C. R. Bellamy. General-Direktor der Straßenbahnen zu Liverpool, hielt ewe Rede zu Gunsten des städtischen Eigenthums an den Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs.

Der Congreß.

Senat. Washington, 25. Febr. Der Senat machte heute riesige Fortschritte. Die Staatenrechts - Anhängsel zum Landwirthschaftlichen- und zum Post-amts-Etat wurden zurückgezogen und beide Vorlagen angenommen. Unter nur geringem Widerspruch gingen die Hausamendements zur PhilippinenWährungsvorlage durch, die jetzt an den Präsidenten gesandt wird. Der vermischte Civil-Etat wurde fast völlig erledigt. Ferner gelangten eine große Anzahl Pensions - Vorlage zur Annähme. Im Laufe des Tages wurde Civil-dienst-Commiffär Foulte scharf wegen eines Briefes kritisirt, den er an Senator Spooner gerichtet. Es handelt sich um die Entlassung eines Angestellten im Bureau des General-Landver-Messers in Jdaho. der des Empfangs von Campagne-Beitragen descyuldlgt war. Die Debatte war die Folge eines Antrags von Senator Dubois, der Aufklärung in der Angelegenheit verlangte. , Senator Beveridge vom TerritorienComite brachte heute ein Substitut für die Hausvorlage ein, die einen Congreß - Delegaten für Alaska vorsieht. Das Substitut ersetzt den Delegaten durch einen Commissar. jedoch mit den vollen Rechten des ersteren. Anstatt der Wahl findet Ernennung statt. Haus. Das Haus nahm heute den Confe-renz-Bericht über den Heercs-Etat an und sandte die Vorlage an den Prästdenten. Ebenso wurde die Vorlage auf Errichtung eines neuen Bahnhofs in hiesiger Stadt endgültig angenommen. Das Huus-Amendement, welches den oen Pennsylvania, Baltimore und Ohio Bahnen zu bewilligenden Betrag von je Hl. 500,000 auf $1, 000,000 herabsetzt, wurde fallen gelassen. Gegen die Aenderung sprachen die Abg. Cannon und Comherd. Mo., während Morrill, Dalzell, Olmsted Pa., u. A. zu Gunsten des vom Senate festgesetzten Betrages eintraten. Gelegentlich der Berathung der Fowler'schen Währungs-Vorlage hielt Abg. Clayton, Pa., eine scherzhafte Leichenrede." Andere Redner waren die Abg. Rugsley. N. Y.. Schallenberger. Neb. und Thompson, Ala. Der Sprecher ernannte ein Comite, um das Haus bei der Einweihung der Louisiana-Ausstellung zu vertreten.Vor dem Subcomite des Bewilli-gungs-Comite's erschien heute Sekretär Cortelyou in Sachen einer Bewilligung für das neue Handels- und ArbeitsDepartement. Das Subcomjje kam überein, eine Bewilllquna von etwa $200,000 für die Auslagen des Depar tements zu empfehlen. Die Conferenz Ausschüsse beider Häuser bezüglich der Differenzen über den Jndianer-Etat sind zu einem Einvernehmen gelangt. D. A. R. Washington, 25. Febr. grau Donald McLean von New York kündigte heute formell ihren Rücktritt von der Candkdatur zur Präsidentschaft der Töchter der Amer. Revolution" an. Damit ist die Wiedermahl der Frau Fairbanks für einen weiteren Termin von 2 Jahren gesichert. Die Protokoll-Verhand l u n g e n. Washington. 25. Febr. Groß britannien, Deutschland und Italien berathen noch immer über den ihren hiesigen Vertretern gestern unterbreiteten Protokoll - Entwurf, welcher den Kaiser von Rußland mit der Auswahl des Personals vom Haager Schiedsgerichtshofe betraut. Inzwischen verhandelt Herr Bowen mit den übrig? anspruchsberechtigten Nationen und hofft mit dem französischen Protokolle noch diese Woche fertig zu werden. Eine kleine Verzögerung hat der franz. Consu! in Caracas ver schuldet, indem er Präsident Castro gewisse Vorschläge machte und dadurch die Thätigkeit des franz Botschafters etwas störte. Die Unterzeichung des mexikanischen Protokolls findet voraussichtlich morgen statt. Es unterscheidet sich von dem amerikanischen nur dadurch, daß im Falle einer Uneinigkeit anstatt der Königw von Holland der König von Spanien als Unparteiischer für die venez. - mexikanische Commission eingeladen werden soll. Das Protokoll für die belgischen Anspräche ist jetzt fertiggestellt. Nur der Name des Unparteiischen fehlt noch.

Ableben namhafterPers o n'e n. N e w V o r k, 25. Febr. Mary Farrer, einer der bekanntesten AquarellMaler America's. ist gestorben. In London 1843 geboren, kam er 1801 nach America; viele Jahre fungirte er als Sekretär der amer. Aquarell-Gesell-schaft. C h i c a g o. 25. Febr. Heute fand die Beerdigung von Frln. Cora Dean, besser unter dem Namen Koradine" bekannt, stitt. Die junge Schriftstellerin, welche sich durch ihre kleinen Erzählungen eine Lokalberühmtheit er-

worden, ist gestern nach nur einwöchentlicher Krankheit dem Scharlachfieder erlegen. Die Verstorbene war auch eine Zeitlang in Indianapolis als Lehrerin thätig. Washington. 25. Febr. Louis F. Schade, bekannter Schriftsteller und Anwalt, ist 74 Jahre alt, gestorben. Er kam als Flüchtling der 48er Bewegung, an der er theilgenommen, nach Amerika, wurde später Redakteur an Stephen A. Douglas' National German Democrat" und an der National Union". Seit 1873 war Schade Redakteur des hiesigen Sentinel". Theuer erkaufter Sieg. L e s u r . Minn.. 25. Febr. Der 22-jährige Wm. Ratiff. auf dessen Ergrcifung wegen Einbruchs eine Belohnung von $50 ausgesetzt ist, erschien gestern Nacht bei dem Farmer John Ballman und verlangte Geld. Ballman händigte ihm Alles, was er hatte. $10, aus. Wüthend über die magere Beute schoß Ratiff auf den Farmer, ihn unter dem rechten Arme und an der Brust verletzend. Der Farmer schlug dann seinen Angreifer mit einer Art zu Boden und fesselte ihn mit Hilfe von Frau und Knecht. Ballman ist dem Tode verfallen, Ratiff im Gefängnisse. Unglaubliche Ereignisse. Charleston, W. Va., 25. Febr. In den Wrights Kohlenwerken in Raleigh County kam es gestern Abend zwischen 100 Bulldeshilfs-Marschällen und Hllfssheriffö sowie zwischen 250 streikenden Grubenarbeitern zu einer förmlichen Schlacht. DieArbeiter wollten denBundesbeamten die Ablieferung von Einhaltsbe fehlen nicht gestatten und empfingen sie mit Winchester-Büchsen. Die Beamten erwiderten das Feuer und mehrere Minuten war ein erbitterter Kampf im Gange. Drei Streiker sind getödtet, 12 verwundet, davon zwei tödtlich; ferner ist eine Reihe Beamter verletzt. Neber 100 Streiker wurden spater verhaftet; weitere Verhaftungen stehen in Aussicht. Die Unruhen gehen auf August zurück. Die Mehrzahl der Streiker besteht aus Ausländern. Angebliche AnarchistenAnschläge. New York, 25. Febr. Der heutige Evening Telegraph" enthält einen Bericht, nach welchem nächstdem eine geheime Versammlung von Anarchisten aus allen Ländern in Paris stattfinden soll, um Pläne gegen die gekrönten Häupter Europas zu entwerfen. Die Pläne für diese Convention wurden sehr geheim gehalten; durch prahlerische Aeußerungen eines jungen hiesigen Delegaten gelangten sie indessen an die Oeffentlichkeit. Diese Persönlichkeit, ein als Angela" und Rudolph" bekannter Italiener, legte am Samstag seine Stelle nieder, unter derErklärung, er gehöre zu den fünf aus Amerika nach der Convention zu entsendenden Delegaten. Arbeiter-Delegation beim Bürgermeister. Chicago, 25. Febr. Der Präsidcnt der Amer. F. of L.", der Präsidenk des Chicaqoer Arbeits-Ver-bandes und die Vorstände von 20 Koh lentreiber-Gewerkschaften sprachen heute bei Bürgermeister Harrison vor, um zu verlangen, daß die Stadt ausschließlich durch Union"-Leute geförderte Kohlen benutze. Im Falle der Ablehnung dieser Forderung nar Einstellung der Kohlenfuhren für die Stadt angedroht. Zugleich wurde ein Schreiben John Mitchell's vorgelegt, in welchem verlangt wird, die Stadt solle keine Contrakie für Marylander und Vir-ginia-Kohlen, mit Ausnahme des Kanawha Thales, abschließen. Als Wortführer für die Abordnung fungirte Präsident Samuel Gompers. Der Bürgermeister' veisprach dem Comite Abschriften der eingegangenen Angebote zu unterbreiten, damit das-

selbe bestimmen kann, welches Union"- Bezug auf Besucher. Innerhalb eines und welches .Nicht-Union" - Kohlen Jahres kommen 2,800,000 Bergnünd. ! gungssüchtige dorthin.

Hygiene elektrischer Bahnen. Nrtnigen die Luft und sörderu die qesund

heitlicheu Verhältnisse. Ueber die elektrischen Strahenbahneu als Luftreiniger läßt sich ein Hygieniker in der italienischen medizinischen Zeitung Gazetta dcgli ospet1u1i' wie folgt vernehmen : Sicherlich hat Jedermann beobachtet, daß bei elektrischen Bahnen mit Oberleitung zwischen dem Leitungsund Verbindungsdraht bei jeder leichten. Unterbrechung des Kontaktes, wie sie fortwährend in leich:en Stößen sich äußert, ein Ueberspringen von großen Junten stattfindet. Eine Lroße Quantität elektrischen Fluidums. welches von den Rädern ausgeht, gibt ebenfalls Veranlassung zu einer beständigen Funkenausströmung, besonders an den Tagen und Nächten mit trockner Atmosphäre. Es ist nun bekannt, daß diese elektrischen Entladungen oen Sauerstoff der Luft in Ozol verwandeln, welcher außer seinen chemischen, in der Industrie verwendeten Eigenschaften vorzüglich desinfizirende und oxydirende Kraft hat. Ozon ist der Reiniger der Atmosphäre. Er ist ein so mächtiges Desinfiziens, daß er neuerdings, wie in Blankenberghe, Belgien, zur Bereitung von Trinkwasser benutzt wird. Dies letztere wird durch seine Durchleitung mikrobenfrei. Bedentt man nun,'wie zahllose MikroOrganismen als Krankheitsursachen sich in einer Großstadt angehäuft finden und die Mortalität derselben bedingen, so muß man nach zwei Richtungen hin hygienisches Lob den Stratzenbahnen spenden. Erstens befreien sie die Großstädte von einer ganzen Anzahl von Pferden und den durch diese herbeigeführten Krankheitserregern, zweitens versorgen sie die Städte mit einem außerordentlich wohlthätigen und gesunden Lebensund Athmungsfluidum. Man muß ferner bedenken, daß Ozonaas nur dann seine wohlthätigen Eigenschaften entwickelt, wenn es in kleinen Quantitäten fortdauernd in die Luft ausströmt, während es in großer Quantität die Athmungsorgane reizt. Hier in diesem Falle ist die erzeugte Quantität eine kleine, aber dauernd und fortlaufend erzeugte und in summa gar nicht so geringe. Auch ist zu berücksichtigen, daß die Entladungen von Konduktoren erfolgten, in welchem ein hochgespannter Strom im Durchschnitt von 500 Volt fließt. Natürlich bleibt die Erzeugung im Ueörigen proportional der Intensität des Betriebes. Je häufiger die Wagen aufeinanderfolgen, je mebr Linien erschlossen werden, um so mehr verbessert sich die Luft eines großen Bevölkerungscentrums. So wird die elektrische Tram die Spenderin von Leben und Gesundheit. Der Kock des Königs. Einer der bestbezahlten Männer Englands ist der Koch König Edwards; er bezieht ein Gehalt von $10,000, etwa so viel wie ein Generalleutnant des Heeres oder ein Admiral der Flotte. Es ist mehr, als viele Bischöfe bekommen, und der Direktor des Britischen Museums muß sich natürlich mit viel weniger begnügen. Monsieur Acenager so heißt der Glückliche ist etwa 40 Jahre alt und stammt aus Südfrankreich. Dieser unumschränkte Herrscher in der Küche des englischen Königs schläft nicht unter dem Dach seines Herrn, sondern wohnt nicht weit entfernt in seiner Behausung. Mit dem Frühstücke des Königs hat er nichts zu thun; ein Künstler wie er kann eben nicht drei Meisterwerke an einem Tage vollbringen. Um elf Uhr etwa fährt der Fürst der Köche in einer Droschke zum Buckingham Palace. Dort empfängt er in einer großen, sonnigen Küche, die einen Ausblick auf den Rasen hat, die von Lord Farquhar entworfene Lunch-Karte und seine Arbeit beginnt. Zuerst bestellt er, was er zur Herstellung des Gewünschten gebraucht, sieht, daß Alles richtig hereinkommt, schreibt es auf und schickt die Rechnung an Sir Nigal Kingsoote, den Zahlmeister, der einen Check ausstellt. Wenn das Lunch servirt ist. zieht sich Herr Menager wieder zurück, um neue Kräfte zu sammeln, und er erscheint erst um sechs Uhr wieder. Nun beginnt das große Ereigniß des Tages, die Vorbereitung für das Diner. Ist dieses vorüber, so ist der Künstler für den Abend frei. Seine beneidenswerthe Stellung verdankt er harter Arbeit und dem Genie; denn zum Koch muß man. wie der Dichter zum Dicht?n, geboren sein. Einige 50 Pflanzen, Samen und Blume werden angeblich zur Destillation des wohlschmeckenden Chartreuse verwendet, worunter die früchtigsten Fichtensprossen, Bergnelken, Minze. Balsamkraut, Thymian, Angelicawurzel und Wermuth fein sollen. c u a d o r halt ven Rekord tn der Zahl der Vulkane mit drei thätigen, elf ruhenden und zwölf angeblicherloschenen. Elf dieser Gipfel sind noch niemals erstiegen worden. An Leuchtgas liefert eine Tonne Steinkohlen durchschnittlich 10.000 Kubikfuß; die beste Gaskohle aber fast um drei Viertel mehr. Nizza hält den Weltrekord w

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