Indiana Tribüne, Volume 26, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1903 — Page 6
Jndiana Tribune, 2 Februar I.
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Europäische Nachrichten. Provinz Pommern. Nest.' Auf dem Jamunder See ertrank der Fischer Wentzel von hier. Oslawdamerow. Wohnhaus uni? Stallgebäude des Eigenthümers v. Lonski brannten nieder. Schievelbein. Die durch den Tod des Pastors Wilde zu Nelep freigewordene Seelsorgerstelle ist dem Kandidaten Stuht aus Putzig auf Rügen verliehen worden. S l o l p. Das 25jäbrige Jubiläum als Vorsteher der Corporation der bi:stgen Kaufmannschaft beging der Mühlenbesitzer B. Kauffmann. V o l z o w b. P u t b u s. Wegen einer unheilbaren Krankheit erhängte sich hier der Kuhhirte Wiskow. &vovinz SctzlesnZlg Lbccstcin. Schleswig. Der geflüchtete Kassirer der hiesigen Spar- und Hllssfasse, Johannes Klausen, hat sich selost der Staatsanwaltschaft in Flensburg gestellt und eingestanden, daß er seit 20 Jahren Veruntreuungen im Betrage von ungefähr 100,C00 Mark verübt habe. Für den ausscheidenden Kirchenvertreter H. Behrmann wählte man H. Seelig. Ihr 25jähriges Dienstjubiläum feierten Polizeibeamter August Bartel und Revisor Ferdinand Möller. A p e n r a d e. In einer Sitzung des Stadtverordneten - Colleaiums wurde Herr Tondering zum Stadtverordneten - Vorsteher und Xi. MeN zum Stellvertreter wiedergewählt. I tz e h o e. Eheleute Sternberg in der Wallstraße Hierselbst begingen da Fest der goldenen Hochzeit. Der Rai ser verlieh dem Jubelpaare die Ehejuviläumsmedaille. Kiel. Professor Brütt hier erhielt den Auftrag, für unsere Stadt auf Kosten deö Landeebaufonds einen Monumentalbrunnen auszuführen. Franz Rendtorff, Privatdocent ta Theologie an der hiesigen Unioerntät, ist zum Titularprofessor ernannt worden. K o l l m a r. Zum Standesbeam-, ten für den hiesigen Standesamtsdezirt wurde an Stelle des Rentners F. H. Wernecke der Hofbesitzer Heinrich' Magens bestellt. Lundenberg. Kreis Husum. Lehrer Heldt in Stedesand ist zum Lehrer der hiesigen Schule ernannt worden. Marne. Karsten Eggers hierselbst beging mit seiner Frau das Diamantene Ehejubiläum. R e u m ü n st e r. Seinen 100. G:burtstag beging hier der Privatier Möller. N e u st a d t. Einem Brande fiel das Gewese des Glasermeisters Böller zum Opfer. P l ö n. Stationsvorsteher a. D. Westmann wurde zum Stadtverordneten wiedergewählt. Rendsburg. Beim Schlittschuhlaufen ertrank auf der Untereirer der 15jährige Sohn des Buchhalters Spethmann von hier. S e g e b e r g. Vom hiesigen Landrathsamt wurde der Getreidehändler Ahmlin.i zum Brandmeister für den Bezirk Ulzburg ernannt. W a n d s b e ck. An die hiesigen Volksschulen wurden die Lehrer Timmermann aus Reng, Tästensen aus Sande, Petersen aus St?nderup und Schröder aus Sußdorf gewählt. zrovrnz Schlesien. B r e s l a u. An Stelle des Gehetmen Commercienrathes lliolinan, der sein Amt niedergeiegl hat, wurde der Gehme Eommercienrath Einhorn zum Präsidenten der hiesigen HandelStammer gewählt. Als Aachfotgn des nach Marvurg berufenen Professors Dr. Hermann Schneüing ist Pnoaldocent Paul Heilbronn in B:rlin zum Professor für Verwaltungsweg! an der hiesigen Universität ernannt worden. Professor Karl Müller von hier hat einen Ruf an die theo.ogi,ae Fakultät in Tübingen an Stelle oc verstorbenen Profeiprs Hegler ange nommen. Brieg. Beim Spielen fiel der 13jährige Sohn der Wiltwe Nippert in die Oder und ertrank. Gleiwitz. Gemeindekassenrendant Borgutzty aus Zaberze stellte sich der hiesigen Staatsanwanjalaft mit der Selbstbezichtigung; daß er die Gemeinde durch Unterschlagungen um 75.000 Mark geschädigt have. Groß-Ausker. Feuer zerstörte die Scheune des Gutsbesitzers Albert Tschimpke. - G ö r l i tz. Die Superiiltendantur der Diöcese Görlitz ist nach längerer Vakanz durch die Ernennung des biserigen Superintendentur - Verwesers. Pastor prim. Kirchhofer. zum Superintendenten wieder besetzt worden. H a i n a u. Superintendenturverweser Pastor prim. Senf hier wurde zum Superintendenten der Diöcese Hainau ernannt. K u n i tz. Lehrer Johann Berger von Uer ist für eine Lehrerstelle an den evangelischen Schulen in Breslau berufen worden. L e o b s ch ü tz. Oberlehrer Professor Blasel vom hiesigen Gymnasium wurde nach Glogau versetzt. L i e g n i tz. Der erste Vorstandsbeamte der hiesigen Reichsbankstelle, Direktor Dr. v. Lumm, ist in das eichsbank-Directonum berufen worden. 5ta seinem Nacbfolaer ist Bank.
onector Ehrenberg aus Würzburg ernannt. Eheleute Tischler Richter begingen das Fest der goldenen Hvchzcit. Modelsdorf. Einem Prande fiel das Gut des Amtsvorstehers Rosemann zum Opfer. Ncukirch. In einem Tobsuchtsanfall v.-rsuchie der Tagarbeiter Weippcrt von hier seine Ehefrau und seine Tochter zu erstechen, doch wurde er noch zur rechten Zeit von seinem Vorhaben abgehalten. Schweidnitz. Wegen Wechselfälichungen verurtheilte die hiesige Strafkammer den Buchhalter Hnnrich Schindler aus Striegau zu einem Jahr Gefängniß und wegen Straßenraubes den Arbeiter Ernst Helmich aus Güttmannsdoiff zu fünf Jahren Zuchthaus. rovittz 'Uolen. B r o m b e r g. Das hiesige Kreisgericht oernrtyellte wegen ?etbstoerliummelung den Grenadier zu Pferde Adolf Hoffmann zu 1 Jahr L Monaten Gefängniß. G n e s e n. Die Stadtverordneten erwählten Fabrikbesitzer Rcgcwski und Professor Schnee wieder zum Borsteher bezw. Stellvertreter. K o s ch, m i n. Ter Bürgermeister Jahnke wurde zum Branddirector getn'n sst äb r z r g. Einer KohlendunstVergiftung erlag der 25 Jahre alte Bäcker Otto Moritz von hier. L i s sl. Baurath Sctönenberg ist aus Anlaß seines 80. Geburtstages und seiner 27jährigen Wirksamkeit als Stadtverordnetem zum Ehrenbürger unserer Stadt ernannt worden. Kaufmann Georg Hauptmann meldete Concurs an. Der frühere Postbote Emil Richter wurde vom hiesigen Schwurgericht wegen Unterschlagung amtlicher Gelder zu einem Jahr sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. R a w i t s ch. Fabrikbesitzer Moritz Braun erhielt den Charakter als Commercienrath. S ch o k k e n. Zum MagistratsSchöffen an Stelle des Kaufmanns Salomon, welcher sein Amt aus Gesundheitsrücksichten niedergelegt hat, wurde Kämmerer Pavel gewählt. z5r?vinz Sachsen. Magdeburg. Oberpräsidcnt v. Bötticher, welcher seinen 70. Geburtstag feierte, ist zum Ehrenbürger unserer Stadt ernannt worden. Feuer richtete in dem Buchbindergeschäft von Krimmling in der Großen Münzstraße erheblichen Schaden an. Wegen Betruges verurtheilte die hiesige Strafkammer den 31 Jahre alten Kaufmann Ludwig Böhm aus Hannover zu zwei Jahren und wegen Erpressung den Kaufmann Albert Eichler von hier zu ztvei Jahren sechs Monaten Gefängniß. Beesenlaublingen. Steuermann Gottlieb Franke feierte mit seiner Frau die goldene Hochzeit. B e n n e ck e n st e i n. Stadtsecretär R. Sondermann hier hat seine Stellung aufgegeben und übernimmt in Thale a. H. bei der Gemeindeverwaltung dee Rendantur der Kurverwaltung. Sein Amtsnachfolger ist Otto Stöcklein in Sangerhausen. Bleckendorf. Auf dem hiesigen Torfteich brach der 11jährige Sohn des Lehrers Müller durch das Eis und ertrank. D e l i tz s ch. Von einem Brand ist die hiesige Schokoladen- und ZuckerWaarenfabrik von Gebrüder Böhme heimgesucht worden; 'der Schaden ist beträchtlich. Erfurt. Der kürzlich verstorbene Rentier Orth hat sein Vermögen von 80.000 Mark dem hiesigen evangelischen Waisenhause vermacht. G o l d b e ck. In der hiesigen Zuckerfabrik gerieth der Arbeiter Otto Bebrens aus Osterburg mit seiner Arbeitsschürze in das Getriebe der Centrifuge, die ihn heranzog und mehrere Male herumschleuderte. Der Unglückliche war sofort todt. Er hinterläßt eine Wittwe und fünf Kinder. H a l b e r st a d t. Landes - Bauinspector Binkows ist von hier nach Stendal und Landes - Vauinspector Rautenberg von Stendal nach hier versetzt worden. Halle. Das durch den Tod des Landes - Oekonomieraths v. MendelSteinfels erledigte Lectorat für landwirthschaftliche Handelswissenschaft und für Genossenschaftswesen an unserer Universität wurde dem jetzigen Director der Landwirthschaftskammer Dr. Rabe übertragen. Naumburg. Hier verschied der Ober - Landesgerichts - Senats-Prä-sident a. D., Wirklicher Geheimer Ober Justizrath Rvcholl. der 1897. nachdem er sein 50jähriges Dienstjubiläum gefeiert hatte, in den Ruhestand getreten war. N o r d h a u s e n. Das Jubiläum seines 3'7,0jährigen Bestehens kann in diesem Jahre das hiesige Gasthaus Hotel zum Römischen Kaiser" feiern. R o g ä tz. Schiffer Güldenpfennig von hier verunglückte in Hamburg dadurch, daß er bei der Rückkehr an Bord seines 5tahnes vom Stege stürzte und crtrank. S ch ö n e b e ck. In der ersten diesjäbrigen Sitzung der Stadtverordneten wurde Kaufmann G. Hvyer zum Vorsteher, Director Wanckel zum Stellvertretcr. Buchdruckereibesitzer Hirschfelder zum ersten undRechtsanwalt Hermann zum zweiten Schriftführer gewählt. S t a ß f u r t. Oberprediger Wber kannte auf eine 25jährige Wirksamkeit an der hiesigen Johanniskirche zurückfiiMvn l l V .V.
Lorö Milncr ein Teutscher. Lord Alfred Milner, der langjährige Genc'ralgouverneur des Kaplandes, jetziger Obercommissär der britischen Regierung in Südafrika. inFolge seiner vielen Treulosigkeiten und Grausamkcitcn gegen die Buren der bestgehaßte Mann in ganz Südafrika, wurde am 23. März 1854 in Bonn geboren. Diefe Thatsache hat. wie ausLondon borichtet wird, das bekannte englische Sozialisten-Organ Reonolds Newspape? festgestellt. Milner h:t selbst seine deutsche Abkunft stets abgeleugnet und noch kürzlich sich in einer Rede als geborenen Briten bezcichnet. Dem gegenüber stellt R'ynolds Newspaver Folgendes fest: Im Jahre 1825 ließ sich in Düsseldorf ein Kaufmann Namens James Richardson Milner, cin Engländer von Geburt, nieder. Er veränderte seinen Namen in Richard Milner, heirathete eine Deutsche, Sopbie von Rapparo. und siedelte später nach Reuß über, wo er allgemein als Deutscher galt. Er hatte mehrere Kinder. Ein Sohn von ihm, Karl Milner. der Vater dcs jetzigen Lord Milner. wurde im Jahre 1830 in Rruß geboren. Er wurde im Jahre 1852 als Student der medicinischen Facultät in der Bonner Universität immatriculirt. Als Student heiratkMe er auf dem britischen Consulate in Köln Mary Jerne Cromie. eine Wittwe irischer Abkunft, die bereits 41 Sommer zählte und Mutter von zwei Kindern war. Aus der Ehe von ihr und Karl Milner stammt der jetzige Lord Alfred Milner. der, wie gesagt, in Bonn am 23. März 1854 geboren wurde. Seine Carriere führte ihn nach England, wo er durch die Vermittlung Lord Goschens der übrigens auch aus Deutschland stammt in den britischen Staatsdienst aufgenommen wurde, bevor cr überhaupt naturalisirt war. Reynolds Newspaper will fern.rhin erfahren haben. daß in Deutschland, speciell im Rheinlande, noch eine Reihe von Verwandten Lord Milners leben. So war ein Onkel von ihm Professor eines Gymnasiums in Kreuznach. ein anderer Landwirth in der Provinz Posen, ein dritter evangelischer Geistlicher in der Rheinprovinz. Die Kinder dieser Leute, also Vettern und Cousinen von Lord Milner, blieben sämmtlich in Deutschland.
Teutscher UiUtz auf ransrcich. Ter Mercure de France" bat Enquete über den deutschenEinfluf)" eröffnet. Unter denen, die in der I enteil Nummer zhre Meinung sagen, befindet sich der .ompoiiist Vincent d'ndy. Herr d'Judy ist der Ansicht, daß man mit Unrecht Deutsch land Einfluß ans Frankreich erst von 1870 datiren lasse. Er ist viel älter und trinmplnrte bereit in der NoMlmtikerPeriode. Jft dieser Ein fluß gut oder schlecht? Er ist vor oU lem naturgemäß: es ist nur logisch, bemerkt Herr d'Jndy, daß, weiln in einem Lande ein tteilie auftaucht, die ,nnstbeflisseneu der anderen Nationen ihm nachzueifern suckln." Daö ist durchaus nicht tadelnswertb.' Dieser freie internationale Gedanken austansch ist sogar eine der Lebens 6edinguna.cn der Entwickelung der Kunst." Und dieser Eiinlnß ist nicht gefährlich, wie man glauben könnte: Goethe. Wieland. Herder haben den Genieantbeil der Hugo, der Vignri, der lambert und der Taine ntcht verringert, und wenn Richard Wagner augenscheinlich ans unsere Komponi' sien Einfluß gehabt hat. so will ich meinen, daß die gegenwärtigen Versuche, sich von ihm zu emanzipieren, sich nicht hätten ereignen können, wenn gerade die Männer, die sich als Vorderer dieser Emanzipation bezeichnen, nicht vorher die Kunst des Par sifal "-Autors genau studiert hätten. Man kann also schließen, daß immer und überall der ausländische Einfluß eitle Wohlthat gewesen ist, da er da durch, daß er eine Art uotbwezldiger Reaktion hervorruft, fast immer zu einer neuen, nationalen Kunst ge führt hat." Trotz der von austen kommenden Einflüsse giebt ein füllstler niemals etwa andere als die Kunst, die er in sich selbst trägt." So binderte der Jtaliamlnu nicht Hrold und Auber, echt französische Mufik zu schreiben, ebensowenig wie der deutsche Einfluß Herrn Mascagui hindert, eckst italienische Musst zu machen, und sogar schlechte," sagt Herr d'Indn. legcnscitig. In einer New Aorker Schule stellte der Lehrer einige Rechenaufgaben und rief einen der Knaben hervor, um dieselben an der Tafel zu lösen. Der Schüler war dazu nicht im stande, und ärgerlich bemerkte der Lehrer: Du solltest dich schämen. In deinem Alter war George Washingtgn schon Aufseher!" Der Junge sah dem Lehrer fest in die Äugen und erwiderte: Das mag sein, aber dann mühten Sie sich auch schämen, denn in Ihrem Alter war er bereits Präsident der Vereinigten Staaten." Retcher Kindersegen. Der Fuhrmann Engels in Kardorf Landkreis Köln, ist zum zweiten Male verheirathet; aus der ersten Ehe besttzt er 17, aus der zwrnen 13 Kinder.
Januar Änwciö :cS BundcSLchat'.ttmtcs. Die Einnahmen des Bundes-Schatz-amtes während des letztvergangencn Monates stellten sich auf $45,996.337 und die Ausgaben auf $42.632,243, sodaß sich ein Einnahmeüberschuß von $3.364.094 ergab. Die Einnahmen vertheilen sich folgendermaßen: aus Zöllen $24.187.853. aus Steuern $18.135,152 und aus verschiedenen Quellen 5z3.673.332. Diese drei letzteren Ziffern lassen im Vergleich zu den entsprechenden Eingängen des Januar des Jahres 1902 eine Zunahme von rund $1.750,000 ersehen. Von den Ausgaben entfielen auf das Kriegsdepartement $7,328.052 d. i. um rund $2,500.000 weniger, als im Januar 1902 von demselben Ministerium verausgabt worden ist. und aus das Marinedevartement $7,786,664 (-f51.900.000). Die öffentliche Schuld stete sich be! Schluß letzten Monates, abglich des im Bundcsschatzamte vorhandenen Baarbestandes. auf $943.942-563 d. h. um $3,222.116 niedriger, als be'. Schluß des vorhcrachenden Monates. Von der Schuld waren verzinslich $914,541.330, nicht mehr verzinslich $1,230.910 und unverzinslich $396.516,286. In dieses Total von $1.312.288 526 stnd ausstehende Certifikate und Schatzamtsnoten in Höhe von $886.871.069. welche durch einen glei. chen Baarbetrag gedeckt waren, nicht eingeschlossen. Der Baarbstand. der sich am 31. Januar 1903 im Vundesschatze vorfand, vertheilte sich folgendermaßen: Reservefonds, in Goldmünze und -Barren $150.000.000 Saenannte Trust-Fonds 886.871.069 Generalfonds 152,774,913 In Nationaloanlen deponirt und kreditirt: Dem Bundesschatzmeister . . . .' 142,903,773 Zahlmeistern der Ver. Staaten 7,194,452
Ausammen . . . .$1,339,744,207 Gegenüber diesem Total standen Sichtverbindlichteiten zum Betrage von $971.398.244 aus. sodaß sich Ende Januar im Bundesschatze ein Nctto-Baarbestand von $368.345.963 befand. Banknoten waren bei Schluß letzten Monates zum Betrage von $383.973.546 im Umlauf: eine Abnahme für genannten Monat von $956.238. Von diesen Roten waren sole in Höhe von Z340.587.939 durch Hinterlegung von Bonds der Ver. Staaten und solche zum Betrage von $43.385.607 durch Baargclddevostten gedeckt. Ter Ausweis desMünzdircktors läßt ersehen, daß während des letztvergangenen Monats Mün'.cn im Werthe von $9.563.088 qevräqt' wurden: davon $7.635.178 in Gold, $1,707.000 in Silber und $220.910 in Nickel und Kupfer. Bilder- und Spiegelrahmen zu reinigen. Goldrahmen bedürfen von Zeit zu Zeit der Reinigung. Man überstreicht sie mittelst eines Pinsels mit bestem Weingeist, dem man einige Tropfen Salmiakgeist hinzufügt, läßt die Rahmen einige Minuten still stehen und spült dann den 'aufgelösten Schmutz leicht mit dem jetzt mit Regenwasser getränkten Pinsel ab. Ter Rahmen darf nicht abgetrocknet werden, weil sich dadurch das Gold ablösen würde, sondern er wird in die Nähe eines Ofens gelegt nicht gestellt und darf während des Trocknens nicht bewegt werden. Schnurrige Petition. Die Petitions-Kommission des deutschen Reichstags beschäftigte kürzlick eine sonderbare Petition des Oberamtmanns Spamer in Darmsiadt um eine Verstärkung der Amtsgewalt des Reichstags-Präsidcnten. Derselbe soll die Vollmacht erhalten, bei stürmischen Sitzungen durch Aufstecken einer schwarzen Fahne den Ausnahmezustand zu proklamiren. Wahrend desselben ist der Polizeikommissär mit zwei Schutzleuten hinzuzuziehen, und die Immunität der Abgeordneten von einer Jnhaftnabme ist aufzuheben. llever 4000 britische P o st b e a m t e thaten während des Krieges Dienst in Südafrika. Die meisten Stahlfedern, welche in Kanada benützt werden, kommen aus Birmingham in England. Cranberries werden hierzulande hauvtsächlich im östlichen Massachusetts. in der Umgegend von Cape Cod. acuch&i. Ein P e r l f i s ch e r in Westaustralien fand vor Kurzem eine Perle, deren Werth auf $75,000 geschätzt wird. Bänder wurden im Distrikt St. Etienne, Frankreich, in den letzten fünf Jahren jährlich im Werthe von über $17.000,000 hergestellt. Aerzte kommen irGroßbritanmen 180 auf je 100.000 Einwohner. in der Schweiz 52. rn Deutschland 30 und in Rußland blos acht. Annonce. Als Vermahlte em. pfehlen sich Hans Müller und Rosa Schultze. Das Heirathsgesuch unter Ernstgemeint" in Nr.101 dieses Blattes ist nunmehr erledigt. 4MV1ct,os Kttd. Womit haben Sie denn die schöne Arabella so schnell erobert?" ..Jcb habe mich mit einem elektrischen Automobil in ihr Herzchen hinewgeschlimen.
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