Indiana Tribüne, Volume 26, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1903 — Page 5

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Parole Jasmund. Eke aus dem Solvatenleben von Albert ZLulnen. Der junge Soldat steht seine erste Wache. Das Gewehr im Arm. den Kragen des weiten Wachmantels emporgeschlagen, stampft er durch den knirschenden Schnee. Die Januarnacyt ist schneidend kalt. Von den hohen Wipfeln der Kiefern stäubt der Ost. wind feine, glitzernde Crystalle. ..Ich bin die erste Nummer des Poftcns der Schießstandwache. Am Tage wie des Nachts patrouillire ich längs

ce umsanungszaunes .. ." Er wiederholt in Gedanken seine 1 Pojtemnftruktion. Der Wachhabende hatte sie ihm noch einmal eingeschärft, bevor er aufzog. Und die Parole, halt! Daß ihr mir die Parole nicht verg:ßt, wenn revidirt wird!" Nein. Herr Gefreiter!" Er lächelte vor sich hin. Die vergaß er schon nicht. Parole Jasmund. Der Name der Heimath. Es war doch sonderbar. Gerade heute. Eine schwarze, silberbesäumte Wolke schsb sich vor den Mond. Es ward dunkel im Walde. Nur die Lampe der Wachstube schimmerte von fernher durch die Bäume. Gerade so wie zu Hause das Leuchtfeuer von Arkona. freilich, dort brannten hundert Lampen. Und beim Anblick des trüben Licht, scheines überkam ihr. das Heimweh. Zum ersten Male. Er war ganz gern Soldat. So schlimm, wie man ihm erzählt hatte, war es gar nicht. Besonders jetzt, wo die Rekrutenzeit vorüber. Aber dennoch! Die Heimkehr war n?ch gar so fern. Er rechnete. Reserve noch 219 Tage." hatte der alte Kerl" ges?gt, mit dem er zusammen auf Wache war. Dazu 365 ach. das lohnte noch nicht. ?2r Weg senkte sich. Die dunklen Umring dcr gewaltigen . Kugelwälle traten bis dicht an das Gatter heran. Wie es wohl fttzt zu Hause ausseben mochte! Der Bodden war zugefrorin. Und Schnee lag auch. Das hatte Mutter im letzten Briefe geschrieben. Und Anna läßt grüßen. Er machte Halt. ; Richtig. Das stand ja auch darin. Ganz am Schluß, als habe es gar nichts zu bedeuten. Anna. Ein Rascheln im nahen Gebösch ließ ihn auffahren. Er war ein starker, muthiger Bursch, aber dennoch faßte er unwillkürlich nach den Patronen, welche wohlversiecelt in der Tasche seines Mantels staken. Freilich, ehe er sie 'herausbekam und laden konnte Rasch schritt er auf die Stelle zu. wo er das Geräusch gehört ein Damschaufler, welcher außerhalb des Gatters gestanden, ging flüchtig über den Schnee. Langsam setzteer seinenPatrouillenganz fort. Ein langgezogener Pfiff hallte von der fernen Bahnstation, dazu das dumpfe Rollen des Zuges. Dann war wieder alles still. Nur der Wind rauschte in den Kiefernkronen, eintönig, immerfort, wie die Ostsee an den Küsten der Heimath. Er träumte weiter. Wie war es eigentlich gekommen mit ihm und Anna? Nochmals durchlebt er den Abend im vergangenen Sommer. Er sieht ihren blonden Kinderkopf, er hört ihr helle? Lachen. Und wie es geschieht er weiß es selbst nicht vlötzlick hat er den Arm um ihre weiche Gestalt gelegt. - ..Gib mir einen Kuß. Anning." Da wird sie roth und verwirrt zum ersten Mal. daß er seine muntere Spielgefährtin so sieht will sich losreißen Er aber hält sie fest, mit starkem Arm Trüben, jenseit des Boddens sinkt die Sonne. Die Grillen zirpen, das Korn duftet. Die beiden an der Mühle schaue weit über die Wiekn und Halbinseln, über die Wälder, Hugel und Kreidebrüche Jasmunds Posten!" klinat es da messerscharf durch die kalte, hellhörige Winternacht. Ein Säbel klirrt, eine dunkle Gestalt nähert sich 3ffti den Schnee. Mit einem Ruck ist das Gewehr auf d-er Schulter. Dann steht er in strammer Haltung vor dem Officier der Ronde und meldet vorschriftsmäi.-: ..Parole Jasmund. Auf Posten nichts Neues!' Z u viel. Verehrer (zur Bankicrstochter. deren Vater im Nebenzimmer eben am Geldschrant beschäftigt ist): Um Gotteswillen, gnädiges Fräulein, sagen Sie Ihrem Vater, er soll aufhören. Geld zu zählen! Ich liebe Sie ja ohnehin schon wahnsinmg!" Ein Musikgenie. Der kleine Fritz hat in einem Schülerconcert hübsch gespielt und reifon Beifall geerntet. Man beglückwünscht seine Eltern, und sein College fragt seinen Vater: ..Ihr Sohn zeigte wohl schon frühzeitig musikalische Beaabung?" ja", erwidert der Vater lächelnd, sehr früh. Er konnte kaum sprechen, da sagte er schon, wenn meine Frau ihn in den Schlaf singen wollte: Mama, hör' doch auf!" Durchschaut. Student: ..So lange mein Papa hier ist. kennen Sie mich nicht!" Gläubiger: Ach. And wenn er fort ist, kennen Sie mich nicht." '

Rlaskcnfreilicit.

Ekine nach dem Leben von 31. vonWartenberg Der formenstrenge und aus Norddeutschland gebürtige Oberst von Varndorf war seit ungefähr einem halben Jahr Commandeur des Infanterie - Regiments im lustigen Rheinstädtchen H., sehr zu seinem und seiner Untergebenen Leidwesen. Der fterr Oberst liebte vor allem den Drill, die militärische Zucht unc Ordnung; die leichtlebigen Rheinländer, aus denen sowohl der Ersatz des Regiment?, als auch die Officiere und ihre Damen zum großen Theil bestanden, hat:en weitherzigere Anschauungen vom Leben und Dienst. Dieser Oberst paßte daher zu diesem Regiment wie die Faust aufs Auge, und Officiere und Mannschaften hatten schwere Monde hinter sich seit dem Rezierungsantritt dieses Gestrengen aller Gestrengen. Führte der militärische Machthaber ein hartes Regiment, straffer noch hiett die Zügel der Regierung die Frau Obersi, und vor dieser beugte demüth'z sein Haupt selbst der, vor dem die ganze Garnison zitterte. Man flüsterte sich mit heimlichem Wohlbehagen zu, der gestrenge Herr Oberst dürfe zu Haufe nicht ..Zipp" sagen. und munkelte von gewaltigen Gardinenpredigten nach ausgedehnten Liebesmahlen oder verlängerten Stammtischsitzungen. Dabei trank der Allgewaltige gern einmal einen Schoppen und konnte, wenn er die nöthiae Quantität vertilgt, ganz umgänglich und menschlich werden. Die Geselligkeit war unter Führung der Commandeuse zu öden, steifledcrnen ..Comminvekkos" berabaefunten. Jede originelle Idee war verpönt, genau nach der Artciennität wurde die Tischordnung gemacht, und die Frau Oberst wachte mit unnachsichlicher Strenge selbst bei Tamencafes übcr Jnnehaltung der Rangordnung. Wer mebr als den Rehbraten" und den üblichen Surius". den es bei Varndorfs gab. zum Abendeiien vorsetzte, durfte mit Bestimmtheit auf einen Wischer" von oben rechnen. Seufzend und murrend hztte man das strenge Regiment ertragen, als aber Prinz Carneval sein Scepter schwang, da brach sich das mühsam gebändiate Temperament der Rbeinländer Bahn und, allen Regimcntsbefehlen zum Trotz, ward im Taumel der Luft vergessen, was im gewöhnlichen Leben Herz und Sinne bedrückt. Fassungslos standen der Oberst und seine Gemahlin diesem, wie sie cs nannten, wüsten Treiben gegenüber. Mit Staunen und Entrüstung betrachtetcn sie die Masken in den Straßen. Frau v. Varndorf weigerte sich, einen Fuß vor die Thür zu setzen, solange die Leute verrückt seien, weil ein Clown ihr. zum Gaudium der Passanten aus offener Straße eine parodistische Liebeserklärung gemacht hatte. Nur widerwillig hatte sich das Commandeurspaar c".:s dem Grunde entschlössen, den großen Maskenball im Civilkasino, an dem außer den Officieren auch die Mitglieder der CivilbeHorden und ersten Bürgcrkreise theilnahmen. n besuchen, weil es hoffte, durch seine Gegenwart die allzu laute Lusngkeit etwas zu dämpfen. Punkt acht Uhr erschien der Oberst in voller Uniform und im Glänze alle? Orden, seine in schwerer, schwarzer Seide einherrauschende Frau am Arm führend, auf der Schwelle des Ballsaals. Trotz der frühen Stunde schien das Fest schon in vollem Gange. Niemand kümmerte sich um das eintretende Paar. Bunt wirbelten die Masseit durcheinander. Gelächter erscholl, und überall waren iene piependen und zu den höchsten Fisteltönen heraufgeschraubten Laute vernehmbar, die zur Unkennilichmachung des Organs mit Vorliebe angewandt werden. Das würdigeVaar glaubte, in ein Tollhaus gerathen zu sein. Kurz entschlossen steuerte der Oberst auf den erhöhtem Sitz der Mütter, der Drachenfels" vom lustigen Leutnant getauft, zu, wo er die Frau Oberstleutnant und em?ge ältere Damen des Regiments erblickt htte. um seine Gattin' dort in eine würdiae Umgebunq zu bringen. Nachdem die Begrüßung erfolgt war. blieb er noch einige Zeit bei den Damen, die alle wie Frau von Varndorf in Gesellschaftstoilette erschienen waren, und schaute dem lustigen 2?eiben zu. das ibn mehr und mehr zu interessiren begann. Schließlich entschloß er sich zu einem kleinen Rundgang. Es hatte ihn so mancher verführerisckc Blick aus schönem Frauenauge gestreift, so daß es ihn gelüstete, das holde Geheimniß, das die Masken neckisch bargen, zu ergründen. Kaum hatte er jedoch einige Schritte in den Saal hineingethan, so trat ein rabenschwarz anaestrichener Mohr in phantastischer Uniform auf ihn zu und. ihm gönnerhaft zwei Finger der Reckten reichend, begrüßte er den Obersten huldvoll mit den Worten: ..Mein lieber Barndorf, es freut mich. Sie bei uns zu sehen. Hoffentlich fühlen Sie sich in unserer Mitte wohl". Mißtrauisch betrachtete der Oberst den Sprecher. Das war ja ganz die herablassende Art. wie er seine eigenen Gäste in seinem Hause zu begrüßen pflegte. Unerhört!" wollte sich der Commandeur entrüsten doch da erscholl es schon hinter ihm: Unerhört! Meine Herren, ich muß doch sehr bitten. . Der Oberst fuhr herum. Ein anderer Mohr, in derselben Uniform wie der erste, sprach auf einige einen

Halbkreis um ihn bildende Masken ein. die alle, wie der Sprecher, schwarz bemalte Gesichter zeigten und bis auf verschiedenen Achselschmuck gleich un:formirt waren. Varndorf stand starr und lauschte. Wahrhaftig, das war Wort für ?Uort seine Kritik vom letzten Manövertage. Als er sie jetzt aus eines anderen Mund hörte, kam sie ihm selber ein bischen scharf vor. Beschämt wandte er sich ab. um auf eine andere Gruppe Mohren zu stoßen. 9 Hier schien man Regimentsbesich tigung zu haben. Das Leibregiment des Negerfürsten Bullerich wurde zur Stelle gemeldet, und der als Oberst fungirende Obermohr" nahm seine Leute nicht eben sanft ins Gebet. Seine eigenen Scklagworte schalltenVarndorf ' entgegen Verflucht" wetterte er innerlich, man sollte meinen, ich wäre es leibhaftig!" Er machte Kehrt, doch sein Blick fiel auf eine Nische, in der

ein Leichenschmaus abgehalten zu werden schien, so bitterernst schauten die schwarzen Kerle und einige weibliche Masken, welche um den Tisch saßen, drein. Nähertretend, gewahrte der Oberst einen oberhalb der Niscke angebrachten Zettel, Commiß-Pekko" stand da zu lesen. Ein mächtiger Rehbraten auf dem Tische bildete das Mahl, und in den Gläsern schimmerte eine trübe, qelblicke Masse. Wenn einer der zögernd Essenden sein Glas zum Munde geführt hatte, so verzog er die Lippen und murmelt?. Brr! Schauderhaft! Surius! " und der Chor der Umsitzenden stimmte mit Grabesstimme ein: Gräßlicher Surius!" Das war zu viel! Der Oberst schritt, ohne sich umzuschauen, zur Thür und ward nicht mehr gesehen. ' Einen Moment schauten sich die Zurückbleibcnden verblüfft an. dann aber brach ein -tosender Jubel los. Alles schrie und lachte durcheinander. Die Mohren faßten sich bei den Händen und führten einen wilden Freudentanz auf; hiervon angesteckt, drehte sich balo alles im tollsten Wirbel. Mit wachsender Empörung war die Frau Oberst den Vorgängen im Saale gefolgt. Sie gab sich jedoch den Anschein, als habe sie dieselben nicht bemerkt, und fuhr fort, sich mit den ihr bekannten Damen zu unterhalten, dabei unausgesetzt die Thür des Saales im Auge behaltend, durch die "ie jeden Augenblick ihren Mann enitreten zu sehen hoffte, der sie nach Hause führen sollte. Ihr Gatte kam nicht. Dafür aber tauchte plötzlich ein Frauenzimmer neben ihr auf. das in einen Schlafrock gehüllt war. dessen großblumiges Mit ster der Frau Oberst nur zu bekannt vorkam. Auch die große Nachthaube, welche sich über der häßlichen Maske bauschte, die keine Spur von dem darunter befindlichen Antlitz erkennen ließ, hatte eine unheimliche Aehnlichkcit mit derjenigen, welche die Frau Commandeuse Abends zu tragen pflegte. Und nun begann das schreckliche Frauenzimmer eine donnernde Gardinenpredigt. Regungslos vor Schreck ließ die sonst allzeit mundfertige Frau Ooerst den nicht enden wollenden Wortschwall über sich ergehen. Was sie da alles zu hören bekam, konnten eigentlich nur zwei wipen. und auch das Organ hatte eine Klangfarbe. . . Frau von Varndorf wagte nicht weiter zu denken. Wie sie nach Hause gekommen, wußte sie später selbst nicht zu sagen. Als sie aber das eheliche Schlafgemach betrat, da hing ihr Schlafrock friedlich im Schrank und ihre Nachthaube am gewohnten Fleck neben dem Spiegel. Im Bette aber lag der Eheherr und schnarchte tief und kräftig im friedlichen Schlummer. Von diesem denkwürdigen Tage an hatten sich die Herren Jnfanteriste.1 nicht mehr über ihren Commandeur zu beklagen, und von einer Gardinenpredigt der Frau Oberst hat man überHaupt nie mehr munkeln hören. Vor etwa zwanzig Iahren machte in Spanien eine Bande von Uebelthätern. 2a Mano Negra" (die schwarze Hand) genannt, viel von sich reden; zahlreiche Diebstähle und Brandstiftungen wurden verübt. Vieh geraubt, Weinberge und sonstige Pflanzungen verwüstet, Personen angegriffen und ermordet. Ei gelang, eine Anzahl Schuldiger zu ermitteln und die Satzungen der geheimen Gesellschaft zu entdecken; in drei Prozessen wurden 18 Mitglieder der Bande zum Tode und mehrere Andere zu schwerer Kerkerstrafe verurtheilt. ' Von den Todesurtheilen wurden 7 vollstreckt; die anderen Veruriheilten wurden zu lebenslänglichem Gefängniß begnadigt. Jetzt, nach zwanzig Jahren, enthüllt das Madrider Arbeiterblatt Tierra y Liberdad" auf Grund eingehender Nachforschungen, daß die Schwarze Hnd" eine Erfindung und Veranstaltung der Polizei gewesen ist, die ihrer bedürfte, um gegen die auftauchenden Arbeitervereine vorzugehen. Ein Theil der Beweise ist bereits in die französische Presse übergegangen; wir finden z. B. in den Temps Nouveaur". im Europen" und in der DPsche", wo Clemenceau die Angelegenheit bespricht. Von de-n Verurtheilten schmachten mehrere noch im Gefängniß. Die Sache selbst ist der spanischen Polizei wohl zuzutrauen.

Gnlndeigenthums Uebertragungen.

Hesier A. Spann u. And. an Catherine L. Miller , Lot 29, Woodruff Place, 3150. Asa Tout an Laycock Mfg. Co., Lot 3ff. Block 1, Wiley & Martins North. west Add. $1000. Ruth E. Genthry an Geo. Bredemaler. Lot 164, Clart's 3. Add.. West Indianapolis. $1650. Fannie I. Cruse an Lynn B. Millikan, Theil von Lot 154, Morrisons 3. Add.. Delaware Str., nördlich der 16. $7500. George Keßler an Levi P. Harlan, Theil der Section 6. Tomnship 14, Range 5. $1800. Wm. R. McClelland an Mary T. Archdeacon, Lots 712, De Wolfs Suk. Theil von Oak Hill. $2500. Catherine Darnell an John McBey. Lots 1 und 2, Darnells Sub., westlich von Illinois, nahe 27. $3300. Minnie Sheares an James Galvin, Lot 244, Qgles Oft Park Add , nördlich der Pennsylvania Railroad Werkstatten. 1700. Mathilda Feibleman an Ella Sni der u. And., Lot 22. Miami Powder Co.'s Sub. N. Illinois Str. Add. Flavius I. Van Vorhin an Edna M. Noell, ein Thetl der Section 10, Tomnship 15, Range 3, West Jndianapolis. $5000. Minna Seidensticker an Henry L. Dollman. Lot 10 in Coe's Subd. der Außenlot 41, Market Str.. östlich von New Jersey. $4500. P. C. Weyenberg Co. an Sarah M. Barrett, Lot 140 in Martins New York Add., nördlich von Cotton Mills. $1500. Dessie F. Buskirk an Fred. Cline, Lot 9 der Citizens' National Bank Subd. und ein Theil in Johnsons Erben Add.. Ruckle Str. $2600. Wm. L. Milner an Anna Sanders, Lot 10 in Douglaß Park. Pennsylvania Str., nahe der 25. Str. $3500. Napoleon B. Hardacre an Eltie M. Smith. Lots 4 und 5 in Fketchers Sub. und ein Theil der 1. Brookside Add. $3700. Morris E. Bundy an Johnson F. Pawling, ein Theil der Lots 70 und 71 in Coburns Subd. der Außenlot 183. $2400. Jas. S. Cune an John E. Phares. $ot 20, Block 1 in Grandview Add., nahe College Avenue nnd 27. Straße. $2700, Harvey Äaugherty und Etta Wells, ein Theil vsn Lot 17, Sq. 2 in Lincoln Park, Pennsylvaniv und 23. Str. $4000. .Kffie Nyswander an Whitaker H. cott, Lots 232, 234, 236, 237, 239, 141, 243 und 245 in derselben Add. $2000. William Dawson an Albert Carter, ein Theil der Sect. 1, Tshp. 16 von Range 3 in Meridian Str.. nördlich von der Stadt. $2400. George Shelby an George Keßler, ein Theil der Sect. 6, Tshp. 14 von Range 5 und Lot 14 von Block 10, östlich der Woodlawn Add. $3000. Henry Arszman an Granville M. Ballard, ein Theil der Sect. 3, Tshp. 15 von Range 2 in Wayne Tomnship. $4500. John O'Harrow an Oliver Barrett, Lot 47 in Allens Highland Place, östlich vom Arbeitshaus. $3000. Addle Frank an Othello Deiich, Lot 161 von McCartys 5. Westseite Add. $1000. Squire Thompson an Grandison Caton, Lot 565 in StoutS Jndiana Avenue Addition, südlich der Cerealine Mills. $1200. An anderer Stelle sind Ansichten der deutschen Presse übcr des Kaisers sog. Glaubensbckennwiß" enthalten. Aus den conservativen Aeußerungen klingt immerhin das Bedauern durch, daß das unverantwortliche Oberhaupt des Staates nun auch im Kirchenstaate Partei ergriffen hat. Irgend ein Zweck dieser neuesten Kaiser-Meinungsäußk' rung läßt sich in der That nicht erkennen; falls Wilhelm II. das unserem Dafürhalten nach durchaus unnöthige Bedürfniß empfand, Zweifel an seiner Orthodoxie" zu zerstreuen, so bot sich hiefür ein anderer Weg als der breitesten Oessenilichteit. Unserem modernen Empfinden nach würde eine derartige Schaustellung religiöser Ueberzeugung schon beim Privatmann hohen Anstoß erregen, doppelten daher bei dem Träger der höchsten Staatsgewalt. Besonders für ihn gehören derartige Dinge in's stille Kämmerlein. John Weber's Wirthschaft, No. 764 West North Str.

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Cleveland t bedeutet täglich, genommen Sonntag. Abgang . 4 40Vm . 6 45Vm . 7 2093m . 8 00Nm .11 10Vm . 2 55Vm . 4 45Nm L 6 25Nm New Jork Expreß tägl. . .4 . Andersonk B H'b'r Exp . . Muncic & Kl Wayne Exp p N K d B Lim täglich s... Clev fc Benton Harbor Exp N JK B Lim, tägl 6 3... Union City Acc tägl Knickerbocker Sv täglich 6 & St. LouiS ' w orlcis St LouiS Mail 7 20m Southweftern Lim tgl 6 & s 11 45Bm St LouiS Lim täglich pds. 3 25Rm Terre Haute & Mat'n Acc. . 5 OORm N $ & St. Louis Exv tägl..10 4oNm St Louis Expreß tägl s 12 0593m Eincinnat Sin & LouS Nachterpreß tgl 8 3 45Vm St Lous & Cin Nach: exp tg s 4 SOBm Eincinnati Ezp tägl s 7 30Bm Cincinnati Acc . . . .... 10 45Vm Cincinnati F Expreß, tägl p 2 5031m LouiS F Expreß 2 SONm GreenSburg Accorn 5 20Nm Eine & Wash g L tg 6 8 k p 6 20Nm Chicago Kankakee Accom 7 OOBm Chicago Fast Expreß tgl d p 11 öOVm White City Special sd&p, 3 30Nm LaFayette Accom 5 15rn Chicago Nachtexpreß tägl s.. 12 OSBm M i ch ig a n Benton Harbor Expreß 6 45Vm Michigan Mail Expreß p. . .11 lOBm Elkharr Acc täglich 4 45Nm

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pittsburgh, Cincinnati, Chicago Sc St. Cernts R'y. Indianapolis Division. Abgang Ankunft Saftern Expreß täglich 3 30Bm Schnellzug täglich 8 &d... 6 30rn Columbus Accom 7 30Vm Limited Mai! täglich 6 4035m ftast Expreß täglich 8 d.... 8 10Bm Richmond Accl.m 8 40Bm Bradford Accom 1 25Nm St Louis Expc täglich d k s 12 lONm Atlantic Expreß täglich 8 k d 3 05Nm Bradfsrd Accom 2 OONm Day Expreß täglich 5 OONm Western Expreß täglich 8 $ 20Rn St L k N S Lim täglich 8 d 7 15Nm Nimmt keine Passagiere tgl- 8 30Rm Richmond Accom 8 OONm Indianapolis Accom 8 o 16 40N Chicago Division. Louiöville 6c Chic Exp tgl p d 11 3535m Chic k Lou F Expr täglich s 3 20B Lou k Chi F Expr täglich s 12 05Bm Chic k Lou Expr täglich p d 3 40Nw LouiSville Division. Chicago k Louisv Svl tägl s 3 40Bm Louisv & Madison Acc .... 10 lOVrr Pitts k Lou Ö tägl s 7 OOVrn Lou & Chic F L tägl p b... .11 30Vn. Mad Acc nur Sonnt 7 30Bm Louisville u. Madison Acc Louisv k Madison Accom. . 8 0535m 6 40N Chicago k Leu g L täglich pd 3 55Nm Louisv k Pittsb F L täglich s 7 05Nm Madison Accom 3 55Nm Madison Accomm Sonntags 8 15Bm Louisville Accom 6 15Nm Lou k Chi F Expr. täglich 11.50 Ncst vandalia (ine.

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