Indiana Tribüne, Volume 26, Number 153, Indianapolis, Marion County, 19 February 1903 — Page 3

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Germania Hals

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Dauer-Rede. Senator Morgan's Ansführnngen zur Canal-Frage. Sein gegen (? olombia gerichteter Antrag wird abgelehnt.

c chicksal von Staatenrechts Borlage in Schwebe. Handels-Fekretär (5ortc!l,ou leistet! den Amtseid. Verhandlungen Bowen's betreffs der übrigen Protokolle. ? Entscheidung gegen den Fleischtrnk im Chicago-Procetz. Kohlenförderung durch böses Wetter gehemmt. Der l5ongrefz. Senat. W a s h i n g t o n, 18. Febr. Im Senat rief heute der Antrag Cuai), der Senat möge erklären, daß vor der Vertagung des Congrcsses eine Abstimmung Über die Staatenrechts-Vorlage stattfinden solle, eine lebhafte Debatte hervor. Die Senatoren Spooner, Teller und Cockrell sprachen gegen den Vorschlag und es wurde der Antrag gestellt, die Frage dem GeschäftsordnungScomite zu überweisen. Vorher noch hatte Senator McComas ein Substitut zu dem Antrag eingebracht. Bevor die Frage entschieden wurde, ging der Senat in Erecutiv-Sitzng, um eine 3 stündige weitere Rede des Senators Morgan über den Panama-Canal-Vertrag anzuhören. Am Schlüsse der Sitzung wurde über Morgans Antrag, der eineUntersuchung über die Beglaubigung des colomb. Canal-Unterhändlers Thomas Herran verlangt und zugleich die Rechtmäßigkeit der colomb. Regierung in Frage stellt, abgestimmt. Der Antrag wurde mit 39 gegen 13 Stimmen abgelehnt. Senator Morgan sprach vornehmlich über seinen Antrag und ließ vom Clerk einen langen Minoritätsbericht des zwischenoceanischen Canal-Comites verlesen. Senator Fairbanks hat ein Amendement zu dem vermischten Civil-Etat eingebracht, die Bewilligung für Errichtung von Gebäuden, Baracken, Vergrößerung der Militärposten nach Ermessen des Kriegssekretürs etc. von St. 250,000 auf N. 370,000 zu erhöhen. Die Erhöhung, welcher das Bewilligungscomite geneigt ist, kommt dem Grundstück für den ndiancpolis Armee-Posten zu gute. Senator Mason vom PostamtsComite erstattete Bericht über den PostEtat. U. a. ist der Vorlage die Staaten-rechts-Vorlage als Amendement angehängt. Das Senats-Comlte für auswärtige Beziehungen erstattete einen günstigen Bericht über den Auslieferungsvertrag mit Mexico, ebenso über die Ausdehnung des französischen Handelsverträges auf PoNo Rico. Hans. Das Haus verwarf heute den Conferenzbericht über die Armee-Bewilli-gungsvorlage, wegen einer Bestimmung über Pensionirung von Offizieren des Bürgerkriegs sowie wegen der weiteren Bestimmung, welche Offizieren gestattet, bei der Regierung Geld gegen 3 Procent Zinsen zu deponiren. Das Haus sprach sich entschieden gegen beide Vorschläge aus und sandte die Vorlage zur Conkerenz zurück. Die Debatte war durch ein scharfes persönliche? Rencontre zwischen den Abg. Hull, Ja., und Slayden, Tex., belebt. Der Rest des Tages war der Ma-rine-Vorlage gewidmet. Es wurden nur 20 Seiten erledigt. Ernennungen. Washington. 18. Februar. Der Präsident übersandte dem Senat heute folgende Ernennungen : Brigade-General I. C. Breckinridge, zum GeneralMajor an Stelle des Ge-neral-Majors R. P. Hughes. Brigade-General M. L. Ludington General-Ouartieimeifter, zum General Major an Stelle von Breckinridge Brigade-General James F. Wade zum General-Major an Stelle von Ludington. Außerdem wurden noch eine Reihe anderer militärischer Ernennungen ein gesandt. Ferner : General'Consul in Bangkok, CiamPaul Nash, New York.

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DerStreit mit San m i n g o. Washington. 18. Febr. Das Staatsdepartement hat den Gesandten Powell angewiesen, bei der Regierung von San Domingo auf sofortiger Erledigung der Clyde & Roß - Ansprüche zu bestehen. Die venezolanische K r i e g s ft e u e r. Washington, 18. Februar. Ein an das Staatsdepartement von Geschäftsträger Russell in Caracas qesandtes Telegramm meldet: Der Minister des Aeußeren hat auf alle Einfuhrwaaren eine 30-procentige Zollerhöhung als Kriegssteuer gelegt". Die hiesigen Beamten fragen sich, warum dieses Decret, anstatt eines folchen durch Castro in der üblichen Weise, erlassen wurde. Die Besteuerung selbst wird als ein kühner und feiner politischer Schachzug betrachtet; denn die Entschädigung, die Venezuela an die Mächte zu zahlen hat, wird dadurch aus die Schultern der fremden Kaufleute, in deren Händen der gesammte Einfuhrhandel Venezuelas liegt, abgeladen. C o r t e l y o u ' s A m t s e i d. Washington, 18. Februar. Geoige Bruce Cortelyou. der bisherige Sekretär des Präsidenten, legte heute den Amtseid als Sekretär des neuen Handels- und Arbeits-Tepartmcnts ab. Zugleich wurde der bisherige Pri, vat-Sekretär des Präsidenten, William Loeb jr., als Sekretär des Präsidenten eingeschworen. Der Eid wurde durch Ober-Richter Füller in Anwesenheit des Präsidenten und Anderer abgenommen. Der Executiv-Stab des Weißen Hauses überreichte Herrn CortelO)u als Zeichen seiner Achtung eine schöne Base. Richter Shiras vom Ober-Bundes-Gericht reichte dem Präsidenten heute sein Abschiedsgesuch ein. Zum Nachfolger ist der frühere Staatssekretär Wm. R. Day aus Ohio ausersehen. DieProtokollederF r i'ed e n s m ä ch t e". Washington, 18. Febr. Herr Bowen sprach hente Nachmittag bei den Vertretern der Friedensmächte, den Botschaftern Mexico's und Frankreich's, den Gesandten von Schweden-Norwe-gen, Dänemark, Holland, Belgien und Spanien vor, um denselben ofsicielle Mittheilung von der Unterzeichnung des amer.-venez. Protokolls zu machen. Jeder Gesandte erhielt eine Abschrift; Bowen übermittelte zugleich den Wunsch Venezuela's, daß sich die übrigen Protokolle in ihren wesentlichen Einzelheiten mit dem amerikanischen decken möchten. Vor dem Unterzeichnen der übrigen Protokolle werden indessen jedenfalls noch einige Tage vergehen. Herr Bowen wird aller Wahrscheinlichkeit nicht nach Haag gehen, da er sonst seine Stelle als Gesandter bei Venezuela niederlegen müßte. Diplomaten können höchstens 60 Tage Urlaub erhalten. Im Tode vereint. New Orleans, 18. Febr. In Folge eines Uebereinkommens, gemeinsam sich das Leben zu nehmen, ist Ella Atkins an Morphiumvergiftung gestorben und Folger Green liegt, von drei Schüssen getroffen, im Hospitale. Die ThZt ereignete sich im VictoriaHotel, wo das Paar schon drei Jahre verschiedentlich als Mann und Frau abstieg. Gegen die T u f . G es e l l f ch a f t e N e w Y o r k, 18. Febr. Detektivs ourcqiucylen yeule ole Vureaus einer als Burns. Wallace & Co." und Dan. Smith" bekannten Turf Gesellschaft. Verhaftet wurden D. C. Barnum und E. Matthews. Gegen sämmtliche Jnveftment"-Ge-sellschaften am unteren Broadway und in Wall Straße veranstalteten die Detekt'.vs heute eine Razzia. Eine große Anzahl der Opfer dieser Gesellschaften sind Frauen, die ohne Kenntniß ihrer Männer spekulirten. Die gestern verhafteten Turf-Spe-kulatoren Ch. E. Rand und Jos. Reagan wurden heute mangelnder Beweise halber freigelassen und nicht von den Poftbehörden verhaftet. St. Loui. 13. Febr. Das Bundes'Diftrittsgericht setzte heute einen Concursvermalter für das Vermögen von E. Arnold ein, einem Antrage der Gläubiger stattgebend.

Tkarrow als Abaeordneter.

pringfield, Jll., 18. Febr. Unter Applaus wurde heute Clarence S. Darron? von Chicago als Mitglied des Abgeordneten-Hauses eingeschworen. Darrow ging aus der letzten Novemlerwahl hervor, konnte aber bis jetzt seinen Sitz auf der demokratischen Seite Nicht einnehmen, da er vor der Streikkommission die Kohlengräber vertrat. Glückliche Leute. C h a y e n n e, Wyo., 18. Februar. Im ganzen südlichen und östlichen Wyoming war das Wetter heute prächtig und der Schnee schmilzt rasch. Falls das Wetter gut bleibt, dürfte der Verlust an Vieh 5 Procent, an Schafen 10 Procent nicht Übersteigen. Namhafter Historiker. t Philadelphia, 18 Februar. Lewis Sylvester Hough, namhafter Anwalt und Schriftsteller sowie ein Veteran des Bürgerkrieges, ist in Media 82 I. alt gestorben. Der Verstorbene galt als Autorität hinsichtlich amer. und englischer Geschichte und hat viele Bücher verfaßt. E i n h a l t s b.e f e h l bewilligt. Chicago. 18. Febr. In dem sogenannten Beef-Truft"-Processe wies Richter Großcup die Einrede der Großschlächtereien ab und bewilligte den Antrag auf einen vorläufigen Einhaltsbefehl. Die Anklage erstreckte sich auf 7 Corporationen und 23 einzelne Personen. Ob Berufung gegen das Urtheil eingelegt wird, ist noch nicht bekannt. Das Wetter. E v a n s v i l l e , Ind., 18. Febr. Der Fluß steigt Nachts immer noch. 42 Fuß oder mehr sind angekündigt. Der Wabash überfluthet die Niederungen und die Farmer entfernen ihr Vieh. Schissfahrt an vielen Plätzen aufgehoben. Lafayette, Ind., 18. Febr. Der Sturm wüthet noch immer; ein westlich gehender Wabash Passagierzug ist westlich von hier im Schnee begraben. Temperatur 10. Grad unter 0: Kohlenmangel. S t. L o u i s, 18. Febr. Heute Morgen 7 Uhr stand das Termometer einen Grad unter 0. Das Gebäude, in dem sich Gefängniß, Polizei-Hauptquartier, die Crimi-nal-Gerichtshöfe etc. befinden, wurde heute wegen Kohlenmangels geschlossen. Die Grandjury Untersuchung gegen die Investment - Gesellschaften ist vertagt. New Y ork, 18. Febr. Um 8 Uhr heute Früh stand das Thermometer des Wetterbureaus auf 8 Grad über 0. die nieongste Temperatur vis letzt tn diesem Winter. Nachrichten aus verschiedenen Theilen des Staates melden Temperaturen von i trt v ; i io m i ... r : i wiran nis n iJ)rao unier u narn rend. letztere Temperatur in deriAdirondock' Gegend. An allen Plätzen war der Schneefall der stärkste des Winters. Der Atlas-Linie Dampfer Alene" kam heute aus westindischen Häfen eisbedeckt an. Am Montag war der Seegang so hoch, daß die Matrosen aus Deck mit Stricken festgebunden werden mußten, um nicht Über Bord gericn zu werden. Baltimore, 18. Febr. Heute war für hier und Umgebung der kälteste Tag. Tbermometer 8 Uhr Morgens 7 Grad über 0. Altoona, Pa., 18. Febr. Ein furchtbarer Sturm wüthet heute Nackt in dieser Gegend. Temperatur auf 0. Bahnverkehr gestört. Ph iladelphia, 18. Febr. Im ganzen Staate herrschte gestern in die sem Winter die niedrigste Temperatur. In Pottsville 14, Tamaqua 6, Reading 10 Grad unter Null ; au vielen anderen Plätzen 1 bis 5 Grad unter Null. Die Reading Gruben konnten wegen des heftigen Schneesturmes nur sehr wenige Kohlen fördern. West Superior, Wisc., 18 Febr. Ueber die Seen wüthet ein Blizzard dahin ; der Sturm erreichte 40 Meilen die Stunde. Der Ge schäftöverkehr ist unterbrochen. S a l t L a k e, Utah, 18. Febr. Die schweren Stürme, die in den letzten 2 Tagen über Utah, sNevada. Jdaho und Weft-Mcntana dahinbrauften und noch andauern, sind eine Rettung für das 3kH, wenn auch für die Bahnen verhängnißioll. Durch die Stürme ist das schneebedeckte Land auf Hunderte von Meilen bloßgelegt und die Be fürchtung weiterer Vieh-Berlufte be seitigt.

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Die schmgers." 9i:ie erfolgreiche Einrichtung im Berlin WirthshauSleben. öirnr gastronomischen Plauderei der Kölnischen Zeitung" über das Ueber-1 handnehmen der Gastwirthschaften mit ', Bars in Berlin, den Aschingers, wie !

sie kurzweg nach ihrem Begründer genannt werden, entnehmen wir dos Folgende: Vor etwa 10 Jahren tauchten in der Friedrichstraße und Unter den Linden die ersten blau-weißen Schilde mit dem Namen Aschingers Bierquelle" in Berlin auf. Sie vermehrten sich rasch und jetzt bestehen 35 Zweigstellen des Geschäfts, von denen etwa 20 im Westen und Nordwesten der Hauptstadt liegen, dort, wo der Menschenstrom am stärksten ist. Die jetzt unter dem Namen Aschingers Lerquelle" bestehende Aktiengesellschaft wurde von dem, Württeinberger Aschinger begründet. Als Vertreter des Münchner Hofbräus, das in der Leipzigerstraße em eigenes Restaurant hat, wurde der Unternehmer auch mit denEßbedürfnissen der Großstadt betraut; er begriff, daß der Erfolg immer dem zufällt, der zu ganz kleinen Preisen verkauft. Und das Butterbcod zu 10 Pfennig eroberte Berlin. Jetzt beschäftigt die Firma etwa 1200 Angestellte, hat ein eigenes Lager und elne elgene Schlachterei mrt Dampfbetrieb und eine eigene Bäckerei und Konditorei in der Sophienstraße. Seit vier Jahren sind zu den Bicrquellen Kaffees und Konditoreien getreten, von denen namentlich die in der Friedrichstraße und in der Leipzigerstraße außerordentlich beliebt sind. Sie sind äußerlich mit allen Prunknutteln der neuen Sezessionsmode ausgestattet; ein kräftiges Grün und Gold kennzeichnet sie schon von Weitem, :m Gegensatz zu dem Blauweiß der Bierquellen. Um 1 Uhr sind alle diese Lokale geschlossen, eiqentlichenNachtbetrieb kennen sie also nicht. Die Bedienung ist überall männlich, mit Ausnahme der kalten Mamsells," die am Büffett mit den Butterbroden Hantiren. Das interessanteste Leben zeigt immer der große" Aschinger an der Ecke der Friedrichstraße und der Georgenstraße, der dem Bahnhof Friedrichstraße gegenüber liegt. Hier ist ein ganzes großes Eckhaus mit vier Etagen tm milmfTPhirmpn Reiri?? 9l 1 m?n,i?rs 7---U-- I V " ! ZJ Das Erdgeschoß sowie die beiden unteren Stockwerke sind dem gewöhnlichen Bierausschank und den billigen Brodchen gewidmet; im dritten Stock befindet sich ein luxuriöses Weinrestaurant, das namentlich bei dem Theater- und Cirkuspublikum sehr beliebt ist. Im Aschinger an der Friedrichstraße fluthet ein unaufhörlicher Strom von Menschen aus und ein. Dabei geht alles ruhig und eilig zu; Jeder holt sich von den kalten Büffetts, was ihm beliebt, und verzehrt es stehend an einem der zahlreichen Pfeilcrtische, die sich überall im Äkalt erheben, und die geschmackvoll k5.lt einem kleinen Service ausgestattet sind, das ein Blumenstrauß krönt. Papierservietten, Bestecks und Gewürz sind in einem sauberen Kasten von weißem Metall vorräthig; Jeder braucht nur zuzugreifen. Auf den Seitenbüffetts winken die leckersten Mayonnaisen, goldgelb schimmernd, rosa glänzende Lachsscheiben und zarte Seefischchen mit silberglänzenden Schuppen. In der Mitte der Halle thront die Göttin der KnackWürste, eine Jungfrau in einem kleinen silberschimmernden Tempel, dessen Wände überall mit braunenKnackwürsten behängen sind. Der Platz vor dem Wursttempel wird fast nie leer, und die saftigen braunen Würstchen gehören in der That zu den besten Erzeugnissen dieses Aschinger'schen Tempels. Zur Bedienung für ungewandte Gäste sind übrigens auch Kellner da; doch bildet, ähnlich wie im Münchner Hofbräuaus, das Sichselbstbedienen immer noch das Charakteristische des Lokals. Man kann hier auch zu kleinen Preisen warme Speisen bekommen. Im hinteren Theil des Saales sind Tische, an den die Gäste sich wie in anderen Restaurants niederlassen können. Die Aschinger-Bars wurden in Spree-Athen so rasch beim Publikum beliebt, weil das Bar-System an sich dem hastigen Charakter des Berliner Lebens entspricht, und dann, weil die anderen Restaurationen, was belegte Brödchen betrifft, den Bedürfnissen der Menge zu wenig entgegenkamen. Wer in den großen Bierpalästen ein belegtes Butterbrod verzehrte und dazu ein Gla' Bier trank, das unvermeidlich war, der kam unter 60 bis 70 Pfennig Zeche, Trinkgeld einbegriffen, nicht weg. Dergleichen ist zu viel für einen eiligen Geschäftsmann,, einen kleinen Reisenden oder einen Bureaubeamten, der auf dem Wege zum Bureau ist und nur eine Stärkung zu sich nehmen will. Dabei konnte weder die Qualität noch die Quantität dieser Butterbrode gelobt werden. In diese Lücke, die im Berliner Wirthshausleben bestand, sprang Aschinger mit seinen bittigln Brödchen ein, und der Erfolg gab ih.m reckt. Es ist Aschingers Verdienst, daß er das Butterbrod für die Großstadikultur gerettet hat das Butterbrot,, das die Bierpaläste, die vornehmen Weinrestaurants, die feinen Wiener Kaffees schnöde verkommen ließen. Waldungen bedecken 36 Prozent des Gesammtareals von Rußland. Im Ganzen erstrecken sich die russischen Forsten über 464,500,000 Acker, so daß auf jeden Bewohner des Zarenreiches vier Acker Wald kommen.

Varicocele.

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