Indiana Tribüne, Volume 26, Number 152, Indianapolis, Marion County, 18 February 1903 — Page 5
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Der größte $itmb in der Geschichte dieser x- -. M a. Ä
öicbcnuno?wainigstcr Iahrcs-uswcis 1. Januar, 1903.
Bestände. Bonds und Hypotheken HW. 996.953 27 Grundeigenthum 11.8.583 51 Eisenbahnbonds und Aktien (Marktwcrth) 18,021,442 50 Municipal Bunds sMarktwerth) 5.737,001 95 Vereinigte tonten Regieruugs , Bonds (Marktwerth) lOO.CXK) 00 Baar in Banken und in der Office 4,010,009 51 Zinsen und Miethen, fällig und anfclansen 384,521 34 Anleihe!! auf Coslaterol Sicherheiten 4.7:JO,7.',0 00 Anleihen auf Policen 1,060,910 83 Prämien, gestundete und in der EinZiehung begriffene (Netto) 1.12. 797, 90
Total $60,210,339 87 Verbindlichkeiten. Reserve auf Policen $49,800,630 00 Alle andren Verbindlichkeiten 923,:Z04 54 Ucbcrsckuß an Policen-Inhaber 9,521,405 33 Total $60,245,339 87
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Ricscn-Gesellschaft.
kebensversichoruug ausgegeben und bezahlt im Jahre 1902, ein-) schließlich gewöhnliche Versicherung (587,000,000) Über . . j Bestände, Ende 1902, über . . . . . Einnahmen, während 1902, über An Policen-Inhaber während 1902 ausgezahlt, über Ueberschuß, über Policen in Rraft, nahezu Aunalnne an bezahlter Versicherung in Kraft, über (Ergebend die Gefainmtsumme von
Bezahlter Versicherung in Kraft über 800 Millionen
An poltccn-Znbaöcr in 27 Zavren navczu 6S Dillloncn ausgezavlt. Tic hcrvornctendcn Eigenschaften der Administration waren Bedeutende Reduktion in den Ausgabe Raten. CrftöMe Dividenden an rolicen Znkaber. ?ic fortschrittliche tteschäftslcitung, die Liberalität in der Behandlung und die Vorsicht, mit welcher die Interessen der Policcn-Jnhaber gewahrt werden, gestalten dicfe zu
!Nillionen
SO Millionen II Millionen 9 Millionen 9 Millionen Q Millionen 1O8 Millionen
Beamte. John F. Tryden. Präsident. Leslie D, Ward. . ?dgar B. Ward, Cictfiräsitcnt. 2. 8icc $tanccnt und nwalt. Forrest K. Tryden. z, Vi.c.Präsidnu. Edward kanouse'. T. C, ff. Vlanchard. Schatzmkistkr. öuft. d. nintcigtmfeum. Jacob e. Ward. Wilbar . Johnson. .liiirjH. Cemxrroll. F C. Planchard, eutftriirt tt Snlcibe ttpartment. Edward Gray. Edward H Hamill. ettet. 3rmli(fcrt Tivtttcz. Valentine Riker. Robert L. Vorrage, Hül's ekiktär. lichn T netter. LeSlie P. Ward. Frederic A, Boyle. Hülfü eekrktär. öftrer. Willard I, Hainilton. John Gore. $ülie:3ctTdT. atfuat. Frederick H, Johnston. munt mun. Henry O v e r g n e . Georyc M. Munsick. Suxkrriirr. urcn?iiet. Am, Pcrry Walsgn. Wvunt .1fTjtlicr i::ftcr. Jrrebcrirf L Hoff in an, itatntitrt.
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vi lis dem Staatshanse.
Tie Pfleglinge des Staat's und was sie kosten.
Polizeiliches Allerlei.
Einige sonderliche Fälle, Im Allgemeinen ein ruhiger Tag für die Hermandad.
Noch immer in der Schwebe
Die Staatsbehörde für Wohlthatigkeits ete.-Anftalten hat ihre ftatistischen Berichte über die Vermaltung der 13 staatlichen Wohlthätig-
keits- und Straf-Anstalten während des am 31. Oct. 1902 beendeten FiscalJahres jetzt zusammengestellt. Darau'
geht hervor, daß während des Jahres 200 Menjchen als Pfleglinge des Staats in diesen Anstalten aufgenommen wurden, wodurch die Gesammtzahl auf mehr als 11,000 anwuchs. Die Durchschnittszahl der täglichen Pfleglinge war 3569. Was die Verpflegungskosten anbetrifft, so variirten dieselben zwischen 8122.13 und S276.40; die Durchschnittskosten waren $153 per Kopf. Am billigsten war die Verpflegung in den Anstalten, welche Gärten und garmlänoereien besitzen. Der Werth der Farm-Producte der StaatsAnstalten betrug allein S56.000. Im Ganzen deliefen sich die Ausgaben für die 13 Anstalten während des Jaes 1902 auf 81,653,243.71. Dle V?rpflegungskosten per Kopf stellten sich wie folgt:
Zentral Irrench'spital . .$180.85 Nördl. Irren-Hospital. . . . 183.17 Oeftl. Jrren-ospltal 174.27 Sudl. Irrenospilal 166.97 Soidatenheim 17.30 Waisenhaus für Soldgtenkinder 174.52 Taubstummen-Anstalt .... 231 .66 Blinden-Asyl 276.40 Schule für schwachsinnige Kinder 127.05 Staatsgefängniß 133. 32 Reformatorium 130 68 Industrie-Schule für Mädchen und Frauen-Gefäng-niß 191.55 Reform-Schule für Knaben 122.13
Jncorporirt wurden gestern: Dalton Lumber Compan", Jndianapolis, Capital S40,000 : Directoren :
Nathan F. Dalton, Smiley W. Cham-!
bers R. T. Davidson. West Terre Haute Coal Company". Terre Haute, Capital S10.000 ; Directoren : A. F. Miller, Wm. Lankford und F. O. Van Deren.
öl,.46 163.28 179.26 170.02 165.51 l,i8.47 215.13 247.86 13V78 126.86 1.56.59
)n.i 113.48
B e i der gestrigen Kälte hatte die Polizei wie vorauszusehen wieder einmal sehr wenig zu thun. Denn die Kälte nahm auch den Uebermüthigsten den Muth. Im Laufe des Tages wurden im Ganzen 7 Gefangene eingebracht. Eine dieser Unglücklichen war ein 12 Jahre altes Mädchen, das aus der Familie von H. E. Christian an der Ashland Ave., wo seine Mutter als Hausmagd beschäftigt gewesen war, eine Anzahl Schmucksachen gestoblen und und dann um ein Billiges bei einem Pfandonkel verkauft hatte. Ncllie, so heißt die Kleine, die von den Detectivs Holtz und Brav verhaftet worden war, wurde auf Bitten ihrer Mutter, die versprach, sie heute dem Polizeirichter zu stellen, von Polizei Supt. Taste einstweilen aus der Haft entlasten. Die beiden obengenannten Detectivs werden nun auch von einem jungen Deutschen, Angestellten einer hiesigen wohlbekannten Firma, ersucht, ihm endlich die Uhr wieder auszuliefern, mit deren Auffindung etc. sie vor 5 Wochen betraut wurden, die betr. junge Mann aber selbst, als er Detecuv spielte, vor 3 Wochen bei einem Pfandonkei wiederfand. Der betr. junge Deutsche zweifelt nämlich entschieden daran, daß die Detectivs jetzt noch den Dieb ermitteln werden. Die Uhr aber ist sein Eigenthum. Auf die Kette verzichtet er gern. Er hat schon mehrmals, aber vergeblich, um die Auslieferung der Uhr gebeten. Det. Morgan brachte gestern aus Omaha, Neb., den Electriker Jos. H. Ballard zurück, der von der New Telephone Co. der Unterschlagung von $'45 bezichtigt wird, wie schon berichtet. Charles Denker's Geschäft in No. 1103 Virginia Ave. erhielt in der Montag Nacht, bei der Kälte, den Besuch von Einbrechern, die 6 Kappen und 8 Paor Handschuhe mitnahmen.
Ist die .ochbahn-Frage. Was wird die Legislatur mit der Bill thun?
Nachdem gestern der Mayor und die Mitglieder der Behörde für öffentliche Werke wieder eine Conferenz mit den Rechtsvertretern der verschiedenen EisenbahnGesellschaften abgehalten hatten, wurde es bekannt, daß die Letzteren nicht mit allen Bestimmungen der vom Commercial-Club, der Kaufleute-Ver-einigung 'und der Stadtverwaltung entworfenen Hochbahn-Bill einverftanden sind. Z. B. verlangen die Eisenbahnen, daß die Stadt auch in der Zukunft die Hälfte' der Kosten der Ge-leise-Hochconstruction zahlen soll. Die gemeinschaftliche Conferenz-Hochbahn-bill sieht aber nur vor. daß die Stadt jetzt, wo ihr aus der Beseitigung eines Wasserweges, i. e. Pague's Run, ein Vortheil erwächst, die Hälft? der Ge-sammt-Koften für die Beseitigung der todbringenden Niveau-Kreuzungen zahlen soll. Diese Clausel war der Rill eingefügt worden, damit es der Stadt ermöglicht werde, für den Bau des Ri:sen-Canalcs zu zahlen, durch besten Anlage der Pogue's Run beseitigt. wähnd für die Stadt ein für die Zukunft nothwendiger Canal geschaffen werden soll Anfangs hatte die StadtVerwaltung verlangt, daß die Bahnen diese Canal.Koften zahlen sollten. Doch mußte die Stadt hier nachgeben, wie es heißt. Mavor Bookmalter will aber nun, wie er gestern erklärte, den Bahnen nicht weiter nachgeben, und wenn die Vertreter der Bahngesellschaften nicht baldigst die Vorschläge der Stadt, wie in der Bill niedergelegt, annehmen, wird die Bill ohne Weiteres der Legis latur vorgelegt werden, wie sie ist. Möglich ist, daß sie dort von den Eisenbahnen abgemurkst wird, und dann sind wir wieder auf dem alten Standpunkte angelangt. Wo blieben die interess i r t e n Bürger? Des Mayors Hochbahn Schiedsgerichts - Cmnmission hattc für gestern Nachmittag eine offene Sitzung anbe-
räumt, um Jedermann Gelegenheit zu geben, seine Meinung bezüglich der Hochbahn-Frage zu äußern. Ob nun das kalte Wetter Schuld daran hatte, mag dahin gestellt bleiben. Jedenfalls
! erschien vor der Commission nur Herr ! James L. Keach. Er setzte der ComI Mission des Längeren auseinander, daß j die Hochlegung der Bahngeleise seiner j Ansicht nach den Versandt-Geschäften 8hipping Housesj keinen Schaden
zufügen werde, bezw. daß durch die Hochlegung der Geleise keine Erhöhung
der Frachtraten nothwendig gemacht
werden würle.
Ein Einhaltsbefehl verlangt.
Versucht es anf's Neue.
Frl. Marian A. Barrackman, welche in ihrer ersten Ehe mit Roy Barth eine Niete in der Ehestands-Lotterie gezogen hatte und deßhalb eine Scheidung von ihm und die Erlaubniß erhalten hatte, ihren Mädchennamen wieder führen zu dürfen, ist auf's Neue eine Ehe eingegangen. Am Montag Abend wurde sie in dem Hause ihres Vaters an der Pierson Ave. No. 2318 mit Herrn Hubert Rogers durch Superior - Richter Leathers getraut. Derselbe hatte ihr euch vor einigen Monaten die Scheidung bewilligt. Er war bis vor einigen Monaten mit dem Kundenschneidr David Braden etablirt. Das jung: Ehepaar wird sich in New York häuslich niederlassen.
W m Millsdon seinem Oheim gctödtet. N o d l e s v i l l e. Während der
jung, Farmer Wm. Mills sich mit seiner Frau unterhielt, feuerte seinOheim D. E. Tomlinson. in deffen Haus er ; wohnt, ohne auch nur ein Wort zu sa- : gen, seine Jagdflinte auf auf rhn ab. Der junge Ehemann fank tödtlich vermundet zu Boden. Der Mörder wurde verhaftet. Derselbe war erst kürzlich
aus einemJrren-Asyl entlassen worden.
Indianapolis Liederkranz. MaskenbaU Montag, den 23. Februar, in der Germania Halle.
Im Bundesgerichte reichte die U. Sand Filtration Co.", welche unter den Gesetzen des Staates Jndiana incorporirt ist, ein Gesuch, um einen EinHaltsbefehl gegen die ContractorenFirma Steven Co. ein. Die Kläger hatten mit der Jndianapolis Water Co." einen Contract betreffs des Baus der neuen FiltrirAnlagen abgeschlossen. Dieselben muß-
! ten am 21. d. I. fertig sein; war
dieses nicht der Fall, so hatte die Firma eine gewisse Summe zu bezahlen. Dieselbe vergab sodann den Contract für die Ausgrabungen an Steven & Co. Am 5. December wurde es äugenscheinlich, daß dieselbe mit ihren Arbeiten nicht zur festgesetzten Zeit fertig werden würde. Es wurde hierauf ein
Uebereinkommen getroffen, daß der Subcontract als erloschen angesehen werde und der die Arbeiten deaufsichtigende Ingenieur den Betrag festsetzen sollte, welcher Shover & Co. für die gelieferte Arbeit und die bei derselben benutzten Apparate, welche die Kläger übernehmen wollten, zukam. Die Summe wurde auf Kl. 263.11 festgesetzt. Ohne diesen Bericht abzuwarten ließen Shover & Co. ein Anspruch von S10.000 auf das Eigenthum
der Wanerwerks-Gesellschaft für gelieferte Arbeit und Materialien ein-
tragen. Die Kläger boten den Verklagten wiederholt die Summe von
Kl, 263.11 an. -allein dieselbe wurde nicht angenommen. Wie die Kläger behaupten, soSen Shover & Co.
Schritte ergriffen haben, um die Was-
serwerk-Gesellschaft davon abzuhalten.
Zahlungen an die Filtration Co. zu
leisten. Ans diesem Grunde ersucht die Letztere um einen Einhaltsbefehl gegen Shover & Co. nach.
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Lim Buchertisch. Neus Land" betitelt sich ein
!Werk, welches Kapitän Sverd r u p, den bekannten treuen Begleiter , Nansen's auf feinen Polarreisen, zum Verfasser hat. Auf Nansen's Schiff Fram", welches Sverdrup erst kurz vorher aus der dreijährig? Haft des 'Eises befreit hatte, rpar er auf eine neue Forschungsreise ausgezogen, auf , welcher er der Entdecker ganz neuer hochi interessanter Länder wurde. Sein Be-
richt beginnt soeben mit der ersten Licferung zu erscheinen im Verlag von F. A. Brockhaus in Leipzig, der Firma, welcher wir die hervorragendsten For schungsmerkc der Neuzeit verdanken, die Werke von Stanley, Nordenskiöld, Schliemann, Slatin, Hedin und besonders Nansens klassisches ..In Nacht und Eis". Frisch und fröhlich versetzt uns der kühne Seemann mitten hinein in das Leben an Bord und in die Reise längs der Westküste Grönlands. Es fehlt nicht an humariftischen Vorfällen und interessanten Schilderungen von Land und Leuten. Das erste Sepa ratdild, der Brand der Fram". gibt eine furchtbare Episode wieder, bei welcher wenig fehlte, daß dü ganze Erpedition em grauenhaftes Ende gefunden hätte. ES folgen drei Vertrcter der nördlichen Menschen, mit welchen die Expedition in Freundschaft verkehrte, und eine Landschaft, deren un-
bekannte Berge uns in dieser Gegend erstaunen. Mit Spannung sehen wir den nächften Lieferungen entgegen. Wir empfehlen unsern Lesern das Werk, we! ches sehr interessant zu werden versoricht, aus angelegentlichste und wer den nrch auf dasselbe zurückkommen. Es erscheint in 36 L ieferungen zu 50 Pfg. Pleite. Der Pelzhändler Julius Wohlfeld von der W. Washington Str. No. 11 hatte im Bundesgericht seinen Bänke rott angemeldet. Passiva O9251.03 und Activa $435.
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