Indiana Tribüne, Volume 26, Number 150, Indianapolis, Marion County, 16 February 1903 — Page 4

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J0!na Tribune. 16. Februar 1903.

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Indiana Tribüne. Herausgegeben von der Gutenderg Ts. Indianapolis, Ind. darry 0. Thudium - Präsident eschäftSlocalt No. 31 Süd Delaware Straße. telephome s9. ntered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Bier und Echnaps oder Eoncaine. In den Staaten, in welchen es den Temperenzlern gelungen ist, durch unvernünftige Gesetzgebung den Verkauf von Bier und Schnaps derartig einzuschränken, daß die Stimulanten nur scher zu erlangen sind. Hat der Genuß von Droguen an Stelle derselben in erschreckendem Maße überhandgenommen. daß allgemeine Aufmerksamkeit darauf gelenkt wird. Durch die in auffallender Weise sich mehrenden Bahnunfälle aufmerksam gemacht, haben die Eiscnbahn-Gefell schaftcn Untersuchungen angestellt, welche bewiesen, daß der Cocaine-Ge-nuß, dem sich viele Lokomotivführer in letzter Zeit ergeben haben, in erster Linie für diefe Unfälle verantwortlich sei. Der Lokomotivführer, der feinen Nachtzug durch Eis und Schnee führen muß, war gewohnt, ehe er seine Pflicht antrat, ein Schnäpschen hinter die Binde zu gießen, um für seine anftrengende Arbeit seine Nerven zu ftimuliren. So gestärkt verrichtete er ferne Arbeit gewissenhaft. Gerade wie ein deutscher Förster oder Holzfäller seinen Nordhäuser trinkt und dann seinen Pürschgang antritt oder die Art im schneebedeckten Walde schwingt. Wir alle kennen diese markigen, kernigen Gestalten, die noch im hohen Alter mehr rothes Blut und Feuer in den Adern haben wie diese jugendlichen Greise, die Temperenzler. Die Letzteren, welche anstrengende Arbeit nur dem Namen nach kennen, welche nur in Pelzen und Wolle eingewickelt den Elementen Trotz zu bieten wagen, brauchten Aufregung für ihre erschlafften Nervenbündel, sie fanden dieselbe im Kampf gegen die Freiheit Anderer. Anstatt seines SchnäpschenS, das er nicht mehr in den Prohibitionsnestern erhalten kann, steckt sich nun der früher so vertrauenswerthe Beamte ein Co-caine-Paftillchen in den Mund. Er muß die Spannung seiner Nerven und Muskeln aufrecht erhalten. Schnaps kann er nicht bekommen, nicht einmal ein Gläöchen Bier, Eiswasser ist genug da, aber bei einem Wetter, das das Mark in den Knochen auf der zugigen L ocomotive erstarren läßt, ist es nicht gerade verlockend er greift zum Cocaine. Bald ist er ein Sklave dieses heimtückischen Mittels, denn es gewinnt eine fanatische Macht über Denjenigen, der es gebraucht. Unmäßiger Schnapsgenuß läßt sich nicht verbergen; gar bald werden die Vorgesetzten auf das Laster aufmerksam. Der unmäßige Lokomotivführer wird entlasten, ehe er Unheil anrichten kann. Anders beim Sklaven des CocaineLafters. Er sieht wie die Mäßigkeit selbst aus. Sein Athem, sein Gang verrathen ihn nicht, er erscheint nur stiller und ernster, er erscheint als Mufterbeamter. In seinen Adern aber wirkt das nervenzerrüttende Gift, den Mann zu einer Zeit dienstunfähig machend, wenn zahlreiche Menschenleben seiner Führung anvertraut find. Daher die Entgleisungen, daher die Zusammenstöße von Zügen. Diese Thatsache wurde unzweifelhaft bei den Untersuchungen der letzten großen Bahnunfälle bei den CoronersUntersuchungen klar erwiesen: Der früher mäßige Lokomotivführer, die seiner Obhut anvertrauten Passagiere wurden die Opfer der fanatischen Temperenzler. Sie sind auch für die Heruntergekommenen verantwortlich, die sich dem stillen Suff ergeben und für all die Heuchelei, Lüge und Hinterlift, die durch ihre Methoden hervorgerufen werden. Auch hier soll untersucht werden, worauf die häusigen Bahnunfülle zurückzuführen sind. Jedenfalls wird Cocainegenuß auch hier die Schuld haben. Castro ist verdientermaßen Herrn Bowen sehr dankbar, nur wird es ihm leid thun, daß Bowen nicht den Carne gie'schen Pump angenommen hat er kann ja Andrew immer noch persönlich anpumpen.

Tas bntifdic avinctt nv das deutsche Bündnis;. Aus Berlin wurde dieser Tage ein Auszug aus einem Berichte gekabelt, den der Botschafter Graf Wolff-Mct-ternich der deutschen Regierung crstattct hc'ben soll und dessen Inhalt nichts weniger als schmeichelhaft für das britische Kabinett lautet. In dem Brnch. te wird auf die im englischen Volke herrschende Mißstimmung über das Bündniß mit Deutschland hingewiesen und gesagt, daß diese ihren Einfluß bereits auf das Ministerium geltend zu machen beginne. Letzteres fühle, daß die Volksthümlichkeit seiner Mitglieder leide und sei in der Stimmung, fast jeden Vorschlag anzunehmen, der ihm aus den venezolanischen Wirren hilft und die Zahlung der Forderunaen sicher stellt. Zum Schlüsse räth der Botschafter der deulschen Regierung, die Verhandlungen in Washington zu beschleunigen, weil die Rückkehr Chamberlain's aus Südafrika die Laae noch schwieriger gestalten möchte. Der Kolonialminister würde sich vielleicht als Mundstück der öffentlichen Meinung aufspielen und versuchen, seine Kollegen zu seinen Ansichten zu überreden. Wenn es schon an sich schwer glaublich ist. des; der deutsche Botschafter in London einen solchen Bericht erstattet haben kann, so erscheint es völlig ausgeschlossen, daß die deutsche Regierung sich zu einer derartigcn Veröffentlichung verstehen könnte. Nichts desto weniger ist die Meldung nicht ganz uninteressant, weil sie die Ansichten undWünsche der britischen Bündnißgegner wiederspiegelt. Zur Steuer der Wahrheit sei demgegenüber bemerkt, daß die Unpopularität verschiedener Mitglieder des Kabinetts schon sehr viel älter ist, als das deutsch-britische Bündniß. Der Kriegsminister Brodrick und der Minister des Auswärtigen. Lord Lansdowne. welch' letzterer bekanntlich auch früher das Portefeuille des Krieges inne hatte, büßten beispielsweise schon längst das Vertrauen der breiienVolksmassen ein. Es sei zum Beweise dessen hier nur an die Hceresreorganisation mit den Generälen ohne Armeekorps, an die ..Unregelmäßigkeilen" im Remontenwesen und an die Verpflegungsskandale während des südafrikanischen Krieges erinnert. Das Bündniß mit Deutschland kam zu einer Zeit, in der man in England gerade so schön im Zuge war. Teutschland die Strafe für seine burenfreundkicken Gesinnungen während des südafrikanischen Krieges fühlen zu lassen. Man hatte begonnen. Deutschland geschäftlich zu boycotten und .es im Auslande, namentlich in den Vereinigten Staaten. nach Kräften zu verlästern. Man sträubte sich deshalb mit Händen und '"en dagegen. dieWaffenbrüderschaft gutzuheißen, zu der der deutsche Kaiser die harmlose britische Regierung verleitet hatte, um die Vereinigten Staaten zu erzürnen." Thatsächlich richtete sich Englands Auslandpolitik bereits seit geraumer Zeit nach der mit Haß durchsetzten Furcht, welche es vor den Vereinigten Staaten empfindet. Allein wollte es keinen Schritt unternehmen, welcher den stets um die Monroe-Doktrin besorgten amerikanischen Staatsmännern mißfallen mochte, aber im Verein mit Deutschland konnte es das Risiko auf sich nehmen und nöthigenfalles das Odium auf die schultern des hülfsbereiten Bundesgenossen abladen. Der britische Deutschenhaß erhielt noch besondere Nahrung durch die Weigerung der deutschen Regierung, sich dem schwächlichen Protest Englands gegen Rußland in der Dardanellenfrage anzuschließen. In England wie in Deutschland wünscht man mit dem russischen Reiche auf freundschaftlichem Fuße zu stehen, der Protest aber, der ohne die Betheiligung Deutschlands und Frankreichs noch obendrein wir-kungs-und werthlos blieb, war ganz gewiß kein Schritt, die guten Beziehungen zwischen London und St. Petersburg zu stärken. Das verstimmte in England, und der Aerger richtete sich weniger gegen das eigene Minicrium, als gegen den Bundesgenossen, der nicht nach britischer Pfeife tanzen wollte. Ehamberlain's Gefühle gegen Deutschland dürften wohl als allg--mein bekannt vorausgesetzt werden, ob der Kolonialminister aber seinem Hasse gegen den gegenwärtigen Bundesgcnossen frei die Zügel schießen lassen wird, das ist denn doch noch eine Frage. Pushful Joe" hat es schon gar manches Mal verstanden, seine Gefühle zu verbeißen. Seine Volksthümlichkeit besteht gegenwärtig in Südafrika de Feuerprobe. Gelingt es ihm. in den beiden früheren Burenstaaten und in der Kapkolonie halbwegs befriedigende Verhältnisse herzustellen, so wird ihm das britische Volk bei der Heimkehr als dem größten Staatsmanne seiner Zeit" entgegen jubeln; werden die Buren dagegen wieder aufsässig, oder fangen die Schwarzen wieder an, sich zu rühren, die immer noch im Besitz von Waffen und Schießbedarf sind, so wirdPch der ganze Zorn auf Ehamberlain's Haupt entladen. Schließlich ist nickt zu vergessen, daß das Kabinett nicht allein durch seine Alkslandpolitik, sondern cnck durch seine übning der inneren Ver waltnng bereits erliebliche Einbuße an feiner Popularität erlitten halte. ehe noch Jemand nn das deutsch

britische Bündniß dachte. Die (Setretdesteuer und der Beitritt zur Zucke?' convention fanden beispielsweise nichts weniger als liebevolle Beur theilung bei den breiten Massen des britischen Volkes. Daß die Opposition jetzt von allen diesen Dingen schweigt und Ül Schwergewicht ans das Hetzen gegen dao Bündniß legt, zeigt die Nervösität. unter der gegenwärtig ganz England leidet. Sein krantbait zudringliches Buhlen um die Freundschaft der Vereinigten Staaten ist ebenw wenig elirlich wie eö da um ie Waffengeuossenschast Dentscklanes war. Dao sollte man hierzulande endlich erkennen lernen.

(sin ProkiivitionSstaat ue iiiacr. Im ahrc 1353 siegte in Vermont die Prohibition bei einer 8olföa& stimmnng init einer Mehrbeit von ungefähr iüin'zehnhundert. Und seither war Vermont ununterbrochen ein Probibitionstaat. Bei der legten Staatswahl in Per mont im Sommer 1902 zeigte sich eine starte Strömung gegen Prohibition. Ein aufgeklärter Republikaner Nameno Pereival W. Element trat offen gegen dieselbe auf und bewarb sich in diesem Sinne um die republi' kanische Gouverneurs Nomination. Im republikanischen Staatc-touvent unterlag er mit wenigen Zlimmen. Taraus wurde er als unabhängiger Kandidat aufgestellt. Da aber die Demotraten, statt ihn zu unterstützen, einen eigenen Kandidaten auistellteu. so wurde der reguläre repuvlitaniscke Gottverneurotandidat gewählt. Iinmerhin hatte die Clement'icke Agitation die gute !volge, daß die neue Stoatsgeselzgebnng in ihrer Mehr beit mio Gegnern der Prohibition rfr sammengesevt wurde. Diese Staatgesedgebung ordueie nun kiinlick an. da 5 Volk Vermont's sollte direkt abstimmen über die ßra ae: Beibehaltung des Provibitionsge' setzes oder Ersetzung desselben durch ein andere Gesetz, wonack die verschiedawit Städte und anderen Ge meinden des Staate nach dem 1. Vkarz jetzigen Jahre von sich au darüber zu eutsckeiden haben, ob iu ihnen Licenzen zum Vert'aus gei'tiger Getränke ertheilt werden dürfen oder nicht. Diese Voltalntimmung bat am dritten Februar stattgefunden. Ein heißer Wahltampi ging ihr voran. Dei taatoerein christlicher Teinpereuzirauen" und die Ami Saloon Liga arbeiteten mit krampshasteni Eiier für Beibehaltung der Prohibi tion; aber die Prohibi!iougegner waren ebenso thätig. Und so erlag die Prohibition in der Volkabstiiumting ungefähr mit derselben Meöxheit. mit der. sie vor einem ballen Jahrhundert gesiegt hatte. Den Anoschlag gegen rolndilion guben foc linnngeber in 5tädteni die Prohi bitienisten rechneten hauvtfäcklick auf die Stimmen der ländlichen Wähler, aber auch nickt wenige von diesen zeigten sich, vrohibitionfeindlich. yn Vergleich mit allgememerPro l'.ibitiott in einem Staate ist Loeal Option nach Einzelgemeiuden, wie sie jetzt in Vermont Antritt, das klcinere Nebel: und die Local Option-Be-schlußnalnne de Volkes von Vermont enthält nickt die tiickischenBestimlttllN gen, wie sie . V. in dem der Staatgefetzgebnng von Illinois vorliegenden Gesetzentwurf? enthalten sind. Iedeinall aber ist diese neueste Volt'abstimmtlng in Vermont ein? schwere liedcrlngc der Prohibition. Vermont, welche so lange Zeit ein? hervorragende Stelle in der Reihe der Prehibitionstaaten einnahm, scheidet aus dieser unid ist von nun an weit freier von Prohibition, als z. V. Iowa, wo man ne nur durch da sonderbare ..Mulet Gesetz" ab zuschwächen wagte und wo iie daher noch einzelne Staatstlieile in ihren Ürallen hält, wiewohl e daselbst manches freie Gemeinwesen vom Schlage Davenport' giebt. Viele Davenport. klein und groß, werden nun in Vermont. Dank der ?lbüintmung vom dritten Acbntar. erstehen Staaten mit unbedingter Prohibition giebt e jetzt nur noch vier: den Nrprohihitionnaat Maine, , ?l'ew .sximpihire, ftanfas und Nord-Dako-tu. Permo?:t war der Staat, in we ckem die Prohibition am allgemein sten dnrchiHiihrt wurde. Um so empfindlicher ist der Verlust gerade dieses Staaten für die Fanatiker und Heuchler. Auch wird die Prohib" tionnicd?rl nie yi Vermont namens lrch auf xic Nackbarstaateu N v .?omvihire uud Mame wo die P- -hibition sc;t Jahren im Wackeln : bedeutende" zur Nachfolge ansponenden Ei' Vntf machen. Ein aller Bekannter v i e -ler Deutsch Amerikaner ist jener Gelehrte Josez ? Schröder, der 'als guter Deutscher von den Teutschenfeinden aus seiner Stelle als Professor der Dogmatik an der katholischen Universität in Washington herausgeekelt wurde und dann von dem Kaiser Wi.Helm alsbald eine Professur an da Universität Münster erhielt, deren Rektor er gegenwärtig ist. Jetzt hat er vom Papst und von dem Kaiser zusammen de ehrenvollen Auftrag erhalten, die im Oktober dieses Jahres u errichtende katholisch-theologisQ Fakultät de? Universität Straßbuj im Elsast zu organisiren.

Rcuer cilglischer Primas. Die Besetzung dcs erzbifchoflichen Stuhles von Cantcrbnry.

chulmonarSk als Erzöischöse rriere des jetzigen ..Vrimas vou ganz England." Geschichtliche Bedeutung der Erzbischös von Cantcrbury. Mit der Ernennung des bisherigen Bischofs von Winchester, Right Rederend Dr. Nandall Thomas Davidson. zum Erzbischof von Canterbury, an Stelle des verstorbenen Erzbischofs Dr. Temple, hat man in England mit einem seit Beginn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geübten Brauch, welcher darin bestand, dah man auf den hohen Posten Direktoren alter berühmter Studienstätten berief, gebrochen. Davidson, der gegenwärtig im 55. Lebensjahre steht, ist weder Philolog noch Pädagog und bat nicht einmal eine glänzende Universitätslaufbahn hinter steh, die sonst im Lande Aloions oft zu hohen und einflußreichen Stellungen führt. Er hing inbesten schon seit langen Jahren mit de? Erzdiözese zusammen. Lange Jahre war er Kaplan und Sekretär der beiden Erzbischöfe, die Temple vorangingen. Davidson ist ein staatsmännischer Prälat, und die ihn kannten, hatten ihm schon vor vielen Jahren prophezeit, daß er den Gipfel der kirchlichen Laufbahn ersteigen werde. Er wurde rasch und 'in noch jungen Iahren Hofprcdiger, Prediger in Cambridge, Dechant von Windsor und 1891 Bischof von Rochester. Seit 18S5 war er Bischof von Winchester und Prälat des Hosenbandordens. Bei König Eduard steht er nicht minder gut angeschrieben, als er es bei KöErzbischof Xr. Davidson. nigin Victoria gewesen. Er bekleidete bisher das geistlich? Hofamt als Clcrk of the Closct, der in katholischen Tagen der Beichtsater der Majestät war. Seit Menschengedenken ist Davidson der jüngste Erzbischof von Canterbury. Der crzoischöfliche Stuhl von Canterbury ist der vornehmste Vischofssttz der anglikanischen Kirche. Sein Inhaber ist Primas von ganz England" und überragt damit seinen Mitbruder, den Erzbischof von Aork, der nur den Titel Primas von England" führt. Er hat den Vortritt vor allen geistlichen und weltlichen Peers, annnttelbar nach den Mitgliedern des KönigsHauses, wohnt in einem historischen Palast und verfügt über ein Jahrescinlommen von 15.000 ($70,500). Die früheren Erzbischöfe von Cantcrbury haben in Englands Geschichte einen mächtigen Raum eingenommen. Nicht weniger als 18 Lordkanzlcr des Jnsclreiches, 4 Lordgroßschatzmeister und 1 Lordobcrrichter waren Erzbischöfe von Canterbury. In katholischen Tagen aber stand der erzbischofi lich? Stuhl mit 18 Heiligen und 9 Kardtnälen auf der Ehrenrolle der Kirche. In neuerer Zeit pflegte bei jeweilige Primas ein ruhiges Dasein zu genießen und konnte recht alt im Amte werden. Von den letzten 28 Trägern der Stelle standen 20 bei ihrem Tode zwischen 70 und 80 Jahren, 6 kamen, wie der eben verstorbene Erzbischof Temple, über die 80 hinaus und nur 2 starben ver'ältnißmäßig jung im A!l?i: von 67 Jahren. Wie gesagt, setzte stch in der zweiten Hälfte des verflossenen Jahrhunderts etwas wie ein ständiger Brauch fest, den Primatenstuhl von Canterbury mit früheren Schulmonarchen zu besetzen. Erzbischof Langley war Vorsteher der Schule von Harrow, Erzbischof Tais war Leiter von Rugby, Erzdischof Benson vom Wellington College und Temple ebenfalls Vorsteher von Rugöy gewesen, ehe ste Bischof und Erzbischof wurden. Man kann indessen kaum sagen, daß gründsätzlich ehemalige College-Direktoren bevorzugt worden wären. Eher ist die Anschauung berechtigt, daß man bei bewährten Schulleitern die Eägenschaften. Menschenkenntmß, Gerechtigkeit. Sicherheit und Takt, manchmal vereinigt fand, die bei dem Haupte eines zahlreichen, zum Theil noch sehr aristokratischen Klerus besonders erwünscht scheinen,

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