Indiana Tribüne, Volume 26, Number 147, Indianapolis, Marion County, 12 February 1903 — Page 6
6 Jndiana Tribüne, 12 Februar 1903,
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Europäische Nachrichten.
Mitteldeutsche Staaten. Z o r d o r f. Tie Ehefrau Berthci Meyer bekam, während ihr Mann sich in einem Nachbarhause aufhielt, einen epileptischen Anfall und schlug dabei die ampe um, die explodirte und die 5tleioer der Frau, sowie die Gardinen in Brand setzte. Als die Frau ausgefunden wurde, hatte sie schwere Brandwunden erlitten. K o b u r g. Vom hiesigen Amtsgericht wird der verschollene Schlosser '.'.'.ittyiaö Friedrich Heinrich Julius Schmidt öffentlich aufgefordert, sich spätestens in dein auf den 22. Jun: 1903 vor dem hiesigen Gericht angeräumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todesertlärung erfolgen lvird. In Concurs gerieth die'Modistin Anna Kolb. Königslutte r. Beim Holzschlagen im Forstort Hainholz wurde dcrWaldarbeiter Knopp von hier durch einen herabfallenden Stamm getroffen und trug schwere Berlrtzungen davon. O b e r l ö d l a. Die Befürchtung, tafj bei dem Scheunenbrande Hierselbst die seitdem vermißte Kleinmagd Kaiser aus Wintersdorf den Tod in den Flammen gefunden haben könnte, ist zur Gewißheit geworden. S a a l s e l d. Infolge eines Rohrbruches trat Leuchtaas in dieWohnung des 30jähriges Tischlers Scköler ein. Dieser selbst erstickte: seine 25jährige Ehefrau und die 3jährige Tochter, die besinnungslos nach dem Krankenhause gebracht wurden, sind dort gestorben. T h i e d e. Der hiesige Lehrer Köhler ist zum Lehrer der Gemeinde Lösiewitz bei Calvörde ernannt worden. V a l l st e d t. An Stelle des verstorbenenLandroirtbs Kreye wurde hier der Landwiith Heinere zum GemeindeVorsteher gewählt. V e l p l e. Auf sechs Jahre ist der bisherige Gemeindevorsteher W. Velke wiedergewählt worden. Wolfenbüttel. Durch Abstürz erlitt der Bergmann Werner von hier auf Thiederhall schwere VerIctzum,en. Wolsdorf. Hilfslehrer Pape wurde von Marienthal zur Verwaltung der neuen zweiten Lehrerstelle hierher versetzt. Sacvlen. Dresden. Der Vorstand des pathologischen Instituts am FriedrichstUdter Krankenhause, Qbermedicinalrath Dr. Schmorl. hat einen Ruf als ordentlicher Professor an die Universität Marburg erhalten. Ober - Regierungsrath Dr. jur. Krische wurde zum vortragenden Rath im Ministerium des Innern mit dem Tilel und Rang als Geheimer Regierungsrath ernannt. Der Begründer der bekannten Porzellan- und SteingutHandlung August Hofmann, Rentier Carl Augus? Hofmann, ist gestorben. Chemnitz. Kaufmann Karl Melzer stellte seine Zahlungen ein. Döbeln. Kürzlich hat auch die letzte hiesige Tuchfabrik, Gebrüder Clausnitzer, ihren Betrieb eingestellt. Damit verschwindet die Tuchmacherei gänzlich aus der Stadt. Die früher in ziemlicher Anzahl vorhandenen Tuchfabriken find nach und nach eingegangen, weil sie der auswärtigen Concurrenz nicht gewachsen waren. ' E l st r a. Handarbeiter Kritschke erstickte beim Essen, da ihm ein Bissen im Ha.lse stecken blieb. Kleinöardau. In der Brennerei des Schilling'schen Gutes brach durch aus dem Brennofen herausgefallene Kohle Feuer aus. wodurch das Brennereigebäude und eine mit 200 Schock Getreide gefüllte Scheune völlig vernichtet wurden. Leipzig. Tie wohlbekannte Rauchwaarcn - Firma Gaubig & Blum, welche in- London, Hamburg. New Fort etc. Filialen unterhält, feierte ihr SOjähriges Bestehen. Ober-Bürgerm-ister Tröndlin überreichte die Glückwünsche derStadt und überreichte einem Angestellten, der 47 Jahre lang im Geschäft wirkte, das Ritterkreuz zweiter Klasse des Albrechtordens. Bernhard Pfannenstiehl, der bekannte blinde Orgelvirtuose, wurde als Organist an die Petrikirche in Chemnitz berufen. An seine Stelle tritt der erblindete Tonkünstler Arthur Müller. Q berreichenbach. Der älteste Mann des ganzen Vogtlandes, der frühere Weber August Opitz. ist hier gestarben. Der aus N'tzschkau Gebrrtige beging am 9. December v. Js. seinen 101. Geburtstag und war bis in die letzten Tage hinein verhältnißmäßig rüstig. Ein Sturz von einer Treppe brachte ihm den Tod. P l a u e n i. B. Arbeiter Buchheim aus Oberlosa, 32 Jahre alt, war hier mit dem Herausnehmen von Stoffen aus einem mit siedendem Wasser gefüllten Bassin beschäftigt. In seinem Diensteifer glitt er aus und stürzte kopfüber in die brodelnde Masse. Der Bedauernswerthe wurde lebenÄgefährlich verbrüht. Sachsendorf. Feuer zerstörte das Hausgrundstück des Handarbeiters Schürz. Es liegt Brandstiftung vor. Schönheide. Aus unbekannten Gründen erhängte sich der Wollwaarendrucker Fickel. T r a g n i tz. Beim Fortschieben von Eisschollen fiel der 10jährige Sohn des Cigarrenmachers Wießner in die Mulde und ertrank.
Z i t t a u. Das der Stadt Zittau gehörige Berg - Restaurant auf dem Nonnenfelsen bei Jonsdorf ist niedergebrannt. Als der Brandstiftung dringend verdächtig wurde der bisherige Pächter Joseph Nemetz verhaftet. Kellen Sarmstadt. D a r m st a d t. Hubert Bringer, Inhaber eines Kunststickereigeschästs, wurde zum Hoflieferanten ernannt. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde den Mitgliedern der hiesigen Freiwilligen Feuerwehrt Jacob Hochstätter. Jean Schnarr und Heinrich Hochstätter verliehen. Die Eheleute August Engel feierten die silberne Hochzeit. E r b a ch. Kreisamtsgehilfe Gengenbach von hier ist mit Versehung der Stelle eines Bureauvorstchers beim Kreisamt Oppenheim beauftragt worden. Gießen. Dem Briefträger Todt von hier wurde bei seinem Scheiden aus dem Dienste das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: Für langjährige treue Dienste" verliehen. Groß-Buseck. Hebamme Christine Pfeiffer erhielt die silberne Medaille des Ludwigs - Ordens. G r o ß - G e r a u. Bei der NeuWahl eines Bürgermeisters an Stelle des nach dem Ober - Elsaß übergesiedelten seitherigen Stadtoberhauptes Becker wurde der Beigeordnete GastWirth Arnold gewählt. Grünberg. Johann Hofmann und seine Gattin Gertruds feierten das goldene Ehejubiläum. Heppenheim. Der Mnhändler Franz Hänlein wurde zur Handelstammer gewählt. Klein - Krotzenburg. Verhaftet wurde hier der in guten Verhältnissen lebende Landtrirth Franz An-
dreas Vopp, welcher ln einer Förderungsklage vor dem Amtsgericht Seligenstadt einen falschen Eid geschlroren haben soll. Ober - Jngelheim. Lehrer Beck, der hier lange Zeit amtirte und wegen Sittlichkeitsdelicten im Jahre 1897 durch die Flucht in die Schweiz sich der Strafverfolgung entzog, hat sich in Mainz dem Gericht gestellt. Tie Beschlagnahme seines Vermögens war die Ursache zur Rückkehr. S e l i g e n st a d t. Die Wahl eines Mitgliedes zur Handelskammer Dffenbach wurde auf dem hiesigen Rathhauft vollzogen und Bürgermeister Nover zum Handelskammer - Mitglied gewählt. ZSayern. München. Als Nachfolger des verstorbenen Landescon,sulenten für Mschereiwesen in Bayern. Dr. Schillinger, wurde der frühere Afsistent an denBersuchsstation für Fischereiwesen. Dr. Georg ?urbeck, berufen. Den Buchbindereibesitzern Karl Friedrich Hübe! und Gottlieb Hermann Tenck. Inhaber der Firma Hübe! & DencZ in Leipzig, wurde der Titel eines bayrischen Hofbuchbindcrs verliehen. Seinen 80. Geburtstag feierte dahier Franz Frhr. o. Tautphoeus, Regierungsdirektor a. T.. vormals Rath am Verwaltungsgerichtshofe. Augsburg. Ein Arbeiter der hiesigen Kammgarnspinnerei, Martin Templer, feierte sein goldenes Arbeitsjubiläum. B r u ck m ü h l. Hausmeister Johann Auer, ein 64 Jahre alter, halb gelähmter Mann, ist seit längerer Zeit von hier verschwunden . F r e i s i n g. Die hiesige Liedertafel hat ihrem Mitgliede Commerzienrath Dr. F. P. Tatterer anläßlich seiner 35jährigen Mitgliedschaft für seine Thätigkeit -.ls Sänger. Musiker und Dirigent eine festliche Ehrung bereitet. H i r s ch a i d. Aus der hiesigen Station wurde bei derDurchfahrt eines Zuges der Oekonom Johann Pfeuffer von Mistendorf von der Zugsmaschine zur Seite geschleudert und schwer ver letzt. M i t t e r t e i ch. Ein Lagerschup. pen der Porzellanfabrik von Max Emanuel brannte nieder. R o s e n h e i m. In der Nähe von Aibling gerielh der herumziehende Korbmacher Peter uk? mit seiner Frau in Streit und mißhandelte die Wehrlose so schwer, daß sie wie leblos am Wege liegen blieb. Nach Huder, der entfloh, fahndet die Polizei. ' S u l z v ü r g. Als der Kaufmann Roth mit einem offenen Licht den Keller betrat, in dem der Acetylenkessel aufgestellt war. erfolgte eine heftige Explosion. Roth erlitt schwere Brandwunden. V i e ch t a ch. Unter dem Verdachte, den vermißten Geschäftsreisenden David Bermann aus Gunzenhausen ermordet zu haben, wurden hier der Sattlermeister Karl Bradl und dessen 22jähriger Sohn Max verhaftet. Es wird angenommen, daß sieBermann in ihrer Werkstatt ermordeten und dann die Leiche nach ihrem außerhalb des Marktes gelegenen Stadel in einer Kürbe verbrachten, wo den Körper entweder vergruben oder in den vorbeifließenden Regenfluß warfen. Würzburg. Das dreijährige Dienstesprovisorium des ersten BürgermeistersHofrath Michel läuft am 1. Februar 1903 ab. Das Collegium der Gemeindebevollmächtigten beschloß, von einer Ausstreuung des Postens des ersten Bürgermeisters AbAbstand zu nehmen und Hofrath Michel das Dienstesdesinitium zu verleihen.
Vermischtes. Eine große Hochzeit war die des Kriegsministers Brodrick. der in der St. Georgskirche bei Hanover Sqare seine zweite Gattin, Frl. Madeleine Stanley, zum Altar führte. Herr Brodrick ist der älteste Sohn des Viscount Midleton, eines ursprünglich irischen Peers, der als Baron Brodrick der englischen Peerage und dem Oberhause angehört. Man erinnert sich, daß der heutige Kriegsminister mit Lord Curzon, dem jetzigen Vizekönig von Indien, und dem gegeuwärtigelt Marincminister Earl of Selborne einen Anlauf machte, um durchzusetzen, daß älteste Söhne von Peers, die im Uuterhause sitzen, nicht mehr wie bisher durch den Tod ihrer Bäter dem ge: wählten Hause automatisch entrückt und chne ihr Zuthun in die erbliche Ji'.itnrncr versetzt werden sollen. Der Kriegsminister ist für ein Kabinetsmitglied ersten Ranges noch ein junger Ai:r, etwas über 46 Jahre alt and persönlich, auch weit über die eigentlichen politischen Kreise hinaus, sehr beliebt. Er hatte zum ersten Male ?m Jahre .1880 geheirathet und vor zwei Jahreil seine erste Gattin durch den Tod verloren. Zweiseiner Töchter erschienen bei der TrauUng unter den acht Brautjungfern. Der Premier. Herr Arthur Balfour. der bekanntlich bisher linvermählht gebliebeil ist. stand bei dieser Gelegenheit seinem Kollegen und Freunde, wie man hier zu sagen pflegt, als best man" zur Seite, was ungefähr so viel bedeutet als Brautführer. Unter den Gästen waren von der 5tönlgsfam!lie die Prinzessin Christian mit ihren beiden Töchtern sowie der greise Herzog von Cambridge zu-
' gegen. L)azu kam dann eine grosse ! Anzahl alänzeilder Namen aus der Peerage und der sonstigen hohen Gesellschaft und den höchsten politischen Kreisen, natürlich vorwiegend Damen. Das Regiment Aeomaudry. dessen Ehrenoberst der Kriegsminister ist. hatte, wie das hierzulailde üblich ist. eine freiwillige Ehrenwache zur Hochzeit gestellt. Ueber 600 Hochzeitsgeschenke waren dem neuvermählten Paare verehrt worden. Die Liste beginnt mit einem kostbaren, mit dem Königswappen auf dem Deckel geschmückten, silbernen Tintenfaß, einer Spende des Monarchen, und enthält eitle schier endlose Reihe kostbarer Schmucksachen, silbernes Tafelgeschirr und persönliche Gebrauchsgegenftände. Neben dem König wareil noch vier andere Geber mit Tintenfässern in die Schranken gerückt, sodaß es im Hanse Brodrick daran tlicht fehlen dürfte, selbst wenn dort ganz ungewöhnlich viel geschrieben werdcil sollte. Ordenssehnsuch t Aus Paris wird geschrieben: Die Zahl der Herren und Damen, die für ihr Leben gern die akademische Rosette haben macbt, ist in diesem Jahre ungewöhnlich gron.: es haben sich bis jetzt nicht weniger als 17,000 Bewerber gemeldet. Die Beamten im Ministerium können gar nicht dazu kommen, alle Briefe zu öffnen, in welchem die Bewerber ausführlichweitschweifig und in beredten Ausdrücken ihre großen Verdienste um das Vaterland schildern. Ein Spaßvogel macht daher den Vorschlag, daß in der Zu kunft die Bewerber in ihren Ordensbkstellbriefen weiter nichts als Name und Adresse angeben sollen; die betreffenden Verdienste müßte man dann allerdings von vornherein als etZ'as Feststehendes. Selbstverständliches annehmen und nach dieser Richtung hin nicht weiter forschen. Es ließe sich dann sogar ermöglichen, daß sich mehrere Kandidaten vereinigen und gemeinsam eine Ansichtskarte mit ihren Namen und Adressen an den Minister schreiben. Alle Gesuche werden im Voraus bewilligt und jeder Franzose, der Werth darauf legt, kann seine Brust mit einem Ordensbändchen schmücken! Krach im Damen-Kegel-k l u b. Die N. A. Z." erzählt nach--stehendes hübsches Geschichtchen: Aus Grund von Inseraten, die sich kürzlich in einer Zeitschrift fanden, war eine Reihe von Vertreterinnen des schönen Geschlechts zu einer Sitzung erschienen, in der, einem tiefgefühlten Bedürfniß entsprechend, die Gründung eines Damen-Kegelklubs beschlossen wurde. Um die Nervosität zu bekämpfen uno um die Glieder zu kräftigen, wie die Klubgenossinnen jedermann versichcrten. übten sie fleißig Nachmittags in einem an der Grenze von Treptow bei Berlin gelegenen Lokal die Kunst des Kegelschiebens. Die Sache ging ar'ch ganz gut bis zu einem Tage letzter Woche. Da fiel es einem der Galten der betheiligten Damen ein, seiner Frau im Klub einen Besuch abzustatten. Er erlitt aber eine arge Enttäuschung, als er die Bahn" unbesetzt fand. Der Damen-Kegelklub war der Einladung eines im selben Lokal tagenden HerrenKegelklubs gefolgt und batte eine Fahrt nach Grünau unternommen. Das wurde rasch bekannt und bei der Heimkehr fanden die Damen sehr zornige Ehegatten vor, die dem Klubleben ein schnelles Ende bereiteten." Algerien als Garten Frankreichs. Während die Pariser Zentralhallen 1898 ungefähr 257,000 Kg. junge Kartoffeln, grün? Erbsen und Bohnen, Trauben und Apfelsinen aus Algerien bezogen, stiea diese Menge 1901 auf 858.000 Kg. Dazu kommen aber noch die Schnellzugsendungen mit algerischem Frühgemüfe und Obst, die Geschäftsleuten
und ermmiern autzeryaU) Ver Marrrhallen über Marseille zugehen und die nach Erhebungen der Eisenbahn im Jahre 1900 rung 3,900,000 Kg. betrugen. Einen Mitbewerber besitzt Algerum gegenwärtig noch in Spanien, das jährlich über 350.000 Kg. Spargel. ... unen, Aprikosen, Kirschen. Pflaumen, Apfelsinen und Zitronen an die Pariser Markthallen liefert. Namentlich in der Winterzeit bieten sich Algerien und Spanien in ihren Sendüngen von grünen Bohnen, Tomaten und Apfelsinen die Spitze. Nach einem Bericht über den Handel Algeriens lohnt sich die Tomatenausfuhr von dort nur in der Zeit, wo Frankreich selbst sowie andere Länder, wie Aegypten. Syrien und Spanien, diese Frucht nicht liefern, d. h. von November bis März, ist dann aber äußerst lohnend. wie schon daraus hervorgeht, daß die französischen Tomaten, die zur Erntezeit im Durchschnitt nur 10 Fr. pro 100 Kg. kosten, zur Zeit starker Nachfrage auf dem Londoner Markt zwölfmal so theuer bezahlt werden. Die Lieferung neuer Kartoffeln nachFrankreich ist für die algerischen Züchter längst eine Quelle reichen Erwerbs geworden. Als sehr gewinnbringend bezeichnet jener Bericht auch den Bau der unter dem Namen drüner Gutedel" bekannten spanischen Weintraube ; außerdem empfiehlt er, in Algerien die Zucht der großen spanischen Valencia - Zwiebel einzuführen, wovon Spanien im vorigenJahre 80,000 Tons im Werthe von 7,152,412 Pesetas ausgeführt habe und deren Absatz namentlich in England von Jahr zu Jahr zunehme. Großes Aufsehen ruft in Paris die Entwendung einer berühmtenBronzestatue Dalou's DieSpitzenklöpplerin" aus der Vorhalle des Privathotels des Bildhauers Legrain hervor. Es handelt sich da wahrscheinlich um keinen gewöhnlichen Diebstahl, da dos prächtige Werk vivl zu bekannt ist. als daß es heimlich verkauft werden konnte. Es liegen vielmehr Gründe zu
K'r Annahme vor, daß ein Kunstfreund in seine? Leidenschaft sich soweit vergessen hat, die Statue mitzunehmen und in seinen Sammlungen zu verstecken. Denn außer her Spitzenklöpplerin" ist aus der Wohnung Legrains nichts entwendet worden und es haben sich auch keine Spuren cines Versuches, etwas Anderes fortzuschleppen oder Schränke und Schreine, die mit werthvollen Gegenständen gefüllt waren, zu erbrechen, feststellen lassen. Die Untersuchung soll berelts ernste Anhaltspnnkte gcgn sine angesehene Persönlichkeit der Par.ser Gesellschaft ergeben habn. Ein neuer Parasit. Zwei Mitglieder der zehnten Expedition, welche die Liverpooler Schule für tropische Heilkunde nach Westafrika ausgesandt hat, haben sich der Aufgabe unterzogen, einen Parasiten zu studiren, den einer von ihnen, Dr. Dutton, vor einiger Zeit in eitlem Kranken in der Gamoiakolonie entdeckt hatte. Sie fanden ihn bei mehreren Eingeborenen und Europäern vor. Er hat Aehnlichkeit mit der Tsetsefliege, die gegcnwärtig nach dem Verfahren des Regierungsarztes Dr. Schillings in Tongo bekämpft wird. Dem Menschen wird er nicht so gefährlich, immerhin ruft er ein anhaltendes Uebelsein mit gelegentlichem Fieber hervor, und e5 ist wahrscheinlich, daß manche Krankheitsfälle, die in Westafrika vorkommen, thatsächlich auf ihn zu,rückzuführen sind. Die Expedition befindet sich gegenwärtig an der Goldküste, wo sie dem Studium der Surrakrankheit (Tsetsefliege) nachgeht. Durch königliches Edict ....des ... Hex König, kündigt die Big Hour Bahn Halb Raten für die Rundfahrt zum . . . nach New Orleans, Mobile und Pensacola, Fla., an. Tickets zum Perkaufe von allen Stationen der Big Four" und D. & W. Bahn, vom 17. bis 22. Februar 193. Ebenso am 23. Februar für Passagiere, welche an ihren: Bestimmungsort um 12 Uhr Mittags dea 24. Februar ankommen. Tickets sind giltig für die R e t o u r f a h r t, New Orleans. Mobile oder Pensacola verlassend nicht später als 2. Februar 1903, auch können dieselben durch Deponirung bei dem ?icketAgent und zwar nicht früher als 1& Februar und nicht später als 28. Februar, bis zum 14. März 1903 verlängert werden und zwar durch Zahlung von M) Cents. Für weitere )nfonnationen wende man sich an die Big Four Agenten oder schreibe an Warrcn I. tfniidi, en. Paff i gier u. Ticket at Assistent G. P, u, T.. Cincinnati, O h t o., oder H. . ro,on. 3. . P. ., ZndianapSliS
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