Indiana Tribüne, Volume 26, Number 147, Indianapolis, Marion County, 12 February 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, IS. Februar 1903.

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Seltsame

Diplom. Borgänge bei den BerHandlungen über Protokolle. Angeblich ignorirt Deutschland ein früher stipulirtes Abkommen. Anwälte der Unabhängigen" der Streik-Commisnon. vor Vorbringung hundertfach gehörter Gründe gegen die ..Union". Vorlage über Handelödepartement endgiltig angenommen. Auch Alaska-Vertrag wird im Senat erledigt. Konferenzen des Präsidenten mit verschiedenen rep. Führern. Bowenund diedeutschen Ansprüche. Washington, 11. F'bruar. Nachdem Herr Bowen nunmehr ein Einvernehmen mit der britischen Regierung hinsichtlich einer Beilegung der venez. Ansprüche erreicht hat. sucht er heute die Verhandlungen mit Deutsche land u. Italien zumAbschluß zu bringen. Der jetzigenVerzögerung liegt ohneFrage ein im deutschen auswärtigen Amte entstandenes Mißverständniß zu Grunde. Man nahm dort augenscheinlich an, die vorläufigen Protokoll-Artikel, die vor der Ankunft Sternburg's vorbereitet wurden, würden die sofortige Zahlung der in dem ursprünglichen Ultimatum verlangten Summe von $350,000 enthalten. Der einzige Unterschied zwischen den ersten und späteren Vorschlägen besteht darin, daß das Protokoll die sofortige Zahlung von fc27.000 für persönliche Ansprüche vorsehen sollte, während der Rest von K3 10.000 aus den 30 Procent der Zoll-Einnahmen von Porto Cabello und La Guiara zu decken wäre. Zwischen dieser Forderung und einem direkten Verlangen nach VorzugsbeHandlung vermag indessen Hr. Bowen keinen Unterschied zu entdecken, da aus dieser Basis den Nicht-Blockade-Mäch-ten nichts übrig bliebe. Man nimmt an, daß Bowen die hiesigen Vertreter der Alliirten von der Richtigkeit seiner Auffassung überzeugt hat und über die abweichende Ansicht des Berliner Auswärtigen Amts findet gegenwärtig ein aufklärender DepeschenWechsel statt. Großbritannien und Italien wurden gefragt, ob sie gegen eine Erhöhung der Deutschland zugebilligten Baarzahlung protcstiren würden, falls die Berliner Regierung darauf bestände, mehr als 5500 Pfund zu erhalten, welche Herr Bowen jedem Alliirten bereits versprochen hat. Die Angelegenheit kam heute in einer gemeinsamen Conferen; auf der britischen Botschaft zur Sprache und die Botschafter haben um Anweisungen nach London und Rom telegraphirt. Man hält einen Protest von dort nicht für wahrscheinlich. Auf die Forderung, die während der Blockade gekaperten Schiffe an Venezuela herauszugeben, hat Bowen noch keine Antwort von Deutschland erhalten; die Protokolle der beiden anderen Alliirten enthalten diese Bestimmung. Bowen geht von dem Standpunkte aus, daß die gekaperten Schiffe nicht die Flotte, sondern die Zollkutter Venezuela's darstellen und deshalb zur Aufrechthaltung der Ordnung nothwendig sind. Der deutsche Gesandte theilte diese Ansicht. Bowen lehnt ab. Washington, 11. Februar. Deutschland hat das frühere Abkommen zwischen Bowm und Graf Quadt ignorirt und besteht auf Baarzahlung von $340,000 oder Zahlungssicherung durch ven. Zoll-Einnahmen. Diese Mittheilung machte Sternburg heute Abend an Bowen, der die Forderung betreffs der Zölle als ..Vorzugsbehandlung" ablehnte. Falls Teutschland erkläre, daß es sich an seine frühere Abmachung nicht binde, so werde es die Baarzahlung von $340,000 am Tage der Pro-tokoll-Unterzeichnung erhalten. Diese Antwort ist nach Berlin telegraphirt. Eifersuchtsdrama. St. Joseph. Mo.. 11. Febr. Oscar Dillon. ein auf Frau Hattie Dunn. eine seiner Mietherinnen, eifer süchtiger Wittwer, verletzte die Frau heute durch zwei Schüffe tödtlich und schoß sich dann selbst eine Kugel durch den Kopf.

General Booth. Washington. 11. Febr. General William Booth, der Commandeur der Heilsarmee, traf heute hier ein. Während seines 17. bis 18-wö-chentlichen Aufenthaltes in diesem Lande hat er 14,000 Meilen zurückgelegt, in 173 Maffenverfammlungen gesprochen und über 2,000 Leute auf der armen Sünderbank um Gottes Erbarmen flehend knien" gesehen. Er will den neuen Feldzug in England im März beginnen und nachher zahlreiche Länder besuchen, darunter die Schweiz. Holland, Deutschland, Dänemark, Schweden. Norwegen und möglichermeise Island, Indien und Japan. Während seines Aufenthaltes in Washington war Booth mit seiner Gesellschaft Senator Hannas Gast; Abends gab der Senator zu seinen Ehren ein großes Diner im Arliutoü Hotel. Alte Beschuldigungen. Philadelphia, 11. Febr. Die Anwälte der Grubenbesitzer fuhren heute mit ihren Dlaidov.'rs aeaen die

Kohlengräber-Gewerkschaft vor der treik-Commission fort, indem die Hauptzeit durch die unabhängigen Besitzer der Lehigh, Wyominq und Lackawann Gegend ausgefüllt wurde. Den Beschluß machte der Hauptanwalt der Readiug-Gesellschaften, Simon P. Wolverton. In fast jedem Falle legten die Anwälte dem Präsidenten Mitchell die Verantwortung für die angebliche Gesetzlosigteit in der Kohlengegend während des Streiks zur Last und die Gewertschaft wurde als eine unverantliche Organisation charakterisirt, welche ihre Führer nicht zu leiten vermögen. Wolverton verlangte energisch Jncorporation" der Union." Samuel Dickson vertrat die Lehigh Coal & Navigation Co.. G. N Markle & Eo. und andere unabhängige Besitzer des Lehigh 5hals. Er vertheitigte die Haltung der Markle Gesellschaft gegen ihre Leute, da sie an der Correspondenz, welche zur Ernennung der Commission führte, nicht theilgenommen habe. In der Nachmittagssitzung legte Anwalt H. C. Reynolds weiteres BeweisMaterial für die Besitzer der oberen Gegend vor. Der Anwalt sagte, es gebe viele Gründe, weßhalb den Kchlengräbern der Acht-StundenTag nicht bewilligt werden sollte. Stürme. Unfälle an den Maschinen und Feiertage hemmen zusammen oie Kohlenproduktion dermaßen, daß der DurchschnittsArbeitstag für das Jahr nicht mehr als acht Stunden beträgt. Anwalt Dickson ft rach sich in scharfer Weise gegen das Bestehen der Trade Union?" aus, deren Angehörige erfahrungsmüßig sofort nach der Gründung in Gegensatz zu den Arheitgebern treten. Das normale Verhältniß sei, daß die Arbeiter ohne formelle Organisation als Trade Union" durch ein Comite oder einen Anwalt mit ihren Arbeitgebern verkehrten. Tann wiffen beide Seiten, worüber sie zu verhandeln haben, während die Grubenarbei-ter-Organisation unter vier Leuten drei zähle, die aus einer ganz anderen Gegend wären, mit einem tausend Meilen weit entfernten Hauptquartier, ohne jegliches gemeinschaftliche Interesse. Anwalt Wolverton, der Anwalt der Reading Gesellschaft, bekämpfte die Gewerkschaft hauptsächlich von dem Gesichtspunkte aus, weil die Vertretung der Weichkohlen - Distrikte der Hartkohlen - Gegend in der NationalBehörde so bedeutend überwiege. Es sei wahrlich nicht zu verwundern, wie die Besitzer einer derartigen unorganisirten, unverantwortlichen, nichtincorporirten Körperschaft die Anerkennung verweigern. Den Weichkohlen-Grübern dürfe nie mals Einfluß auf die Hartkohlen-För-derung zugestanden werden. Arbeiter Gewerkschaften an sich opponire er nicht, aber bei derjenigen der Gruben arbeite? liege die Leitung zum Theile in den Händen von Knaben unter 16 Jahren. Mitchell sei ein Gegner des Streikes gewesen ; trotzdem erklärte sich die Convention für denselben ; Mitchell rieth von Gewaltthaten ab ; trotzdem wurden solche verübt. Mitchell vermöge die Mitglieder der Gewerkschaft nicht zu leiten. Olympische Spiele. St. Louis. 11. Febr. Sekretär Stevens von der Louisiana Ausfiellunysgesellschaft, wurde heute telegraphisch aus Frankreich benachrichtigt, daß die Angelegenheit der olympischen Spiele, die 1904 in St. Louis statt, finden sollen, völlig geregelt ist.

Aus dem Weißen Hause. Washington. 11. Februar. Präsident Roosevelt conferirte heute längere Zeit mit Senator Hanna und Generalanwalt Knor. wie man hört, über den gegenwärtig dem Senat vorliegenden Panama-Canal-Vertrag und über Antitrust-Gesetzgedunq. Es wird ein Versuch gemacht, den Vertrag demnächst zur Berathung zu bringen und man hofft auf Annahme noch vor Schluß der Session. Gouverneur Odell von New York, der sich einige Tage hier aufhält, frühstückte heute mit dem Präsidenten. Die

Herren beriethen u. A. über die Ernennung eines Bundes-Schiffs-Com-missärs in New Yark in Nachfolge von Capt. Josef M. Docken, der von Gouverneur Odell als Staats.EisenbahnCommisfär ausersehen ist. Anscheinend hat Senator Platt die Ernennung des Abg. Harry Hanbury von Biooklyn empfohlen, jwährend der Gouverneur die Ernennung von W. W. Worden aus Saratoga wünscht. Ferner will der Präsident bei dieser Gelegenheit sich mit dem Gouverneur über die allgemeine politische Lage im Staate New York berathen. Mitglieder des Postamts-Haus-Co mites sprachen heute beim Präsidenten vor, um ihm die Ernennung des Co-mite-Vorsitzenden Loud als Delegat zum internationalen Post - Congreß, 1904 in Rom, zu empfehlen. Der Präsident steht dem Ansinnen freundlich gegenüber. Der harmlose" Beruf. Duluth. Minn.. 11. Febr. Bei einem Brande in dem Schaft 3 der der U. States Steel Corp." gehörigen Spruce Grube in Eveleth, Minn., kamen heute zwei Arbeiter um's Leben. Der Brand war die Ursache einer Gru-benlampen-Erplosion. Wilkesbarre, Pa., 11. Febr. Heute Nachmittag wurden bei einer Erplosion in Grube No. 11 der Lehigh und Wilkesbarre Kohlengesellschaft zu Plymouth 8 Leute verletzt. Ta m a n q u a, Pa., 11. Feb. Bei einer Gaserplosion in Grube 10 der Lehigh Coal Navigation Co. wurden heute ein Kohienqräber und sein Helfer schwer verletzt. Ansprüche gegen Salvador. San Francisco, 11. Febr. Die Salvador Commereial Co.". aus Oaklandcr Capitalien bestehend, hat gegen die Regierung von Salvador einen Anspruch von $600,000. Die Schuld wird im nächsten Monat etwa um die Zeit fällig, wo das PacificGeschwader in der Nähe der unruhigen mittel-amerikanischen Republiken anlangt. Die Regierung von Salvador hat das Eigenthum dieser Gesellschaft confiscirt. nachdem man die Amerikaner aus ihr herausgedrängt batte. Eine von Staatssekretär Hay ernannte Untersuchungs - Commission billigte den Amerikanern einen Anspruch von $600, 000 zu. Der Wasserstand. E v a n s v i l l e. Ind.. 11. Febr. Der Wasserstand des Ohio ist heute Abend 39.8 Fuß; am Donnerstag ist ein Abnehmen wahrscheinlich. Wabash und White Fluß sinken langsam. Der Schaden für die Farmer den Ohio entlang war groß. Nordöstlicher Sängerbund. Baltimore, 11. Febr. Ein Chor von $5000 SchulKindern wird auf dem 4. Jahresfeste des nordöstlichen Sängerbundes, der hier im nächsten Juni zusammentritt, singen. Die Schulbehörde bewilligte heute das Gesuch des Süngerbunds-Präsidenten L. H. Wieman, die Kinder einüben zu dürfen und ihnen die Theilnahme an dem Feste zu gestatten. Die Auswahl der Kinder wird Von dem Musik-Direk-tor der öffentlichen Schulen getroffen. Schiffnachrichten. Angekommen. Liverpool: Westernland" von Philadelphia. New York: Trave" von Genua; Ca nadian" von Liverpool. Cherbourg- Patricia" von Nework. New Jork: ..Ryndam' von Rotterdam 1 dam und Boulogna Sur Mer. Abgefahren: Liverpool: Bohemian" n. New York. Antwerpen: Smitzerland" nach Philadelphia. Southampton: Kronprinz Wilhelm" nach New Bork. New Vork: Oceanic" nach Liverpool; Tauric" nach Liverpool. Liverpaol: Cedric" nach New York über Queenstown.

Der llongresz.

Senat. Washington. 11. Febr. Senator Hanna rief heute den Conferenz. bericht über die HandelsdepartementsVorlage auf und er wurde ohne Debatte angenommen. Die Vorlage geht jetzt an den Präsidenten. Kurz nach Eröffnung der Sitzung setzte Senator Morgan seine Rede über die Staatenrechtsvorlage fort, ging jedoch dann auf den vorgeschlagenen Vertrag mit Colombia über. Redner wies auf das Concordat mit Pius IX. hin. das einen Theil der Verfassung Colombia's bilde und erklärte, die Ver. Staaten beabsichtigen, ein Siegel der Schmach auf diefe zu drücken. Er sagte zugleich eine Erneuerung der Feindseligkeiten zwischen der alten Kirchenpartei und den Liberalen in Colombia voraus. Senator Depew sprach gegen die Staatenrechtsvorlage, ohne jedoch seinen Vortrag zu Ende zu bringen. In einer Executiv- Sitzung von wcniger als H Stunden nahm der Senat, außer der Bestätigung einer großen Anzahl Ernennungen, den Alaska-Grenze-Vertrag an und machte in der Berathung des Handelsvertrags mit Griechenland groß? Fortschritte. Der Vertrag war heute, vom Senator Cullom, dem Vorsitzenden des Comites für ausländische Angelegenheiten, einberichtet worden. Nach Verlesung des Vertrags deantragte Senator Cullom Abstimmung, wogegen sich jedoch Sen. Hoar, Mass., widersetzte. Er wünsche eine Gelegenheit, um den Vertrag auf seine Bestimmungen über Consular-Processe zu prüfen. Der Hauptzweck des Vertrags ist die Regelung der Handelsbeziehungen zwischen Griechenland und den Ver. Staaten. Gegen den Alaska - Vertrag machte sich nur eine sehr matte Opposition geltend. Senator Teller erklärte, er erachte die Alaska-Grenze bereits für derart festgestellt, daß eine Debatte darüber zwecklos wäre. Er wolle deßhalb keine Verzögerung machen, aber auch nicht für die Vorlage stimmen. Aehnliche Bemerkungen ließ Senator Mason hören, hinzufügend, daß er das durch den Vertrag vorgeschlagene Vorgehen als unamerikanisch" bezeichnen müsse. Bei der Abstimmung stimmten nur ganz wenige Mitglieder mit Nein", so daß die auf Annahme lautende Entscheidung des Vorsitzenden nicht bestritten wurde. Das Finanz-Comite erstattete über die Vorlage des Senators Aldrich, dem Schatzamtssekrctär zn gestatten, an Nationalbankcn Geld auch unter anderen Sicherheiten als Regierungs - Bonds auszuleihen, einen günstigen, mit eini gen Amendcmcnts versehenen Bericht. Haus. DaZ Haus machte heute mit der vermischten Civil - Bemilligungs-Vorlage gute Fortschritte, indem es von den 150 Seiten der Vorlage 86 erledigte. Die Amendements des Abgeordneten Cannon für die Vollendung der Ostfront des Capitals und die Errichtung eines Office-Gebäudes für Mitglieder wurden angenommen. Nach den Amendements sind für die Arbeiten an dem Hauptgebäude des Capitals 8500,000 bewilligt; die Gesammtausgaben dürfen $2, 500,000 nicht überschreiten. Für ein Grundstück zu einem neuen Office-Gebäude sind $750,000 bewilligt; die Kosten des Baues sind auf 83.100,000 firirt. Noch keine Bestätigung. Washington, 11. Febr. Das Staats-Tepartement ist bis jetzt noch nicht über die gemeldete Kriegserklärung von Honduras-Salvador gegen Guatemala informirt. Ueber die beunruhigende Lage ist das Departement jedoch durch seine Agenten orientirt und das Marine-Departement hat eine genügende Anzahl Schiffe aus San Francisco beordert, um die amerikan. Interessen in Mittel-Amerika wahrzunehmen. Der Kampf gegen Addicks. Boston, Del., 11. Febr. Die zehn regulären Republikaner, welche die Wahl von Addicks zu einem der bei den vakanten Senatoren-Sitze bekämpfen, hielten heute eine weitere geheime Conferenz ab. Es wurde nichts entschieden, außer daß Congretz-Abg. Ball für den langen und H. A. Dupont für den kurzen Termin auch weiterhin unterstützt werden sollen.

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