Indiana Tribüne, Volume 26, Number 145, Indianapolis, Marion County, 10 February 1903 — Page 5
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Reichhaltiger und besser denn je
Ist die heurige Geflügel-,'Hunde- und Katzen Ausstellung der Fancicrs' Association in der Germania Halle. fliesen ki i i ! Wir find hie ie Und zwar die Allerseinsten ! Miau Wau wau iomm't 3Jiann und Frau Und bringet mit die Kleinsten!" Heute Abend um 6 Uhr wird die diesjährige Aufstellung von Rasse-! hühmm. Kunden und ?nfe, ä ! von der ..Jndiana Fanciers' Association" veranstalte wird in der er. mania Halle für das allgemeine PubliZum gcönuet werden. Dieselbe ist. was Reichhaltigkeit und Qualität der j ausgestellten Thiere anbetrifft, thatsachlich die beste von der StaatsVereinigung von Züchtern und Liebhabern hier je veranstalteten. Im Laufe deö gestrigen Tages bis zu später Abendstunde -trafen in der Germania Halle viele Hundertc von Prachtexemplaren der feinsten HühnerRassen ein, die in den bereits aufgestellten Käfigen untergebracht wurden und ein vielstimmiges Krüh-Eoncert intonirten, das bis zu vorgerückter Stunde andauerte und heute in der Frühe schon wieder beginnen wird. Tie Managers der Ausstellung haben dadurch, daß sie diesmal die Einschreibebühren für ausgestellte Thiere auf Kl per Stück erhöhten, es bewerkstelligt, daß die Züchte? nur die besten Eremplare zur Ausstellung sandten, und daß so die Ausstellung, was Varietäten und Vollkommenheit der Thiere anbetrifft, eine unübertreffliche ist. Ta find fammtliche Hühner-Species, von den kleinsten Vantams bis zu den schwersten Vochinchinaß etc., durch Exemplare vertreten, die das Herz jedes Liebhabers erfreuen, während sie andrerseits dem Laien zeigen, bis zu welcher Vollkommenheit die Hühnerzucht gebracht werden kann. Auch die Sammlung der Katzm und Hunde ist eine sehr reichhaltige und sehenswerthe, dazu kommen die versch. Brutapparate (Ineubators) etc. und dann noch einige Sehenswürdigkeiten, z. B. Eulen aus Alaska etc. Bis heute Abend um 6 Uhr bleibt die Ausstellung wie gesagt für das Publikum noch qeschlössen, um die 'rdnung der Thiere zu ermöglichen sowie gleichzeitig den Preisrichtern Gelegenheit zu geben, die Preise zu vertheilen. Punkt 6 Uhr wird sie aber für Jedermann geöffnet werden. Der Eintrittspreis ist 25c für Erwachsene, 15c für Kinder über 6 Jahren. Während der Abendstunden finden, abgesehen von der Musik, welche die Hähne, Hennen, Hunde und Katzen liefern, auch hübsche .ylophon-Vorträge statt. Der Besuch der Ausstellung ist nicht nur für Thier-LiebhÄer interessant, fondern auch von grsßtem Werthe für die heranwachsende Jugend. I. 0. K. P. Die Groß-Loge von Jndiana hält heute ihre Sitzung ab. Ter Prcis-Contest der 3. Grad - Ma?nn'chaften. Zur Einleitung der heutigen Sitzung der Großloge von Jndiana deS Berbesserten Qrdens der Pvthias-Ritter fand gestern Abend im HauptQuartiere Castle Hall' an der West Ohio Str. ein Preise Contest der 3. Grad-Mannschaften in Tegrce Arbeit statt, zu dem sich eine riesige Zahl von Ordensbrüdern eingefunden hatten. Die Groß-Loge hatte für die beste Arbeit einen Baar-Preis ausgesetzt, und bewarben sich um diesen die Teams der folgenden Logen: Körner No. 1, Schiller No. 2, Goethe No. 13, Phoenir No. 4 und Columbia No. 8. Alle Teams arbeiteten ausgezeichnet und ist die Aufgabe der Preis-Richter: Capt. I. L. Vieler, Wm. Ragan und Chas. Schmidt, den Preis den Besten zuzutheilen, keine leichte. Die' Entscheidung wird in der Heutiger Sitzung der Groß-Loge bekaynt gemacht werden. Die Beamten dttselben sind : GroßCommandeur John Heinlein; Groß-Secretär H. A. Hoffmann, und Groß-Schatzmeifter Hy. A. Wetzel, alle von Indianapolis. ujÄbends veranstalten, wie üblich, die Vhiesigen Logen in Verbindung mit Co. A, Pythian Guards, im Deutschen er Hause zu Ehren der Großloge-Reprä-Esentanten einen großen Ball, für den !KVit umfassendsten Vorbereitungen getroffen sind. i John Weber s Wirthschaft, üip. 764 Weft Rorth Str.
Am Mittwoch, Donnerstag und amftag
Wird die freie Impfung fortgesetzt, um die ganze Einwohnerschaft immun zu machen. Obschon sich, wie berichtet, während der letzten Woche zahlreiche Einwohner ; der Stadt nach oberflächlicher j Schalung mindestens 10,000 die! Gelegenheit der Impfung auf städtische ! ! Kosten nicht entgehen ließen, hält die ; enlnoyeiisocyoroe es ocnnocg jux rathsam, diese fre e Jmpfungsmethode r t i r , w r.i.. fortzusetzen, um allen soweit !noch nicht geimpften Personen Gelegenheit zu ge b e n das Versäumte nach-, u 0 1 C Deshalb werden, an noch näher zu bestimmenden Plätzen, am Mittwoch, D o n n c r st a g und S a m st a g Abend dieser Woche, von 6 b i s 9 U h r , wiederum 200 und mehr Aerzte an Hand sein, um die Impfung aller Personen ! vorzunehmen, die sich anfinden. ! 3 2 n e u e F a l l e. Von Samstag Abend bis gestern Abend wurden von der Gesundhcitsbchörde nicht weniger als 32 neue Blatternpatienten unter Obhut genommen, theilweise in ihren Wohnhäusern, theil-, weise im Blatternhospitale. Jedermann wird hieraus ersehen, wie angebracht seine eigne Beschützung und die seiner Anzehörigen durch Impfung ist. Zu bemerken ist, daß viele der neuen Fälle ganz milde sind, da die betr. Befallenen vorher durch Impfung geschützt worden waren. Zahlreiche Quaran tönen wurden gestern aufgehoben. Freiwillige und Unfreiwillige. Gestern wurde die freie Impfung nur im Eourthaus-Erdgeschoffe, bczw. in dsr Manors.Ofsice fortgesetzt, wo zwei Blauröcke an Hand waren, um alle Nicht''eimpften dem Doctor zuzuführeu. Derselbe war sehr beschäftigt, zumal viele Italiener, Griechen und auch Neger sich freiwillig bei ihm einfanden. Wird die freie Impfung in der Stadt in dieser Woche von allen noch Ausstchcnden zu Nutze gezogen, dann ist das Ende der Seuche an Hand, die ja hier in diesem Winter stärker als sonst gewüthet hat, aber nicht den zehnten Theil so schlimm, als wie Angstmeier, Quacksalber und namentlich unsere Freunde vom Lande geschrieen haben. Zu Gunfteu des Base BallSpiels am Sonntag Haben vier angesehene Bürger ein offenes Schreiben au die Geistlichen und andere Gegner desfelben gerichtet. Die Herren .'ohn I. Avpel. E. K. Chapman, Robert Geddes und George W. Bliß, vier unserer angesehensten Bürger der Stadt, haben ein offenes Schreiben an die Geistlichen und andere Bürger gerichtet, welche die Bill, durch welche das Base-Ball-Spiel am Sonntag Nachmittag erlaubt sein soll, in solch' bitterer Weif? bekämpfen. In demselben machen sie darauf aufmerk sam, daß der Sabbath für die Menschen und nicht der Mensch für den Sabbatb gemacht ist. Die Herren fragen die Gegner, ob sie denn glauben, daß die 14,000 Slimmgeder, welche für Annähme der Bill petitionirten, keinen Sinn mehr für christliche Moral hatten. Wie können Männer mit gutem gefunden Blut mit der Kirche sympathisiren, wenn die jungen, welche sich anmaßen, für die Kirche zu sprechen, jeder liberalen Bewegung, welche vorgeschlagen wird, abhold sind ? Eine gefünde, glücklicheZBevölkerung ist loyaler, wenn es ihr nicht fühlbar gemacht wird, daß sie das Gesetz verletzt,! wenn sie am Sonntag Nachmittag einem Base-Ball-Spie beiwahnt." Die christlichen Sonntags-Gesetze sind von Menschen gemacht und Menschen können sie solange umändern, bis sie in Harmonie mit den christlichen Lehren kommen." Unser Rath an die Geistlichen ist es, ihre Angriffe mehr auf die socialen Uebel und Laster zu beschränken. Der alte Sabbath, an welchem Nie mand es wagen durfte, eine Handlung der Barmherzigkeit auszuüben, wenn damit Physische Arbeit verknüpft war, war nicht unser Sonntag, er exiftirte nicht länger mehr und war auch nie eine fest begründete Erichtunz in diesem Lande." Wir möchten den Geistlichen zu bedenken geben, ob es nicht- besser wäre mit dem Volke zu sein, als eine Classe für sich selbst zu bilden, welche nicht ge neigt ist, an den ffreuden und Leiden der Menschheit theilzunehmen."
Ans den Gerichtshöfen.
Ein interssanter (i r b s ch a f t s st r e i t. Im Kreisqericht wird zur Zeit vor Nichter ALen und Geschworenen über die Klage verhandelt, welche John F. Gunn gegen den Nachlaß der vor etwa Zwei Iahren verstorbenen Elisabeth Gunn eingereicht hat. Er behauptet. der legitime Sohn derselben zu sein ts Ha v I rnnl 5 n rt V ii.tr IVrnt ho i 1 " . .7 j Tie zwei Personen, welche positive Auvsagen über seine Herkunft hätten machen können, war Elisabeth Gunn und John Gunn, welcher angeblich sein älterer Bruder war. Beide sind jedoch gestor ben. Die Familie käm vor etwa 38 Jahren von Schottland nach hier. Bis zu dem plötzlich erfolgten Tode der Elisadeth Gunn wurde der Kläger allgemein 2ls deren Sohn angesehen. Zwei Tage nach ihrem Tode erklärte ihr Sohn William dem Kläger, daß er nicht der Sohn derselben, sondernder illegitime Sohn des verstorbenen John Gunn sei. Dieser reichte hierauf die Rl0f ein, dieselbe zog sich jedoch in die Länge, da erst Zeugenaussagen in Schottland nerr.ommen werden mußten. Tie wichtigste, welche gestern verlesen wurde, war die der Catberine McFail, welche beschwor, daß sie die Mutter des Klägers sei; sein Vater sei der verstorbene John Gunn gewesen, welcher beständig für seinen älteren Bruder gehalten worden war. Nichtsdestolveniger besteht der Kläger auf seinen Antheil an dem Nachlaß. Derselbe beläuft sich auf $8,000. Bedeutende Schaden ers a tz k l a g e n. Anna L. Chapmann verklagt die Indianapolis Light & Power Co." anf $10,000 Schadenersatz. Angestellte derselben waren am 30. Dezember v. I. an ber Virginia Ave. und McCarty Str. mit dem Legen von Lcitungsdrühten beschäftigt gewesen, als die Klägerin des Weges kam. Sie stürzte über ein alsgespanntes Seil, welches bei der Arbeit benutzt wurde und erlitt eine solch schwere Verletzung an der linken Hüfte, daß sie wahrfchcinlich zeitlebens verkrüppelt bleiben wird. 510,000 wünscht Mary L. Benson ebenfalls von John Bomers. Derselbe bewohnte im Januar 1900 das erste Stockmcrck im Lorette Gebäude. Auf dem Seitenweg vor demselben war die Oeffnung, durch welche Kohlen in den Keller geschüttet wurden, offen gelaffen worden. Die Klägerin stürzte hinein und wurde schwer verletzt. Brutale Ehemänner. Lena H. Gibbens verklagte ihren Gatten, den Hufschmied Harvey Gib dins von Maywood, auf Scheidung. Das Paar vermählte sich am 8. Octo-1 ber 1899 und lebte bis zum 27. Jan. d. I. zusammen. Wie sie sagte, hatte er sie in brutalster Weise behandelt. Eines Tages hatte sie mit ihrem zweijährigen Jungen ihre Mutter aufgesucht, um dieselbe, da sie krank war, zu pflegen. In der Nacht machte er in dem Hause sein Erscheinen, stürmte in's Schlafzimmer, riß den Knaben aus dem Bette und lies mit ihm davon. e gen drei Uhr Morgens drang er wieder in's Haus, dieses Mal mit einer Art bewaffnet. Er erklärte, seine Frau und ihre Angehörigen niedermetzeln zu wollen. Nachbarn kamen herbei und veranlaßten die Verhaftung des wüsten Gesellen. Im Polizeigericht wurde derselbe zu Arbeitshausftrafe verurtheili. Mary Moffitt war in der Ehe mit ihrem Gatten lkmer ebenfalls nicht auf Rosen gebettet, und sie wünscht daher, von ihm geschieden zu werden. Sie beschuldigt tfrn der brutalen uno rohen j Behandlung. Im Polizeigericht wurden die Fälle des Wirthes Benjamin Uhl von der Süd Illinois Str. und fünf Bekannten, mit welchen er in seinem Locale Poker gespielt hatte, auf nächsten Freitag verschoben. Wm. Lanninger von No. 612Chadwick Str., welcher seine Stubennachbarin Frau Katherine Smith aus Wuth darüber, daß sie ihn nicht in ihr Zimmer hineinlassen wollte, in roher Weise mißhandelt hatte, wurde zu 30 Tagen Arbeitshaus und zu Geldstrafe von $85 und Kosten verurtheilt Gottfried Monninger'S Cafe, Ohio und Illinois Straße. Größte Auswahl in Rhei.lweinen Whiskies und Cigarren, fowie in allen Delicateffen der Saison. Alleiniger Agent von der berühmten Marke Silver Age, Absolut Pure Rye".
Mittelst der Roentgen-Strahlen
Soll des Desporados gefährliche Wunde heute untersucht werden. D. C. Jrish, alias Wm. Barrett, alias Jrish Billy", der in Huntingbürg, Ind., mit einer Räuberbande beim Einbrüche in die Poftoffice überrascht worden war und später in Louisville von Post-Jnspector Kile abgefaßt worden war, liegt jetzt an einer gefährliehen Schußmunde in der Lunge leidend in der hiesigen Jiil. Es wird vermuthet, daß Jrish diese Wunde bei dem Kugclwechscl erhielt, den er und seine Genossen mit den Beamten hatten, als sie bei dem Einbrüche überrascht wurden. Außer Jrish sollen noch 4 Räuber angeschossen worden sein. Jrish, ein desperater Bursche, verweigert natürlich jede Auskunft über seine Wunde. Heute sollen die Roentgen-Strahlen angewendet werden, um die ZZugel in Jrish's Körper zu finden. Gegen das Blattern - Hospital außerhalb der Stadt Machen die County-Peaniten gemeinsam Front. Die County-Behörde für Erziehungs wesen (Schulbchörde) hat gestern eine Resolution angenommen, in der sie sich entschieden gegen die vom Repr. Wrigbt von Marion Co., eingereichte Bill erklärt, durch welche der Stadt die Anläge eines Blattern-Hospitales außerhalb der Stadtgrenzen erlaubt werden soll. Die Resolution erklärt tu A., daß die Stadt ihre Kranken in der Stadt selbst Pflegen solle etc. Die Resolution ist unterzeichnet von: S. T. Beaver, Truftee für Lawrence Township; Jerry Gray, Truste? für Perry Township; L. W. George, Trustee für Decatur Township; S. R. Kissel, Trustee für Pike Township; Henry I. Brown, Trustes für Franklin Township; Frank McCaslin, Trustee für Wayne Township; I. P. Johnson, Trustee für Wayne Township; W. F. Landes, Eounty-Superinten-dent, Vorsitzender. Bekanntlich haben sich auch die County-Commiffäre neulich schon in demselben Sinne ausgesprochen, bezw. gleichartige Resolutionen angenommen. Vereinigung westlicher KunstIrr." Morgen, Mittwoch, 11. Februar, wird im Herron'schen Kunst - Institute die 7. jährliche Ausstellung der Vereinigung westlicher Künftler" eröffnet, nachdem am Vorabendc den Mitgliedern der Jndianapoliser Kunst - Vereinigung, deren Freunden und der Presse eine private Besichtigung der Ausstellung gewährt worden ist. Die heurige Sammlung von Gemälden, Bildhauerwerken Töpfercien ;c. ist reichhaltiger, als früher. und ist in St. Lcuis, Cincinnati und Chicago allgemein bewundert worden. Die beste 5 Eent Cigarre in der Stadt, Mucho's Longfellow". Schwiegervater Senator Aldrich meinte, als er über die vergeblichen Einschüchterungstelegramme Rockefellers befragt wurde, daß, falls dieselben wirklich von seinem Schwiegersohn herrühren sollten, derselbe in's Irrenhaus gehöre wir müssen ihm Recht geben. Daß es Herrn Bowen an Taktgefühl und vor Allem an der Haupteigenschaft eines Diplomaten, dem Echweigenkönnen zur rechten Zeit, gebricht, das zeigen die fortwährenden und dazu meist recht belanglosen Enthüllungen", die uns in diesen Tagen von Washington aufgetischt werden. So wird jetzt in mysteriöser Weise von dem Bestehen einer geheimen Allianz zwischen Deutschland und Italien gefaselt. Der Zweck soll sein, Italien bei den Schiedsgerichtsverhandlungen dieselbe BeHandlung zu sichern, wie den beiden anderen Verbündeten. Wozu Italien, das gleichberechtigte Mitglied des Venezolanischen Dreibundes, zur Erlangung von in diesem Bündnisse an sich schon be gründeten Rechten sich noch eine E;tra - Allianz - Wurst braten laffen sollte, darüber läßt uns auch Herrn Bowen's Weisheit im Dunkeln. Besonders stolz scheint Castro's Vertreter darauf, daß er sich weigerte, die dem britischen Botschafter selbstredend anstößige Phrase: Auf dieser Seite des Oceans brauchen wir Frieden und keine Alliancen", aus seiner Note zu entfernen. Jedenfalls hat Herr Bowen Ver anlygung zur unfreiwilligen Komik.
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