Indiana Tribüne, Volume 26, Number 144, Indianapolis, Marion County, 9 February 1903 — Page 3
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Günstig Stehen die Ausfichten auf baldige Unterzeichnung der Protokolle.
Ueber das Dokument des britischen Botschafters ist Bowen befriedigt. tarker Andrang der Geschastslast im Hause. Compromitz über Staatenrechts-Vor' läge erwartet. Schreckschüsse über angebliche Schritte des Oeltrusts. Erderschütterungen an manchen Orten sast gleichzeitig. Dr. Haedicke, bekannter deutscher Journalist f. Die Protokolle. Washington, 3. Febr. Die Vertreter der Alliirten sind lebhaft mit Vorbereitung der Protokolle beschäftigt und in fortführender Verbindung mit ihren heimischen Regierungen. Herr Bowen hatte heute mit allen Vertretern der drei Mächte Besprechungen. Bot' schafter Herbert zeigte Bowen sein Protokoll, über welches dieser im hohen Grade befriedigt ist. Er hatte nur zwei Aenderungen vorzuschlagen. Herr Bowen hofft noch immer auf baldige Schlichtung und rasche Aufhebung der Blockade. Das britische Protokoll sieht UeberWeisung der Vorzugsfrage nach Haag. Zahlung von 5500 Pfund baar seitens Venezuela's an England und sofortige Aufhebung der Blockade vor. Das Uebrige, darunter die 30 Procent, kommt in's zweite Protokoll. Italien wünscht in seinem Vertrag mit Venezuela eine Elausel bezüglich der meistbegünstigten Nation" aufzunehmen. Doch, da Herr Bowen nur eine Empfehlung in dem Protokoll als möglich erachtet, hat der ital. Botschafter seine Regierung um Zurückziehung dieses Vorschlags und noch einiger anderer anstößiger Bedingungen ersucht. Von dem deutschen Protokoll ist wenig mehr bekannt, als daß es die allgemeinen Linien der beiden andern innehält. Angebliche Unverfroren h e i t des Oeltrusts. Washington. 8. Febr. Einer guten Quelle zufolge ist der Präsident entschlossen, falls in der gegenwärtigen Session des Congreffes keine für die Regierung einigermaßen befriedigende Anti - Trustgesetzgebung zn Stande kommt, auf Anfang März eine ExtraSession des gegenwärtigen Congreffes einzuberufen. Der Präsident bat Mitgliedern des Congreffes gegenüber diesen Entschluß kundgegeben. Anlaß zu diesem Plane geben die energischen Ver suche, die gemacht werden, um jede Anti-Trustgesctzgebung durch den Congrcß zu verhindern. In den allerletzten Tagen gipfelten diese Anstrengungen in einem direkten Appell des Präsidenten der Standard Oil Co., John D. Rockefeller's, an Mitglieder des Senats, gegenwärtig keinerlei Anti-Trust-Gefetzgebung durchzuführen. Sechs Senatoren haben gleichlautende, I. D. Rockefeller" unterzeichnete Telegramme erhalten, in welchen sie aufgefordert werden, jeder Anti-Trust-Gesetzgebung entgegenzuwirken. Zugleich wurde die Entsendung eines Vertreters der Gesellschaft nach Wash' ington angekündigt, der sich auch kurz darauf bei verschiedenen Senatoren einfand, aber sich nicht lange aufhielt, da seine Anwesenheit als nicht erwünscht bezeichnet wurde. Durch Besprechungen zwischen Senatoren und Abgeordneten wurde die Thatsache bekannt, daß die Standard Oil Co. in dieser Session schon verschiedentlich durch ihre Anwälte die Gesetzgebung im Congreffe zu beeinflussen versuchte. Die Anwälte sollen sich entschieden der Annahme der vom Generalanwalt dem Unter-Comite des Haus - Justiz - Comite's unterbreiteten Maßregeln widersetzt haben. Später, als die Littlesield'sche Anti. Trust-Vorlage dem Hause einberichtet wurde, richtete der Anwalt der Gesellschaft seine Opposition hauptsächlich gegen das Nelson Amendement zu Sektion 6 der Handelsdepartements. Vorlage jenes Amendement, das in Wirklichkeit die Oeffentlichkeits-Beftim. mungen der Knox'schen Anti'TruftVorlage enthält. Wie bekannt, waren diese Versuche vergebens, indem sich die
Conferenz - Ausschüffe beider Häuser gestern über jenes Amendement einigten. Todtenfeier im Haufe. W a s h i n g t o n. 8. Febr. Das
Abgeordneten.haus hielt heute eine Ge-I dächtniß-Sitzung zu Ehren des verstorbenen Senators William I. Sewell und des verstorbenen Abgeordneten Joshua S. Salmon von New Jersey ab. Den Vorsitz führte Abg. Parker, New Jersey. Als Redner fungirten die Abg.: Gardncr (Dem., N. I), McClellan, iern., N. Y.). Hull (Rep. Iowa). Steele (Rep.. Ind.), Stewart (Rep., N. I.), Fowler (Rep., N I.), Parker (Rep.. N. I.), Flanagan (Dem., N. I.), Fofter (Rep.. Vt.), Graff (Rep.. Jlls ). Williams (Dem., Miff.). Warner (Rep.. Jlls.). Ransdell (De ri., Tex.), Lloyd (Dem.. Mo.), Ball (Dem., Tex.). Abg. Hepburn, der Vorsitzende des Comites kür In- und Ausland-Handel. legte dem Hause den Bericht der Conferenz - Mitglieder über die Handels und Ardeits Departements - Vorlage vor. Es wurde angeordnet, denselben in Druck zu geben. Um 2 Uhr 40 Min. erfolgte Vertagung. Erderschütterungen. Owensboro, Ky., 8. Febr. Heute Abend 6 Uhr 45 Min. wurde hier eine deutliche Erderschütterung gespürt. Bilder stürzten von den Wänden und in zweiten Stockmerken zahlreicher Häuser wurden Tische umgemorsen. Louisville, Ky., 8. Februar. Etwa um 6 Uhr 45 Min. Abends wurdc hier eine leichte Erderschütterung ge spürt. Die Erschütterung führte jedoch nur ein flirren der Fenster herbei; Schaden wurde keiner verübt. St. Louis, Mo., 8. Febr. Um 6 Uhr 20 und 6 Uör 25 Min. heute Abend spürte man in St. Louis und Umgebung deutlich zwei Erderschütterungen. Die erste Erschütterung dauerte fast 20 Sekunden; wenn man dieselbe auch hier nicht so deutlich spürte, wie in den westl. Vorstädten wie Belleville, Ed wardsville und anderen nahegelegenen Städten in Illinois, so war sie doch heftig genug, um Tische umzustürzen und Thüren aufzureißen. Die zweite Erschütterung war nur leicht und kurz. Beide gingen von Nordost nach Südwesten. Marion. Jlls., 8. Febr. Heute Abend wurde hier eine Erderschütterung gespürt. Der Erschütterung ging ein heftiges Geräusch voraus. Viele Leute eilten auf die Straße. Bekannter Journaliftf. N e w Y o r k, 8. Febr. Dr. Paul Haedicke, ein in Deutschland und Ame rika bekannter Journalist, ist heute einem Leberleiden erlegen. Er wurde vor 51 Jahren in Brandenburg geboren, trat, ehe er seine Studien vollendet, 1870 in die preußische Armee und diente während des franz. Kriegs. Später vollendete er seine Universi täts-Studien und wurde im Wolff'schen Bureau angestellt, der HauptNeuig keits-Agentur Deutschland's. Er ging nachher nach den Vereinig ten Staaten und war bei verschiedenen deutschen Zeitungen im Westen befchäftigt. darunter auch der Illinois Staats-Zeitung" in Chicago. Nach 12 Jahren kehrte Haedicke nach Deutschland zurück und war eine Zeit lang Chef - Redakteur der Norddeutschen Allg. Zaitung". Er veranlaßte, daß diese Zeitung ihre Verbindung mit dem Wolff'fchen Bureau wieder aufnahm. Vor 4 Jahren kam Haedicke als Corrc spondent des Wolff'schen Bureaus nach New Vor! zurück. Vom Franziskaner-Orden. C i n c i n n a t i, 8. Februar. Die Franziskaner-Väter sind aus Rom benachrichtigt morden, daß daselbst am Sonntag Pentecoft ein Capitel des gesammten Franziskaner-Ordens stattfindet, unl an Stelle des verstorbenen Vaters Aloyfius Lauer einen Obergeneral des Ordens zu wählen. Wahrscheinlich wird Rev. P. B. Englert, früher Profeffor am hiesigen Franzlskaner Colleg, gewählt. Folgen einer Aussage vor der S ? r e i k - C o m m i s s i o n. Wilkesbarre. Pa.. 8. Febr. Die Aussage von James Burke von Dorrancetown vor der Kohlen-Com-Mission in Philadelphia (am Freitag) wird zu einer weiteren Untersuchung des an dem Italiener Luivi Venessa verübten Mordes führen. Der Italic ner wurde am 3. Juli nahe der Williams A. Grube in Duryea erschaffen.
Kongreß. Haus. Washington, 8. Febr. Das Haus beschäftigt sich in d'eser Woche wieder mit Bewilligungs - Vorlagen. Morgen ist Columbia - District - Tag.
Die allgemeine Civil- und Marine-Be-willigungs-Vörlage stehen beide auf dem Calender; wahrscheinlich erhält erstere den Vortritt. Für die MarineVorlage wird besonders wegen der Erhöhung des Offizier-Corps eine Spccial-Regel zur Berathung erforderlich, da dies, sowie alle andere neue Gesetzgebung, der Ordnungsfrage unterworsen weaden könnte. Freitag ist Pensions-Tag; falls jedoch andere dringende Geschäfte vorliegen, werden ihn die Führer vielleicht diesmal ausfallen laffen. Die Session ist jetzt so weit vorgeschritten, daß geringere Angelegenheiten den Budget - Vorlagen und anderen wichtigen Dingen Platz machen müffen. Die Freunde der Währungs - Vorlage bestehen noch immer aus zeitiger Berathung; aber wenn man diese Woche keine Zeit dafür findet, so ist schwer zu sagen, wie sie überhaupt noch zur Berathung kommen soll. Senat. Alle Anzeichen weisen darauf hin. daß die Debatte über die StaatenrechtsVorlage in dieser Woche zum Schlüsse kommen wird, an welchem Tage aber und in welcher Weise, das vermag noch Niemand zu sagen. Wenn die Pläne der republ. Führer, die der Vorlage feindlich gegenüberstehen, zur Ausführung kommen, so wird das Territorien - Comite Anfang der Woche ein Substitut einbringen, das die Zulassung zweier Staaten vorsieht. Dies dürfte jedoch nur dann geschehen. wenn man des gesammten republikanischen Votums für den Plan versichert ist. Falls dieser Plan scheitert, hängt Senator Ouay voraussichtlich sein Staatenrcchts - Amendement der landwirtschaftlichen Bewilligungsvorläge an, sodaan würde sich eine Kraftprobe ergeben. ' Die Abstimmung über dieses Amendement würde sich so zi?mlich gleich stehen; die Befürworter der Omnibus - Vorlage empfinden selbst, daß ihre Majorität in keinem Falle so bedeutend sein könnte, als bei direkter Abstimmung über die StaatenrechtsVorlage allein. Man spricht jetzt auch davon. Oklahoma allein aufzunehmen: dies wäre jedoch nur ein allerletztes Hülfsmittel und würde unter allen Umständen bis zum Ende der Session verschoben. Die gegenwärtigen Zustände machen alle Senatoren nervös und es ist äugenscheinlich, daß sie nicht mehr lange andauern können. Morgen wird die BewilligungsVorlage für den Distrikt von Columbia aufgenommen. Einige Theile dieser Vorlage erregen zu Bedenken; man wird diese Gelegenheit zugleich zu weiteren Compromiß-Versuchen bei der Staatenrechts-Vorlage benutzen. Während dieser Woche wird auch ein Versuch gemacht, Berathung über den kubanischen Gegenseitigkeits - Vertrag herbeizuführen. Ein Theil des nächsten Sonnabends wird zu Gedächtnißreden auf verstorbene Mitglieder des Hauses verwandt. Pensionsschwindler verhaftet. New Haven, Conn., 8. Febr. John F. Page, ein Insasse des Soldatenheims in Noroton, wurde unter der Anklage verhaftet, sich auf betrügerische Weise eine Pension verschafft zu haben. Page, der 65 Jahre zählt, hat sich für seinen Vater, einen Beteranen des Bürgerkrieges, ausgegeben und 12 Jahre lang in dem Heim gelebt. Er soll über S2,000 PenfionsGelder gezogen haben. Mordthaten. New York, 8. F.'br. Louis Mandel, ein Händler in altem Eisen, wurde beute in seinem Geschäfte mit einer schweren Eis'.'nstange erschlagen. Man fand ihn bewußtlos auf und er starb im Hospital. Die That war ein Raubmord, da verschiedene Gegenstände fehlen. Verdächtig ist ein bei Mandel angestellter Italiener. C l e v e l a n d, O., 8. Februar. Salomon Spiegelstein, ein Hausirer, wurde heute in seinem Zimmer in schrecklicher Weise verstümmelt todt aufgefunden. Sein Zimmergenosse Ignatz Zahn ist als verdächtig verhaftet.
. Kurze Depeschen. Inland. Chicago. Der bekannte An-
walt H. S. Monroe, Freund von ; Stephen A. Douglas u. A., ist mit 77 Jahren einer Lungenentzündung erlegen. Springfield, O. E. M. Nichols, früherer Redakteur der "Daily Republic und Freund Wh. Reid's von der N. Y. Tribune, ist 74 I. alt gestorben. C o l u m b u s, Ga. Der Chatto hootchee Fluß ist im Steigen begriffen und eine Ucberfluthung wird befürchtet. Das Wasser ist jetzt schon 36 Fuß über dem Normalstand. Mobile. Ala.. 8. Febr. Aus Honduras traf heute hier die Meldung ein. daß in Folge der dortigen revolutionären Unruhen alle das Land besuchenden Personen mit Püffen versehen sein müssen. St. Petersburg. Die Regierung hat Erlaubniß zur Ernennung von fremden Consuln in Dalny, dem neuen russischen Seehafen in Nord China, gegeben. Dalny liegt 40 Meilen von Fort Arthur. Mexiko. Wirksames Serum. Maza tlan, 8. Febr. Heute kamen in Folge der Pest zwei Todesfälle bor. Mit Verzin" Serum werden sehr befriedigende Resultate erzielt. Die meisten Patienten, die das Mittel erhalten, genesen sofort. An der Haltung der amerik. Regierung hinsichtlich der Silberfrage nimmt man hier viel Interesse, ebenso an Präsident Roosevelt's Bereitwilligkeit, an der Lösung eines Problems mitzuhelfen, das für dieses Land von einschneidenster Bedeutung ist. Auch von der hier zusammeng etretenen GeldCommission, die aus Bankiers, In dustriellen. etc. besteht, verspricht man sich viel Gutes. Neues Milizgcsctz. Annäherung zwischen der reguläre Armee nd der Rationalgard. Beide Häuser des Kongresses haben kürzlich ein Gesetz zur Reorganisirung der Miliz passirt. Durch die vom Präsidenten auch bereits unterzeichnete Bill wird eine bessere Annäherung zwischen der regulären Armee und der Nationalgarde der einzelnen Staaten herbeigeführt, von denen die letztere eine wohl zu verwerthende Reserve für jene im Ernstfall abgibt. An einer solchen Einrichtung hat es bisher gefehlt, obwohl schon seit Präsident Washington bis heute immer wieder Anläufe dazu genommen worden sind. Erst die Erfahrungen des spanischen Krieges haben den Weg für die Reform geebnet, die jetzt Kriegssekretär Root mit viel Mühe und Geschick durchgesetzt hat. Infolge des Gesetzes wird es in der Zukunft nicht mehr vorkommen, daß Milizen, die im Kriegsfalle in den Bundesdienst übertreten, mit Gewehren bewaffnet sind, die von der Waffe der regulären Armee in Bezug auf Konstruktion, Kaliber und Munition völlig verschieden sind. Heute bildet die Bewaffnung der Nationalgarden der einzelnen Staaten eine wahre Musterkarte von Gewehrmodellen; von 115,000 Mann haben nur etwa 4000 die Waffe der regulären Armee. Von nun an liefert die Bundesregierung Gewehre und Munition, um Einheitlichkeit in Ausrüstung und Ausbildung zu erzielen. Ferner soll es den einzelnen Truppentheilen freistehen, sich schon in Friedenszeiten zu erklären, ob sie im Ernstfall in ihrer vollen Organisation mit allen Offizieren und Unteroffizieren in die Freiwilligen-Armee übertreten wollen. Diese sollen dann eine besondere Reserve bilden und namentlich in oer Küstenvertheidigung ausgebildet werden. Sie müssen sich zu einer bestimmten Dienstzeit während des Jahres unter der Oberleitung von regulären Offizieren verpflichten. In Bezug auf körperliche Tauglichkeit der Mannschaften, Qualifikation der Offiziere und Ausbildung muß gewissen Mindestanforderungen genügt werden. Ferner können sich schon im Frieden Offiziere und Mannschaften von Truppentheilen der Nationalgarde für den Eintritt in die erste Reserve der regulären Armee als Freiwillige qualifiziren, wenn nicht ihre Organisationen selbst als Ganzes sich verpflichten toollen. Außerdem wird umfassend Vorsorge getroffen, häufiger gemeinsame Uebungen und Manöver von Theilen der regulären Armee und der Nationalgarde stattfinden zu lassen. Xti Werth der rufst sehen Exporte im Jahre 1902 Übertraf den der Importe nach Rußland um 5150,000.000 und war größer als seit zehn Jahren. Die Kohlenausbeute beträgt auf der ganzen Erde jährlich 650,000,000 Tonnen, wovon jetzt zwei Drittel in den Ver. Staaten und in Großbritannien gewonnen werden. Zündhölzchen importirte im Jahre 1901 Bangkok in Siam von Japan im Werthe von $150,000. Eßbare Vogelnester wurden von Bangkok im Werthe von $115,000 nach China eiportirt.
The Victor,
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