Indiana Tribüne, Volume 26, Number 143, Indianapolis, Marion County, 7 February 1903 — Page 3
Jndiana Tribüne, 7 . Februar 1903.
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Abgelehnt.
Präsident dankt für das ihm angebotene chiedsamt. Haager Tribunal wird sich jetzt mit den Ansprüchen beschäftige. Differenzen zwischen Herbert und Bomn sind geebnet. Auffälliges lZintretcn der Regierung für Letzteren. General-Trnst'Tcbatte im Hause geschloffen. De Armond's scharfe Angrisse auf die Republikaner. Senator Morgan prophezeit Krieg mit Colombia. Die Antwort des Präsid e n t e n. Washingtons. Febr. Präsident Roofevelt traf heute Nachmittag kurz vor 4 Uhr seine Entscheidung auf die seitens der Verbündeten an ihn ergangene Einladung, als Schiedsrichter in der Frage der Vorzugszahlung zu fungiren. Der Präsident wird durch das Staatsdepartement dem britischen Botschafter eine Ablehnung der Einladung übersenden. Dies bedeutet die Ueberweisung der Vorzugsfrage an das Haager Tribunal; sobald das Protokoll hierüber unterzeichnet ist, erfolgt Aufhebung der Blockade. Wie von einer amtlichen Quelle gemeldet wird, war die Regierung nicht geneigt, die Versuche der engl. Regierung, welche auf Ausschluß des Gesandten Bowen von den Verhandlungen abzielen, zu unterstützen. Der Präsident war daher nicht in der Lage, selbst wenn er gewollt hätte, ohne Zustimmung des andern Unterhändlers, des Gesandten Bowen. die Einladung der Verbündeten anzunehmen. Morgen werden die Präliminarien behufs Unterzeichnung des Haager Protokolls berathen. Nach Empfang der ablehnenden Antwort des Präsidenten ließ der an der Grippe erkrankte britische Botschafter Herrn Bowen zu sich bitten und theilte ihm die Ankunft seines Protokolls mit. Die gleiche Aukündigung machte Herrn Bowen der deutsche Gesandte Sternbürg. Herr Bowen hat mi ten Vertretern der drei Mächte zwei Protokolle zu unterzeichnen; das eine betrifft die UeberWeisung der Anspruchsfrage nach Haag und die gleichzeitige Aufhebung der Blockade. Die ersten Protokolle enthalten die der Blockade-Aufhebung vorangehenden Bedingungen; 20 Procent der ZollEinnahmen und Entscheidnng über Vorzugs" oder nach britischer Vocabulation getrennte" Behandlung für Alliirte durch Tribunal. Die zweiten Protokolle befaffen sich vornehmlich mit der Verwaltung der Zoll-Einnahmen. Der Präsident und das S ch i e d s a m t. Washington, 6. Febr. Heute Vormittag empfing Staatssecrctär Hay die bereits gestern Nacht angekündigte Mittheilung des britischen Botschafters Sie besagt, nachdem der Botschafter Herrn Bowen von der Gerechtigkeit seiner Sache nicht überzeugen könne, möchte der Präsident selbst eine Entscheidung über die Forderung der Alliirten in der Ansprüche - Frage abgeben. Der Staatssccretär unterbreitete diesen Vorschlag unverzüglich dem Präsidenten, der sich nach Berathung mit Heren Hay und den anderen Gabinets - Mitgliedern zu einer genau m Prüfung des Vorschlags entschied. Der Vorschlag ist vom britischen Botschafter, der in diesem Falle zugleich die Vcrbündeten vertritt, gemacht. Der Präsident wird sich auch über die Anficht Bowen's vergewissern, welcher, wie man glaubt, dem Plane nicht güNslig gesinnt ist. Mit dem Wiederauftauchen der Möglichkeit des Haager Tribunals werden auch die früher chon vorgebrachten Einwände erneuert, vor allem die Ge fahr, amerikanische Fragen, möglicherweise die Monroe-Doktrin, einem curopäischen Schiedsgericht zu unterbreiten. Denn die Mehrheit der Schiedsrichter würde fraglos von europäischen Ländem gewählt. Auch der deutsche Vertreter tritt dem Haager Plane nur zögernd näher, wo-
bei darauf hingewiesen wird, daß eine offene richterliche Untersuchung des Charakters einiger der venezol. Anleihen und Ansprüche nftht frei von Scandal sein würde. Eine Beschleunigung der Angelegenheit machen auch Anzeichen von einem wachsenden Mißtrauen zwischen den Verbündeten, wie sie das Hervortreten des britischen Botschafters als Leiter bei den Unterhandlungen gezeitigt, wünschensmerth. H e r b e r t-B o w e n- Z w i s ch e n fall. Washington, ö. Febr. Die gestrige Londoner Meldung über das am Montag zwischen Herrn Bowen und dem britischen Botschafter stattgefunden? lebhafte Rencontre wird Heute hier bestätigt. Falls der Inhalt der von dem britischen Botschafter anläßlich Bowen's Haltung an seine Regierung gerichteten Depefchen bekannt gegeben würde, so könnte das Publikum sensationelle diplomatische Vorkommnisse er-
fahren. Nach Ansicht des venez. Unterhändlers ist der britische Botschafter für den Abbruch der Verhandlungen mit Bowen verantwortlich. In hiesigen amtlichen Kreisen glaubt man. daß Bowen als Vertreter Venezuela's ein unbestreitbares Recht zustand, sich einem Schiedsamte des Präsidenten Roofevelt zu widersetzen. Für Herrn Bowen, dessen Bewunderung für den Präsidenten bekannt ist, war dies sehr peinlich, allein er erinnert sich . stets daran, daß er nicht als Amerikaner, sondern als Vertreter Venezuelas hier weilt. Ueber die Konferenz am Montag sind einige Einzelheiten bekannt geworden. Der britische Botschafter, welcher den Vorsitz führte, hatte eben die Depefche von Lansdowne verlesen, welche den letzten Vorschlag für zmanzigprocentige und zehnprocentige Vertheilung der Zolleinnahmen zwischen den Verbündeten und den übrigen Mächten enthielt. Sofort erhob sich Bowen, um in entschiedenem Tone zu erklären, der Vorschlag sei nichts als ein weiterer Plan, um gegen Venezuela die Allianz auf 6 Jahre und wahrscheinlich noch weiter zu verlängern. Er lasse keinen Plan zu. der das Vttndniß auch nur einen ag langer mache, als unumgänglich nothwendig sei. Tarauf beschwerte sich der Botschafter bei seiner Regierung und äußerte sich bei seinen College mit höchstem Unwillen darüber, daß man einem Bot schafter vom Hofe von St. James in dieser Weise zu begegnen wage. Andererseits ließen die Vertreter Deutschland's und Italien's seit Montag keine Gelegenheit vorübergehen, um sich über die Haltung Bowen's in anerkennenswerthester Weise zu äußern; erst gestern dankteil beide Diplomaten Herrn Bowen für das ihnen bewiesene Entgegenkommen. Ver. B r a u e r-A r b e i t e r. Cincinnati, 6. Februar. Die National-Convention der Ver. BrauerArbeiter berichtete heute, daß in den New Porter Fällen kein Resultat erzielt fei und verwies die Cincinnati Fälle an das Comite zurück. Die Conferenz zur Beilegung der Schmierigkeiten zwischen dem Brauerei-Arbeiter-Comite und den Brauereien in Cincinnati, Covington und Newport tagte auch heute. Die Brauer wollen fast sämmtliche am Cincinnatier-Aus-stand Betheiligten wieder zurücknehmen, verlangen jedoch, daß alle Leute, die für sie während des Streiks arbeiteten, in die Union aufgenommen werden. Mit Ausnahme eines Falls sind auch die Arbeiter hierzu willig. Ueber alle anderen Fragen ist schon thatsächlich ein Einvernehmen herbeigeführt. i Kohlender sendung gehemmt. K n o r v i l l e , Tenn. 6. Febr. Die starken Regengüsse der letzten Tage haben in der Grubengegend beträchtlichen Schaden angerichtet. Verschiedene zu den. Gruben führende Bahnbrücken wurden unbrauchbar und die Geleise sind in üblem Zustande. Es wird Montag werden, bis einige Gruben die Kohlenversendung wieder aufnehmen können. Richter W r i g h t. Washington, 6. Febr. Der Vice Gouverneur der Philippinen, Richter Wright. der mehrere Wochen wegen der Gesetzgebung für die Inseln in Washington weilte, ist heute Abend nach seiner Heimath Memphis gereist. Er gedenkt nach den Philippinen etwa 10. März abzufahren.
Der Eongrefz.
Haus. Washington, 6. Febr. Die General-Debatte über die Littlesield'sche" Anti-Trust-Vorlage kam heute Abend kurz vor 6 Uhr zum Schlüsse, nachdem sie von 10 Uhr Morgens an gedauert. Im späteren Verlaufe erregte die Discussion mehr In teresse und die Schlußreden der Abg. De Armond (Dem., Mo .) und Littlefield (Rep.. Maine.) wurden vor dichtbesetzten Gallerten und vollem Hause gehalten. Abg. De Armond erklärte. er sei sich wohl bewußt, wie schwer eine angemessene Erledigung der Trustfr.?ge sei. Eine Lösung des Problems erfordere aufrichtige und ehrliche Anstrengungen. Er gehöre zu jenen, die auf eine Tarif - Revision große Hoffnungen setzen. Wohl schütze der Tarif nicht alle Trusts; allein, wenn die Revision auch nur einem der RiesentruflS die Knochen zerbrechen würde", warum nicht dies Hilfsmittel anwenden? Die Demokraten schlagen ein Amendement vor, dem Präsidenten Vollmacht zur Zollsuspension bei allen Trust-Waaren zu ertheilen, wenn immer diese Maßregel zum Schutze des Publikums als nothwendig erscheine. Warum schließe sich die andere Seite diesem Amendement nicht an? Vertrauen Sie lieber, rief Redner den Republikanern zu, den Trusts, als Ihrem eignen Präsidenten? Ter Abgeordnete schloß, indem er betonte, daß die vom Justiz - Comite einberichtete Vorlage nicht mehr die ursprüngliche Littelefield'sche, sondern bedeutend verwässert sei. Littlefield, der mit dem Tomahawk in den Kampf zog, hibe inzwischen sammt seinen College die Friedenspfeife mit den Trusts geraucht. Für die Majorität schloß Abg. Littlefield die General-Debatte. Niemand könne der Ansicht sein, daß man unter den existirendrn verfassungsmäßigen Beschränkungen eine der Lage vollständig angemessene Maßregel ausarbeiten könne. Aber das Comite habe, wie er glaube, eine gerechte, vernünftige und constltntionelle Maßregel" Vorgelegt. Littlefield erregte lebhafte Heiterkeit, als er eine außerordentlich scharfe Verurtheilung von Combinationen verlas und dann ankündigte, es sei kein Auszuz aus einer demokratischen Rede, sondern die Worte seien vor 262 Iahren im englischen Parlamente gesprachen worden. Auch Jene hatten sie, gerade wie wir, und damals gab es keinen Schutzzoll" Littlefield führte die Existenz der Combinatlonen bis 2300 n. Chr. zurück und empfahl dann die Oeffentlichkeit" als einen Schritt in der richtigen Richtung. Die übrigen Redner des Tages waren die Abg. : Laurico, Rep. Mass., Parker, Rcp. N. I.. Terrell, Rep. Mass., Jenkins, Rep. Wis., Douglaß, Rep. N. Y.; Henry, Dem. Texas, Fleming, Dem. Ga., McClellan, Dem. N. Y., Williams. Dem., Miss, und Kleberg, Dem. Texas. Morgen dreistündige Berathung unter der Fünf-Minuten-Regel; hiernach Endabstimmung. Die im Hause einberichtete Marine - Bewilligungsvorlage enthält $79,406,420 oder um $6, 142,089 weniger als der Voranschlag des Marine-Departements. Die gegenwärtige Bewilligung ist $78, 850,363. Senat. Eine Zeit lang schien es heute im Senate, als solle die Jsthmus-Canal-Frage offen discutirt werden. Senator Morgan sprach zu seinem gestern eingebrachten Antrag, den Marine-Sekre-tär zur Vorlage der Correspondenz über die militärische Besetzung der Bays von Panama und Colon aufzufordern. Es war aber noch nicht sehr weit gekommen, als Sen. Cullom beu Antrag auf eine Executivsitzung einbrachte; der Vorsitzende wies Morgan's Einwände ab und die Thüren wurden geschlossen. In d'.r Geheimsitzung erwähnte Morgan, daß die von den Ver. Staaten an Colombia bezahlten $1. 000.000 angeblich die Insurgenten erhalten haben sollen, die im letzten Jahre Frieden schlössen. Nach Wiederaufnahme der offenen Sitzung prophezeite Morgan, die Fortfetzung der gegenwärtigen Politik hinsichtlich des Baus eines Jfthmus-Ca-nals müsse unvermeidlich zu einem Kriege mit Colombia führen. Nachdem Senator Kean kurz gegen die Staatenrechts-Vorlage polemisirt, vertagte sich der Senat aus Achtung
vor dem Andenken des gestern verschiedenen Abg. Moody von Nord-Ca-rolina. , Zu Conferenz - Mitgliedern Hinsichtlich der Generalstabsvorlage wurden die Senatoren Cockrell, Quarles und Foraker ernannt. Eine Reihe von unbedeutenderen Vorlagen wurde heute gleichfalls angenommen; ebenso die Amendements des Hauses zu der Vorlage, welche Be. schleunigung des Verfahrens unter dem Sherman'schen AntiTrust-Gesetz vorsieht. Senator Westmore vom BibliothekComite erstattete einen günstigen Bericht über die Vorlagen, welche die Errichtung von Denkmälern in Washing ton für den Grafen Pulaski und Frhr. v. Steuben bezwecken. Verwirrung nach Addick's Rücktritt. Dover, Del., 6. Febr. Die Lage hinsichtlich der Senatorenwahl ist nach der Rücktrits Ankündigung von Herrn Addicks in kein neues Stadium getreten. Beide Theile waren heute ziemlich unthätig und es wird ein Vorgehen von Seile der Demokraten erwartet. Viele halten einen Vorschlag der Demo-
traten, der auf die Wahl-Unterstützung von zwei regulären oder Anti-Addicks-Pepublikaner hinansginge, für die einzige Lösung der Verwirrung, welche der Rücktritt don Addicks geschaffen. Die regulären Republikaner werden unzweifelhaft voif den Freunden des Oberst H. A. Dupont geleitet und diese halten den Rücktritt von Addicks für nichts weiter als einen Trick." Wie es heißt, haben die Demokraten sich erboten, den Congreß-Adgeord-neten L. H. Ball für den langen Termin zu unterstützen ; doch wurde diese Offerte abgelehnt. Spätere Verhandlungen zwischen den Union- und regulären Republikanern, sich auf 2 CaNdidaten zu einigen, sind vorerst gescheitert, da erstere nur die Mehrheits-Abstimmung im rep. Caucus anzunehmen können erklärten. Im Kampf um U n i o n"Rechte. C h i c a g o, 6. Febr. Viele Leute, die ihre Geschäftsräume in großen Of-sice-Gebäuden haben, fanden heute beträchtliche Schwierigkeiten, um nach ihren Bureaus gelangen zu können. Die Elevator-Führer sind nämlich zu sammen mit .den Hausaufsehern, Fensterwaschern etc. an den Streik gegangen, um von der Building Managers Ass." Anerkennung ihrer Union"jzu erzwingen. Eine Versammlung des Verbandes der B. M. A." ist zur Berathung über die Lage einberufen. Eine Conferenz zwischen dem Verbände und Vertretern der Streiker verlief resultatlos. Die Kutscher sind von ihrer Gemerkschaft angeniesen, nach Gebäuden, wo die Elevator-Leute im Ausstand sind, keine Kohlen mehr zu liefern. Vom Streik. W a t e r b u r y, Conn., 6. Febr. In der Straßenbahn-Streik-Lage kam es heute zu fci:rn Zmischensall; die gestrige Nacht war die ruhigste in der verflossenen Wche. Anzeichen auf baldige Schlichtung liegen jedoch nicht vor. Kein Selbstmord. S t. L o u i s, 6. Febr. Nach dem heute Nachmittag abgegebenen Coro-ners-Verdikt hat William Paull, der gestern durch einen Sturz aus einem Hotel verunglückte Bariton der Castle Square Opera Co., durch Zufall seinen Tod gefunden. Schiffs-Collision. New York, 6. Febr. Der Dampser El Eid", der heute nach Galveston abfuhr, stieß mit dem vor Liberty Island verankerten britischen Dampfer Himerea" zusammen. Letzteres Schiff wurde schwer beschädigt, während der El Cid" seine Fahrt fortsetzen konnte. Tod am Galgen. A ug u sta. Ga.. 6. Febr. Ter Neger Morton Johnson, der einen unsittlichen Angriff auf eine weiße Frau verübte, wurde heute gehängt. Reicher Schneefall. T o p e k a, Kans.. 6. Febr. Im äoßersten Nordwesten ist seit Mitternacht fußtiefe?: Schnee gefallen. Die Farmer frohlocken über die Ernte-Aus sichten. Münzfälscher verhaftet. C an ton, O. 6. Febr. Nathaniel Miller, ein Farmer, wurde beute durch Bundesbeamte wegen Fälschung von Sildermünzen verhaftet und nach Cleveland überführt. Auf seiner Farm fand man Falschmünzer-Werkzeuge.
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