Indiana Tribüne, Volume 26, Number 142, Indianapolis, Marion County, 6 February 1903 — Page 3

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Vertagt.

Letzte Zeugen der Grubenarbeiter vor der Commission. Schuldige am Kohlenmangel abermals an den Pranger gefteUt. Truft - Debatte im Hause beginnt nicht ermuthigead. Senat beschäftigt sich mit der Frage der Polygamie. Alaska Grenz Vertrag wird nicht zum Gesetze. Bei Venezuela-Frage herrscht unoer minderte Hoffnung. Hooion's Rücklritts'Gesnch vom Sekretär genehmigt. Schluß der ZeugenderN e h m u n g. Philadelphia,Pa.,5. Febr. Nach einer Session von genau 61 Tagen kam heute Nachmittag um 5 Uhr die Hartkohlen-Streik-Commisfion mit der Vernehmung von Zeugen zu Ende und vertagte sich bis zum nächsten Montag. An diesem Tage beginnen die Anwälte der beiden Seiten mit ihren Plaidoyers. Hierfür sind 5 Tage vorgesehen, drei für die Besitzer, die übrige Zeit für die Grubenarbeiter. Heute kamen die letzten Zeugen der Arbeiter auf den Zeugenstand, wobei sich viele Aussagen über die angeblich ungleiche Vertheilung der Grubenwa gen bezogen. Gegen ein Duzend Zeugen erklärten, daß sie mehr Cars" verladen können, als die Gesellschaften liefern. Im Ganzen hat die Commission 566 Zeugen gehört. Neun wurden von der Commission berufen, 244 von den Gewerkschafts-Arbeitern, 155 durch die Nichtgewerkschaftler, 150 durch die Besitzer. Die Arbeit der Stenographen bestand in- etwa 9200 Seiten oder 2.300,000 Worten. In der Vormittagssitzung suchten, wie schon bemerkt, die Arbeiter durch Zeugen den Beweis zu erbringen, daß die Schuld an der ungenügenden Kohlenförderung die Besitzer treffe, indem die Gesellschaften eine ungenügende Zahl von Cars zur Verfügung stelle. In der Nachmittagssitzung wurde nachgewiesen, daß drei Kohlenpolizisten der Tödtung eines Italieners beschuldigt waren; jedoch ignorirte die Grandjury von Lackawanna County die Anklageschrift. Tie Arbeiter brachten dann Dr. Wm. L. Coplin, Profeffor der Pathologie am Jefferson Medicinal-Col-lege in Philadelphia, auf den Zeugenstand. Cr zeigte fünf Proben von Lungen, eine ein normales Organ, während die übrigen vier, von Kohlengräbern. in Folge des Kohlendunstes so schwarz wie Kohlen selbst aussahen. Unter anderen Zeugen wurde auch ein gewisser Jenkins aus Pittsville vorgeführt, der nachwies, daß die vteading Gesellschaft alle möglichen Leute ohne Rücksicht auf ihren Charakter als Kohlenpoliziften annahm. Zeuge, der als Leutnant bei der Gesellschaft engagirt wurde, machte unaufgefordert die Angaben, daß er wegen Raubes, Diebstahls und thätlichen Angriffs verhaftet gewesen sei. Ein Kreuzverhör dieses Zeugen ließ Vorsitzender Gray nicht zu, da er sich selbst als Zeuge discreditirt habe. Nach Vorbringung einigen weiteren statistischen Materials kündigte Darrow an, daß die Grubenarbeiter ihren Fall als geschloffen betrachten. Damit war die Zeugenvernehmung für beide Seiten zu Ende. In einigen Schlußworten dankte der Vorsitzende den Anwälten für die Unterstützung und Hilfe, die sie der ComMission geleistet. Empfang beim Präs i d e n t e n. Washington, 5. Febr. Präsident Roosevelt und Gemahlin veranstalteten heute Abend den jährlichen Empfang zu Ehren des Congreffes. Ueber 1900 Gäste, darunter auch die Cabinets-Mitglieder mit Damen, waren anwesend. Mysteriöse Viehseuche. Pine Bluff, Ark., 5. Febr. Eine unbekannte ansteckende Krankheit ist unter dem Vieh auf den Plantagen in der Gegend des Pine Bluff ausgebrachen. Die Krankheit verläuft nach 24 Stunden tödtlich. Ein Pflanzer verlor seinen gesammten Viehftand; ein anderer 30 Stück in wenigen Tagen.

Ter Congreß.

Haus. Washington, 5. Febr. Die Debatte über die Anti-.Trust-Vorlage, die heute im Hause eröffnet wurde, nahm keinen sehr animirten Verlauf, obwohl die Gallerien ziemlich gut besetzt waren. Doch beugten die Geschäftsregeln, unter welchen das Haus berieth. einer lebhafte Discussion vor. Die Demokraten proteftirten energisch gegen die Berathung nach dieser Regel, welche die Abstimmung über ein Substitut unterbindet; indessen erwiderten die Repudlikaner, sie seien Willens, hiefür die Verantwortung zu tragen. Die Vorlage, bei Anti-Trust-Processen den Gang be Strafverfahrens zu beschleunigen, gab zu keiner Debatte Anlaß und würd?, wie gestern im Senate, vom Hause ohne ein Wort des Widerspruches angenommen. Zu dem Amendement des Justiz Comites sprach im Namen der Republikaner Abg. Powers (Mass.). für die Demokraten Clayton (Ata.) Der erstere betonte, daß die geplante Maßregel einen Schritt zur Uebermachung der Trusts bilde, während Clayton Alles als Farce" bezeichnete und erklärte, es bestehe überhaupt keine Ab sicht, die schwache Vorlage in die Gesetzbücher aufzunehmen. Die anderen Redner waten die Abg. Thomas (Rep., Ja ) und Thomas (Dem., N. C.) Vor Berathung der Trustvorlage wurde die Postamts-Bewilligungs-Vor-läge angenommen. Am Schlüsse der Sitzung wurde der Tod des Abgeordne ten Moody angekündigt, worauf sich das Haus zum Zeichen der Achtung vertagte. Die AntUTrust-Debatte wird morgen fottgesetzt. Das Comite für Jndianer-Angele-genhei'ten ermächtigte zu einem günstigen Bericht über die vuFt Abgeordneten Stevens, Texas, eingebrachte Vorlage, im Oklahoma-Territorium für Kiowa-, Comanchen- und Apache-Jndianer-Re-servationen 505,000 Acker Land zu eröffnen. Senat. Bei der Berathung der Staaten-rechts-Vorlage kam heute die Frage der Vielweiberei zur Sprache. An der Besprechung hierüber betheiligten sich eine Anzahl Senatoren, die sich bisher den Debatten fernhielten. Senator Gallinger von New Hampshire bemerkte in Erwiderung auf einige Ausführungen von McComas, Maryland, er trete für ein Amendement zur Staatsrechts-Vor-läge ein. das die Frage der Polygamie so scharf und entschieden als möglich behandle. Die politischen Einflüsse in der Mor-monen-Kirche spielten eine wesentliche Rolle in der heutigen Debatte. Senator Hale bezeichnete die Discussion als interessant, werthvoll und überraschend, da sie Aufschlüsse über eine machtvolle religiöse Organisation gegeben habe. Bevor Senator Kean seine Oppofttionsrede gegen die Vorlage von gestern fortsetzen konnte, ging der Senat in Erecutiv-Sitzung und vertagte sich kurz darauf. Die Ernennung des Farbigen W. D. Crum zum HafencoÜektor in Charleston. S. C., kam heute vor dem Handelscomite zur Sprache, doch wurde keine Entscheidung getroffen. Ableh nung der Bestätigung im Comite ist wahrscheinlich. Das gleiche Comite instruirte heute seine Conferenz-Mitglieder für die Han-dels-Departements-Vorlage, von der Stellung, welche der Senat hinsichtlich der Zwischenstaatlichen HandelscomMission einnimmt, nicht abzuweichen und den Versuchen der Conferenz-Mit-glieder des Hauses zu widerstehen, die Commission unter Leitung des neuen Departementschefs zu stellen. Das Erziehungs-Comite ermächtigte zn einem günstigen Bericht über die Vorlage behufs Ernennung einer Fün-fer-Commission, um die Lage der farbigen Bevölkerung, besonders Hinsichtlich der ihr gewährten AusbildungsMöglichkeiten, zu untersuchen. Die Conferenznr)tglieder beider Häuser über die Vorlage behufs Erhöhung der Gehälter von Bundesrichtern trafen heute eine Vereinbarung, die im Allgemeinen die vom Hause beschlossenen Gehälter annimmt. Hiernach wird der Gehalt des Oberrichters am Bundesodergericht angesetzt auf $13,000 per Jahr, derjenige der Richter auf $12, 500, Gehalt der Kreisrichter $7000 und der Diftrict-Richter $6000. Senator Morgan stellte heute den Antrag, den Marine Sekretär um Vorlage von Abschriften der gefammten Correspondenz zu ersuchen, die zwischen

amer. Offizieren und Personen in Colombia während des kürzlichen Aufenthalts amer. Schiffe in colombischen Gewässern gewechselt worden sein soll. Der Antrag bezweckt, die Wahrheit oder Unrichtigkeit der Gerüchte zu erMitteln, nach welchen amer. MarineOffiziere den Revolutionären im Falle der Unterwerfung ein Angebot von S3.000.000 gemacht haben sollen. Unter den dem Senat zugegangenen Postmeister. Ernennungen befinden sich folgende für Jndiana: David A. Shaw in Mishamaka und Robert W. Morris in New Albany.

Die Wirrnisse in MittelAmerika. Washington, 5. Febr. Heute war Diplomatentag im Staatsdepartement, der ungewöhnlich viele Vertreter Mittel-Amerika's anzog. Alle brachten Informationen über die politische Lage, die zu einem Zusammengehen von Honduras, Nicaragua und Salvador gegen Guatemala geführt hat und eine Unterstützung Costa Rica's im Falle von Unruhen nach sich ziehen könnte. Die Wurzel aller dieser Wirrnisse scheint der persönliche Ergeiz von Prä-fidentschafts-Candidaten zu sein. Sekretär Hay sucht den drohenden allgemeinen Ausbruch von Feindseligleiten in Mittelamerita zu verhindern, erklärte jedoch den Gesandten und Geschäftsträgern, daß ein Grund zur Intervention für die Ver. Staaten nicht vorliege und daß es sich nur um die Einholung freundlicherRathschläge handeln könne. England's Tücke. Washington. 5. Febr. Erster Botschaftssekretär Graf Quadt, der vor der Ankunft des deutschen Gesandten Sternburg die Verhandlungen für fein Land geleitet, conferirte heute einige Zeit mit Herrn Bowen. Es handelte sich um einige Details bezüglich des gegenwärtig unter Berathung befindlichen Vorschlags, den Verbündeten dreimonatliche Vorzugsbehandlung zu gewähren. Bowen versicherte Quadt, er werde zwischen den Verbündeten selbst keinen Unterschied machen, sondern allen solle gleiche Behandlung zu Theil werden. Die Anfrage Quadts wurde voraussichtlich durch die Gerüchte hervorgerufen, England folle größere Vortheile als Deutschland oder Italien bekommen, da es seinen dringenden Wunsch nach Auflösung der Allianz und Aufhebung der Blockade kundgab. Herr Bowen jedoch hält gleichmaßige Behandlung oer drei Blockademächte für durchaus angemessen. Dieser Standpunkt ist nach Berlen und Rom übermittelt. Von keinem der Alliirten ist bis jetzt, weder über den letzten Vorschlag Bowen's noch über die Aufhebung der Blockade, eine Antwort eingelaufen. Man hegt noch immer das Vertrauen, daß Sternburg's rege und aufrichtige Thätigkeit, die er seit seiner Ankunft zur Beilegung des Streits entfaltet hat, schließlich ein Uebereinkommen in Washington zu Stande bringen werde. Der Präsident soll über die Haltung Sternburg's sehr erfreut sein. Wie hier verlautet, herrscht in conservativen Kreisen Deutschland's über die für eine unbestimmte Zeitdauer mögliche Verlängerung des venez. Dreidunds Unzufriedenheit. Unter dergleichem Druck hinter den Coulissen ver. stärkt sich der Wunsch der Vertreter der Verbündeten, einen thunlichst baldigen Abschluß der Venezuela - Angelegenheit herbeizuführen. Alaska. Grenz - Vertrag. W a f h i n g t o n, 5. Febr. Während der letzten beiden Tage conferirte der Präsident verschiedentlich mit hervorragenden Senatoren über den Alaskonischen Grenzvertrag und er wurde darüber informirt, daß die Gegner eine Annahme des Vertrags nicht zulassen wollen. Republ. Senatsführer stellten dem Präsidenten vor, es wä nutzlos, in dieser Session eine Berathung zu erzwingen, da verschiedene nordweft liche Senatoren ihren ganzen Einfluß gegen die Annahme des Vertrags aufbieten. Ja, die Opposition hat sich nach Ansicht verschiedener der Herren, die sich mit dem Präsidenten besprachen, bereits nach dem mittleren Westen ausgedehnt. Auch Secretär Hay, der für die Vereinigten Staaten die Vertragsverhandluuge geführt, wurde vom Präsidenten zu diesen Besprechungen zugezogen, und Beide haben nach Darstellung der Sachläge die Hoffnung auf Annahme des Vertrages so gut wie aufgegeben. Falls der Vertrag nicht durchgeht, so bleibt der schon vorher zwischen den Vereinig-

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ten Staaten und Großbritannien ver einbarte modus vivendi bis zum Abschluß eines dauernden Arrangements bestehen. Hobson will gehen. Washington, 5. Febr. Capitän R. T. Hobson besteht in einem heute an den Marine - Sekretär gerichteten Telegramme auf seiner Entlassung aus dem Marine - Dienst. Er dankt dem Departement für die ihm erwiesene Nachsicht, doch sei fein Entfchluß zum Rücktritt unwiderruflich. Der Marine-Sekretär hatte Hobson, der gegenwärtig in New York weilt, um Zurücknahme seines Entlassungsgesuchs gebeten. Der Marine-Sekretär hat sich nunmehr zur Annahme des Rücktrittsgesuches von Hobson entschlossen. Er wird zugleich Gelegenheit nehmen, die hohe Werthschätzung, welche dieser Offizier bei der Marine genießt, in formeller Weise zum Aus)ruck zu bringen. Früherer Bundesfenator in Haft. Salt Lake City, Utah, 5. Febr. Der frühere Bundessenator Arthur Brom wurde heu!e wegen Mißachtung des Gerichts für schuldig erklärt, weil er einem Gerichtsbefehl, seiner von ihm getrennt lebenden Frau $150 MonatsAlimente zu zahlen, nicht nachkam. Der Senator, oer Berufung einlegen will, wurde bis zur Bezahlung des Betrags in's Gefängniß gebracht. Sturm und Hochwasser. E v a n s v i l l e, Ind., 5. Febr. Der Fluß ist noch heute Nacht im Steigen begriffen und Sachverständige prophezeien, daß die Gefahrlinie von 36 Fuß in 2 Tagen erreicht wird. Sämmtliche Seitenflüffe des Ohio steigen rapid; der Wabash ist an vielen Stellen über seine Ufer geteeten und unter den Farmern giebt sich beträchtliche Beunruhigung kund. An die Farmer in den Niederungen sandte das Wetterbureau Warnungen. Pittsburg, Pa., 5. Febr. Um 11 Uhr hatte der Wasserstand im Allegheny Flusse die Gefahrlinie um zwei Fuß überschritten, allein in Folge der kalten Welle wurde das Steigen des Flusses an den weiter oben belege nen Orten eingedämmt und zu einer ernstlichen Hochfluth dürfte es kaum kommen. Die Niederungen in Allegheny stehen 2 bis 7 Fuß tief unter Wasser, dieGeleife der Pittsburg & Western Bahn 7 Fuß. In Folge des Hochwassers mußten viele Fabriken dem Flusse entlang den Betrieb einstellen; doch wird bis jetzt noch kein beträchlicher Schaden berichtet. C l e v e l a n d , O., 5. Februar. Der schwere Sturm, der gestern über die untere Seegegend losbrach, wüthete in der Nacht mit ununterbrochener Gewalt fort. Die höchste Schnelligkeit des Windes betrug nahezu 60 Meilen die Stunde. Heute betrug die Windgeschmindigkeit noch immer 40 Meilen die Stunde, und trotz der Anstrengungen der Telegraphengesellschaften, die deschädigten Linien zu repariren. blieb der Dienstbetrieb, besonders in wettlicher Richtung, noch immer empfindlich gestört. Des Moi nes. Ja., 5. Febr. Mit 3 Grad unter 0 war Des Moines gestern Nacht der kälteste Platz im Lande südlich von Moorehead, Minn. Entscheidung zuGunften des Stahltrufts. T ren ton. N. I., 5. Febr. Der Appellhof hob heute einstimmig die Entscheidung von Vice-Kanzler Emery wieder auf, welche der U. States Steel Corp." die Conversion von $200,000, 000 ihrer 7-procentigen VorzugsActien in 5-procent. Hypotheken-Bonds untersagt. Falls keine Berufung an's Bundesobergericht eingelegt wird, so steht der Ausführung des Planes der U. S. Steel Corp." kein gesetzliches Hinderniß mehr im Wege. Vereinigte BrauereiArbeiter. Cincinnati, 5. Febr. Tie National-Convention der Vereinigten Brauerei-Arbeiter erwählte heute I. Gebhauer von St. Louis zum Vorsitzenden und F. H. Chriftmann von Seattle zum Vice-Präsidenten. Die New Jorker Angelegenheiten wurden weiter berathen, ferner der Ausschluß des National-Sekretärs Bechtold, Rochefter. Ein Dreier-Comite wurde ernannt, um ein festeres Abkommen mit den Brauereien in Cincinnati, Covington und Newport abzuschließen.

The Victor.

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