Indiana Tribüne, Volume 26, Number 140, Indianapolis, Marion County, 4 February 1903 — Page 5

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Jsndiana Tribttne. Februar 19o3 S

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Die Hochbahs-Angelegcnheit. V rschieden von den alten sind die Pläne der neuen Stadtverwaltung. Es beginnt zu brodeln und zu zischen.

Aus Stadt- und Connth-Ber-waltnug. Das Wissenswerthefte vom gestrigen Tage in gedrängter Form.

. In einer geheimen Conferenz d?s Mayors und der Behörde für öffentliche Werte' unterbreitete Stadt-Jngenieur Nelson gestern in Umriffen seine Hoch-bahn-Pläne, die sehr wesentlich von denen des früheren Stadt-Jngeieurs Jeuse differiren, jedoch, wie es heißt, die Billigung der Stadtverwaltung haden. B. I. T. Jeup, Mayor Taggart's Stadt-Jngenieur, hatte, wie bekannt, nur die Hochlegung der Passa-

gierzug-Geleise geplant, während die!

Frachtbahngeleise wie bisher auf dem Niveau der StraKen verbleiben sollten. Der gegenwärtige Stadt - Ingenieur sieht dagegen in seinen Plänen die

übrigens erst nach Ablauf einer Woche j

fix und fertig sein werden die Hochlegung sämmtlicheriBahngeleise im Mitteltheile der Stadt vor. Ferner werden sie nicht eine Hochbahn-Conftruction aus Stahl, sondern wahrscheinlich eine solche aus Steinmauern mit Erdfüllung :c. vorsehen. Dissonanzen und D i f f er e n z e n. Vor der Hochbahn-Schiedsgerichts-Comission erschienen gestern Nachmittag Vertreter der Gewerbekammer, um ihre Ansichten bezüglich der Hochbahn-Ange-legenheit darzulegen, wahrend das betr. Comite der Kaufleute - Vereinigung hierzu noch nicht bereit war. Als erster Vertreter der Gewerbekammer unterbreitete Herr R. 0. Hawkins den im Jahre 1899 von dem Ausschuffe der Körperschaft gefaßten Bericht, der sich entschieden und emphatisch gegen die Hochlegung der Bahngeleise in In dianapolis ausspricht. Ihm folgte Herr I. S. Gordon, der Aufsehen erregte, indem er geltend machte, die am Samstag vom Hochbahn-Comite des Commercial Club unterbreiteten Vorschlüge etc. seien werthlos und ungül' tig, weil qeniäß der Constitution des Commercial Club der Präsident der Organisation gar nicht berechtigt sei, ein solches Comite zu ernennen etc. Hierauf erwiderte Herr Alb. Sahm, daß auch der Hawkins'sche ComiteBericht ein werthloser und ungültiger genannt werden müsse; denn er sei nur von den Hochbahn-Gegnern gefaßt morden und in einer illegitim abgehaltenen Sitzung, d. h. in einer Versammlung, in der kein Quorum anwesend war, da sie abgehalten wurde, ohne daß die Freunde des Hochbahn-Projectes eineladen oder benachrichtigt worden waren. In gleichem Sinne sprach sich Herr Wm. Manion von der Süd Delawarc Straße aus. Die Commission hörte die Mittheilungen der Herren an und vertagte sich dann bis zum Samstag, an welchem Tage das Comite der Kaufleute-Ver-einigung wahrscheinlich vorsprechen wird.

Die st ä d t. Br ücken-F r a ge. Eb? Mavor Bookmalter gestern seine Reise nach Chicago antrat, wo er den Endowment Ranks der K. of P. bewegen will, sein Hauptquartier nach Indianapolis zu verlegen, fand zwischen ihm, der Behörde für öffentl. Werke und dem Stcdtanwalte eine Berathung über die ftäot. Brückenfrage statt. Und zwar wurde versucht, eine Vereinbarung mit den County-Commissä-ren zu treffen, die sich bekanntlich sträuden, die ganze Last der Bezahlung sämmtlicher ftädt. Brücken zu übernehmen. Stadtanwalt Joß hat zu dem Zwecke eine Bill ausgearbeitet, Wodurch das County nur genöthigt werden würde, solche Brücken in der Stadt zu bauen, welche mehr als $1200 oder 1500 kosten. Noch eine Indianapolis' Bill. Bekanntlich ist während des letzten Halbjahres, sooft von der Vergebung des neuen Contractes für die ftädt. Beleuchtung die Rede war, dezw. sobald die schleunige Vergebung dieses Con-

tractes beantragt worden, immer der Einwand erhoben worden, die städtische Verfassung von Indianapolis gestatte nicht die Vergebung eines Contractes für öff. Bequemlichkeiten auf so lange Dauer, oder wenn sie es gestatte, so sei dies zu unbestimmt ausgedrückt etc. Um diese Sache zu regeln, wurde dann beschlossen, der Legislatur eine Bill zur Abänderung resp. Verbesserung der Stadt'Verfaffung in der Be ziehung vorzulegen, und wird Stadtanmalt dieselbe wahrscheinlich noch in dieser Woche fertigstellen. Es handelt sich nur noch um die Entscheidung, ob diese Bill sich nur auf den neuen städtischen Beleuchtungs - Contract beziehen soll oder auch auf .WafferlieferungsContracte . Diese Entscheidung soll dieser Taye getroffen werden. Höhere Straßenr e i n i g u n g. Von der großartigen Straßenreinigung durch Abwäschen des Dreckes mittelft Feuerhydranten - Wafferströmen seitens des Straßen-Departcments, von der ein Abendblatt gestern erzählte, war bis zu später Stunde Nichts zu ent-

decken. Die einzige Macht, welche sich der durch mehrwöchentlichen Morast und Schlamm swatenden Jndianapoliser annahm und die Straßen ein wenig säuberte, war der Regen, der Segen von oben, der uns ja schließlich immer wieder helfen muß.

2 schwarze Gauner Auf frischer That ecwischt.

Gegen 2 Uhr heute Morgeu faßten die Revierpolizisten Weaver und Musgrove und der Merchants-Polizist Christ 2 Negerburschen ab, die versuchten in das Kleiergeschäft an der SüdwestEcke der Market und Illinois Straße einzubrechen. Die schwarzen Gauner nennen sich Sam. Sudlet, 21, und George McElroy, ,20, und wurde dem Letzteren von Capitän Kruger das Geftändniß entlockt, daß sie zusammen gestern Morgen schon ein Schaufenster des Star Store eingeworfen hatten, um dort einzudringen und zu stehlen, daß sie jedoch verscheucht worden waren. Den Beiden werden außerdem mehrere andere Einbruchs-Diebstähle zur Last gelegt. W ,, M Das Nationale Kegel-Tnrnier. Es sind alle Ausfichten vorhanden, daß auf dem Turnier des American Bowling Conqreß" Preise im Gesammtbetrage von 84000 zur Vertheilung qelangen werden, so zahlreich sind bis jetzt schon die Anmelde - Gebühren eingelaufen. Mayor Bookwalter hat an di; Bürgermeifter Grainger, Louisville, Harrison von Chicago, Rose von Milwaukce, Fleischmann von Cincinnati und Johnson von Cleveland geschrieben und dieselben eingeladen, der Eröffnung des Turniers beizuwohnen. Wahrschein lich werden die Herren Bürgermeister eine PreiS-Partie unter sich auskegeln.

Bon einer Trolleystange er-schlagen.

Jclhes und sonderbares Ende eines Straßen babn - Arbeiters.

Wm. Featherftone, ein Arbeiter-Vor-mann in den Car-Remisen der Jndpls. Straßenbahn Co. an der West Washington Str., fand gestern Vormittag gegen 10 Uhr auf sonderbarer Weise einen jähen Tod. Er wurde nämlich, als seine Arbeiter eine Fuhre von Trollcystangen. d. h. schweren Hart-holz-Pfählen, die auf den Dächern der Cars angebracht die Verbindung mit den Trolley-Drähten herstellen , in den Remisen von einem Wagen abluden, von einer solchen Stange, die den Händen der Arbeiter entglitt, gegen den Schädel geschlagen und zu Boden gestreckt. Ehe ihm ärztlicher Beistand gebracht werden konnte, war er bereits im Todeskrampfe er starrt-, denn tyj wc.r, wie sich ergab, von der schweren Stanze der Schädel eingeschlagen worden. Featherftone's Ardeiter wissen keine Erklärung für diesen sonderbaren Unfall, resp, wie es kam, daß' gerade er von der fallenden Stange getroffen und getödtet wurde. Und Hülfs-Coroner Dr. Geis, welcher den Fall untersuchte, weiß gleichfalls keine Erklärung als die, daß es eben ein unglücklicher Zu fall war. Der Getödtete war 28 Jahre alt und hatte seit längerer Zeit in Diensten der Straßenbahn Co. gestanden. Er wohnte in No. 1312 West 30. Straße und hinterläßt Frau und 2 Kinder. Seine Leiche wird nach Grand Rapids, Mich., seiner HeimathSftadt, gesandt.

Ans den Gerichtshöfe. Die Home Stove Co. -Angelegenheit. Die Argumente in dem Falle der Home Stove Co., für welch L. Hitzel berger einen Receiver ernannt haben möchte, wurde gestern vor Richter Carter geschloffen, worauf derselbe den Fall unter Berathung nahm. 24,000 verlangt. Vor Richter Carter und Geschworenen wird zur Zeit über die $25,000 Schadenersatzklage verhandelt, welche Jsaac Slifer gegen die StraßenbahnGesellschaft eingereicht hat. Ein mißvergnügter Crap-Spieler. Wm. Critchlow verklagte gestern die Gebrüder James und Wm. Armitage auf Zahlung von $67. Er sagt, daß er diesen Betrag in dem Etablissement der Verklagten am 17., 18., 19., 20., 21-, 22. und 23. Januar d. I. beim Crap-Spielen verloren hatte. Er wünscht jetzt sein Geld zurück. Wm. Mitchell wird seine Strafe absitzen müssen. Der Farbige Wm. Mitchell, welcher vor etwa einem Jahre wegen Berau-

bung des Geldschranks in Fred. Jlg's

Wirthschaft an der Virginia Ave. zu 214 Jahren Reformatorium verurtheilt wurde, mit einem suspendirten Urtheil aber davonkam, wird jetzt seine Strafe abzubüßen. Statt sich zu desfern, hat er auf's Neue Diebstahl begangen und u. A. war er auch in das Wohnhaus des I. 15. Hollett in der W. 12. Str. eingebrochen. Er entfloh, wurde aber vor einigen Tagen in Crawfordsville verhaftet und nach hier überführt. Er wird heute oder morgen dem Criminal- Richter vorgeführt werden. Schadenersatzklage. Edgar Furnas verklagte gestern die Indianapolis Western Traction Co." auf $5000 Schadenersatz. Eine Car derselben war bei Sir Points gegen seinen Wagen gerannt. Er wurde auf die Landstraße geschleudert und erheblich verletzt. Mary D. Dark's letzter Wunsch erfüllt. Ju später Abendstunde bewilligt Richter Leathers der Frau Mary E. Dark die Scheidung von ihrem Gatten. Die Frau liegt in der Wohnung ihrer Tochter an der Miley Ave. in sterbendem Zustande darnieder. Sie hat vor

Kurzem eine Erbschaft gemacht und es war ihr letzter Wunsch, daß ihr Nachlaß nur ihren Kindern zukomme, ihr Gatte aber, welcher sie vor zwanzig Jahren verließ, keinen Antheil barern haben sollte. Die Klägerin hatte sich erst jetzt auh diesem Grunde entschlossen, die Scheidungsklage einzureichen. Sie war, als dieselbe zur Verhandlung kam, durch ihre Tochter vertreten. Ihr Gatte war anwesend und mußte zugeben, daß er seine Familie vor vielen Jahren verlaffen und sich nicht um sie bekümmert hätte. Energisches Vorgehen gegen die professio nellen Bürgen. Richter Stubbs machte gestern den professionellen Bürgen klar, daß er es mit seinem gegen sie erlaffenen Ukas, über welchen gestern berichtet wurde, ernst meint. Am Donnerstag Abend waren zwei Frauenzimmer wegen Unfugs verhaftet worden, und Thomas Bowser, ein professioneller Bürge, hatte für sie Bürgschaft gestellt. Gestern glänzten sie im Polizeigencht durch AbWesenheit. Richter Stubbs erklärte dem Bowser, . daß die Bürgschaft unverzüglich für verfallen erklärt werden würde, wenn die beiden Frauen nicht heute im Gericht ihr Erscheinen machen würden.

Eine Klage gegen einen Polizisten.

Vor Richter Leathers und Geschworenen kam gestern die Klage zur VerHandlung, welche der farbige Louis Taylor gegen den Polizisten Conk, die Gebrüder Henry F. und Christian Harmoning und Charles Wagner erhoben hat. Vor etwa einm Jahre hatte der Polizist an der Shelby Str. einige Personen beim Crap - Spiele überrascht. Unter ihnen befand sich auch Taylor. Derselbe rannte davon und er wurde von Conk und den Gebrüdern Harmoning und Wagner, welche vom Polizisten dazu aufgefordert waren, verfolgt. Schließlich wurde er eingefangen, als er vergeblich versuchte, über einen Sta-cheldraht-Zaun zu klettern. Wie der Farbige angiebt, wurde er nicht nur unbarmherzig durchgeprügelt, sondern auch noch in's Bein geschossen. Im Polizeigericht wurde er freigesprochen' Er verlangt $ 000 Schadenersa. Grundeigenlhims Uebertragungen.

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- I n seiner Wohn ung No. 37 W. Vermont Str. starb in der Montag Nacht der 20-jährige Everett Harding, ein Office-Angestellter der Höusier Hlour Mills an LungenEntzündung. Er war am 3. Januar an den Blattern erkrankt, doch schien er auf dem besten Wege zur Genesung, als ihn die Lungenentzündung befiel, die ihn dann dahinraffte. Die Familie des Verstorbenen ist in Fairfield, Jll., ansässig.

D i e Todtenmaske Na poleon's I. ist kürzlich zum Verkauf ausaeboten worden. Dieselbe wurde am Tage nach Napoleon's Tod, also am 6. Mai 1821, durch Doctor Antommacchi im Sterbehause auf St. Helena abgenommen. Trotz der Leiden einer schmerzhaften Krankheit zeigten die Züge noch immer die ernste Schönheit und den genialen Ausdruck, der dem Kopf zeitlebens eigen war. Diese Todtenmaske behielt Dr. Antommacchi als Privateigenthum für sich, und jetzt erst wird sie von seinen Erben zum Kaufe ausgeboten, nachdem die französische Regierung und die Familie Bonapa?te, die ihnen angebotene Erwerbung abgelehnt haben. Es hat nämlich mit dieser Todtenmaske eine Bewandtnitz. Ihre Echtheit wird nicht bezweifelt, aber Lord Roseberry behauptet, daß der Originalabguß als solcher schon einmal verkauft worden wäre und sich in England befinde, und daß die jetzt ausgebotene Maske nur ein zweiter Abguß wäre. Vor Erledigung dieserStreitfrage wird eine große Geldsumme für diese Todtenmaske wohl kaum zu haben sein. Eine Familientragödie hat sich kürzlich in Kopenhagen abgespielt. Ein Großhändler Borring, ver erst seit zwei Jahren verheiratet war und in glücklichster Ehe lebte, bekam am Sylvesterabend den unglücklichen Einfall, auf das Dach seines Hauses hinaufzusteigen, um dort nach Kopenhagener Sitte einige Feuer-, werksk'örper abzubrennen. Unglücklicherweise glitt er auf dem mit Schnee bedeckten Dache aus und stürzte aufs Pflaster hinab, wo er sich den Kopf zerschmetterte. Der Schmerz seiner jungen Frau über das so plötzlich eingetretene Verhängniß war unbeschreiblich, und sie war für allen Trost unempfindlich. Nach der Beerdigung des Gatten schien ihre Verzweiflung noch größer zu werden. Sie verließ ihre Schwägerin und ihr kleines Kind mit der Bemerkung, sie wolle einige Briefe schreiben. Dann schloß sie sich im Arbeitszimmer ihres Mannes ein. Kurz nachher hörte man einen Schuß. Die Thür wurde gewaltsam geöffnet, und man fand die unglückliche Frau sterbend auf einem Sofa liegen. Sie hatte sich eine Revolverkugel durch den Kopf gejagt.

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