Indiana Tribüne, Volume 26, Number 130, Indianapolis, Marion County, 23 January 1903 — Page 5
Il'diana TribKue, 28. Januar l9os
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Die Legislatur. Senat. Senator Barcus reichte eine Bill ein, welche die Verwilligung von $5000 für eine Statue deS Generals George Rogers Clark, welcher in der Nationalen Ruhmeshalle in Wasyington aufgestellt werden soll verlangt. Von Bundes'Senator Charles W. Fairbanks lief ein Telegramm ein, in welchem er seinen Dank für seine Wiedererwählung ausdrückte und mittheilt, bofe er am 27. Januar vor einer gemeinschaftlichen Persammlung des Senats und Hauses eine Ansprache holten werde. Der Senat passirte gestern in dritter Lesung Senator Ogborn's Bill, durch welche ein Staats-Laboratorium creirt und $10,000 für dessen Unterhaltung ausgesetzt wurde. Der Secretär der Staats-Gesundheits-Behörde kann mit Einwilligung der Behörde die Angestellten ernennen und uie Gehälter derselben festsetzen. Die Bill wurde nach hefti ger Debatte mit 40 gegen 6 Stimmen angenommen. Angenommen wurde noch Senator Wood's Bill, durch welche die Gehälter der Supreme Court Richter auf $7500, der Appellations Richter auf $6750 und des Supreme Court Clerks auf $5000 erhöht erden, ferner eine Bill, durch welche den Kreisrichtern die Machtvollkommenheit verliehen wird, wenn sie es für gut befinden, Kinder geschiedener Eltern Waisen-Asylen zu übergeben; pasfirt wurde die Bill, welche dem Staat das Recht verleiht, auf die Terre Haute und Jndianapolis Bahn" zu bieten, wenn sie ver kauft werden sollte. Senator Wood's Garnish?e"-Bill wurde vom Comite ungünstig einberichtet; dahingegen hat das betreffende Comite einstimmig die Bill angenommen, welche der Vermaltungsbehörde der Reformschule das Recht verleiht,. Knaben von über 17 I., welche sich als unverbefferlich gezeigt haden, nach dem Reformatorium in Jeffersonville zu schicken. Repr. Morgan's Schul-Bill wurde zur Reinschrift beordert. Senator Thompson's Bill, durch welche der Bau eines Coloffeums in Indianapolis erlaubt wird, wurde vom Comite günstig einberichtet. Es heißt, daß demnächst im Senat eine Bill eingereicht werden wird, welche eine Verwilligung von $10,000 für eine Statue des Generals Rogers Clark, welche in der Memorial Halle in Washington aufgestellt werden soll, verlangen wird. Hau. Repräsentant Muir's Bill, welche verschiedene Strafmaße für Unterschlagunaen festsetzt, wurde angenommen; die Stimmmaschine-Bill passirte die zweite Lesung und wurde als SpecialOrdre auf die Tagesordnung für nächsten Dienstag gesetzt. Repr. Kline reichte eine Bill ein, durch welche es verboten wird, vom 1. Mai bis 1. Juli in den Jnlandseen zu fischen. Senator Goodwine's Ripper-Bill" wurde gestern dem Haus übersandt und an das Comite, für ReformatoriumAngelegenheiten übermiesen. Wenn dieselbe zur Berathung gelangen wird, wird es jedenfalls zu hitzigen Debatten kommen. Repr. Van Fleet reichte eine Bill, durch welche das Schießen auf lebende Tauben als Sport verboten wird ein.
Prot. Diakonie-Verein. Heute Abend, 8 Uhr, findet in der Zions-Kirche die Jahresversammlung des Prot. Diakonie-Vereins von Jndianapolis, verbunden mit der Wahl von 3 Mitgliedern des Verwaltungsrathes statt' In Nikaragua nm's Leben gekommen. Nachrichten aus Guadeloupe, Nicaragua, zufolge, hat dort der junge Indianopoliser I. Maxwell McGee, Sohn des Herrn I. M. McGee von der U. S. Standard Voting Machine Comp. und Schwager des Hrn. I. B. Kerfoot von der Capital National Bank, am 13. Januar den Tod durch Ertrinken gefunden. Man vermuthet, daß er das Opfer einesIVerbrechens wurde. Grundeigenthums Übertragungen. Thomas Madden u. A. an Jacob Zier, Theil von Lots 12 und 13, McCarty's Subdivifion, Außcnlot 120, wahe West und Merrill, $1550. j Derselbe an Abraham Zier, Theil Borigen, $1250.
-vtä ' Ihre Höh uns Gewalt ,,etuttcn," ,,vtt tvorrene See" iiu VranSung. Ueber die Höhe der Mcereswellcn find aus Reiseberichten von Laien starke Uebertreibungen in Schwung gekommen. Bergehohe Wellen von 40 und mchr Meter (1 Meter gleich 3.3 Fuß) Höhe existiren nur in der Phantasie, aber nicht in Wirklichkeit. Diese UeberschätzuuIen sind darauf zurückzuführen, daß der Augenblick, wo das Schiff in das Wellenthal herunterschießt, der einzige geeignete Zeitpunkt für die Schätzung ift. In diesem Moment steht der Stern des Schiffes höher als der Bug; das Deck ist also eine nach vorn geneigte Ebene. Der Beobachter hält sie jedoch für horizontal und verlegt die Grundfläche der Welle viel tiesei, a?s sie thatsächlich liegt. In Wirklichkeit gehören Wellen von mehr als vier Meter Höhe .in der Nordsee schon zu den Seltenheiten, und auch im nordatlantischen Ozeane gehen sie über acht Meter nicht hinaus. Die höchsten Wellen entstehen in denjenigen Breiten, wo die ständigen Winde wehen, die als Passate bezeichnet werden; s wurden bei den Azoren Wellen von zwölf Meter Höhe beobachtet, und in hohen süd-1 liehen Breiten, wo jahraus, zayrein starker Westwind herrscht, steigt die Wcllenböhe in Ausnahmefällen sogar bis 15 Meter. Am gefährlichsten sind die Sturzseen" und die sogenannte verworrene See." Erstere entstehen, wenn zwei Wellensysteme in spitzem Winkel aufeinander zulaufen. Treffen dann Wellenberg und Wellenberg zusammen, so wächst die Höhe der Woge plötzlich, und der obere schnellere Theil stürzt mit solcher Vehemenz auf das vor ihm befindliche Schiff, daß schwere Aufbauten auf Deck glatt wegrasirt und Menschen erschlagen werden können. Die verworrene See" dagegen ist eine Folgeerscheinung der furchtbaren Drehstürme oder Cyklone der Tropenmeere, bei denen die Stellen nahe am Centrum des Cyklons binnen kurzer Zeit zweimal vom Sturm aus entgegengesetzten Richtungen bestrichen werden. In solch' einem Drehsturme ging im September 1860 der Schooner Frauenlob" von der preußischen Kriegsmarine im chinesischen Meere unter, und auch die Korvette Augusta," die im Juni 1885 mit 9 Offizieren und 214 Mann spurlos im Indischen Ozean verschwand, ist augenscheinlich das Opfer eines solchen Mirbelwinoes geworden. Die Art der Äranvung, die durch den Anprall der Wogen an festes Land entsteht, hängt von der Gestaltung der Küste ab. An Flachküsten verläuft die Welle wirkungslos, durch die eigene Schwere in sich zurückfallend. Wo das Meer jedoch bis hart an das Ufer verhältnißmäßig tief ist und die Wellen auf steile, senkrechte Wände treffen, bäumt sich die Brandung zu ungeheuerer Höhe auf. An einzeln stehenden Leuchtthürmen ist es keine Seltenheit, daß die Brandung bis zu 30 Meter Höhe emporschlägt, und bei einem Sturme im Jahre 1860 zerbrach die Brandung an dem Lcuchtthurm auf Bishop Rock sogar eine 69 Meter über dem Meeresspiegel befindliche Thür. Der Wasserbautechniker bedarf bei Hafenbauten einer genauen Kenntniß des Wasserdrucks, den seine Konstruktionen auszuhalten haben. Messungen, die zu diesem Zwecke ausgeführt wurden, haben ergeben, daß der Druck manchmal 35 Tonnen, also 700 Centner pro Quadratmeter erreicht. So wälzte z. B. eine über die ShetlandsJn.'cln brausende See einen Gneisblock von 150 Cenlner Gewicht 25 Meter von seiner ursprünglichen Stelle über steinigen und hindernißreichen Boden. Ganz Unerhörtes leisteten aber die Wogen bei einem Sturme vom Dezember 1872 am Kopfe eines Wellenbrechers im Hafen von Wick in Schottland. Die Spitze des Dammes war aus vier großen mit eisernen Klammern untereinander verankerten Betonblöcken gebilbet, die ein Gesammtgewicht von 1300 Tonnen hatten. Die Wogen rissen nun an jenem Tage diese ungeheure 26,000 Centner schwere Masse einfach vom Meeresboden ab und wälzten sie 15 Meter weit auf dem Grunde des Hafens fort. Die ungeheuersten Wogen sind jedoch ein 'Produkt der Erd- und Seebeben. Als am 26. August 1883 gelegentli des Ausbruchs des Vulkans auf der Sundainsel Krakatau die Hälfte dieses Berges sammt zwei Dnttel der früher 339 Quadratkilometer großen Insel in das Meer stürzte, raste eine über 100 Meter hohe Fluthwelle über die benachbarten Küsten der Sundasee und machte sich, allmälig sich abflachend, sogar an den pacifischen Küsten Amerikas bemerkbar, nachdem sie den ganzen Stillen Ozean durchquert Satte. Diese Riesenwelle drang weit in's Binnenland ein, wo menschliche Boraussicht nie das Erscheinen des Meeres erwarten konnte und kostete weit über 100,000 Menschen das Leben. Rittmciftcr Bsjtschcw al& Wcch felfälichcr? Eine überaus phantc.ltische Gcschichte, welchc', wenn fl m ihren Details der Wahrheit entspricht, geeignet ist, größte Sensation zu erregen, wird gegenwärtig in Budapest Dc tectivkrcisen kolporiirt. Man erinnert sich noch des tragischon Schicksals er schönen Budapester Chansonette Anna Simon, tvelche in Algarien von ihrem Gclievten. dem Garderittmeister Bojtschew, in bestialischer Weise ermordet wurde.
Mccrcscllcn.
Man wollte in Bulgarien die ?ache vertuschen, aber dem unermüdlichen Betreiben der europäischen Prcsse und dem energischen Auftreten des diplomatischen Vertreters OesterreichUngarns in Sofia gelang es. die Eerichtsbehörden zur Austragung der Angelegenheit zu bewegm, und so wurde Bojtschew auch thatsächlich zum Tode durch den Strang btturtheilt und wie es damals hicg auch hingerichtet. Schon damals verbreiteten sich abenteuerliche Legenden über den scrstnucken Gardclieutenant, der ein Liebling des Fürstcn Ferdinand und auch der seither verstorbenen Fürstin war. Es hieß, die Hinrichtung habe nicht stattgefunden und Bojtschew befinde sich noch am Lc'ben. Eiiie . große Wechselfälschungsaffaire, welche vor einigen Monaten in Rumänien entdeckt wurde, führt nun zur Wiederbelebung dieser Gerüchte. Vor einigen Monaten wurde auf den Namen eines bulgarischen Notablen ein Wechsel in der Höhe von 200.000 Francs gefälscht und das Falsifikat bei einer Bukarester Bank eskompt'.rt. DieNachforschungen führten al?b.ild zur Ergreifung des Thäters. Es ist dies der Bojare Stefan Borowan, der in Rustschu! verhaftet wurde. Nach einem strengen Verhör machte der Verhaftete die verblüffend.' Mittheilung. daß der Rittmeister Bojtschew sein Complice sei. Aus den Einwurf, daß Bojtschew sich ja nicht mehr am Leben befinde, gab er m bestimmter Weise die Erklärung ab, daß Bojtschew noch lebe un) daß seine Hinrichtung nur scheinbar erfolgte. Er kenne Bojischew sehr genau. gab er weiter an. da er gleich nach seiner Freilassung mit ihm gesprachen habe. Bojtschcw habe ihm auch einen falschen Wechsel geschickt, damit er (Borowan) ihn bei einer rumänischen Bank eskomptire. Bojtschew habe in jüngster Zeit unter dem Namen Johann Hoffer in Berlin gelebt und sich dort als Agent ausgegeben. Borowan habt aber kürzlich von dem Rittmeister die briefliche Verständigug erlangt, daß er nach Budapest reisen und ihm dann seine Adresse bekannt geben werde. Thatsache ist, daß bulgarische Detectivs nach einem angeblichen Bojtschew. dem Complicen Borowans, forschen. Weitere Angaben über diese höchst romantisch klingende Geschichte konnten aber bisher nicht in Ersahrung gebracht werden.
Tie Ursache der ntlaffung o wa'.cw. fi. Aus Petersburg wird geschrieben: Alle sensationssüchtigen Gerüchte über die plötzliche Verabschiedung des Ministeroehülfen Kowalewski in Zusammenhang mit einem grandiosen Fälschungsprozeß, in den der Name dieses tücktigen Staatsmannes hineingezogen worden ist, sind wohl hauptsächlich auf eine totale Unkenntniß der Sachlage zurückzuführen. Der Geheimrath Kowalewski, der seit fast zwei Jahrzebnten dem Finanzministerium als Beamter angehört hat und bis zum Posten eines Ministergehülfen emporgestieaen war. wurde seinem Vorgesetzten durch seine große Vielseitigkeit unbequem. Die letzte Reife Witte nach dem Osten hat Kowalewski, dem eine Kontrolle über die sibirische Bahn zustand, manchen Vorwurf eingetragen, der, ob begründet oder nicht, wohl um so schärfer ausfiel, als in der Presse des Auslandes neben den Nachrichten von Wittes Rücktritt auch Kowalewski als Nachfolger genannt wurde. Ein Anlaß, sich der unbenuem gewordenen Persönlichkeit zu entledigen, war bald gefunden. W. I. Kowalewski hatte für die vor vielen Jahren auch in Berlin bekannte Theaterunternehmerin Elfe 2diaiclfti einen Wechsel im Vetrage von 37,000 Rubel sicher gestellt, der' von der Wolga-Kaura-Vank, wohl nicht so ganz ohne Beeinflussung, zum Protest gebracht wurde. Sonderbarer Weise wurde auch der Finanminister von diesem Protest in Kenntniß gesetzt, der diesen Vorfall, eine reine Privatsache W. I. Kowalewskis. in, seinem Sinne benutzte. Das Resultat der nun fol' enden Unterredung war die Verabscbiedung Kowalewskis. Man nannte diese Entlassung allgemein Kabinetsjusti und sagt Herrn Kowalski, als bewährtem und tüchtigem Beamten, einen Ministervosten voraus. Allerdinos soll W. Kowalewski nur auf den Posten eines Ackerbauministers berufen werden, sobald dieser vakant wird. In drei Jahrhunderten gelebt zu haben, können Wenige von sich rühmen. Der kürzlich in WienerNeustadt verstorbene Privatier Kaspar Gerstl konnte dies thun. Er ist 110 Jahre alt geworden und war der älteste Mann in Nieder-Oesterreich. A'.'s einer modernen Ehe. Elise (zu ihrer jungverheiratheten Freundin): Nun, was hast Du denn? Du strahlst ja heute förmlich vor Glück?" Ja, denk' Dir nur, gestern sind mein Mann und ich endlich darauf gekommen, daß wir uns eigentlich aus Liebe aebeirathet haben!" Malice. Leutnant: Beim letzken Manöver, das in sehr gebirgigem Terrain stattfand, bin ich auf meinem. Patrouillengange in einen Abgrund gestürzt, ohne den geringsten Schaden zu nehmen." Freund: Ja. solch' Wattepolster r
Mcr.cz ruft .ui$.
Rothweinslecken aus Wollstoffen entfernt mau, indem man denlelven mi: reHt qeirn (3eifenroaier, dem etwas Ehlorwier zugesetzt ist. auswäfcht, den Ftea alsdann mit verdünntem Salmiak betupft und die Stelle nochmals in einer Auflösung von unterschwefligsaurem Natron schwenkt. Schließlich tröpfelt man aus den Fleck eine Auslösung vonWeinsteinsäure und wäsch: danach mit heißem Seifenwafser aus. Reinigen von Schmuckgeg e u st ä n d e n. Echtes Silber, das unansehnlich geworden, taucht man einige Minuten in gereinigle, siedendheiße Lauge von Weinstein nd reibt es dann mit einem weichen Leder ab. Gold reibe man sorgfältig mit einem Lederlappen unter Zuziehung von etwas Pariser Roth. Edelsteine bürstet man mit feinstem Würstchen, das man in pulverisirten, mit Weingeist angefeuchteten Schwefel getaucht hat. )elflecke aus Cachemir entfernt man durch folgendes Mittel: Man befeuchtet einen weichen Lappen mit Kölnischem Wasser, Cederöl oder gereinigtem Terpentinöl und reibt damit den Stoff ab. Ist der Fleck in Seide, so tauche man Watte in Mehl (Kartoffelmehl) und reibe damit den Fleck; ist er in Wolle, so streue man Kartoffelmehl auf den Fleck und lasse es eine Weile liegen, ehe man dcn Fleck ausreibt. Haltbarkeit von Lampenc y l i n d e r n. Ein Zerspringen der Cylinder kommt nicht vor, wenn man vor dem Gebrauche dieselben in ein Gefäß mit Salzwasser bringt, das man langsam zum Kochen kommen läßt. Nachdem das Wasser zehn M reuten gekocht hat, setzt man den Behälter zur Seite und läßt die Cylinder in dem Wasser langsam wieder erkalten. BerwendungvonHühnerfedern. Mit einer Scheere werden die Federkiele von den Rippen aogeschnitten, in ein Säckchen gefüllt und eine Viertelstunde lang tüchtig mit den Händen knetet; dadurch bildet sich ein Flaum von großer Weichheit und Leichtigkeit. Ueberwintern derPflanz e n im Keller. Viele Pflanzen, wie Agaven, Oleander, große Kaklusarten usw., überwintern ganz gut in einem mäßig trockenen, frostfreien Kcllcr. Das Begietzen ist nur von Zeit zuZeit vorzunehmen, damit die Pflanzön nicht einschrumpfen oder welken, lroße Geranien, Salvien und Heliotxcp, selbst Theerosen und Nelten taun man ziemlich erfolgreich imKcller üb::.uintern, indem man sie in trockenen oder mäßig feuchten Sand eingräbt. Die Blätter aller Gewächse mit abfällendem Laub sollten vor dem Einstellen in den Keller entfernt werden. An den Oleandern und Nelken jedoch sollen die Blätter den Winter über verbleiben. Um den Ti schlergeruch" aus neuen Speiseschränt: zu entfernen .stelle man mehrere Tage hintereinander in jedes Fach des Schrankes ein Gefäß mit kochender süßer Milch, scheure schließlich den Schrank mit Soda aus und lasse ihn gehörig trocknen. Die Milch zieht allen üblen Geruch an sich. Hart gewordeneGummigegen st ände zu erweichen. Man hänge oder lege die betreffenden Stücke besonders im Winter an nicht zu kalte Orte, denn die Kälte macht das Gummi in erster Linie hart und brüchig. Hat man diese Borsichtsmaßregel aber trotzdem einmal übersehen cder ist das Gummi infolge schlechter Qualität hart geworden, so erweiche man es durch Einlegen in Salmiakgeist. Für Gummiregenmäntel empfiehlt sich überhaupt ein öfteres Abwaschen mit dieser Flüssigkeit. Zweifelhafte Geldstücke z u p r ü f e n. Das salpetersaure Silberoxyd (Höllenstein) ist ein sicheres Mittel, Silber und Gold von unedlen Metallen und Legierungen aller Art zu unterscheiden. Feuchtet man ein zweifelhaftes Goldstück an und bestreicht es hierauf mit einem Höllensteinstifte, so entsteht ein schwarzer Strich, wenn das Goldstück falsch ist; hingegen bleibt reines Gold oder Silber unverändert. Bei Gold- und Silbermünzen, welche mit Kupfer legiert sind, entsteht ein leichter grauschwarzer Strich. Bereitung von Putzpulv e r zum Reinigen der Silberwaaren. Hierzu empfiehlt man ein inniges Gemenge von vier Theilen geschlämmtem Pfeifenthon und einem Theil gereinigten Weinstein. Beide Stoffe werden zu dem Zweck fein gebeutelt und dann gemischt. Von Schwefelsilber angelaufene Gegenstände werden zuvor durch Essig gesäubert. 'Nickelgeschirr zu rein igen. Um die jetzt so vielfach in Gebrauch befindlichen Nickel - Kaffeeund Theekannen auch innen blank zu erhalten, muß man sie von Zeit zu Zeit mit Soda reinigen. Man legt ein Stück Soda in das betreffende Gefäß, füllt es mit kochendem Wasser und läßt es mehrere Stunden stehen. Man bürstet dann die Kanne mit scharfer in diese Lauge getauchter Bürste aus, spült sie gründlich nach und wischt sie dann trocken aus. Unterläßt man diese Reinigung, so laufen die Kannen mit der Zeit innen dunkelbraun an, wodurch das ganze Ausseben verdorben wird.
Eisenbukn - Unhrplan. Cleveland, incinnati, Chicago 6c 5t. Louis Roilway.
C leveland t bedeutet tüglich, ausgenommen Sonntag. Abgang New Iork Expreß tägl 4 40Bm Andersonck BH'b'rExp ... 6 45Bm Muncie & FtWayne xv p. 7 20V m NSKB Lim täglich g.... 8 0Nm Clev & Benton Harbor Erv.11 10Vm S & Lim, tägl äs.... 2 öSVm Union Eity Acc tägl 4 45Nm Knickerbocker Sv täglich 6 & s 6 2öNm St. LouiS 4,Tho "Worlcls St LouiS Mail 7 20m Southwestern Lim tgl ä & & 11 45Vm St Louis Lim täglich p ä 8. 3 2öRm Terre Haute & Mat'n Are.. 5 OONrn N A k St. Louis Exp tägl..l0 40Nm St Louis Expreß tägl 8. . . 12 05Vm Cineinnat Ein & Lous Nachtexpreß tgl s 3 45Vm St Lous & Ein Nachtexp tg 8 4 30Vm Cincinnati Exp tägl s 7 30Bm Eincinnati Acc 10 45Bm Eincinnati F Expreß, tägl p 2 50?tm Louis F Expreß 2 50Nm Grcensburg Accom 5 20Nrn Eine & Wash F L tg ä 8 k p 6 20Nrn Chicago Kankakee Accom 7 OOBm Chicago Fast Expreß tgl ä p 11 50Bm White Eity Special s ä & p. 3 30Nm c$at)tttt Accom 5 15Nm Chicago Rachtezpreß tägl 8. .12 OöVm M i ch ig a n Benton Harbor Expreß 6 4öBm Michiga, Mail Expreß p...11 10Vm Elkhart Acc täglich 4 45Nm
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