Indiana Tribüne, Volume 26, Number 129, Indianapolis, Marion County, 22 January 1903 — Page 5

ndwna Tridnne. 22. Januar 1903

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Aus den Gerichtshöfen.

Pack Williams zu leben Slänglicher Zuchthaus ftrafe veru r theilt. Der Criminalrichter wies heute das Gesuch der Anwälte des Pack Williams, demselben einen neuen Prozeß zu bewilligen, ab und oerurtheilte ihn sodann zu lebenslänglicher Zuchthaus--strafe. Williams war von den Ge schwsrenen des Mordes im zweiten Grade schuldig befunden worden. $10,000 Schadenersatz von der Stadt verlangt. Mary A. Willets reichte gestern eine Klage auf 810,000 Schadenersatz gegen die Stadt ein. Sie war am Abend des 16. April 1901 den Seitenweg an der Blake Straße entlang gegangen, als sie plötzlich in eine Vertiefung fiel. Sie trug angeblich so schwere Per letzungen davon, daß sie an deren Folgen zeitlebens zu leiden haben wird. Eine bedeutende Förder u n g. Die Rafom Concrete Fir? Proofing Co." reichte gestern gegen die Jndiana Hotel Co. eine Klage auf Zahlung von 827,600. Die Kläger haben für den Bau des neuen Claypool Hotel-Gebäu-des Arbeit ausgeführt nnd Materialien geliefert, haben aber bis jetzt nicht ihr Geld dafür erhalten. Der Bigamie beschuldigt. Byran C. Fultz und Jennie Fultz wurden gestern dem ?Zolizeirichter unter der Anklage der Bigamie vorgeführt. Sie wurden an die Grotzgeschworenen überwiesen. Das Paar wohnt an der Eckert Str. No. 512 und vermählte sich am 29. März v. Js. in Johnson County. Die Verhaftung erfolgte auf Veranlassung einer Frau Marv Fultz von New Albany, welche behauptete, Gattin No.1 des Fultz zu sein. Im Polizeigericht wurden folgende Fälle verschoben: John McDonald, Diebftahl, den 27. ds.; Frank Bromn, Großdiebstahl, d. 23. ds.; Nellie Bennett, Charles Jones, Ehebruch, d. 24. ds. Henry Griffin wurde des Diebftahls schuldig befunden und zu 60 Tagen Arbeitshaus, fomie einer Geldstrafe von $25 und Kosten verurtheilt. ; t Hochw. A. Michael, t Vorgestern Abend, den 20. Januar, starb Hochw. Andreas Michael zu St. Michael, Ripley County, in diesem Staate. Der Verstorbene war über 43 Jahre ein würdiger, weit bekannter und geachteter Priester der Diöcese. Er war am 18. Februar 1831 geboren, wurde am 8. December 1859 in Vin cennes vom hochseligen Bischof M. De St. Palois zum Priester geweiht, wirkte eifrig und erfolgreich nacheinander in St. Joseph, Clark County, Jessersonville, Tell City und zuletzt über 25 Jahre zu St. Magdalena. Da feier. liehe Leichenbegängniß findet daselbst morgen Vormittag um 10 Uhr statt, wozu sich mehrere hiesige Priester einsinden werden. Möge er in Frieden ruhen! Grundeigenthums Uebettragungen. Susan Smith an Margaret Schultze, Lot 14. Rhodes' Subdivision, Theil der Nord Illinois Str. - Addition, südlich vom Fall Creck, $2000. Victoria L. Van Wie an Susan Smith, dasselbe, 1800. Rachel I. Dooley an Chas. E. Beat, ty, Lot 18 und Theil von Lot 17, Suuare 4, N. Indianapolis, 52000. Elizabeth Johnson an Ella A. Webb. Theil von Lot 424, Fletcher's u. A. Subdivision, Außenlot 96 ?c. $2100. Flavius I. Van Vorhis an Perry M. Slauter, Lot 47, Lippencott's SubdiVision, Theil von Highland Home Addition, $2000. Armstrong Park Land Co. an Berschiedene 42 Lotten zu je $200. Lillian M. Shelby an Thos. H. Hollenbeck, Lot 10, Spann und Hollo way's Shelby Str. - Addition, $1500. John C. Ruckelshaus an Frank I. Vinson, Lot 44, Woodruff Place, $3000. Frank I. Vinson an John C. Ruckelshaus, Lot 38. Bruce Place, $2400. Nach dem Monatsberichte des Inland - Steuer - Collectors betrugen die Cesammt Einnahmen für Dezember 520,943,852, eine Abnahme um 52,069,062 gegen den entsprechenden Monat M Vorjahre. Während der letzten sechsjMonate find die Einnahmen im Ganzen um 522,972,931 zurückgegangen. Die beste 5 Cent Cigarre in der Sradt, Mucho's Longfellow".

Der Unfall der ,,WittetSVach. Am Dienstag, den 16. Dezember fuhr das deutsche Linienschiff .Wittelsbach" durch den Großen Belt auf 'ber Reise von Wilhelmshaven nach Kiel. Der Nebel lag wie eine undurchdringliche Decke über dem Belt. Es war kaum möglich, von dem einen

Ende des Panzerschiffes zu dem ande- j ren zu sehen, aber trotzdem petzte der Kommandeur Kapitän Borkenhagen die Fahrt durch den Großen Belt und durch das schmale Fahrwasser zwischen dem Halskover Riff und dem Sprogöer Osterrift fort. Das Wagniß glückte nicht. Der Strom trieb die Wittelsbach" aus dem Kurs heraus, und um 1 Uhr lief sie auf dem Halskover Riff auf. Mit ein paar mächtigen Stößen lief, der Koloß mitten auf das Riff hinauf, auf eine Bank von 18 Fuß oder unmittelbar in deren Nähe. Der Grundstoß geschah mit verminderter Fahrt, aber trotzdem bohrt sich ein so großes Schiff tief in den Grund. Die ..Wittelsbach" stand auch mit ihrem Vorderschiff 34 Fuß in die Höhe. Das Unglück geschah bei ruhigen Windverhältnissen. Die unausgesetzten Versuche des Schiffes, durch eigene Kraft flott zu werden, hatten keinen Erfolg, zumal das Auffahren bei Hochwasser geschah. Aus Kiel wurde sofort Hülfe requirirt. und Mittwoch Nacht kamen zwei deutsche Torpedoboote in den Großen Belt gefahren. Der Nebel war noch sehr dicht, und das eine Torpedoboot hatte Morum 5 Uhr das Unglück, auf dem Badstuben Riff aufzufahren: dort blieb es bis 7j Uhr hangen, wo es dann durch eigene Kraft wieder loskam. Um btt Wittelsbach" vom Grund zu helfen, traf am Mittwoch Vormittag um 10 Uhr das Panzerschiff Prinz Heinrich" ein. Es fuhr gleichfalls im Nebel in den Belt hinein und soll zeitweilig außer Kurs und in gefährlicher Nähe des Sprogöer OsterNiffs gewesen sein. Es legte sich sofort bei der Strandungsstätte so nahe wie möglich vor Anker, und hat am Nachmittag die Wittelsbach" losbringen wollen, aber ohne Erfolg, da das Tau riß. Zu weiterem Beistanid kam Nachmittags um 3 Uhr der große Panzer Kaiser Wilhelm der Große" an. Beide zusammen r'itn die Mittelsbach" loszuziehen, welche ihrerseits mit ihrn Maschinen daran mitwirkte, aus der unangenehmen Situation befreit zu werden. Bei dem Anbruch der Dunkelheit stand "das Schiff aber noch fest, und t-a das Wasser sank, war zunächst für das Gelingen des Werkes keine Aussicht vorhanden. Erst mit dem Steigen des Wassers konnten die Bemühungen wieder aufgenommen wenden. Die Wittelsbach" mußte erleichtert werden, bevor sie vom Grund gebracht werden konnte. Das 'dänische Marine - Mintstrrium gab dem Wacktdampfschiff Lövenörn". dem Feuerinspektionsschiff Grove" und dem Fischerei - Jnspektions - Schiff Guldborgsund" den Befehl, an hie Strandungsstätte abzugehen. Mit vereinten Kräften gelang es schließlich, den erleichterten Koloß von dem Riffe abzuschleppen. V Mordanschlag aus einen Deut smen in Palästina. Aus Haia. 1. Dezemöer. wird geschrieben: Wie gering Missethaten an Ausländern hier geahndet werden, und wie sehr dadurch die Sicherheit gefährdet ist. geht aus nachstehendem Vorfall hervor: Bei dem deutschen GastWirth in Nazareth. Herrn Fr. Heselschwerdt. ist schon einige Male Nachts eingebroch-n und gestohlen worden, und zwar steht der Dieb, wie glaubwürdia erzählt wird, in Verbindung mit der Polizei. Herr Heselschwerdt" der den Dieb genau kennt, machte auf der Polizei Anzeige, es geschah aber nichts. Einige Tage später lauerte der Dieb in einer enaen Gasse dem Gastwirth auf'und stürzte sich mit gezücktem Messer auf ihn. Heselschwerdt hielt den Schirm vor und suchte sich, rückwärts gehend, des Angriffs zu erwehren, glitt dabei aber aus und fiel nieder. Jetzt stürzte der Dieb auf ihn los; Heselschwerdt stieß mit den Füßen gegen ihn, sodah die Stiche, die der Mordbube gegen ihn führte, in seine beiden Schenkel gingen; in den einen bekam er zwei, in den andern einen tiefen Stich. (Glücklicherweise hatte das Wehren mit den Füßen den Stich in den Unterleib verhindert, worauf es augenscheinlich war abgesehen gewesen. Heselschwerdt konnte sich noch eine kleine Strecke heimwärts schleppen, brach aber in de Nähe eines Frauenklosters zusammen. Hier hinein wurde er von herbeieilenden Leuten geschleppt und nach längerer Verhandlung auch mitgenommen. Er mußte hier über eine Woche liegen. ehe er heimgebracht werden konnte. Der Mörder war zunä entflohen, stellte sich aber, als er erfuhr, daß Heselschwerdt nicht todt sei. dem Gericht und ist jent 'zu 30 Tagen Artest verurtheilt worden, die er in ziemlicher Frechheit auf dem Serail verbüßt. Diese geringe Strafe, bei deren Antritt der D.ieb zudem dem Gastwirth noch Rache angedroht hat, ist um so verwunderlicher, als sämmtliche Europaer in Nazareth in einer Eingabe um trenne Bestrafung des Missethäters gebeten hatten. Die größte Freude bat der Neid, wenn er sich geirrt hat. Das ist bei der Langweil'. Brauch: Wer sie hat. der macht sie auch.

Cipriano Castro. Seine dnsjere Erscheinung. Startteve, Politik und sein Charakter. Cipriano Castro, dessen Ränkepolitik Venezuela seit mehreren Jahren arge Verlegenheiten mit dem Auslande bcreitet hat und neuerdings das vereinte

Vorgetan Deutschlands und Englands j oewirne, wiro von einem m enezucia lebenden Korrespondenten des BerIm Tageblattes" wie folgt geschildert: Castro ist eine kleine unansehnliche Figur; er hat unschöne, fast gewöhnliche Gesichtszüge, die Stirn ist etwas zu hoch, der Haarwu6)s spärlich, die Gesichtsfarbe bleich; die von den Widern halbverdeckten Augen blicken müde, die Züge sind schlaff mit herabhängenden Mundwinkeln. Nichts in seiner ganzen Erscheinung deutet darauf hin, daß I c r rnr rr- . p ri r r r. vieler yjcann tzigenicyaslen oeiaye, welche ihn über den Durchschnitt seiner Mitbürger erhöben. Und auch bei näherer Bekanntschaft gewinnt Castros Persönlichkeit nicht viel. Er kann zwar auch liebenswürdig sein, auch sich im Gesprach für ein Thema erwarmen, und dann zeigt er das einzige Talent, das er thatsächlich besitzt, die Rednergäbe; es beleben sich dann vorübergebend seine Gesichtszüge, die Augen verlieren ihren schläfrigen Ausdruck, aber plötzlich überkommt ihn wieder die alle Schlaffheit, er bricht das Gespräch ab und sitzt wieder theilnahmlos da. Dieses periodische Ausflackern und Wiedererlöschen seines Intellekts bekündet sich auch in Castros Handlungen. Die zweifellosen Proben von Energie, die Castro zu verschiedenen Malen abgelegt hat. waren nicht der Ausfluß eines willensstarken Charakters, der seine ganze Thatkraft zur Erreichung eines Zieles einsetzt, sondern nur vorübergehende Krastäußerungen. Daß dieser Mann, der noch vor vier Jahren fast unbekannt in einem Dorfe der Anden, hart an der kolumbiamschen Grenze lebte, sich so schnell zum absoluten Herrscher von Venezuela aufschwingen konnte, scheint im krassen Widerspruch mit obiger CharaUeristik zu stehen. Thatsächlich wäre es Castro auch niemals gelungen, sich an dic Spitze der Regierung zu stellen, hätte ihm nicht eine außerordentlich günstige Verkettung von Umständen die Wege nach Caracas, gffnet. Castro machte mit der nationalen" Partei, welche seit Jahren mit der herrschenden gelben" Wnriei in ?EfiSi Tnrt nimTnfsfinf HtHhs U 4 V t ... vjvv 7 VIIIVIll . I V Sache, schloß dann aber mit den bishcrigen Gegnern, der gelben Partei, einen Pakt, welcher die nationale Parsei, der Castro seinen Sieg zu verdanken hatte, und die zweifellos die größten Sympathien im Volke besaß, fast ganz von der Regierung ausschloß. Die Folge davon war ein gänzliches Zerwürfniß mit dieser Partei und eine Reihe sich stets erneuernder RevÄutionen, in denen Castro jedoch die OberHand behielt. Diese Siege stiegen Castro zu Kopf, und die ihn umgebenden Schmeichler, die ihn mit dem großen Napoleon verglichen, steigerten sein Selbstvertrauen zum Größenwahn. Er sah in sich ein auserlesenes Werkzeug Gottes," um seine fixe Idee, die Bildung einer großen südamerikanischen Union zu verwirklichen, einer Union, stark genug, um gegen die großen Staaten des Nordens Front zu machen. An die näher liegende Aufgabe, in seinem Lande eine geordnete, ehrliche Verwaltung einzuführen. Ruhe und Sicherheit herzustellen, die Finanzen des Landes zu stärken und durch Erfüllung der übernommenen Pflichten den gesunkenen Kredit wieder aufzurichten, daran dachte der Phantast nicht. Im Gegentheil, niemals ist die arme, leider zu gutmüthige Bevölkerung Venezuelas mehj unterdrückt und ausgesogen worden, niemals ist die Veruntreuung öffentlicher Gelder allgemeiner gewesen, niemals hat man die den Fremden schuldigen Rücksichten mehr außer Acht gelassen, die Erfüllung der übernommenen Pflichten mehr vernachlässigt, als während der Regierung Castros. Nie zuvor auch hat ein Präsident von Venezuela ein zügelloseres Leben geführt als Cipriano Castro. In unbedachten Momenten hat Castro wiederholt seiner Abneigung gegen Fremde, die für ihn nur unbequeme Gläubiger waren, Ausdruck gegeben. Namentlich Deutsche hatten darunter zu leiden. Er hat von Anfang an die bestimmte Absicht gehabt, die auswartigen Gläubiger nicht zu bezahlen. Der Kredit Venezuelas war ihm gleichgiltig, nachdem er sich hatte überzeugen müssen, daß an neue Anleihen ohne eine feste Garantie aus den Einnahmen der Zollhäuser nicht zu denken war. Die Zollhäuser aber waren die einzige Einnahmequelle für seinen und seiner Minister Privatsäckel. Der Werth der von diesen biederen Patrioten während der letzten drei Jahre erworbenen Besitzthümer beträgt mehrere Millionen Dollars. Es ist in Euracao allgemein bekannt, daß sämmtliche Obligationen des Hafens Puerto Cabello. fast alle Aktien der Leiba-Bahn, die Aktien der Bank von Venezuela und andere gute Papiere im Besitze Castros sind. Hatten Castro und seine Klique nur den zehnten Theil ihrer Ersparnisse" für Abschlagszahlungen an die Gläubiger Venezuelas hergegeben, so würden sich diese sicher noch geduldet haben. U m die D r o s ch k e n b eft e l l u n g zu erleichtern, sind in Berlin an oder nahe bei den DroschkenHalteplätzen Telephons angebracht worden. -' " ' tMtV ..

R a f f r n t r t.

kl m Ylm&nX i M2i , Wie geht's, Herr Spärlich ist Ihre Schwiegermutter noch da auf Besuch?" Soeben hab' ich sie auf die Bahn gebracht!. . . Aber denken Sie sich nur die Bosheit: da haben die beiden Frauen meine Frau steckt auch mit dahinter alle meine Kleider verräumt, bis auf die, welche ich anhabe und die mir längst viel zu eng geworden!. . . Und das Alles nur, damit ich nicht erleichtert aufathmen kann!" I a r tt r Wi n k. ttfl Castellan (auf dem Corridor zu den Fremden, die das Schloß besichtigt haben): Meine Herrschaften, es ist hier etwas dunkel! Stoßen Sie sich nicht an der Trinkgeldbüchse, die neben bei Thüre hängt!" AufUmwegen. Dienstmädchen (niedergeschlagen): Gnädige Frau, wie eben die Küchenthi zufsog, da ist eine Kaffeetasse vom Tisck, gefallen!" Madame: Nun, das ist kein großes Unglück!" Dienstmädchen: Ja. aber da habe ich solchen Schreck gekriegt daß ich die Suppenterrine hinfallen ließ!" Unbedachte Erwiderung. Nun, 5)err Baron, Sie waren ja so krank ist Ihnen nun wieder wohl?" Oh. Gnädigste, so wohl, daß ich auch auf's Eis gehen möchte!" Schlaue Gattin. Frau: Soll ich der armen, oerkrüppelten Frau nicht ein altes Kleid schenken. Männchen?" Mann: Wenn du eins übrig hast. . Frau: Ja, ich müßte dann selbstverständlich ein neues haben!" Verschnappt. Frau Doktor: Ist die gnädige Frau zu sprechen?" Pepi: Nein gnädige Frau bedauert!" Frau Doktor (welche vorhe? die Frau Rath am Fenster gesehen): Saaen Sie nur meinen Namen; wenn Frau Rath hört, daß Ich da bin, wird sie mich sicher annehmen!"

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Cleveland t tt beutet täglich, ausgenommen Sonntag. Abgang New York Expreß tägl 4 4OBm Andersonä? B H'b'r Exp . . . 4533m Muncie & FtWayne Exp p. 7 2093m R s k B Lim täglich g ... 8 00Nm Elev & Benton Harbor Erv.1. 1OVm R S k B Lim, tägl 63.... 2 S5Vm Union City Acc tägl 4 45Nm Knickerbocker Sp täglich ä & i 6 25Nm St. L o u i S Worldft St LouiS Mail 7 20m Southwestern Lim tgl d & 1 11 45Bm St LouiS Lim täglich pds. 3 25Nm Terre Haute Mat'n Ace.. ö OONm N A & Si. Louis Exp täql..lO 4oNm St Louis Expreß tägl 8... 12 OöDm C i n c i n n at Cin Sc Lous Nachtexpreß tgl 8 3 45Bm St Lous & Ein Rachtexp tg 8 4 30Bm Cincinnati Exp tägl 8 7 30Bm Cllrcinnati Acc 10 4Vm Cincinnati F Expreß, tägl p 2 50Nm Louis F Expreß 2 50Nm Greensburg Accom 5 20Nm Cinc & Wash gLtgds&p 6 20Nm Cb i c aa o Kankakee Accom 7 OOBm Chicago Fast Expreß tgl d p 11 50Vm White City Special sd&p. 3 30Nm LaFayette Accom 5 15Rm Chicago Nachtexpreß tägl 8. .12 05Vm Michigan Benton Harbor Expreß 6 4535m Michigan Mail Expreß p . ..11 10Vm Elkhart Acc täglich 4 45Nm

Michigan Expreß 8 löRn, P e o r t a D i v i s i o n w e st l i ch. Peoria Expreß K Mail 7 2593m Columbus & Cinc Exp tgl 8 3 30Bm Western Expreß täglich p d. .11 50Bm Chamvaign Accom 10 3öBm Chamvaign Accom 4 lORm N A k Ohio Special 2 4öRw Peoria Expreß täglich 8 11 50Nm Peoria Expreß täglich p & d 6 08R Peoria Divisio n o ft l i ch. ColumbuS Expreß tägl 6 00Vm Lynn Accom 10 15Bm Ohio Special tägl dp 3 00Nm Columbus Expreß tägl dp. .11 40Vm Lynn Accom 6 16Nm ColumbuS Expreß tägl s 10 30Nm pittsburgh, Cincinnati, Chicago Sc St Conte R'y.

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Abgang Tastern Expreß täglich 3 30Bm Columbus Accom. 7 30Vm Fast Expreß täglich sd 8 lOVm Bradford Accom 1 25Nm Atlantic Expreß täglich 8 &4 3 05Nm Day Expreß täglich. . . 5 OONm St L N S Lim täglich 8 d 7 15Nm Richmond Accom 8 OONm

Chicago Division. Louiöville Chic Exp tgl pd 11 3öBm Chic Sc Lou F Expr täglich 8 3 20B Lou & Chi F Expr täglich ?12 05Bm Chic Sc Lou Expr täglich p d 3 40Rw LouiSville Division.

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