Indiana Tribüne, Volume 26, Number 127, Indianapolis, Marion County, 20 January 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 20. Januar 1903

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Einmischung

Des Kaisers in bundesftaatliche Angelegenheiten getadelt. Bayrischer Abgeordneter appellirt an Vülow's staatsrechtliche Pflicht. Sterndurg auf der Reife nach New Bork begriffen. Zchatzamtsfekretär Thielmann über Blockade. Tabak- u. Biersteuer für den Augen blick nicht drohend. Französische Kammer nimmt Budget Debatte auf. Rückkehr Paul DeSchanel's in's öffentliche Leben. Deutschland. Der Kaiser k r i t i s i r t. Berlin, 19. Jan. Im Reichstage besprach heute der bairische Cen-trums-Abgeordnete Schaedler das vom Kaiser im letzten Sommer an den Prinzregenten von Baiern gesandte Telegramm, worin er seiner EntrNftung darüber Ausdruck gab, daß der bairische Landtag die Bewilligung von $25,000 für künstlerische Zwecke abgelehnt hatte. Schaedler kritisirte Kaiser Wilhelm's Handlungsweise scharf als unverantwörtliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Einzelstaates. Schließlich stellte der Abgeordnete die direkte Frage an den Reichskanzler Bülow, wie er künftig die Wiederholung derartiger Vorfälle zu verhindern gedenke. Bülow erwiderte, er sei als Kanzler nur für die amtlichen Aeußerungen des Kaisers verantwortlich, deren Gegenzeichnung ihm cbliege. Jenseits dieser Grenze habe der Kaiser, gleich jedem andern Preußen, volle Freiheit, seinen persönlichen Ansichten Ausdruck zu geben. Da Schaedler darauf hingewiesen hatte, das Vorgehen des Kaisers gefährde den Bestand des Reichs, bemerkte Bülow: Ich hoffe, die Mitglieder sämmtlicher Parteien werden Aeußerungen vermeiden, die im Auslande Zweifel erwecken können über die Einigung des Reiches und die Anhänglichkeit des Volkes an die Reichsidce. Diese Idee ist mit den theuersten Erinnerungen des deutschen Volkes verknüpft und in ihr ist zugleich unsere Weltftellung ent halten. Niemand sollte in Zukunft im Zweifel darüber gelassen werden, daß unser Volk treu am Reichsgedanken hängt u. daß derselbe unerschüttert und unverletzt dasteht." Berlin, 19. Jan. Bei Erösfnung der Budget-Tebatte spielte heute Schatzamts-Sekretär Thielmann auf die venez. Blockade an. Die Förderungen für die Marine seien nicht durch die Blockade erhöht, die in Fole der unfreundlichen Haltung der venez. Regierung gegen die wohlbegründete deutsche Ansprüche nothwendig geworden sei. Da s.ch die Schiffe in der Nähe befinden, so habe die Regierung keine weitere Bewilligungen verlangt; da man indessen die Dauer der Blockade nicht kenne, müsse vielleicht später noch eine Nachtragsforderung eingereicht werden. Das Steuersystem werde nicht vor Abschluß der neuen Handelsverträge, sicher nicht vor 1904 geändert. Thielmann hatte vor einigen Wochen eine Erhöbung fcev Tabak- und Biersteuer als wahrscheinlich hingestellt. Er erklärte heute bezüglich dieser Frage, daß das Desizit durch die Beiträge der Einzelftaaten theilweise gedeckt sei. Interview mit Sternburg. N e w Y o r k. 19. Jan. Wie der Herald-Correspondent in Berlin meldet, hat Frhr. Speck v. Sternburg seine amtliche Ernennung zum Botschafter bei den Ver. Staaten erhalten und zugleich Abschieds - Instruktionen Dom Kaiser Wilhelm. Im Laufe eines Interviews bemerkte Sternburg, der Fehler bei der deutschen Botschaft in Washington sei bis jetzt gewesen, daß sie nicht in genügendem Contakt mit der öffentlichen Meinung Amerika's gestanden habe. Er sei persönlich ein großer Bewunderer Hotteben's, aber die Denkmeise des amerik. Volkes sei ihm verschlossen geblieben. Vor der Einführung besserer Beziehungen zwischen Deutschland, Amerika und England müsse die deutsche wie die amer. Presse mehr Gerechtigkeitssinn zeigen. In deutschen Mili tär- und Marine-Kreisen lasse sich d?

Glaube schwer ausrotten, daß die Mon-roe-Doktrin nicht von den Ver. Staaten dazu benutzt werde, um Südamerika in ihrem Bannkreise zu halten. Sternburg naht. Berlin, 19. Jan. Freiherr Speck v. Sternburg, der deutsche Geschäftsträger in Washington, ist heute Abend aus Berlin nach Hamburg abgereist. Morgen fährt er auf dem Dampfer Augutte Victoria" der Hamdur ger Linie nach New York. Seine Gattin besteigt das Schiff in Cherbourg. Frankreich. Deschanel kehrt wieder. Paris, 19. Jan. Die Teputirtenkammer begann heute mit der Generaldiscusfion des Budgets. Die De-

batte war hauptsächlich wegen Wiedereintritt Pau! Deschanel's in's politische Leben bemerkenswerth. Seine Rede war mehr eine Uebersicht der französischen Politik, als eine Budget-Bespre-chung. Er erwähnt, ein republikanisches Ministerium sollte nicht die Unterstützung von Socialisten cmnehmen, obwohl es noch immer besser sei, als solche durch Royalisten und Klerikale. Deschanel wurde im Juni bei der Wahl zum Präsidenten der Deputirtenkammer durch Leon Bourgeois geschlagen. Er war der Präsident der früheren Kammer. Venezuela. B o w e n ' s Mission. Charlefton, S. C., 19. Jan. Das amerikanische Depeschendoot Dolphin" lies heute Morgen mit dem Gesandten Bowen und Gattin, von Kingston, Jamaica, kommend, im hiesigen Hafen ein. Um 5 Uhr Nachmittags fäbrt Bowen per Bahn nach Wafhington weiter, wo er morgen eintreffen dürfte. Bowen setzte auseinander, daß er nicht als Anwalt für Venezuela komme und von der venezolanischen Regierung für seine Dienste keine Entschädigung erhalte. Er handle auf Ersuchen und aus. Höflichkeit gegen die venezolanische und zugleich auf Wunsch der amerikaNischen Regierung, um eine baldige Schlichtung der Streitigkeiten zu erzielen. Für seine Auslagen habe ihm die Regierung $5000 zur Verfügung gestellt, die er in der üblichen Weise verrechnen werde. Außerdem erwachsen Venezuela keine Ausgaben für feine Dienste. Wissen nichts von der Beschießung. Berlin, 19. Jan. Das Ma-rinc-Amt hat keine amtliche Nachricht über die Beschießung des Forts San Carlos durch den deutschen Kreuzer Panther" erhalten. Nach den Aussagen der Beamten sind jedenfalls, falls ein Bombardement erfolgte, keine Be fehle hierzu ergangen und der Vorfall ist auf die Initiative des Schiffscom mandeurs zurückzuführen. Die Regierunq verläßt sich auf Capitän-Leutnant Scheder und ist sicher, daß nichts vor. kam, was nicht in genauem Einklänge mit den Gepflogenheiten des Völkerrechkes steht. Großbritannien. KohlennachAmerika. London, 19. Jan. Vier mit Kohlen beladene Dampfer fuhren heute aus Blyth nach Amerika ab. Der Kohlenhandel von Northumberland hat sich durch die amerikanische Nachfrage bedeutend gehoben. Das Gerücht, es werde eine Untersuchung über die letzte Fahrt des Dampfers St. Louis" von der American Linie angestellt, ist unbegründet. Die Lahn". , Gibraltar. 19. Jan. Ein erfolgloser Versuch, den festgesessenen Dampfer Lahn" vom Nordd. Lloyd flott zu machen, wurde heute Vormittag unternommen. Die Ausladung geht rasch vor sich; einige Passagiere sind gelandet; doch die Mehrzahl bleibt an Vord. Unter den amer. Passagieren befinden sich Poultney Bigelom und Richmono Pearson, der Gesandte bei Perfien. Philippinen. Sohn einer Sclavin. Manila, 19. Jan. Der Sultan .von Jolo ist kürzlich an der Cholera gestorben. Seine Mutter kam als Sclavin nach Jolo. Man hat ihre Laufbahn mit jener der KaiserinWittwe von China verglichen. Sie bat einsten? die PhilippinenCommission um Gift, um ihren Sohn im Sultanate schützen zu können.

Kurze Depeschen.

Inland. Harri sonville. Mo. Richter E. T. Lane wurde nahe des Bahn Geleises todt aufgefunden. Ursache des Todes unbekannt. A l b a , N. Y. Th. C. Platt ist vom rep. Caucus mit 108 gegen 1 Stimme (für Elihu Root) als BundesSenator nominirt. Omaha. Neb. Ein Brand im St. James Waisenhaus machte 100 Kinder heimathlos. Sie find jetzt in hiesigen Conventen untergebracht. New Y o rk. Ein Comite des hier tagenden Zollcongresses der amer. Republiken empfahl einstimmig die Annahme des metrischen Systems. L a nc a e r , Pa. Die Susque Hanna Eisen- und Stahl - Fabrik in Columbia, die 1500 Mann beschäftigt, mußte wegen Kohlenmangels schließen. Charlefton, S. C. Bei einem Brande im Waarenhause der Standard Oil Co. verbrannten 43 Oelfässer ttttd 3 Feuerwehrleute sind schwer verletzt. Washington. Präsident Roosevelt nahm Abends an dem Bankett zur 50. Jahresfeier der Voung Mens Crift'Ass." theil und hielt, eine längere Ansprache. Butte, Mont. Der verstorbene Exbürgermeister Hemitt von New tyoit hatte im Staate Montana gegen eine Million Dollars in verschiedenen Unternehmungen angelegt. New V o r k. Der nach Bremen abgehende Dampfer Main" des Nordd. Lloyd kehrte kurz nach der Abfahrt wieder zurück, da Feuer ausgebrachen war. Es wurden 100 Baumwollen - Ballen ausgeladen und der Dampfer sehte nach völliger Löschung der Flammen seine Fahrt fort. Ansla nd S a n I u a n. Mit W. Schert ist das 7. Opfer der Explosion auf der Massachufetts" gestorben. W i l l e m st a d (Curacao). Der deutsche Geschäftsträger Pllgrim steht im Begriff, nach Washington zu reisen. Athen. Kaiser Wilhelm hat den König Georg von dem nahenden Besuche des deutschen Kronprinzen benachrichtigt. S an t i a g o (Cuba). Das franz. Flaggschiff Jage" mit Admiral Rivett fuhr nach Havana. Gestern Abend hatte an Bod ein Fest stattgefunden. Gibraltar. Auch weitere Ver suche, die Lahn" flottzumachen, blieben resultatlos. Die Passagiere der Cajüten sind jetzt alle am Land. St. Petersburg. General Miles ist mit seiner Gesellschaft aus Moskau eingetroffen. Er reist von hier aus nach Berlin, Paris und London. Palermo. Die 7)acht Margarite" mit Ch. M. Schwab, steht im Begriff nach Tunis zu fahren. Rückkehr nächste Woche. Schwab's Gesundheit soll sich verschlechtert haben. Unter schwerer Anklage. P i t t s b u r g, 19. Jan. Frau Letitia Eagle aus der Vorstadt Aveton wurde heute dem Criminalgericht unter der Beschuldigung vorgeführt, am 9. Mai ihr 13-jähriges Mündel Edna Warner ermordet zu haben. Infolge der unglaubhaften Meldung. das Mädchen habe durch Selbstmord geendet, war eine Untersuchung gegen die Frau eingeleitet worden. Sie wurde jedoch freigesprochen. Natür-Phänomen. Normals, O.. 19. Jan. Heute Morgen 9 Uhr wurde ein glänzender Regenbogen von vollkommener Form am Firmamente beobachtet. Das ungewöhnliche Phänomen, das eine halbe Stunde oder länger sichtbar war, eo regte bei der Bevölkerung großes Erstaunen. Der Himmel war unbewölkt und die Sonne schien seit dem frühen Morgen. Schiffnachrichten. Angekommen. Bremen: Neckar" von New York. Neapel: ..Trava" von New York via Gibraltar. New York: Minnetonka" v. London. Glasgow: Arcadian" von Portland. Liverpool : Politician" von New Orleans. Marseilles: Perugia" von New York. Abgefahren: New York: Manitau" nach London; Maine" nach Bremen; Lancaftrian" nach Liverpool. Southampton: Blücher" nach New York.

Die icfetc wette. Ta? Essen war beendet und man ging auf di: hübsch: Altane mit der herrlicqen Aussicht auf den Fluß hinaus zum Kaffee, den der Lammwirth dort auf einem schönen, neuen Tisch serViren ließ. Aber der Tisch ist wirklich ein recht sauberes Stück Arbeit," wandte sich der Herr Hauptmann von Schlagdrauf, der gerne einen Spaß machte, an den Lammwirth; nur schade, daß er etwas zu hoch ist!" Zu hoch?" entgegnete dieser; ich finde ihn im Gegentnheil etwas zu nieder!" Herr Lammwirth, da irren Sie sich; er ist über fünfunddreißig Zoll hoch und das ist zu viel! Glauben Sie mir. ich habe ein gutes Auge!" Und ich bin überzeugt, er ist nicht über vierunddreißig Zoll hoch, Herr Hauptmann!" Wenn ich die Sache nicht genau wüßte, ich wollte für meine Behauptung jede Wette eingehen; aber so !" So geht mir's gerade auch, Herr Hauptmann!" Das möchte ich bezweifeln, Herr Lammwirih; ich sage noch einmal, der Tisch mißt vom Boden an über fünfunddreißig Zoll Höhe und wette darauf zehn Flaschen Champagner!" Und ich sage, der Tisch ist nicht über vierunddreißig Zoll hoch und lyaht die Wette, obgleich ich meiner Sache tzemiß bin!" Macht nichts! Ich bin der meinen noch gewisser! Die Herren sind Zeugen meiner Worte!" Gegenseitiger Verzicht auf jede Ein rede und die Wette wird abgeschlossen. Jetzt ruft der Lammwirth den Kellner herbei und gibt ihm den Auftrag, einen Maßstab herbeizuholen. Das Messen können Sie sich erfparen, Herr Lammwirth," sagt jetzt Herr von Schlagdrauf mittriumphirender Miene, indem er sei ?chreibtafel hervorzieht, ich habe diesen Morgen in der Frühmesse, während Sie sich drinnen rasiren ließen, den Tisch gemessen und das Resultat hier verzeichnet. Sehen Sie, meine Herren, er mißt vom Boden an über fünfunddreißig Zoll. Was sagen Sie dazu, Herr Lammwirth?" Sprach's und lachte aus vollem Hals:. Was ich darauf sage?" erwiderte

dieser mit schlauem Lächeln. Ei nun, ich sage: da haben Sie diesmal die Rechnung ohne den Lammwirth ge macht. Ich habe nämlich während des Rasirens gesehen, was Sie auf der Altan? machten, trotzdem ich Ihnen den Rücken kehrte. Wissen Sie. Herr Hauptmann, der Spiegel " Was isi's mit dem Spiegel?" unterbrach ihn betroffen Herr von Schlagdrauf. Ei nun, der Spiegel ist Ihr Verräther gewesen!" Das ist ganz gleichgiltig, Herr Lammwirth, deswegen babe ich die Wette doch" Gewonnen? Nicht wahr, Herr Hauptmann, so wollen Sie sagen? Aber freuen Sie sich nicht zu bald! Denn sehen Sie, als der Herr Hauptmann fort war, da ließ ich den Schreiner kommen und von jedem Tischbein etwas über einen Zoll absägen." Daß Dich!" brauste der Herr Hauptmann auf, während die ganze Gesellschaft in ein lautes Gelächter ausbrach. Dann aber, sich zusammennehmend, fragte er mit verlegenem Lachen: Bei wem sind denn eigentlich Sie in die Lehre gegangen, Sie Malefizschwerenöther?" Bei den Franzosen drüben, Herr Hauptmann," antwortete schmunzelnd der Lammwirth. Wissen Sie, Herr Hauptmann, diese trauen Euch Herren auch nicht, wenn Ihr bei ihnen Messungen vornehmt! Und so ist mir's auch gegangen!" Und da haben Sie recht gehabt, Herr Lammwirth," lachte diesmal Herr von Schlagdrauf und zwar aus vollem Herzen. Meine Wette habe ich verloren und heute Abend wollen wir den Champagner trinken, wenn's Ihnen und den Herren recht ist!" ,,?tets zu Diensten, Herr Hauptmann!" war des Lammwirths verkindliche Antwort und so geschah's auch. Am anderen Tage aber hatte der Hauptmann von Schlagdrauf einen gehörigen Katzenjammer und gelobte sich, mit dem Lammwirth niemals mehr eine Wette einzugehen. Auf die Keimfähigkett des Samens muß beim Säen besondere Sorgfalt gelegt werden. Die Fähigkeit, zu keimen, erlangen die Samen schon vor ihrer Reife. Es können daher selbst unreife Samen, wenn sie nur ihre volle Größe erreicht haben, im Nothfalle zur Saat verwandt werden. Kräftige, gegen ungünstige Einflüsse widerstandsfähige Pflanzen werden jedoch nur aus gereiften Samen hervorgehen, weshalb man nur diese zur Saat auszuwählen hat. Bei den Getreidearten leidet die Entwickelungsfähigkeit schon nach einer einjährigen Aufbewahrung; man nehme deshalb stets Samen von 'der vorangegangenen Ernte, und um vor Krankheiten geschützt zu sein, beize man die Saatkörner in Kupfervitriollösung ein. Um sich von der Keimfähigteit zu überzeugen, unternehme man eine Keimprobe, die in der Weise auszuführen ist, daß nran etwa 100 Körner auf einen Teller zwischen feuchtgehaltene Lagen von Fließpapier legt, und diesen in die Nähe eines warmen Ofens bringt; im geringsten Falle müssen dann 80 Körner keimen.

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