Indiana Tribüne, Volume 26, Number 125, Indianapolis, Marion County, 17 January 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 17. Januar 1903

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Agrarier Erringen einen bedeutenden Sieg im Reichstag. Regierung zur Kündigung schävlicher Bertrüge aufgefordert.

Eintreffen des deutschen Kronprinzen in Petersburg. Franz. Ministerium im Kirchenstreit wieder erfolgreich. Endlose eitvertrödclung im öfterreichlsluen Reichsrath. Cardinal Vanutelli als Nachfolger Parocchi's. Russisches Kriegsschiff hat die Dardanelleu pasfirt. Teutschland. Handelsvertrags D eb a t t e. Berlin. 16. Jan. Mit 141 gegen 67 Stimmen nahm der Reichstag heute ein Amendement zu dem Antrag des Aoz. Heyl zu Hernsheim an, der die Regierung zur Kündigung der Vertrüge der meistbegünstigten Nation auffordert. Dieser Antrag zielte gegen die Ver. Staaten und Argentinien. Das Amendement ersucht die Regierung um Kündigung der Verträge mit Ländern, bei denen sich die Meistbe-günftigungs-Clausel erfahrungsmäßig als schädlich für die deutschen Intereffen erweist. Heyl zog seinen Antrag zu Gunsten des Amendements zu rück. Die Minorität bestand aus Socialisten und Radikalsn. Im Laufe der Debatte erklärte der freisinnige Volksparteiler Gothein, die Ver. Staaten erfüllten den Vertrag von 1828 loyal, da die Meistbegünstigungsklausel im gegenwärtigen Sinne vor dem franz.englifchen Vertrage von 1861 unbekannt gewesen sei. Redner erwähnte auch die ZuckerConcessionen an Cuba und meinte. nunmehr sei Amerika bere't, auch Deutschland, seinem besten Kunden, Zugeständnisse zu machen. Die scharfe, im Reichstag zur An Wendung gekommene Sprache gegen die Ver. Staaten werde nicht, wie man meine, die Vertragshandlungen er. schweren, sondern im Gegentheil den Vertragsunterhändlern das Rückgrat stärken. Sie tonnen sich darauf berufen, daß sie zu Concessionen bereit seien, aber vom Reichstag daran gehindert werden. Es sei von Werth, die Trommel zu rühren" und zu sagen, daß die Lammes"-Geduld nun endlich in's Gegentheil verwandelt ist. Rußland. Der deutsche Kronprinz. St. Petersburg. 16. Jan. Der deutsche Kronprinz Friedrich Wilhelm ist yeute eingetioffen, und wurde in TzarskoeSelo vom Zarewitsch Großfürsten Michael begrüßt, da der Kaiser in Folge einer Erkältung an's Zimmer gefesselt war. Ebenso waren eine An zahl Großfürsten, Minister des Aus wärtig'en Graf Lamsdorff und andere Minister und hohe Beamte auf dem Bahnhofe erschienen, der mit russischen und deutschen Farben geschmückt war. Bei hn Einfahrt des Zugs wurde die deutsche National-Hymne gespielt. Der Kronprinz, der die Uniform eines Petersburger Garderegiments trug. wurde bei der Fahrt zum Palaste durch die dekorirten Straßen von der Menge herzlich begrüßt. Nach der Ankunft im Palaste wurde der Kronprinz vom Zaren und der Zarin begrüßt. Er ist zum Ehren-Oberst der Klein-Russischen Dragoner ernannt worden, des Regiments, dessen Ehren Oberst einstmals Prinz Albrecht war. Die Trinksprüche bei dem Staats bankett im Winterpalaft wurden vom Zaren und Kronprinzen, beide in sranMischer Sprache, ausgebracht. Das Unglück von Andijan. St. Petersburg, 16. Jan. Nach den offiziellen Berichten verloren bei dem kürzlichen Erdbeben in Andijan, Russisch-Turkastan. 4,714 Personen ihr Leben ; 33,112 Häuser wurden zerstört. Frankreich. Erfolg der Regierung. Paris, 16. Jan. In der Deputirtenkammer erregte es heute große Erregung, als Baudry d'Aslon während einer Rede auf der Itipfl ohnmächtig zusammenstürzte. Er erholte sich bald.

Der Haupttheil der Sitzung war

einer rynterpeuanoit über oas Regierungscircular gewidmet, welches in den Kirchen der Bretagne das Predigen in bretonischer Mundart verbietet. Nach einer ziemlich stürmischen Discussion, in der Premier Combes den StandPunkt der Regiirung vertrat, ging die Kammer unter Billigung der Erklärungen der Regierung zur Tagesordnung über. Senden keine Kohlen. Paris. 16. Jan. Nach Aussage des amerikanischen Generalconsuls Gowdy wird infolge des Verfahrens des Congreffes, das Kohlen auf die Freiliste setzt, doch schwerlich französische Kohle nach Amerika gesandt werden. Die franz. Gruben vermögen den beimischen Bedarf nicht zu decken. Viele hiesige Fabriken und Bahnen müssen Kohlen schlechter Qualität aus Wales und Belgien einführen. Französifcbe Kohle wird unter normalen Verhältnissen höher als die gegenwärtige amer. Rate verkauft, so daß kein hinlänglicher Grund für die französischen Produzenten vorliegt, den amer. Markt zu suchern. Oesterreich-Ungarn. Z o l l - U n i o n. Budapest, 16. Jan. Im ungarischen Abgeordneten - Hause theilte heute Ministerpräsident Coloman de Szell mit, daß auf Grund des jüngsten Ausgleichs eine zehnjährige Zollunion zwischen Oesterreich und Ungarn abgeschlössen worden sei. Die Hauptpunkte sind die gleichen wie bei früheren Uebereinkommen. Als wichtigste Aenderung erscheint der Erlaß eines beiden Ländern gemeinsamen Zollgcsetzes, wodurch die Produkte jeder der beiden Hälften der Doppelmonarchie bei der andern gleiche Behandlung erfahren. Im Zeichen der Obftrukt i o n. Wien, 17. Jan. Die am Donnerstag begonnene Reichsraths-Sitznng dauerte bis Freitag früh t Uhr. Vorm. 10 Uhr wurde sie wieder aufgenommen und heute Morgen um 3 Uhr tagt das Haus immer noch. Lange Obstructionsreden in zechischer Sprache, mit gelegentlichem Ausbruch von Unruhen, wurden gehalten. Die meisten Mitglieder schlafen in den Wandelgängen oder spielen Karten. Italien. Der neue Vice-Kanzler. Rom, 16. Jan. Cardinal Zerafino Vanutelli ist zum Vice-Kanzler der katholischen Kirche als Nachfolger des gestern verstorbenen Cardinals Parocchi ernannt worden. Ueber die Eile, mit welcher der Papst die Lücke ausfüllte, wird viel gesprochen. Vanutelli wird jetzt als Nachfolger des Papstes Leo betrachtet, da er als Vice-Kanzler eine der höchsten Stellungen in der Hierarchie einnimmt. Türkei. Dardanellen-Durchfahrt. Conftantinopel. 16. Januar. Gemäß der Erlaubniß des Sultans pafsirte einer der 4 russischen Torpedoboot-Zerstörer am 13. Jan. die Dardanellen auf dem Wege nach Sebastopol. Der Censor hat alle Mittheilungen über das Vorkommniß unterdrückt. Großbritannien. Der amer, Kohlen markt. London. 16. Jan. Die AufHebung des Kohlenzolls durch den Congreß übt noch immer geringe oder gar keine Wirkung auf den britischen Markt aus. Man ist hier der Ansicht, daß Amerika niemals zu einem ständigen Absatzgebiet für die englischen Kohlen werden kann und daß die Verschickung nach Amerika in dem Augenblicke aufhört, wo das Angebot die Nachfrage übersteigt. Der britische Markt hat jetzt nur 2 amer. Aufträge, gegen mindestens Dutzend zwei Wochen zurück. Themse gefroren. London, 16. Jan. Seit vielen Jahren zum ersten Male ist die Themse gefroren. In Marlow ist das Eis fast einen Zoll dick. Das ungewöhnlich kalte Wetter hat die Zahl der Arbeitslosen bedeutend vermehrt, da die Ar beiten im Freien großentheilö suspendirt sind. Belaien. Wollen nicht in den bunten Rock. New York, 16. Jan. Wie der Tim:" aus Brüssel gemeldet wird, hat die Freimilligen-Clausel bei der neuen Armee-Reform-Vorlage nicht das von der Regierung erwartete Resultat ergeben.

Die Anzahl der Freiwilligen, die gleich den regulären Truppen täglich einen Franc beziehen, blieb weit unter den Schätzungen zurück und über die Hälfte der Applikanten war physisch untauglich. Der Fehlschlag rührt von der nngenügenden Bezahlung her. China. Der Aufstand in der K w a n g s i - P r o v i n z. New Y o r k . 46. Jan. Anläßlich

der gemeldeten neuesten Rebellion im Kwangsi - Distrikt, meldet eine über London kommende Depesche ausShangai, daß der Provinz - Gouverneur Wang Chi Chun absichtlich ein Anwachsen des Brigantenthums gestattet, wodurch die Operatiouen lokaler Banditen denUmfang einer Rebellion annehmen. Der Gouverneur bezweckt. später den Beistand französischer Truppen anzurufen. Es wird auch auf die frühere Thätigkeit des Gouverneurs und seine Neigung zur Bestechlichkeit hingewiesen. Seine kürzliche Dekoration durch die franz. Regierung wird viel glossirt. Hawaii-Jnseln. Unwille über SenatsBericht. Honolulu. 16. Jan. ,Durch Pacific-Cabel.) Ueber den am Montag an den Senat gelangten Bericht der Senats-Commission herrscht große Entrüstung. Besonders getadelt wird die Empfehlung einer nationalen Lepra-Ansied-lung in Molakai sowie die Behauptung, es gebe außerhalb der Ansiedlung zahlreiche Lepra-Kranke auf den Inseln. Das Rücktrittsgesuch des Generalanwalts E. P. Dole ist angenommen. Marocco. Abmarsch der Regierung st r u p p e n. T a n z e r, 16. Jan. 4 Truppenmassen sind von Fez nach Taka abmarschirt. Eine Abtheilung steht unter Commaando eines Bruders des Sultans, eine andere wird von Kriegs-minister-General Menehib befehligt. Cuba. Verlangen ihren Sold. H a van a, 16. Jan. Das Manifest, welches ankündigt, daß die Befreiungsarmee von Cuba nicht länger als bis März auf Bezahlung der Soldaten warten werde und andernfalls sich wieder vereinigen und jede Stadt von Maiso bis Cap Antonio besetzen würde, ist einstimmig beschlossen worden. General Gomez und die andern Generäle sind mit der Haltung der Regierung hinsichtlich der Bezahlung der Ar mee zufrieden. Philippinen. MuthigeVertheidigung. Manila, 16. Jan. Als Con-stabler-Jnspector Fletcher am Mittwech allein in der Provinz Albay, Luzon, reiste, wurde er von 30 Bolo-Leuten angegriffen. Fletcher tödtete fünf seiner Gegner, wurde aber verwundet. Er entkam und verfolgte später mit Anderen die Bolo-Leute, wobei er noch sechs weitere tödtete. Ein Eingeborsner, der am Dekorationstage fünf amerikanische Soldaten ermordete, ist zum Tode verurtheilt worden. Kurze Depeschen. Inland. Philadelphia. Zwei öffentliche Schulen wurden wegen Kohlenmangels geschlossen. G u n n i s o n, Eol. Bei einem Bahnunfall bei Sargent wurden unter 60 Passagieren 30, meist leicht, verletzt. P i t t s b u r g. Das Packetboot Columbia ist im Monongahela Flusse verbrannt. Kein Verlust an Menschenleben. I o h n s t o w n, Pa. Bei einer Dynamit-Explosion in einem Kosthause zu Winber wurden 8 Personen gefährlich verletzt. S t. L o u i s. Nach 2tägigen Versuchen ist eine Jury in dem Processe gegen Kelly, früheren Sprecher des Dele-gaten-Hauses, gebildet worden. Schiffsnachrichten. Angekommen: New York: Pennsylvania" von Hambürg. A b g e f a h r e n: Hamburg: Prinzessin Victoria Luise" nach New York. Liverpool: Cevic" nach New York. Neapels: Cambroman" nach Boston.

Die ftritte" Schiene. Rentabilität deS elektrischen Betriebes auf Hochbahne,, Bergleiche. Einem interessanten Artikel der New Jorker Staatszeitung" über elektrischen Hochbahnbetrieb entnehmen wir das Folgende: Als vor Kurzem die Verpachtung des Manhattan Hochbahn-Systems in New Jork an die Jnterborough Rapid Transit Company (die die dortige Untergrundbahn bauende und in Betrieb nehmende Gesellschaft) verkündet wurde, wunderte man sich allgemein, wie die Pächterin es möglich machen konnte, eine Dividende von sieben Prozent an die Aktionäre der ManhattanHochbahn zu garantiren, welche bisher nur eine Dividende von vier Prozent bekommen hatten. Man kalkulirte. daß der auf der Hochbahn eingeführte elekirische Betrieb entweder um so viel billiger zu stehen käme, als der Gebrauch von Lokomotiven, oder aber, daß der erstere die Hochbahn in Stand setze, die J?ansport-Facilitäten um ein Bedeutendes zu vermehren. Beide Präpositionen treffen zu. Die sogenannte dritte Schiene" gibt so-

wohl die Gelegenheit zu bedeutender Ersparniß, wie auch zu vermehrten Einnahmen an Nickels. Erfahrene Eisenbahnleute haben genau gewußt, daß die größten Profite nicht so sehr in der Ersparniß anläßlich des elektrischen Betriebes, als vielmehr darin bestehen, daß längere Züge und in !ürzeren Zwischenräumen abgelassen, und daß in Folge dessen eine weit größere Anzahl von Passagieren befördert werden können. Man hat ausgerechnet, daß der Betrieb einer Pferdecar 19.19 Cents, einer Kabelcar 18.59 Cents und der einer Untergrund-Trolleycar 13.56 pro Meile kostet. Aus den Jahresberichten der Lake Str.- und South SideHochbahn in Chicago hat man jedoch gelernt, daß durch den elektrischen Betrieb weit größere Ersparnisse gegenüber dem Dampfbetrieb eingeführt werden können. Als jene Bahnen noch mit Dampf betrieben wurden, betrugen die Betriebskosten zwischen 67.76 und 61.78 Prozent der Brutto-Einnahmen. Seit Einführung der dritten" Schiene sanken die Betriebskosten auf 47 Prozent herab und überstiegen niemals 51 Prozent auf der Lake Str.-Bahn. Auf der South Side-Vahn betrug der Prozentsatz 57.2, respektive 58.2 Prozent. Die Betriebskosten in dem mit dem 30. September 1901 endenden Jahre auf der Manhattan-Hochbahn stellten sich nur auf 50.97 Prozent der BruttoEinnahmen. An den Löhnen der Angestellten !önnen bei elektrischem Betriebe keine Ersparnisse eingeführt werden, doch verdienen die Bediensteten für die Gesellschäft mehr, wenn in Betracht gezogen wird, daß dieselbe Anzahl bon Zügen, welche im Jahre 1900 auf der Man-Hattan-Hochbahn 10,740,183 Meilen zurücklegten, jetzt im Stande sind, 13,000,000 und mehr Meilen im Jahre zu machen. Da ferner an jeden Zug eine weitere Car angehängt wird, so hat sich die Zahl der Car-Meilen von 44,873.601 auf 67.340.000 vermehrt. Man hat weiter ausgerechnet, daß sich die Kosten des elektrischen Betriebs, wenn dieser erst auf allen Linien des Manhattan-Systems eingeführt sein wird, von 8.6 auf 5.3 Prozent pro Car-Merle vermindern werden. Andere Ersparnisse werden durch die Beleuchtung der Cars und der Stationen mittelst Elektrizität gegenüber dem alten System gemacht. Die Kohlen, welche in der Kraftstation gebraucht werden, sind von billigerer Qualität, als man sie in den Lokomotiven verwendete, und es werden auch erheblich weniger verbraucht. Als die Manhattan-Hochbahn-Ge-fellschaft beschlossen hatte, den elektrischen Betrieb einzuführen, erhöhte sie ihr Kapital um Z18.000.000, und auf diese Summe muß nun natürlich vom Jahre 1906 an die auf sieben Prozent erhöhte Dividende bezahlt werden. Dagegen gibt's außerordentliche Einnahmen aus dem Verkauf der Lokomotiven, deren 324 im Gewicht von je 20 Tonnen vorhanden waren. Sie kosteten ungefähr $5000 das Stück neu. Die Lokomotiven gehen jetzt einzeln ab, zu Preisen, die von $1500 bis zu $3000 rangiren, je nach Neuheit und Brauchbarkeit der betreffenden Maschine, die 600 Tonnen auf gerader Ebene und 110 Tonnen auf einem Geleise mit zweiprozentiger Steigung zu ziehen im Stande ist. D e r Vedeutunt7 des Nam e n s Anhalt ist man kürzlich, m Folge von Ausgrabungen auf die Spur gekommen, die auf Veranlassung des Prinzen Aribert auf der anhaltifchen Stammburg auf dem Hausberge im Selkethal im Unterharz vorzenommen werden. Dabei wurden etwas südlich am Abhang unter Anderem auch die Grundmauern der romanischen Kirche des ehemaligen Dorfes Anhalt entdeckt. Dicht, dabei wurde eine ansehnliche Eisenschlackenhalde aufgefunden und davon haben wohl Dorf und Geschlecht und Schloß ihren Namen, da d?.s Dorf an der Halde" lag. Das beweist auch die aus dem Jahre 1140 zuerst überlieferte Namensform der aus dem Dorfe hervorgewachsenen Burg Anahald." Die japanischen Mann e r sollen die geschicktesten Nadelarbeitn sein und in dieser Hinsicht höchstens von den russischen Frauen übertroffen werden.

Blutvergiftung.

Wenn Sie je einmal eine Blutkrankheit sich zugezoaen, sind Sie nie sicher, ausgenommen der Keim oder das Gift sind aus dem System gemerzt worden. Zeitweilig bemerken Sie alarrnirende Symptome, hoffen jedoch, daß keine ernstliche folgen entstehen. Haben Sie eine der folgenden Symptome ? Wunde Kehle. Geschwüre nn der Zunge oder im Munde. Ausfallen der Haare, schmerzhaste Weben, Jucken der Haut, Ausschläge am Körper, schmerzhafte Augenrötbe, dvspeptischer Magen. geschlechtliche Schwäche Anzeichen des zweiten Grades, Vertrauen Sie nicht dem Glück. Richien Sie Ihr System nicht durch die alte BeHandlung Quecksilber und Pottasche zu Grunde, die Symptome temporär unterdrücken, welche aber spätcr.wenn Sie ein glückliches öeim haben, wieder ausbrcchen. äffen Sie keinen Quacksalber mit sich experimentiren. Unsere neue methodische Behandlung ist garantirt Sie zu heilen. Unsere Garantien sind bekräftigt durch Bank. Bonds' daß die Krankheit nicht wieder ;urckkehrt. Tausende wurden bereits durch unsere neue methodische Behandlung seit 20 Jabren geheilt. Kein (5rperiment, kein Risiko keine Flickarbeit sondern positive Heilung. Die schlimm sten Fälle geheilt. Wir behandeln und heilen nervöse Schwäche, geschlechtliche Schwäche. Blutvergittung, Strikturen, Varicocele. Nieren- und Öarn-Krank-bäten und alle Männern und Frauen eigene Krankheiten. Heilung garantirt. .onsultatio frei Bücher frei, We-n Sie nicht vorsprechen können, verlangen ie ei en Fragebogen für Behandlung im Hause, GRS. KENNEDY & KERGIN, 23 Süd Meridian Str. Jndianarolis, Ind. Stunden : g Vorm bis 8 Abends. Sonntag : 10 Borm bis 12 Mittags, 2 bis 8 Abends. The Victor, Ecke Noble und St. Clair Stt. Ich erlaube mit meinen Freunden und Bekannte anzuzeigen, daß ,ch uuter dem Namen "1'de Victor" aa obengenanntem Platze eine in jeder Beziehung erste Klaffe Wirthschaft eröffnet habe. ES wird mein Bestreben fein, ein in jeder Beziehung respektables Hau zu führen und an meine Geschäfts freunde, bei coulanter Bedienung, die besten Quali täten an rmportirte und einheimischen Weinen, Siqudren. Cigarren. Bier, etc. zu verabreiche. E wird mir zur Ehre gereichen. Sie in meinem zetzige Lokale begrätzen zu können. Achtungsvoll HENRY VICTOR. ffiornrnt zu mir nach 316 West Ohio Str. und ich werde Euch erquicken mit den besten Weinen, Liquören, Bier und Cigarren. palacs Cut Rate Psd. Beef Boil 5c Beef Rib Roast 10c Beef Steak Chuck... c Hamburger Steak... 8c l.amb Stew Sc Umb Chops 10c Pork Sausage 11c Veal Chops 12c Bologna 7c Liverwurst. 7c Lard 10c Harns Califbmia..lOc WA. Beef Roast Chuck... 8c Beef Steak Rouud..llc BeefSteak Loin ISc Corn Beef. ! I.amb Roast i : Pork Chops 12jc Pork Roast 11 c Veal Roast 10c Wienerwurst 9c Mttwurst 12 c Harns, the best.13c Porter House Steak 15c 418 Weft Washington Str. John F. Concannon, 5elevhone 3731. Eigenthümer. lMMW Bros. Brass Werts. Gießer und Dreher. Groß? und kleine Gu5rbeiten inzM?ffing, Vhosphor Bronze, Aluminium, etc. b- . evaratur-Ardeiten unsere Speztalttüt iwui42 Oft Georgia Str., JnNanapolt. kid Vizone 91 o ,21, . wig Dr. J. A. Suteliffe, Wund -Arzt, Geschlechts, Urin- und Rectum Krankheiten. Offfee : 155 Oft Market Stt. Tel. 941 OZfice-Siuaden : 9 faift 10 Ubr m. ; 2 bis 4 Uhr

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