Indiana Tribüne, Volume 26, Number 120, Indianapolis, Marion County, 12 January 1903 — Page 4

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M nomna rlvune. 12 Januar 1903.

Indiana Tribüne. Hkrausqegeben von der OutenbctQ tj. Indianapolis, Ind. harry O. Thudium - - - Präsident Geschäftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPHOE SS.

Entered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Der Streik der KohlenBahnen. Eine neue Streik-Situation macht ihr Erscheinen. Es ist k m erklärter Streik, offey und ehrlich, wie er von bedrängten Arbeitern in's Werk gesetzt wird. Es ist ein heimtückischer, von gemeiner Habgier inscenirter Streik, der sich gegen die Massen der Bevölkerung richtet. Die kohlenverkaufenden Eisenbahnen haben sich mit den Grubenbesitzern verbunden. Sie wissen, daß ihre Truft-Herrlichkeit Vor dem Volkswillen nicht lange mehr bestehen kann, und deshalb versuchen sie, die Spanne Zeit, in der sie noch ungehindert operiren können, zu ihrer schleunigen Bereicherung anszunutzen. Der Nothschiei des Volkes kümmert sie nicht, der Klang des einrollenden Geldes übertönt das Wimmern der frierenden Frauen und Kinder. Sie wollen Gold, und eine nur den Commerziallsmus begünstigende Regierung hat ihnen die Privilegien gewährt, die sie auf so schamlose Weise ausbeuten. Die Bahnen behaupten ganz einfach, sie können die Kohlen nicht transportiren eine oberfaule und transparente Ausrede: als wenn Arbeiter, die zur Aufbesie. rung ihrer Löhne einen Ausstand in's Werk setzen wollen, keinen Streik erklä ren, sondern einfach behaupten, sie wären krank und arbeitsunfähig. Und während in einem von Arbeitern hervorgerufenen Streik das Kapital die ganze Maschinerie der Gerichte und Gesetzverwaltung zur Verfügung hat, um den Streik zu brechen, sind nur vereinzelte G.'neralanwälte im Lande zu sin den, die dem Volke in einem Streik der Monopole zu Hilfe kommen. Die Situation ist durch nichts zu entschuldigen, durch keine Nothwendig4eit hervorgerusen. Unser Generalanwalt Miller, aufge fordert, die Situation zu untersuchen, erklärt einfach, daß er jetzt keine Zeit habe. Er würde nicht dazu kommen, sich der Sache anzunehmen, bis sich die Legislatur vertagt habe. Also im Frühjahr, wenn - die Nothläge vorüber, wenn der Jammer der Frierenden und Arbeitslosen verhallt ift, wird Herr Miller bereit sein, die Angelegenheit zu untersuchen. Warum hat Herr Miller jetzt keine Zeit, sein Kollege von Illinois hat Zeit dafür, den Kohlen bahnen und Grubenbesitzern die Zähne zu zeigen. Welche Arbeit kann wohl so wichtig und dringlich sein, daß Herr Miller sie nicht bis zum Frühjahr bei Seite legen kann, um jetzt im Verein mit der nun tagenden Legislatur energisch einzuschreiten und die Kohlensperre zu brechen, ehe das Volk in seiner Aufregung zu GewaltMitteln greift. Soll das Volk alle Achtung vor dem Gesetze verlieren, indem es erkennt, daß es ohnmächtig den Riesencorporationen gegenübersteht und nur zum Schutze der Bevorzugten Energie entfaltet. Es ift traurig, daß der Generalanwalt verkennt, daß seine Amtsenergie sich besonders in Nothlagen bethätigen muß. Daß er nicht einsieht, daß eine Verschwörung gegen die Jntereffen der Bürger des Staates Jnviana defteht und daß er die Initiative unaufgefordert ergreifen sollte, um der durch die Habgier der Kohlenintereffen hervorgerufenen Nothlage zu steuern. Wenn dem Generalanwalt an seiner politischen Zukunft etwas liegt, so sollte er unversäumt mit Hilfe der Legislatur so energische Maßregeln ergreifen, daß die Situation sofort Klärung findet. Es ift kein Kohlenmangel als Entschuldigungsgrund angegeben, der schwarze . Brennstoff ift in reichem Maaße vorHanden, nur der gute Willen die Kohle abzuliefern fehlt, weil die künstliche Verzögerung der Zufuhr die Preise in die Höhe treibt. Die Depeschen deuten an, daß Herr von Holleben, der deutsche Gesandte in Berlin, zurücktritt, weil er das amerikanische Volksgefühl nicht recht beurtheilt habe ob's Herr Speck v. Stern bürg kann ? seine Frau ift Amerika nerin.

Die zutraulichen Hasen. Wie der Herr Schusserl so viel blaue Papierl zusamm'g'wirthschaft g'habt hat, deß 's Ladel nimmer recht zu'gangen 'ist, hat er 's G'schäft verkauft und ein anderes, schöneres ang'fangt: 's Privntisiren. Wer! aber der Mensch doch net den ganzen Tag essen, trinken und faulenzen kann, so ist er a Jager g'worden. Ja! Und fast jeden Tag geht er mit'm G'wehr.am Buckel in'n Wald. Einmal hat er auch wirklich ein' Hasen derschossen, die bösen Leut' freilich sagen, es hat'n der Hund derbissen aber was reden net alles d' Leut'! Na und nie einmal der Herr Schusserl in sein'm Landhäusel sitzt und die Jagdzeitung liest, stürzt sei Frau in d' Stuben und schreit: Gottlieb, g'schwind komm mit'm Stutzen! Draust im Garten sitzt a Has und frißt unsern Kohl!" Hui! Ist da der Schusserl aufg'sprungen! Tischerl mit der Kognakflaschen hat er umg'schmissen, 's G'wehr von der Wand g'rissen und draust' war er. Richtig! Dort im Winkel sitzt a großer dicker Has und kaut ganz gemüthlich, grad als ob er daham wär im Wald! Der Herr Schusserl hat's z'erst gar nti glauben wollen, daß 's wirklich a Has ist und hat mit m' Feldstecher hing'schaut, ob's net vielleicht a Gasbock ist--er hat sich bei der Jagd schon a paarmal verschaut dann aber schreit er: Alte, der g'hört mir, den machst mir am Sonntag mrt einer Rahmsauce!" legt an und bumb! fliegen die Köpf von den Sonnenblumen in der Luft umanander! Dös war a bissel z'hoch!" brummt er, legt noch einmal an und bumb! lassen drei Schritt vor ihm die Blumen die Kövfel hängen. Six'n! Des war wieder a wen'g z'nieder!" schreit er fuchtig und will wieder anlegen. Da ruft sei' Alte, die sich hinter der Hausthüre versteckt hat: Geh, Gottlieö, schieß lieber net mehr, sonst-" Na, was denn sonst? Das Hundö g'wehr geht halt a bissl scharf, aber ich werd'n schon noch treffen!" schnauft der Schusserl, laßt's noch amal knallen und richtig! Jezt waren dem Nachbar seine Fensterscheiben nimmer ganz! Der freche Has aber er muß den Herrn Schusserl schon 'kennt haben sitzt noch immer schön stad beim Kohl. Da ist die Frau Schusserl hin'gangen, hat's Gartenthürt aufg'macht und Bsch! bsck!" hat's den Hasen aussig'jagt. Der Herr Schusserl hat sich aber so g'ärgert, daß er fünf Glaseln Jagdkorn hat abigießen müssen, ehvor er wieder hat weiterlesen können. Am nächsten Tag sitzt der Herr Schusserl wieder bei feiner Jagdzeitung und bei einer neuen Flaschen Kognak, da kommt sei Frau und jammert: Denk Dir, Gottlieb, heut' sitzen gar gleich drei Hasen bei unserm Kohl, und der Dicke von gestern ist auch dabei!" Da hat der Herr Schusserl g'schwind den Kognak aus'trunken, damit er ihn nicht wieder umschmeißt, hat sei Buchsen g'nommen und ist außi in'n Garten. Und wirklich! Da sind die frechen Kerl g'hockt und haben alle die Backen voll g'habt vom guten Kohl, und der Dicke von gestern ist auch dabei g'wesen und hat ihn ang'schaut mit ein' G'sicht, als ob er sagen wollt': Gelt, Schusserl, ich wär' Dir halt recht in a Rahmsauce'" Da hat ihn der Schusserl ganz, c ganz g'nau auf's Korn g'nommen, der Schuß kracht und richtig! Wie der Pulverg'stank sich verzieht, liegt der Dicke am Rücken und kugelt sich vor lauter Schadenfreud'! Jetzt ist aber der Schusserl bös worden und hat hing'feuert, daß ma' von die Sonnenblumen. von die Rosenstück und vom Nachbar seine Fenster schier nix mehr g'sehn hat. Aber alles hat nix g'nutzt; die Haseln waren rein net zum fortbringen. Bis endlich die Frau, so wie gestern, hin'gangen ist und Bsch! bsch!" g'macht hat, sind's mit volle Bäuch davon Sixt Gottlieb!" hat hernach die Frau Schusserl g'sagt, sirt, ich hab' mir's gleich denkt, hättst gestern lieber net g'schossen " Ja, warum denn net? Na ja, weilst jetzt die Haserln erst recht zutraulich g'macht hast!" Der Verschmitzte tfalM. Meine Herren," hub der Förster Krauthubcr an, wenn Sie wieder einmal herzlich lachen wollen, dann lassen Sie sich den neuesten Streich meines Waldls erzählen. Wie ich neulich von einem Rundgang durch Haus und Hof komme, finde ich ein feines Trinkglas, das auf dem Tisch gestanden war, in tausend Trümmern am Boden. Rings umher zerstreutes Spielzeug ließ mich keinen Augenblick darüber im Zweifel, daß nur mein dreijähriger Pepperl der Missethäter sein könne. Als ich um ihm das Unpassende einer solchen Handlungsweise vor die Augen zu halten nach ihm fragte, erklärte das Stubenmädchen zu meiner größten Ueberraschung. daß Pcpperl mit der gnädigen Frau schon vor einer Stunde ausgegangen sei, und daß er heite überhaupt mein Zimmer nicht betreten hatte; wohl aber hätte sie (das Stubenmädchen) die Thüre zu meinem Zimmer offen gelassen, weil Waldl nicht herauszubringen war; sie hätte gedacht, er würde das Zimmer dann schon selbst verlassen. Das hat er nun auch gethan, meine Herren; aber erst nachdem er das Glas kaput geschlagen und Pepperls Spielsachen an den Thatort geschleppt hatte, um den Verdacht auf Pepperl abzuwälzen!-

Weik Vabttlack's Sriireibebriff

5. 270. G.cöhrter Mister Edithor! Sie wisse, daß ich mit den Christ, den rerdollte Rindvieh, in den Tauer von die Zittiehahl gesosse hen. Mir hen gefröre tu biet die Band un es is nor gut, daß mer e wenig viel Licker in uns gehabt hen, wei, ich sin schuhr, mir wäre nur als dodte Leiche aus den verdollte Tauer eraus komme. Unner die Kandischens hen mer aus die Sittjuehschen offKohrs so viel mache müsse, wie mer gekonnt hen. Ich hen mich in e alte Fläck eingeräppt un dabei is die Ehr in den Tauer so sonnig geworde, daß mich fascht der Athem gestappt Hot. Ich hen später ausgefunne, daß es Dost gewese is, awwer ei tell juh, do sin wenigstens sechs Büschels Dost in die alte Fläck gewese. Der Christ Hot gedenkt, es wär en Tornehdo gewese un Hot sein Kopp unner en Desk gesteckt. Nachher Hot er ihn nit mehr heraus bringe könne. Ich hen dann, wie er mich sor Essistens gefragt Hot, ausgefunne, daß er mit sein Kopp in e Sohpbacks gerathe war. Ich hen die Backs kaput ticke wolle, awwer er Hot gesagt, ich sollt mit den Sticke warte, bis er sein Kopp Widder eraus hätt. Do hen ich dann die Backs immer getöhrnt un hen se immer en kleine Pusch gewwe un der Christ Hot dabei gehallert wie en Stier. Wie feinelie die Backs ab war, do Hot der Christ geblut wie e Pick. Wisse Se, der Trubel war, daß inseit die Backs e paar Nägel eraus geguckt hen un die hen ihn sein Mock ganz schrecklich verschkrätscht, awwer do hen ich doch nit helfe könne. Ich hen ja sarrie for ihn gefiehlt, awwer ich sin nit for zu blehme gewese. Den Christ seine Nohs war fast en Jnsch körzer geworde, bikahs se is bei den Törne von die Backs immer von drei von die Nehls gestrocke worde. Seine Jhrs hen auch e ganze Latt gesoffert und ich sin schuhr, wann er mit en Futtruhl nachgemesse hätt, dann hätt er ausgefunne, daß er auch da e ganzes Diel schci war. Seine Schnut die war e Seit. Ich hen ja nur nach mein Totsch gehn könne, awwer danach zu tschotsche muß se geguckt hen, wie zwei uffgeplatzte Pork-Sahsetsches. Well, mer sin in e böse Ficks gewese. er Christ Hot an Mund, Nas uttd Jhrs Naseblute gehatt un Hot gegreint wie e Kalb, was mer von seine Ma weggenomme Hot. Ich hen alles getreit, es komfortehbel for ihn zu mache, awwer es Hot alles kein gut nit gedahn. Ich will heim," Hot er gesagt, ich ''sin kalt." Do hen ich gesagt, do sin ich ccksäcktlie in dieselwe Ficks, un ich sin einige Zeit rettig, e Mohschen zu eckzepte, wie mer aus den verdollte Loch erauskrmme. Es wär mehbie gar keine schlechte Eidie nit, wann du jetzt dein Wetterbieroh starte dehst. Wisse Se, ich hen ihn e wenig tschallie wolle, awwer er Hot zu schlecht gefiehlt un Hot nit emol geschmeilt. Er Hot gedenkt, mer könnte ja mehbie emol hallern, vielleicht daß uns doch Jemand höre deht. Ahlreit, hen ich gesagt, hen mei Droht gekliert un dann hen mer en Haller gestart, der orfel gewese is. Unner ordinerie Zirkumstenzes, des meint, wann mer so ebaut vier Stories nierer zu den Graund gewese wäre, hätt unser Gebrill die ganze Taun aus den beste Schlof verfchrocke, awwer wie die Sach war, do sin mir zwei alleins nur verschrocke. Um die Zeit werd's auch sa verdollt spät Tag un enihau schläft am Krißmeßtag alles länger. Ich hen gefickert, daß mir wenigstens noch fünf Stunde warte mußte, befor daß Jemand an die Stritt komme deht. Uff eemol hen ich e Eidie kriegt. Christ, hen ich gesagt, in den nächste Ruhm is die Feierbell un wann mer autseit das Loch hier komme un die Feierbell ringe könnte, dann könnte mir eckspeckte, daß Jemand komme deht. Do Hot der Christ awwer neie Hoffnung geschöpft. Er Hot gesagt, for Gutneß Seht, laß uns treie. Ich fiehle von den viele Bliebe so wiek, daß ich kaum mei Augedeckel uff halte kann. Mer sin dann in die Darknetz erun getappt, bis mer die Dohr gefunne hen un do hen mer dagege gebombt un gekickt, daß das ganze Bildung geschehkt Hot. Mir Ware ganz desperret un schließlich Hot's en Krach gewwe un die Dohr Hot in Splintersch vor uns gelege. Wie der Wind sin mer autseit gewese un es Hot noch keine Minnit genomme, do Ware mer an die Feierbell. Mir hen se gerunge wie krehsig und mer hen schon von e Distenz den Feier - Diepartement komme höre. Meik, Hot der Christ gesagt, jeßt brauche mir doch gar keine Essistenz mehr. Den Kieh von die Frontdohr hen ich doch. Ich denke, mir besser schnieke fort, sonst komme mer mehbie noch in Trubel, bikahs mir könne doch keine Erksplenehschen gewwe. sonst sin mer blamirt wie alles. Do Host du verdollt recht, hen ich gesagt. Mir sin die Stehrwehs enunner un sin bei e Seitdohr aus die Zittiehahl fort

un so schnell wie möglich heim. Späier hen ich gehört, daß der ganze FeierDiepartement un Bolies - Diepartement ausgerickt war, daß se die Millischia erausgerufe hen un daß in Fäckt die ganze Taun an dieStritt war, mitaus zwei un das Ware mich un der Christ. Se hen osf Kohrs kei Feier gefunne un do hen se e große Jnwestigehschen gestart, for auszufinne, wer die Bells gerunge Hot. Die ganze Zittie Hot geklehmt, daß das nit mit rechte Dinge zugehn debt. Es müßt doch Jemand in den Bilding gewese sein un biseids den Sheriff un den Boliesthierekter hätt' Niemand en Kieh. Well, mir hen off Kohrs kein Wort verlaute losse un bis uff den heutige Dg thut sich die ganze Taun noch den Kopp verbreche, wer in die Krißmeß Nacht den Fei'.? - Diepartement elahrmt hätt. Mit beste Riegahrdö, Juhrs Trulie, Meik Habersack. Eskweier un Sheriff von Apple Jck Holie Terrer Kauntie. lieber den Doppels elbstmord eines Liebespaares in Darmstadt wird berichtet: Der 18jährige Oberprimaner der Darmstäd,'er Wöhlerschule Ludwig Busch und die 23jährige, seit Jahresfrist von ihrem Ehemann getrennt lebende Frau Doctor Lilli Bardorff haben sich gemeinsam auf der Mathildenhöhe bei Darmstadt erschossen, da dem Busch, der vor dem Abiturium stand, vom Schuldirektor wegen seines Liebesverhältnisscs Vorhaltungen gemacht worden waren. Ein G e i st e s k r a n k e r, der kürzlich in Brandenburg a. H. aufgefunden wurde, ist zwei Wochen lang mit einer Leiche auf einem Havelkahn allein gewesen. In der Nähe des Matthias'schen Grundstücks lag der Kahn des Schiffers Christian Ackermann aus Lauenburg a. E. auf der Havel eingefroren. Auf der Fahrt von Berlin nach der Heimath waren die Schiffer vom Frost überrascht worden. ") der Nähe des Kahnes machte sich nun ein starker Leichengeruch geltend, i.nb als man schließlich nachforschte, entdeckte man in der Kajüte die stirk in Verwesung übergegangene Leiche Ackermanns. Sein 60jähriger geistcsgestörter Bruder hatte seit 14 Tagen die etöe auf dem Kahn bewacht. Den oldenburgischen Landtag beschäftigt zur Zeit eine Vorläge, die den Ausbau des Hafens für Fischdampfer in Nordenhanc betrifft, und die insofern interessant ist, als hier die staatlick Regierung und eine Privatgesellschaft in sehr glücklicher Weise zusammenwirken. Der Staat will nämlich den Fischereihafen noch weiter ausbauen und ihn dann der Fischereigesellschaft Nordsee in Pacht geben, wogegen diese Gesellschaft sich außer der Zahlung der Pachtsumme auch zur Instandhaltung der Anlagen auf die Dauer des Pachtverhältnisses verpflichtet. Nicht am wenigsten dem Entgegenkommen der oldenburgischen Regierung ist es zu danken, daß die Gesellschaft Nordsee sich in sehr befriedigender Weise entwickeln, die Zahl ihrerTampfer erheblich vermehren und das Schiffsmaterial verbessern konnte.

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