Indiana Tribüne, Volume 26, Number 119, Indianapolis, Marion County, 10 January 1903 — Page 6
6 Inviana Tribünr, 10. Januar 1908
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(fiiropaissfif Zlnstöschan. "gprornrta Brandenburg. Berlin. Dem Präsidenten bet Bundesamts für das Heimathswesen, Wirklichen Geheimen Rath Weymann, ist- bei seiner Versetzung in den Ruhestand der Kronen-Orden erster Klasse verliehen worden. Bankier Adolf Moser hier erhielt den Charakter als Kommerzienrath. Vor dem Hause Artilleriestraße 9 lief die neunjährige Tochter des Sckankwirths Eduard Herwig gegen eine Droschke, gerieth unter die Räder und zog sich bedeutende Verletzungen zu. Concurs angemeldet haben: Schuhmachermeister Gustav Arendt, Kastanien - Allee 25; Kaufmann Jsidvr Hirsch, Spenerstratze 2; Kaufmann Georg Friedländer, Heiligeqeiststraße 47; Kaufmann Karl Birn, Dresdenstraße 88 89; Restaurateur W Hoffmann. Große Frankfurterstra' jß; H. Heinrich, in Firma Gebrüder Birkenbach, Badstraße 38 39; Lübnitz und Reese, Bellealliancestraße 82. und Tischlermeister Albert Fülle, Fruchtstraße 35. Durch einen Sturz aus dem Fenster ist das 25jährige Dienstmädchen Anna Schönberg, das in "dem Pensionat von Tischler im 3. Stock des Hauses Neue Friedrichstraße 71 angestellt war, tödtlich verunglückt. Im Alter von 80 Jahren ist der Rentner G. Bormann, früher einer der tüchtigsten Tischlermeister Berlins, gestorben. Die 65 Jahre alte Arveiterwittwe Wilhelmine Päpke. geb. Sellbrandt.' die bei ihrem Schwiegersohne, dem Tischler Baumann, in der Grunewaldstraße 119 wohnte, zündete im Nachtkleid ein Licht an. Hierbei fing ihre Jacke Feuer. Bevor dieses mit Bettdecken erstickt werden sonnte, war die alte Frau schon so schwer verbrannt, daß sie starb. Im Arbeitssaale der Telephonfabrik von Mix und Genest in der Bülowstratze schnitt sich der 20 Jahre alte Mechaniker Erich Vogt, der Sohn eines Werkmeisters aus der Goethestraße zu Charlottenburg, den Hals bis auf den Wirbelknoch?n durch. Der junge Mann, der leidend war, starb an Verblutung. Charlottenburg. Auf dem vierstöckigen Hause Kaiser Friedrichstraße 86 war der 33 Jahre alteDachdecker Richard Feyerabend von hier mit Besserungsarbeiten beschäftigt. Durch einen Fehltritt stürmte er plötzlich in die Tiefe und blieb mit zerschmettertem Schädel todt auf dem gepflasterten Hofe liegen. Polizei-Assessor Dr. jur. Welsch wurde zum Polizeirath ernannt. Deutsch - W i l m e r s d o r f. Amtswachtmeister Wilhelm Schmidt feierte sein 30jähriaes und sein Stationsassistent Babel sein 25jähriges Dienstjubiläum. Brandenburg. Für vk?i jährige treue Dienste ist der Aufwärterin Wittwe Louise Gartz. geborene Schwarz.Kircbhofstraße 26 vier wohn-
haft, von der Kaiserin ein golde::-s Kreuz nebst Diplom verliehen worden. K o e p e n i ck. Dem 5)olzhändler Lisseschen Ehepaare von hier, welches die goldene Hochzeit feiern wollte, war vom Kaiser die Ehejubiläumsmedaille verliehen worden. Leider konnte die Medaille und das Kaiserliche Glückwunschschreiben nicht behändigt werden, da Frau Lisse wenige Tage vor dem Fest verstarb. Werkmeister Gustav Haller beging mit seiner Frau die silberne Hochzeit. P a n k o w. Beim Spielen brach sich die 11jährige Margarethe Hahn ein Bein. Straßenbahnschaffner Otto Modrow von hier feierte sein 25jähriges Dienstjubiläum. Rummelsburg. Direktor Jahnke vom hiesigen Waisenhause feierte mit seiner Ehefrau Anna, geb. Heinrich, das Fest der silbernen Hochzeit. Sein 25jähriges Jubiläum im Staats- und Gemeindedienste beging der Magistrats-Bureau-Assistent Eduard Horn von hier. Schöneberg. Wegen Raubes wurde der Buchhalter Richard Classen von hier verhaftet. Jgxovin$ Hstprouhen. Königsberg. In Cimcurs geriethen: Kaufmann Otto Liehländer, Schlossermeister Emil Witt und Kaufmann Hans Forstreuter. Die Frau des Amtsgerichttsraths Neumann in Lyck und deren 25jährige Tochter Edith standen vor der hiesigen Strafkammer unter der Anklage einer grcßen Zahl von Betrügereien und Unterschlagungen, neben ihnen der Techniker Off wögen Beihilfe. Mutter und Tochter wurden zu je sechs Monaten, Off zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt. Braunsberg. Einem Brande fiel das Haus des Glasermeisters Hader zum Opfer. G o l d a p. Bei der Stadtverordnetenwahl wurden gewählt: In der dritten Abtheilung Schuhmachermeister Franz, Kaufmann Krieger, Gerichtssekretär Bolz und Rechtsanwalt Carganico, in der zweiten Abtheilung Rendant Heeder, Rentier Tettenborn und Uhrmacher Mindte, in der ersten Abtheilung Hotelbescher Krech. Kaufmann Müller und Meiereibesitzer Uffhausen. Kaukehmen. Feuer zerstörte das Wohngebäude der Grundbesitzerin Adomeit. M a r g g r a b o w a. Bei der Wahl für die Stadtverordneten-Versamm-lung wurden Gutsbesitzer Papendieck und Arzt Dr. Michauk in der 1. Ab
theilung, Kaufmann Beyer und Kaufmann Korries in der 2. Abtheilung, Kaufmann C. Brodowsky in der 3. Abtheilung wieder-, Bäckermeister Jakudzick in der 3. Abtheilung neugewäFU. Bei der Ersatzwahl wählte die 1. Abtheilung Kaufmann Johannes Fleischer. P r. - H o l l a n d. Auf dem Gute Auguitten, Besitzer von Minningerode, brach Feuer aus. Ochsenstall und Schafstall brannten ab. Tilsit. Bei der Wahl der 3. Abtheilung wurden zu Stadtverordneten gewählt Rektor Dorn. Schmiedemeister Endrejat, Rentier Klammer, Bäckermeister Julius Behrendt und Tischlermeister Julius Schimansky, in der 2. Abtheilung v. Mauderode. Lippold. Schlagowsky, Deskau, Bräude, Heske und Dünckel. Kaufmann Gustav Westvhal gerieth in Concurs. Toussainen. Hier wurde der Lieutenant v. Hülsen vom 2. Bata'llon des Infanterie - Regiments No. 41 erschossen aufgefunden. Der Grund zu diesem Selbstmord ist eine bedeutende Wechselschuld, die der junge Officier für einen Freund eingegangen war und die er am Verfalltage nicht decken konnte. Zfrov'.nz Westpreußen. D a n z i g. Selbstmord verübte die 35jährige Tochter Lina des in der Paradiesgasse wohnenden Rentiers Uhlich. Elbing. Dem LandgerichtsPräsidenten Geheimer Ober - Justizrath Dorendorf Hierselbst ist aus Anlaß seines 50jährigen Amtsjubiläums der Rothe Adler - Orden zweiter Klasse mit Eichenlaub verliehen worden. F l a t o w. Hier fanden die Stadtverordnetenwahlen statt; es wurden in der 1. Abtheilung Kaufmann Kahnemann, in der 2. Zimmermeister Radtke und Bäckermeister Quandt wiedergewählt; in der 3. Abtheilung Gerichtsrendant Topolewski neugewählt. Graudenz. Lehrer a. D. Zicbell hier feierte die goldene Hochzeit; aus diesem Anlaß ist ihm die Ehejubiläumsmedaille verliehen worden. K o n i tz. Kreisarzt a. D. Medizinalrath Dr. Gustav Müller hier erhitzlt den Rothen Adler - Orden dritter Klasse mit derSchleife. In einer Sitzung des hiesigen Bürgervereins wurde Kaufmann Simon Busse, jetzt in Danzig. der viele Jahre VorstandsMitglied war, zum Ehrenmitglied ernannt. Landeck. In der Stadtverordneten - Wahl sind gewählt worden: in ver 3. AbtheilungGastwirth Schwalbe und Bäckermeister Rieß, in der 2. Abtheilung Dr. Schultz und Schmiedemeister Templin, in der 1. Abtheilung Apothekenbesitzer Hollatz. S ch ö n e ck. An Stelle des durch seinen Concurs ausgeschiedenen früheren Molkereibesitzers Hennings wurde in der 2. Abtheilung UhrmacherReeske um Stadtverordneten gewählt. sollen it. Der Kaiser hat genehmigt, daß er bei der Taufe des siebeuten Sohnes des Ziegeleiarbeiters Hermann Heioebrunn Hierselbst als Pathe in das Kirchenbuch eingetragen wird. gvovxn$ ommextx. Stettin. Im Bezirk der hiesigen Provinzial - Steuerdirektion und die Kataster Kontrolleure Fengler in Koslin, Gauhl in Schivelbein. Schneider hier und Zeidler in Bütow zu Steuerinspektoren ernannt worden. Im Alter von fast 93Jahren starb hier der Kaufmann Herr I. C. Dieren. Wegen Brandstiftung verurtheilte das hiesige Schwurgericht den 33 Jahre alten Arbeiter Hermann Backer zu 2A Jahren Zuchthaus. G e r s d o r f. Das GohrscheWohnHaus ging in Flammen auf. G l e n d e l i n. Feuer zerstörte den Stall des Hofbesitzers Kaldorf. Gr e i f e n b c r g. Der älteste Richter erster Instanz im preußischen Staate. Amtsgerichtsrath Heck hierselbst, der seit 1850 im Justizdienste steht, tritt in den Ruhestand. 1 G r e i f s w a l d e. Geheimer Medizinalrath Professor Dr. Leonard Landois ist hier nach längerem Krankenlager an Brustfellentzündung gestorben. Jakobshagen. Ihre goldene Hochzeit feierten die Hausbesitzer Michael Heinschen Eheleute. K a m m i n. Eheleute Ph. Michaelis begingen ihr goldenes Ehejubiläum. K e m p e n d o r f. Das Wohnhaus des Arbeiters Scbulze brannte nieder. Körlin. Stadtältester Stadtrath Härtung feierte mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. K o l b e r g. Zu Stadtverordneter! wurden in der 3. Abtheilung Rentier Fröhlich und Gärtnereibesitzer Callies gewählt. Die Stärkefabrik in Roman, der Frau Rittergutsbesitzer Hoffmann gehörig, brannte nieder. Lauenburg. Die Scheune des Kapellmeisters Gath ist niedergebrannt. L u p o w. Hier wurde die älteste Einwohnerin des Ortes zur letzten Ruhe bestattet. Es ist dies die verwittwete Adam, geb. Ueick, die am 10. August l. I. ihr hundertstes Lebensjähr vollendete. S e l l b e r g. Der Altsitzer Wil Helm Bahr'sche Ehepaar konnte das Fest der diamantenen Hochzeit begehen. Pastor Wenzel in Pollnow segnete das Jubelpaar ein und überreicht
rn Eveiuvilaumsmedame.
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4 Haus, Hof und Knlö M"K:K H4"KHKMM L e g i r t e Suppe. Eine Poriii I Reis wird weich gekocht und durch ein sieb geschlagen, ebenso eine But-ter-Einbrenne. Beides koche man in einer kräftigen Brühe auf. Bevor man die Suppe aufgibt, rühre man sie mit Eigelb und süßcr Sahne ab. Fen st er- und Spiegelscheiden werden am einfachsten und schnellsten blank, wenn man sie nach dem Waschen und Abtrocknen nochmals mit einem Klümpchen Seidenpapier abreibt. Dasselbe hinterläßt nicht eine Spur von Flecken, wie das bei Tüchern etc. unvermeidlich. Spielkarten lassen sich folgendermaßen reinigen: Ein leinenes Tuch befeuchtet man mit einigen Tropfen Eau de Cologne und reibt damit die Spielkarten leicht ab. Nun läßt man die Karten etwas trocknen und reibt dann mit einem anderen Tuche nach. Durch das Nachrciben erhalten die Karten ihren ursprünglichen Glanz und haben dann nahezu das Aussehen neuer Karten. Vorsicht mit Erdöll a m p e n. Man sollte nie eine Lampe während des Brennens füllen, sondern es sich zur Regel machen, die Lampen gleich Morgens nach dem Waschen des Frühstückgeschirrs in Stand zu setzen, und sich sogleich überzeugen, ob sie auch gut und rein brennen. Wie viel Verstimmimgen und Verdruß können dadurch vermieden werden und wenn es auch nur Kleinigkeiten sind, so tragen sie doch viel dazu bei, alle bei guter Laune zu erhalten. Eichenrindenthee ist leider den meisten Leuten ganz unbekannt und wäre doch für viele Tausende ein Herrliches Hausmittel. Recht schwächliche Naturen sollen jeden Morgen und Abend zwei bis drei Löffel voll Eichenrindenthee trinken; er kräftigt, wie kaum ein Mittel, ist gut zu trinken, widersteht nicht, macht leicht und vehaglich. Er wirkt noch besser, wenn etwas Wein daran kommt, ganz besonders wirksam aber ist dieser Thee, wenn etwas Honig beigemischt, selbst damit gesotten wird. L i n d a u e r Fleisch. Ein gut abgelegenes, saftiges Stück Rindfleisch wird geklopft, mit Gewürz, Peffer und Salz angerieben und in einer Beize von Essig und Zwiebeln zwei Tage unter öfterem Wenden liegen gelassen. Nun wird der Braten in der Beize und Speck gut gedünstet und, wenn er halbweich ist, herausgenommen. die Beize passirt und mit etwas dunkler Einbrenne, etwas gebranntem Zucker und Weißwein verkocht, das Fleisch nochmals hineingegeben und mit Rosinen, Citronenschalen, gehackten Mandeln und einem Gläschen Kirschwaffer verkocht. Schweineohren frikass i r t. Man kocht die Schweineohren scharf aus dem Salz und schneidet sie in beliebig kleine Stücke. In einem Tigel läßt man ein Stück Butter mit einer Zwiebel kochend heiß werden, legt die zerschnittenen Ohren dazu und läßt sie auf schwachem Feuer, zugedeckt, eine Weile dämpfen. Dann thut man ein Glas Weißwein, ein paar Löffel Essig, Citronenschale und Muskatblume dazu und läßt alles zusammen durchschmoren, gießt noch etwas Fleischbrühe dazu und zieht die Brühe zuletzt mit dre' Eidottern und einem Theelöffel voll Mehl ab, worauf man sie über die Ohren anrichtet. Bei der Aufbewahrung der Speisezwiebeln hat man darauf zu achten, daß die Zwiebeln an einem luftigen trockenen Ort in dünnen Lagen aufgeschüttet werden. Alle faulen, angestoßenen oder anderweitig verletzten Zwiebeln müssen rechtzeitig ausgelesen werdA. Besser W das Aufhängen inBünockn oder Netzen, damit die Luft von en Seiten Zutritt hat. Bei großen engen ist dies leider mcht immer äußeren Schalen, sführbar. Die ie sogenannten Häute, dürfen nicht entfernt werden, weil sie gewniermaßen einen Schutz für die Zwiebel bilden. An regnerischen Tagen wird Gas Sortiren vorgenommen und zwar in zwei oder drei Größen. Die großen Zwiebeln müssen zuerst verbrancht werden, denn sie halten sich am schlechtesten. Etwas üöer Goldfische. Die Goldfische haben namentlich im Winter viel unter unzweckmäßiger BeHandlung zu leiden, denn nur wenig ist es bekannt, daß sie in den Monaten Dezember, Januar, Februar gar keines Futters bedürfen. In diesen vier Monaten also kann die Fütterung ganz eingestellt werden, da durch die Futteraufnahme leicht eine für die Fische tödtliche Verstopfung herbeigeführt werden kann. Dagegen ist den Goldfischen auck im Winter alle zwei Tage frisches Wasser zu geben, wobei darauf zu achten ist, daß das reine Wasser möglichst dieselbe Temperatur hat wie das alte; jenes ist zu dem Zwecke längere Zeit vorher in dem Zimmer aufzustellen, in dem sich der Goldfischbehälter befindet, damit es durch die Zimmcrwärme die richtige Temperatur erhält. Es sei noch bemerkt, daß in den Monaten März. April und Mai, also den auf die Fastenperiodc folgenden, nur sehr wenig und erst allmälig mehr Futter gereicht werden darf, weil sich der Verdauungsapparat des Fisches erst wieder an die Futteraufnähme gewöhnen mutz.
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Inland 4 $j.:M:: m Gesunder Schlaf. In einer Vorstadt von Des Moines. Ja., sprengten letzthin an einem Morgen Einbrecher in einer Apotheke den Geldschrank mit Dynamit und stahlen $3&X) in baarem Gelde und Checks. Die über der Apotheke wohnenden Leute wurden durch die Explosion nickt aus dem Schlafe erweckt. In einem brennenden Wagen gefangen. Zwei Töchter des Milchmannes Gilsdorf unfern Winona, Minn., waren neulich zur Stadt gefahren, um den Kunden die Milch abzuliefern. Der Wagen hatte ein Dach und nur eine Thür an der Seite. In dem Wagen befand sich ein kleiner Ofen, um die Insassen warm zu halten und die Milch vom Ges.ieren zu bewahren. Als sie auf dem Rückwege nur eine kurze Entfernung von dem elterlichen Hause waren, ginyen die Pferde durch und warfen den Wagen um, der so fiel, daß die Thür, der einzige Ausgang, auf dem Boden lag. Der Ofen fiel um und setzte das Holzwerk in Brand. Mit rasender Geschwindigkeit schleppten die wilden Pferde das brennende Fuhrwerk über die Landstraße, vergebens bemühten sich die gefangenen Mädchen, das Feuer zu löschen. Plötzlich riß das Geschirr, und der Wagen kam zum Stehen. Der Vater, der den Unfall mit angesehen hatte, eilte herbei und befreite die Mädchen aus ihrer gefährlichen Lage. Amputirte Hand als Beweismaterial. Dem Wisconsiner Mitgliede des Ver. StaatenRepräsentantenhauses in Washington, D. C., Vrown, wurde kürzlich an einem Morgen ein Packet überreicht, welches zur nicht angenehmen Ueberraschung des Empfängers eine in Baumwolle eingewickelte, amputirte menschliche Hand enthielt. Ein beifolgender Brief klärte dü' Sache auf. Die Hand kam von Adam Goshege, einem Konstituente Bronns und alten Soldaten, weleher wünschte, daß die Hand den Pen-sions-Examinatoren vorgelegt werde. Während er der Armee angehörte, hatte er einen Schuß in die Hand bekommen, welche in Folge dessen amputirt werden mußte und welche Goshege in Spiritus präservirt hat. Brown übergab das Beweisstück zunächst einem Kühlhause. Wil. gewordene" Lok o m o t i v e. Als jüngst der Lokomotivführer Callahan mit einer Rangirmaschine von Liberty, Ind., nach College Grove fahren wollte, um einem Güterzug Vorspanndienste zu leisten, wurde die Maschine an einer Weiche, wo sie zurückfahren sollte, unlenkbat. Die Maschine fuhr weiter und rannte einen Güterzug an, so daß zwei Lokomotiven zertrümmert wurden. Hierauf fuhr die Rangirmaschine mit einer Gcschwindigkeit von 60 Meilen zurück und rannte einen anderen Güterzug an, wieder zwei Lokomotiven zertrümmernd. Zwei Mann, der Bremser Foley und der Heizer Osborne kamen bei diesen Zusammenstößen um's Leben, und zwei andere Leute wurden schwer verletzt. Äeloynte TYtersreund i n. Die Präsidentin des Heims für herrenlose Hunde und Katzen in Chicago, Frau C. A. White, erhielt jüngst von ihrem 70jährigen Oheim, dem Kapitän H. Launder in Washington, D. C., die Mittheilung, daß er sie wegen ihrer Thierfreundlichkcit zur alleinigen Erben seines Vermögens von mehr als M0,000 eingesetzt habe. Die Familie hatte seit langen Jahren nichts von diesem Oheim gehört; vor einiger Zeit erschien aber anläßlich einer Besprechung ihrer Thätigkeit zum Wohl der Thiere Frau Whites Porträt in einem Chicagoer Blatte. Dies kam auch Launder zu Gesicht und bewog ihn, das gute Herz seiner Nichte in der erwähnten Weise zu belohnen. Wackeliges Staatshaus. Fachmännische Untersuchungen haben ergeben, daß das Staatshaus zu Trenton, N. I., dem Zusammenbruch entgegengeht, wenn nicht baldigst Abhilfe getroffen wird. Zu wiederholten Malen fielen in dem Senatssaale Theile der Decke herunter, und endlich beauftragte man den Architekten Poole mit einer gründlichen Untersuchung des Gebäudes. Der Genannte fand, daß der Saal sich senkt, weil die Träger von Holz anstatt von Eisen sind und außerdem schlecht verbunden wurden. Der Architekt erklärte, daß es die höchste Zeit sei, die Mängel abzustellen, sonst könnte eine furchtbare Katastrophe eintreten. Es wird nun eine Reihe eiserner Träger mit sicherer Verklammerung eingesetzt werden. Dreißigjähriger Wetta u s t r a g. Im Alter von 70 Iahren ist unlängst in Oceanic, N. I., der reiche Sonderling Owen McCarton gestorben. Als im Jahre 1872 Grant und Greeley sich um das Präsidentenamt bewarben, machte er sich durch eine Wette verbindlich, falls Grant erwählt werden sollte, nie in seinem Leben sein Haus zu verlassen, ausgenommen zur Nachtzeit. Grant trug bei der Wahl bekanntlich den Sieg daSon, und McCaUon kam seiner Verpflichtung gewissenhaft nach. Vor fünf Jahren kam in seiner Wohnung ein Feuer zum Ausbruch, und es schien, als ob er gezwungen werden würde, sein Versprechen zu brechen, doch die Flammen konnten gelöscht werden, ehe seine Person in Gefahr schwebte.
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