Indiana Tribüne, Volume 26, Number 119, Indianapolis, Marion County, 10 January 1903 — Page 4

Jnoiana ittbunc, 10. Januar 1903.

Indiana Tribüne. Herausgegeben von der Sutembttg Ts. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thndium Präsident Geschäftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPH0E 269 fentered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Das arme Venezuela. Nur dem Zwange folgend nimmt Präsident Castro die Bedingungen, welche ihm die Mächte gestellt haben, an so sagt er, und man kann's ihm glauben. Nur dem Zwange folgend bezahlen döse Schuldner ihre Schulden, aber nur wohl wenigen fällt es ein, sich damit zu brüsten und zwar den Abgefeimten. Die arme Republik Venezuela hatte schon seit Jahren das Pech, von ihren Regierungsbeamten zu persönlicher Bereicherung ausgesaugt zu werden. Zwischen den Raubzügen der Revolutionäre und den Ausbeutungen durch gewissenlose Präsidenten ist Venezuela, welches so reich von der Natur bedacht ist, verarmt. Selbst die unerschöpflichen Hilfsquellen an Mineralien, Früchten, Kaffeeplantagen x. vermochten der Habsucht der Präsidenten und deren Günstlinge nicht länger Stand zu halten. Mit riesigen in die Millionen lausenden Vermögen leben zwei der Vorgänger Castro's in Paris. Es ist notorisch, daß keiner von den Beiden irgend welch? Mittel hatte, als er das Präsidentenamt antrat. Dab diese Ausbeuter des Volkes für die Revolutionen. welche das Land fast ununterkrochen beunruhigen, verantwortlich find, steht außer Frage. Es wäre ein Glück für Venezuela, wenn General Matos, der Führer der Revolution, siegreich sein und den Präsidenten Castro zum Teufel jagen würde. Mit Matos Würden die Mächte, da er ls ehrlicher Patriot bekannt ist, bald ein zufriedenstellendes Uebereinkommen treffen. Die Geschichte der Revolutionen, die Venezuela verwüsteten, ist beinahe unglaublich. Der erste Präsident der Republik V?czuela, Jose Antonio Paez, ein Ge- ' neral des Bolivar'schen ,reiheitsheeres, richtete sein Hauptaugenmerk auf die Erhaltung von Ruhe und Frieden, seine Herrlichkeit war aber nur von kurzer Dauer. Er wurde im Jahre 1835 während eines Bürgerkrieges von Vargas gestürzt, der vier Jahre später aber wieder Paez weichen mußte. Dem General Paez wurden die Zügel der Regierung durch Carlos Soublette entwunden, unter dem im Jahre 1843 eine Verfafsungsreform und 1845 ein Vertrag mit Spanien zustande kam, in dem die Unabhängigkeit der venezolanischen Republik seitens der Madrider Regierung anerkannt wurde. Jnzwischen hatten sich die Feindftligkeiten zwischen den Weißen und Farbigen derart zugespitzt, daß im Jahre 1846 ein blutiger Rassenkrieg zum Ausbruche kam. Paez trat wieder an die Spitze des Landes und stellte mit dictatorischen Gewaltmitteln den äußeren Frieden wieder her. Am 20. Januar 1847 maßte sich Tadeo Monagas die Präsidentenwürde an und ließ, als er erfuhr, daß die Mehrheit im Congreß gegen ihn zu stimmen beabsichtigte, die Abgeordneten unter Blutvergießen auseinander tret den, nahm Paez, der ein Pronuncia mento gegen ihn erließ, gefangen und zwang ihn, das Land zu verlaffen. Am 20. Jannar 1851 trat Gregorio Monagas, ein Bruder Tadeo Monagas's, an die Spitze des Staates. Am 25. Mai desselben Jahres brach aber wieder eine Revolution aus, die ihre Spitze gegen die Dynastie Monagas" richtete. Es gelang den beiden Dynaften", den Aufstand zu unterdrücken ; und im Jahre 1855 ließ sich der Abwechselung halber wieder Tadeo Monagas zum Präsidenten wählen. Im Jahre 1868 erhob aber der General Castro die Fahne des Aufftandes und zwang die Monagas zum Rücktritt. Am 29. Januar verkündete Castro dem Lande eine neue Verfassung, das hin derte aber nicht, daß er im August be reits wieder gestürzt wurde. Im April 1860 wähe der Congreß Tovar zum Präsidenten. Deffen Regiernng wurde aber durch die Unruhen der Föderaliften derart geftört, daß sie nur einige Monate dauerte. Im August 1860 ward Paez als Diktator ausgerufen. Da die Föderalisten aber auf ihrem Widerstande lxharrten, kam es zu

einem Bürgerkriege, der sich bis zum Jahre 1863 hinauszog. Im Februar 1868 brach aber wieder und zwar dies mal auf Anstiften der Conservativen, eine weitverzweigte Revolution aus. Falcon floh. Der Jnsurgenten-Gene-ral Monagas bemächtigte sich der Hauptstadt Caracas und ließ sich zum Präsidenten wählen, starb aber kurze Zeit darauf. Wieder verwüstete ein Bürgerkrieg das Land, bis der General Guzman Blanco im April 1870 nach wechselvollen Kämpfen in Caracas einzog und sich zum provisorischen Präsidenten der Republik erklärte. Bis zum 20. Februar 1873 regierte er mit diktatarischer Gewalt und ward dann auf vier Jahre zum Präsidenten gewählt. Blanco versuchte vergeblich die furchtbar verfahrenen Finanzen des Landes auf eine gesunde Grundlage zu dringen. Bei seinen eigenen gelang es ihm vortrefflich. Er lebt mit seinen venezol. Millionen in Paris. Ihm folgten in kurzer Reihenfolge drei andere Präsidenten, bis ihn im Jahre 1884 wieder eine Revolution an die Spitze des Landes brachte. Blanco folgten Crespo Lopez, welcher über 3 Millionen Dollar während seiner kurzen Amtszeit erwarb. Paul und Palacio, welch' letzterer die Verfassung von 1881 über den Haufen zu werfen versuchte und dafür im Jahre 1892 durch Crespo aus dem Lande vertrieben wurde, nachdem er $4,000,000 in seiner 14 monatlichen Amtszeit dem Lande abgesaugt hatte. Auch er amüsirt sich in Paris. Crespo warf sich unter dem Namen eines provisorischen Präsidenten zum Diktator auf und wurde im Jahre 1894 zum Präsidenten gewählt. Um diese Zeit erhielt das venezolanische Volk wieder einmal eine neue Verfassung. Crespo wurde dann von Andrade und Andrade von dem gegenwärtigen Präsidenten Castro gestürzt. Wann dieser sich in Paris etabliren wird ist nur eine Frage der Zeit.

Die Kreuzungsfrage scheint dem Mayor quer zu gehen, er hat bis jetzt sein Comite noch nicht ernennen können. In Illinois geht der Generalan walt dem Kohlensyndikat energisch zu Leibe es wäre an bei Zeit, daß unser Generalanwalt einspringt. Senator Matson reichte gestern die Vorlage zur Anschaffung von StimmMaschinen ein die Vorlage sollte schleunigst zur Berathung kommen und angenommen werden. Die Gerichte scheinen nun auch endlich einmal den großen Hazardspielern an den Kragen gehen zu wollen. Ein Chicagoer Bundesrichter erklärte die durch einen Corner" in die Höhe getriebenen Werthe als fabelhaft und ordnete Abnechnung zu vernunftgemäßen Preise an. Auf der Londoner Vörse verbreitete ein Spaßvogel die Nachricht, daß Chamberlain in Süd-Afrika von einer meuchelmörderischen Kugel getroffen worden sei. Die Werthe fielen natürlich augenblicklich, bis ein mehr kaltblutiger Börsianer entdeckte, daß die Nachricht eine Ente war. Immer noch versuchen die Kohlenbarone der Schiedsgerichts - Commisfion zu beweisen, daß sie ihre Arbeiter zur Verzweiflung und Gewaltthätigkeit getrieben haben. Sie geben sich vergebliche Mühe, denn es ist schon allbe kannt. Ihre eigenen Gesetzübertretungen werden nicht erwähnt, wohl weil dieselben auf die Habgier zurückzuführen sind das blutig schlagen ist auch nicht so vornehm wie das Blutsaugen. Ein statistischer Bericht aus W?en zeigt, daß die schöne Stadt ihren alten Ruf bewährt. Es fanden dort im letzten Jahre 453 Selbstmorde und .67 Selbstmordversuche statt. Hunger und Liebe waren die Hauptmotive. Unter den Selbstmord-Candidaten wurden 160 durch unglückliche Liebe, 158 durch Hunger zur Verzweiflung gebracht, 127 waren geistesgestört, 72 hatten Unglück in der Ehe und wegen finanzieller Verluste waren 19 Selbstmorde begangen worden. Von den Selbstmördern erhängten sich 160, 148 wählten die Kugel, 50 gingen in's Waffer und 35 nahmen Gift. Der Bericht erwähnt nicht wie viele von den 160 .unglücklich Verliebten, die sich umbrachten weil sie sich nicht kriegten, Selbstmord begangen haben würden wenn fie sich gekriegt hätten.

DaS Eicrfrcffen der Hübncr. Wie das Federfressen wohl ausschließlich nur bei eingesperrten Hühnern vorkommt, oder wenigstens in der Zeit der Einsperrung gelernt wurde, so kommt auch das Eierfressen meist bei solchen Hühnern vor, die eingesperrt gehalten und ist in diesem Falle meist der Mangel an Kalk die Ursache. Als ein sicheres Vorbeuge- und gleichzeitig Heilmittel ist also in erster Linie die Verabreichung einer genügenden Menge Kalk zu empfehlen. Sollte solcher wider Erwarten nicht in hinreichendeck Maße genommen werden,, da die Thiere gegen den frischen Kalk in vielen Fällen Widerwillen zeigen, so empfiehlt es sich, Kalk unter das Weichfutter zu mischen und eine Kleinigkeit (etwa eine Haselnuß groß) Kalk unter das Trinkwasser zu rühren. Doch sei hier bemerkt, daß man des Guten auch zu viel thun kann, denn es kann durch zu reichliche Kalkfütterung bewirkt werden, daß die Kalkschale der Eier zu fest wird, und das ist bei Bruteiern ebenso schädlich als wenn sie zu dünn ist. Eier mit dünner Schale werden von der Brüterin zertreten beziehungsweise zerdrückt und aus den Eiern mit gar zu dicker Schale können die Kücken nicht ausschlüpfen. Es sei jedoch damit nicht gesagt, daß der Grund, warum die Hühner schalenlose Eier oder solche mit ganz dünner Kalkschale legen, immer in einem Mangel an kalkhaltiger Nahrung zu suchen sei, er kann auch die direkte Folge von Eileitererkrankungen sein, die entweder ohne Schuld des Züchters oder durch dieselbe hervorgerufen werden. Der Züchter kann es selbst verschulden, wenn er gar zu stark füttert, besonders mit Fleisch. In der Regel nehmen die Thiere nur so viel Futter, als sie benöthigen; aber wenn man ihnen Leckerbissen bietet und nach der Sättigung der Thiere noch mit gern genommenen Sachen kommt, dann nehmen sie mehr, als ihnen zuträglich ist. Durch die gar zu reichlichen, eiweißhaltigen Nährstoffe werden die Eikeime zu schneller Entwickelung gebracht und der Eileiter hat nicht Kraft und Zeit genug, für die rasch aufeinander folgenden Eier Kalk zu fabriziren. Es ist nicht genug, daß den Thieren Kalk in hinreichendem Maße gegeben wird, der Organismus muß auch Zeit haben, den Kalk zu verarbeiten. Fehlt hierzu die Zeit, dann sind weichschalige oder Fließeier die unausbleibliche Folge. In solchen Fällen wird es also nichts nützen, auf dem Wege gesteigerter Kalkzufuhr das Uebel beheben zu wollen, hier führt geregelte Diät, Körner und Grünfutter in nicht zu großen Quantitäten und Vermeidung allen Fleisch- wie Reizfutters zum Ziel. Abhilfe muß aber auch hier geschaffen werden, denn die Erfahrung lehrt, daß gerade durch weichschalige oder schalenlose Eier das Uebel des Eierfressens herbeigeführt wird. Vielfach wird aber auch das Eierfressen den Thieren durch den Geflügelzüchter förmlich angewöhnt, indem sich derselbe vielfach nicht der kleinen Mühe unterzieht, di.e Eierschalen, bevor er sie seinen Thieren zu fressen vorwirft, entsprechend zu zerkleinern. Befindet sich dann zufällig an solchen Eierschalen noch etwas Eiweiß, das den Hühnern besonders mundet, dann ist das Uebel schon geschehen, indem sich die Hühner dann nicht mehr davon abhalten lassen, auch anderen Eiern zu Leibe zu gehen, und wo ein Huhn frißt, laufen die anderen hinzu und bald wird sich die ganze Hühnerschaar die Unart des Eierfrcssens angewohnt haben. Beschränkt sich dieses Laster zunächst nur auf ein Huhn, so ist ein Einsperren des Attentäters in einem dunklen Raum, und zwar auf mehrere, bs acht oder neun Tage, von dem gewünschten Erfolg. Schlägt diese Kur nicht an, oder befürchtet man eine Ansteckung der übrigen Hühner die meist bei größeren Beständen leicht gegeben ist so ist der Suppcntopf das einzige RadikalMittel. Sind schon mehrere Hühner von dieser Urmrt angesteckt, und wünscht man dieselbrn seinem Geflügelhofe unter Umständen zu erhalten, so muß man mit allen Mitteln diesem Uebel zu steuern suchen. So sind in erster Linie Porzeuaneier als Nesteier zu verwenden und die gelegten Eier möglichst oft im Tage aus dem Neste zu entfernen. Versucht dann ein Huhn an dem Porzellanei seinen Schnabel, so wird es bald von der Nutzlosigkeit seines Beginnens überzeugt sein. Auch kann man einige Eier ausblasen und sie, mit gestoßenem Pfeffer oder einem starken Absud von Teufelsdreck gefüllt, den Hühnern zum Fressen in den Weg legen. Dieselben werden über den beißenden oder bitteren Inhalt dieser Eier wenig erfreut sein und dadurch in den meisten Fällen gleichfalls von dem Uebel s Eierfressens im? werden.

Eine verdorbene Tischplatte wieder herzu st e 1 l e . Die betreffende Stelle der Mahagoniplatte wird zuerst mit zweifach mit Wasser verdünntem Salmiakgeist mittelst Leinen-Bäuschchens drei bis vier Mal abgerieben und jedesmal trocknen aelassen. Dcmn scklicnlicb. wenn der Fleck noch merkbar besteht, wird mtt ernem fnschen Lemenlapp-1 chen, welches mäßig (nur wenig) mi i Spiritus befeuchtet ist. volirt. 3rtt ade vorher aus den Fleck schon Politur aufgetragen, so muß zuerst diese Harzschicht mittelst Spiritus fortgelöst und abgewischt werden, weil sonst der Soflmiaraem mcyt wirren rann. i

Champignonrucht. Ueberaus einfache Bersahren zur rlangung der schmeekhasten Pilze. Obgleich die Champignonkultur leicht zu erlernen ist und bei sachgemäßer Handhabung einen sehr hohen Gewinn abwirft, so wird doch die Zucht des Champignons, dieses von allen Feinschmeckern gepriesenen Pilzes, außer in Frankreich Verhältnißmäßig noch wenig betrieben. Die Leute fürchten zumeist, daß die Anlage einer Champignonzucht mit großen Geldkosten und Schwierigkeiten verknüpft ist. Letzteres ist jedoch keinesweas der Fall. Man kann die Champignons nicht nur im Garten, sondern auch in Kellern, Ställen, GewächsHäusern. Remisen und ähnlichen Räumlichkeiten mit geringen Kosten züchten, und bei einigem Interesse zur Sache sind die erforderlichen Kulturarbeiten bald erlernt. Die auf der Unterseite des weißen Champignonhutes befindlichen Lamellen (Sporenfächer) sind in der Jugend rosafarben und werden später schokoladenbraun. In letzterem Zustand streuen die Lamellen Purpurbraune, staubförmige Sporen (Samen) aus. Fallen diese Sporen auf einen geeigneten Nährboden, z. B. Pferdedünger, so entwickelt sich bald daraus feines, bläulichweißes Mycelium (Keimschläuche), das den Dünger, nach allen Seiten Nahrung suchend, durchwuchert. Dieser myceldurchwucherte Dünger erscheint dem Auge wie mit Spinnwebenfäden und Baumwollfafern durchwebt, und unter den Namen Champignonbrut kommt derartiger Dünger in den Handel. Die einfachste Methode, Champignons zu ziehen, besteht nun darin, eigroße Champignonbrutstücke in starkgedüngten Boden zu pflanzen. Nach einiger Zeit entwickelt sich im Boden ein neues Mycellager, aus dem schließlich die Pilze hervorkommen. Auf Grasplätzen legt man Champignonkulturen am vorteilhaftesten im Herbst an. Nachdem die Brüt gepflanzt worden ist, bedeckt man den Rasen etwa zwei Zoll hoch mit kurzem Pferdedünger. Im Frühjahr wird der Dünger von den Grasplätzen wieder entfernt. Die Champignons erscheinen auf diesen Rasenflächen oft in großen Mengen. Auf sicheren Erfolg kann man jedoch bei den im Freien angelegten Kulturen nicht immer rechnen. Die Champignonbrut ist nämlich gegen große Nässe empfindlich; es ist daher vortheilhaft, die Champignonbeete vor Regen geschützt anzulegen. Am empfehlenswertesten ist zur Anlage von Champignonbeeten der sogenannte präparirte Pferdedünger. Zum Zweck des Präparirens werden aus möglichst strohfreiem, frischem Pferdedünar etwa 3 Fuß hohe Haufen gesetzt; diese Haufen besitzen gewohnlich eine Grundfläche von 5 bei 5 Fuß. Nach etwa einer Woche werden diese Düngerhaufen durchgearbeitet; dies geschieht in der Weise, daß aus den alten Haufen neue Düngerhaufen gesetzt werden. Der äußere Dünger der alten Haufen muß bei den neuen Haufen nach innen kommen. Die Haufen werden lagenweise gesetzt, jede Lage wird von den Arbeitern festgetreten, trockene Düngertheile werden mit Wafser befeuchtet. Nachdem der Dünger in Zwischenräumen von je einer Woche noch zwei Mal in gleicher Weise durchgearbeitet worden ist, ist er zur Anlage der Beete verwendbar. Gut präparirter Dünger muß eine dunkle braune Farbe besitzen und darf, wenn er mit den Händen zusammengeballt wird, kein Wasser absondern. Zur Anlage von Champignonbeeten im freien Land wählt nian mit Vorliebe schattige Plätze, an der Nordseite von Häusern und . Bretterzäunen, sowie unter Bäumen, , da der Champignon an diesen Ortem am besten gedeiht. Auf dem zu? ?nlage bestimmten Platz werden aus prclparirtem Dünger etwa 13 Fuß lana.e, 32 Zoll breite und 26 Zoll hohe, hügelförmige Beete hergestellt. Die Beete werden schichtenweise angelegt, jede Düngerschicht wird sorgfältig I festgetreten. Die Außenseiten der Dünoerbeete werden mit dem sogernannten Tatschbrett gleichmäßig festaMovft und schräg abgeböscht. Durch das Festklopfen erhalten die Beete eine obere Breite von etwa 16 Zoll., Die fertigen Düngerbeete besitzen eine große Ähnlichkeit mit Grabhügeln. Man wartet nun mit dem Pflanzen der Champignonbrüt noch einige Tage, bis die Wärme in den Besten auf etwa 77 Grad gesunken ist., Eigroße Brutstücke werden alsdann etwa zehn Zoll voneinander in die Beete gepflanzt und dünn mit Dünger überdeckt. Nach Verlauf von etwa ?wei Wochen bewirft man die Beete zollhoch mit durchsiebtem Gartenboden. Nach vier bis sechs Wochen beginnt man dann mit dem Gießen ,md) die Champignons erscheinen jetzt bald in großer Menge. 'Lei der Ernte werden die Pilze mit Daumen und Zeigefinger erfaßt und nnit einer schnellen, drehenden Bewe-

img vom Beet entfernt. Die Löcher werden mit Erde zuaefüllt. Die Ernte . bauctt oft mehrere' Monate und die müssen während, dieser Seit mäßig feucht gehalten werden. Vn mifcpTnrdentlicfc aronem MaNstai betreibt man die Champignonzucht in Frankreich; nach den statistischen Erhebungen werden im französischen Staat alljährlich für etwa 57.500,000 Champignons gezüchtet.

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