Indiana Tribüne, Volume 26, Number 118, Indianapolis, Marion County, 9 January 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 9 . Januar 1903.

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MitcheU Und Richter Gray im längeren Wortgeplänkel. Der Vorfitzende versichert seine Sympathie für die Gewerkschaft.

Aussagen bringen keinerlei neue Gesichtspunkte. Ter Senat beräth wieder über den Bestlchen Antrag. Ohne Erledigung erfolgt dann Vertagung bis Montag. 9 tahltrufi-Prästdent Schwab völlig genesen. Nur Kranke erhalten noch Kohlen in Toledo, Ohio. Gray und Mitchell. Philadelphia. 8. Jan. Der Vorsitzende Gray bemerkte heute, er wünsche, daß die Grubenarbeiter-Ge-werkschuft bald wieder vom Schatten in die Sonne komme, worauf Mitchell er klärte, man sollte die Gewerkschaft nur dann beschuldigen, wenn ein Zusammenhang zwischen ihr und den Akten der Gesetzlosigkeit nachweisbar sei. Das Haupt der Commission erwiderte, er wolle die Organisation nicht anklagen, sondern hoffe im Gegentheil, sie werde sich völlig von den gegen sie erhobenen Vorwürfen reinigen können. Der Vorfall spielte sich ab, während ein Zeuge auf dem Zeugenstande war, und erregte bei den Anwälten beider Parteien ziemliches Aufschen. Außerdem verging der ganze Tag mit Vernehmung von Nicht .Gewerkschaftlern oder deren Verwandten, die angebliche Verfolgungen während des Streiks erlitten. Vorsitzender Gray wurde zu seiner Bemerkung durch Commiffür Parker veranlaßt. Anthony Ferguson von Mahoney City, Vormann der Nord Mahoney Kohlengrube der Philadelphia & Reading Coal & Jron Co., sagte aus, er sei auf dem Wege zur Arbeit geschlagen worden, in den 2 Angreifern habe er Unionleute erkannt, die später angeklagt und verurtheilt wurden. Parker fragte d?n Zeugen, ob die Leute für ihre Handlungen' aus der Gewerkschaft ausgeftoßen worden seien: doch vermochte der Bormann hierüber keine Auskunft zu geben. Mitchell hatte auf dem Zeugenftande gesagt, alle eines Vergehens schuldigen Mitglieder würden aus der Gewerkschaft ausgestoßen. Als schließlich auch durch Befragen eines Mitgliedes ei Local-Exe-cutiv-Behörde der betreffenden Gewerkschaft. wo das Vorkommniß ftattgefunden,. keine Aufklärung erfolgte und der Zeuge erklärte, daß die Thätigkeit der Lokal-Gewerkschaften wesentlich berathender, nicht judicieller. Natur sei, betonte Richter Gray, daß ohne ausreichende Untersuchung durch die Gewerkschaften keine wirksame Disciplin möglich sei. Er sprach daranf die oben angegebene Hoffnung aus. Es folgte dann eine Discussion über den Shenadoah - Aufstand und die Tödtung eines Mannes im Verlaufe desselben, wobei es zu einer längeren Discusston zwischen dem Vorsitzenden und Mitchell kam und Herr Gray seine Aeußerung über die Gewerkschaft als von Mitchell mißverstanden erklärte. Mitchell sagte des weiteren, seines Wissens sei kein Mitglied der Gewerkschaft ausgeftoßen worden uno es dürfe dies auch nicht geschehen, bevor ein solches durch richterlichen Spruch eines Vergehens überführt sei. Auch Anwalt Darrow sprach die Ansicht aus, daß eine Organisation ein Mitglied so wenig ausftoßen dürfe als das seitens einer christlichen Kirche geschehe. Mitchell wurde darauf auf den Zeugenftand gerufen und sagte aus, daß die drei Männer, welche wegen Tödtung eines Mannes in Nanticoke verurtheilt wurden, zur Zeit der That nicht Mit glicder der Gewerkschaft gewesen seien. In Erwiderung einer Frage bemerkte MitcheU, die Union habe zur Linderung des Elends unter den Streikern, die nicht der Gewerkschaft angehörten, gegen $400,000 hergegeben. Die sonstigen Aussagen heute waren ganz ähnlich den gestrigen: Persönliche Angriffe, Dynamit Verbrechen, Zerftörung von Eigenthum, Boycottirung von Nichtgewerkschaftlern etc. Die Anwälte der Gewerkschaftler lenkten die Aufmerksamkeit der Com

Mission auf den Umstand, daß die Herren Markte & Baer dem Präsidenten Roosevelt gesagt hätten, während des Streiks seien 21 Morde vorgekommen; die Grubenbesitzer möchten diese Behauptung jetzt auch beweisen. Vorsitzender Gray sagte, die Commission

schließe sich dlesm Wunsche an. Zucker-Conferenz. Washington, 8. Jan. Im Arlington Hotel fand heute Nachmittag eine Conferenz von Mitgliedern des Rübenzucker-Vereins statt, zu der Vertreter fast aller Zucker produzirender Staaten, einschließlich des VerbandsPräsidenten, H. T. Ornard, erschienen sind. Einen der Hauptzwecke der Versammlung bildete die Stellungnahme zum cuban. Gegenseitigkeits-Vertrag. Ornard hatte dem Präsidenten Roosevelt erst vor einigen Tagen mitgetheilt, daß er persönlich jede Opposition gegen den Vertrag aufgebe. In der Versammlung heute wurden mancherlei Einwände gegm eine Begünstigung der Maßregel erhoben und es kam zu theilweise scharfen Debatten, ohne daß jedoch ein Beschluß gefaßt worden wäre. Später conferirte Oxnard u. A. mit Sekretär Wilson, nachdem schon vorher Senator Burwows, Mich., die Angelegenheit mit Zucker-Jntereffenten seines Staates erörtert hatte. Später faßte der Verband Beschlüsse, welche alle Opposition gegen die Ratification des Vertrags aufgeben, jedoch eine Amendirung empfehlen, um in deutlicher Sprache die den amer. Rübenzuckerfabrikanten zu gewährenden Vortheile darzulegen. Vorkehrungen gegen die B e u l e n-P e st. Washington, 8. Jan. Die Handelskammer in Tucson, Ariz., lenkt die Aufmerksamkeit der hiesigen Gesundheitsbehörde auf die in Mexico ausgebrochene Beulenpest und verlangt zweckdienliche Vorkehrungen, um ihre Ausbreitung nach Arizona zu hindern. Die mer. Regierung hat die Existenz der Krankheit in Ensenada und Mazatlan, Mex., zugegeben. Der Generalwundarzt hat den z. Zt. in Los Angeles weilenden Dr. Grubbs von der Gesundheitsbehörde nebst einem weiteren ärztlichen Vertreter mit den nöthigen Schritten betraut. Ernennungen. Washington. 8. Jan. Der Präsident übersandte dem Senat heute u. A. folgende Ernennungen: Postmeister: Jndiana Albert D. Peck, Morocco; Alexander Abernathy, National Military Home; William H. Burris, Hilfcrd. Schwerer Bahnunfall. K e n t o n, O.. 8. Jan. Der Ca-nonball-Expreß", ein Schnellzug der Pittsburg, Ft. Wayne & Chicago Bahn, stieß heute Abend bei Ada, O., mit einem westlich fahrenden Lokalpassagierzug zusammen. Drei Paffagiere wurden getödtet und verschiedene verletzt. Getödtet sind: Josef Stein, Fort Wayne. Ind.; McPool, Fort Wayne, Ind. und Harley, von Wert, O. Verletzte : ein Mann Namens Blackburn. Fort Wayne, Ind.; G. M. Kingsbury, Redakteur des Dunkirk Standard", ein gewiffer Zooke, Fort Wayne, Ind.; Andrew Brunner. Fort Wayne, Ind.. u. A. DerStahltrust und seine Angestellten. New York, 8. Jan. Einem Beamten der 11. S. Steel lo." zufolge haben bis jetzt über 12,.)00Angestellte Gesuche um 26,409 Aktien eingereicht, um sich an dem GewlnnantheilsPlane zu betheiligen. Ursprünglich sollten nur 20.000 Aktien ausgegeben werden; um jedoch der erhöhten Nachfrage zu genügen, sollen wahrscheinlich noch weitere aus den Markt kommen. DaS Subscriptionsrecht erlischt am 1. Februar. Schwab's Befinden. New York. 8. Jan. Wie der kürzlich von auswärts zurückgekehrte Josef E. Schwab mittheilt, hat sich sein Bruder Charles M. Schwab, der Präsident der U. S. Steel Corp.", völlig von seiner Krankheit erholt. Er gedenkt im März zurückzukehren und die Leitung des großen Unternehmens wieder aufzunehmen. Neufundland-Vertrag. N e w Y o r k, 8. Jan. Die Handelskammer beschloß heute, den Senat zur Genehmigung des Vertrags aufzufordern, der mit Großbritannien zur Regelung der Handelsbeziehungen zwischen den Ver. Staaten und Neufund land abgeschlossen wurde.

Der Kongreß.

Senat. Washington. 8. Jan. Der Senat berieth heute wiederum über den Antrag Vest's, das Finanz-Comite zu einer Vorlage über die Aufhebung des Hankohlenzolls aufzufordern und Senator Aldrich erwiderte auf einige der am Dienstag von Best vorgebrachten Beschuldigungen. Herr Aldrich betonte, daß der Antrag nicht zum gewünschten Resultate führen könne und daß er zugleich die verfassungsmäßigen Rechte des Volks verletzen. Ein demokratischer Senat habe 1894 einen Zoll von 40 Cents auf Kohle gelegt; die Demokraten seien stets zu Gulisten der Frei - Einfuhr von Kohlen, ausgenommen dann, wenn es darauf angekommen sei, für Frei-Ein-fuhr beim Zoll-Gesetze zu stimmen. Senator Best erwiderte, der Zoll von 40 Cents auf Kohlen sei die Folge einer Ueberrumpelung einiger weniger demokratischer Senatoren Zur Bekräftigung seiner Behauptung, Herr Dingley habe die Höhe der DingleyRaten mit dem Hinweise auf den Abschluß von Gegenseitigkeiisverträgen begründet, verlas Best ein Schreiben vom Redakteur des Philadelphia Bulletin". Der Brief sagt, daß Dingley diese Erklärung einem der Washingtoner Correspondenten des Blattes $e genüber abgegeben habe. Senator Hall drückte seine Zweifel über diese Be hauptungen aus und hob die Dienste hervor, die Dingley seinem Staate und Lande erwiesen habe. Er betrachte das Dingley-Gesetz als ein großartiges und reiches Geschenk an das amerikanische Volk zum Schutze seiner iWohlfahrt. Der Antrag wurde schließlich bij zur nächsten Sitzung zurückgelegt. Senator Nelson fuhr dann in seiner Polemik gegen die Territoriums-Vor-läge fort, worauf sich der Senat nach Erledigung einiger kleiner Vorlagen bis zum Montag vertagte. Senator Foraker stellte heute den Antrag, der Congreß möchte General A. R. Chaffee nebst seinen Offizieren und Mannschaften, die mit ihm in China gedient, den Dank des Congresses aussprechen. Das Senats-Comite für den Distrikt von Columbia begann mit der Untersuchung über die Kohlenpreise und den Kohlenmangel in Washington. Die Händler der Stadt wurden vernommen und gaben an, daß sie zwar von den großen Kohlenbahnen Kohlen noch zu ähnlichen Preisen wie früher erhalten können, jedoch keine sehr großen Vorräthe. Die großen Vorräthe kommen von den unabhängigen Grubenbesitzern, de nen höhere Preise gtahlt werden müsfen, so daß die Tonne mit Fracht und andern Auslagen auf $12 per Tonne zu stehen komme. Haus. Das Haus nahm heute die Philip-pinen-Constabler-Vorlage in der vom Comite berichteten Form an, mit Ausnähme eines Amendements, das die Zahl der Hülfs Chefs auf vier beschränkt. Die Vorlage bestimmt, daß der Chef der Constabler und die Hülfs-Chefs, die Offiziere der Bundesarmee sind, im Range und der Gehaltsclasse von Brigade - Generälen, bezw. Obersten stehen. Ein Antrag Hull's (Ja.), daß die Chefs aus den regulären BrigadeGenerälen der Armee zu entnehmen seien und daß die Hülfs-Chefs mindeftens im Range von Qberst-Leut-nants zu stehen haben, wurde abgelehnt. Gegenwärtiger Chef des Constabler ist Capitän Allen. Das Hauscomite für auswärtige Angelegenheiten kam heute mit der Be-willigungs-Voclage für den diplomattfchen und Consular- Dienst zu Ende. Die Bemilligungssumme beträgt annähernd $1,900,000, weniger als der Voranschlag und auch weniger als die Bewilligung vom letzten Jahre. DaS Subcomite des richterlichen Comites, mit Abg. Littlesield als Vorsitzenden, beschloß dem Gesammtcomite einen günstigen Bericht über Littlefield'S Anti-Trust-Vorlage zu erstatten. Wie es kommen mutzte. Toledo, O.. 8. Jan. Die hiesige Kohlenlage ist jetzt derart, daß die Händler ohne ärztliches Zeugniß keine Tonne Kohlen mehr verkaufen. Aus den Zeugnissen muß hervor, gehen, daß im Hause des Käufers Krankheit herrscht und für den Patienten Kohlen nnerläßl'ch nothwendig find.

aic eformen rar ?aeeoon,c. Die amtlich veröffentlichten Maßregeln zur Verbesserung der Administration der europäischen Provinzen in der Türkei besagen: Die Gendarmerie wird aus Mohamedanern und Christen bestehen. Ausgediente Solbaten werden vor anderen Mohamedanern bevorzugt. Die Enthebung und Ersetzung der Gendarmerieoffiziere und Polizeikommissare muß mit Zustimmung der Walis erfolgen. Zu Polizeikommissaren und Agenten werden Mohamedaner und Christen ernannt, welche lesen und schreiben können. Die Walis haben die Fortschritte der Landwirthschaft, der öffentlichen Bauten und der Industrie zu überwachen. Die Direktoren der öffentlichen Bauten werden neu ernannt und ibnen zugetheilt. Das System der Zwangsarbeit für den Straßenbau verbleibt wie bisher. Fünf Prozent der Vilajeteinnahmen werden den öffentlichen Bauten gewidmet. Ortschaften von mehr als fünfzig Hau--fern erhalten eine Volksschule. Die Anzahl der Schulen in jedem Distrilt wird vermehrt. In den Hauptorten der Sandschaks und Vijalels werden Vorbercitungsschulen errichtet. Zwei Drittel der für den Unterricht verwendbaren Gelder werden in den Vilajets verwendet, ein Dritte! für die höheren Schulen in Konstantinopel. Wo die Aemter von Direktoren für den Unterricht und die Landwirthschaft noch nicht bestehen, werden solche errichtet. Für die Direktoren von Distrikten, die von einem Vilajet abhängen. werden Kaimakamate errichtet. Die Direktoren und Dragomans für den auswärtigen Vilajetdienst werden mit Zustimmung des Ministers des Auswärtigen ernannt und müssen das internationale Recht, die Verträge und anderes auf das Ressort des Auswärtigen Bezügliche kennen. Die Walis haben dafür zu sorgen, daß die ernannten Beamten tüchtig sind. Die Auswahl der Mutessarifs (Gehilfen der Walis) und Generalinspektoren der Vilajets durch die Wahlkommission für die Civilbehörden hat mit Zusiimmung der Walis zu erfolgen. Gerichtstribunale werden nach dem Organisationsgesetz überall errichtet. Das jetzige Prinzip für die Auswahl der Gerichtbeamten wird aufgegeben: künftig erfolgt die Ernennung durch den Justizminister, und zwar werden Mohamedaner undChristen in gleichem Verhältniß berücksichtigt. Approbirte Rechtsschüler, welche im Justizwefen dienen, erhalten den Vorzug. Die Distrikte erhalten die gleichen Tribunale mit einem Civil- und einer Strassachensektion wie dieSandschaks. Die Tribunale müssen vollkommen unabhängig und ohne jede Beeinflussung wirken, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Zuwiderhandelnde muß der Mali und neu ernannte Generalinspektor sofort dem Justizminister anzeigen, welcber sie sofort vom Amte suspendirt oder enthebt und eine Untersuchung einleitet. Mit Durchführung der Maßregeln sind die Walis beauftragt. Der neu ernannte Generalinspektor, welchem Civil- und Militärbeamte zugetheilt sind, ist beauftragt, 1. die Durchführung der Maßregeln zu kontrolliren; 2. den Mali und die Hohe Pforte von den nicht durchgeführten Maßregeln zu benachrichtigen: 3. die Verwaltung und den Finanzdienst zu inspiziren und der Hohen Pforte Verbesserungen vorzuschlagen; 4. mit den Walis die Enthebungen und Ersetzung der Beamten zu berathen, schuldige Beamte zur Untersuchung zu ziehen und die Nachfolger der durch Jrade ernannten Beamten der Hohen Pforte zu unterbreiten. Dagegen wird die neu ernannte, aus einem Präsidenten und drei Mitgliedern bestehende Kommission die Berichte der Walis und Generalinsvektoren an die Hohe Pforte prüfen, mit den Walis und Generalinspektoren korrespondiren und ihre Beschlüsse unverzüglich dem Grohvezier unterbreiten. Wie sich diese Reformen in der Prari bewähren werden, muß abgewartet werden. Das; sie keine Lösung der macedonischen Frage" im Sinne des makedonischen Komites und anderer gewerbsmäßiger Unruhestifter auf dem Balkan bedeuten, liegt auf der Hand.

Kennt seine Leute. Aus Koburg wird der Thür. Ztg." ein, heiteres Geschichtchen mitgetheilt, das sich jüngst in einem benachbarten Dorfe zugetragen haben soll. Dort hatte der Pfarrer schon lange seinen Aerger darüber, daß des Nachbars .Hühner feinen Garten aufsuchten und darin scharrten, um ihrer Nahrung nachzugehen. Aber so oft er auch den benachbarten Bauern aufforderte, seinen schadhaften Zaun, durch den die Hühner in den Pfarrgarten bequemen Einlaß fanden, auszubessern, der Bauer that nichts dergleichen. Eines Tages nun kam dem Pfarrer ein besonderer Gedanke. Er ließ sich von seiner Frau zwei Eier geben und schickte diese seinem Nachbar mit einer schönen Empfehlung. Dieser glaubte, die Hühner hätten die Eier in dem Pfarrgarten gelegt. Der Erfolg war durchschlagend, denn am anderen Tage war der Zaun ausgebessert; fürchtete doch der Bauer, seine Hühner könnten noch mehr Eier in den Pfarrgarten vertragen.

The Victor.

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Ecke Noble und St. Clan Str. Ich erlaube mir meinen ffreundrn und Bekannte anzuzeigen, daß tch nutet dem Namen "The Victor" aa obengenanntem Platze eine in jeder Beziehung erste Klaffe Wirthichast eröffnet habe, ES wird mein Bestreben sein, ein in jeder Beziehung respettableS Hau zu sühren und an meine SeschSst, sreunde, bei roulanter Bedienung, du besten Quali taten an importirten und einheimischen Weine, öiquören, Eigarren. Bier, etr. zu verabreichen. wird mir zur Ehre gereichen. Sie in meinem letzige Lokale degrützen zu können. Achtungsvoll HENRV VICTOR. Aommt zu mir nach 316 West Ohio Str. und ich werde Euch erquicken mit den besten Weinen, Liquören, Bier und Cigarren. Petox Ijrlt. wm Chris. W. Brehob's Wirthschaft, ' Süd Me, idian Str. Altkr Phone. Roth 7982. Guter Lunch Morgens und Nachmittags Jeden Zamstag Abend Austern Suppe palacs Cut Rate Meat Market P5d. Beef Boil 6c Beef Rib Roast 10c BeefSteak Chuck... 9c Harr.burg-er tsteak... 8c I ainh Stew 3c I.arnb Chops 10c Pork Sausag-e llc Veal Chops 12c Bologna 7c LiverwursU 7c Lard 10c Hains California..lO)oC Pfd. Beef Roast Chuck... 8c Beef Steak Round..llc Beef Steak Loin ISc Corn Beef. i Lamb Roast Pork Chops Uc Pork Roast ll)jc Veal Roast 10c Wienerwurst 9c Mttwurst 12c Harns, 'He best. .13 Porter liouse Steak 15c 418 West Washington Zix. John F. Concannon, elevhone 3731. Eigenthümer. J. E. Pflueger, i Groceries, i Aohlenv holz Ecke Lincoln und Süd East Str. j Reuer Telephon 130. Groceries, Kohlen oder Holz nach irgend einem Theile der Stadt frei abgeliefert. 4 Maudoln Guitar- und Banjo-Lehrer. Studio : 60 Ost Market Str. Zimmer No. 6 und 7. Pferde-Geschirre, Bnggies, Koffer nnd Reifetasche am besten und billigsten bei 136 Ost Washington Str. Kohlen. Cokcs und Hol; Wir sind die Leute, die Ihnen Kohlen, Cokes und Holz von der besten Qualität und zu den niedrigsten Preisen liefern. The Eclipse Coal Co., 450 Zndiana Avenue. Telephones . Deutsche Buchhandlung. Carl Pivgpank, I 34 ve.. 54. (Bembroke rcade.Z

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