Indiana Tribüne, Volume 26, Number 117, Indianapolis, Marion County, 8 January 1903 — Page 4
Indiana Tribüne. HerauSgeaeben von bet utdeg E. Indianapolis, Ind.
Harry O. Thudium Präsiden t Geschäftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269 fcntered at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Otto Graf Moltke über unsere Wirthschaft und Politik. Wenn früher zur Vollendunq der Bildung eines jungen Politikers, In genieurs oder Gioßkaufmanns eine längere Reise nach Frankreich und England für nothwendig angesehen wurde, so ist heute, schreiben die Hamburger Nachrichten", Nordamerika das Land, dessen Kenntniß ein immer dringanderes für uns wird. Noch gehen die Meinungen bunt durcheinander, was wir einst von den Vereinigten Staaten zu erwarten, zu hoffen oder zu fürchten haben werden. Auch die Urtheile Derjenigen, denen ein längerer Aufenthalt in dem als Land der Zukunft" gepriesenen oder gehaßten Reiche beschieden war, decken sich schlecht. Ein sympathisches, wenn auch stellenweise etwas zu optimistisches Urtheil liegt in einer soeben erschienenen Broschüre von Otto Graf Moltke, betitelt Nord-Amerika, Beiträge zum Verständniß seiner Wirth schaft und Politik", vor. Der Verfasser hat das Land eigens zu dem Zwecke besucht, durch eingehende Informativnen und einsn längeren Aufenthalt sich ein Urtheil über Land und Leute zu bilden. Hören wir, wie er gleich am Anfange seines Büchelchens darüber urtheilt: Man gewinnt so oft den Eindruck des Ueberftiegenen, des Verlustes der schönen Linie, um wirkliche Freude, wirkliches Genießen zu haben. Dies alles aber doch nur in den großen Städten, in den Centren der Industrie und des Verkehrs, in denen das eigenthümliche amerikanische Leben pulsirt. Mehr landeinwärts und je weiter man nach oem Westen vorschreitet, treten die Dissonanzen zwischen Uebercultur und Urcultur um so stärker hervor, und das Unausgeglichene wird oft geradezu schmerzhaft. Hier rächt sich die allzu rapide Entwickelung, man bekommt sozusagen die Hinterfront des fe. .äudes der Union zu sehen. Wenn es also gut sein mag, sich durch die ersten riesenhast - magischen Eindrücke nicht allzusehr blenden zu lassen, nicht nur auf die Bühne, sondern auch hinter die Coulissen zü schauen, ist und bleibt doch so viel richtig: Eine so kolossale Potenzirung menschlicher Kraft namentlich nach der materiellen Seite des Daseins hin, wie sie die Vereinigten Staaten seit vier Decennien aufweisen, steht einzig in der Weltgeschichte da. Sie ist in allererster Linie das Produkt einer schrankenlos freien Entfaltung der Individualität, in zweiter Linie das einer glücklichen RassenMischung. Dazu kommen bann noch jene eigenartigen historischen Umstände, durch die es drüben vergönnt war, ohne Rücksicht auf überlebte Formen, alt-l väterliche Traditionen, aufständisches Kastenwesen oder staatliche B.vormundung in Allem und Allem Neues aus Neuem zu schaffen. Unbedingte Freiheit des Denkens und Handelns, das ist die Grundlage aller amerikanischen Entwickelung, wie der Verfassung. Nirgends eine Einengung der Persönlichkeit durch polizeiliche Controlle oder sociale Scheidewände, kein bureaukratisches Regime, wie in den Staaten des alten Continents, den republikanischen so gut wie den mo narchischen, keine Militär- und Beamtenwelt in unserem Sinne, d. h. mit ausschlaggebendem Einfluß. für aber eine nüchterne Geschäftsmäßigkeit und eine lediglich auf höchste Arbeitsleiftung gerichtete Gesammttendenz, die den Europäer seltsam anmuthet, und die dem Leben trotz aller Mannigfaltigkeit der individuellen Bethätigung etwa- Schablonenhaftes giebt. Man glaubt eine einzige große Maschine vor sich zu haben, die keuchend und dampfend mit ruheloser Energie ihr Tagewerk absolvirt ; sie kann nicht anders sie muß arbeiten, produciren, Werthe schaffen. Und diese Riesenmaschine hat etwas den anderen voraus, etwas, was sie auch den Produktionssystemen Eu ropas in gewisser Weise überlegen macht, sie steht nicht vor uns als ein altes,' vielfach im Lallfe der Zelten veründerteS, umgebautes, wechselndeu Be dürniffen immer wiedkf angepaßtes
Instrument, sondern sie ist aus einem Guß, aus dem Vollen geschaffen und ganz und gar ein Kind der neueren Zeit. Und dieser neuen Zeit Vorzüge, wie ihre Schwächen, hat die amerikanische Bevölkerung ebenfalls ; die eminente Expansionskraft, wie die allzu starke Betonung des Ichs, den wirthfchaftlichschöpferifchen Sinn und die Abkehr von den Idealen des Lebens. Aber eins ist sicher : Amerika ist ein Land der Arbeit, und als solches soll man es aufsuchen und würdigen." Der Schwerpunkt der Schrift liegt in der Darstellung, w'e sich die amerikanischen Verkehrseinrichtungen entwickelt haben. Ihnen ist es bekanntlich zu verdanken, daß dieses Land, das vor 150 Jahren noch eine Wildniß war, heute fast überall der Cultur erschlössen ist, und seine Bewohner die schärfsten Conkurrenten im Weltwett bewerb geworden sind. Nord-Amerika verfügt heute über das ausgedehnteste Eisenbahnnetz der Welt, größer als das von ganz Europa zusammengenommen. Neben der rapiden Entwickelung der Eisenbahnen hat sich die Binnenschif fahrt drüben nicht nur behauptet, sondern einen allerersten Platz im TransOortwesen gesichert. Graf Moltke'S Ausführungen gipfelt in dem Nachweis, daß allein der Staat zu seinem eigenen Besten handelt, der den Eisenbahnen die Wasserstraßen völlig ebenbürtig und als gleichberechtigte Diener des allgemeinen Waarenaustausches an die Seite stellt. Ueber das Verhältniß Deutschlands zu den Vereinigten Staaten urtheilt der Verfasser zusammenfassend folgendermaßen: In dem Wettkampf der Zukunft wird es sich für Deutschland in erster Linie darum handeln, ob es seine nach Beruf und Parteien zersplitterten wirthschaftlichen und politischen Kräfte im rechten Augenblick zu sammeln ver-
yte'jt. Dahin zu wirken, möchte besser fein, als, wie osters empfohlen wird, einen Mirthschaftsbund der Völker ! und Länder des alten Continents mit der Spitze gegen Amerika abzustreben. Denn die Politik ist immer noch die Kunst des -reichbaren. Innere, nicht äußere Organisation! Jene ist von uns selbst abhängig, bei dieser werden wir abhängig von anderen und vertauschen vielleicht nur eine Lust mit der ande ren. Die straffe staatliche Concentration mit ihren Stützen; Beamtenthum, Schule und Heer; die Machtmittel der Bildung, Erziehung der Pietät, der selbstgewollten Unterordnung und der Disciplin; endlich die vierhundertjährige Pflege geistiger und idealer Güter geben uns einen Rückhalt, eine Widerstandsfähigkeit, deren ganze Stärke sich dann erweisen wird, wenn einmal Noth am Mann ist. Laßt uns diese Kräfte eines gesunden Volksthums und einer alten Cultur durch stete Verjügung der Zeit und ihren Forderungen anpassen, unsere materiellen Mittel weiter vervollkommnen und von innen heraus zu einem immer enger geschlossenen culturcll, wissenschaftlich und politisch geeinten Volksthum heranwachsen! Dieser Mahnruf hat selbst dann oder vielleicht gerade dann Berechtigung, wenn wir weit von dem erstrebten Ziele einheitlichcn nationalen Strebens abgedrängt zu sein scheinen. Um so mehr muß es doch erlaubt sein, die Blicke weit hinaus über die Kämpfe der Gegenwart in die Ferne zu richten das Bild der Zu kunft mit der Seele suchend." m Der entsetzliche Schneesturm, der von Dakota aus über das Land fegt, wird Indianapolis nur in mildester Weise berühren. Indianapolis wird ein Coliseum haben wenn der Enthusiasmus mit welchem Dienstag in kaum 20 Minuten gegen 870,000 gezeichnet wurden, kein Strol,feuer ist also weiter g?schürt. Sheriff Schabt erklärte vor der Schiedsrichter Commission, daß Mit chell ihm stets zur Seite stand, wenn es galt, die erregten Gemüther der Ausständigen zu beruhigen wenn Baer und Genossen sich zeigten, so. wirkten sie aufreizend. . Rufus Cantrell will nicht mehr : mit machen. Der schwarze Schurke stellt sich plötzlich auf die Hinterbeine und erklärt, er wolle dem Staate nicht mehr bei Verfolgung der Grabschänder behilflich sein. Es wird auch ohne ihn gehen, wenn unser Staatsanwalt seine Sache versteht. Anwalt Folk von St. Louis hat den Staatsanwülten des Landes den Weg gezeigt, wie man solchen Verbrechern beikommen kann.
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Geöhrter Mister Edithor! - De annere Dag hen ich Owends bis Morgens frieh mit den Christ beisamme gehockt un do hen mer e lange Weil driwwer getahkt. wie mer ebbes for unsere Zittisen un die ganze Taun in Tschenerell duhn könnte, wo mer so wie mer uff deitsch sage duht, en kleine Buhm hawwe könnte, mitaus daß es viele Eckspenzes gibt. Es Hot lang genomme, bis mer rwwerhaupt en gescheite Gedanke kriegl hen, bikahs so en Stoff wie ihn der Christ uffgemacht Hot, do Hot doch nit die Red von sein könne. Denke Se nur emal an, der Christ Hot e Aperahaus baue wolle. In die erschte Lein braucht mer for so e Bilding t ganze Latt Geld, in die zweite Lein, hen mer kein Geld un in die dritte gleiche unsere Zittrsens liewer in den Zerkus zu gehn wie in e rehgeller Tiejehter. Dann Hot er auch gedenkt, mer könnte mehbie e stehschenerie Indien Willetsch uffmache. wann mer korz anJndiens wäre, dann, könnte mer Kids aus unsere Schul juhse. wo mer die Fehses roth pehnte dehte. Sell is all Bahsch gewese. bikahs ich kann nit sehn, was so en Bonsch von die dreckige Hunne for e Etreckschen for unsere Taun sein sollt. Dann Hot er gesagt, wär'sch mehbie so gar keine böse Eidie nit, wann mer her dehte gehn un ginge hin un dehle unsere Taun als Wahteringplehs establische, wo so im Sommer die Kurgäscht komme un Heilung suche un daoei e ganze Latt Geld spende. Off Kohrs könnt mer keine Seckjurithee gewwe, daß die Heilung auch stattfinne deht, awwer das war in alle solche Platz den Weg. Ich -nauch nit sehn könne, wie das unsere Taun elang helfe könnt. Brkahs was könne mer die Fremde biete? Unsere alte Brickjahrds un drum erum Potehtopätsches un der Rest is Schwämp. Nosser, hen i chgesagt, das geht nit. Well, mer hen noch e Battel getrunke un dann hen ich schuhr gedenkt, daß mer jetzt bessere Eidies kriege dehte. Awwer es is fonnie. ich hen noch nit en Penniewerth Eidies kriegt. Der Christ Hot immer weiter getahkt un ich sin fascht sick un teiert geworde. Nach e Weil Hot er gesagt: Wltit lucke hier, wann ich en Brickwähl bilde will, dann nemm ich ein Backstein nach den annere. schmiere Dreck dazwische un lege ein Stein uff den annere. Den Weg muh die Reppetehschen von uns?re Zittie uffgebild wer'n. Mir misse ein Stein nach den annere nemme un das is der einzige Weg, wie mer zu en Riesolt komme könne un for den Riesen denk ich, is es auch das fchmarteste, wann mer erscht e kleine Jmpruhfment mache un dann so schluckzesiefe ehett gehn. Ich muh sage, so viel chmattigkeit hätt ich gar nit in den Christ gesucht, awwer ich sin schuhr, da is nor das Weinche for zu blehme, was er gedrunke Hot. Ich hen ja auch mei Dheil gedrunke, awwer ich muß sage, ich sin immer dummer geworde. Ich hen gesagt, du bist recht Christ, jetzt loß emol höre, was du als erschte Brickstein juhse willst. Do Hot er gesagt. Luckehier. Meik, mer hen uff unsere Zittiehahl en Tauer, wo schon uff den ,Ruff gewese is, wie das Bilding noch als Kirch gejuhst is worde. In den Tauer do könnte mer unser erschtes Jmpruhfment starte, un ich denke, es wär e arig schönes. Ding, wann mer e Wetterbieroh dort uffmache dehte un mer könnte die Piebels fchon vier Woche ehett sage, was se for Wetter zu eckspeckte hen. Bei Galle, hen ich gesagt, das wär t Pietsch, awwer ich kann nit sehn, wie du das mache willst, mitaus in große Eckspenses zu gehn? Ncwwer meind. Hot der Christ gesagt, dozu !?h mich nor tende. Mit ganz wenig Eckspenses könne mer den Tauer ufficksc. Ich will dich emol ebbes sage, du Host den Kieh von die Zittiehahl, wie wär'sch, wann mer jetzt gleich emol hin dehte gehn un dehte emol den Tauer iwwergucke. Ahlrecht, hen ich gesagt, es (I offKohrs schon spät in die Nacht, awwer ich sin froh, wann ich aus dem schmohkige Ruhm eraus komme. Do sin mer dann nach die Zittiehahl geschowe un mer sin auch mitaus Trubel inseit komme. Das Kleime zu den Tauer is e wenig härter gewese. bikahs mer sin von den Weindrinke doch schon' e wenig müd in's Gesicht gewese. Awwer so bei un bei sin mer doch obbstehr komme un hen mit vieleMüh das rostig Lack uffgeschlosse. Wie mer inseit loare, do Hot's en Draft gewwe un die Dohr is zugefloge un denke Se emol an die Dohr wr e Springlack, was mer nit mehr uff hen mache könne, bikahs der Kieh Hot autseit gestocke. Do sin mer in e beese Ficks gewese. Wll. mach wenigstens emol Licht, hen ich zu den Christ gesagt, awwer das !tc Kmeel Hot in all' seine Pack:! gesucht un Hot kein Matsch sinne könne. Dann hen ich in meine Packeis gesucht un mich is es denselwe Weg aange. Ich kann Ahne sage, ich hen gefiehlt. m
wann ich die schlimmste Lengwusch hätt juhse solle, wo in den Dickschenerrie stehn duht, awwer was gut hätt mich das aedahn. Die ftenfter sin all
mit Bords vernagelt gewese un das I ganze ittunrn war voll mit. allem alte' Gelumps, was in die letzte zehn Jahr aus den Weg geschafft is worde un dabei is e Kält gewese, daß mir ganz schrecklich geschrwwert hin. Bei Galle, mir hen do e schöne Zukunft eutgege gesehn. De nächste Dag war Kritzmeß un an den Dag hen mer gewißt, daß kein Mensch nach die Zittiehahl komme duht. Ich hätt am allerliebste den Christ gekillt, awwer in die Darkneß hen ich ihn garnit finne könne. Mer hen kein Wort mehr gesagt. Mer hen uns jeder in e Korner gedrickt un do sin mer eingeschlofe. In mein nächste Brief will ich Jhne riepohrte, was die schreckliche Geschicht for e End genomme Hot. Mit beste Riegahrdö, Juhrs Trulie, Meik Habersack. Eskweier un Sheriff von Apple Jack Holie Terrer Kauntie. . 27er 9pU cmci sm awaonD. Alle Welt stimmt darin überoin, daß niemals in. Madrid so stark und so offen gespielt worden ist, wie je-t. Und das will wirklich ctwas heißen, denn das Hasard ist von jeher eine der großen 'Plagen der spanischen Hauptstadt gewesen, nicht nur infolge der Nachlässigkeit" der Polizei, sondern auch wegen der verhängnißvollen Neigung so vieler Spanier zu diesem Laster. Der Typus eines Spielers, der im Spiel nur ein Mittel erblickt, um sich zu zerstreuen, der es gewissermaßen nur als Sport betreibt, ist in Spanien kaum bekannt, erst recht nicht in Madrid. Anderwärts betrachtet man den grünen Tisch als Zeitvertreib, und wenn man das Geld, das man dafür aufwenden will, losgeworden ist, geht man ruhig nach Haufe. Hier dagegen kommt die aroße Mehrzahl zum Spielklub etwa mit derselben Absicht mit dre sie sich ein Lotteneloos kauft: man will Geld erlangen, um zu leben, um sich zu vergnügen. Denn so groß im allgemeinen die Armuth ist, noch größer ist die Lust, sich an Vergnügungen aller Art zu betheiligen, und noch weit größer die Unlust, sich die nöthigen Mittel dazu durch ehrliche Arbeit zu erwerben. Daher ist die Mehrzahl der Spieler, von dem Beamten, der sein Monatsgehalt verdoppeln möcbte, um allerhand außerordentliche Obligationen" zu befriedigen, bis zu dem Studenten, der trotz des kleinen Wechsels auch das Stiergefecht besuchen möchte, nicht von einer Art Sporttrieb erfüllt, sondern sie fröhnen dem Spiel nur als Mittel zu dem Zweck, ihre Einnahmen zu vergrößern. Daneben giebt es nun aber noch eine Menge Leute, die wieder von dieser SpielWuth der andern leben. Es hat einmal jemand die Bemerkung gemacht, daß von den 500,000 Einwohnern Madrids 50,000 beim Aufstehen des Morgens nicht wüßten, wie und wo sie sich den Tag über ernähren würden. Von diesen lösen nun mindestens 5000 das Problem durch das Spiel! Als Bankiers und Croupiers, als Portiers und Kellner, als Dienerschaft in den aristokratischen Spielklubs, als Wucherer und Halsabschneider von Beruf, als Schlepper und Angeber u. f. w. Sie bilden also eine recht ansehnliche, wenn auch nicht gerade angesehne Schaar, mit der aber gerechnet werden muß. Hat man diese widerwärtige Gesellschaft für sich, so kann man z. V. eine zweifelhafte Wahl gewinnen, hat man sie zu Feinden, so läuft man Gefahr, daß grober Unfug aller Art angerichtet wird, daß Petarden und Bomben geworfen und sogar aufrührerische Umtriebe angestiftet werden. Uebrigens ist es durchaus kein Geheimniß, wie solch eine Gelegenheit zum Spiele entsteht. Von anz wenigen Ausnahmen abgesehen gab es überhaupt keinen Verein, der mit mehr oder weniger Dekorum gleichzeitig nicht auch ein Spielklub wpre. Weshalb ? Einfach deshalb, weil es nicht genug Klubmenfchen giebt, vrn ein Gesellschaftshaus mit all dem verschwenderischen Luxus, der verlangt wird, zu unterhalten. Für einen verhältnißmäßig niedrigen Mitgliedsbetrag will man prächtige Salons, Diener in Frack oder Livree, eine Bibliothek mit den neuesten Werken, ein reichhaltiges' Büffet und sonst noch allerhand gute Dinge haben. Da bleibt denn eben nichts anderes übrig, als das Spiel zu verpachten. Genau so ergeht es allen politischen Größen, die einen Klub für ihre Gruppe halten wollen. Danach dürfte man ohne weiteres verstehen, weshalb es so sehr schwer ist, dem Spielteufel zu Leibe zu rücken. Thatsächlich hat sich noch kein Gouverneur lange auf seinem Posten halten können, der mit de? ganzen Strenge des Gesetzes dagegen vorgegangen ist. Gegen ihn wühlen Politiker und einflußreiche Persönlichknten. deren Zirkel gestört werden und deren Klubs eingehen, die Polizei, die ihre hohen Nebeneinnahmen verliert, und dann jene oben geschilderte hungrige Masse, die zu allem fähig ist. nur nicht zu ehrlicher und regelmäßiger Arbeit. Immer im Beruf. Frau: Laß doch das lange Verhör mit den Kindern, wenn sie was angestellt haben gieb ihnen einfach eine Strafe!" Justizrath: Das geht nicht, das wäre unaeseklick."
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