Indiana Tribüne, Volume 26, Number 115, Indianapolis, Marion County, 6 January 1903 — Page 6

Jndiana Tribünr, 6. Januar 1903

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Europäische Nachrichten

Sachsen. H a l b e r st a d t. Bei der Stadtverordnetenwahl wurden in der dritten Abtheilung Lehrer Busse, Rentier Schobert, Kaufmann Rusche und Goldarbeiter Schröder; in der zweiten Abtheilung Kaufmann Gaih, Justizrath Goedicke, Renner Lehmstadt, Kaufmann Max Reiche und Bankier M. Lehmann, und in der ersten Wählerabtheilung Buchdruckereibesttzer W. Dölle, Rechtsanwalt G. Klammroth und Kaufmann O. Mooshake gewählt. Halle. Zum Organisten der hiesigen St. Ulrichsgemeinde wurde Kapellmeiste? Hache zu Halle gewählt. Merseburo. Das Oekonom S. Elstesche Ehepaar feierte das Fest der diamantenen Hochzeit. O st e r b u r g. Die 21jährige Marie Otte aus Mcrseburg, die beim Gutsbesitzer Thadcn in Rathhauscn damit beschäftigt war, Stroh zu einem Diemen zu ordnen, stürzte von diesem herab und zog sich derartige Verletzungen zu, daß sie verstarb. Rohrsheim. Landwirth Andreas Schliephake hier wurde vor seinem Gutshofe besinnungslos mitverschiedenen Kopfwunden in einer großen Blutlache liegend aufgefunden. S t a ß f u r t. Bei der Ausübung seines Berufs verstarb infolge eines Schlaganfalles der Geh. Sanitätsraih und zweite Bürgermeister unserer Stadt Dr. Geiß. S t e n d a l. Im Alter von 44 Iahren verschied der Lehrer Hermann Diener Hierselbst, der sich nicht nur als Lehrer und Turnlehrer, sondern auch 18 Jahre lang als Stadt- und Kreisbranddirektor und als Vorsteher der freiwilligen Sanitätskolonnen unseres Kreises große Verdienste erworben hat. "Frc'irtz bannoper. Hannover. Den Hinüberstraße 12 wohnenden Reinecke'schen Eheleuten ist anläßlich der Feier der goldenen Hochzeit die Ehejubiläumsmedaille derliehen worden. Vom hiesigen Schwurgericht wurde der lvegen Meineids angeklagte Schiffsrhcder öapt. Swers aus Veenhusen zu zwei Jahren sechs Monaten Zuchthaus verurtheilt. Das Prädikat eines Hoflieferanten ward dem Fuhrherrn August Battermann Hierselbst verliehen. Beim Spielen mit Streichhölzern zog sich das vierjährige Töchterchen Louise des Arbeiters Schmidt schwere Brandwunden zu. B o l z u m. Feuer zerstörte das GeHöft des Käthners Hännies. D i e p h o l z. Zum Landrath ernannt wurde der Regierungsrath Rötger. E b s t o r f. Oberförster Greve hier crhlelt den Titel Forstmeister". Goslar. Dem Leiter der hiesigen Gasanstalt, Ingenieur Franz Kühn, ist vom Rathe der Stadt Dresden die Jnspektorstelle des Reihergaswerkes in Dresden übertragen worden. Holze. Ihre diamantene Hochzeit feierten die Altenheiler Seedarf'schen Eheleute. Das Jubelpaar erhielt die Ehejubiläumsmedaille. Jsernhagen Halbmeicr WilHelm Dusche wurde zum Gemeindevorsteher gewählt. . Lehrte. In einem Güterschuppen des hiesigen Bahnhofs fiel der 28 Iahre alte verheirathete Bahnarbeiter August Rädeke beim Arbeiten von einer Leiter rücklings so unglücklich auf eine aufrecht stehende Stange, daß diese stch in die Weichtheile des Gesäßes bohrte und der Unglückliche an den Folgen einer Darmzcrreißung verstarb. Meppen. Vikar Dr. Freese hier ist zum Pfarrer in Schwagstorf ernannt worden. Münden. Auf eine 25jährige Thätigkeit in der Metallkapselfabrik von Haendler und Ratermann blickte der Packmeister Ernst Oelighoff von hier zurück. Neuenkirchen. Das Wohnhaus des Landwirthes JUjes und der Kirchthurm sind niedergebrannt. O k e r. Die goldene Hochzeit feierte das Ehepaar Eonrad Willgerodt sen. Stelle. Eheleute Ludolf und Amalia Schüddekopf Hierselbst begingen die goldene Hochzeit. W e e n d e. Feuer vernichtete Wohnhaus und Scheune des Tischlers H. Grüneklee. Wilhelmsburg. Schlosser I. Ritter, der seit einiger Zeit verschwunden war, ist als Leiche in der DoreElbe gefunden worden. Provinz Mclllcrren. M ü n st e r. Ihr 100. Lebensjahr vollendete hier Frau Wittwe Landrath Coermann. Am 20. Januar d. I. wurde auf dem Wege von hier nach Lütkenbeä das Milchmädchen des Kolons Konermann in Delstrup von einem Strolch überfallen und gräßlich zugerichtet. Nunmehr ist es der Polizei gelungen, des Thäters in der Person des Maurers H. Plester in Hagen habhaft zu werden. Aplerbeck. Bei der Wahl der Gemeindeverordneten für die zweite und erste Abtheilung wurde in der zweiten Abtheilung der Kaufmann F. Grügelsiepe und in der ersten Abtheilung der Bauarchitekt A. Knebel gewählt. B e ck u m. Schmiedemeister Lauenstein und Frau feierten die goldene Hochzeit. Dem Jubelpaare wurde eine von den hiesigen Frauen gestiftete Prachtbibel überreicht. Belecke. Vikar Möller ist von l,ier nach Menden versetzt worden.

Bielefeld. Vankdirector Lohff hier erhleil denCharakter als Geheimer Regierungsvath. In Concurs ge ric'h der Tischlermeister Wilhelm Schröder. B ? i l o n. Bei der Stadtverordnetenwahl wurden gewählt in der 1. Abtheilung Rendant Brüggemann, in der 2. Abtheilung Oberpostassistent Böddicker, in der 3. Abtheilung Bäckermeister Kleine. B u e r. Kaufmann Peter Zwan ist in Concurs gerathen. Dortmund. Die dem Bäckermeiste? Jul. Glindkamp gehörige Besitzung, Hohestraße 35, ist zum Preise von 45,000 Mark in den Besitz der Wwe. Wilh. Syberberg übergegangen. Eisbergen. Dem Hülfsbahn Wärter Wehage hier ist die Erinnerungsmedaille für Rettung aus Gefahr verliehen worden. Herford. In einem Anfall von Schwermuth stürzte sich die 24 Jahre alte Tochter des Kaufmanns Knauff aus dem Fenster des zweitenStocks der elterlichen Wohnung auf die Straße und verletzte sich schwer. H e m e r. Fabrikant Gustav Reinhard Hierselbst, langjähriger Vorsteher der Gemeinde Niederhemer und Präsident der Jserlohner Handelskammer, erhielt den Charakter als Commercienrath. L ü n e n. Zwischen dem Uebergang nach Camen und der Lippebrücke wurde auf dem Babndamme der GronauEnscheder - Bahn die Leich? des Formers Biermann von hier gefunden. O e s p e l. Niedergebrannt ist die Getreidescheune des Landwirths Kohlleppel. U n n a. Die Eheleute Schreinermeiste? Fr. Dickhaut Hierselbst feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Rheinprovinz. Köln. Der bisherige Beigeordnete unserer Stadt, Josef Minten, ist zum Landrath des Landkreises Köln ernannt worden und scheidet aus dem städtischen Dienste aus. Zu Stadtverordneten wurden Regierungs-Bau-meister Moritz, Direktor Froitzheim und Ingenieur Scherer gewählt. In der Schuhfabrik von Rollmann und Mayer in Nippes entstand Feuer, das sehr schnell um sich griff und zwei Arbeitsräume vollständig, sowie die Lagerräume und die darüber liegenden Speicher theilweise zerstörte. Aachen. Durch kaiserliche Urkunde und die Bulle des Papstes ist der Stiftsherr Dr. Alfons Bellesheim zum Probst beim hiesigen Collegiatstift ernannt worden. B u r g a. W. Schreinermeister Gnstav Evertz und seine Frau Karolina, geborene Nöll, feierten das Fest dcr goldenen Hochzeit. Düsseldorf. Dem Oberbürger-

meister Wilhelm Marx und dem P.rofeor Fritz Röber ist das Ritterkreuz erster Klasse mit Eichenlaub vom Orden vom Zähringer Löwen verliehen worden. D ü r e n. Kürzlich waren 50 Jahre seit dem Tage verflossen, an dem der Fabrikaufseher Math. Weiergang in die Dienste des Fabrikanten Hoesch trat. Vom Kaiser wurde dem Jubilar das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen, welches ihm der Chef der Firma, Heinrich Arthur Hoesch, überreichte. Dieser fügte der Ordensauszeichnung noch ein Geschenk von 1000 Mark hinzu. G o ch. Feuer richtete in der Oelmühle der Gebrüder vcm den Bosch Hierselbst erheblichen Schaden an. G r ä f r a t h. Wilhelm vom Stein, Ernst Joest und Hermann Morsback sind zu Stadtverordneten wiedergewählt worden. Kempen. Dieser Tage verirrte stch eine Gans in ein Klassenzimmer des hiesigen Gymnasiums, ohne bisher Auskunft zu geben, wem sie entlaufen ist. Auch hat chh der Besitzer noch nicht gemeldet. M a l m e d y. Bürgermeister KalVers ist für eine weitere 12jährige Amtsperiode wiedergewählt worden. N e u ß. Rcgierungsbaumeister a. D. Julius Busch erhielt den Rothen Adlerorden vierter Klasse. R e m s ch e i d. Dem Professor Richard Eickhoff am hiesigen Realgymnasium ist der Rang der Räthe vierter Klasse verliehen worden. Solingen. Ihr goldenes Ehejubiläum feierten Heinrich Wasserloß und Frau Auguste, geborene Wirtz, und Eduard Sonnenschein und Frau Lisette, geborene Franzcn. Wald. Dem Fabrikobermeister Friedrich Leistert Hierselbst ist das All gemeine Ehrenzeichen verliehen woiden. 25roma jteff Mffn. Kassel. Der bisherige Vertreter des Reichstagswahlkreises, Sanitätsrath Dr. Endemann, hat abgelehnt, wieder zu candidiren. Dem Oberpostdirector, Geh. Ober - Postrath Hoffmann und dem Landes - Secretär Henkel ist die China - Denkmünze aus Stahl verliehen worden. Der früher am hiesigen Amtsgericht beschäftigte Amtsgerichtsrath Dr. Schemann in Neukirchen wurde nach Hersfeld, der Amtsrichter Dr. Göring, früher in KaFel, jetzt zu Elmshorn bei Kiel, wurde an das Amtsgericht in FriedeWald versetzt. A b t e r o d e. Pfarrer Bock aus Kassel wurde zum Verweser der hiesigen Pfarrstelle bestellt. B a d W i l d u n g e n. Der Senior der Wildungener Lehrerschaft, Kantor Carl Stracke, ist nach kurzem Kranksein im Alter von 74 Jahren ge- , storoen.

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Haus. Hof und Pmd ? " o l z g e f ä ß e schnell dicht zu nc n. Leck gewordene Eimer, Butten c.:. fülle man mit Heu, lege einen oder mehrere Steine darauf, um es nieder zu halten und fülle reichlich mit Wasser. Bei diesem Verfahren ziehen sie sich schneller zusammen, als wenn man Wasser allein einfüllt. Pfeffer-Tunke. Vier Zwiebeln werden in dünne Scheiben geschnitten und mit etwas Butter auf langsamem Feuer schön braun gedämpft, mit einem Glas Weißwein aufgefüllt und beinahe ganz eingekocht, hernach mit einem großen Löffel voll brauner Sauce angefüllt, gut abgekocht, dann durch ein feines Sieb passirt, und kurz vor dem Anrichten ein Löffel voll französischer Senf und etwas Cayennepfeffer dazu gegeben. Cylinder vorm Zerspringen zu schützen. Der Cylinder wird in ein mit kaltem Wasser gefülltes Gefäß gelegt und letzteres, nachdem man etwas Kochsalz hineingethan hat, auf das Feuer gestellt. Nachdem das Wasser eine Zeit lang gekocht hat, läßt man es, durch Verminderung des Feuers, recht langsam wieder erkalten. Ein so behandelter Cylinder widersteht jedem, auch noch so jähem Wechsel von Kälte und Wärme. Semmelklößchen. Ein tüchtigcs Stück Butter wird zu Sahne gerührt, ein ganzes Ei daran geschlagen, etwas Citronenschale und, wenn dies verrührt ist, sehr fein gestoßene Seinmel daran gethan. Man rührt, bis der Teig stch vom Topfe löst. Ehe man die Klöße ausrollt, läßt mcm den Teig etwas stehen, damit die Semmel ausquellen kann. Ist der Teig zu derb, kann man etwas Milch daran thun. Dieselben Klöße passen zu Frikaees und mit Rosinen und Zucker zur Taubenfille. Putzen des Blechges ch i r r s. Kupfer-, Messing- und Blechgeschirr hält sich wochenlang blank, wenn man es auf folgende Weise putzt: Auf ein weiches Läppchen nimmt man ein wenig Putzpomade und taucht dies etwas in Petroleum, welches man zu diesem Zwecke in einen kleinen Napf gießen kann. Nun reibt man den zu putzenden Gegenstand damit über und dann mit einem trockenen Lappen und Putzpulver so lange nach, bis der Gegenstand völlig blank und glänzend ist. Prüfung von Kon serv e n. Es gibt ein äußeres Zeichen, ob Fleisch- oder Fischkonserven gut oder schlecht sind. In den wahrend des Kochens verlötheten Büchsen entsteht nach dem Erkalten des Inhalts in Folge der Kondensation der Wasserdämpfe ein luftleerer Raum. Der Deckel wird sich demgemäß, dem äußeren Druck nachgebend, nach innen biegen. Beginnt der Inhalt jedoch zu gahren, so treiben die sich entwickelnden Gase den Deckel in die Höhe. Ist also der Deckel ausgebkult, so sei vor dem Inhalt der Blechdose gewarnt. Straußfedern zu rein i g e n. Man wäscht sie mit lauwarmem Seifenwasser, in dem man sie vorsichtig zwischen den Fingern reibt. Bei farbigen Federn verwendet man Gallseife. Nach dem Reinigen trocknet man die Federn, indem man sie in der Sonne oder am warmen Herd aufhängt; bevor sie völlig trocken sind, halte man sie über heiße Wasserdämpfe und schüttle sie darüber anhaltend, wodurch sie wieder locker werden; auch Schlagen und Schwenken in der Luft erzielk dies, doch wird das Aufgehen der kleinen Federn durch die Wärme unterstützt. Zum Kräuseln bedient man sich eines stumpfen Messers, über welches man die einzelnen Federchen, gegen den Kiel gewendet, zieht. Kalbsschulter als Gal a n t i n e. Hat man die Schulter der Länge nach aufgeschnitten, löst man die Beine aus, schneidet da, wo das Fleisch dick ist, Theile heraus, um die dünnen damit zu ergänzen, dann klopft man sie gut und bestreut sie mit Salz und Pfeffer, worauf der Rand rundherum mit Bindfaden durchzogen wird. Eine aus Beinmark oder Speck, Kalbsleber, Zunge oder Geflügelfleisch bereitete und mit feinen Kräutern gewürzte Farce streiche man nun auf das präparirte Fleisch, ziehe die Schnur zusammen, so daß eine Art Kugel entsteht, die inan gut zubindet und auch noch umschnürt. Ist dieselbe in Butter und etwas Suppe gedämpft und fast ausgekühlt, legt man sie auf eine Schüssel und beschwert sie etwas, um sie flach zu drücken. Beim Aufschneiden garnirt man die Galantine mit hellund dun?elfarbenem Aspick. Die Butter, das edelste Speisefett, ist gegen äußere Einflüsse sehr empfindlich, und manches yutc Produkt büßt durch unsachgemäße BeHandlung und ungeeignete Aufbewahrung seine schätzenswerthesten Vortheile Haltbarkeit und Reinheit im Geschmack ein. Aus diesem Grunde dürften einige Fingerzeige bezüglich der Aufbewahrung der Butter ganz angebracht sein. Deckt man seinen Bedarf an Butter durch regelmäßige, größere Bezüge, so erhält man fit entweder in einem Stück oder aber auch in einzelnen Pfund- oder Pfund-Stücken geformt und in Pergament geschlagen. Im ersteren Falle thut man sehr gut, die Butter nach Erhalt in einen gut glasirten Topf jest einzudrücken, im zweiten Falle ist es am rathsamsten, die einzelnen Stücke in der betreffenden

Kiste zu belassen, jedoch nur dann, wenn diese gänzlich geruchlos ist. Die Kiste selbst bleibt alsdann bis zum endgiltigen Aufbrauchen verdeckelt. Die Aufbewahrung der Butter soll möglichst nur in einem Raum geschehen, wo die Temperatur stets nur 50 Grad ayrenhett beträgt, weil dadurch die Entwicklung der Zersetzungskeime in der Butter am stärksten aufgehalten wird. Cremefarvige Kleider und Blusen praktisch zu reinigen. Zwei Theile warmes Wasser werden mit einem Theil gutem, 90prozentigen Spiritus vermengt. Das Kleid wud über ein Plättbrett gezogen, mit einer nicht zu scharfen Bürste regelmäßig mit der Lösung gut gebürstet, und sofort mit gewöhnlichem Gips bestreut. Der Gips ermöglicht ein schnelles Trocknen und läßt auch keine unsauberen Streifen zurück, kann also reichlich aufgetragen werden. Nachdem nun, der Stoff vollständig trocken geworden, wird der Gips abgebürstet. Auch lassen sich creme- sowie hellfarbige Stoffe sehr gut mit heißem Kartoffelmehl reinigen, indem man die Kleider und Blusen mittelst eines groben Leinentuches, welches man mit dem heißen Kartoffelmehl bestreut, strichweise abreibt. Um etwaige Fle:e zu entfernen, macht man von Benzin und Kartoffelmehl einen Teig, der zu flüssig sein darf, reibt damit Fleck tüchtig ein und läßt dies ruhig einen Tag oder wenigstens einige Stunden liegen; alsdann reibt man mit einem Lappen den Teig ab, mit Kartoffelmehl nach und der Fleck wird verschwunden sein. . . Das Wasserbedürfniß der Kaninchen. Das Kapitel von der Wasserreichung an Kaninchen ist noch ein offenes Feld für unsere Gelehrten, denn bis jetzt gehen die Meinungen der Züchter in dieser Beziehung' sehr auseinande?? Der Hase und das wilde Kaninchen löschen ihren Durst lediglich durch die an den Pflanzen haftenden Niederschläge und kann somit das Wasserbedürfniß dieser Thiere nicht sehr groß sein. Ebenso kann aber auch das zahme Kaninchen bei einigermaßen saftreicher Nahrung sehr gut ohne Wasser bestehen. Füttert man im Sommer Grünes und im Winter Möhren, Runkeln etc., so werden die Kaninchen stcher nicht das vorgesetzte Wasser trinken. Wird diese Wasierdarbietuna aber zur Regel, so gewöhnen sich dle Thiere daran und Harnleiden und Diarrhöe sind die Folgen. Namentlich junge Kaninchen saufen gern und viel Wasser ohne Bedürfniß natürlich und auch frei ihnen ist die Folge davon Erkrankung und Tod. Wenn den Thieren z. B. im Winter nur trockenes Futter, wie Hafer, Brod. Heu und dergleichen gereicht werden kann, dann können sie allerdings ihren Durst damit nicht löschen, und kommt es sogar mitunter vor. daß die Thiere, von schrecklichem Durstgefühl getrieben, ihren eigenen Urin lecken. In solchen Fällen muß man den Kaninchen täglich Gelegenheit geben, ihren Durst zu löschen. Niemals lasse man jedoch den Wasserbehälter in dem Stalle stehen, sondern entferne ihn, nachdem die Thiere entweder davon Gebrauch gemacht oder das Wasser verschmäht haben. Es wird ihnen der Trank im letzten Falle am nächsten Tage desto willkommener sein. Das V e r b ä l l e n der Pferde besteht in einer schmerzhaft ten Entzündung der Ballen des Hufes, die je nach dem Grade der Ausbreitung und der Tiefe der Erkrankung mehr oder weniger Lahmheit erzeugt. Die Ursache sind heftige Erschütterungen und Stöße der genannten Theile vom Boden her und ungünstige Lage der Hufeisen. Ebenso erzeugen das Barfußgehen auf harten und unebenen Wcgen ebenfalls das Leiden. Der Schmerz in den Ballen äußert sich nach dem Veroällen durch mehr oder minder deutliches Lahmgehen, die Pferde suchen hauptsächlich nur mit den Zehentheilen aufzutreten, vermeiden bei dem Stützen des Fußes durchzutreten und heben das erkrankte Bein möglichst schnell wieder vom Boden auf. Dadurch entsteht eine Gangart, welche mit dem Ausdruck ..Klammgehen" bezeichnet wird. Die Heilung des Leidens erfolgt, sobald die Ursachen desselben beseitigt sind. Man muß die Pferde passend beschlagen, so daß der schmerzhafte Theil unbelastet bleibt. Auch kann man zwischen Eisen und Huf einen Filz legen und einige Tage kalte Umschläge machen. Geschwüre der Hühner. Was Geschwüre beim Huhn betrifft, so hat man. wenn diese klein sind und nur aus Eiterbläschen bestehen, nur nöthig, sie mit Karbolsäureöl zu bestreichen. Größere Geschwüre, welche tief in der Haut liegen, hat man zuerst zu erweichen, indem man auf die betreffende Stelle Umschläge von einer warmen Brcieinlage macht. Ist dann die Reife eingetreten, so öffnet man das Geschwür vorsichtig durch einen Einschnitt und preßt mit allmäligem Druck den Inhalt aus. Hierauf nimmt man Watte, taucht sie in Karbolsäureöl und -legt sie auf dic Wunde, bis diese geheilt ist. Schließlich kommen beim Hühnervolk ziemlich oft die sogenannten Balggeschwüre vor, die sich am Kopf, neben dem Schnabel und um die Augen herum zu bilden pflegen. Sind sie klein, so ätzt man sie mit Höllenstein fort; größere bindet man mit einem dünnen, aber festen Faden ab und entfernt sie mit einem scharfen Federmesser. Die dadurch entstandenen Wunden behandelt man in derselben Weise, wie 'oben angegeben wurde.

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