Indiana Tribüne, Volume 26, Number 110, Indianapolis, Marion County, 30 December 1902 — Page 3
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Keine Freude Erregt in Deutschland Ilie schiede gerichtliche Schlichtung.
General Bogulawsky s Ar tikel über Monroe-Doc-trin und Blockade. Nichts habe ich abzübitten". er klärte Präsident Castro. Glänzende Eröffnung des Durbar" in Telhi. Humbert-Samilie in der Conciergerie internirt. Papst wird kronprinzliche Ehe nicht ' scheiden. Botschafter McCormick 's Audienz bei Franz Joses. Deutschland. Presse und VeneDie z u e l a. Berlin, 29. Dez. Die deutsche Regierung schweigt sich völlig darüber aus, wenn die Blockade aufgehoben werden soll oder ob sie überhaupt zu Ende kommt, bevor jede das Schiedsgericht betreffende Frage geregelt ist. Die Annahme des Schiedsgerichts, nachdem die Blockade begonnen war, ist sicher von der öffentlichen Meinung in Deutschland nicht günstig aufgenommen worden. General Bugolawski, einer der ersten Militür-Schriftfteller, entwickelt in bet Täglichen Rundschau" seine Ausichten über die Monroe - Doktrin, wobei er zum Schlüsse kommt, daß die Aufhebung der Blockade in diesem Stadium ein Zeichen von außerordentlicher Schwache wäre. Nachdem der General Bismarck's Charakterisirung der Monroe-Doktrin Eine große Unverschämtheit" angeführt, sagte er : Das war ein wahres Wort. Amerika zerfällt in viele Staaten. An Raffe- und SprachenVerschiedenheit steht es Europa kaum nach. Wie kann ein einzelner Staat behaupten, es stehe ihm das Recht der Einmischung oder des Schutzes über einen ganzen Kontinent zu uno er werde nur unter gewiffen Bedingungen ein noch so gerechtfertigtes Vorgehen europ. Nationen gegen einen amer. Staat zulaffen ? Wie ist es ferner möglich, daß diese Lehre trotz keinerlei Anerkennung im Völkerrechte sich that sächlich 80 Jahre lang halten konnte? Die Ver. Staaten hätten keinerlei Grund, auch nur eine anscheinende Anerkennung der Monroe-Dottrin durch die europ. Mächte im Völkerrecht anzunehmen. Nach weiteren Ausführungen schließt der Artikel mit der Bemerkuna. daß Castro'S Forderung auf Aufhebung der Blockade und Rückgabe der gekaperten Schiffe einem entschiedenen Veto begegnen müffe. Andernfalls werde Deutschland die Schmach eines Olmütz zur See" erleben. Die Frankfurter Ztg." lobt Präsident Roosevelt's Ablehnung und preist die Ver. Staaten dafür, daß schon so viele Fälle auf ihren Anlaß an's Haager Tribunal verwiesen wurden. Die Neuesten Nachrichten" hoffen, Gesandter Bowen werde nicht als Vertreter Venezuelas fungiren, da dadurch die Vereinigten Staaten in ein schiefes Licht gerathen müßten, indem sie zuerst das Schiedsgericht ablehnen, um nachher das Spiel in unverantwortlicher Weise auf's Stärkste zu beeinflussen. Der Caracas-Correspondent des Lokalanzeigers" fragte den Präsidenten Castro, ob er zur Abbitte an die Mächte geneigt sei, worauf dieser erwiderte: General Castro hat für nichts Abbitte zu leisten". Die Umstehenden riefen bei dieser Antwort Bravo". Ungetreuer Bank-Beamter. Berlin, 29. Dez. Albert Heide, Geschäftsführer des Potsdamer Zweigs der National-Bank für Deutschland, ist verschwunden. $23,750 fehlen. Venezuela. Keine Truppe nLandüng. Caracas, 29. Dez. Das in den Ver. Staaten verbreitete Gerücht, britische Marine Truppen seien in La Guaira gelandet, beruht nicht auf Wahrheit. Commander Montgomery, der britische Commandeur, erklärte ein solches Vorgehen als nicht im Einklang stehend mit Großbritannien's Politik gegenüber Venezuela.
Richthofen hoffnungiZvoll. Berlin, 29. Dez. Staatssekre-
tär des Aeußeren Richthofen wartet auf Präsident Castro's Antwort auf den! 1 Vorschlag, den Venezuela . Streitfall unter gewissen Reservationen dem Haager Tribunal zu überweisen. Auf die Frage, ob im Falle einer Ablehnung der Bedingungen von Seiton ßrtftrVa hör ipki-ickinlnn 'V v . - Vi v W V v ir's Wasser siele, erwiederte der Staatssekretär dem Correspundenten der Affoc. Presse", daß unter allen Umständen eine schiedsgerichtliche Erledimm tMt rnitrS Ml vfcfliv v m vv ss. fe.-i ju i v m m i m c . an i . r rr- et- . v nr Pori os paln, .rlnioao, Dezbr. Die britische Kriegsschaluppe b mi ... , -rw "6nlome , IM zur eyerrmnng oer Mündung des Orinoco entsandt wurde uno oel Varrancas auniet, in yeule ht angekommen. Das Schiff erlitt icinui ciyauc. A fc -t iVn n WeitecePrisen. L a G u a i r a, 29. Dez. Der holländische Dampfer Prinz Willem V. traf heute aus Amsterdam hier ein und durfte seine Ladung löschen. Ebenso ist das deutsche Schulschiff Charlotte angekommen. Der britische Kreuzer Tribune" hat einen weiteren Schoner sowie eine Schaluppe gekapert. Roosevelt gepriesen. S t. P e t e r s d u r g. 29. Dez. Die neueste Wendung der Dinge in Venezuela wird hier mit allgemeiner Befriedigung aufgenommen. Die Börsen - Zeitung nennt Herrn
Roosevelt's Handlungsmeise ein glän- über den Scandal ist, soll an den Kaizendes Weihnachtsgeschenk für Europa." ser von Oesterreich eine Depesche gerich-
Asien. D u r b a r" F e st. Delhi, Indien, 29. Te,. Der Vicekönig Lord Curzon von Keddlestcn zog heute feierlich in die Hauptstadt der Mogulsein. Damit ist der Durbar" officiell eröffnet, Thronbesteigung der zur Feier der des Könias Edward als Kaiser von Indien stattfindet. Es war ein glanzvolles, vielleicht in seiner Großartigkeit niemals erreichtes Schauspiel. An der Spitze der Ele-phanten-Procession ritten Lord und Lady Curzon auf Grand Tusker", dem größten, prächtig geschmückten Elephanten in Indien. Als Vertreter des Königs folgten der Herzog und Herzogin von Connaught auf einem ebenso reich mit Schmuck beladenen Elephanten. ' Dann t TA : V - I7!L turnen iv icuicieuue iuiu messürsten, deren Elephantenzug die Länge einer Viertelmeile einnahm. Der glänzende Zug setzte sich vom Bahnhof aus, junter Vorantritt von Dragonern, Artillerie. Herolden und Trompetern, in Bewegung. Der ganze Weg war durch britische und eingeborene Truppen flankirt. Als der Vice-König mit den Herolden und Trompetern vorbeikam, ertönte von den Kanonen des Lahore beherrschen den Forts der Königs-Salut. Der Zug passirte 150 Elephanten der regierenden Häuptlinge; sämmtliche gewaltigen Thiere gaben ihre Begrüßung durch Trompetentöne und indem sie ihre Rüffel in die Luft streckten kund; nachher schloffen sie sich der Prozession an. Hinten im Zuge ritt Lord Kitchener, der Oberbefehlshaber von Indien, umgeben von einem glänzenden Stäbe. Der Vicekönig trug Staatsuniform; Lady Curzon war in Grau gekleidet, die Herzogin v. Connaught in Blau und der Herzog hatte FeldmarschallsUniform angelegt. Der Vicekönig und der Herzog begaben sich später nach dem Hauptlager. Frankreich. Im Gewahrsam. Paris, 29. Dez. Die Mitglieder der Humbert-Familie sind auf dem Orleans-Bahnhofe hier heute Morgen um 7 Uhr 40 Minuten eingetroffen. Es fanden keine Kundgebungen statt. Die Gefangenen wurden darauf in das Gefängnis der Conciergerie überführt. An dem Bahnhofe hatten sich verhältnißmäßig wenig Leute eingesunken; dagegen war ein starkes Polizei- und Militüraufgebot vorhanden. Männer und Frauen warcn während der Reise getrennt gehalten worden und verließen ebenso den Zug. Auf den Arm von Beamten gestützt, erschienen zuerst die Frauen. Frau Humbert, in Schwarz und im Schleier, aber an ihrer starten Figur leicht kenntlich. Den ergreifendsten Anblick gewährte ihre junge Tochter Eva. Frau Humbert folgte ihre Schwester Marie, die blaß und verzweifelt aussah. Frederic Humbert, der Gatte, schien völlig gebrochen.
D'Aurignac trug noch immer den fpaNischen Bart der ihm zur Unkenntlichmachung gedient hatte. Die Gesell-
Mast yatte vlS zu den Wagen zwei - , ? , . . . . rw t Reihen von Polizeibeamten zu durchschreiten. Von berittener Polizel umringt, fuhren die Wagen im scharfen Trabe durch die gaffende Menge nach dem Gefängniffe. Die Rückkehr der Humberts bildet das einzige Tagegespräch in der Stadt, 1, m ganzen Lande hat seit der Rück kunst von Dreysus kein Vorfall mehr solch tiefgehendes Interesse erregt. Da die Behörden Eva Humbert als das unschuldige Opfer ihrer Mutter m ansehen, wurde das Mädchen, nach fänalicker Weiaeruna seinerseits, der om feincr Großmutter Frau Hum- " J -fr überaeben. der Wittwe des früheren Jstizministers im Cadinet Te Freym 2slufc be ages erschienen D Aurignac und andere Mitglieder der Familie vor den Richtern, doch beschränkte sich die Vernehmung auf die Fragen der Identität. Italien. Papst wird die sächsische Ehe nicht scheiden. New N o r k . 29. Dez. Wie die World" erfährt, ist das Gesuch um Auflösung d?r Ehe der Kronprinzessin von Sachsen noch nicht im Vatikan eingegangen. Es wird hinzugefügt, daß auf das Gesuch ein ablehnender Bescheid erfolgen würde, da für die NichtigkeitsErklärung der Ehe absolut kein kanonischer Grund vorliegt. Der Papst, der schwer bekümmert tet haben, in der er ihm sein tiefes Mitgefühl ausspricht. Oefterreich-Ungarn. Abschiedsaudienz des amer. Botschafters. Wien, 29. Dez. Kaiser Franz Josef empfing heute den Botschafter McCormick in Abschiedsaudienz und drückte lebhaftes Bedauern über das Scheiden des Botschafters aus. Der Kaiser überreichte Herrn McCormick eine Photographie von sich mit eigenbündiger Unterschrift. Herr McCormick und sein Nachfolger Bellamy Storer statteten gestern dem Minister des Aeußeren Goluchowski einen Besuch ab. Herr McCormick gedenkt am 8. Jan. in Petersburg einzutreffen; am Dienstag reift er über Prag nach Berlin. - rm z 1 : V " " " I O Wien. 29. Dez. Die halbamtliche Wiener Abendpost" berichtet, daß Kaiser Franz Josef den Verzicht des ErzHerzogs Leopold Ferdinand auf seinen Rang angenommen hat.Zugleich würde ihm erlaubt, den Namen Woofling anzunehmen. Die katholische Geistlichkeit von Sachsen hat beschlossen, den Namen der Kronprinzessin aus dem Kirchengebet zu streichen. Gewitter-Stürme. Wien, 29. Dez. Schwere Gewit-ter-Stürme werden aus ganz Galizien gemeldet. In Skowina schlug am Sonntag der Blitz in eine Kirche ein und tödtete eine Person. In Saybusch gerieth die Kirche durch einen Blitzschlag in Brand und zahlreiche Personen wurden verletzt. Die Bahnzüge sind eingeschneit und der Verkehr ist unterbrochen. Rußland. Schrecken ohne Ende. ' As h k a b a d, Sonntag. 28. Dez. In Andijan ist ein weiteres heftiges Erdbeben erfolgt. Die neuesten Nachrichten geben die Zahl der Opfer auf 4800 an, davon kommen 1600 auf Andijan und nächste Umgebung. Die Rache der Räuber. S t. P e t e r s b u r g . 29. Dez. Eine Depesche aus Moskau meldet, daß ein armenischer Millionär Jambarvw daselbst beim Eintritt in eine Kirche ermordet wurde. Er war von Briganten vor mehreren Monaten gefangen und gegen das Ver sprechen eines Lösegeldes freigelassen worden. Da er es nicht hielt, tödteten ihn die Räuber aus Rache. Belgien. Socialisten und amer. Gefahr. B e l g i e n, 29. Dez. Heute Nach, mitag fand eine Sitzung des internationalen socialistischen Bureaus statt, wobei über die Haltung bei dem Wirthschaftlichen Kriege, mit welchem die Ver. Staaten Europa bedrohen sollen,
debattirt wurde. Die Berathung war geheim und die Beschlusse sollen später
bekannt gegeben werden. Großbritannien. Schwindler verhaftet. London, 29. Dez. Zwei Rufsen, Pinkemitz und Green, die sich als naturalisirte Amerikaner ausgaben, sind verhaftet worden, weil man Creditbriefe im Werthe von 52.,000 bei ihnen fand, die ein gewisser Greenbäum auf dem Continente verloren. Sie sind an Hurst Club, San Francisco", adressirt. Von der Summe sind noch etwa $17,825 nicht erhoben. KohlenzufuhrnachAmerica. London, 29. Dez. Aus guter Quelle verlautete heute, daß Contracte behufs Uebersendung von 200.000 Tonnen Kohlen aus englischen, schottischen und Häfen von Wales nach östlichen Häfen in den Per. Staaten abgeschlossen worden seien. Bereits sind 40 Dampfer gemiethet. Die Ernennung von Handelsagenten in den Ver. Staaten und CentralAmerica ist vom auswärtigen Amte auf weitere 3 Jahre verlängert worden. Cuba. Keine Extra-Sesfion. Havana, 29. Dez. Nach langen Konferenzen zwlicyen 'prauoenr Palma, dem Cabinet und führenden Senatoren wurde beschlossen, keine Extra-Session zur Berathung des Ge-genseitigkeits-Vertrags mit den Ver. Staaten einzuberufen. Der Senat tritt am 12. Januar wieder zusammen. Der amer. Gesandte hat die VerHandlungen behufs Erlangung von Kohlenstationen auf der Fichten - Insel begonnen. Es verlautet, daß die Ver. Staaten eine Marine- und 3 Kohlenstationen wollen. Marocco. Sultan hatAng st. Tanger, 29. Dez. Der Sultan soll sich mit sämmtlicher verfügbarer Atillerie und Munition in den Palast von Fez zurückgezogen und gegen einen drohenden Angriff von Seiten der Rebellen stark verbarrikadirt haben. Die englischen Missionarinnen in Fez und Tetnan sind nach der Küste gereist. Die spanische Regierung hat Truppen nach Malaga, Cadiz und Algeciras beordert und einen Kreuzer nach Tanger gesandt. Kurze Depeschen. 29. Dezember. Inland. Helena, Mont. S. I. Jones, ein Pionier von Californien und Montana, ist 80 Jahre alt gestorben. N e w V o r k. Frau Langtry spielte im Garrick Theater in dem von ihr und Manners verfaßten The cross ways". Omaha, Neb. Oberst John I. Dickey, Superintendent bei der Western Union Telegraph Co.", ist ge jtorben. Watblnaton. Sit amer. Gesellschaft zur Förderung der Wissen schaft trat zur 52. Jahresversammlung zusammen. 213 1 1 1 1 tt o n , Fla. Bei einer Schießerei zwischen Weißen und Negern wurden zwei Neger getödtet und zwei Weiße vermundet. Washington. Rear-Admiral Glaß wurde formell als Nachfolger Casey's zum Ober-Commandeur der Pa-cific-Station ernannt. K a n s a s City, Mo. Louis Vurton von Louisville, der einen Neger getödtet, wurde freigelassen, da er in Selbstvertheidigung gehandelt. R o a n o k e, Va. Bei eiuer Ent gleisung des Norfolk & Western Passagierzuges in der Nähe von Greenville wurde der Lokomotivführer getödtet. Chicago. Bei einer Explosion in der franz. evang. Method. Kirche an Center Ave. wurde eine Anzahl Personen, darunter einige erheblich, verletzt. N e w V o r k. Die 4. Jahresconferenz des Vereins amerikanischer Universitäten, aus 14 Universitäten bestehend, trat in der Columbia-Universität zusammen. Philadelphia. Das neue Kriegsschiff Maine" wurde seinem Commandenr, Capt. Lentz, übergeben. Das Schiff hat eine Bemannung von 550 Mann. Washington. Binger Hermann, Commissär des GeneralLand-Amts, ist zurückgetreten und wird durch den bisherigen Hilsscommissär W. A. Richards
ersetzt werden.
Schwäche von Männern und grauen. Könnten wir in die Herzen eines jeden Mannes, dem wir begegnen, blicken, welche unermeßliche Trauer und Verzweiflunq würden wir gewahr werden! Indiskretionen und Blut krankheiten verursachen mel,r körper lichen und geistigen Ruin, aiö alle an deren Ursachen zusammen geno.nmen. Sie trefscn das Fundament der T!ann: heit, sie vernichten die Lebenskräfte, sie untergraben das System und nicht nur zersprengen sie oft den Familienzirkel,
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