Indiana Tribüne, Volume 26, Number 109, Indianapolis, Marion County, 29 December 1902 — Page 5

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Jndiana JribKue. 29. Dezember 10O'4 C

Arktische Probleme. Der Plan des Kapitäns Amundsen und seine Vorbereitungen.

Ter magnettsche Nordpol und die N,d,st durl,fakirt Tie Vdekuugen Rof;' uns FranttinS. sowi, dr wichtige Erfolg Mc ElureS. Das in der letzten Zeit mehrfach erwähnte Unternehmen des norwegischen Kapitäns Amundsen. der von Neuem die Lage des magnetischen Nordvols bestimmen will, ist nunmehr für das kommende Frühjahr gesichert. Gleichzeitig will Amundsen das Problem der Nordwestdurchfahrt zu lösen versuchen, indem er seine Heimkehr durch dik Behnngsstraße zu bewirken gedenkt. Die Neubestimmung des magnetischen Nordpols würde ein Ereigniß darstellen, das in der Erforschung der Erde eine Stellung von großer und klassischer Bedeutung einnähme. Seit am 1. Juni 1831 der berühmte englische Polarforscher James Roß unter 70 Grad 5 Minuten nördlicher Breite und 96 Grad 17 Minuten westlicher Länge einen Punkt entdeckt hatte, an dem sich die freischwebende Magnetnadel bis auf eine Bogenminute senkrecht zur Erdoberfläche einstellte, war für die Erkundigung dieses wichtigen Gebiets, das allerdings in unwirthlichster Gegend im Norden Nordamerikas lag, nichts Weiteres geschehen. Und doch mußte die Entdeckung von Roß um so erheblicher erscheinen, als man von der Lage des magnetischen Südpols der Erde noch gar nichts wußte und bis auf den heutigen Tag noch nichts erfahren hat. ' Roß errichtete damals an jenem Platze einen Steinhaufen, in dem er die Nachricht von seiner Entdeckung niederlegte, und zog weiter. Seitdem ist diese Stelle, ein vollständig flacher Küstenstrich, nur noch einmal aufgesucht worden, nämlich 1859 durch McClintock, der ,dort nach Spuren von Franklin suchte; er fand den Steinhaufen zerstört. Der Gedanke, von Neuem den magnetischcn Nordpol aufzusuchen, feine inzwischen wahrscheinlich veränderte Lage genau zu ermitteln und festzustellen, ob die Magnetnadel sich dort nur an einer ganz bestimmten Stelle oder in einem größeren Gebiet senkrecht neigt, kam Amundsen während der belgischen Südpolar-Expedition von 1898 auf 1899, die er als de Gerlaches erster Offizier begleitete. Amundsen legte nach seiner Rückkehr der Geographischen Gesellschaft in Christiania einen ausführlichen Plan vor und studirte vor Allem die Handhabung der magnetischen Instrumente, zunächst in Chnstiania, dann in Hamburg unter der kundigen Leitung von Professor Neumayer, dem Direktor der Deutschen Seewarte. Im Januar 1901 erwarb Amundsen den Walfischfänger Gjöa," einen der stärksten Segler der norwegischen Nordmeerflotte. Im vorigen Sommer unternahm er dann eine mehrmonatliche Fahrt in den arktischen Meeren, um die Eigenschaften seines Bootes zu prüfen. Die im nächsten Frühjahre anzutretende Fahrt wiö Amundsen, der gegenwärtig 49 Jahre alt ist, mit nur sechs Begleitern ausführen. Das Problem der Nordwestdurlbfahrt ist so alt wie die arktischen Forschungsreisen überhaupt. Giovanni Gaboto (John Gabot), dieser echte Sohn genuesisch-venezianischen Unternehmungsgeistes, und seine Söhne suchten zuerst nach einem Wege, der nördlich von dem neuentdeckten Amerika nach Indien führte. Das ganze 16. Jahrhundert hindurch beseelte Gabots Gedanke die ersten Seefahrer der britischen Nation, bis der große Entdecker Baffin, der bis zum Lancashire-, Jamesund Smithsund vordrang, erklärte, an eine Durchfahrt sei hier schwerlich zu denken. John Roß, der im Jahre 1828 in die arktischen GeWässer vordrang, suchte vergeblich nach der nordwestlichen Durchfahrt. Im Jahre 1845 erhielt John Franklin den Auftrag, d'e nordwestliche Durchfahrt zu suchen. Ueber sein Schicksal, sowie das seiner beiden Schiffe und seiner aus 130 Mann bestehenden Kerntruppe hatte man nichts mehr gehört, seit sie auf ihrer Expedition nach dem Norden in der Bafsinsbai gesehen worden waren. Es begann nun ein eifriges Sucken nach der Franklin-Erpedition. Erlangte man auch die traurige Gewißhnt, daß Franklin und seine todtes'muthigen Gefährten ein Grab in Schnee und Eis gefunden hatten, eins konnte man doch feststellen: Sie entdeckten die Norwestdurchfahrt. McClure, der auszog, um Franklin auszusuchen, kehrtet ohne eine Spur von Franklin und seinen Gefährten gefunden zu haden, als Entdecker der Nordwestdurcbfahrt nach England zurück (1854), nachdem er quer durch den nordameri-kanisch-grönländischen Archipel gefahren war. Schon am 26. Oktober 1850 hatte McClure von einer Höhe an der Prince of Wales-Straße. wo sein Schiff Die Jnveftigator" im Eise festlag, die Durchfahrt gesehen, nämlich gegen die Melville-Jnsel über den Eisfund. Mit dem Schlitten fuhr er im Jahre 1852 nach der Insel Melville hinüber. Es bleibt abzuwarten, ob es Amundsen gelingen wird, die Verhältnisse der Nordwestdurchfahrt, die durch Franklins Expedition und die sich daran knüpfenden Aufsuchungsexpedi'ionen ziemlich klargelegt sind, weiter zu erbellen.

Der britische Nationalcharaktcr. Leiue Aek,nlichki mit betn Qi)aratttx d Römer und leine Ursachen. Im Hinblick auf die zwischen dem deutschen und dem englischen Volke bestehende Animosität, die trotz der offenkundigen Bemühungen des deutschen Kaisers aus Herstellung besserer Beziehungcn anhält, dürfte der nachfolgende Auszug aus einem Artikel der Kölnisch! Zeitung" des Interesses nicht ermangeln: Waö dem römischen Volke panis und circcnses iBrod uud spiele) Nieren, das sind dem Briten Handel, flottes Geschäft. Wohlstand und die Sports. Beides muß er haben, um zufrieden zu sein, und in beiden liegt wohl auch das Geheimniß der ununterbrochenen Reihe von Erfolgen, die England im Laufe der letzten Jahrhunderte zu Wasser und zu Lande zu verzeich-

nen hatte. Wie sehr man nun aber auch den Unternehmungsgeist und die unleugbare Thatkraft des englischen Volkes bewundern mag, so liegt doch eine ganz besondere Stärke der Nation in der rastlosen Pflege und Ausbildung des Körpers in jedem Klima und unter jedem Himmelsstrich durch athletische und turnerische Spiele. Durch sie allein war es England möglich, im jüngsten Burenkriege gerade das zu erreichen, was die Welt von der kleinen englischen Söldnerarmee wohl am wenigsten erwartet hatte, nämlich eine Armee von einer Viertelmillion mehroder weniger improvisirter Soldaten aus der Erde zu stampfen, die, was auch über sie gesagt und geschrieben worden sein mag, jedenfalls in heldenhafter Ertragung der ungewöhnlichsten Anstrengungen und Entbehrungen Alles geleistet hat, was je einer Armee der Welt im Laufe eines schwierigen und langwierigen Krieges zugemuthet worden ist. Aber auch an anderen Vergleichungspunkten zwischen den römischen und britischen Weltreichen fehlt es nicht: die Skrupellosikeit der Politik, die selbstbewußte Rücksichtslosigkeit und Verachtung gegenüber den Bestrebungen anderer Völker, sobald es sich um die Förderung eigener Interessen handelt, der innige und wirklich großartige Patriotismus des Volkes, das stets bereit ist. die größten Opfer im Interesse der Größe des Vaterlandes willig zu tragen, das sind Elemente, die das römische Reich groß gemacht haben und jetzt der Größe des englischen Weltreiches zu Grunde liegen. Wer kann eines der prächtigen High-land-Regimenter an sich vorüberziehen sehen, heute nach Indien, morgen nach Afrika oder Kanada, um irgendwo in der Welt gegen unbekannte Feinde des Reichs zn kämpfen, ohne der römischen Legionäre zu gedenken, die auch zu demselben Zwecke auszogen, heute nach Osten und morgen nach Westen und deren Gebeine im Dienste der Größe des Vaterlandes auf allen Schlachtfeldern der ganzen damals bekannten Welt bleichten? Dieselbe Ergebenheit, dieselbe Pflichttreue bis in den Tod, dieselbe Tapferkeit, dieselbe durch den Reichsgedanken eingegebene Aufopferungfähigkeit, die den römischen Soldaten auszeichneten, finden wir beim Briten. Die nahezu unangreifbare Jnsellage, bt Jahrhunderte langen Erfolge, der berechtigte Stolz auf die großartigen freiheitlichen Einrichtungen des Landes, die das Vorbild der Welt geworden sind, haben im Engländer außerdem ein elementares Selbstgefühl erzeugt, das ihm derart in Fleisch und Blut übergegangen ist, daß er sich desselben gar nicht einmal in dem Grade bewußt ist. Die Größe des Vaterlandes ist ihm ein Kultus, dem er unbedingt jedes persönliche Interesse unterordnet, sie ist ihm etwas so Heiliges und dabei so Selbstverständliches, daß er überhaupt gar nicht begreifen will, daß es Menfchen oder Nationen geben kann, die so verblendet sind, sich gegen die Ausbreitung der englischen Herrschaft über das Weltall zu sträuben. Die Nation, die sich der englischen in der Ausübung ihrer hohen Sendung in den Weg stellen wollte, ist dem Engländer also nicht nur ein Feind im gewöhnlichen Sinne des Wortes, sondern ein Feind der natürlichen Weltordnung, gegen den er bin fanatischen Haß und die Verachtung des Moslem für den Ungläubigen fühlt, bis er ihn zu Boden geworfen, bekehrt und durch die Wohlthaten seiner Flagge glücklich gemacht hat. Alles das, was dem Briten als Anmaung und Selbstüberhebung anderen gegenüber ausgelegt wird, ist nicht anerzogen, sondern ihm mit dem Gefühle der Machtstellung seines Landes angeboren, und die Aeußerung dieser Gefühle ist nur unbewußt. Nur wenn man die moderne englische Geschichte, das heutige England und seine Bewohner von diesem Standpunkte betrachtet, kann man vieles in dem Vorgehen des Landes verstehen, das heute, dem unwiderstehlichen Drang nach der Weltherrschaft folgend, überhaupt nicht mehr anders handeln kann, als es handelt. Die Welt aber, wie sie heute ist, kann England als politischen und geschäftlichen Faktor nicht entbehren, und keine andere Nation isi vorgeschritten genug, um eventuell die Weltherrschaft Englands als Erbschaft anzutreten. Diamanten, aus denen Brilkanten werden sollen, erhielten bisher nach allgemeinem Gebrauch 58 Facetten. Seit Kurzem läßt jedoch eine der ersten Antwerpener Firmen 80 Facetten anschleifen; der neue Schliff soll das Feuer der Brillanten ganz außerordentkich erhöhen.

Amerikanische Diebessprache. Ihr Vntdecknng der englischen Kriminalpo, lizei zu verdanken. Der englischen Kriminalpolizei ist die Entdeckung einer neuen Diebesspräche zu verdanken, die sich unter den Gaunern in Amerika, insbesondere in New Iork, herausgebildet hat. Diese Sprache besteht aus Zeichen. Seit mehreren Jahren hatten nämlich amerikanische Gauner wiederholt ihren Weg nach London genommen, um hier Schwindeleien zu verüben, und haben dabei schlechte Geschäfte gcmacht, weil sie die Londoner Geheimpolizistßn nicht persönlich kannten. Wenn sie in einem öffentlichen Lokale eine Schwindelei versuchten, so wußten sie nicht, ob nicht ein Detektiv in der Nähe sei; ja einmal passirte es sogar einem amerikanischen SchnappHahn, daß er sich mit dem Versuche einer Schwindelei an einen GeheimPolizisten wandte, den er für ein ausbcutungswürdiges Opfer hielt und von dem er nkltürlich sofort verhaftet wurde. Die amerikanischen Gauner setzten sich daher mit Londoner Gaunern in Verbindung, welche die nöthigen Personalkenntnisse besaßen. Sie ließen

sich von diesen Londoner Gaunern begleiten und weihten diese in ihre Zeichensprache ein, von der hier einige Proben folgen mögen: Betritt z. 53. ein Detektiv eine Trinkstube, in welcher Gauner sich unter den Anwesenden Opfer suchen, so schneidet der Warner derselben, der Londoner Svitzbube, der die Personalkenntniß hat, von einem Streichholz einen Splitter ab, als wolle er sich so einen Zahnstocher fertigen. Das ist das Zeichen' für den amerikanischen Halunken, daß ein Detektiv in der Nahe ist. Er wird natürlich alle Versuche, Fremde zu begaunern, unterlassen und höchstwahrscheinlich sofort sich aus. der Trinkstube verziehen, um ein anderes Lokal aufzusuchen. Im nachsten Lokal macht er vielleicht einen anderen Versuch, durch eine Wette oder durch den Verkauf von unechten Juwelen ein Opfer zu beschwindeln, steht aber plötzlich von seinem Vorhaben ab. wenn er sieht, wie der Warner ein Streichholz zwischen den Fingern zerbricht. Das bedeutet: Laß Dich mit dem Kerl nicht ein; er hat kein Geld!" Legt der Warner die Zeitung gegen sein Trinkglas oder gegen die Kaffeetaste so an. daß sie das Glas halb bedeckt, so heißt dies: ..Der Mann, den Du da in der Arbeit hast, hat Gelo, ist aber schlau; sei besonders vorsichtig!" Trinkt der Warner sein Glas hastig aus und stellt es mit der Oeffnung nach unten auf den Tisch, so bedeutet dis: Trink aus und geh, die Sache wird gefährlich!" Ist die Gefahr nicht so groß, so stellt der Warner ein halbvolles Glas zwischen zwei leere, und das bedeutet: Wir sind nicht sicher; man beobachtet uns." Legt der Warner Messer und Gabel auf dem Teller, von dem er gegessen hat, kreuzweise übereinander, so heißt das: Sei vorsichtig! Der Mann, mit dem Du zu thun hast, ist leicht heftig und jähzornig," das heißt mit anderen Worten: Der Gauner hat, wenn ev sein Opfer betrugt, zu gewärtigen, daß dieses ihn niederboxt oder anderweitig thätlich angreift. Natürlich lassen sich diese geheimen Zeichen mit Tellern und Gläsern nur in den Trinkstuben selbst geben. Aber der Warner hat auch vielleicht Veranlassung, auf der Straße seinen Komplizen etwas heimlich mitzutheilen. Er spreizt die ausgestreckten Finger der linken Hand so, daß zwischen dem Mittel- und dem Goldfinger ein Winkel entsteht, während zu beiden Seiten dieses Winkels, die Finger dicht geschlössen liegen. Das bedeutet dasselbe wie das Schnitzeln an dem Streichholz, nämlich: Es ist ein Detektiv in der Nähe." Zieht der Warner seine Taschenuhr heraus und schwenkt sie einige Male hin und her, so bedeutet das: Ter Mann, mit dem Du angebandelt hast, besitzt viel Geld." Knappert der Warner dagegen am Nagel des rechten kleinen Fingers, so bedeutet das wiederum: Verlis're keine Zeit. Der Mann, mit dem Du Dich eingelassen hast, ist ein armer Teufel." Nachdem es der Londoner KriminalPolizei gelungen war, sich in den Besitz des Schlüssels zu dieser Geheimsprache zu setzen, ist dieselbe den Dieben recht verhängnitzvoll geworden; denn gerade ucn diese Zeichen gegeben wurden, machten die Gauner die Kriminalpolizisten auf sich selbst aufmerksam. Die englischen Detektivs gingen in Folge dessen so energisch gegen die amerikanischen Gauner vor, daß diese es vorzogen, ihre Thätigkeit nach dem Dollarlande zu verlegen. Die Gefahren eines Zechgelages in Ostafrika fchildert folgender Bericht der DeutschOstafrikanischen Zeitung": Die männlichen Bewohner einer Ortschaft des Distrikts Wikindu im Norden des Bezirks Daressalaam hatten außerhalb des Dorfes in einer offenen MakutiHalle ein Fest gefeiert und hierbei bis spät in die Nacht hwein Gomo geschlagen und Palmwein getrunken. Gegen Morgen, als dann alles voll des süßen Palmweines am Boden der MakutiHalle schnarchte, stattet ein Löwe der Gesellschaft einen Besuch ab und holte einen Negerjungen aus ihrer Mitte, mehrere erwachsene Schwarze dabei verletzend. Bei Tagesanbruch fand man die Ueberreste des unglücklichen Burschen im nahen Dickicht. .

Sonntags-Fener. Der Feuer-Alarm um 11 Uhr 15 gestern Vormittag rief die Feuerwehr zu I. M. Fletcher's Wohnhaus in No. 3324 Nord Capital Ave., wo infolge eines Fehlers in der Furnace-Heizein-richtung ein Brand ansgebrochen war, der einen Schaden von etwa $100 anrichtete, ehe er gelöscht werden konnte.

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