Indiana Tribüne, Volume 26, Number 109, Indianapolis, Marion County, 29 December 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 2. Dezember 1902.
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Innere Kämpfe. Venez. Revolutionäre im Kampf mit Regierungs Truppen.
Waffenstillstand zwischen ihnen nnd astro ist soeben erloschen. Unterredung Bowen's mit dem venez. Minister des Aeuszeren. Aushebung der Blockade soll nicht stattfinden. Italien versichert Amerika seiner Freundschaft. Pariser Reise der Humberts wurde verzögert. Kaiser von Japan schickt Reichstag nach Hause. Venezuela. Neuausbruch der Revolut i o n. W i l l e m st a d, Caracas, 23. Dez. Die Revolutionäre Venezuela's haben nunmeyr die einolellgkelten gegen Präsident Castro thatsächlich wieder aufgenommen. Gestern Vormittag kam es zwischen 1290 Revolutionären unter General Riera und Regierungstruppen bei Canyarao, in der Nähe von Coro, zu einem scharfen Kampfe. Ueber das Nähere des Kampfes ist nichts bekannt, doch weiß man, daß die Revolutionäre über Artillerie verfügten. Die Regierungstruppen standen unter dem Befehl von General Refereno Castillo. General Riera behauptete seine Stellung. Der Waffenstillstand zwischen der Regierung und den Revolutionären ist soeben erloschen. General Zoila Vidal und 5 andere Haupt-Helfer von General Matos fuhren heute früh in einem Segelboot von der Insel Curacao in der Richtung nach Cumarebo bei Coro, venez. Küste. Auch dies wird als ein Anzeichen von dem Neu-Ausbruch der Bewegung gegen Castro betrachtet. Ungefährdete Landung. L a G u a i r a , 28. Dez. Der Red D" Linie-Dampfer Maracaibo" traf heute Nachmittag 2 Uhr ein und fuhr in den Hafen. Nach Landung von Pasiagieren und Post und Aufnähme solcher fuhr das Schiff nach Willemstad ab. Der britische Kreuzer Charybdis" fuhr hier gestern in westlicher Richtung vorbei. Heute Nachmittag kam das Schiff zurück und fuhr in der Richtung nach Trinidad. Die Washingtoner ComMission. Caracas. 28. Dez. Gesandter Bowen und Lopes Baralt, der venez. Minister des Auswärtigen, hielten gestern Abend eine lange Conferenz ab, in welcher Bowen dem Minister Präsident Roosevelt's Weigerung, in dem Venezuela-Streitfall als Schiedsrichter zu fungiren, mittheilte. Er empfahl die Angelegenheit dem internationalen Friedenszericht im Haag zu unterbreiten, das ausdrücklich zu dem Zwecke organisirt worden sei. um über Fragen, welche nicht die Ehre oder das Gebiet eines Staates berühren, zu entscheiden. Er regte die Schaffung einer Commission an, die in Washington tagen sollte, bei welcher die Mächte durch ihre Botschafter und Venezuela durch einen Delegaten vertreten wäre. Diese Commission hat ein Dokument zu unterzeichnen, worin die dem Haager Tribunal zu unterbreitenden Angzlegenheiten vorbereitet find. Herr Bowen erklärte ferner. Deutschland würde nicht auf sofortige Zahlung drängen und sei bereit, eine Garantie ans einer zehnprozentizen Basis der Zolleinnahmen anzunehmen. Ate Resultat rer Conferenz hat Barralt an Castro telegraphirt, aus La Victoria zurückzukommen. Er trifft morgen hier cm. Fortdauer der Blockade. L o n d o n, 23. Dez. Eine Meldung an die Central News" aus Rom besagt, es sei halbofficiell angekündigt worden, daß auf Grund specieller Vereinbarungen die Blockade der venezol. Küste durch die Verbündeten während der schiedsrichterlichen Verhandlungen fortdauern solle. Dunkler Plan. Willemstad, Curacao. 27. Dez. (Samstag.) Aus zuverlässiger ! Quelle in Caracas trifft hier die Mel-
dung ein, daß Vicente Gomez. der erste Vice-Präsideut der Republik, einen kühnen strategischen Anschlag gegen Präsident Castro beabsichtige. Italien. KeineFeindseligkeit gegen America. Rom, 28. Dezbr. Commander
Roeder vom amerikanischen Schulschiff Hartford" soll erklärt haben, das Schiff wolle keinen italienischen Hafen anlaufen, aus Furcht, daß ihm wegen des unangenehmen Vorfalls mit den Offizieren der Chicago", im letzten Frühjahr zu Venedig, ein unfreundlicher Empfang bereitet werde. Demgegenüber wird die Affoc. Preffe amtlich ersucht, jedes feindselige Gefühl gegen America, sowohl seitens des italien. Volkes als seitens der italien. Regierung, in Abrede zu stellen. Es habe sich dies auch bei der letzten Venczuela-Note gezeigt, in der Italien sein unbeschränktes Pertrauen in Präsident Roosevelt zum Ausdruck gebracht habe. Amer. Schiffe, die nach Italien kommen, dürsten jederzeit eines herzlichcn Empfangs gewärtig sein. Scharfes Vorgehen. Rom, 28. Dez. Wie die Tribuna meldet, hat der Papst dem Erzbischof von Manila Befehl ertheilt, alle Personen zu excommuniciren, welche die Gründung einer nationalen Kirche auf den Philippinen befördern. Zrankreich. Die Reise der Humberts. P a r i s, 28. Dez. Der Zug mit den Mitgliedern der Humbert-Familie sollte hute Morgen 4 Uhr 52 Min. aus Madrid eintreffen, erlitt aber in Folge eines Unfalles an der spanischen Grenze 2 Stunden Verspätung und verpaßte dadurch den Anschluß an den Pariser Schnellzug in Bordeaux. Aus Furcht vor Massenansammlungen weigern sich die hiesigen Behörden mitzutheilen, auf welchem Bahnhof die Gefangenen den Zug verlassen. Doch dürften die Vorsichtsmaßregeln zu nichte werden, da der Zug jetzt wahrscheinlich anstatt im Morgengrauen bei hellem Tageslichte in Paris einfahrt. Inder Conciergerie sind Zellen für die Aufnähme der Humberts bereit. In Hendaye an der spanischen Grenze wurden die Humberts in einen französischen Wagen gebracht und franzlösischen Beamten übergeben. Die spanische Polizei zog sich hierauf zurück. Der Wagenwechsel ging so rasch vor sich, daß das harrende Publikum kaum einen Blick auf die Gesellschaft zu werfen vermochte, indessen begrüßte es die Gefangenen mit ironischen Hochrufen. Frau Humbert wurde hierüber sehr ärgerlich. An allen Bahnhöfen der Bahnlinie entlang wartete eine zahlreiche Menge, in der Hoffnung, die Humberts zu sehen. Sie wurden indessen enttäuscht, da die Wageu-Vorhänge dicht herabgezogen waren. In Bordeaux wurde der HumbertWaggon dem Schnellzug angehängt, der hier morgen früh 7 Uhr eintrifft. Theure Zeiten. Paris, 28. Dez. Die Armen leiden schwer unter der Theuerung der Ledensmittel. v 4 P le Ä.ueueruna m tueuroei e eine Folge der Unterbrechung des SchiffsVerkehrs zwischen Süd - Frankreich und Algier durch den Matrosenstreik zu Marseilles, theilweise der großen Kälte, welche die Gemüse in der Erde zerstörte. Sollte die Kälte andauern, so mögen sich ähnliche traurige Zustünde einstellen, wie im Winter 187980. Japan Auflösung des Parlaments. Tokio, 28. Dez. Der Reichstag trat heute wieder zusammen. Das Ab-geordneten-Haus wurde unverzüglich durch eine kaiserliche Verordnung aufgelöst, die Pairskammer vertagt. Die Wahlen sind auf Februar festgefetzt. Die Auflösung des Reichstags ist eine Folge der Opposition der Partei
führer gegen den Plan der Regierung, das Geld für das Marine-Programm durch Erhöhung der Landfteuer aufzubringen. Die Opposition verlangte Abschaffung dieser Steuer und Deckung der Auslagen für die Marine-Vermehrung aus anderen Quellen. Das Kadschura Cabinet steht in Folge seiner Niederlage bei diesen Vorgängen am Vorabend seiner Entlassung. Ein aus San Francisco stammendes Gerücht, die japanische Regierung wolle beständige Geschwader nach Europa entsenden, wird vom auswärtigen Amte dementirt.
Die Interessen Japan's liegen nicht in dieser Richtung; die Marine - Vermehrung erfolge nur zur AufrechtHaltung des Status quo im fernen Osten, an dem alle Handelsnationen interessirt seien. Am 7. Dez. ist in Tokio der 81-jäh-rige Graf Sano gestorben Er war der Begründer der rothen Kreuz-Gesell-schaft in Japan und vertrat früher Japan bei Italien und Oesterreich. Ferner fungirte er einmal als Finanzminister. Kindermord im Großen. B i c t o r i a, B. C., 28. Dezbr. Unter der Correspondcnz. welche die Affoc. Preffe aus Yokohama erhielt, befinden sich die Einzelheiten einer schrecklichen Engelmacherei in Osaka. Eine ältliche Frau, ihre verheirathete Tochter und deren Mann und 2 andere Personen find wegen K.ndesmords verhaftet worden und die Betreffenden sol-
len in diesem Jahre 300 Kinder umgebracht haben. Die Japan-Times berichtet die in Koohs vorgekommene Heirath zwischen einem Japaner und einer Leiche. Die Braut hatte am Vorabend der Hochzeit Selbstmord verübt. Auf das Verlangen der Eltern des todten Mädchens wurde die Ceremonie daraufhin zmischeu dem Lebenden und der Todten vorgenommen. Ruvand. Expedition nach CentralAsien. Petersburg. 28. Dez. Die wissenschaftliche Expedition, die Anfang Januar nach Central-Asien abgehen wird, wird auch Untersuchungen der Erderschütterungen zu Andrischan vornehmen. Deutschland. Begründete Furcht. Berlin. 28. Dez. Die in Genf weilende Kronprinzessin von Sachsen, welche mit ihrem Liebsten, Professor Giron, und ihrem Bruder, Erzherzog Leopold Ferdinand, dort das Weihnachtsfcst verlebt hat, läßt neuerdings durch ihren Anwalt erklären, sie sei fest entschlossen, die eheliche Gemeinschaft mit ihrem Gatten, dem Kronprinzen Friedrich August, nicht wieder aufzunehmen. Sie wird, wie ihr Sachwalter versichert, vor Lösung der jetzigen Schwierigkeiten nicht nach Deutschland oder Oesterreich zurückkehren, fondern in der gastfreundlichen Schweiz bleiben, weil sie überzeugt ist, daß sie sonst als geistesgestört erklärt werden wird, um in einem Irrenhause internirt zu werden und damit von der Bildfläche zu verschwinden. Erzherzog Leopold Ferdinand erklärt, er sei nach der Schweiz gekommen, um seine Schwester, die KrönPrinzessin, zu begleiten und zu schützen. Auch er will die Schweiz nicht eher verlassen, bis die Angelegenheiten seiner Schwester zu deren Befriedigung geregelt worden sind und er sie vor Behelligungen seitens des Dresdener Hofes sicher weiß. Die Verwandten des Professors Giron, welche zumeist in Brüssel ansässig sind, suchen inzwischen alle mögliche Pression auf diesen auszuüben, um ihn zu veranlassen, daß er die Kronprinzessin aufgiebt. Aber so wenig die Kronprinzessin auch nur im Entferntesten daran denkt, sich in ihren Entschlössen wankend machen zu lassen, ist auch ihr Liebhaber nicht geneigt, den Einflüsterungen seiner Verwandten Beachtung zu schenken. Beide verlassen sich betreffs des Weiteren auf den Rechtsanwalt der Kronprinzessin. Sturmschaden. Berlin, 28. Dez. Aus Hamburg und Königsberg wird über entsetzliche Stürme und Gewitter in dortiger Gegend berichtet. Viele Häuser wurden entdacht und der an Eigenthum überHaupt entstandene Schaden soll ungeHeuer groß sein. Auch Ueberschwemmungen haben beträchtliches Unheil angerichtet. Ueber Verluste an Menschenleben ist noch nichts verlautet. Doch ist durch die Gewalt des Sturmes der telegraphische Verkehr an der Küste vielfach unterbrochen und der hinkende Bote mag noch nachfolgen. Jedenfalls wird seitens der Behörden rasch eingegriffen werden, um etwaigem Elend zu steuern. Die Berichte sind noch zu mager, um einen Uebe?blick über die vor gekommenen Vkrheerungen zu geben. Schweiz. Stürmischer Auftritt. Genf, 28. Dez. Kronprinzessin Luise von Sachsen hatte mit ihrem jün gereu Bruder, Erzherzog Joseph, der hier angekommen war, um sie zur Rückkchr zu bewegen, eine stürmische Scene.
Die Prinzessin bestand darauf, daß Professor Giron der Unterredung beiwohne. Der Prinz erklärte sich ein-
verstanden, aber sobald er den Profcl-! sor erblickte, stürzte er sich auf ihn. Die j Prinzessin warf sich zwischen Beide und verhinderte das Schlimmste. Der Erzherzog sah auch später seinen Bruder Leopold Ferdinand und hielt ihm ebenfalls eine Reoe mit negativem Erfolge. Leopold erwiderte, daß ihm das Hofleben zum Ekel sei. Wirdnichtausgewiesen. Genf, 23. Dez. Die Schweizer Re gierung hat sich geweigert, auf Verlangen der deutschen Gesandtschaft die Kronprinzessin auszuweisen. Nach dem Brüssler Petit Bleu" gesteht Giron in einer Broschüre die Vaterschaft bei dem sechsten Kinde zu. China. Festlichkeiten für General Miles. Peking. 28. Dez. Die Damen der amer. Gesandtschaft und GeneralLeutnant Miles nebst Gefolge waren heute von der Kaiserin - Wittwe und dem Kaiser zum Gabelfrühstück geladen. Der amer. Gesandte Conger veranstaltete ein diplomatisches Diner zu Ehren des Generals. Auf morgen hat der Gesandte eine Anzahl chinesischer Beamter zum Mittagessen eingeladen, um daselbst mit General Miles zusammenzutreffen. Porto Rico. Admiral Dewey. P o n c e, 28. Dez. Admiral Dewey traf gestern Abend auf dem Landwege von San Juan hier ein und empfing eine Ovation. Ein Comite eingeborener Bürger und Beamter, das ihn in Juana Diaz erwartete, begrüßte ihn herzlich und führte ihn hierher. Die Stadt war zu Ehren des Admirals dekorirt; außerdem fand eine Straßenparade statt. Später fuhr der Admiral auf der Mayflomer", die auf ihn wartete, nach Culebra ab. Erzbischof Chapelle. S a n I u a n, 28. Dez. Erzbischof Chapelle, apostolischer Delegain Cuba und Pnrto Rico, traf heute Nachmittag hier ein und die Bevölkerung war zu seinem Empfange zahlreich herbeigeströmt. Der Prälat wurde von einem großen Gefolge nach der Cathedrale geleitet, wo ein Gottesdienst stattfand. Neufundland. Sturm. St. Johns, 28. Dez. Seit den letzten 36 Stundrn wüthet hier ein weiterer heftiger Sturm, der die ganze Küste entlang großen Schaden anrichtete. Für die Schlfffahrt werden bedeutende Befürchtungen gehegt. Der Damp er Ternoran" der Allan-Linie fuhr gestern an Cap Race vorbei, konnte aber in Folge des Sturmes und Nebels nicht in den Hafen einlaufen. Spanien. Cervera befördert. Madrid, 23. Dez. Die Ernennung von Vice-Admiral Cervera, der sich bei Santiago de Cuba der amer. Flotte ergab, zum Posten eines Stabschefs der Marine ist im Amtsblatt verkündigt worden. Marocco. Die Erfolge des Prätend e n t e n. London, 28. Dez. Die zerschmetternde Niederlage , welche die kaiserliche Armee am 23. Dez. bei Taza durch die Rebellen unter Führung des Thronprätendenten erlitten, wird amt. lich bestätigt. Die Regierungstruppen flohen, nachdem sie Geschütze, Gewehre. Zelte usw. im Stich gelaffen, in kopfloser Bestürzung nach Fez. Die ersten Flüchtlinge trafen am 24. Dez. in Fez ein. Sofort wurden die Thore gcschlosstN und die Bevölkerung befindet sich in hochgradiger Erregung, doch ist es bis jetzt noch nicht zu Unruhen gekommen. Die europäische Colonie in Fez, etwa 20 Personen, trifft keine Vorbereitungen zum Verlaffen der Stadt, obwohl man die Lage als ernst betrachtet. Die Anhänger des Prätendenten sollen seit ihren Erfolgen bedeutende Verstärkgen erhalten haben u.ld der Prätendent unterhandelt bereits mit den Stämmen des Wadtraweb Thals. Die Bevölke rung von Fez steht dem Sultan feind lich gegenüber und würde jedem Prätendcnten folgen, der die Stadt vor Plünderungen zu schützen vermag. Von den Soldaten des Sultans sollen 2,000 getödtet und verwundet sein.
The Victor,
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