Indiana Tribüne, Volume 26, Number 108, Indianapolis, Marion County, 27 December 1902 — Page 5
I JndianR Tribüne. 27. Dezember 10012.
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Kaltes Wetter,
Aohlen.nangel und bevorstehende Steigerung der Kohlenpreise. Das kalte Weihnachtswetter haben wir gestern beinahe wieder vergeffen. Denn wenn uns auch für heut? fortgesetztes kaltes Wetter verheißen wird, so können wir uns doch damit iröst.n. daß es morgen, am Sonntag wieder wärmer werden soll. Leider, leider aber heißt es, daß sich j heute die Jnoiana Kohlenhändler in Terre Haute versammeln werden, um die Kohlenpreise wieder zu erhöhen, weil sie angeblich von den Bahnen nich die längst bestellten Kohlensendungen ! erhalten können. Fuhrwerk demolirt, Kutscher be deutlich verletzt. Collision an 29. Str. uud Sutherland Ave An Sutherland Ave. und 29. Str. wurde gestern Abend ein von Elements M(Tonald von No. 1616 Rembrandt Str. kutschirtes Fuhrwerk der Jndpls Coffec & Tea Co. von einer Car der Union Traction Co. angerannt und demolirt. McDonald, der außer mehrfachen Kopfwunden und Quetschungen auch eine Gehirnerschütterung erlitt, wurde auf der Car zur Office des Co.Arztes Dr. I. G. Fisk gebracht und dort behandelt, um später per Ambulanz heimtransportirt zu werden. Sein Zustand gilt für nicht unbedenklich. Schwarze Diamanten. Recht kritisch hat sich die Kohlennoth in östlichen und nördlichen Großstädten gestaltet. Die Kohlcnproduktion deckt den Bedarf nicht annähernd und die knappen noch vorhandenen Vorrüthe schmelzen rasch völlig zusammen. Die Kohlensyndikate scheinen es auch gar nicht sehr eilig zu haben, den Bedarf zu befriedigen, da ihnen die Kohlenknappheit als Vorwand zu einer abermaligen großen Preissteigerung dienen muß. Dazu kommt ein verhängnißvoller Mangel an Transportmitteln, um alle die Massen der geförderten Kohlen on Ort und Stelle zu schaffen. So mag es sein, daß bald schon ganze Industrien dadurch bedenklich behelligt wer den. Aus verschiedenen Orten wird be' reits berichtet, daß es vor den Kohlen Höfen zum förmlichen Kohlenaufruhr gekommen ist. Was für eine bittere Ironie zu dem flotten Geschäftsgang und der Prosperitat, die sich einstweilen noch in jeder anderen Hinsicht im Lande geltend machen ! Die Bevölkerung östlicher und nördlicher Großstädte hat in Folge des Kohlenmangels schwer zu leiden. Mehrfach hat majt schon von Personen gehört, die in ihren eigenen kalten Wohnungen erfroen find. Weit häusiger aber mag es vorkommen, daß Krankheitsfälle sich in Folge deS herrschenden Kohlenmangels sehr verschlimmern und einen tödtlichen Ausgang nehmen. Viele Familien sehen sich in Folge des Mangels an Heizmaterial ge zwungen, in Hotels Zuflucht zu suchen. Andere hben den wärmeren Süden aufgesucht. Bald mag aber auch dort Kohlenmanget sich drückend schwer fühlbar machen. Die Hartkohlensyndikate machen so nebenbei die Mittheilung, daß die Preiserhöhung von 50 Cents pro Tonne, die sie nach dem Kohlenstreik eintreten ließen, vorläufig noch ein volles Jahr beibehalten werden wird. Wie sie behaupten, sollen fich durch den Streik die Betriebskosten bedeutend gesteigert haben. Das ist aber nachweisbar nur in sehr unbedeutenderWeise der Fall gewesen. Man kann es dem Hartkohlentruft leicht nachrechnen, was für ein glänzendes Geschäft er in Folge dieser Preissteigerung machen wird. Die Hartkohlenförderung des näch ften Jahres wird auf 58 bis 60 Millionen Tonnen berechnet. Dazu kommen noch weitere 20 Millionen Tonnen. welche seit Beendigung des Kohlenstreits gefördert morden find. Zusammen also gegen 80 Millionen Tonnen, so daß den Syndicaten durch ihre Preissteigerung von 50 Cents pro Tonne ein erhöhter Profit von 40 Millionen Dollars erwächst. Man sieht, ein alänzendes, wenn auch kein sehr reinliches Geschäft. Aber, Geld stinkt ja nicht! Wahrscheinlich werden die Kohlen Syndikate schließlich ihren Bergleuten auch eine kleine Lohnerhöhung zugestehen müssen. Vielleicht 10 Prozent. Das würde allerdings ihren Mehrgewinn wieder Etwas reduziren. Er würde aber noch immer ein sehr bedeutender bleiben.
Tiih-i-rningo.
Tn Kampf ums Teutsche. Es war eine bittere Pille für kulturftolze Angelsachsen, als ihnen die Thatsache übermittelt wurde, daß in den Schulen der Vereinigten Staaten allein 600,400 Schüler jährlich deutsch lernen. Seit Jahren war doch so viel Wesens über den steigenden angelsächsischen Einfluß geredet und geschrieben worden, daß man zu 'der Annahme sich berechtigt glaubte, jeder andere KulturEinfluß sei in dem großen Lande der Zukunft ausgeschlossen. Dem deutm Elemente will man überhaupt nur i vorüberaebende Einwirkung einräumen. Es ist dies verkehrt. Erfahrungsmäßia haben deutsche Nieder-
lassungen ihren Charakter weit länger festgehalten, wie die Kolonien anderer Nationalitäten. Was ist aus den zahlreichen Niederlassungen in vielen Staaten der Union geworden? Von den meisten ist nur der Name übrig geblieben. Auch die einst blühenden Gemeinwesen der Holländer im Staate New Iork sind gänzlich verschwunden. Weit hartnäckiger hat sich das Deutschthum gewehrt. Es gibt viele alte deutsche Niederlassungen, die heute, nach manchen Generationen noch echtdeutsch geblieben sind. Allerdings hat auch die deutsche Sprache große Einbuße erntten. Erfreulich jedoch ist die vielfach beobachtete Thatsache, daß die Deutschen im Auslande den Werth ihrer Sprache allmälig höher zu schätzen beginnen, als dies früher der Fall war. Und in den Ver.Staaten waren es mancherorts erst die eingeborenen Amerikaner, die den Deutschen diese Werthschätzung der Muttersprache beibrachten. In den besten amerikanischen Familien wird heutzutage den Kindern deutscher Sprachunterricht ertheilt. Und die großen Fortschritte, die das Deutsche in den höheren Schulen auf Kosten des Französischen und der klassischen Sprachen gemacht hat, sind äugenscheinlich. Man hat zudem die Beobachtung gemacht, daß gerade in den kleineren Städten und auf dem Lande die Deutschen ihre Sprache weit besser erhalten, als in den größeren Städten. In den ätzten Jahrzehnten besonders hat sich )as christliche Deutschthum im Allgemeinen als ein stärkerer Hort und Schützer der deutschen Sprache beährt, wie das sog. freisinnigeDeutschihum. In manchen großen Städten hat das nichtkirchliche Elenient, obwohl an Glücksgütern überlelzen, keine einzige deutsche Schule ergalten können. Die Folge davon ist, daß die Nachkommenschaft hervorraender deutscher Aufgeklärten deutscher Sprache und deutschem Wesen den Rü,'?n zukehrt. Manche arme deutsch? Getnetebc entwickelt auf dem Gebiete deut'cher Kulturpflcge einen hohen Opfernuth, die reichen freisinnigen Kreise -?doch und mancher große Verein mit ''olzem Namen und zahlreichen PromiRenten ist für deutsche Ideale und Kultux völlig abgestorben. In deutschen katholischen und evangelischen Kirchen .ind Schulen hat das Deutschthum l-eute seinen hauptsächlichsten Halt, freilich, auch hier gibt es große Verwste zu verzeichnen. Es erfordert eicn beständigen Kampf und andauernde Wachsamkeit, wenn die Deutschen ihre Kirchen und Schulen behaupten sollen. Es ist unverantwortlich, daß sich deutsche Eltern dazu verstelln können, in ihren deutschen Pfarrschulen i-.uf den deutschen Sprachunterricht für ihre Kinder zu verzichten! Da findet man oft in solchen Schulen deutsche Schüler mit amerikanischem oder irischem Namen, während die Kinder deutscher Eltern nur englischen Unterricht erhalten. Ein Unterschied. Ein flotter Kölner Reiseonkel besucht kuriositätshalber eine Berliner Weißbierkneipe und nimmt da neben einem urwüchsigen Altberliner Platz, der mit unverwüstlichem Gleichmuth in langen Zügen mit ebenso langen Zwischenpausen feine kühle Blonde" schlürft. Der lebhafte Rheinländer findet den stillbcschaulichen Spree-Athener höchst ulk'g, knüpft eine Unterhaltung mit ihm an, die allerdings nur unter fortgesetztem passiven Widerstand von der anderen Seite weitergesponncn wird und fängt endlich an, den Unnahbaren mit allerlei anzüglichen Scherzen zu uzen". Auch diese Geduldprobe besteht der biedere Weißbier-Philister mit musterhafter Kaltblütigkeit, bis der Reisekommtv geradezu persönlich wird und den alten Witz von dem Unterschied zwischen einer Gußstahlkanone, die von Essen, und einer rothen Nase-, die vom Trinken kommt, direkt auf den Gesichtsvorsprung seines Tischzenosscn bezieht Da wird der Altberliner krötig" uns er stellt nun seinerseits die Frage: Wissen Se, wat for'n Unterschied zwischen Ihnen und der Viktoria auf unserer Siegessäule ist?" Der Reiseonsei sinnt vergebens nach und bittet schließlich um die Lösung. Ja, seh'n Se, Männeken," erklärt der Berliner in aller Ruhe, det is doch janz eenfach: Ihnen kann ick jeden Momang ne Backpfeife runterlangen und det kann ick bt Viktoria mch!" Die Braut" des KrönPrinzen. Gute Partien beschäftigen anscheinend nicht nur äliere Tanten. Auch sonst normal vran'azte Menschen, welche die Zumuthung, aus schwarzem Kaffeegrund weissagen zu sollen, mit E&trüstung von fich weisen
würden, lieben es zuweilen, lug Kombinationen und seien sie noch so unwahrscheinlich hinzugeben. So wird aus der Thatsache, daß man das Leineschloß in Hannover einer Renovation unterzieht, und der Mittheilung, toß die Kaiserin die Pathenfchaft des erstgeborenen Kindes des Prinzen Max von Baden, der bekanntlich mit der ältesten Tochter des Herzogs von Cumberland vermählt ist, angenommen haben soll, in Welfenkreisen die Schlußfolgerung gezogen, daß eine Verlobung des deutschen Kronprinzen mit der zweiten Tochter des Herzogs in Aussicht genommen sei. Was englische Tanten betrifft, find fie der Anficht, daß die Stellung einer deutschen Kronprinzessin durch niemanden besser ausgefüllt werden könne, als durch die Schwester des jungen Herzogs von Sachsen-Coburg-Gotha. die 19jährige Ni-mzessin Alice von Albany, und di? Argumente, die fie zu Gunsten dieser Partie anführen, find allerdings von einer unantastbaren Logik. Eine dieser Tanten, die englische Zeitung Fr.e Lance", führt nämlich die Egenschaft?n ins Feld, welche die junge Prinzessin ten Deutschen lieb und werth malen müßten. Danach soll the lovely Pri ,- ceß" außerordentlich gerne Pumperniclel essen und mit Vorliebe Pilsen r und Münchener Bier in kleinen S!e',ns.'ideln trinken, ja selbst auf ifrcii
'.cachmittagsthee verzichten, weit sie li'U k -r ein Pils" hiner die zarte Binde cießt. Wenn das keine EhegrÜ7.d.' sind ! Vom Guttempler-Ord'.'n in. Deutschland. Seitdem im Juni d. I. beide Häuser des preußifche Landtags über Anträge betrafsend die Bekämpfung des übertriebenen Alkoholgenusses verhandelt haben, beginnt man auch in politischen Krc:n der rrryrigcn Thätigkeit der trn j : chelismus bekämpfenden Mäß'gfcii bezw. Enthaltsamkeitsver'ine n.cl," Beachtung zu schenken. Unter d?n letzteren scheint gegenwärtig V:U iricjjt dank seiner vorzüglichen Organisatio der politisch wie religiös ane : ,'i'trale Haltung beobachtende unabhängige Guttemplcrorden. unter bcnn offne sich Frauen und Männer aus allen Ständen und Berufsklassen sammcln, die größte Werbekraft zu besitzen In Deutschland arbeiten Zur Zl'it zwei Großlogen des Ordens. Die Cufcloge I hat dänische Geschäft ssprachc und umfaßt zur Zeit etwa r5 Legen mit reichlich 2200 Mitgliedern in den nordschleswigschenGrenzdistrilten. Die Logen mit deutscher Ges ö.ftssprache unterstehen der am 6. Q'liober 1889 gestifteten Großloge U, bi: gegenwärtig in Hamburg ihrc n Sitz hat. Diese Großloge zählte am 1. Mai dieses Jahres 15.960 Mitglieder in 440 Logen. Bemerkenswerth i bot sich das Jahresfest der Großlogc immer mehr zu einem allgemeinen Avsiinenten - Tage zu erweitern beginnt; auch in Kiel tagten im Juli i. gleichzeitig mit der Großloge mehr- rc andere, , zum Theil mit Un.crPBtzvNß der Grohloge ihrerzeit in s Leben gerufene Enthaltsamkeitsvcirc. Steckbrief gegcndieFrau eines englischen O b e r st e li Die Frau des pensionirten englischer Obersten Howard Kingscote, geborene Drummond-Wolff. wird wegen mehrfachen Betruges seitens der Staatsauwalischaft in Heidelberg verfolgt. Sie Hai durch Prahlen mit ihrem großen Neiäthum und dem Hinweis auf aus Enoland zu erwartende erhebliche Summen mehrere Personen zur Hergäbe großerDarlehen veranlaßt. Dann isl sie heimlich nach Amerika abgereist. Gift in derBierflasche. Unter merkwürdigen Umständen ist crr George F. Leyh, ein bekannter und wohlhabender Fabrikant von Bruchbändern in No. 73 Broadway. Williamsburg, plötzlich gestorben. In der Meinung, Lagerbier zu genießen, trank er irgend ein starkes Gift aus einer Bierflasche und war innerhalb kurzer Zeit eine Leiche. Ein tiefes Mysterium umgiebt zur Zeit noch den Unfall. Herr Leyh war Wittwer. Seine Wohnung befand sich über dem Laden, der alte Herr pflegte jedoch sein Mittagesscn in dem Zimmer hinter dem Laden einzunehmen und eine Flasche Bie: dazu zu trinken. Seine Tochter Jsabella hatte, wie gewöhnlich, das Luncheon für den Vater bereitet und im Hinterstübchen servirt. Unterdessen ging der alte Herr in den Keller, um eine Flasche Bier heraufzuholen. Er nahm am Tische Platz, öffnete die Flasche Bier und schenkte sich davon ein Glas in. Er trunk auch gleich das halbe Glas aus, und wie der Ladenjunge John Förster angiebt, verzog Herr Leyh das Gesicht, als er den Stoff getrunken hatte. John", rief Herr Leyh dem Jungen, komm 'mal her und versuch' dies Bier und sieh nach, wonach es eigentlich schmeckt." Der Knabe nahm einen Schluck davon und meinte, es schmecke gar nicht wie Bier; es sei sehr bitter. Wenige Sekünden später fiel Herr Leyh vornüber, und der Knabe eilte in die Wohnung hinauf und sagte Herrn Leyh's Tochter, ihr Vater sei plötzlich erkrankt. Während der Knabe wieder in den Laden hinunterging, wurde er ohnmächtig, infolge des Genusses der kleinen Quantität des Inhaltes der Bierflasche. Dr. I. A. McLeod, ein Schwiegersohn Herrn Leyh's. und sein Sohn. Dr. George F. Leyh, jun., wurden rasch herbeigerufen und sie bemühten fich eine Stunde lang, das Leben des
allen Herrn zu retten, doch vergeblich, er gab den Geist auf, ohne wieder zum Bewußtsein gekommen zu sein. Die Aerzte gelangten zu der Ansicht, daß Herr Leyh einem Gift erlegen fein müsse, sie konnten aber nicht feststellen, welcher Art das Gift gewesen sein könnte. Es wird vermuthet, daß Herr Leyh vielleicht vor langer Zeit irgend welche Chemikalien in einer Bierflasche mischte, die Mischung im Keller aufbewahrte, und die Flasche auf unbekannte Weise in die reguläre Bierkiste gelangte. Her? Leyh kam im Jahre 1849 nach Amerika. Sein Vermögen wird auf eine Viertelmillion Dollars geschätzt. Vandalenschwer bestraft. Zu exemplarischen Strafen verurtheilte die Strafkammer in Mannheim den Taglöhner Wilhelm Vogel. Franz Dattge und Gustav Fietzer, welche vor cinigenWochen den Sphinxen am Wasscrthurm die Nasen abschlugen und einen Wasserspeier beschädigten. Sie hatten den Streich aus Wuth verübt, weil ihnen ein Einbruchsversuch mißjungen war. Das Gericht erkannte auf ie 1 Jahr Gefängniß. E i ch e l k o st für Hühner. Bisher wurden Eicheln meistens nur on Schweine verfüttert. Eine Eichelfütterung bei Hühnern hat fich aber auch in ganz besonderer Weise bewährt und namentlich das Eierlegen angeregt. Für diesen Zweck läßt 'man die im Herbst gesammelten Eicheln in einem Baaofcn dörren und zu Mehl vcrmahlen. Eine kleine Portion dieses Mehles wird nun dem gewöhnlichen Fetter bei-
gefügt und angefeuckrtet. Auch kann man es auf die Tischabfälle von Kartoffeln und Fleisch streuen, wodurch es an den Broden gut umgerührt haften bleibt und möglichst warm gegeben wird. Am besten wird die Eichelkost dargereicht, roenn man aus dem Eichelmehl einen Teig mit warmem Wasser bereiter, hiervon kleine Brödchcn in Semmelgröße formt und diese in mäßiger Hitze trocknet. Dieses Gebäck hält sich gut. wird dann vor dem Gebrauche aufgelöst und dem Futter beigemischt. Allerdings beeinflußt die Eichelfüttcrung auch die Farbe des Eidotters, jedoch leidet die Güte und Nährkrafi desselben keineswegs. Balggefchwüre bei Kan i n ch e n sind Entzündungen des Unterhautzellengewebes, welche sich zu starken Geschwülsten erweitere Mangel an Bewegung und schlechte, verdorVene Luft, sowie unzuträgliches Futter sind die Ursachen der Krankheit. Zwecks Heilung entferne man von den bezügliehen Stellen das Haar, mache darauf mit einem recht scharfen Messer einen Einschnitt in die Geschwulst, entferne sorgfältig den Eiter und wasche die Wunde mit reinem, lauwarmem Wasser und fünfprozentigem Karbolwasser aus. Nach einigen Tagen bestreiche incm dieselbe nach sorgfältigem Auswaschen mit odoform-Kollodium-Nach Florida. Durchlaufende Passagier - Bedienung. Ueber die Pennsylvania Linie, via Louisvillc, Chattanooga, Atlanta und Macon nach Jacksonville und St. Augustine, wird am 5. Januar 1903 etablirt. Nach diesem Datum verlassen Schlafwaggons Indianapolis um 3: w Uhr Morgens und laufen durch an der Florida Limited. Passagiere befinden fich Mittags in Ehattaiooga, in Rome, Ga.; um 8:15 Abends: in Atlonta 10:30 Uhr Abends; Ma'on um Mitternacht und Jacksonville oder St. Augustine um 2 Uhr Morgens, ohne den Waggon zu verlassen. Die Retoursahrt über Louisville an der Pennsylvanie Linie ist ebenso bequem. Einzelheiten durch W. W. Richardson, G. P. A., Indianapolis. Feiertags-Ercnrsionen via Monon Route. Ein und ein Drittel für die Rund fahrt : Fahrkarten werden verkauft am Mittwoch. 31. Dezember und 1. Januar, giltig für 'schließliche Retourfahrt am 2. Januar 1903. Aehnliche Raten für Studenten, während der Zeit ihrer Ferien, nach Borzeigen der richtigen Certifikate. Für Einzelnheiten spreche man bei den Agenten vor, oder schreibe an R. P. A l g e o, D. P. A. Feiertags - Ercurfionen via C. H. ck. D. Bahn. Ein und ein Drittel für die Rundfahrt ; Fahrkarten werden verkauft am Mittwoch, 31. Dezember und 1. Januar, giltig für schließlich? Retourfahrt am 2. Januar 1903. Aebnliche Ruten für Studenten, während der Zeit ihrer Ferien, nach Vorzeigen der richtigen Certifikate. Für Einzelnh?iten spreche man bei den Agenten vor, oder schreibe an R. P. A l g e o. D. P. A. Feiertags-Reisen zum niedrigen Fahrpreis Nbcr Penn sylvania Linien. Excursions-Tickets werden am Mitt woch, 31. Dezember 1902 und am 1. Januar 1903 verkauft, in Anbetracht der Weihnachts- und NeujahrsFeiertagen. Fahrkarten sind gilng für die Retourfahrt bis zum 2. Januar 1903. Spezial-ahrkarten werden an Studenten und Lehrer an Colleges, Seminaren und Universitäten welche die Feiertage zu Hause zuzubringen wünschen verkauft. Für Einzelnheiten, Fahrzeit :c.. wende man sich an W.ZW. Richardson, D. P. A., Jndianapolis, Ind.
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C leveland t bedeutet täglich, ausgenommen Sonntag. Abgang New York Erpreß tägl 4 40Vm Andersonck B H'b'r Exp. . . . 6 45Bm Muncie & FtWayne Exp p. 7 20Vm R S k B Lim täglich s. . . . 8 00Rm Clev & Benton Harbor Exp. 11 10Bm N S B Lim, tägl 6g.... 2 55Vm Union City Acc tägl 4 45Rm Knickerbocker Sp täglich d fc 8 6 2öRm St. LouiS w orlds 4. St Louiö Mail 7 20rn Southwestern Lim tgl d k s 11 45Bm St LouiS Lim täglich pds. 3 25Nm Ztnt Haute fc Mat'n Acc.. 5 OONm N A & St. Louis Exp tägl..10 40Nm St Louis Expreß tägl 6 12 0593m
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