Indiana Tribüne, Volume 26, Number 107, Indianapolis, Marion County, 26 December 1902 — Page 6

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Provinz Pommern Wol gast. Beim Aufstieg zur Theatergallerie stürmte die Arbeitertochter Heitmann von der Treppe herab und trug eine schwere Gehirnerschütterung davon. zrsvirrz ScHkesrorg-Korstein. A l t o vra. Arbeiter Daniel Nissen lochte in seiner Küche Cel. Plötzlich kochte dasselbe über und es brannte die Küche lichterloh. Nissen, seine frau Emilie und sein neunjähriger Sohn Ernft" konnten nicht schnell genug den Ausgang gewinnen. Ihre Kleider wurden von den Flammen ergriffen, so daß Vater, Mutter und Kind schme-' re Brandwunden erlitten. A s ch e b e r g. Feuer zerstörte dasf Gewese des Landmannes Beeck. -B a'r m st d t. Dem in den Ruhestand getretenen Hauptlehrer und Organisten Bracker Hierselbst wurde durch Lanbrath Dr. Scheiff der Adler des Hohenzollernschen Hausordens überreicht. Varsbüttel. Sein 23jähriges Jubiläum feierte hier der Lehrer Rohde. E l l e r d o r f. Käthner Tank hatte sich beim Buschführen durch einen Dornstich eine geringfügige Verletzung an der Hand zugezogen. Schon am Abend machte sich eine starke Anschwellung der Hand und des ganzen Armes bemerkbar und in der folgenden Nacht trat bereits der Tod ein. F r i e d r i ch s st a d t. Im 80. Lebensjahre starb hier Pastor em. Hänrich Ehler. Mitbegründer des Eiderstedter Bezirksvereins für Bienenzucht. G l ü ck s st a d t. Bei der Stadtverordnetenwahl wurde der bisherige Stadtverordnete H. Gehlsen wiederund für den eine Wiederwahl ablehnenden Fabrikanten I. Mahn der Nentner Schöttler neugewählt. H o h e n w e st e d t. Ihr goldenes Ehejubiläum feierten die Staben'schen Eheleute. Auf der von hier nach Grauel führenden Chauss wurde der Makler Andreas Rix als Leiche aufgefunden. I tz e h o e. Feuer vernichtete zwei große Lagerhäuser der Steinzeugfirma Stoltenberg. Kirchenältester Rektor a. D. Haije wurde durch Probst Buchholz in sein Amt eingeführt. Kiel. Beim Retten seines eigenen Sohnes, der auf der Föhrde aus dem Segelboot gefallen war, ertrank der Obertorpeder Keidl aus Friedrichsort. Die ausscheidenden Stadtverordneten Sartori, Dehnte und Johannssen wurden wieder- und Kaufmann Andreas Paulsen neugewählt. Kronprinzenkoog. Durch einen Brand wurde das Gewese des Gastwirthes R. Nordmann eingeäschert. N e u m ü n st e r. Die bisherigen Stadtverordneten Kaufmann Hausschildt und KUrschnermeister W. Jörß wurden wiedergewählt. O e st e r b o r st e l. Feuer zerstörte das Anwesen des Landmanns M. H. Claussen S ch m a l e n s e e Das Fest ihrer goldenen Hochzeit feierten der Rentier Math. Chr. Suhr und Frau. W e s s e l b u r e n. Unter zahlreicher Betheiligung fand in der TonHalle" das 60jährige Stiftungsfest der hiesigen Liedertafel Euphonia" statt. fvcvirii ' Schlesien. ö r e s l a u. Dem Bürgermeister a. D., Geheimen Regierungsrath von sielstein hier, ist der Rothe Adlerorden dritter Klasse mit der Schleife oerliehen worden. Dem Obersecretär am Oberlandesgericht Hierselbst. Kanzlcirath Obst, wurde au Anlaß seines 50jährigen Dienstjubiläums der Kronenorden 3. ttlaije verliehen. Dem Geheimen Sanitatsrath Dr. med. et Phil. Wilhelm Grempler hier ist das Präditat Professor" beigelegt worden. B r i e g. In Concurs gerieth der Uhrmacher Max Reimann. G ö r l i tz. Geheimer Sanitätsrath Dr. Scholz hier erhielt den Rothen Adlerorden 8. Klasse mit der Schleife. H e r r n st a d t. Arbeiter Bleul und Frau saßen auf einem mit einer I Kette befestigten Sitze auf einem Wa- ! ncn ncL Vita ...f, tl yni, uts vit diene llß UUU HDClVt Ulilabstürzten. so daß der Wagen dem Manne über die Brust und der Frau über das Bein ging. Beide erlitten schwere Verletzungen. K u n i tz. Pastor Scholz wurde in sein hiesiges Pfarramt eingeführt. L a n d e ck. Der von hier nach Veruntreuung von 2000 Mark flüchtig gewordene Polizei - Sergeant Ferdinand Hitschold ist nach einer Vergnügungsreise, die er mit einem Mädchen nach Troppau und Wien unternahm, in Tielitz in Oesterreich verhaftet worden. L i e g n i tz. Bei der Stadtverordnetenwahl wurden in der ersten Ablheilung Rentier A. Lange, Apothekenbe sitzer Jerchel. Fabrikbesitzer Prager. Kaufmann Schlieter. Kaufmann Peikert. Fabrikbesitzer Schön und Augenarzt Dr. Kretschmer und in ver zweiten Abtheilung Kräutereibesitzer Dreßler. Rentner Ernst Jungfer, Kaufmann Meyenburg, Kaufmann Elkusch, Dr. Lempke und Fabrikant Löffler gewählt. P e t e r s d o r f. Lehrer Gotthard Wittig verschied hier im Alter von 64 Jahren. Er war über 30 Jahre in unserer Gemeinde thätig. S ch w e i d n i tz. Amtsgerichtsrath Jaensch trat in den Ruhestand.

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Provinz jjfofm. Posen. Landschaftsrath Rittmeister a. D. Otto Schönberg hier erhielt ben Kronenorden dritter Klasse mit Schn.crtern am Ringe. In dem Na6 oardorfe Korsen ist die zweitennige Scheune des BauerngZltsbesitzers Adolf Nehring mit sämmtlichen ErnteVorräthen niedergebrannt. Es liegt böswillige Brandstiftung vor. Ein der That verdächtiger Knecht wurde verhaftet. B o j a n o w o. Bei den Ergänzungswahlen für die Stadtverordnetcnversammlung wurden in der 3. Abtheilung Anstaltssecretär Günther und Anstaltsrendant Hirte neu-, in der 2. Abtheilung Bäckermeister Kaebsch und Kaufmann Miodowski wiedergewählt. G o l l a n t s ch. Als Stadtverordnete sind in der 2. Abtheilung Dr. Piotrowskiwieder und Kaufmann David Foerder'neu gewählt worden. I n o w r a z l a w. Feuer zerstörte die Scheunen des Spediteurs JonaS und des Gutspächters Wittmann. Kleinbartelsee, Drei Kinder des Einwohners Kottke hier, im Alter von 6, 4 und 2 Jahren, sind verbrannt. Die Kinder spielten allein in der Stube mit Streichhölzern, wodurch das Bettstroh in Brand gerieth. Lobsens. Bei der Ersatzwahl wurde in der 2. Abtheilung Kaufmann O. Gütschow zum Stadtverordneten gewählt. Pinne. Die Altsitzer Gottlieb Traugott Jäkel'schen Eheleute zu Kammthal feierten das Fest der goldenen Hochzeit; aus diesem Anlaß ist ihnen die Ehejubiläumsmedaille verliehen worden. R a w i t s cb. Der bei dem Ackerbürger Gottliev Rister Hierselbst als Knecht bedienstete Adolf Geisler stürzte in der Scheune durch einen Fehltritt vom Dachstuhl auf die Tenne und erlag den erlittenen Verletzungen. R o g o w o. Auf dem Gehöfte des Gutsbesitzers Plaster in Mittelwalde brach Feuer aus, das die Schmne mit sämmtlichenErntevorräthen einäscherte und dann auf den Stall übersprang, der ebenfalls ein Raub der Flammen wurde. Schmiege!. Der Kaiser hat eine Pathenstelle bei dem siebenten Sohne des Bäckermeisters Berthold Hoffmann Hierselbst angenommen. ' U s ch. Die hiesige evangelische Kirchengemeinde feierte das 50jährige Bestehen ihres Gotteshauses. General - Superintendent D. Hesekiel und Consistorial - Präsident Balan aus Posen, sowie ein Vertreter der Regierung zu Bromberg nahmen an dcm Feste theil. Wollsteia. Als Stadtverordneie sind gewätlt worden: In der 1. Abtbcilurig Kaufmann Heinrich 5töppler, in der 2. Abtheilung Kaufmann Georg Naubalt und Dr. Marchwitz, in der 3. Abtheilung findet eine Stichwähl statt. VroVirrz SacHlen. Magdeburg. Magistratsselretär Jnsxektcr Strube ist zum Jnspek.tor der altstädtischen Krankenanstalt befördert 'worden; als sein Stcllvertreter ist der bisherige Asistent Mensing unter Beförderung zum Magistratssekretär ernannt. Magistratssekretär Wagner ist zum Obersekretär undVorstehe? des Schulsekretariäts befördert. Für die Stelle des Sparkassenrendantcn ist der bisherige Kalkulator Zimmermann in Aussicht genommen worden. Der Wehrig'sche Männergesangverein, der zwcitälteste 'Gesangverein unserer Stadt, veranstaltete zur Feie: seines 60. Stiftungsfestes in den ichardt'schen Festsälen einenConcertabend. Aschersleben. Berginvalide Meyer und seine Ehefrau feierten die goldene Hochzeit. Die abermalige Einsegnung vollzog Pastor Krause und überreichte dabei die Ehejubiläumsmedaille. G o m m e r n. Privatmann Friedrich Weber hat 12,000 Mark zur Linderung des Elends armer Kinder und armer. Frauen bestimmt. Die Zinsen des Kapitals sollen namentlich für kranke Kinder verwendet werden. I l s e n b u r g. Das 50jährige Apothekerjubiläum feierte der Besitzer unserer Apotheke, Hermann John. Oschers leben. Fi'r Rettung eines Knaben aus der angeschwollenen Bode wurde dem Mühlenbesitzer S. Gummert durch den Landrathsamtsocrweser Dr. Drews die Rcttungsmedaille am Bande überreicht. R ä tz l i n g e n. Einem Brande fiel der Hof des Handelsmannes W. Eggesstein zum Opfer. S ch k o p a u. Das FriedrichMohnhaupt'fche Ehepaar feierte die goldene Hochzeit. Schneidlingen. Als der Arbeiter Grashof von hier einen Stein vor das Rad eines Wagens legen wollte, setzte sich letzterer in Bewegung. Graßhof wurde umgeworfen und kam vor ein Rad zu liegen, das über ihn hinwegging. An den dabei erhaltenen Verletzungen ist er bald darauf gestorben. S t o r k a u. Durch mit Streichhölzern spielende Kinder wurde ein dem Landwirth Paasch gehöriger Diemen in Brand gesteckt; er brannte vollständig nieder. T o r g a u. Vom hiesigen Schwurgericht ist der Arbeiter G. Hermann aus Zahna von der Anklage der vorsätzlichen Brandstiftung freigesprochen, cber wegen versuchten Betrugs geaen die Versicherungs - Gesellschaft zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. - - - i ' '

Geldes Fieber und MosqniioS in unserem Süden. Auf dem kürzlich in N e w Orleans abgehaltenen Congretz für öffentliche Gesund-he-: feierte Koch's Mosquito-Thcorie bet7 'fs des Gelben Fiebers große Trii..nvhe. Dr.R o ß , einer der Flotten-Aerzte der Vor. Staaten, hat seine Erfahrungen bezüglich des gelben Fiebers in dem Kampfe, den die amerikanischen Medinnalbehorden in Hav'Zna gegen die Krankheit geführt haben, gewonnen und auf Grund dieser Erfahrungen steht es bei ihm fest, daß das gelbe Fieber nur durch die Mosquitos und durch nichts Anderes übertragen wird. Er führt in seiner New Orlcanser Rede als unumstößliche Beweise die Folgen des Kampfes gegen di Mosauitos in Havana an. Hundcrtundvierzig Jahre, sagt er, hat man in Havana gelbes Fieber gehabt und neue Leute, welche dorthin kamen, wurden in den seltensten Fällen verschont; jetzt, vom September 1901 bis zum Dezember 1902. ist in Havana kein Gelbfieberfall vorgekommen und diese Zeit der Immunität hat begonncen mit dem Augenblick, da der Kampf gegen die Mosquitos erfolgreich wurde und da man bei der Behandlung der Kranken vor Allem darauf fah, daß sie gegen Mosquitos geschützt und diese dadurch verhindert wurden, die Krankheit weiter zu tragen. Dr. Roß theilt ein interessantes Experiment mit. welches, seinor Meinung nach, die Theorie, daß die Mosquitos die alleinigen Uebertrager der Krankheit sind, unwiderleglich bestätigt. Mehrere junge Leute wurden in cinem Hause bei Havana eine Zeit lang unter Bedingungen festgehalten, die sie gänzlick -ae Mosquitos schützten, unter denen sie aber mit Allem in Berührung kamen, was man früher als Mittel zur Uebertragung der Krankheit betrachtete. Man ging soaar so weit, sie in Betten schlafen zu lassen, in denen Gelbfieberkranke gelegen hatten und die nach dem Gebrauch nicht gereinigt waren. Und kein einziger dieser jungen Leute erkrankte. Später ließ man mehrere von ihnen durch Mosquitos. die nachweislich Gelbfieber ift in sich trugen, beißen und die Krankheit stellte sich schnell ein. Dieses Erperimcnt ist für Dr. Roß ein unumstößlicher Beweis dafür, daß nur die Mosqu'tos die Krankheit übertragen und daß alles das, was man bisher für ansteckend" hielt, nicht ansteckend ist. Doctor G o r g a s machte in der New Orleanscr Versammlung darauf aufmerksam, daß die Ausbreitung des gelben Fiebers plötzlich aufhöre, so wie Frostwetter eintrete, und daß dieser Umstand unbedingt auf den Mosquito als Krankbcitsträger hindeute; denn die Mosquitos verschwänden mit dem Frostwetter. Was Dr. Gorgas hier über den Zusammenhang zwischen dem gelben Fieber und dem Frostwetter sagt, ist eine Thatsache, an welcher nicht zu zweifeln ist und über die sich schon mancher Forscher den Kopf zerbrocken hat. Für dieses plötzliche Aufhören der Krankheit mit dem FrostWetter gab es bisher keine richtige Erklärung, wenigstens stimmten die Erklärunacn nicht mit den Theorien, die man über die Ausbreitung der Krankheit aufgestellt Hütte, überein. Durch die neue Theorie, welche die Ausbreituug an die Thätigkeit des Mosquito knüpft, der mit dem Frostwetter verschwindet, findet dieses Geheimniß eine natürliche Lösung. Auch Professor Bey er ergriff in der New OrleanserVersammlung das Wort. Er ist einer der eifrigsten und sorgfältigsten Forscher auf diesem Gebiete gewesen und seine Forschungen haben ihm die feste Ueberzeugung beigebracht, daß nur der Mosquito der Üebertrager des gelben Fiebers ist. Doctor S u ch o n . der Präsident der Staats-Sanitäts-Behörde von Louisiana. rieth in der New Orlcanser Versammlung ur Mäßigung. Auch er ist der Ueberzeugung, daß die Mosquitos Verbreiter der Krankheit sind, aber er ist noch nicht davon überzeugt, daß die Mosquitos die a l l e i n i g e n Träger der Krankheit sind und deshalb mahnt er zur Vorsicht. Er will die setziaen QuarantänO-Maßregeln nickt ganz beseitigt wissen, wenn er es auch für die Hauptaufgabe erklärt, den Kampf gegen die Mosquitos zu richten. Souchon's Ansicht drang in der den Vorträgen folgenden Debatte durch. Man beschloß, den Kampf gegen die Mosquitos zwar als Hauptmittel gcgen die Ausbreitung des gelben Fiebers zu empfehlen, aber doch noch nicht zu einem völligen Aufgeben der jetzigen Quarantäne-Maßregeln zu rathen. m Einmal ist Einer in der Gelbfieberstadt New Orleans ohne die Mosquito" Theorie, von der man damals noch nichts wußte, mit dem gelben Fieber

fertig geworden, nämlich General Benjamin F. B u t l er. der im I. 1862, nachdem die Stadt durch Bundestruppen den Rebellen entrissen war. als militärischer Alleinherrscher durch eiserne Reinlichkeitsmaßregeln ihr die Seuche gänzlich fern hielt. Theure Prügel. Ein qewisser Mathew Tassan, der während eines von Jrländern veranstalteten Picknicks den Polizisten Ramsey derb geprügelt hatte, wurde letzthin von dem Gloucester County-Gericht in Wooddury, N. I., zur Zahlung von $150, sowie in die Kosten verurtbeilt.

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Per lliECREAM : ' " B ll 1 Ter j?rti,(iMa:;f. Ein Record" in der Heringsfischerei in Aarmouth wurde dieser Tage erzielt; man landete 4000 Lasren. das sind 52.800.000 Stock, im East Anglian-Hafen. Der Werth diefes Fanges wird für die Schiffsbesitzer und Fischer auf $125.000 geschätzt. Bis jetzt betrug der Record" 2000 Lasten an einem Tage. Ueberhaupt ist der Heringsfang in diesem Jahre sehr gut, denn schon zwei Tage vorher betrug er 27.026 Lasten. Niemals hat man vorher in Aarmouth eine so große Heringsflotte gesehen. Ueber 600 Schiffe, von denen 500 aus Schottlang kamen, breiteten sich fast drei Meilen am Hafen entlang aus, und auf jedem freien Stück Land am Flu?z entlang wurden die Heringe aufgehäuft. Ein Antheil in einem glücklichen Boot kann für zweimonatliches Fischen bis zu $1000 betragen. Am Tage werden die Fische durch Möwen, Nachts durch ein Phosphoresziren verrathen. Dann kommen die Boote, werfen, wenn die Nacht gekommen ist, ihre Netze aus, zünden die Lichter an und treiben ruhig mit der Fluth. Bei Tagesanbruch beginnt die Ernte. Netz nach Netz kommt herauf und leuchtet und blitzt in der aufgehenden Sonne wie lebendes Silber. Dann werden die Netze in den Schiffsraum entleert.. Ein guter Fang bringt zehn Lasten, in einer Nacht sind aber auch schon siebzehn und achtzehn gefangen worden. Eine Last hat nominell 10.000. in Wirklichkeit aber 13.200 Fische, denn ein Hundert" zählt 132. Wenn das letzte Netz herauf ist. geht das Boot in den Hafen. Tann ist die Zeit gekommen, einen wirklichen friscken Hering zu essen. Er wird geköpft Ul?d ausgenommen, über dem Feuer in der Kombüse geröstet und übertrifft an Geschmack Lachs und Forelle. Einen malerischen Anblick bieten die in den Hafen zurückkehrenden schottisch-. 5eringsboote mit ihren großen 5rc.u.'.en Segeln; aber die neuen Dampfer tragen doch den Preis davon. Sie sind die ersten im Hafen, da iie außer der Dampfkraft auch die Segel benutzen, und ihre Fische sind wegen der größern Maschen im Durchschnitt größer und erzielen einen höheren Preis. Um 9 Uhr Morgens dränoen sich die Dampfer in der Werft. Der Staden ist nur eine Masse von Kränen und aufgehäuftem Silber. Unaufhörlich tauchen die Körbe in die Schiffsräume, werden aufgezogen, ans Ufer geschwungen und geleert. Die Glocken der Versteigerer läuten, die Männer rufen. Zur Erhöhung der Verwirrung kommen nun auch die schottischen Boote und suchen einen Ankerplatz in der Werft. Sowie der Fisch gelandet ist, beginnt die Thätigkeit von gegen 3000 schottischen Mädchen. In den großen Speichern und im Freien nehmen sie den Fisch zum Einvacken aus oder sckfkitzten ihn zum Räuchern. Rogen und Milch werden fortgeworfen oder für 5 Cents der Eimer verkauft. Eine einzige Firma räuchert täglich ?ehn Lasten frischer Fische. Andere, die gesalzene Heringe brauchen, tjchm manchmal eine Lieferung von über 100 Lasten an einem Tage. Von aller Welt kommt man wegen des Herings nach Darmouth. Dampfe? von 800 und 1000 Tonnen liegen im Hafen und sind bis oben damit vollacvaclt. Manchmal kann man davi auch lustige Szenen beobachten. Die französische Regierung giebt ihren Booten eine Prämie, die von der Menge der gefangenen Fische abhängt. Die Boote kaufen dann in Darmouth oder Lowcstoft Heringe, die sie als Beute ihrer Netze ausgeben. Plötzlich erscheint ein französisches Kanonenboot auf hoher See, un' fort sind die dreimaftigen Logger, die wie kleine Fische vor bt xcht fliehen. Pferde -Geschirre, Buggies, Koffer und Reisetasche am besten und dilligftm bei MM, 136 Ost Washington Str.' WZj riZZ&SSZtlMsm V WUl il.f a , II MJFZ $ 1 hinge &Ksi9nyi k3 Jj

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