Indiana Tribüne, Volume 26, Number 106, Indianapolis, Marion County, 24 December 1902 — Page 5
Jndiana TribKue 2. Dezember 1.
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VsrftaktmeiHnaiö t. Ueber frierender Haide Haftel die Wiiiteriiacht. Tie kolken riefcH io dunkel: Nicht eilieo ?kerns Äesnnlel Als blitzendes 'eichnieidc In ihren Falten wacht. Trüben, auf ciillameitt Wege. Naht jUevped müder schritt: Ein Ziinmerer kehrt nach Hause, Ans ferner 5tcidt cebranse; Er trägt die blanke Säge " Und schleift ein Tännchen mit. Tort, unter niederm Zache, Blinkt gastlich ihm ein Schein. Ein junges Weib harrt feiner; Im Bettchen schläft sein Kleiner; Daß der ihm nicht erwache, Tritt er behntfam eiu. Wohl ist's ein dürftig Stübchen, Die beiden wifsen's kanin. Still kiis)t er ihre Wangen, Tann, flnsternd. wird behängen Für ihr verträumte Bübchen Ter kleine Tanuettbanm.
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Ein lUeilinachtsbildchrn von I. ?.
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Es war einer der ersten Dezembertage. Der Winter hatte bereits Einzug gehalten; nicht als fröhlicher, frostklarer Geselle, sondern als griesgrämiger Alter, der trübe Wolken am Himmel dahinschob und nasse Schneeflocken an dic Fenster warf. Man mutzte wirklich sehr jung sein, um das als einen willkommenen Gruß anzusehen vergnügt wie die paar kleinen Mädchen, welche auf dem Fenstersims des Schulkorridors sahen und plaudernd auf einige Gefährtinnen warteten, welche von der Lehrerin noch zurückgehalten wurden. Schnee, Schnee," riefen t)ie Mädchen, erwartungsvoll auf die dunkle, nasse Strage hinuntersehend, ob sich da wohl bald etwas wie eine Schlittenbahn zurecht mache. Ja, ja, jetzt haben wir den Winter," sagte altklug eine magere Blonde. Ich trag' auch schon lang meine Wollenen da, ganz neue!" und stolz zeigte sie ihr schwarzes dünnes Bein. Ich Hab' noch keine warmen," meinte ein untersetztes Mädchen und sah etwas bedenklich auf ihre verwaschenen schadhaften Strümpfe. Aber nun kommt bald Weihnachten! Ich darf an zwei Christbäume gehen, an zwei, denkt 'mal!" Ja, gelt Lina, Ihr seid arm, und da gibt's so Bescherungen," sagte etwas von oben herab ein gut gekleidetes Mädchen mit hellblauer Schleife im Haar. Mama gibt auch immer" Hemden und Röckchen, und Großmama strickt eine ganze Menge Mützen. Aber es ist doch eigentlich eine Schande, an so einem Christbaum beschert zu werden.". Gar keine Schande!" gab, Lina trotzig zurück. Jetzt ist's keine Schande mehr, arm zu sein im Gegentheil, wißt Ihr" sie hatte die beste Lust, eine kleine sozialistische Rede zu halten, als eine blasse Kleine, die bisher geschwiegen, sie schüchtern s jagte: Du, Lina, was bekommt man denn an so einem Weihnachten?" O, bei einem kriegen wir blos ein Bücklein und einen kleinen Lebkuchen, und da müssen wir furchtbar viel singen. Aber am andern da gibt's Strümpfe und Schürzen und eine Federschachtel und Aepfel und Papierpuppen!" Ah," riefen staunend die Zuhörerinnen. Mutter sagt aber." fuhr Lina nachdenklich fort, ich müßte ,sehen, daß ich ein Paar feste Stiefel bekäme. Unser Suppenfräulein ist auch an jenem Weihnachten: bei ihr will ich nun recht, recht betteln und bitten." Was ist das, ein Suppenfräulein?" fragte die kleine Schüchterne, die erst seit dem Frühjahr von auswärts in die Klasse gekommen war. Ach. Du dumme Marie," lachte Lina behaglich. Ein Suppenfräulein ist ein Fräulein, das hilft die Schulsuppe austheilen. Nächsten Montag geht es wieder an. Ich bin schon lange angemeldet. Das ist so lustig und nett! Unten bei der Hausmeisterin erhält jedes einen Teller und einen Lössei, und wenn dann das Fräulein mit der großen Schüssel kommt, da schreien wir alle Hurrah! und dann drücken wir hin und strecken unsere Teller und das Fräulein lacht und sagt: Finder, Kinder, eßt mich nur nicht auch auf mit der Suppe!" Seid Ihr dann sait, wenn Ihr einen Teller geqessen habt?" fragte gnädig die mit derblauen Schleife. Einen Teller! Was meinst Du zwei volle Teller bekommt jedes und
ein solches Stück Brod" sie zog einen weiten reis und wenn man recht bittet, bekommt man noch einen dritten Trller. Mutter sagt, ich soll nur nicht schüchtern sein, das müsse alles die Stadt bezahlen." Diese letzten Mittheilungen machte Lina auf der Treppe; die Kinder waren aufgebrochen, und auf dem großen Platze vor dem Schulhaus trennten sie sich. Nur Marie ging noch eine Weile neben Lina, als tonnte sie gar nicht genug vcn der schönen Suppe hören. Dann aber, wie auf einen vergessenen Auftrag sich besinnend, bog sie rasch in eine Seitengasse ein. Es wa? ein zartes Ding, das da durch den rauhen Wind und den neuen Schnee ging, und seine Strümpfe und Schuhe waren nicht besser, als die der armen Lina." Das ganze kleine Geschöpf sah aus, als ob es recht viel Lbe und Sonnenschein brauchte und warme Kleidchen und kräftiges Essen, dann würden die schmalen, blassen Wangen wohl rosiger und runder werden und die großen ernsthaften Augen frischer dreinschauen. Vor einer Ladenthür blieb die Kleine stehen, und nach einigem Zögern machte sie sachte auf. Es war kein feiner Laden, eng und dunkel, und die sieben Sachen aufeinander geschichtet: Hauben, Kinderkittelchen und Schürzen. Schachteln mit Seifen und Strickgarne. Marie machte einen ängstlichen Knicks und zog aus ihrer Schultasche ein zugebundenes Packetchcn. O, Du liebe Güic. schon wieder Spitzen!" sagte die ältliche Frau, die hinter dem Ladentisch Länder aufwickelte. Was meint denn Deine Mutier? Nicht ein Stück hab' ich von dem verkauft, was Du mir vor einem Monat gebracht hast. Das Geschäft geht überhaupt schlecht, und nun immer diese Spitzen. Nein, ich kann sie wirklich nicht brauchen." Aergerlich wickelte sie das Papier auf und wieder zusammen. Weinen hilft nichts, mein Kind," fagte sie, als sie der Kleinen das Packetchen zurückgab. Da, adieu, sag' der Mutter, es thue mir leid." Damit gab sie dem Kinde ein paar Hustenbonbons aus einer Schachtel und schob es zur Thür hinaus. Das Kämmerchen, in dem Marie zu Bette lag. war sehr klein und sehr kalt. Die Kleine sah in den schwachen Lichtschein, der von der Straße auf die
Wand fiel. Schlafen, konnte sie noch nicht; es wai erst halb acht, und sie hatte eben ihr Abendbrod erhalten. Hatte sie es wirklich bekommen? Der kleine Magen, der einen so guten Schulappetit besaß, spürte gar nichts mehr von der Tasse dünnem Kakao und der Semniel. Marie hatte nachdenklich mit dem Löffel gerührt und sagen toollen: Mama, ich sehe fast bis auf den Grund." Aber Mama vor ihrer halbgefüllten Tasse sah so bekümmert aus. Sie war wohl traurig, weil Marie die Spitzen zurückgebracht hatte statt cwas Geld von Frau Buttler. Vielleicht war Mama noch übe? anderes traurig. Ja, war sie denn je einmal lustig mit der kleinen Marie? War überhaupt Jemand lustig zu Hause? Papa lag nun schon seit einem Jahre krank. Und Toni, die früher mit gespielt hatte, saß immer am Fenster und schrieb und schrieb aus Vüchern, und wenn sie viele viele Blätter geschrieben hatte, ging sie mit dem ganzen Stoß zur Post. Aber manchmal brachte der Briefbote wieder alles zurück; dann weinte Toni und Mama kochte noch weniger zu Mittag als gewohnlich. Hier fiel der kleinen Marie Linas Schulsuppe ein zwei, drei Teller voll Kartoffelsuppe mit Wurzeln! Das Naschen roch völlig den schönen, würzigen Duft, der aus der Schüssel aufstieg und der kleine Magen knurrte. Wenn man doch einschlafen könnte! Kürzlich hatte die Lehrerin den Kindrn gerathen, ein kleines Gebet auf
zusagen, wenn der Schlaf so lang nicht kommen wolle. Marie sann nach. Heute hatten sie in der Schule ihr erstes Weihnachtslied angefangen zu lernen: T:i lieber heil'ger frommer Christ ISril l)knle dein Eebnrtotag ist, Tlnm ist auf Erden weit und breit Ci allen Bindern frohe Zelt." Frohe Zeit," dachte Marie, das ist Weihnacht," und statt einzuschlafen wurde sie erst recht wieder wach. Letztes Jahr hatte es gar keine Christbesche?ung gegeben. Da wa? Papa schon krank gewesen und hatte Medizin bekommen und die war so theue?, sagte Toni. F?ühe?, als Papa noch Stunden gegeben, hatte Ma?ie einen kleinen Weihnachtsbaum bekommen und Puppengeschi?? und Zucke?zeug. Glaubst Du, daß das Christkind Heuer kommt und mi? ein paa? neue wa?me Stiefelchen b?ingt?" hatte heute Marie beim Ausziehen die Mutter gefragt und ihr ihr schlechtes Schuhwerk gezagt. Nein. Kind," hatte da die Mutter in seltsam rauhem Ton gesagt und die Zäbne auf die Lippen gebissen, ich fürchte, es kommt nicht zu uns." Mama, Lin.i weißt Du, Lina, hinter der ich jetzt sitze, bekommt neue Schuhe zu Weihnachten und wollene Strümpfe nnd Spi.lzeug, Mama, und Lebkuchen und Aepfel, alles an einer großen Christbescherung, wo noch viel andere Kinder sind." Ja," hatte tu Mama gesagt, .die Stadt hier ist sehr toot)ltr)atig; für arme Leute wird gut gesorgt. Gute Nacht. Kind!" und damit hatte Mama das Licht genommen und war hinaus gegangen. Für arme Leute!" Marie wurde es ganz wirr in ihrem kleinen Kopf. Was sind denn arme Leute? Einmal hatte sie mit Lina deren Mutter auf der Straße getroffen, mit einem Tuch um den Kopf und einer blauen Schürze und rothen Händen und sehr lauter Stimme. Mama sah ganz anders aus. blaß und sprach leise, und Toni, wenn sie ausging, zog Handschuhe an, und den Papa, als er noch Stunden gab, hatten die Schüler, welche kamen, Herr Professor" genannt. Nein, arme Leute waren sie nicht. Aber was denn eigentlich? Warum konnte sie nicht mit Lina zur Schulsuppe gehen und sich dort satt essen? dann hätten die Andern zu Hause um so mehr. Und warum konnte sie nicht an jene Christbescherung? Vielleicht gab es auch eine für große Leute; da hätte Mama am Ende Kohlcn bekommen und einen Topf Butter und Toni eine neue Jacke und Papa eine warme Decke Ja, wenn sie eben arme Leute wären wie Lina und ihre Mutter!
Plötzlich fiel Marie etwas ein: Die Lehrerin hatte einmal gesagt, man dürfe den lieben Gott neben dem gewöhnlichen Abendgebet auch um etwas Besonderes bitten, was man gerade auf dem Herzen habe. Das Kind setzte sich in seinem Bettchen noch einmal auf und betete laut und andächtig: Lieber Gott, Du kannst ja alles, machen. Mach doch, daß wir arme Leute werden!" (?in heiteres Mißvcrständniß. In Oberschwaningen in Mittelfranken, Bayern, besteht eine Stiftung, wonach der jährliche Pachtertrag des sogenannten Schulackers dazu verwendet wird, daß alle Kinder, die die Werktagsschule besuchen, am Donnerstag vor Weihnachten zwei Wecken erhalten. Der Stiftungspfleger kommt in die Schule und theilt die Wecken aus. In der Stiftungsurkunde heißt es, daß der Ertrag der Stiftung zu Schulzwecken" verwendet werden foll. Nun haben die biederen Vorfahren aber gelesen Schulz-Wecken" (der Bürgermeister hatte früher den Titel Schulze"), weshalb auch der Bürgermeister einen Wecken erhält, ebenso die Gemeinde- und Kirchenverwaltung, der älteste Mann und die älteste Frau der Gemeinde. Tcr Praktikus. Kurtchen, warum ßt Du denn gar nicht von Deinem Pfefferkuchen?" Heb' ich mir auf bis nach den Ferien; jetzt, wo ohnedies keine Schule ist, hat ja Bauchschmerzenkriegen gar keinen Zweck!" Bequemer. Vater: Nun. Be?-
tha, hast Du dem Christkindlein Deine Wünsche schon aufgeschrieben?" B e r t h a : Aber Papa, wir haben doch Telephon!" Moderne Kinder.
Jndiana Züchte? - Ausftellung.
Mama: Aber Karlchen, warum weinst Du denn? Gefallen Dir die Geschenke nicht, die Du bekommen hast?" K a ? l ch e n : Nein, Mama, es
empört mich, daß man mir so kindische Sachen geschenkt hat, und Du weißt doch ganz genau, daß ich mir so lebhaft die neueste Ausgabe von Ibsens Werken gewünscht hatte."
Die nächste in der Germania Halle verspricht eine interessante zu werden.
Die Züchtcr-Be?einigung von Indiana" (Fanciers' Assn.) wird wie schon angekündigt ihre nächste Ausstellung im Februar dahier in der Germania Halle abhalten, da die Tomlinson Halle zu der Zeit für ernbere Zwecke vermiethet ist. z. B. MinenarbeiterEonvent, Kegler-Turnier etc. Diese Ausstellung, die am 9. Februar beginnt' und eine Woche dauern wird, verspricht interessanter als ihre Vorgängerinnen zu werden, da u. A. die Preise in allen Departements verdoppelt worden sind. Scc?etä? Frank M. Johnson, Howland's Station, ertheilt alle gewüschte Auskunft betreffend die Ausstellung. Preise etc.
Neue Blattern-Fällc.
Gestern wurden folgende neue Patienten unter behördliche Obhut genommen: Frau Miller, 58, 3709 N. Jllinois: Marcus Meaney. 8, 319 Ost South Str.; Lizzie Bybec, 45, farbig, 356 Weft 12. Straße. WiedereinTodesfall. Gestern ist der 19 - jährige Edgar Hutchinson, der in No. 920Miley Ave. bei der Familie James Cossce's logirte, in der Blattcrnward des städt. Hospitales gestorben. Er hatte die Seuche von seinem Kostherrn Cossee gefangen, der behauptet, selbst beim Baue des Flower Mission - Hospitales auf den Hospitalgründen angesteckt worden zu sein. Hutchinson's Bruder ist gleichfalls an der Seuche ertrankt.
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via C. H. & D. Bahn. Fahrkarten werden am 24., 25. und 31. Dezember und am 1. Januar vertauft. Rückfahrt limitirt auf 2. Jan.
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Feiertags-Excurfionen via Monon Route. Ein und ein Drittel für die Rund fahrt ; Fahrkarten werden verkaust am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar, giltig für schlicßliche Retourfahrt am 2. Januar 1903. Aehnliche Raten für Studenten, während der Zeit ihrer Ferien, nach Vorzeigen der richtigen Certifikate. Für Einzelnheiten spreche man bei den Agenten vor, oder schreibe an R. P. A l g e o, D. P. A.
ffeiertagö - Excurfionen via C. H. ck. D. Bahn. Ein und ein Drittel für die Rundfahrt ; Fahrkarten werden verkauft am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar, giltig für schlietzliche Retourfahrt am 2. Januar 1903. Aebnliche Ruten für Studenten, während der Zeit ihrer Ferien, nach Vorzekgen der richtigen Certifikate. Für Einzelnheiten spreche man bei den Agenten vor, oder schreibe an R. P. A l g e o. D. P. A.
Feiertags-Reisen zum niedrigen Fahrpreis über Penn sylvania Linien. Excurfions-Tickets we?den am 24., 25. und 31. Dezember 1902 und am 1. Januar 1903 verkauft, in Anbetracht der Weihnachts- und Neujahrs Feiertagen. Fahrkarten sind giliig für die Retourfahrt bis zum 2. Januar 1903. Spezial-Fahrkarten werden an Studenten und Lehrer an Colleges, Seminaren und Universitäten welche die Feiertage zu Hausc zuzubringen wünschen verkauft. Für Einzelnheiten, Fahrzeit zc, wende man sich an W.ZW. Richardson, D. P. A., Jndiana. polis, Ind.
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