Indiana Tribüne, Volume 26, Number 104, Indianapolis, Marion County, 22 December 1902 — Page 5

Jttdkana TrkbKne, 22. Dezember

DentsSie Dcfrattdantinzeitnng. Alexander Moszkowski. der witzige Chefredakteur der Lustigen Blätter", veröffentlicht soebcn einen gelungenen Scherz, den wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich um die Probenummer einer Deutschen

esraudantenzeitung, Organ für die Interessen der Langfinger", welche er mit folgendem Inhalt debutiren läßt: Waswirwollen. Wenn eine neue Zeitung ins Leben tritt, so pflegen Redaktion und Verlag den noch nicht vorhandenen Lesern in mehr oder minder langathmigcn Sätzen ihre Absichten zu enthüllen und ihre fernen Ziele anzudeuten. Und dies geschieht meist in so orakelhaftem Ton und in so schleierhafter Form, daß sich kcinMensch von dem. was sie wollen", einen rechten Begriff machen kann. Wir werden deutlicher sein. Gerade, direct, mannhaft und kernig ijagen wir es heraus, was wir wollen." Wir wollen die Cassa! Sei es in Theilbeträgen, die in ihrer Summirung das ganze Stahlfach erschöpfen, sei es in einem großen Griff, der den Dingen von Anfang an aus den Grund geht, unsere Devise ist und bleibt, ihr wollen wir daS Dasein weih': Die ganze Cassa muß es sein! Gotthard-Vahn. Die Actien schlugen heute eine Aufwärtsbewegung ein. da der neue, höchst praktisch angelegte Fahrplan viele Cassicre veranlassen wird, die GotthardLinie zu wählen, wenn sie sich auf die (Durch)-Vrenner-Vahn begeben wollen. Namentlich dürfte der Schnellzug, der via Göschener-Chiasso Nachmittags 3 Uhr in Mailand eintrifft und von dort Anschluß zu den Dampfern der brasilianischen Route in Genua hat. schnell beliebt werden. Sollte nun gar noch der mehrfach vertagte Lloyd-Expreß zu Stande kommen, so dürfte bei der großen Menge der College, die Ursache haben, sich mit , 90 Kilometer per Stunde in die transatlantische Ferne zu sehnen, für die Eotthard-Linie eine neue Aera der Prosperität erblühen. Die steigende Cursbewegung der Actien erscheint hiernach durchaus gerechtfertigt. ReformdesV'örsengesetzes. Daß es so nicht bleiben kann, dürfte allmählig auch den Fernerstehenden klar geworden sein. Schon allzu lange schmachten wir unter den Fesseln des geltenden Gesetzes, das durch tausend Fußangeln und Fallstricke das legitime Mogelgcschäft unterbindet, und die Unternehmungslust selbst der befähigsten und weitausgreifendsten Cassenbeamten lähmt. Wie wir bereits in der nächsten Nummer mittheilen werden, hat unsere gestrige Gencralversammlung einen Auswurf von faben Mitgliedern dcsignirt, um mit cen berufenen Organen wegen Ausarbeitung eines neuen Börsengesetzes in Fühlung zu treten. Hauptaufgabe dieses Gesetzes wird es fein, dem noch immer grassircnden Controlunwesen ein Ende zu bereiten und den Controleuren. die sich geradezu zu einem Krebsschaden unseres Geschäftes ausgewachsen haben, das Handwerk zu lcgen. Mit oder ohne Frau lautete das Thema eines Vortrages, das der kürzlich aus der Strafhaft entlassene, in unseren Kreisen hochgeschätzte Herr Greif-Greiflingen im Verein Falsche Bilanz" flüchtig streifte. Der Vortragende konnte sich auf eine reiche Erfahrung berufen, da er bereits viermal mit der Frau seines jeweiligen Principals respechve Auf sichtsratyeZ uno fünfmal als Kavalier Seul" das Weite gesucht hatte. Seiner Meinung nach verdient die Methode, eine den leitenden Stellen nahestehende Gattin mitzunehmen, den Vorzug. Die Mehrkosten der Ezpedi- . tion werden reichlich durch die Thatsache aufgewodcn, daß die Verfolgung in solchen Fällen weit weniger intensiv betrieben zu werden Pflegt. Allseitiger Beifall belohnte die treffenden Aus führungcn-. Der Electricitatsindustri e wird von unseren Anhängern neuerdinas aesteigertc Aufmerksamkeit zuaewendet. So alnq dem Directorium der Nepomuk-Vank von deren glücklich nach Teros entkommenem Cassenwart durch drahtlose Telegraphie folgende Depesche zu: Alles in Sicherheit, Steckbrief überflüssig, rutsazt mir den Buckel 'nauf Aue miteinander. Bedenkt man. daß dieses Telegramm über Tausende von Kilometern hinweg i -5 . r " r ir;j ! .. t"n. Ntcgi von i einer cunicgieii einvuZie, so kann man der Entwicklung der Elektricuaiswertye rne schönste Prognose stellen. Vorzügliche RadZrungcn - auf den Debet- und Creditseiten der Hauptbücher ausgeführt, wahre Meisicrwerke der Kunst, die ihrem Auto? ein Vermögen eingebracht haben. 'sind gegenwärtig in unserem Cluölocal ri I sC.1 .. -.-fi-Y-fX rt ' Slllilliil viujutuui uusiicjicui. oxuil wnaer Mann, der unsere Carriere einzuschlagen gedenkt, sollte es verabsäumne. diese trefflichen Arbeiten zu siudiren. Die Tagesordnung für unsere nächste Sitzung geben wir schon jetzt bekannt: 1. Neuwahl für die durch ?lnkaftlrung aus cheidenden Vorstandsmitglieder. 2. Gedenkfeier für Jellinek. 3. Antrag, auf Begrün, duna eines Amerikanisch-Europäischen (Dieb-)Stahl-Trusts. 4..Vortrag über die Vortheile des Aluminiums im Kronbetrlebf.dpr'vnmsi''s''n'i.tt7'!,.

6. Ausschluß eines jüngeren Mitglie des, daS nach eigenem Geständniß schon seit vier Wochen die anvertraute Por tocassa unberührt gelassen hat. 6. Nach dem cfficiellen Theil gemüthliches Beisammensein mit Meine Defrou-

dsnte. Deine Defraudan' !!ttte Vlcrrcllnnkc. Der B r a u o r Wilhelm Muth in Sn Antonio in Texas, hat die Reise des Prinzen Heinrich von Preußen zur Anpreisung seines Vieres benutzt. Der helle Sachse" hat einen angeblichen Brief des PrinzAdmirals drucken und verbreiten lassen, der im Wesentlichen folgendermar.. f 1.1. jjen lainei; Herrn Wm. Muth, San Antonio. Texas. Mein tbeurer Freund Muth! Nun athme ich wieder die heimathliche Luft, und will die häusliche Abgeschiedenheit aufsuchen, um die sehr entbehrte Ruhe nach meiner Amerikarelje zu finden. i , ' ' '.. . Es ist überflüssig zu sagen, daß die Reise ein ununterbrochenes Vergnügen für mich war, abgesehen von dem ernzigen Fehler, daß ich es nicht crmöglichen konnte, Sie in San Antonio zu besuchen und ;6ren schönen Garten zu sehen. Sicherlich muß derselbe sehr schon fern, denn wahrend meines Ausentbaltes in Washington hatte ich das Vergnügen, eine Anzahl hervorragender Offiziere der Ver. Staaten kennen zu lernen, nämlich General Miles, General Joung. General Mac Arthur und General Stanley, welche feie cmt kennen und sidi .orer erinnern als oes gontilcn. geistreichen Freundes undVe. Zii.'crs von Muth's Garten aus oem Couvernement-Hügel, wo sie' so man chc vergnügte Stunde verbracht beim Genusse der erfrischenden Wirkung des weltberühmten Perl-Bieres. mit dem sie barmonisch anstießen bei der lieblichen Musik Ihrer eigenen ausgezeichneten Kavelle. Kalo ver teclt unteraebracht in dem Pavillon hinter tot seltensten Pflanzen, deren herrliche Blüihenpracht kein Künstler erreichen kann, und deren feiner Geruch die Xsirn durchduftete, die sie athmeten. Präsident Roosevelt. der 1898 m San Antonio war. als er die Rough Riders (eine Kavallerietruppe) organisirte. stimmt mit den Offizieren überern. in dem Rühmen Ihres Platzes und sagte oft nach Stunden der Arbeit und Plage, er wollte mit General Wood und General Graham den Hasen der Erholung" aufsuchen, wie sie ihn nannten (Muths Garten), um Ihre Gesellschaft und einen guten, kühlen Schoppen Perl-Bieres zu genießen. Beiläufia aesaat. ist dieses Bier. ohne Ausnahme, das beste, und Sie können meinen Freunden Otto Köhler und Otto Wahrmund erzählen, daß ich am ersten Tage, an welchem ich es kostete. Befebl ertbeilte. dan ausschließe lich dieses Bier in meinem Palais servlrt werden solle. Mein Bruder, der Kaiser-, ließ gleichen Befehl ergehen, und so wird es von nun ab das einzige tin Schlosse servirtc Bier sein. Mit den besten Wünschen -und Grllßen an Sie und Ihre Freunde, verbleibe ich stets Ihr Frcund Heinrich Prinz von Preußen. in Gedicht Carmen Snlvtt's. Das von der Königin Elisabeth von Rumänien als Ehrengeschenk für das goldene Jubiläum der Bukarestor Deutschen Liedertafel -verfaßte und in künstlerischer Vollendung von der Dichterin eigenhändig auf Pergament ! Niedergeschriebene Festgedicht lautet: Was rauscht der Wald ? Es geht die Sonne durch den Wald, Hat lauter Gold gestreut; Ein warmes Summen wandert mit, Ein Maienfest-Geläut. Es slient der Reaen durck den Wald. Da vlätschert iedes Blatt. Erbebt und glänzt und lacht und weint: Vtun werd iH rein und satt. Der Sturm geht dröhnend durch den Walp Und beugt ihn, bis er kracht, Bis weiß das Mark zum Himmel spnht. Auf flammt's vom Wolkcnfchachl. Ein Leichenzug geht durch den Wald. Die Baume sehen zu Und flüstern ein Willkommen leis' Voll traumend süßer Ruh. Es zieht ein Singen durch den Wald. Der ganze Wald singt mit, Das Echo und die Vögelein, Die Bäche halten Schritt. Gott selber 'geht durch seinen Wald, Das Laub, das athmet nicht Und sckaut ihm fromm andächtig nach Mit Klndcrangesicht. Run sieht der Fricdcn in dem Wald, Komm nur. du Menschenkind, Gieb mir dein Herz, hier wird e still Wo deine Gräber sind. Sinaia. Oktober 1902. Carmen Sylva. Eine Naturseltenheit. Unterof fizier (seine Nekruten im Zoologischen Garten umherführend): Seht mal' da. Leute,-ein Kameel mit vier Beinen!" Schöner Titel. Herr: Der ftürst v. Z. hat ein ganz besonders Interesse für Sie? Bauchredner: Jawohl Der wird mich bald zu seinem Leib b.auchredner ernennen!" ...

tzrmoroung des Grafen Bon Martini. .Am 28. August ereignete sich, wie erinnerlich, in Bologna eine sensationelle Mord'affaire. deren Dunkel jetzt noch nicht geklärt ist. Bekanntlich wuröe Graf Bonmartini meuchlings getödtet. Sein Schwager, der Arzt Tullio Murri, floh, stellte sich jcdoch später den BeHorden und opponirte entschieden der Behauptung, er habe einen Raubmord begangen, sondern erklärte, er habe seinc Schwester von den Rohheiten des Grafen befreien wollen. Inwieweit die Gräfin an der Sach: betheiligt ist, wird sich erst erweisen. Eine Münchcnerin, Frau Thcrese Hager, die im gräflichen Hause fünf Jahre als Bonne thätig war, meldet sich nun mit folgenden interessanten Mittheilungen zum Worte. Nach den ersten Tagen schon konnte ich bemerken, wie himmelweit verschieden die Charaktere von Graf und Gräfin waren.

:nd wie sehr die arme Frau darunter ltt. Der Graf war unsäglich roh und die Bauern seiner ausgedehnten Ländereien hakten ihn darum, während sie die Frau verehrten, die ganz das mildhatige Herz der Familie Murrr. der großen Freunde der Armen, hatte. In Cavazzero war zu? Sommerszeit großcr Mangel an Trinlwasser. Ein trüber. langsam flickender Bach, auf desen Spiegel Wasscrmoose lagerten, toai die einzige Wasserspende weit und breit und brachte der B:rölkerung Kranlheien. Vergebens baten die Bauern um einen Brunnen, vergebens vereinte die Gräfin damit ihreBitte. der Graf hatte nur die Antwort: Laßt die Leute verenden, es werden wieder andere gcboen werden!" Zudem zeigte 'sich der Graf lieblos gegen seine Kinder. Der Vater haßte die Kleinen, weil sie die Gestchtszüge der Mutter, einer Murn, rügen. Wenn die kleine Maria ern Brot berührt hatte, das am Speise ische des Grafen lag oder cm Besteck, mußte der Diener das wegwerfen. Was diese Hand berührt, ist verdorben!" rief er aus. Es ist klar, daß die Gräfin furchtbar darunter litt. Sie vermied indessen Auftritte, bis eines Tages eine ordinäre Handlung des Grafen zu einer ernsten Scene führte. Ein Beamter hatte die Steuer erhoben und vergnügt trat der Graf in das Zimmer seiner Gattin. Denke Dir," agte ,er der Mensch hat mir um em paar hundert Lire zu viel herausgegeben!" Du wirst es doch zurückgesandt haben!" Ich? Nein!" Es zab eine arge Scene, nach der der Graf nach Bologna reiste, während die. Bonne mit der Gräfin weinte. Professor Nurri kam endlich zu dem Grafen mit dem einfachen Vorschlag, seine Tochter wieder zu ihren Eltern zurückkehren zu assen, ohne Aufsehen vor der Welt zu :rregen. irr bot ihm eme Million Lire als Abfindungssumme, er bot zwei Millionen der Graf blieb dabei betehen, daß seine Frau mit ihm den Palazzo theile. Er war ein geldgietger Mann und hoffte viel von dem Erbe seines Schwiegervaters. Er fragi seine Frau über dessen Testament. Mein Vater wird hauptsächlich di: Zlrrnen bedacht haben." Es kam ' zu inem furchtbaren Auftritt, und die Äräfin weinte wieder in ihrer Einsam, en. Professor Murn aber verbot dem Mann seiner Tochter das Haus. Was nun kam erzählt Frau Hager darüber bin ich nicht genügend unterrichtet. Ich kann lediglich sagen, daß ich in den fünf Iahren, die ich im yauje des Grasen verbracht, dieGrasln als eine hochachtbare, aber sehr unglückliche Dame kennen gelernt habe, die der Graf mcht liebte. Den Weg der Trennung, den ihm sein Schwiegervater vorgeschlagen, schlug er aus, wohl aber schien er etwas Anderes, Schlimmeres im Schilde zu führen. Er fragte mich eines Tages: Haben Sie aicht bemerkt. Theresia, daß die Gräfin bald weint, bald lacht?" Weinen sah ich sie des Oeftcren, aber lachen ich erinnere mich nicht." Und doch ist es so!" rief der Graf, indem er mit dem Fuße stampfte, und ich werde dafür sorgen, datz sie in einer Anstatt internirt wird!" Als ich .Bologna verlassen und mich in München verheirathet hatte erzahlt Frau Hager weiter erhielt ich von der Gräfin zahlreiche Briefe, die größtentheils von ihrer unglücklichen Ehe berichteten. Der letzte dieser BrZefe spricht den Gedanken der Scheidung aus. Ich bin fest gesonnen", schreibt die unglückliche Frau, von meinem Gatten wegzugehen, aber ich will das Kecht auf meine Kinde? auf g:setzlichem Wege erlangen. Wenn ich Sie für diesen Fall als Zeugin brauchen würde, würden Sie als solche auftreten wollen? Ich hoffe, liebe Theresa, daß S?e nichts Schlimmes über mi'" sagen können, über die Frau zUcä Mannes, der ein schlechter Gatte war." Seitdem habe ich kein Lebenszeichen mehr wn der Unglücklichen, die nun der Anstiftung zum Morde beschuldigt dird. Ein Zweifler. Es scheint. Herr Doktor, Sie glauben nicht recht an die Macht der Frau? Nein, Gnädigste. nicht einmal an die Ohnmacht! - Eben desbalb. A.: O, ich habe ein engelgutes Weib." 23.: Wie ich höre, kann sie nicht kochen." A.: Stimmt, sie kocht aber auch mcftf." Der 1903 Lahrer Hinkende Vote" sowie der ,,egensburger arien-tta lender5 find .jetzt in der Telcgraph-Ofsice zu haben.

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