Indiana Tribüne, Volume 26, Number 99, Indianapolis, Marion County, 16 December 1902 — Page 6

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Europäische Nachrichten.

Mecklenburg. Krakow. Im Hause des Maurers Mede entstand Feuer, welche erheblichen Schaden anrichtete. K r ö p 1 1 i n. Bei der Pfarrwahl Hierselbst wurde zum Seelsorger der Genrcinde der Cand. min. Schultz. Oberlehrer am Realgymnasium zu Ludwigslust, gewählt. M e e tz e n. Verstorben ist hier im 69. Lebensjahre der Administrator der Güter Holdorf und Meetzen, Friedrich Oehlerking. Reinshagen. Das Fest der diamantenen Hochzeit feierte das Schwanbeck'sche Ehepaar. R o e b e l. Zum hiesigen Pfarrer ist der Rektor Türk in Pernzlin gewählt worden. ' Waden. In dem Laden des Uhrmachers Bluhm wurde das Schaufenster zertrümmert und 12 Damen-, 12 Herrenuhren und ein Carton mit goldenen und silbernen Ringen gestohlen. W i s m a r. Gymnasialprofessor Dr. Konrad Leysath ist hier im Alter von 57 Jahren gestorben. grdenvurg. Oldenburg. Nach kurzem Krankenlager verschied hier im Alter von 70 Jahren der Oberbaurath Schacht. Vom hiesigen Landgericht wird der Brauer Ernst Albert Ticdke öffentlich aufgefordert, sich zu dem auf den 26. Januar 1903 anberaumten Termin zur Verhandlung des von der Ehefrau Mathilde Tiedke, geborene Barelmann, gestellten Ehescheidungsantrags einzufinden. Der wegen Tödtung des Oberamtsrichters Becker zu, 12 Jahren Zuchthaus verurtheilte Bankier v. Baden -Bruns wurde von dem Schwurgericht wegen Depotunterschlagungen zu 2 Jahre Gefängniß und unter Umwandlung der Strafe in Zuchthaus insgesammt zu 13 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Sein Vater, der Prokurist der Bank war, wurde wegen Beihilfe zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt. B l o h e r f e l d e. Ein Insasse des Armenhauses, Namens Heinrich Gerdes, stürzte beim Verlassen des Bodens so unglücklich von der Treppe, daß er das Genick brach und sofort verstarb. E l s f l e t h. Die an hiesiger Navigationsschule beendete Prüfung zum Schiffer bestanden: Coldewey aus Elsfleth. Grabien aus Weserdlch, von Recken aus Elsfleth, Schwinge aus Käseburg a. W. und Thaden aus Elsfleth. Coldewey erhielt das Prädikat mit Auszeichnung besianden"und Thaden erhielt die Reichsprämie . E v e r st e n. Der Wirth des hiesigen Tivoli", Gerh. Mariens, beging das Jubiläum seiner 25jährigen Thätigkeit als Wirth. R a st e d e. Der Schneidermeister Middendorf verkaufte sein an der Ecke der Mühlen Straße belegenes Haus an den Bäckermeister D. Steenken für 6350 Mark. S ch o r t e n s. Das Wohnhaus von Theodor Koch dahier ist ein Raub der Flammen geworden. Stockelsdorf. Der zum Landtagsabgeordneten gewählte Gemeindevorsteher Bruhns von hier hat die Wahl abgelehnt. Freio täiie. Hamburg. Ihr goldenes Ehejubiläumfeierten: Hermann Dubuy und Frau, geborene Muß, Grüner Deich 92; Wächter F. Jürgens und Frau, geborene Passow. Ernastraße L; Eheleute I. F. W. Müller, Spaldingstraße 79, und Wilhelm Renning und Frau. Nach vorgelegter Approbation sind die Doktoren Paul Wulfs, Theodor L. A. C. Müller. Robert Gerstein und Heinrich Monkhorst in die Matrikel der hiesigen Aerzte aufgenommen worden. Pastor Anton Hermann Adolph Pauly von der hiesigen St. Michaelskirche ist gestorben. Im Segelschiffhafen fiel der Schauermann I. Freimann infolge eines Fehltrittes vom Deck eines Dampfers in die Elbe und ertrank. Wahrscheinlich ertrunken ist der Decksbursche Curt Quast, oer auf dem Fährdampfer Kipping" beim Verladen von Kohlen beschäftigt war und plötzlich verschwunden ist. Arbeiter Hermann Lüdchen stürzte in der Wendenstraße aus der Höh: der vierten Etage auf die Straße und starb an den erlittenen Verletzungen. Nach längerer Krankheit verschied hier der Bildhauer Cäsar Scharff. Ueber Bord gefallen und ertrunken ist der 23 Jahre alte Ewersührer Müller. Die 50jährige Frau Carlsohn aus der Schanzenstraße 65 stürzte in der Bundesstraße eine Treppe hinab und starb nach kurzer Zeit. Lübeck. Die kürzlich stattgefundene Verhandlung vor der Strafkammer des hiesigen Landgerichts gegen den früheren CrunssorderRevierförster Krüger wegen Unterschlagung amtlicher Gelder bis zu einem Betrage von nahezu 7000 Mark endete mit einem Freispruch des Angeklagten, da das Gericht annahm, daß sich Krüger, der an starker Geistesschwäche litt, sich seiner That garnicht bewußt gewesen sei und daß andererseits das FinanzDepartement, die dem Forstdepartement vorgesetzte Behörde, es an ' der nöthigen Aufsicht habe fehlen lassen, Freiherr Ludwig von Plotho ist hier gestorben. Der Staat beschloß den Ankauf großer Ländereien an dem linken Traveufer für industrielle Zwecke.

ScHweiz. Bern. An Stelle des zum Sekretär der Kreisdirektion gewählten Nalionalrath Bühler hat der Bundesrath Ctänderath Dr. Calonder zum Mitglied des Kreiseisenbahnrathes ernannt. Im Alter von 57 Jahren starb hier Oberrichter Fröne, Mitglied des Appellations- und KassationsHofes. Basel. Professor Dr. F. R. Münzer wurde zum, ordentlichen Prosessor befördert und erhielt den Lehrauftrug für klassische Philologie und Alterthumswisseuschaft. Im Alter von 92 Jahren verschied unjer ältester Mitbürger Friedrich Melchert Grunauer. Emmenbrücke b. Luzern. Arbeiter Haas erstach im Streit wegen Geldzuschüssen seinen 50jährigen Bater. Der Thäter wurde verhaftet. Genf. Das hiesige Schwurgericht verurtheilte den Albert Kündig von Zürich wegen Alkoholzolldefraudation an der Schwelzergrenze zu 20 Jahren Zuchthaus. Lausanne. H. Vieler, Direktor des kantonalen landwirthschaftlichen Instituts, feierte sein 25jähriges Amtsjubiläum und zugleich seinen 75. Geburtstag. Die hiesige Universität ernannte ihn zum Dr. phil. hon. causa. Luzern. Stadtschreiber Anton Schürmann feierte sein 50jähriges Amtsjubiläum. Neuenburg. Ihr 50jährigeS Bestehen feierte die hiesige Liedertafel Orphöon". Oberdorf. Eheleute Joh'annes Minder begingen das diamantene Ehejubiläum. St. Immer. Architekt und Bürgermeister Matthay hier ist im 56. Lebensjahre gestorben. ScllerreicH'ngarn. Wien. Geheimer Rath Dr. Josef Unger beging den 50. Gedenktag seiner Promotion zum Doktor der Rechte. Aus- diesem Anlasse überreichte der Rektor, der Universität Professor Dr Gussenbauer dem Jubilar das erneuerte Doktordiplom. Rechnungsrath Franz Heyd ist zum Oberrechnungsrathe und Rechnungs - Revident Georg Miksic zum Rechnungsrathe des Obersten Rechnungshofes ernannt worden. ' Geheimer Regierungsrath ,i. 5L Johann Türk starb hier nach längerem Leiden. Baron Nathaniel Rothschild spendete der hiesigen Poliklinik eine Million Kronen. Sektionsrath Dr. Karl v. Kelle ist zum Ministerialrathe im Ministerium für Cultus und Unterricht ernannt worden. Graz. Hier starb der Direktor der Staatsgewerbeschule. Regierungsrath Karl Zauzil. Josef Tschedineg, Wärter des wahnsinnigen Hermann Gleichweit, der seine Mutter erschlagen haben sollte, wurde verhaftet. Der Wärter gestand, die Frau Gleichweit beraubt, erschlagen und den wahnsinnigen Sohn des Muttermordes verdächtigt zu haben. B o z e n. Auf der Landstraße Bozen - Trient erfolgte ein Wagcnzusammenstoß, wobei der Kutscher Wilhelm Conci todtgedrückt wurde. Taglöhner Anion Rainer ertappte im Zimmer seiner Stieftochter deren Liebhaber, den verheiratheten Müllergehilfen Franz Dellavai, und tödtete ihn durch einen Messerstich. Dr. Karl Reissig sen. vollendete sein 70. Lebensjahr. G r a z. Professor Kraus Hierselbst ist zum Professor an der Universität Berlin unter Verleihung des Charakters als Geheimer Medizinalrath ernannt worden. Historiker Hofrath Franz Krones Rikter von Marchland, Professor an der hiesigen Universität, ist, 67 Jahre alt, gestorben. Krones erwarb sich besonderen Ruf durch seine eingehenden Forschungen irrj Gebiete der inner - österreichischen Geschichte. V u d w e i s. Kaufmann Robl aus Porsitsch. 31 Jahre alt. stürzte'hier in der Wienergasse so unglücklich zu Boden, daß er eine Gehirnerschütterung erlitt und starb. Jglau. Die 46jährige Wittwe Anna Wassipaul in Pollenz sprang in den dortigen Mühlbach und ertrank. Als Motiv des Selbstmordes werden häusliche Zwistigkeiten angegeben. Innsbruck. Fräulein Adelhaid Schneller, eine Tochter des als Schriftsteller bekannten Hofrathes Dr. Christian Schneller, hat am hiesigen Gymnasium die Matura abgelegt und ist als Hörerin der Philosophie an der Universnät Hierselbst inscripirt worden. Der seitherige außerordentliche Professor an der hiesigen Universität Dr. Rill wurde ftm außerordentlichen Professor in der medizinischen Fakultät der Universität Leipzig ernannt. Luxenrdurg. Luxemburg. Herr Armand Stümper hat die Prüfung für die Candidatur im Recht mit Erfolg bestanden. Düdelingen. In der Usine von Düdelingen fiel ein mit Schlacken gefüllter Kübel um. Die Schmelzarbe.iter I. Becker und Emil Flammang wurden von den umherspritzenden rothglühenden Schlacken schwer verbrannt. Grevenm scher. Der Notar Feyder dahier feierte bei voller körper licher und geistiger Rüstigkeit sein 50jähriges Amts Jubiläum. Schifflingerberg. Der Arbeiter Dom. Molitor war in einer Gallerie beschäftigt, als eine schwere Minettmasse herunterfiel,- wodurch der Arbeiter mit solcher Wucht an einen Qagen geschleudert wurde, daß er auf der Stelle todt blieb.

5 .; 5 .5 ;. ,5 z. I Ausland' Gefährliche Pfeifenn c b c l In Prosselsheim. Bayern, hatic sich kürzlich der Gastwirth Klemm mit einer Pfeifennadel leicht an der Hand verletzt. Trotz schnell herbeigeholter ärztlicher Hilfe starb der Mann an Nikotinvergistung. Theuere Cigarren. Zwei deutsche Professoren begaben, sich unlängst von Straßburg aus nach Frankreich, um an einer französischen Universität einen Kursus zu absolviren. Jeder von ihnen hatte 50 deutsche Cigarren mitgenommen, wofür jeder nicht weniger als 110 Francs ($20.68) Zoll- und Strafgebühr zu entrichten hatte. O)ie'verhängnißvolle Ofenklappe. Zwei bei dem Korbmacher Wendler in Königsbrück, Sachsen, in Quartier, befindlicke Steinarbciter, die Brüder Gustav und Hermann Haufe aus Schmölln wurden letzthin röchelnd und bewußtlos in ihren Betten liegend aufgefunden. Bald nach Auffindung verschied der ältere Bruder. Der jüngere Haufe wurde in das Krankenhaus überführt. Einer der Brüder hatte in der Absicht, die Stube länger warm zu halten, die Ofenklappe geschlossen, wodurch das Kohlengas eingedrungen war. GlückimUnglück. Jüngsthin fuhr ein Radler von Eggersriet im Schweizer Kanton St. Gallen nach dem Martinstobel in rasender Eile, um versäumte Zeit wieder einzuholen. Ueber die Goldach führt im Tobel über hohe Felsen die Martinsbrücke, die mit einem eisernen Geländer versehen ist. Es war dunkel, und der Radler schoß, mit seinem Velo an's Geländer. Er wurde hinübergeschleudert und flog 330 Fuß hinunter in die Tiefe. Glücklicher Weise fiel der Mann auf das dichte Gestrüpp, das die Felsvorsprünge bedeckt, und kam so von einer Stufe zur andern mit ziemlich heiler Haut. Vom letzten Vorsprung fiel er dann in's Wasser, das nur seicht war. Er mußte die ganze Nacht unten bleiben. Am Morgen kletterte er mit vieler Mühe hinauf; das Vclo war noch auf der Brücke. Mord aus Mutterliebe. In dem Pariser Vororte Bois-de-Co-lombes wohnte in einem kleinen bescheidenen Gartenhäuschen die Wittwe Bausenwein, die sich als Modistin ein kleineö Vermögen erspart hatte, mit ihrer Tochter Olga, die verheirathet gewesen, aber geschieden worden war, als sich bei der letzteren Zeichen geistiger Störung geltend machten. Die 70jährige Frau brachte für ihre arme Tochter die schwersten Opfer, und ihr kleines Vermögen ging dabei auf die Neige. Um nun ihre Tochter bei ihrem Tode nicht allein und hilflos zurückzulassen, beschloß Frau Vausenwein, dieselbe zu ermorden. Sie führte ihr Vorhaben kürzlich unter Grausen erregenden Umständen aus, als sie aber die Waffe zum Selbstmord gegen sich selbst erhob, wurde sie von herbeieilenden Nachbarn an diesem verhindert. Die alte Frau wurde' verhaftet und eine Untersuchung ihres Geisteszustandes angeordnet. Sie hat ibn doch geuzt. Am Billetschalter der Eisenbahnstation zu St. Wendel, Rheinprovinz, erschien neulich eine eben ihrem Gatten angetraute junge Frau aus dem Dorfe Urweiler, die in ihre zukünftige Heimath übersiedeln wollte, und es entspann sich zwischen ihr und dem Beamten folgendes Zwiegespräch: Ich hätt' gäre e Billjet for hin un her!" Für wohin?" Ei for hin un her!" Ja, Sie müssen mir doch sagen, wohin." Gell do. wie gescheit! Wammer uf de Hochzeitsreis' gebt, do wolle seall wisse, wo mer hi. ,'ährt. Das sahn ich Jhne nit; ich will e Billjet for hin un her." Der Beamte glaubt, die Frau wolle ihn foppen, und wird grob. Daraufhin sagt sie: Dann genn Se mir e Villjet for hin und her noh Saarbrücke!" Das erhält sie denn auch und bezahlt 2.20 Mark dafür. Triuivphirend verläßt sie das Schalter und sagt verschmitzt lächelnd zu den. Umstehenden: Ech hann en.jo doch geuhzt, ech fahre jo nore nach Neunkerche!" Nach Neunkirchen kostet die Nückfahrtkarte von St. Wendel nur 1.50 Mark. Gerettet." In einer Kiesgrübe bei Unterappersdorf, ' Ober baycrn, war ein Mann aus Attenkirchen mit Kieswersen beschäftigt. Da er vom Freitag bis Sonntag nicht nach Haelse kam, vermuthete die Frau ein Unglück. Beim Nachforschen in der Kiesgrube bemerkte sie zu ihrem Schrecken, daß eine große Menge Kies mit einem Baum abgestürzt war. Rasch holte sie aus Unterappersdorf Hilfe. Nachdem der auf der Kiesmenge liegende Baum, mit zwei Pferden wegaeschleift war. wurde so rasch

als möglich der Kies weggeschafft; mai fand Pickel und Schaufel aber nicht den Mann. Dieser hatte sich noch rechtzeitig retten können und sich nach Bergen in's Wirthshaus begeben, um sich beim Gerstensaft seines Lebens zu erfreuen, während seine Frau durch den ausgestandenen Schrecken nicht mehr zum Gehen fähig war und nach Hause gefahren werden mußte. Erst am Montag kam der Gerettete nach Hause, da. er unterweilen noch einer Gambrinusquelle in Garthausen zugesprochen hatte. Wie der Gerettete von seiner Frau empfangen wurde, hat man nissir fabren.

Der Dank des dänischen Kronprinzen. Bei dem Festmahl, welches zu -Ehren des anwcscnden Chefs des Regiments, des KrönPrinzen Friedrich von Dänemark, im Offiziers - Kasino der 14. Husaren :n Kassel stattfand, hat derselbe zweimal das Wort ergriffen. Wie von einem Ohrcnzcugen mitgetheilt wird, erhob sich der Kronprinz von Dänemark nach dem dritten Gange und brachte als crster Redner einen Trinkspruch auf Kaiser Wilhelm II. aus. Dabei nahm er Gelegenheit, von dem schönen Verlaufe desBcsuches in Berlin zu spr?ckien; er könne nur betonen, daß er bei seinem Besuche beim Kaiscrpaar die angenehmsten und allercrfrculichsten Eindrücke gewonnen habe, der Kaiser habe ihn so zuvorkommend, so gastfreundschaftlich und herzlich empfandaß dies für ihn eine unvcrgcßlichc Erinnerung bleiben werde. Im Weiteren sprach er in Worten größten Lcbes und rückhaltsloscr Anerkennung l.cn dem Kaiser, auf den nicht nur die deutsche Armee, sondern ganz Deutschland stolz sein müsse, der ein Fürst des Friedens und der Fürsorge für sein Vclk, sowie nicht minder der Pflege guter Beziehungen und Bestrebungen zwischen den europäischen Staaten sei. Nachdem Redner noch versichert hatre. raß de? Besuch in Kassel ihm ebenfalls zroße Freude bereitet habe, daß er, so oft es seine Verhältnisse gestatten, den Äcsuch bei seinem Regiment wicdcrhokr. werde, brachte er ein dreifaches Hurrah auf den Kaiser aus, das stürmischen Beifall fand. Die Regimentspelle stimmte darauf die deutsche 7iationalhymne an. Nach einer kurzen 'ause gedachte sodann der Kommanveur des Husaren - Regiments der AcDeutung des Tages und brachte lin dreifaches Hoch auf den Kronprinzen ni3, worauf die Rcgimentskapellc die dänische Nationalhymne intonirtc. Dr Kronprinz dankte darauf für die ihn: argcbrachie Ovation sowie für den czzlichcn Empfang und die freundichc Begrüßung der Bevölkerung, geschte sodann der ruhmvollen Gechichte des Husarcn-Regiments Landras Friedrich von Hessen - Homburg :nb brachte mit dem Wunsche, daß es uch fernerhin der alten Tradition reu bleiben werde, ein dreifaches Hoch :uf das Regiment aus. Zugleich üb.?rreichte er persönlich als Geschenk dem Osfizicrkorps eine große in Silü.'r cu'triebene, innen vergoldete Weinbowle, ein wcrthvollcs Prunkstück. Königin Draga's Ehem a n n". Aus Sebastopol schreibt man dem Daily Graphic", daß man sie.) in den russischen Hofkrciscn und in dcn Kreisen der vornehmen PeterLburger Gesellschaft, die während des Zarenaufenthalts in Livadia in Jalta ?u sein pflegt, eifrig über die Abweisung unterhält, die dem serbischen Könlgspaar dadurch zuthcil wurde, doß die Zarin sich weigerte, die Königr.i Draga zu empfangen. Man bemitleide dcn König Alexander, aber nicht die 5önigin Draga. Ucbrigens sei König Alexander selbst daran schuld, daß die Abweisung durch die Zarin an die gzcße Glocke kam. Als vor neun Monatcn König Alexander privatim anfragte, wie man sich dazu stellen werde. l''l.nn er Königin Draga mitbringe, wu:'ce ihm ganz im Geheimen mitgctheilt, daß weder die Kaiserin noch die Kaiscrinwittwe die Königin empfangen würden, und daß der Entschluß dieser Damen ein unwiderruflicher se!. Man erwartete, daß König Alexander allein nachLivadia kommen werde. Die Abwesenheit der Königin hätte sich leicht entschuldigen lassen. Da Königin Draga aber darauf bestand, den König zu begleiten, so blieb eine deutlichere Ablehnung des Besuches unvermeidlich. Uebrigens heißt in russischen Hofkreifen der König mc anders, als Königin Draga's Gemahl". Man beweist dadurch, daß die Abhängigkeit, in welcher er steht, vollstandig bekannt ist. Ueber die Zahl derStern c , macht der engliscke Astronom A. W. Roberts in Chambers Journal" interessante Angaben. Er sagt, er habe an der südlichen Himmelshälftc mit nacktem Auge 5.600 Sterne gezählt; es seien daher am ganzen Himmel ungefähr 10,000 Sterne, die mit d'm Äuge allein ohne weitere Hilfe gesehen werden können. Ein gewöhnliches Opernglas zeigt schon an die 100,M Sterne, und man schätzt, daß dur5? das große Ferkes - Teleskop einige 200 Millionen sichtbar sind. Eine Aufnahme des ganzen Firmaments mit rinem der modernsten photographischen Teleskope würde, denkt Dr. Roberts, nicht weniger als 500 Millionen Sterne anzeigen. . Das Hotel Stahlheim in Bergen, in dem der deutsche Kaiser auf seinen Nordlandsfahrten wieder holt Aufenthalt nahm, ist niedergebrannt. Benützte Gelegenheit. Neffe: Na, Tantchen, Kur gut angeschlagen ? Tante: O, ich bin eine ganz andere geworden! ' Neffe: Da kann ich also annehmen, daß Du mir einen kleinen Pump nicht abschlägst? Aus dem Examen. Professor: .Was ist das für ein Thier?" . Kandidat schweigt beharrlich. Professor: Ihr Wissen ist also ungenügend; aber ich gratuli Ihnen, daß Sie d Wanze niÄ tzzxxs.

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