Indiana Tribüne, Volume 26, Number 96, Indianapolis, Marion County, 12 December 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, isj. Dezember 1903.

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Verschleppen

Möchten die Kohlenmagnaten die Verhandlungen. Doch will sZch die Commis sion auf keine Vertagung einlassen. 9 Wie's einem Gruben-Jungen bei der Arbeit erging. Die Gehaltsfrage der Commission vor dem Senat. Senator Cullom über die Wirren in Venezuela. Grover Cleveland's Besuch in Phi' ladelphia. Weitere Zeugenaus sagen. Sc ran ton, Pa., 11. Tec. Vertreter der Grubenarbeiter riefen heute L. N. Crawsord, einen der unabhängigen Grubenbesitzer, aus den Zeu genstand, um von ihm den genauen Preis zu erfahren, den er für seine Kohle erhalte. Doch Crawford, der Präsi dent der People's Coal Co." ist, weigerte sich und gab an Stelle hiervon einen Durchschnittspreis an. - Die OLford-Grube kennte während des Streiks den Betrieb ausrecht erhalten und seine Gesellschaft empfing nach Crawford 20 per Tonne. Aus Einwände der Corporations-Anwälte hin erklärte die Commission,' daß die aus nahmsweis hohen Kohlenpreise während des Streiks für die gegenwärtige Untersuchung nicht in Betracht kommen können. Die Grubenarbeiter kündigten an, sie werden voraussichtlich mit der Vor führuna ihres Beweismaterials bis Samstag zu Ende kommen, worauf die Gesellschaftsanwälte eine kurze 23er tagungsfrift zur Vorbereitung als nothwendig bezeichneten. Doch der Vorsitzende Gray erklärte, er hoffe, daß keine Unterbrechung stattfinde und daß die Gesellschaften bereit sein werden, sobald die Lohnarbeiter mit Vorführung ihres Beweismaterials zu Ende kommen. Indessen erscheint in Anbetracht- der großen Anzahl von Zeugen, die noch vorgeladen werden sollen, eine Beendigung bis Samstag kaum denkbar. Fast der ganze Tag ging mit der Vernehmung von Zeugen hin, die specielle Klagen zu erheben hatten, darunter über die Preise, die per Gruben xax gezahlt wurden und über die Größe der Wagen. Zwei Zeugen, bei der Delaware, Lackawanna & Western Co. angestellt, sagten aus, daß die Leute vor dem Streit von 1900 94 Cents pro Car erhielten, und nach demselben 10procen tige Lohnerhöhung. Jetzt dagegen ist dieser Betrag auf 91 Cents, also noch um 3 Cents weniger als Anfangs, reduzirt; der Grund ist den Zeugen nicht bekannt. Im Kreuzverhör bewies die Gesell schaft durch Zahllisten, daß einer der Zeugen im November bei 17-tägiger Arbeit $4.25 per Tag verdient habe. Patrick O'Boyle, ein Kohlengräber, berichtete über die Ges'.chte der Er höh'ng der Tonne..ohlen von 2240 aus 3936 Pfu, worauf der Schul superintendent von Nanticoke bei Wilkesbarre auf den Stand gerufen wurde, um zu zeigen, daß die Grubenarbeiter Kinder in den Schulgraden hinter denen anderer Eltern zurückbleiben. In der Vormittagssitzung war u. A. ein Knabe vernommen worden, der bei der A. Pardee Co., Hazelton Gegend, beschäftigt war und einen Fuß in den lSruoen verloren hatte, vxis er zur Arbeit zurückkehrte, erhielt er keinerlei Entschädigung, dagegen zog die Gesell schaft seines Vaters Schulden am Lohne des Jungen ab. W i l k e s b a r r e. In Schacht No. 3 der Kingston Coal Co. wurden Abends 3 Arbeiter getödtet und einer schwer verletzt. Senator Cullom über die Lage. Washington, 11. Dez. Im Haue stellte heute Schafroth (Colo rado) den Antrag, den Präsidenten zu bevollmächtigen, einen Vorschlag zu schiedsgerichtlicher Erledigung ihrer An sprüche gegen Venezuela an Deutsch land und Großbritannien ergehen zu lassen. Der Präsident zeigt lebhaftes Interesse an den Vorgängen in Vene zuela und ließ Staatssekretär Harz von seinem regelmäßigen diplomatischen Donnerstaas'Emvfange wegrufen, um die Lage zu besprechen. ,

Im Staats'Departement sprachen die Vorsitzenden der beiden Congrcß Comite's für auswärtige Anaelegen heilen vor, wobei Senator Cullom über die Zerstörung der venez. Flotte sein Bedauern aussprach. Er sprach zu gleich die Hoffnung aus, daß die Ver. Staaten nicht ernsthaft in die Verwicklung hineingezogen würden, nachdem

die beiden Mächte erklärt hätten, sie beabsichtigen keinerlei Gebietserwerbung in Venezuela. Aus dem Weißen Hause. Washington, 11. Dez. Eine Delegation angesehener Geschäftsleute aus San Francisco unter Führung von Senator Perkins machte heute dem Präsidenten ihre Aufwartung, um den Plan, den Regierungs-Transportdienst aufdem stillen Ocean in private Hände übergehen zu lassen, zu besprechen. Ein Angebot der Boston'er Dampfschiff-fahrts-Gesellschaft, deren Dampfer aus Seattle abfahren, liegt derzeit dem Staatsdepartement vor. Die Bevöl kerung von San Francisco ist gegen den Vorschlag, da die Stadt durch das Aufhören der Regierungs-Transport-Geschäfte geschädigt würde. Der Präsident nahm zugleich die Einladung zur Theilnahme an der Enthüllung eines Dewey Denkmals an. Nachher legte die Delegation dem Kriegssekretär Root ihren Standpunkt dar. Auch Frln. Clara Barton von der Rothen Kreuz-Gesellschast erschien mit deren Sekretär beim Präsidenten, um gegen die Verlegung des TransportDienstes aus San Francisco nach Seattle vorstellig zu werden. Nachmittags empfing der Präsident mit dem Staatssekretär eine Deputation sämmtlicher religiöser Körperschaften, die in der Türkei im Missionswerk thätig sind. Wil! nicht zahlen. Washington, 11. Dez. Salvador hat um eine Ermäßigung der Ent schädigung vonS50.000,000 nachgesucht welche es schiedsgericht.Entscheidung nach an die Salvador Commercial Co." (amer.) zu zahlen hat. Die Entschädigung wird als zu hoch bezeichnet. Das Staatsdevartement bat seinen Standpunkt noch nicht geändert und das Geld muk spätestens bis mm Februar bezahlt sein. Zur Hebung der NegerRasse. Philadelphia, 11. Dez. Cx Präsident Cleveland sührte heute Abend in einer öffentlichen Versamm lung zum Besten der Berean-Hand-arbeitsschule den Vorsitz. Das Jnsti tut setzt es sich zur Aufgabe, Angehöri gen der Negerrasse die Vortheile einer Erziehung zur Erlernung von Hand werken zu Theil werden zu lassen. Der Versammlung wohnten namhafte Juristen, Erzieher und Geschäftsleute bei. Die Hauptrede hielt Herr Cleveland; auch Booker T. Washington, der Prä sident des Tuskegee Collegs, trat als Redner auf. Das Institut wurde vor kaum zwei Jahren gegründet und verfügt derzeit über 200 Schüler.' Herr Cleveland ist persönlich an der Schule interessirt. Die hiesige farbige Bevölkerung zählt 60,000 Köpfe, und die Versammlung war einberufen, um da Publikum von Philadelphia sür die Erziehung der Ne ger zu interessiren. Carnegie's Ank un f t. N e w Y o r k, 11. Dez. Der Dam pser Oceanic" der White Star Linie, auf dem Andrew Carnegie die Ueber fahrt machte, traf heute aus Liverpool nach einer stürmischen Fahrt von 6 Tagen. 20 Stunden und 23 Minuten em. Carnegie, dem man die überstandene Krankheit übrigens ansah, erklärte Re Portern gegenüber, daß er sich vollstän dig wohl fühle. FarbigeRepublikaner. Selma, Ala., 11. Dez. Aus allen Städten de5 Staates sind heute hier Neger zusammengeströmt, um eine farbige republikanische Partei zu grün den. Es wurden Beschlüsse gefaßt, welche Präsident Roosevelt dafür loben, daß er keinen lilienweißen" Partei zweig in Alabama anerkennt. Opfer eines tollwüt hi gen Hundes. Sagina, Wisc., 11. Dez. Die dreijährige FranceS Wirth, das eine von 5 Kindern, die am 13. November von einem tollwüthigen Hunde gebissen worden waren, ist nach schrecklichen Schmerzen gestorben. Die übrigen 4 Kinder werden heute Abend in das Pasteur.Jnstitut nach Chicago überführt.

l Der Congresz. ' i H a us. Washington, 11. Dez. Das Haus widmete heute fast den ganzen Tag der Diskussion eines Antrages der Majorität, die Zeitgrenze für die Zeugnißerhebung ,in dem Wagoner-Butler

Wahlstreitfalle auf 40 Tage festzusetzen. Der Zweck ist, dem Hause Gelegenheit zu geben, den Fall noch in dieser Session erledigen zu können, da unter den üblichen Methoden mehrere Monate ver gehen. Im Namen der Minderheit hatte Ro binson (Ind.) den Antrag gestellt, ein Sub-Comite von fünf Mitgliedern zu ernennen, das in St. Louis Untersuchungen über die Wahl anstellen soll. Für den Minoritäts-Antrag spra chen Grow (Pa.), Foly (Jlls.) und DeArmond (Mo.), sür den der Maja rität Bartholdt (Mo.), Powers (Mass), Hann (Jll.), Joy (Mo.) und Miller (Kentucky). Der erstere Antrag wurde abgelehnt und derjenige der Majorität mit 155 gegen 118 Stimmen angenommen. Das Haus beschloß am Sonntag den 23. Januar eine Sitzung zu Ehren der verstorbenen Abgeordneten Ruffell (Conn.), Sheppard nnd Degrsffenreid (Texas) abzuhalten. S e na t. Washington, 11. Dez. Der Senat debattirte am heutigen Spätnachmittag? über verschiedene Amende ments zu der Vorlage bezüglich Entschädigung für die Hartkohlen-Streik-commission. Im Senat war eine entschiedene Stimmung bemerkbar, den Mitgliedern der Commission, die sich nicht im Civiloder Militärdienste befinden, eine ausreichende Vergütung zu gewähren, und nach längerer Debatte einigte man sich auf S4000 als angemeffenen Betrag. Hierdurch ist die Angelegenheit aus den Händen des Präsidenten genommen, wie die Vorlage ursprünglich vorsah. Verschiedene Amendements wurden angenommen, welche die Auslage-Ge bühren der Commissäre und Hilfs schriftführer auf S10 anstatt S15 per Tag festsetzen und die Gehaltsfrage bei den Hilfsschriftführern und Angestellten der Commission überlassen. Der Name der Commission wurde in Hart kohlen-Streiks-Schiedsgcricht" umge wandelt. Längere Di-cussion verursachte ein schließlich zurückgezogenes Amendement von Daniel (Vermont), Civil oder Militär-Beamten in Diensten der Re gierung den Dienst in Commissionen zu verbieten. Um 2 Uhr kam die Territorien-Vor läge zur Berathung, wobei es zu einer Debatte zwischen Herrn Quay, dem Befürworter der Omnibus-Vorlage", und den gegnerischen Senatoren kam. Quay und Bäte sDem.Z erklärten, sie seien zur Abstimmung bereit, während die Senatoren Beveridge, Lodge, Hale u. A. gegen die Durchpeitschung der Vorlage protestirten. Die Vorlage wurde daraus bis Montäg zurückge stellt. Um 5 Uhr hielt der Senat eine kurze Executiv-Sitzung ab, nach welcher er sich bis Montag vertagte. Kurze Depeschen. Detroit. Die Reciprocität? Conventionchat sich nach der heutigen Sitzung, in der Ex-Gouverneur Lind aus Minnesota eine Rede hielt, sine die vertagt. Toledo, O. Frau Dora Lightner wurde von der Anklage, Lucy Wheeler ermordet zu haben, freige sprochen. Washington. Der amerik. Architekten Verein eröffnete ' seine 6. Jahres-Convention. Schisssnachrichten. Angekommen. New York: Kronprinz Wilhelm" von Bremen; Bovic" von Liverpool. Glasgow: Sardinian" von Nework. Southampton: St. Louis" von New York. Neapel: Aller" von New York. Hamburg: Graf Waldersee" von New York über Plymouth und Eher bourg. Liverpool: Celtic" von New York über Queenstown. Abgefahren: New York: Moltk" nach Hamburg; La Lorraine" nach Havre. Hamburg: Abydos" nach San Iran cisco. Rotterdam: Amsterdam" von New über Boulogne. '

Jur Lage im fernen Osten. Die russischen Prcßstimmen aus

Ost - Sibirien erscheinen über die Lage lm Osten von einem Pessimismus erfüllt, der zu denken giebt. Dieser Pi.'ssimismus tritt sowohl auf wirthschaftlichem wie auf politischem Gebicte zu Tage. Der in Wladiwostok erscheinende Dalny Wostok" (Ferner Osten) ist in Verzweiflung über den blühenden Schmuggel aus der Mandschurei, welcher jeden Handel im'Amurgebict unterbindet und erstickt. Nach dem Uebeieinkommen von Petersburg vom Jahre 1881 ist auf der russischen Landgrenze mit der Mandschurei eine zollfreie Zone von 50 Kilometern Breite stipulirt worden, welche der chinesischen Einfuhr auf dem Landwege eine PräValenz vor der Einfuhr zur See sichert, und Wladiwostok und Nikolajcwsk zu Gunsten der Häfen des Gelben Meeres benachtheiligi. Indem wir unsere Truppen aus der Mandschurei zurückziehen" ruft der Dalnv Wostok" aus geben wir sie dem Handel des Auslandes frei, welch eine Ordnung aber dabei herauskommt, sehen wir aus der Meldung, daß die Stadt Bodune von Chunchusen besetzt ist!" Was die politische Scitc der Frage betrifft, so wollen die russischen Blätter des Amurgebictcs mit Bestimmtheit einen unabwendbaren Zusammenstoß zwischen Rußland und Japan Voraussehen, und zwar aus dem Grunde, weilJapan ihn selbst herbeiwünsche. Anlaß zu diesen trüben Betrachtungen will die Amurskaja Gaseta" in dem Lärm erblicken, welchen die japanische Presse bei dem Verbot erhob, welches dem englischen Dampfer Guilcar" die Schiffahrt auf dem Liaohe untersagte. Diesem Verbote liegt folgender Vorfall zu Grunde: Vandinel. der Direktor der Newchwang Steam Fcrry Tug and Lighter Co.". hatte eine DampferVerbindung zwischen Newchwang und Tentschuantai. 17 Meilen den Liaohe hinauf, zum Hinaufschlzppen der chinefischen Dschunken, angeordnet. Die Eröffnung dieser Linie sollte festlich begangen werden, worauf die russische Regierung den Befehl erließ, beim Erscheinen des englischen Dampfers auf dem Liaohe auf denselben zu schießen. Die Eröffnung der neuen Linie unterblieb daher. Der ganze Vorfall rief aber in Japan einen Sturm der Entrüstung hervor. Gleich darauf erschien ein Artikel des englischen Genrrals Dorvard im,.KobeHerold" über die Lage im ferncnOsten, iin welchem er sagt: Es kann kememZwelsel untenlegen, daß Japan einen Krieg mit Rußland selbst in dem Falle wünscht, wenn Rußland dem abgeneigt wäre. Beide Nationen haben diese Lage vollständig erfaßt, und während Nußland seine Garnisonen eilig verstärkt, rüstet sich Japan zur Ausführung des Schlages. Im Falle eines Krieges wird die erste That, von der man in Europa hören wird, in einer Vernichtung der sibirischen und mandschurischen Bahn bestehen, da schon zur Zeit viele japanische Ingenieure zu diesem Zwecke in Sibirien unterhalten werden, dje in der Ausführung von Sprengungen sehr bewandert ud jederzeit dazu bereit sind, sobald das Signal gegeben wird." Das sind Dingo.'die Rußland allerdings zu denken geben können, obgleich die Farben, vielleicht nicht ohne Absicht. etwas zu stark aufgetragen erscheinen. Zum Schluß will ich noch eine kleine Mittheilung des in Port Arthur erscheinenden russischen Blattes Nowy Krai" (Neues Land) anführen. Nach Uebergabe der Schanghaikwan - Bahn haben die Engländer den chinesischen Kondukteuren sofort versah sckiedete Soldaten aus den Schützen - Regimentern der Garnison in Weihaiwei als Gehülfen beigeaeben. Dieses soll auf ausdrücklicben Wunsch Cbinas geschehen sein, obwohl Rußland den Ueberaang in eine ausschlienlich chinesische Verwaltung zur Hauptbedingung der Uebergabe machte. All dieser Zündstoff durfte aber kaum genügen, um die Kriea?fackel im fcrnen Osten setzt sckon zu entflammen. Prügeleomment der Genueser Stadtverordneten. Recht tumaltarisch ist eine der lc ten Sitzungen der Genueser Stadtver ordneten - Versammlungen verlaufen. Den kürzlich erwählten sozialdcmokra tischen Stadwcrordneten wurde näm lich von anderer? Mitgliedern der Vcr sammlung vorgeworfen, sie hätten den Streik der Hafenarbeiter in Scene gesetzt, um im Trüben zu fischen. Ve sonders heftig gericthcn der Nedaktcllr einer konservativen Zeitung lmd ein sozialistisches Mitglied aneinander, die beidcrseitigenFreunde mischten sich ein und aus dem Wortgcfcckte entwickelte sich eine reguläre Vrügclei. Das Publikum auf der Galerie ergriff Partei für und wider, und ailch dort ging man zu Thätlichkeiten über. Ter Bürgermeister rief schließlich die Po lizei zur Hilfe, um die Galeric zu säu bcrn und die Ruhe hcrzllstelleil. Aber die Zuhörer widersetzten sich und leisteten den Schutzleuten den heftigsten Widerstand, wobei die Stühle und die Barriere, die den Zuschaucrraum bc grenzte, in Stücke gingen, die Fenster eingeschlagen und mehrere Personen yzehr oder minder schwer verletzt wurden. Schließlich zogen die sozialde mokratischen Stadtvertreter vor das Haus der schon erwähnten Zeitung und warfen dort die Fenster ein. so daß Militär aufgeboten werden mußte, um die Strnne zu säubern.

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