Indiana Tribüne, Volume 26, Number 95, Indianapolis, Marion County, 11 December 1902 — Page 5

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INdiema Tribüne. 1K Dezember

Das Sprcchcrnmt. Wem voraussichtlich im 58. Kongreß der Vorsitz zufallt.

Jatereffa, ?r innern ngtn Sin dekwür, iige Varlamentssiyung Radausjenen im Refträsenaenhuse anno ($ Redner. BemerkenSverthe Karricre. Es wird heute allgemein zugegeben, daß Joseph G. C a n n o n , wenn nicht unvorhergesehene Zwischenfälle eintreten, zum Sprecher des Repräsentantenhauses der neuen, 68. Kongreßperiode gewählt werden wird. Vor wenigen Jahren hätte man eine solche Kunde ohne Weiteres in das Reich der Fabel verwiesen, denn man glaubte damals mit vollem Rechte, Cannon zu den politischen Todten zählen zu dürfen und er war zu jener Zeit sicher einer der unpopulärsten Männer in den Ver. Staaten. . Die Episode, welche, wie ein Reif in der Frühlingsnacht, seinen politischen Aspirationen scheinbar für immer ein vorzeitiges Ende machte, ereignete sich am 27. August 1890. Es war ein stürmischer Tag im RepräsentantenHause, eine Parlamentssigung. die erst

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ölepräsentznt Joseph I. Cannon. - in jüngster Zeit durch die an Skandal überreichen Verhandlungen des öfterreichischen Reichsraths wirksam überboten werden konnte; lange Zeit hielt der Tag den Rekord als Radausitzuug in den Annalen des modernen Parlamentarismus. Die Lard-Bill" stand auf der Tagesordnung. Repräsentant McAdoo von Rew-Jersey, der spätere Hilfssekretär der Marine, hatte in einer persönlichen Bemerkung Cannon und den Sprecher Reed scharf angegriffen und erntete hiefür lauten Beifall seitens der demokratischen Opposition. Blaß vor Wuth erhob sich der sonst höchst gleich- . müthige Cannon zur Erwiderung, und ' die Abgeordneten, die sahen, daß etwas Ungewöhnliches bevorstand, schaarten sich um seinen Platz. Er wandte sich McAdoo zu und schrie ihm eine Antwort entgegen, die so wenig parlamcntarisch war, daß sie sich im Druck überHaupt nicht wiedergeben läßt. Kaum hatte sich der Tumult, den Cannons Erwiderung entfesselt hatte, etwas gelegt, als Repräsentant Mason, der seine Frau auf der Gallerie bemerkt hatte, auf Cannon zuschritt und diesem' seine Sprechweise verwies. Wenn ein weibliches Mitglied Ihrer Familie an Stelle meiner Frau Zugegen wäre," sagte er. würden Sie sicher eine andere Sprache geführt haden!" Sie sind ein ver Lügner!" schrie Cannon zurück, der immer noch sehr er- - regt war. Und Sie," entgegnete Mason, Sie sind nicht nur ein Lügner, Sie sind ein schmutziger Strolch, ein Vagabund!" Nur 'die Dazwischenkunft gegenseitiger Freunde verhinderte einen Faustkämpf. Später kam es auch zwischen anderen Abgeordneten zu hitzigen Argumenten, die fast Thätlichkeiten zur Folge hattkn. kurz, alle bösen Geister schienen in dieser denkwürdigen Sitzung entfesselt. Selbstverständlich bemächtigten sich die Zeitungen der Sache und der arme Cannon wurde in der Presse nicht- übel mitgenommen. Man sah überall Karikaturen des unhöflichen Kongreßmannes und seine Sprechwerkzeuge, die ihm zu-dieser unerwünschten Popularität verholfen hatten, wurden in gewissen Blättern speziell abkonterfeit. Selbst in Europa machte man sich über den amerikanischen Gesetzgeber mit den Hinterwa'ldler-Manicren weidlich lustig, in Washington galt er als abgethan. Thatsächlich wurde er bei den nächsten Wahlen mit bedeutende? Mehrheit geschlagen; doch schon zwei Jahre darauf gelang es ihm nicht nur, seinen Sitz im Kongreß zurückzugewinnen. sondern auch seine Ernennung zum Vorsitzenden des Komites für Bewilligungen bei Sprecher Reed durchzusetzen. Die Eigenschaft, mit rücksichtsloser Energie seinen eigenen Weg zu gehen, bildet einen hervorstechenden Zug in Cannons Charakter. Als Vorsitzer des Komites für Bewilligungen war er mit alleiniger Ausnahme des Sprechers der einflußreichste Mann des Kongresses. Man nannte ihn vielfach den WachHund des Schatzamts," eine Bezeichnung, die er in seiner drastischen Weise damit abwehrte, daß er nur auf das Gekläffe der zahlreichen would-be-Wachhunde" höre, um dann seine Entscheidung über die vorgebrachten Wünsche und Beschwerden treffen zu können. Die persönliche Ehrenhaftlg-

Zeit Cannons wird auch von seinen Gegnern nicht angezweifelt; er ist ein

fähiger Parlamentarier und tüchtiger Debatteur, wenn man auch über seine oratorische' Befähigung verschiedener Meinung sein kann. Cannons Reden werden durch eine ungemcin ausdrucksvolle Gestikulation, die den Redner sckon oft zur Zielscheibe des Spottes feiner Kollegin machte, belebt. Eine Rede Cannons will nicht nur gehört, sie muß auch q e s e h e N sein. Der 66 Jahre alte Herr entwickelt, zuerst ein geradezu faszinirendes, Spiel mit seinen Fingern; den Zuschauer packt nachgerade ein Angstgefühl, bei Redner möge sich im Affekt der Leidenschaft einmal einen Finger ausreißen. Dann arbeiten die Arme wie Pumpenschwengel und drohend zeigt bald die eine, bald die andere Hand auf einzelne Mitglieder der OpPosition. Ist der Klimax erreicht, dann fallen die geballten Fäuste in kurzen Zwischenräumen polternd auf den Pultdeckel nieder und unter einem wahren Theaterdonner kommt der Redner endlich zum Schlüsse. Er entfesselt jedesmal einen Riesenspektakel, aber auch die wärmsten Bewunderer Cannons werden seine Redeweise nicht als besonders anziehend bezeichnen können. Repräsentant Otey von Virginien erregte einmal einen grenzenlosen Heiterkcitsausbruch, als er in einer Kongreßrede seinen Kollegen Cannon möglichst treulich kopirte. Cannon selbst war einer derjenigen, die am lautesten in das Gelächter der Abgeordneten über die gelungene Darstellung mit einstimmten. Der alte Herr zeichnet sich überhaupt dadurch aus, daß er einen guten Witz, wenn er auch auf seine Kosten geht, nicht übelnimmt. Unzählige Geschichtchen kursiren über den zukünftigen Sprecher des Repräsentantenhauses, und sicher bewegen sich manche derselben nicht immer auf dem Boden der historischen Wahrheit.

Repräsentant Cannon vertritt seit Jahren den zwölften Distrikt von Jllinols im Kongresse. Er wurde :m Jahre 1836 als Sr.hn eines Farmers in Greensboro, R. C., geboren, doch verzog der Vater mit der Familie schon vier Jahre später nach Pike County, Ind. Der Vater starb, als der Knabe 14 Jahre alt war, und diesem fiel es nun zu. für die Familie zu sorgen. Erst mit 23 Jahren begann er das Studium der Rechte an der Rechtsschule von Eincinnati, O. Er graduirte dortselbst und ließ sich dann in Terre Haute. Ind., nieder, von wo er im Jahre 1850 seinen Wohnsitz nach Tuscola, Jll., verlegte. Deutscher Diplomalknwcchscl. 2 et neue Botschafter in Wien ein ersehrrner Tolsat un) Diplomat. Im diplomatischen Dienste des deutschen' Reiches ist neulich ein wichtiger Wechsel erfolgt, indem an Stelle des in den Ruhestand tretenden seitherigen Botschafters in Wien, des Fürsten Philipp zu Eulenburg, der bisherige Botschafter am Quirinal- zu Rom, Graf Karl Wedel, ernannt wurde. Eulenburg hat das deutsche Reich am österreichischen Kaiserhofe seit 1894 Botschafter Graf Karl Wedel. vertreten. Wedel selbst ist in der Do-nau-Kaiserstadt kein Fremder. Er war vom Dezember 1877 bis Mai 1887 der dortigen, deutschen Botschaft als Militärattache zugetheilt und nur eine kurze Zeit abßommandirt. um den serbisch-bulgarischen Krieg 1885 bis 1886 mitzumachen. Durch mehrere Monate vertrat er in Wien das deutsche Reich als mtenmlstlscher Geschaftstrager. Graf Karl Wedel wurde 1842 als Sohn des oldenburgischen Generalleutnants Grafen Karl Wedel geboren. Er gehörte von 1859 bis 1866 der hannoverischen Armee an und trat nach dem Kriege von 1866 als Oberleutnant in preußische Heeresdienste. Er nahm am Kriege von 1870 auf 1871 theil, wurde 1876 zum Großen Generalstabe versetzt und wohnte 1877 dem russischtürkischen Kriege im russischen Hauptquartiere bei. Im Jahre 1889 wurde Wedel Kommandeur der Leibgendarmerie. Seit Juni 1891 bereitete er sie') im Auswärtigen Amt für die diplomatische Laufbahn vor, und im Oktober 1892 ging er, als. Gesandter nach Stockholm. Im Jahre 1897 erfolgte die Ernennung Äedels zum Gouverneur von Berlin, 1899 wurde er Botschafter am italienischen Königshofe. Graf Wedel wird als strenger'Militär geschildert, streng gegen Andere, aber auch streng gegen sich selbst, von außerordentlicher Pünktlichkeit .'und Exaktheit im Dienste, als ein Mann, der Welt und Leben ruhig' und 'mit schärfstem Auge beobachtet. . -

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Humor bei Kindern., . j Allerlei Vsrgäuce. welche bei den Kindern Heiterkeii erregen. Das Kapitel vom Humor der Kinder hat i n jeher einen außerordentlichen Rciz für den psychologischen Bcoöc.chter gehabt. Eine ciginellc Methode, dem Thema gleichsam cxperimentell lcizukommen, haben in letzter Zeit eine Anzahl Lehrer in einer großen Stadt - Ber. Staaten versucht. Um 'zu er.cnnn. welche Gelegenheiten bciKin cern Heiterkeit erwecken, wurde den Unterstufen der öffentlichen Schulen eine Woche nach den Ferien den Schülern folgendes Aussatzthema gcgebcn: Beschreibt den besten Scherz, den Ihr während der Ferien gehört habt." Man hoffte, so den mit der Schule verbundenen Spaß zu vermeiden und mehr individuelle Ergebnisse zu erhalten. Die mehr als 760 Aufsätze na:n von Kindern von 8 bis 15 Jähren gcschrieben. Die Mehrzahl der Kinde: gehörten dem Mittelstand an. Die Aufsätze wurden nach Altersstufen und Geschlechtern gesondert. Es ergaben sich nun mit fortschreitendem Alter bczeichnende Unterschiede. Die Achtjährigen beschrieben ausnahmslos eine Handlung, an der sie als Beobachter oder Spaßmacher persönlich theilgenommcn hatten, und diese schlössen allc eine Borstcllunz des Unbehagens für einen Anderen ein. Ein Kamerad war gestolpert ode', a wurde ii? einen Wassertrcg gestoßen, von einer Schlang erschreckt, mit Schwärmern beschaffen. gezwickt oder sonstwie erschreckt. Klopfen an Fenster und Thüren aus einer gewissen Entfernung und Spuk waren die mildesten Formen ihres Spaßes. Die Antworten scheinen thatsächlich di: Theorie zu bestätigen daß das Jndividuum die Kulturepcchen der Rasse durchmacht; diese achtjährigen Kinder waren im Zustand der ursprünglichen Wildheit. Die Neunjährigen beschrieben auch Handlungen; aber sie zeigen mehr Planmäßiges bci dem Spaß wie beispie!s'..'ise Salz in die Zuckerschale thun. In der Regel erzählen Knaben einen Streich, den sie Jemand gespielt haben; dagegen erzählen Mädchen oft, daß sie selbst gefoppt wurden. Eine schrieb: Ein Mädchen brachte mir ein? Rose mit einer Nadel darin und ließ mich riechen, und ich .stach meine Nase." Tann kommt das Anführen" durch Lug:n, wie: Ich sagte meiner Mutter, eine Spinne wäre auf ihrer Schulter; sie sprang auf und schrie, und es war leine da." Aber 70 Prozent der Scherze handeln noch von persönlichem Unbehagen. Bei Zehnjährigen erreich! das Anführen" schon einen höheren Prozentsatz. Die Knaben würdigen mehr einen Scherz auf ihre eigenen Kosten. In dem Alter lesen sie schon gut, sie beginnen Verständniß zu zeiget für den Humor der Erwachsenen, und die Scherze in du Zeitung entgehen ihnen nicht. Wenn sie nach einem Scherz gefragt werden, sagen sie oft etwas, wovon sie glauben, es würde Erwachsenen Spaß machen. . So schreibt ein Mädchen wahrscheinlich unter dem Einfluß dessen, was ihre Eltern würdigten: Papa brachte einen neuen Bleistift mit und sagte, er würde jede beliebige Farbe schreiben. Mama sag'e ihm, blau zu schreiben und er 'schrieb das Wort blau." Bei den elfjährigen Kindern ist di Handlung oft origineller und ohne ein Element des Aergers. So schrieb z. B. ein Mädchen: Den besten Spaß spielte ich Tante Olive; ich steckte ein: Spule weißes Garn in meine Tasche, nahm eine Nadel und zog es zweimal durch meinen Mantel und ließ das Ende wie Heftfaden heraushängen, und Tante Olive zog an dem Faden so lange, bis ich die Spule 'herausnahm und sie ihr zeigte." Der unerwartete Schluß erweckt oft die Lachlust der Kinder. Auch die wachsende Vertrautheit mit geschichtlichen Helden zeigt sich in folgenden Beispielen von Knaben: Ich sagte zu einem Knaben, weißt Du nicht. w:r starb, und er sagte nein, und ich sagte, George Washington starb." Als Lincoln in die Schule kam, hatte er schmutzige Hände, und die Lehrerin sagte, wenn er eine schmutzigere Hand in der Klasse finden könnte, würde sie ihn nicht bestrafen, und er hielt seine andere Hand hin und wurde nicht bestraft." Vom zwölften Jahre an gibt ein zunehmende? Prozentsatz der Kinder den Gedanken auf, daß das eigene Selbst in dem Scherz nöthig wäre. Machen führen häufiger als Knaben den Hum.?r Erwachsen-.r an, was wahrs'cinlick der Eriebuna .'u?usckireiben

ist. Manchen werden häufig zu früh gedrillt, Damen zu sein"; sie verlieren ihre natürlichen Instinkte und die Furchtlosigkeit und werden nun von den Brüdern' geneckt. Während diese vorher ihrem eigenen Geschlecht einen Streich spielen, erschrecken sie jetzt die Mädchen und suchen sie lächerlich macken. Die von den Knaben bcschriebenen Szenen ähneln oft den gröberen Bildern in den Witzblättern. Wenn die Kinder das fünfzehnte Jahr erregt haben, gleicht ihr Sinn für Humor dem der Erwachsenen. Galgenhumor. Vor Kurzem wurde in Nürnberg ein Heirathsschwindle? abgeurtheilt. Im Gesangn'iß machte er in folgenden Versen seinen Gefühlen Luft: Liebeksckwur Verlobung Zwei S.ndarmett Zuch:hauS Schluß ! ' Der zwanzigjährige Heirathsschwindler, ein Techniker Namens Konrad Gehring. wurde zu viereinhalb Jahren r i4 . i i JUHiaus veruriyeili.

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' r . i 8 4 t n i w n a i Prozeß als Selbstmordm o t i v. Weil er sich zu sehr über einen Prozeßfall sorgte, beging letzlhin der wohlhadende deutsche Landwirth Gerhart Prutt auf seinem Anwesen in der Nähe von Kanawha. Ja. Selbstmord, indem er Schweinecholera-Medi-zin verschluckte. G l u ck i m U n g l ü ck. Der Elektriker Jas. E. Adams in Council Bluffs. Ja., stürzte unlängst, als er auf dem Beleuchtungsthurme etwas zu verrichten hatte, von einer Höhe von 125 Fuß in die Tiefe, erlitt aber außer einigen Hautschürfungen keine ernstlichen Verletzungen. Sonderbares Versprech e n. Ein Bäcker in Williamstown, N. I., hat jedem männlichen Bewohner des Ortes, der sich bis zu Weihnachten die Haare schneiden läßt, eine Schachtel mit Zuckerwerk, versprochen. Es wird behauptet. Barbiere des Ortes würden die Hälfte der Kosten tragen. Schwester als Retterin. In Waterloo, Ja., bekannte sich neulich ein gewisser George James schuldia, die Nock Packing Co. um $800 beschwindelt zu haben. Der Richter verurtheilte ihn zuerst.' hob jedoch das Urtheil wieder auf, als James' Schwester ihn bat. um ihretwillen dem Schuldigcn die Strafe zu erlassen. James hatte sich noch niemals zuvor etwas zu schulden kommen lassen. Jäger in einer Bärenfalle. Letzthin entdeckte John Ely von Calvert. Pa.. auf öer Jagd eine Wirenfalle, die ein Jäger, so gestellt hatte, daß, sobald der Bär gefangen war, -eine Flinte losging, die ihn tödten sollte. Ely trat nun in der Dunkelheit auf den Strick, der am Drücker des Gewehrs angebracht war; der für den Bären bestimmte Schuß ging los und die Schrotladung drang ihm in die linke Hüfte. Der unvorsichtige Waidmann erlitt eine schwere Verletzung. Mißglückte? Vahnüberfall. Vier Männer versuchten unlängst bei'Cyclone, Ind., den nach SUden gehenden Erpreßzug der Mononbahn zu überfallen. Der Lokomotivführer verlangsamte die Fahrgeschwindigkeit, weil er auf verschiedene auf die Schienen gelegte Torpedos stieß; als er aber vier Revolver arf sich gerichtet sah, gab er sofort Volldampf und fuhr davon, obwohl ihm eine ganze Anzahl Kugeln nachgesandt wurdet Dem Sheriff Corns und seinen Deputies gelang 'es später, die Kerle festzunchmen. "Im Gerichtsgebäude g e lyncht. Der weiße Farmer John Adair wurde kürzlich auf einem Felde in der Nähe von Lewisburg, Tenn., ermordet, und der Verdacht der Thäterschaft richtete sich auf den Farbigen John Davis. Als man nach Davis suchte, war er entflohen. In seiner Hütte fanden sich blutbefleckte Kleider vj, und als er später eingefangen wurde, hatte er ein dem Ermordeten gehöriges Messer in seinem Besitz. Diese Umstände galten als hinreichende Beweise für seine Schuld. Er wurde im Gerichtgebäude zu Lewisburg durch einen aus 500 Personen bestehenden Mob dem Gewahrsam des Sheriffs entrissen und kurzer Hand aufgeknüpft. Norwegen bringt vier Fünfte! von seinem aetrocknet?n und eingesalzcnen Stockfisch zur Ausfuhr. Feiertags - Excurstotten via C. H. &. . Bah n. Ein und ein Drittel für die Rundfahrt; Fahrkarten werden verkauft am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar, giltig für schließliche Retourfahrt am 2. Januar 1903. . Aebnliche Raten fü? Studenten, während der Zeit ihrer Ferien, nach Vorzeigen der richtigen Eertifikate. l.Für Einzelnheiten svreche man bei den Agenten vor, oder schreibe an R. P. A l g e o, D. P. A. . Feiertags- Excurfionen via Monon Route. Ein und ein Drittel für die und fahrt ; Fahrkarten werden verkaust am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar, giltig für schließliche Retourfahrt am 2. Januar 1903. Aehnliche Raten für Studenten, während der Zeit ihrer Ferien, nach Vorzeigen der richtigen Certisikate. Für Einzelnheiten spreche man bei den Agenten vor,, oder schreibe an R. P. A l g e o, D. P. A. Feiertags-Ncisen zum niedrigen Fahrpreis über Penn sylvania Linien. Excursions-Tickets werden am 24., 25. und, 31. Dezember 1902 und am 1. Januar 1903 verkauft, in Anbet?acht de? Weihnachts- und Neujah?sFeiertagen. Fahrkarten sind gilrig für die Retouifahrt bis zum 2. Januar 1903.' Spezial-Fahrkarten werden an Studenten und Lehrer' an Colleges, Seminaren und Universitäten welche die . Feiertage zu Hausc zuzubringen wünschen verkaust. Für Einzelnheiten, Fahrzeit ic, wende man sich an W. W. Rich ardson, D. P. A., Jndianapolis, Ind.

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Cledeland t ttttuttt täglich, ausgenommen Sonntags. ' Abgang New Jork Expreß tägl. ..... 4 40Vm Andersonck B H'b'r Exp . . . . 6 46Vm Muncie & FlWayne Exp p. 7 20Vm N S k B Lim täglich 8.. . . 8 00Nm Clev & Benton Harbor Exp. 11 10Vm R S & S3 Lim, tägl d s. . . . 2 5523m Union City Acc tägl 4 45Nm Knickerbocker Sp täglich ä &8 6 2öNm St. LouiS. '"Tlao oxrlcis St LouiS Mail 7 20Bm Southweste?n Lim tgl d & s 11 45Vm St LouiS Lim täglich pds. 3 25Nm Terre Haute Mat'n Aee.. ö 00Nm N I & St. Louis Exp tägl..l0 40Nm St Louis Expreß tägl s....12 05Vm Cineinnat Cin ck LouS Nachtexpreß tgl s 3 45Vm St LouS ck Cin Nachtexp tg 5 4 30Vrn Cincinnati Exp tägl b... . . . . 7 30Vm Cincinnati Acc 10 45Vrn Cincinnati F Expreß, tägl p 2 50Nm LouiS F Erpreß 2 SONm Greensburg Accom 5 20Nm Cinc ck Wash F L.tg d 8 ck p 6 20Nm

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pittsburgh, Cincinnati, Chicago & 5t. Toms R'y. Indianapolis Division. Abgang Ankunsi Eastern Expreß taglich 3 30Vm Schnellzug täglich s ck d... 6 3035m Columbus Accom. 7 3035m Limited Mail täglich 6 40Vm Fast Expreß täglich 8 d.... 8 10Vm Richmond Accom 8 40Vm Bradsord Accom 1 25Nm St Louis Expr täglich d ck 8 12 lONm Atlantic Expreß täglich 8 ck d 3 05Nm Bradfsrd Accom 2 OONm Day Expreß täglich 5 OONm, Western Expreß täglich 8 3 20Nn St L ck N S Lim täglich l d 7 15Nm Nimmt keine Passagiere tgl- 8 30Nm Richmond Accom 8 OONm Indianapolis Accom 8 b 10 40Ntt Chicago Division. Louisville ck Chic Exp tglpd ll 35Vm Chic ck Lou F Expr täglich 8 3 25Vm Lou ck Chi F Expr täglich 8 12 lOVm Chic ck Lou Expr täglich p d 3 40Nw Louiöville Division. Chicago ck Louisv Spl tägl 8 3 45Vm Louisv ck Madison Acc . . . .10 05Vrn Pitts ck Lou F L tägl 8 . . . . 7 OOVm Lou ck Chic F L tägl pb.,., li 30Aw Mad Acc nur Sonnt 7 30Vm Louisville u. Madissn Acc LouisV ck Madison Accom.. 8 05Vm 6 40N Chicago ck Lou F L täglich p d 3 55Nm Louisv ck Pittsb F L täglich 8 7 05Nm Madison Accom 3 55Nm Madison Accomm Sonntags 9 15Vm Louisville Accom 6 löNm Lou ck ChiF Expr. täglichs 12.00 Nch Madison Accom nur Sonnt. 6 15Nm vandalia (ine.

Abgang N A ck St L Lim täglich 8 ck d 6 50Vm St LouiS Expreß tägl 7 2535m St Louis' Expreß d s 12 15Nm Western Expreß tägllich d .. 3 30Nm T Haute ck Efsingham Acc.. 4 OONm Terre Haute Expreß,' täglich'. 7 lONm Nimmt keine Passagiere 8 35Nrn Nacht-Expreß, täglich, s 11 20Nm Indianapolis & Cairo ck Vincen Expr täglich 7 20Vm Martinsville Accom 3 05Vm Martinöville Acc, nur EonntlO OOVm Martinsv Accom .12 ZONm Vincennes Expreß 3 55Nm Spencer Acc, tägl 5 45Nm Martinville Accornrn 11 15Nrn

(Chicago, Indianapolis & Louisville R'f. (Monon Reute.) ' Abgang Ankunft ChicNight Expreß täglich 8.. 12 55Vrn Cincinnati Best täglich L.. .. 3 45Vrn gast Mail täglich 8 p 7 OOVm Fast Mail täglicb s 7 5023m Ch! Expreß nur Sonnt p d.ll 50Vm Monon Accom, täglich 10 OOVm Chi ck Mich City Veft dp.. 3 35Nm Cincinnati Best täglich d p.. 4 52Nrs Mono Accom, täglich ...... 4 OONm Lake Erie Sc weftern R. R. Abgang , Ankunft Mail und Expreß 7 1523m Indianapolis Expreß täglich 10 25Vrn TDetckMC Ex täglich.. 12 20Nm Mail ck Erpreß 3 26Nm Laporte Acco, nurSsnntags.12 20Nm Toledo Expreß .10 25Nm Evening Erpreß 7 25Nm Cincinnati, Hamilton & Dayton R. R. Ost. Abgang Ankunft Cincinnati Best täglich 8 ck c 4 0033m Cincinnati Vestibüle täglich 8 12 45Vm Fast Mail täglich 8 8 0533m Fast Mail täglich 8 6 40Vm Cincinnati ck Det Expr .. ..10 40Vm Cin Chi & St 2 Ex tgl p..n 4533 Cin . ck Dayton Best. Exp p 2 45Nm Cincinnati Best d ck p .. .. 3 25Nm Cincinnati Best täglich d p 5 OONm Cinc ck 2nd Accom 7 24N Cin ck Detroit Expreß täglich 7 02Nm Cin 3nd St Lck Peo Ex tg 8&c10 35Nm West. Abgang Ankunft Springsield Mail 8 OOVm West Expreß täglich 8 ck c... 3 55Vm Chicago Expreß 11 5023m Tuscola Accom 10 1523m Tuscola Accom 3 30Nrn Cincinnati Expreß 2 40Nm West Expreß täglich 8ck c.11 lONrn Springsield Mail. 4 50Nm Via C., H. ck D. Rtz. (West) und Roachdale. Chicago Expreß ...11 5033m CincinnStiExpreß 2 40Nr-

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