Indiana Tribüne, Volume 26, Number 95, Indianapolis, Marion County, 11 December 1902 — Page 3

I Jndkaua Tribüne, ll. Dezember 1903

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Blockade

Der gesummten denezol. Küste trat gestern in Kraft. Deutsche u. britische MarineTruppen beginnen die Landung in LaGuayra. Angriff aus die deutsche Gesandtschaft in Caracas. Bürger der beiden Mächte unter dem Schuhe Amerika's. Selbstmord des italienischen Gesandten bei Bulgarien. Sultan von Marocco in hoher Bedrängniß. Venezuela. Castro's Repressalien. Paris, 10. Dez. Hier ist Mittheilung von einer Proklamation der venezolanischen Regierung eingegangen, in welcher Präsident Castro das Venezolanische Volk zur Ergreifung der, Waffen gegen Teutschland und Großbritannien aufruft. Cine andere Mittheilung der venizolanischen Regierung an ihre hiesigen Vertreter legt Protest gegen das Vorgehen Deutschland's und England's ein, das als Akt der Feindseligkeit bezeichnet wird, bei welchem die Wegnähme der venez. Schiffe ohne Präcedenzfall dastehe. Die Entrüstung in Venezuela habe den Höhepunkt erreicht und die Regierung habe gerechte Wiedervergeltungsmaßregeln ergriffen. Sie habe die dort wohnenden Unterthanen der beiden feindlichen Mächte verhastet und ihre Eisenbahnen sowie die übrigen ihnen gehörigen Unternehmungen mit Beschlag belegt. Eine General-Amnestie st von Castro erlassen und die Restitution des confisciren Eigenthums an venezolanische Bürger verfügt. Blockirung der venez. Küste. B e r l i n, 10. Dez. Die MarinePläne Deutschland's und England's sehen die Abpatrouillirung der venez. Küste zur Verhütung des Schmuggels vor. sowie die Blockirung derjenigen Häfen, deren Zollhäuser nicht mit Beschlag belegt sind, um Schiffe am Einlaufen in die von den Alliirten besetzten Häfen zu hindern. Falls dieses Programm zur Ausfüh rung kommt, so wUrde dtt größere Theil der Arbeitslast auf Großbritannien mit seiner größeren Anzahl Schiffe fallen, wenn nicht Deutschland, wie zuerst beabsichtigt war, noch weitere Kreuzer entsend?!. Berichte aus amtlichen Quellen, welche die deutschen Zeitungen publi ciren, legen Gewicht auf die Thatsache, daß die Ver. Staaten bis zur Erledigung des Confllkts Em diplomati sehen Schutz der deutschen und briti schen Bewohner Venezuela's auf sich genommen haben. .Nach internationaler Gepflogenheit wird demnach jede den Deutschen oder Briten zugefügte Belei digung zugleich eine solche für die Ver. Staaten bedeuten und den Protest dieser Macht nach sich ziehen. Aus diesem Grund bezweifelt das auswärtige Amt die Richtigkeit der Meldung über die Verhaftungen in Caracas. Von heute ab ist die ganze venezola nische Küste vom Orinocco-Flusse bis La Guayra durch britische Kriegsschiffe blockirt, während die Blockade von La Guayra bis zur colombischen Grenze von deutschen Kriegsschiffen ausgeführ wird. Die italienische Regierung hat den Commandeur des italienischen Kreuzers dritter Klaffe Giovanni Bäusan", der gestern in La Guayra eintraf, beauf tragt, die italienischen Unterthanen in Venezuela in vollem Umfange zu be schützen. Landullg der britischen und deutschen Marine v Truppen. L a G u a y r a, 10. Dezbr. Die verbündete englische und deutsche Flotte dringt in diesen Hafen ein und die ersten Schiffe sind kaum 300 Schritte vom Zollhause entfernt. Die Landung der Marine-Truppen hat begonnnen. Demonstrationen in Caracas. W i l l e m st a d, Curacao, 10. Dez. Gestern Abend 8 Uhr erfolgte in Caracas eine große patriotische Demon stration, als die Nachricht, von der Wegnahme der venezolanischen Flotte durch britische und deutsche Kriegsschiffe in La Guayra eintraf. '

Rasch sammelten sich Mcnschenhaufen, die unter dem Absingen Patriot!scher Lieder durch die Straßen zogen. Auf verschiedenen Plätzen wurden hef tige Ansprachen gehalten. Die Menge

marschirte vor den Palast des Präsidenten Castro, der eine Ansprache hielt. Von da aus ging's nach der deutschen Gesandtschaft unter den Rasen: ' Tod den Deutschen." Die Fenster wurden mit Steinen eingeworfen und ein Versuch zur Erbrechung der Thore gemacht, der indessen scheiterte. Frau von Pilgrim Baltazzi, die Gattin des deutschen Geschäststrägers, welche seit den letzten 2 Monaten krank im Bette lag und deshalb Caracas mit ihrem Manne nicht verlassen konnte, wurde dadurch vor Beleidigungen geschützt. Die Menge zog dann vor das deutsche Consulat und Dr. Köhler's Wohnung, wobei wieder die Fenster eingeworfen und versucht wurde, den Einlaß zu erzwingen, nie Polizei lyrm nicy: em. . fv vi I

. Die Erregung war noch-um 10 Uhr dieselben den Vertretern Großbritanehr groß, als die Regierung die Ver- niens und Deutschlands angenehm sind.

Haftung aller deutschen und englischen Bewohner anordnete. Eine Stunde später waren 250 im gesellschaftlichen und geschäftlichen Leben angesehene Persönlichkeiten in der Polizei-Station zusammengepfercht, Alle britischen Bewohner wurden verhaftet, ausgenommen A. Cherry von der britisch'venezulanischcn Bahn und Wallace. der Gefchättsfuürer der . I Telephon - Gesellschaft, die sich nach einem sicheren Orte flüchteten. 97 Deutsche wurden verhastet, darunter Consul V. Blohm und Knoop, Geschäfisführer der deutschen Central--Bahn und Simmroß, Kanzler der deutschen Gesandtschaft. Unter weiteren Rufen Tod den Deutschen", Nieder mit den Ausländern" ergoß sich die Menge hierauf nach dem deutschn. Quartier, indem sie vor dem Hotel Klindt und dem Deutschen Club Schmährufe ausstieß. Der belgliche Geschäftsträger wurde irrthümf.A s? CIiiifirt hxvhniiiit Ahn tu uu, ui, iuiuu ".","', V CV rj i rvv 1 der Pl,ze,st,,n nach em,gm Mmu,cn ucuci imuuiitH. Gesandter Bonn, der sich ssrt zu fT n . i mt begab erlang, d, re.Ia,, un rrr.ss . sT ...l., i nift I Dr. Koehler's und von Consul Blohm. L a G u a y r a, 10. Dez. Die gestrige Gefangennahme der venez. Flotte erfolgte durch 10 deutsche und 4 britische Kutter. Die Uebergabe ging ohne einen einzigen Schuß vor sich. ?Znzwiscben fubr der ..Vantber" aefecktsb'reit in den SSahn. 3. den, Dampfer wurden außerhalb des Hafens 1 gebracht und 3 heute Morgen versenkt. Um 10 Ubr gestern Abend landeten 130 deutsche Matrosen und gingen nach Cardonal, Vorstadt LoGuayra's, und bolten onsul Lenk an Bord der Ni, neta". 30 brit. Seeleute brachten den ' engl. Consul Schnuck auf die Retribution". Von Caracas werden venez. Truppen erwartet, um 'sich der .-ru m UUUIUIH jU iuiucicptu. -ÜUIUCJI UHU Geickätte eickloiien : aroke rreauna. 'A m e r. K r i e s s s ch i.f f e. San Juan, Porto Rico, 10. Dez. Die amerikanischen Kreuzer Detroit", fll? nn4rt rttnrtt" nrX ff tticrnnfti t" rfst "Z : r 7" "7" .vlpevvvvvtcli uiv in uitcm u;eiu ...... a r . r? .. . w i m n I zum omensa en ge.anoei. mear-A0-miral Higginson fuhr mit ,9 Kriegsschiffen und 4 Torpedobooten an San Juan auf dem Wege nach Culebra vorbei, wo Admiral Dewey und RearAdmiral Coghlan stationirt sind. o e v o r u e y e n o e A t o l . 1 sl 0 e l n g s t o w n , Insel -t. Amcent, 10. Dez. Der britische Kreuzer yaryddls" war daschln, welches das venezolanische Kanonenboot Boli var im Hafen von Port os Spain '(Trinidad) gestern Abend wegnahm. Britische Kriegsschiffe sind aus Trinidad weggefahren, um den Orinoco für freie Schisfahrt und den Handel zu öffnen. Gerüchtweise verlautet hier, die britischen und deutschen Kriegsschiffe wollten die ganze venezolanische Küste vom Oriaoco bis zur colombischen Küste blockiren Der amerik. Gesandte, in Caracas. Washington, 10. Dez. Das Staatsdepartement ist benachrichtigt worden, daß in La Guayra, dem Ha fen von Caracas, eine friedliche Blockade" existirt. Der Unterschied von einem wirklichen KrieSzustande ist nicht sehr bedeutend, außer daß die friedliche Blockade noch eine Schlichtung ohne Blutvergießen gestattet. Die Lage wird hier als kritisch betrachtet.

Der Gesandte Bowen hat den Aus trag übernommen, nach den Interessen der britischen und deutschen Bürger in Venezuela zu sehen und wurde hierdurch in Conflikt mit Venezuela ge-

bracht. Nach der Verhaftung deutscher und britischer Bürger begab sich der Gesandte sofort zu Präsioent Castro, um deren Freilassung zu verlangen. Erst nachdem der 'Gesandte Herrn Castro von seiner Vollmacht, die ihn mit der Fürsorge für die Bürger der betreffenden Länder betraut, überzeugt 'halte, wiltigte der Präsident zögernd in die Freilassung einiger Gefangener. Der Gesandte besteht auch auf der Befreiung der übrigen.. Für die Verhaftung wird' außer ihrer Nationalität kein Grund angegeben. Herr Bowen wünscht, als Friedensstifte? in dem Streite zu fungiren, und das Staatsdepartement hat seine Zustimmung für den Fall' ertheilt, daß rn ff M. . & Venezuela leine Dienste erornet uns Der nächste Schritt nach der Beschlagnähme der venezolanischen Flotte dürfte in der Erklärung einer formellen Blockade gegen den Hafen von Caraca bestehen. Wie man annimmt, könnten daun auch ferner amerikanische Schiffe in den Hafen einfahren und ihre Ladung löschen; doch würden die Briten und Deutschen die regelmäßigen Vene m "V SV 1 zolani chen 'ouralen von lynen erheben. Natürlich würde dies zugleich die Be sitzergreifung des Zollhauses bedeuten, worauf Castro ein Dekret zur Schli: ßung des Hafens erlassen und die Waaren hinter La Guayra nochmals verzol len lassen könnte. Die Vereinigten Staaten haben der zeit keinen Vertreter in La Guayra. In dem wenige Stunden entfernten Curacoa liegt das kleine Kanonenboot Marietta zu sofortiger Aktion bereit. I Ungewissen . Das Au u tnflrirn. 9striT firtr s-il TOnnlrtn vj y v v v M Mische EkschäfMröger seine re;AiH ,,t ,.rn;.in ,. m. m w -7 vm w ww ww w ww , T 1 gen Amtes stehcn.dcn Berichten über die Verhaftung sämmtlicher britischen und deutschen Bürger in Caracas skeptisch gegenüber. Man glaubt hier nicht, daß Präsident Castro dies wagen würde. a r a c a s , 10. Dez. Aus gu I , s . . Z , wr nr-?i-e au,. s ocr won i xo ti r 4 m ex Atf 4i? sij4Kt4trtv . Wn aqmulag einen taiioul Ö0n 2a Ust Caracas entste, um zur Erfüllung der m den gestrigen Ultimaten enthaltenen s0rgerungen aufzufordern. Als äußerste I r, n t ' . r n r . Y i r r i v ?ül '0uen Ö lunuen e währt sein. Die betreffende Note ver langt sofortige Baarzahlung von je $34.000 an Großbritannien und Deutschland. Die Feststellung der Anspräche aus früheren Revolutionen soll durch ein gemischtes Tribunal, wie be dem letzten Uebereinkommen mit Frank reich erfolgen. Gesandter Wiener nach (5!orstCst8. e. Paris. 10. Dez. In Folge des Ernstes der Lage in Venezuela, hat das auswärtige Amt den neuen Gesandten Wiener angewiesen, sich sofort nach Caracas zu begeben. In dem Schiedsstreit mit Venezuela das auswärtige Amt den' Grafen Rocca als französischen Vertreter ge wählt und ihm befohlen, zugleich mi Wiener nach Caracas zu reisen. Da Schiedsgericht hat die Verluste der franz. Bürger, deren Häuser und Pflanzungen in der letzten Revolution zerstört wurden, zu untersuchen. Nur eine Mittheilung. London. 10. Dez. Im Unter hause berichtete heute Unterstl'atsse kretür Lord Cranborne über die Vor gänge, welche zur Abreise des britischen Gesandten auZ Caracas führten. Das auswärtige Amt betont, daß die weitere Botschaft an Herrn Castro nicht als zweites Ultimatum, sondern als Ankündigung zu betrachten sei, haß im Falle von Nichtbefriedigung der Forderungen Gewaltmaßregeln ersolgen müßten. ' Deutschland. Officiel'les Dementi. Berlin, 10. Dez. Heute wurde hier ein officielles Dementi des in der Londoner National Review" veröffent lichten Berichtes erlassen, demzufolge der deutsche Kaiser sich während seiner

üngsten Nordland-Reise an Bord einer

amerikanischen Yacht abfällig -über d:n britischen König, sowie über Volk und Regierung geäußert Habe. Der Bericht wird als freche Erfindung" charakerisirt. Tod durch Erfrieren. Berlin, 10. Dez. Außerordentich kaltes Wetter in Deutschland verur. acht in Verbindung mit den schweren Zeiten viel Elend. Zahlreiche Personen find in den westlichen Industrie- j Provinzen zu Tode gefroren; ebenso in den nordöstlichen Provinzen. Italien. Selbstmord. Rom, 10. Dez. Der italienische Gesandte in Sofia, Polasco, verübte gestern in Mailand Selbstmord, indem er sich aus seinem Hotelzimmer stürzte. Er litt schon seit einiger Zeit an Nervenschwäche. Belgien. Verhaftungen. Brüssel, 10. Dez. Die Gebrüder Aime und ihr Schwager August Hutt, deutsche Bankiers, sind wegen ausgedehnter Betrügerein verhastet worden. Marocco. Sultan in der Klemme. Tanger, 10. Dez. Einer Meldunq aus Tanger zufolge hat der Be fehlshaber der kaiserlichen Truppen dem Sultan mitgetheilt, daß seine fiihViort rrm hin N?k?ll'N smm?r fährdet sind. Sie können weder einen lM4VVtt V V V V V V V VA V Vorstoß machen noch sich zurückziehen und die bisher loyalenStämme schließen sich jetzt dem Thronprätendenten an. Gut gegeben. Zwei Spa-Zti-n?inaer bleiben am ftssiiftiifer sieben und schauen einem Angler zu. Da meint der Eme zum Anderen: Sagen Sie. auot es aus oer mtu einen stumpfsinniaeren Menschen als einen Angler?" Der Angler (der es gehört hat): Q ja, namttch den, der ihm zusckaut. Auf dem T i v i l st a n d e s amt in Brig, Kanton Wallis, erschien dizser Tage ein Krüppel Namens Schmldhalter, dem vor Jahren mFol ge eines Unfalls beide Bein: hart un ter dem Leib abaenommen werden mußten. Sein Körper ist auf einem Brett aufgeschnallt und mittelst seiner starken Arme bewegt sich der noch junwuv iu uti iiuof juu Mann ziemlich rasch vorwärls. und humpelt sogar über Treppen. Er betreibt in Lausanne einen Alumenhandel mit so gutem Erfolg, daß er nun eine Frau heimführen kann. Vom Standesamt begab sich das seltsame Paar in eine Wirthschaft, wo sich der beinlose Bräuttgam sogar an einer Kegelpartie betheiligte. Eine interessante N a turerscheinung wurde kürzlich in dem bei Tannheim gelegenen Vilsalpthal beobachtet. Zwischen 2 und 3 Uhr Nachmittags walzte plötzlich em heftl ger Sturmwind vom Hochvogel mächtwe Wolkenmassen daher, die sich im nhstrtrt fiffis rio2 finfä frritfn wktvt 4ävywiv -in uivw fcuuviif während das Haupttheil im SonnenX tX'S. A 1 1 Sm, CQ . f W (1 !m Z. sX uci:: iuy. -ouiu ciuiyic cuic uiuu i w t i nge eleltrljcye Entladung und man konnte zahlreiche Kugelblitze über den Spiegel des' Vilsalpsees dahinfahren ici;cn. uiiil uii unicc gciuauigcrn hin., -Zn miih in y,n W V VVY V V fr 1 V fc V VW mächtige Wassersäule von 30 Fuß yutje ncg in üic xiui uno von iyrer Spitze fuhren kleine Blitze empor. .. fi!.. i c;. r..fi . ;t. Das Schauspiel dauerte drei Minu' ten. In Schlagsdorf bei Schonoerg (Mecklenburg - Strentz) hat der 89jährige Hauswirth Ollmann seine um zwei Monate jünqere Ehefrau mit einem Leile erschlagen. Der Morder wurde sogleich verhaftet und gestand sein Verbrechen ohne Reue ein. Er gab bei seiner 'Vernehmung an, mit seiner Frau schon über 30 Jahre in Unfrieden gelebt zu haben. An dem betreffenden Morgen in der Frühe habe er einheizen wollen. Da habe seine Frau ihm die Feuerung aus dem Ofen aenssen und aesaat. sie Ware Herr im Hause, er dagegen hätte nichts zu sagen. Da wäre ihm die Galle übergelaufen, und weil ein Beil in der Stube aestanden hätte, so wäre dasselbe von ihm zum Morde benutzt wor den. Aus Lirbeck wird über das Verschwinden alterthümlicher Bauten geklagt: Lübeck war bisher eine der wenigen Städte Deutschlands, die sich ihren alterthümlichen Charakter zu tvahren wußten.. Noch m den neun ziger Jahren des verflossenen JahrHunderts weisen .selbst die, Hauptver kehrsstraßen manch prächtigen alten Bau auf; schöne Fassaden, Giebel und Portale fand man auf Schritt und Tritt. Und etzt. zehn Jahre später. sieht man in den Hauptstraßen meist nur rieiige Spiegelicheiben mit schma len eiiernen Einfassungen. Und w) ja noch eine alterthümliche Fassadz vorhanden ist, da decken sie grelle Firmenschilder von gewaltigen Dimensio ii tu zu, iu oag man nur aus oen 3" ringen und sichtbaren Ueberbleibfiln r , cr. - ... auf das frühere schone Bild des Hau ssfTtf?pn fnn Sr OitrftPinnS rnuiM.se Art der EeschäBihätigkeit bellagen.

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