Indiana Tribüne, Volume 26, Number 94, Indianapolis, Marion County, 10 December 1902 — Page 5
Jndkana Tribüne, 10. Dezember IS.
Schul-BehSrde. Aus der gestrigen Sitzung.
In der gestriger Sitzung der Schul behörde meldete Supt. Kendall die An flellungen von Frl. Harriet Garrigues als Lehrerin in Schule No. 32 und von Herrn H. R. Miller als Lehrer in den Abendschulen. Ferner berichtete er, daß "die DanksagungZtag Collecte in diesem Jahre die Summe von $208.66 einbrachte. Die Bibliothekarin Frl. E. G. Browning meldete in ihrem Monatsberichte, da& seit dem 1. Nov. 400 neue Bücher angeschafft ttnrden, sodaß die Gesammtzahl derBidliotheks-Bücher jetzt 93,515 beträgt. Davon waren 27,310 während des Monats im Um lauf. Die Behörde beschloß, den diesjährigen Jahresbericht, Anschließend die des Superintendenten, Geschäftsdirertors, Secretärs :c. in Buchform und mit Illustrationen (Schulhäuser ::.) drucken zu lassen. Der Contract für den Druck von 3000 Exemplaren wurde an die Sentinel Printing Co. vergeben. Dieses ist seit 10 Jahren das erste Mal, daß die Schulbehörde einen solchen Bericht drucken läßt. Täglich laufen aus allen Städten der Union Nachfragen nach solchen ein, da Indianapolis' Schulverwaltung überall hoch angesehen ist. Rechnungen :c. im Betrage von $19,292.09 würden zur Zahlung angewiesen. Sonst aber wurden keine wichtigen Geschäfte erledigt.
Die Subsidicn-Gelder müssen bezahlt werden. Das Staats-Qbergericht bestätigte gestern die Entscheidung des Johnson County-Kreisgerichts in Sachen von Wm. W. Temaree und anderen Steuerzahlern von Pleasant Township gegen die Greenwood & Franklin Bahn-Gesellschaft. Als dieselbe ihre Bahn bauen wollte, hatte sie von dem genannten Township Substdien Gelder im Betrage von $3-4.000 verlangt. Es fand hierauf eine Special-Wahl statt und die Bürger stimmten für die Ve willigung. Die Bahn wurde gebau und war schon in Betrieb, allein die Gesellschaft konnte die bewilligteSumme nicht erhalten, da der obengenannte Temaree und mehrere andere Bürger mittlerweile um einen Einhaltsbefehl nachgesucht hatten, um die Auszahlung des Gelde- zu verhindern. Sie machten geltend, daß die Gesellschaft unter dem Gesetz von 1853, welches auf den Bau von Eisenbahnen Bezug hat, organisirt wurde. Da aber die Gesellschaft keine Eisenbahn etablirt hatte, wie es das Gesetz vorschreibt, so seien die Steuerzahler des Township auch nicht verpflichtet, die Subsidien-Summe zu bezuhlen. Der Kreisrichter bewilligte jedoch den Einhaltsbesehl nicht, sondern ordnete an, daß der County-Schatz-meister die den Grundeigenthümern wegen der Subsidien-Summe auferlegten Steuer von denselben colletire. Da diese Entscheidung jetzt vom Obergcricht bestätigt worden ist. so werden die Steuerzahler blechen müssen.
Gegen die Damme im St. Joseph Flnß.
Im Bundesgericht sollte gestern mit den Verhandlungen über die Klage begönnen werden, welche die St. Joseph River Navigation Co. gegen die St. Joseph & Ellhart Power Co. eingereicht hat. In Folge des Jennings. Processes wurde den Anwälten der Kläger, Perry S. Turner von Elkhart und M. L. Hon?ell von Cassopolis, Mich., jedoch erklärt, daß der Fall verschoben werden müsse. Es handelt sich hier um eine Angelegenheit, welche für die Bewohner des nördlichen Jndiana und des südlichen Michigan von großer Wichtigkeit Die Kläger beabsichtigen nämlich, den St. Joseph Fluß von der Mündung bei St. Joseph, Mich., bis- nach Elkhart schiffbar zu machen. Diese Absicht mird ihnen jedoch durch die Verklagten vereitelt, da dieselben zwischen Soxth Bend und Ellhalt in der Nähe von Mishawaka Dämme im Flusse bauen lassen, um dielWasserkrast desselben für ihre electrische Betrieböstation , resp. Fabrikzwecke nutzbar zu machen. Die Kläger ersuchen daher um einen EinHaltsbefehl nach, kraft welchem es der Verklagten verboten werden soll, diese Dämme zu bauen. John Weber'S Wirthschaft,
90. 764 West Nortl) Str.
Venezuela. Die deutsche und britische F l o t t e .b e m ä ch ti g e n s !ch der Venezuelanischen Kriegsschiffe. LaGuayra, Venezuela, 10. Dez. Die britische und deutsche Flotte haben sich der vier im hiesigen Hafen liegenden Kriegsschiffe Venezuela'S bemächtigt. Es heißt, daß die in Caracas woh nenden Deutschen und Britischen Unterthanen verhaftet worden sind.
An den Blattern gestorben.
Cora Wood ist heute im Seuchen Hause an den Blattern gestorben. Die selbe befand sich seit dem 3. October als Patientin im Hospital. Vor etwa zwei Wochen wurde, sie von den Blattern befallen und zwar von der schlimmstenSorte derselben, den schwar. zen Blattern. Vor einer Woche wurde sie Mutter cines Kindes. Dasselbe be findet sich zur Zeit im Hospital. Sie war etwa 19 Jahre alt. .. .
Ein Kind schwer verbrannt.
Das vierjährige Töchtcrchen des Wm. Hardie von der O. Washington Str. No. 1530 kam im Schlafzimmer mit seinem Nachtkleid heute Morgen dem Feuer im Kamin zu nahe. Im Nu stand das Kind in hellen Flammen. Auf das Hülseschreien desselben kam die Mutter hereingestürzt und es ge lang ihr, die Flammen zu löschen. Die Kleine trug schwere Brandwunden davon. Auch Frau Hardie wurde an den Händen und Armen erheblich ver-brannt.
Grundeigenthllms Uebertragungen.
Robt. Huggins an C. G. Mathews, Theil von Sec. 21, Tp. 15, R. 4. 31100. John T. Plummer an Enos Wishard, Theil von Sec. 3 und 4, Tp. 14, R. 3, Perry Tp. $3434. John H. Van Pclt an Jerome W. Flanders, Theil von Lot 130. Bruce Place nahe Park Av:. und 24. Str. S3500. E. Arthur DeVore an Jester I. Ellis, Lot 20, Clark & Osgood's 1. Add., West Jndpls. $2000. Chas. T. Boyer an Catherine S. Myers, Lots 20. 21 und 22, DeWolf's Sub., Theil von Oak Hill, nördl. von Lawrence Str. $2000. Wm. I. Mooney an Anna Smith, Lot 5. Butter Universität, 1. Add., Jrvington. $3500. Edward F. Claypool an John V. Hadley, Lot 232, Morton Place. $2200. Jda M. Thomas an Amelia Bcnzel, Lots 16 und 17, Block 4. Tuxedo Park, nördl. von Washington Str., ösil. der Belt Railrod. $3000.
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Jersey und Court, Backstein-Gebäude,
830,000.
Die Ncsumme ter Dienstags Ver. nehmung vor der Kohlenkommission zeigt wiederum entsetzliche Leidensgeschichten, besonders der von Markte k Co. beschäftigten Arbeiter. Unbarmherzige Exmittirung kranker Greisinnen, die Sklavenarbeit der Kinder, welche die schuldige Miethe des bei der Arbeit verunglückten Vaters endlos ab arbeiten müssen. Die Beisitzer öer Kommission athmeten erleichtert auf, als die Vernehmungen über das Elend der Markle Arbeiter geschlossen wurden. Merkwürdigerweise vergaß der Vorsitzer Richter Gray. als er die Beileids. Worte über den plötzlichen Tod - des Grubenbesitzers Rice äußerte auch der Hinterbliebenen, der vorgestern in den Kohlengruben verunglückten 4 Kohlengräber, zu erwähnen. - Die Markle Co. war es,' welche während des Kohlen streits so laut nach Vundestruppen schrien. Dem Anarchisten-Gesktz sollte eine Klausel einverleibt werden, daß die Arbeitgeber, welche brave Arbeiter durch unmenschliche Behandlung sicherer in die Arme des Anarchismus führen, wie die hirnverbrannten Agitatoren ebensolche Strase sinden sollen ob's den unabhängigen. Grubenbesitzern jetzt nicht Leid ist, daß sie gegen eineZrivatschlichtuvg protestirten ? '
Tic gcsundhcitlittjc Deutung reiner ' . . ; Hände, ist gar nicht hoch genug zu veranschlagen. Dieie chapiuug niinnn jiaj o zelbstverstundlia) aus, dun. sie fast überflüssig erscheint, aocx )t erhält doch nocy einen bcjonocieii llberth durch ire Begründung, toi: sie neulich ein iL'iti arbeiter der B.ätter für jolksgesundlicitspflege" gegeben hat. Die reinsten Hände muß natürlich der Chirurg und überhaupt der Arzt haben, weil er beruf'mäßig seine Finger gelegentlich' mit Korpcrtheilen in Verbindung zu bringen hat ,bie sich sonst der Beruhrung entziehen. , Er ist dazu verlfliä)tet, auch unsichtbare Verunrcinigungen, die durch die Berührung irgend welcher Gegenstände entstehen können, durchaus zu beseitigen und seine Hand keimfrei zu machen, ehe er sie zu den von ihm verlangten Verrichtungen braucht. Diese Borschriften gehen aber nur eine bestimmte Klasse von Menschcn an, müssen von deren Vertrctern freilich mit aller Strenge bcobach!ct werden, weil sonst die Menschheit im allgemeinen in Gefahr gebracht würde. Noch größere und häufigere Gefahren aber entstehen durch unreine Hände im gewöhnlichen, geselligen Verkehr. Es kommt gar nicht einmal dalauf an, daß man durch Erziehung und eigenes Bedürfniß dazu angehalten wird, die Hände häufig zu wasÄcn, sondern man muß auch eine Einsicht darin gewinnen, wann die, Reinigung der Hand nothwendig ist, oder was man unterlassen muß, um eine durch ihre Unsauberkeit bedingte Gefahr zu heben. Dafür ein Beispiel. Daß man sich beim Husten die Hand vor den Mund hält, ist jedem Gebildeten selbstverständlich; es. liegt darin eine Rücksicht auf die Umgebung. Daß man nun aber dieselbe Hand, die man eben zu diesem rücksichtsvollen Zwecke gebraucht hat, auch nicht etwa gleich einem Freunde zur Begrüßung oder zum Abschied reichen darf, das sagen sich nicht viele Leute, obgleich es dem denkenden Menschen natürlich erscheinen sollte. Es ist doch ohne weiteres begreiflich ,daß durch den Husten Krankheitskeime auf die Hand geschleudert werden können, wenn der Husten überhaupt mit einer ansteckenden Krankheit in Zusammenhang steht. Ebenso gedankenlos behandeln die meisten Menschen irgend wrlche Geg'nstände und Thiere ihrer Umgebung, sie streicheln einen Hund oder eine Katze, lassen sich gar die Hand von ih cn lecken und finden doch nichts dabei, letztere kurz darauf einem Bekannten zu reichen. Im allgemeinen fühlt man sich nur durch den sichtbaren Schmutz an den Händen beleidigt, aber man wird nun einsehen, daß dieser StandPunkt ein ungenügender ist. Wir brauchen dabei nicht gleich an Vlutvergiftunaen'zu denken, die ja oft genug
durch Berührung mit unreinen Gegen- j
ständen, und auch vielleccht unttluer; Händen entstehen, sondern nur an aewisse Entzündungen, Hautkrankheiten. Schuuöfen. die sehr wohl ebenfalls auf diese Meise übertragen werden fön nen. Aus all' diesen Erwägungen ist jedenfalls die Lehre'zu ?iebcn. daß man mit der gutdeutschen Sitte des Händedruckes dock ein wenig vgrsichtig und bedacht umgehen muß. und sie liebe? aelegentlick vermeiden sollte, wenn man sich nicht dessen bewußt ist. eine vollkommen saubere Hand zu haben.
Ein Ballgcspräch. In einem kleinen ostpreußischen Städtchen treffen sich bei einem patriotischen Feste einmal ausnahmsweise alle Kreise dcrVevölkcnmg. So koimnr es, daß bei. dem sich daran anschließenden Tanze während der Polonaise beim Kommando changez les dames ein in einem Schuhgcschäst angestellter junger Mann für kurze Zeit der Kavalie? einer höheren Beamtentochter wird. Im ersten Augenblick geräth er in tinu ge Verlegenheit. Da fällt ihm zum Glück ein. daß. ihr am Tage zuvor zufällig ein Paar Hauspantöffelchen verkauft hat. Er neigt sich also vcrKindlich zu ihrem Ohr und flüstert: Na. Freilainchen, wie tragen sich die Schlorren?"
Schone Titel.
Vor längerer Zeit ging als ein gutcs Beispiel der in Süddcutschland vielfach herrschenden Titelwuth die StandesBezeichnung durch die Blätter, mit der sich eine N'rrnbergcrSchönhcit in einem Badeorte als Öchsenmaulsalatfabrikantentochter" angab. Heute können wir einige hübsche Gegenstücke dazu in den Titeln finden, die wir den standesamtlichen Nachrichten des Würzburger General - Anzeigers" entnehmen. Wir finden daselbst neben einem Ar nenhausgehiilfcnkind" und einem Wagenaufschreiberskind" außer vielen anderen noch einenGrundbuchanlegungskommissär", eine AgenturvorstandsWittwe" und einen Bürgcrspitalrentamtmann".' Ganz besonders imponiert uns aber eine Wursiwaarengcschäftsinhabersfrau". und schließlich ein Wohlthätigkcitsadministrationsdie-
ncr.
Annonce, flinker Stenograph als Sekretär gesucht. Daselbst andern alter Sekretär mit zwciundzwan zig Schubladen zu verkaufen. Ein Gemüth. A.: Was ist der Kränke! eigentlich für ein MensH? B.: Ach. das ist circ Seele. von einem Menschen; er würde Dein letztesMarkstück mit Dir theilen.
Allerlei sür's.ans.
RanzigesSalatöl wieder herzustellen. Man gießt einige Tropfen Salpetergeist in das Oel; danach wird es 20 Minuten in heißes Wasser gestellt, damit es warm, nicht aber heiß werde. Ist das so behandelte Salattöl erkaltet, so schmeckt es wieder wie frisch. Seidene Taschentücher zu reinigen. Um die modernen, feinen, kleinen Seidentücher zu reinigen, schält man einige Karloffeln, reibt sie auf der Reibe, gießt etwas Wasser darauf, und preßt nach einigen Stunden die Kartoffelmasse heraus. . In dem zurückbleibenden Wasser wäscht man die. Tücher, spült sie gut, legt sie zwischen weiße Leinentllcher und plättet sie, wenn sie noch feucht sind, mit nicht zu heißem Eisen aus. Sie werden wie neu. Um Leder geschmeidig zu machen und zu erhalten, würde sich nichts besser eignen als Glycerin, wenn dieses nich: durch. Wasser ausgelaugt würde, sowie auch von selbst aus dem Leder austräte. Löst man aber Dextrin in tern Glycerin (3 bis 4 Gramm in 5 Unzen) und verrührt diese Glycerin - Dextrin - Lösung mit dem Eiweiß von 2 bis 3 Eiern,- so verlieren sich die angeführten Eigenschclften und man erhält ein Präparat, das den Anforderungen. die man an ein gutes' Lederschmiermittel zu stellen pflegt, vollständig genügt. Bei Ledertheilen, die mit unserer Garderobe in Berührung kommen, wie Wagenleder u. s. w., ist es entschieden dem Lederfett vorzuziehen, da es keine Flecke macht und ihm auch nicht der unangenehme Thrangeruch anhaftet.. Das geruchlose Prä-
parat ist auch für Schuhzeug empfeh-i
lcnswerth; bald nach dem Einschmieren läßt es 'sich leicht blank wichsen. Wird bei dem Lösen des Dextrin Wärme angewendet, so darf das Eiweiß erst nach dem Erkalten zugerührt werden, da es sonst gerinnt. Kleine Mottenschäden in Portieren, Decken, Möbelstücken, die man nicht stopfen kann, so daßder Schaden sichtbar wird, unterklebt man mit englischem Pflaster. Die Fäden halten dann zusammen, dünne Stellen werden nicht zu Löchern, und derSchaden ist geheilt. Bratenschmalz und Kochfettreste wieder klar zu machen. Verschiedenartige Fettreste, die natürlich tadellos unverdorben sein müssen, stellt man mit ebenso viel kalter Milch (es kann abgerahmte Milch sein) in einem großen Topf auf's Feuer und läßt es so lange zusammen gut aufkochen, bis das Fett völlig klar oben schwimmt. Dann läßt man es zusammen erkalten, nimmt das Fett ab. schabt alles an der Unterseite angesetzte Unreine sorgfältig ab und schmelzt es nochmals ein, worauf man es in die dazu bestimmten Vorrathstöpfe füllt. Es ist wieder ganz rein und zu allen Kochzwecken brauchbar. Besonders empfehlenswert für Backfett, das durch Ausbacken irgend welcher Speise trübe geworden ist. , U in Ledersohlen w a s s e rd i ch t zu machen, vermischt man in einem glasirten Topfe etwas guten Holztheer (Pine Tar) 2 Unzen mit derselben Masse von Gummi elasticum (Gum .Elastic), das man in Streifen geschnitten und in heißem Wasser aufgelöst hat, setzt den Topf auf mäßiges Feuer und rührt die Mischung fleißig mit einem Holzlöffel, damit sie nicht überläuft, so lange, bis das Gummi aufgelöst ist. Dann bestreicht man die Sohle etwa messerrückendick mit der Masse, läßt sie crkalten und die Sohle ist vollständig wasserdicht geworden. . Gute Waschseife. Die meisten im Handel vorkommenden Teilettenseifen sind weiter nichts als gewöhnliche, sogenannte Kernseifen, welche gereinigt, gefärbt und parfümirt sind. So enthalten die sogenannten Honigseifen gewöhnlich keinen Honig, die Kräuterseifen keine Kräuter und die Glycerinseifen kein Glycerin. Eine gute Waschseife, welche die Haut geschmeidig macht und besonders beim Aufspringen derselben gute Dienste leistet, kann man herstellen, wenn man ein Pfund gute Seife mit Regenwasser übergießt, das Gefäß in das Wasserbad, das heißt, in ein anderes mit Wasser gefülltes Gefäß stellt und so lange kocht-, bis die Seife aufgelöst ist. Dann gießt man unter Umrühren eine Unze Honig zu und setzt das Kochen so lange fort, bis das in derSeifenlösung enthaltene Wasser verdampft ist. Die Seife, welche man auch beliebig parfümiren kann, wird alsdann in Passende Formen gedrückt. Reiigung von Kleidern. Aether und Alkohol zu gleichen Theilen sind ein vorzügliches Mittel zur Reinigung selbst der zartfarbigsten Si den- und Wollkleider. .Rocksäume, die bei Bällen mit Bohnerwachs in unliebsame Berührung gekommen, Leibchen. denen an schlecht abgeputzten Stuhllehnen ein bräunliches Andenken zu Theil wurde, Aermelpuffen, auf welche Staub oder Lampenruß graue Schatten geworfen Alles wird wieder hell und klar durch das Abreiben mit halb Aether, halb absolutem Alkohol. Man befeuchtet mit dieser Mischung ein sehr reines Läppchen und reibt die Schmutzstellen damit so lange indem immer wieder frische Läppchen genommen werden , bis Streifen und Fleck verschwunden sind. '
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Cleoeland, Cincinnatt, Chicago & St. touis Railway.
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