Indiana Tribüne, Volume 26, Number 92, Indianapolis, Marion County, 8 December 1902 — Page 3

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il Jndkana Tribune, 8. Dezember IV 02.

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Pretz-Stimmcl! Ueber die Sturm-Scenen in der franz. Kammer.

Sekundanten wollen das Duell zwischen VaUes und SYveton verhindern. Amerik. General'kousul Nast ge stoibcn. Erstaufführung des ?lrmen Hein rich" zu Berlin. Gerüchte von Holleben's Rücktritt ohne Begründung'. Erfolg einer amerikanischen Piani stin in Wikn. Ausgedehnte Armee-Nesormen Plant Spanien. ffrankreich. Der KammerScan!)al. Paris, 7. Tezbr Die gestrigen Sturmscenen in der Kammer haben heute lebhafte Discussion in parlamentarischen und amtlichen Kreijen zur Folge. Ein Theil der Presse faßt das Vorkommniß humoristisch auf. Die ernsthaften Blätter dagegen drücken ihr Bedauern über den Vorfall aus. Nach der Darstellung des Matin" war der Anblick derselbe wie bei einem Preis kämpf und auch das Journal Officiel" constatirt, daß die Mitglieder der Kammer sich gegenseitig geprügelt ha ben. In einem heutigen Interview vertheidigte Syveton sein Verhalten uud bezeichnete Minister Balles als den agressiven Theil. Er betonte, daß er die Angelegenheit nicht eher für erle digt halte, als bis ihm der Minister mit den Waffen in der Hand Genug thuung gegeben habe. Bezüglich seiner Abführung durch Scldaten meinte Syveton, daß das Aufmarschiren von Truppen zur Ein schüchterung der Abgeordneten einen gefährlichen Stand der Dinge ankündige.' Falls dies zur Regel werde, so werde auch die Majorität sich binnen Kurzem vor Bayonette gestellt sehen. Als seine Sekundanten hat Syveton den Marquis de Dion und Hrn. Guyot gewählt. Die Beleidigung besteht darin, daß Syveton den Minister Lügner" nannte, während dieser Syveton mit dem Namen Schurken" titulirte. Die allgemeine Meinung geht dahin, daß die beiderseitigen Sekundanten das Duell nicht zulassen. Der gleichfalls aus der Kammer zeitweilig ausgeschlossene Coutant will an seine Wähler appelliren. Die PassionS-Väter. Paris, 7. Dez. Der gmerikanische und der britische Botschafter, die Herren Porter und Sir Edward Monson, haben der französischen Regierung eine freundschaftliche Vorstellung unterbreitet,' um eine nochmalige Erwägung des Falles der Passions-Bäter herbeizFführen, die mit den übrigen religiösen Orden aus Frankreich ausgewiesen werden sollen. Die Denkschrift wurde im Namen,, der englischen und amerikani schen Besucher der St. Joseph's Kirche eingereicht, die von den Passions-Vätern geleitet wird. Ecuadör. General - Consul N a st f. Guayaquil,7. Dez. Gene ral.Eonsul Thomas Nast ist heute Mittag nach dreitägiger Krankheit am gel ben Fieber gestorben. Die Beerdigung fandlheute Nachmittag' um 5 Uhr statt; anwesend waren Vertreter der .Regierung. des Cosular-Corps, die amerikanische Colonie und zahlreiche Freunde.' Der britische Consul sprach ein Gebet auf dem Friedhofe. Der Tod des Herrn Nast wird von den Eingeborenen: bei denen er in hoher Achtung stand, tief bedauert. Thomas Nast wurde dieses Jahr zum GeneralEonsul ernannt und reiste am 1. Juli ans New Jor! auf seinen neuen Posten ab. Er wurde am 27. September 1840 zu Landau, Bayern, geboren und kam schon im siebenten Lebensjahre mit seinen Eltern nach Amerika. Er erwarb sich als Karrikaturenzeichner einen bedeutenden Ruf. Deutschland. Der arme Heinrich." .Berlin, 7. Dez. Die erste Auf. führung in Deutschland von Haupt mann's Drama Der arme Heinrich", ging gestern Abend im Deutschen Thea ter vor sich. Es war ein glänzender

Erfolg und der Autor wurde häusig vor die Rampen gerufen. Indessen stimmt die Kritik im Allgemeinen dar-! über ein, daß das Werk keine wirklichen dramatischen Eigenschaften bcsttzt. Holleben bleibt. Berlin,?. Dez. Das Berliner Tageblatt" meldet, daß die Nachricht von einer bevorstehenden oder dem nächsiigen Abberufung des deutschen Botschafters in Washington, Dr. Y. Hollellen, unzutreffend sei. Jnsbeson dere sei eine etwaige Berufung des Prinzen Heinrich von Pleß. der kürz lich 'voller Enthusiasmus von seiner Amerikafahrt zurückgekehrt, auf den Washingtoner Posten außer dem Be reich jeder sachlichen Möglichkeit". Auf amtlicher Seite haben die Genichte über eine Abberufung oder den Rücktritt des Dr. v. Holleben nie einen Rückhalt gefunden. Offenbar ist aber eine Unterströmung vorhanden, welche den Gerüchten immer neue Nahrung giebt und denselben einen Anstrich von Wahrheit zu Verleihen versteht. . Wer immer die

Macher sein mögen, so bot ihnen die Mission des Prinzen Heinrich voll leß nach New tyoxl einen willkommenen Anlaß, ihr altes Märchen weiter zu spinnen und mit noch kühneren BeHäuptlingen aufzutreten. Die Angabe, daß der Kaiser auf die gesellschaftliche Position der deutschen Botschaft in Washington besonderes Gewicht lege und der Ansicht sei, der reiche Prinz von Pleß und . seine Gemahlin seien gerade die richtigen Persönlichkeiten, um die deutsche Gastlichkeit in der Bnndeshauptstadt zu üben, hört sich schön an, kann aber von hiesi gen unterrichteten Kreisen nicht ausgehen, da man die Verhältnisse in die sen besser kennt. Man weiß hier ganz genau, daß es das'thörichste Ding von der Welt sein würde, den Amerikanern mit Reichthum imponiren zu wollen und ihnen einen Vertreter zu senden, der durch Prunk und großartige festliche Veranstaltun gen das zu ersetzen beabsichtigen möchte, was ihm vielleicht an anderen werthvolleren Eigenschajten fehlte. Daß hier an maßgebender Stelle solche Anschauungen nicht gehegt werden, bedarf kaum einer besonderen Versicherung, und daß man in Washington ebenfalls auf einem andern Standpunkt steht, ist hier zur Genüge bekannt. Johannes Wislicenus f. Berlin, 7. Dez. In Leipzig ist Professor Johannes Wislicenus, welcher seit dem Jahre 1885 an der Universität als ordentlicher Professor der Chemie und Direktor des chemischen Laboratoriums wirkte und dem wir eine Reihe wichtiger chemischer Entdeckungen verdanken, aus dem Leben geschieden. (Wislicenus wurde am 24. Juni 1835 bei Querfurt geboren, folgte bald nach Beginn seiner Universiiätsstudien 1853 dem Vater nach Nordamerika, kehrte 1856 mit diesem nach Europa zurück und setzte nun seine naturwissenschaftlichen Studien fort, worauf er sich für da? chemische Fach an der Universität Zürich habilitirte. 1861 wurde er Professor an der Kantonsschule, 1864 außerordentlicher Pro fessor an der Universität, .1867 ordentlicher Professor. Im Herbst 1872 folgte er einem Rufe an die Universität Würzburg, seit 1835 wirkte er an der Universität Leipzig als ' ordenllicher Professor der Chemie und Direktor des chemischen Laboratoriums.) Um eine Flasche Sekt. Berlin, 7. Dez. Der lustige Krieg um den Taufakt der Kaiserchacht Meteor", welcher eine Zeitlang nur in den Annoncenspalten der Blätter wüthete, wird nun sein erste Nachspiel haben. Die dritte Civilkammer des Landgericht-' in Wiesbaden beschloß gestern die Beweiserhebung darüber, welcher Sekt bei der Taufe des Schiffes verwendet'wurde, ferner ob der deutsche Botschafter in Washington, Dr. v. Holleben, vorher die Verwendung des Rheingold" telegraphisch bestätigte. Es handelt sich hierbei um die Klage der Firma Moet & Chandon in Cpernay gegen Söhnlein & Co. in Schierstein. Kläger verlangen eine Million Schadenersatz, weil Söhnlein behaup tete, die Kaiseryacht Meteors sei mit Rheingold", nicht mit demfranzö sischen Champagner getaust worden. Thatsache ist, daß Frl. Alice Roosevelt bei dem Taufakt eine Flasche vottMoet & Ehanoon'S Sekt benutzte. Steigende Einwände rung. Berlin, 7. Dez. Die Auswanderung über Bremen bezw. Beemer-

haven nach den Ver. Staaten nimmt laut den letzten Statistiken immer

mehr zu. Oestcrrcich'Ungarn. Grimme Kälte. Wien, 7. Dez. In ganz Oester-' reich Ungarn nimmt die Kälte zu. Milch- und Gemüse-Zufuhr nach Wien ist durch die vor Schnee unzugänglichen Straßen gehemmt. Viele Unfälle sind vorgekommen. Aus Bucharest wird gemeldet, daß die Donau zu beträchtlichcm Theile zugefroren ist. In Jbraila und Galatz werden etwa 80 Getreideschiffe von ' Eis festgehalten. Die Armen leiden schwer unter der furchtbaren Kälte. Der Kaiser, der wiederhergestellt ist. wird aus Schönbrunn diese Woche er wartet. , Fannie B. Zeisler aus Chicago, die Pianistin, trat heute im Conzert der Philharmonischen Gesellschaft auf. Es ist dies das erste Mal, daß eine amenkonische Solistin zu diesen Conzerten geladen wurde und Frln. Zeisler fand eine enthusiastische Aufnahme. Sie fährt am 27. Dez. nach Amerika. Vielleicht das letztemol. Wien. 7. Dez. Kaiser Wilhelm hat dem Minister des Aeußern Grafen Göluchowsky zum Andenken an die ErNeuerung des Dreibundes sein Bild geschenkt. Spanien. DieneuenMänner. Madrid, 7. Dez. Unter 5en neuen Cabinetsmitgliedern ist der Kriegsminister General Linares fehr beliebt im Heere wie im Lande, und man vermuthet, daß er ausgedehnte Pläne zur Reorganisation der Armee und der nationalen Vertheidigung ausarbeitet. Marineminister Toson soll noch energischer aus Reorganisation der Marine nach jeder Richtung hin dringen. Auch der Minister des Innern Maura tritt sür Marine-Organisation ein. Im Ganzen darf' man das Cabinet als ein starkes" bezeichnen. Vertrag 'aufgefrischt. Madrid, 7. Dez. Das Regierungsblatt veröffentlicht heute die zwischen Spanien und den Ver. Staaten ausgetauschten Noten, wodurch die Vereinbarungen vom Juli 1895 wiederhergestellt werden. In denselben ist wechselseitiger Schutz des geistigen, künstlerischen und literarischen Eigenthums verbürgt. Venezuela. JnselPatos. Washington, 7. Dezbr. Das venezolanische Gelbbuch' für 1901 enthält den Notenaustausch zwischen den Negierungen von London und Caracas bezüglich des Eigenthumsrechts über die Insel Patos, das schon viele Jahre lang einen Streitpunkt der beiden Länder bildet. Der Veröffentlichung kommt im Hinblick auf die drohende Krisis zwischen Deutschland, England und Venezuela doppelte Bedeutung zu. Italien. ' Jstzufrieden. R o m, 7. Dez. Erzbischof Chapelle von New Orleans, der päpstliche Delegat für Porto Rico und Cuba, hat sich nach Genua begeben, wo er sich auf dem morgen nach New Vork abfahrenden Dampfer Leo Xlll." einschifft. Vor seiner Abreise theilte er einem Vertreter der Assoc. Presse" mit, daß sein Aufenthalt in Italien Ir seine dem Vatikan zur Schlichtung der schwebenden Fragen unterbreiteten Vorschlüge sehr nutzbringend gewesen sei. Schweden und Norwegen. Nobel-Preise. Stockholm. 7. Dez. Nach stehende Nobel-Preise kommen am nächsten Mittwoch zur Vertheilung: Die holländ. Professoren Lorenz'und Zeenan theilen sich in den Preis der Physik; Prof. Emil Fischer, von Ber. lin, Preis für Chemie ; Prof. Mom fen, liier. Preis; Major Roß von LiperPool, medic. Preis; Professor D. Mariens, Rußland, Friedenspreis. . Neusundland. - Heftige Stürm e. St. Johns, 7. Dezember. Der deutsche Dampfer Albano", Capitän Kudenhold, der vor 17 Tagen aus Hamburg mit 60 Passagieren abfuhr, ist heute hier unter Kohlenmangel eingetroffen. Der Dampfer hatte schwere Stürme zu bestehen und die Passagiere erlitten viel Ungemach. Gestern fegte ein wüthender Sturm die Neusundland-Küste entlang und

eine Anzahl Schiffe wurden an's Ufer getrieben. - Erschöpfende ' Nachrichten über die Ausdehnung der Unfälle liegen noch nicht vor. Der Sturm dauert noch immer unter heftigem Schneege stöber an.

Philippinen. SoldatenunterBewachung. Manila,?. Dez. Zügellosigkeit, die manche der mit dem TransportDampfer Lögan" heimkehrenden entlassenen Soldaten an den Tag legten. Nöthigte den Gcneral Dävls eine Compagnie Infanterie als Specialwache an Bord zu commandiren. Die Compagnie begleitet den Dampfer bis San Francisco unh kehrt dann hieher zurück. Der Logan" fährt am 15. Dezember ab. Logische Entscheidung. Manila,?. Dez. Steuer-Col-lector Shuger hat entschieden, daß Chinesen, die in den Ver. Staaten wohnen, Zutritt zu den PhilippinenInseln erhalten. Die Entscheidung stützt sich darauf, daß das Recht, im Hauptlande zu wohnen, auch das Recht in sich schließe, nach einer Dezedenz zu kommen. Doch muß der direkte Weg nach den Philippinen und ohne Verzö gerung gewählt werden. Päpstliche Bulle. Manila, 7. Dez. Der apostol. Dclegat Guidi ' wird demnächst eine päpstliche Bulle an die Filipinos veröffentlichen. Sie sollte schon heute publicirt werden; doch wurde die Uebersetzung nicht zur Zeit fertig. Kurze Depeschen. Inland. 7. Dezember. New York. Putnam B. Strong nebst Gattin ist auf der Umbria" eingetroffen, ebenso Frau John Dillon, die Frau des irischen Führers. L a r e d a, Tex. Zur Erforschung von 50,000 Acker Kohlenländereien im nördlichen Mexico hat sich eine Gesellschaft mit 31,000,000 Capital gebildet. Ausland. London. Oberst Lamb, der mit dem Cunard-Dampser aus Canada zurückkehrte, hat sich an Bord des Schis fes erschossen. Caracas. Der englische Kreuzer 2. Classe Retribution" und der deutsche Kreuzer Gazelle" sind in La Guaira eingetroffen, ebenso das span. Kriegsschiff Nautiles. K i n st o n, Jamaica. Der Dampfer Kitty der United Trust Co." ist auf demRancador Riff.300 Meilen von Jamaica, aufgefahren. . Hülfe unterwegs. LosPalmas, Canar. Inseln. Die Dampser Partar Prince" und St. Vincent" sind am 25. November auf hoher See verbrannt. Mannschaft und Passagiere durch den Dampfer Argyll" gerettet. Von Kakaobutter werken in Mannheim. Baden, täglich 22.000 Pfund hergestellt. Sie enthält 99 Prozent Fett gegen 83 Prozent in der gewöhnlichen Butter und hält sich reichlich drei Monate in gutem Zustände. Die m e i st e n P o st s e n burigen, die von Deutschland nach dem Ausland gesandt werden, erhält England, an zweiter Stelle steht Frankreich und an dritter das kleine Holland; 12 Prozent aller Auslandbriefe gehen nach Holland, umgekehrt sind 47 Prozent aller von Holland abgesandten Briefe und sonstigen Postsendungen nach' Deutschland adressirt. Die eigenthümlichen Färbungen mancherMondgebiete sollen nach Ansicht des amerikanischen . .Astronoms Pickering von Pflanzenwuchs herrühren. Pickering, der schon mehrfach die Ansicht geäußert hat, daß der Mond durchaus nicht absolut leblos ist. fordert die Astronomen auf, sich näher mit diesen Färbungen der Oberfläche unseres Erdtrabanten zu beschäftigen. Die unermüdlichen Flugel der V ö g e l. Der amerikanische Gelehrte Dr. F. W. Knowlton sagt, daß vielleicht die weiteste Strecke, die von Vögeln bei ihren Wanderungen zurückgelegt wird, die einiger Zugvögel fei, die auf den Inseln des Behringsmeeres nisten und den Winter (der nördlichen Erdhälfte) auf Hawai und der Fanninginsel zubringen, die von ihrer Sommerwohnstätte 2182 Meilen weit entfernt liegen. Da' einige dieser Vogelarten sich ausschließlich am Strande aushalten und wahrscheinlich unfähig sind, auf dt? Wasserfläche auszuruhen, müssen sie, sagt Doktor Knowlton, die ganze Strecke in ununierbrochenem Fluge zurücklegen. Obgleich sie über der Wasserwüste keinerlei Merkzeichen für ihre weite Reise haben, machen sie den Weg zu ihrem Ziele doch mit der Sicherheit einer Büchsenkuael." .

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