Indiana Tribüne, Volume 26, Number 82, Indianapolis, Marion County, 26 November 1902 — Page 3

Jndicma Tribune, 26. November

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Der ,Vorwarts und die

Kruppangelegenheit. Veröffentlicht Data üöer Schindung der Arbeiter im KruppEtablissement. Polizei'WiUkür vor dem Reichstage. Mexikanisches Silbergeld. Der Streik in Havana durch den Arbeiterverband abgestellt. Judenhetze in Bulgarien. Die Chimäre der Anarchistenkolonie. Deutschland. Vorwärts" über De r Krupp. Berlin, 25. Nov. Der social demokratische Vorwärts" bringt lzeute einen langen Artikel über die schwm delhaften Versuche, Herrn Krupp zu einem wohlthätigen Genius zu ideali firen." Das Blatt berührt die don ihm ge gen oen Äzerttoroenen eryooene An schuldigung nicht, sondern analysirt das Pensionssystem der Krupp'schen Firma, das als raffinirter Schwindel" bezeichnet wird. Es heißt dann weiter : Die enormen sog. Wohlthätigkeits Fonds sind durch Zwangsbeiträge der Angestellten geschaffen, die man der Theilnahme an dem Nutzen nach Will kür beraubte. Sie müssen 20 Jahre lang 2 Procent ihrer Löhne beisteuern, bevor sie wegen Altersschwäche pensionsberechtigt werden. Wird in 'der Zwischenzeit ein Arbeiter entlassen oder geht er selbst ab, so verliert er sämmtliche Beiträge, die manchmal $250 überschreiten. Die Arbeiter sind moralisch wie ökonomisch geknechtet und sind gezwungen, die kleinlichsten Ver fügungen der Firma demüthig über sich ergehen zulassen falls sie es nicht vorneoen. 2k Vroeent dessen zu ver lieren, was sie im Dienste der Firma verdient. Der Terrorismus erstreckt sich auf die politische Meinung, sobald diese bekannt wird. Im Ganzen wurden während der letzten drei Jahre durchschnittlich jähr lich 78000 Arbeiter entlassen oder sind freiwillig ausgeschieden. Da Fonds'System ist derart verfaßt, daß in diesem Jahre fünf Massenversamm lungen abgehalten wurden, um nach gesetzlicher Hilfe zu suchen. Die Zeitung weist an der Hand der Berichte der Budget-Commission des Reichstages nach, daß die Krupp'jchen Werke der Marine 8100 mehr per Tonne für Nickel'Stahl.Platten berech net habe, als die Vereinigten Staateu bezahlen. Dies bedeute für die Krupp und StumM'We'rke einen Jahresge winn von 8750,000. Die Angrisse auf Krupp baben eine leidenschaftliche politische Discussion er öffnet, wobei die Socialisten auf den zerstörenden Einfluß des großen Reich thums" hinweisen, während die Conser vativen auf die Unterwühlung der ge genwärtigen Gesellschaftsordnung durch socialistische Angriffe" jammern. Polizeiliche Uebergriffe. Berlin, 25. Nov. Im Reichstag kam die von sozialdcmokratischer Seite gestellte Jnkerpellation wegen Polizeilicher Uebergriffe auf's Tapet. Im Namen der Regierung beantwortete die selbe Dr. Nieberding, der Staatssekretär des Reichs-Justizamts. Er erklärte, Reichskanzler v. Bülow verur theilte uaf's Schärfste alle polizeilichen Uebergriffe, welche geeignet seien, die Autorität der Behörden zu schädigen. Dr. Nieberding gab zu, daß in den Füllen von Hoffman, Temple und der Frau Rappaport die bestehenden Vorschriften von Seiten der Polizei verletzt feien, und versprach Remedur. Der Reichskanzler werde innerhalb der verfassuugsmäßigen Grenzen auch die Einzelstaaten auf die Nothwendigkeit einer Remedur aufmerksam machen. . Er könne aber nicht in Verhältnisse eingreifen, welche den betreffenden LandesGesetzgebungen vorbehalten, seien. Gute Carriere. B e r l i n, 25. Nov. Polizeipräsi. dent v. Windheim ist zum RegierungsPräsidenten in Frankfurt a. d. O. ernannt'worden. Wahrscheinlich ist dies nur ei.n Durchgangs Posten. Man nimmt an, daß Herr v. Windheim

demnächst nach Berlin zurückkehren

wird, um Ehe? des Ministeriums des kgl. HauseZ zu werden. Judenhetzen in Rumänien. Berlin, 25. Nov. Ein Brief des früheren amerikanischen Gesandten White an Henry Seligmann in Frankfurt am Main, der nicht für die Oeffentlichkeit bestimmt war, wurde in der Frankfurter Zeitung heute veröf fentlicht. Der Brief spricht die höchste Entrüstung Über die an den Juden in Rumänien verübten Gräuels aus und erklärt daß die Juden ärger wie die Hugenotten unter Ludwig 14. derfolgt werden. , Deutsche Militär.Att a chee. B e r l i n, 25. Nov. Generalstabs' major Otto von Etzele wurde als Mi-litär-Attachee zur deutschen Gesandtschaft nach Washington attachirt. Die Katastrophe. Hamburg.g5. Nov. Vor dem zuständigen Gerichte ist das Versahren gegen den Kapitän des UnglücksKämpfers Primus". Peters, einge stellt worden, weil ihm keine Schuld an der verhängnißvollen Katastrophe nachgewiesen werden konnte. Dagegen wurde das Verfahren gegen den Kapi tön und den Maschinisten der Hansa" aufrecht erhalten. BildhauerUphues. Berlin, 25. Nov. Bildhauer Prof. Joseph Uphueö sagte, mit seiner Amerikafahrt habe es noch gute Wege. Da es noch nicht entschieden sei, auf welchem Platze in Washington die vom Kaiser dem amerikanischen Volke be. schenkte Statue Friedrichs des Zweiten aufgestellt werden sollte, so werde er voraussichtlich die geplante Reise nach den Ver. Staaten nicht im April antre ten, sondern erst später. .So lange die Platzfrage unerledigt sei; habe es keinen Zweck, die Tour über den Ozean zu machen. KeinAnarchisten-Staat. Berlin. 25. Nov. Wie man aus guter Quelle erfährt, kommt die ge plante anarchistische Colonie Kosmos" in Brasilien wegen Geldnoth nicht zu Stande, und die meisten Gründer sol len bereits auf dem Wege nach den Ver. Staaten sein. Damit können also Deutschland und die Ver. Staaten oie onnung sauren ta en. emen Theil ihrer Anarchisten auf bequeme Weise los zu werden. Den Plan hatte der Amerikaner Carlos Condor ausge heckt. Mexico. Mexikanisches Silbergeld. Mexico, 25. Nov. Nach New Yor ker Quotirungen ist . ein amerikanischer Golddollar zwei Dollar und 85 Cents in mexikanischem Silbergeld werth. Die Ackerbauer im' Innern Mexico's er klären, daß es ihnen nichts schaden würde, wenn der Silberdollar auf 30 Cents fällt. Das Geld wrde dann im Lande bleiben, und die Geschäfte verbessern. Die Regierung hat die Einführung des Gold-Standard in Erwügung, scheut sich aber jetzt einzu greifen, weil in Mexico trotz des ent wertheten Silbergeldes große Prosperität herrscht. Cuba. Der Straßenbahn st reik. Havana, 25. Nov. .Die Straßenbahncars laufen heute ohne Unter brechung und es wurden keine weiteren Unruhen gemeldet. Morgen findet eine Conferenz zwischen Präsident Palma und den Streikern statt. Schon Morgens waren Anzeichen vorhanden, welche auf das Ende des Streiks hinwiesen; verschiedene Bückereien waren wieber geöffnet und die meisten Bäcker kehrten zur Arbeit zu rück. Der Bürgermeister hat abermals einen Aufruf zur Ruhe an die Streiker erlassen. Die starke Entfaltung der Militärkraft hat die unruhigen Gelüste derStreiker wesentlich gedämpft. Nach Ausweisen aus den Hospitälern wurden gestern im Ganzen 106 Per fönen, 4 gefährlich, verletzt. Zwei Streiker und ein Heizer wur den heute beim Zusammenstoße' einer Feuerwehrspritze mit einer electrischen Car getödtet. Der Streik in Havana beendet. H a v a n a, 25. Nov. Die Central Labor Union hat den Ausstand für beendet erklärt. Morgen wird der Be trieb wieder aufgenommen werden. . Nutzland. Neuer Großfürst. St. Petersburg, 25. Nov. Die Schwester der Zarin, Großfürstin Xenia, die Gattin des Großfürsten

Alexander Michaelovitfch, wurde gestern j

n Aetodor, Krim, von einem Sohne entbunden. Türkei. Konflickte mit bulaariscken Frei schär lern. Constantinopel, 25. Novbr. Erneute Ruhestörungen werden aus Nonastin, 87 Meilen nordwestlich von Solonica gemeldet. Zusammenstöße zwischen türkischen Truppen und bulgarischen Freischärlern fanden statt, bei enen es Todte und Verwundete auf beiden Seiten gab. Grokbritannicn. Chamberlain'S Abreise. London, 25. Nov. ColonialSekretär und Frau Chamberlain sind heute nach herzlicher Verabschiedung von zahlreichen Freunden nach Süd-Afrika abgereist. Unter den Abschiednehmenden war die amer. Botschaft durch Sekretär H. White vertreten. Das Paar fuhr in den königlichen Bahnzug nach Portsmourth. wo es sich an Bord des Kreuzers Good Hope" begab. Für Küche und Keller auf dem Schiffe ist glänzend gesorgt. Freiherr v. Rakovsky geistesg estört. Berlin, 25. Nov. Helene OdiIon'S Gatte, Rakovsly, ist plötzlich irrsinnig geworden und wurde einer Heilanstalt überwiesen Gelegentlich dieser Nachricht erinnart man sich daran, daß auch der erste Gatte der in New Vork wohlbekannten Schauspielerin, der weltberühmte Wiener Komiker Eirardi, seinerzeit in ein Irrenhaus gebracht werden sollte, daß aber deffen Freunde diesen Schritt noch rechtzeitig vereitel ten. Die Deutschland". P l v m 0 u t h. 25. Novdr. Der Dampfer Deutschland", der am 19. Nov. aus New York abfuhr, ist. hier heute eingetroffen Trotz schrecklichen Wetters legte das Schiff die Fahrt in 5 Tagen 17 Stunden zurück, nur um etwa 9 Stunden weniger als es zur Hinfahrt brauchte. Grenzstreit entschieden. London, 25. Nov. England hat die ihm zur Entscheidung unter breitete Grenzfrage zwischen Chili und Argentinien in Art eines Kompromiß erledigt. Es handelte sich um 53,375 uadratmeilen Land. Chili erhält nun davon 33.534 und Argentinien 24.810 Qüadratmeilen. Frankreich. Fall Gore. Paris, .25. Nov. Die Unterfuchung der Leiche von Frau Ellen Gore wurde heute in der Morgue durch die 4 amer. Aerzte vorgenommen. Der Bericht wird versiegelt nach Washington gesandt. Die G 0 r e" - T r a g ö d i e. Paris, 25. November. Nach Ansichten der die Autopsie vornehmen den Aerzte, ist es kaum mehr zu bezweifeln, daß Frau Ellen Gore's Tod in Folge eines Unfalles eintrat. Siam. Unterdrückung, des Aufst a n d e s. B a n k 0 k, 25. Nov. Die siamesischen Truppen haben einen entschei denden Sieg über die nördlichen Re bellen erfochten und das Land beruhigt sich wieder. Colombia. Gekaperte Schiffe. Panama, 25. Nov. Der Re gierungZdampfer Chucuito langte gestern mit zwei gekaperten, mit Häuten beladenen Schiffen hir an. Belgien. Bekannter Maler. f N e w V 0 r k, 25. Nov. Wie der Times aus Brüssel gemeldet wird, ist der Anarchist Alfred Glqysennaar. im Alter von 65 Jahren gestorben. Er nahm zugleich unter den Malern Bel gienS einen hervorragenden Rang ein. Oesterreich-Ungarn. Wien. Der Gesandte Charlemague Tower kam auf der Reise von Petersburg nach Berlin, wo er seinen Gesandtschaftsposten in einigen Wochen antreten wird, hier durch. Schisssnachrichten. Angekommen: San Francisco: China" von Hong Kong. London: Minnetonka" von New York. Plymouth: Deutschland" von New York

Kindliche lnaNm.

?jjr- Veseitkguug ine ernste Psttcht der Eltern unö Vrzieher. Bei der Erziehung der Kinder machen die Eltern mitunter die unliebsame Bemerkung, daß eines oder- das andere derselben üble Angewohnheiten hat. welche oft recht störend auf die Umgebung wirken und durchaus nicht geduldet werden dürfen. Sehr unrecht wäre es belspielswelse, wenn die Mutter häßliche Angewohnheiten rügen und der Vater in Gegenwart des zurechtgewie senen kleinen Sünders etwa sagen wurde: Schut doch nicht immer über derartige Kleinigkeiten, es ist ja ein Kind, es versteht es noch nicht. Wenn es erst größer ist, wird es derartige Ungezogenyeuen, wie Du sie zu nennen beliebst, schon von selbst lassen,' bitte, lasse wenigstens in meiner Gegenwart derartige große Kleinigkeiten unerwnhnt. ich bedarf der Ruhe!" Daß das kleine Pnsönchen sich dieses Zwiegesprach merken und nun erst recht -nicht von feinen Unarten lassen wird, ist gewiß; ebenso daß dieselben mit ihm groß werden und dann überhaupt nicht mehr auszurotten sind. . Wie schmerzlich berührt es oft die Umgebung einer Person, wenn, diese, ohne gerade gegen den Anstand zu verstoßen, üble Angewohnheiten hat, welche sich bei jeder Gelegenheit zeigen und welche so eingewurzelt sind, daß die Betreffenden es gar nicht mehr fühlen, daß sie Auge und Ohr ihrer Nebenmenschen durch ihr Benehmen beleidigen, und sich dadurch häufig, wie man zu sagen pflegt, da oder dort ungenießbar" machen. Da ihnen nun ihre üblen Angewohnheiten als solche überhaupt nicht bekannt sind, so wirkt ein kleiner liebevoller Hinweis aus dieselben von den nächsten Angehörigen immer verlebend, dann denkt oder sagt der Verlehte: Ich begreife nicht, warum . man dieses oder' jenes an mir tadelt. Es hat es doch früher kein Mensch an mir übel vermerkt, ob ich so sitze oder so, ob ich Messer und Gabel so handhabe oder anders; das ist doch alles einerlei, ich bin ja in meinem eigenen Heim, soll ich mir da noch Zwang auferlegen?" Gewiß, auch da müssen wir uns Zwang auferlegen und uns nicht gegenseitig durch Unmanieren das Leben verbittern. , Es sind diejenigen Kinder glücklich zu preisen, bei denen von frühester Jugend an streng darauf gehalten wird, daß üble Gewohnheiten sich nicht erst bei ihnen einbürgern, wo, wenn liebevolle Ermahnungen nichts fruchten, die nöthige Strenge das ihrige thun muß. Gute Manieren sind für das spätere Leben eine gute Mitgabe, denn Leute mit guten Manieren sind überall wohlgelitten, während Menschen, welche bei jeder Gelegenheit und.in allen Verhältnissen ihre üblen Angewohnheiten, also ihre Unarten zeigen, nirgends nebt oder gerngesehen sind. Aber auch die Eltern haben über sich zu wachen, damit sie nicht in ähnliche oder dieselben. Fehler verfallen, welche sie an ihren Kindern tadeln. Die Kleinen haben scharfe Augen, und beschämt müßten die Eltern die ihrigen senken, wenn sie gelegentlich von einem solch' kleinen Mann die Antwort erhielten: Ach geh'. Du machst es ja ebenso!" Der Feldweibel." ' Folgende heitere 'Manövergeschichte wird aus einem Nachbarorte von Oberehnheim im Elsaß erzählt. Es erschien dort der Quartiermacher bei einer alleinwohnc?lden hochbetagten Wittwe und bat diese, ihm doch die Stube für die bei ihr einzuquartirenden Soldaten" zu zeigen. Die gute Frau zeigte ihm ein zwar einfach ausmöblirtes, aber sehr geräumiges und sauberes Zimmer. Der Sergeant schmunzelte und sagte: Det is jo 'ne hübsche Bude, Mutter. Ihr kriegt och 'nen Feldwebel und seinen Burschen!" A Feldwewel, ja, was isch denn des, a Felowewel?" fragte die Alte. Ein Feldwebel," sagte der Quartiermacher, ist. was Ihr Elsässer ein Feldweibel nennt; also Mutter, em Feldweibel bekommt Ihr mit seinem Burschen." Horiche, liewer Herr," sagte jetzt die gute Frau, horiche, ich will ebs sane; i hab net gern Wiebslitt im Hüs. Bi de Franzose hett m'r als an Mariketendere g'hett; awer sie fenn verhierot g'sin. Eujer Feldwiewel mueß a netts Muschterle sinn, daß es mit'm a Bursch herümzeij!. Horiche, i will des -Mensch nit im Hüs han; genn m'r zwei Solbäte, hochi oder gemaini, 's isch m'r egal, awwer des Wiewcl .nimm i nitt. Do tät sich jo min Mann im Grab herumtreije, wenn ich a so 'ne Menschel mit sim Liebschter'in's Hüs lon dät." Es dauerte recht lange, bis der verblüffte Sergeant der guten Frau den Unterschied zwischen einem Feldwebel unfeinem Feldweibel klar gemacht hatte. Einfache Operation." Ein Dienstmädchen in Reichenbach, Sachsen, hatte unlängst eine Stecknadel in den Mund genommen und bei einem plötzlichen Hustenanfalle verschluckt. Lon großen Schmerzen gepeinigt, wurde das Mädchen in Krankenhausbehandlung genommen und mußte große Mengen Kartoffelbrei genießen. Dadurch vollzog sich eine Einbettung der Nadel in das dicke Mus und bald wurde der gefährliche Fremdkörper aus natürlichem Wege ausgeschieden. Esel gibt es auf den britischen Inseln nur etwa 330.000.' In Spanien und Portugal hat man über 2.500.000 dieser Thiere.

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Ein großer Erfolg. lljiri) AH Werken, oerstliil. The Victor, 1,,, ; v; t.V.i.'.i ::iV! t t -r, ; .'.,.,, -'ix ; ' .-- .-:...-;. 1 l.f ?V-. -ijjr- ' - '.- ' -- -'s V " r'-i'-i : i- t V ' , ' H ,-". r i v . -i:i.i'-:..-,. 1 ' 'v.-1 : . - V - -. :' r 1 r - -.?- -v i-'r-i ;r . ' " : ' U v $ j",' - v - ; ,1). . . 0 Ecke Noble und St. Clair Str. Ich erlaube mir meinen Freunde und Bekannte anzuzeigen, daß ich uuter dem Namen "The Victor da obengenanntem Platze eine in jeder Beziehung erste Klaffe Wirthschaft erdffnet habe. ES wird mein Bestreben sein, ein in jeder Beziehung respektables Hau zu sühren und an meine EeschäsU freunde, bei coulanter Bedienung, die beste Quali taten an importirtea und einheimischen Weinen, Liquören. Cigarren. Bier, etc. verabreichen. 51 wird mir zur Ehre gereiche. E ia meinem jetzige Lokale begrüben zu können. Zlchtunzsvoll HENRV VICTOR. Karstadt's Dampf-Färberei und Echt-WSscherei. (Nachfolger on John Brill u. So.) Stablirt 1871. rly0s : Mass, ve., lt. 573. Neu 2532. Kollege Ave.. 81t Bion 84. Illinois Str., Alt, Brown 21;. ' C7" Herren- und Dauien-Kleider gerei nigt, umgeändert und ausgebügelt. Pferde Geschirre, Buggies, Koffer und Reisetaschen am besten und billigsten bei ll'WIIHI'll ) 136 Ost Washington Str. 50 Waggonladungen Jndiana Jackson Kohlen per Tonne WMW'MKMWlll. (Jncorporirt.) MineriZ und Jobber ron erstklassigen Koh len für Dampfheizung und Familienbedarf. ; Haupt-Office und Jard : 533 bis 15 Lincoln Str. Neuer Telephon!. Alter lain, Kleider ZMttS Uttd Futter in allen Qualitäten und Farben. 2 N. Pennsylvania Str. f j FnrnaceS, Eisen- nnd Vlech-Arbeiten Joseph Gardner, 37 41 Kentcky Aven. Telephon 322. Blecharbeiten aller Arten an neuen Hausern bestens ausgeführt.

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