Indiana Tribüne, Volume 26, Number 76, Indianapolis, Marion County, 19 November 1902 — Page 6
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EllroMWe Zluilllsllillil. Provinz "gSranöeuDurg. Berlin. In große Gefahr g:rieth eine ganze Klasse der '76. Gemeindeschule in der Muskauerstraße 66. In der 6.' Qberklasse dieser Schule werden im zweiten Stock 56 Mädchen im Alter von 7 bis. 8 Jahren unterrichtet. Von diesen wurden durch Gas, welches einem offengelassenen Gashahn entströmte viele, nahezu erstickt. Aus Furcht vor dem Siechen, hause versuchte sich der 30 Jahre alte Buchdrucker Georg Kieburg, der bei seinem Vater, einem Lad:arbeiter, in der Lübbenerstr. 1 wohnt, das Leben zu nehmen. Kieburg ist seit länger als einem Jahre lungenkrank. Er schoß sich eine ugel in die Brust und wurde schwer verwundet nach dem Paul Gerhardt Stifte gebracht. Schlechte Geschäfte und Aerger haben den 54 Jahre alten Droschkenkutscher Karl Noack aus der Brunnenstraße No. 102 in den Tod getrieben. Er stürzte sich von der Freiarchenbrücke ins Wasser und eitrank. Zu einem schweren Zusammenstoß zwischen einem Perso-nen-und einem Güterzuge kam es auf dem Bahnhof Westend. Durch die Wucht des Anpralls wurde das Vordertheil der Maschine des Güterzugs vollständig eingedrückt, - außerdem einer seiner Wagen beschädigt, während vom Personenzuge vier Wagen zertrümmert wurden. Der Lokomotivführer und der Heizer des Güterzuges entgingen durch rechtzeitiges Ubspringen der Gefahr. Durch Kurzschluß zog sich der 23jährige Hilfsmonteur Max Prater aus der Magdeburgerstraße 26 beim Kabellegen schwere Brandwunden au. Verschwunden ist mit 500 Mark der Hausdiener Hermann Woas aus der Oranienburger Straße, der in einem Thee'haus i der Französischen Straße beschäftigt war. Durch Sturz aus dem Fenster tödtete sich die Dienstmagd Anna Pohl, die seit einem Jahre bei einer Zimmervermietherin in . der Neuen Grünstraße 21 in Stellung war. Beschwerden, die ihr ein nicht passendes künstliches Gebiß verursachten, hatten sie nervös gemacht. Bei einer Probefahrt auf einer Lokomotive ereignete sich im Grunewald in der Nähe von Wannsee ein schweres Unglück. Aus dem Heizraum schlug plötzlich eine mächtige Flamme heraus, die den Heizer Stelzer erfaßte, so daß diesem erhebliche Verletzungen zugefügt wurden. Der gleichfalls auf der Lokomotive befindliche Regierungsrath Cordes wollte sich durch Abspringen retten, fiel jedoch so unglücklich, daß er in unmittelbarer Nähe eines , Nebengeleises zu liegen kam und ihm die eine Hand von den Rädern eines soeben die Strecke passirenden Güterzuges zermalmt wurde. Gleichfalls schwere Verletzungen erlit: Cordes am Kopf. Charlotkenburg. Hier ist der frühere Berghauptmann des Oberbergamts Breslaus. Wirklicher Gehetmer Oberbergrath Hermann Pinno, 72 Jahre alt, gestorben. Eheleute X Kendziora begingen das silberne Ehejubiläum. ' F r i e d b e r g. Gymnasialdirektor Professor Dr. Schneider, der vor kurzem sein 25iähriges Amtsjubiläum beging, ist aus diesem Anlaß zum Ehrenbürger unserer Stadt ernannt worden. Frankfurt a. O. Wegen angeblicher Beleidigung hatte sich Chefredakteur Schack der Oderztg." vor dem Schöffengericht zu verantworten. Die Beleidigung soll in einem Artikel begangen sein, der die Mittheilung enthielt, daß der bekannte Journalist Normann - Schumann aus' der Schweiz ausgewiesen worden sei. Diese Nachricht wurde später als falsch widerrusen. Trotzdem glaubte Normann - Schumann eine Beleidigungsklage anstrengen zu müssen, die damit endete, daß Chefredakteur Schack freigesprochen wurde. Der zum hiesigen Bahnhof gehörende alte Eilgüterschnppen. der zuletzt von Getreidefirmcn als Speicher benutzt wurde, ist niedergebrannt. Tausende von Zentnern' Getreide und Futtermitte! sind vernichtet. Potsdam. Das Schwurgericht veru:theilte den Maler Otto Wagner aus Nowawes, welcher angeklagt war, am 21. August d. I. die verwittwete Justizräthin Jßmer ermordet und beraubt zu halxn. wegen schweren Raubes zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe und dauerndem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Die Schuldfragen auf Mord bezw. Todtschlag wurden verneint. Wilmersdorf. Dem BildHauer Professor Joseph Uphues hierselbst ist der Kronenorden 3. Klasse verliehen worden. Z?rsvinz Ostpreußen. Königsberg. Professor Dr. Erler von hier hat. einen Ruf an die Universität Münster für das Fach der mittelalterlichen Geschichte erhalten und angenommen. Tankkassirer Giersburg hierselöst wurde zum OberBuchhalter bei der ReichsbankHauptstelle in Posen ernannt. B i a l l a. Als Stadtverordnete wurden in der Ergänzungswahl Gutsbesitzer Bonqarts und Dampftnühlenbejitzer Zander gewählt. .Gerdaue n. Der hiesige Sange; - Verein hat als Vorsitzenden an Stelle des .Bürgermeisters Plewka Kreisthierarzt Keqel. zum Dirigenten Rektor Herbst gewählt.
Guttstadt. Das erste Hotel der Stadt, welches der Besitzer Hinz von seinem Vater übernommen und bereits 50 volle Jahre besessen hat. ist für.000 Mark in den Besitz des Kaufmanns Josephson übergegangen. In ster bürg. Gerichts -As-sessor Zeihe ist zum Amtsrichter ernannt worden. Marggrabowa. Aus LebensÜberdruß erhängte sich auf demKirchHof hierselbst der 73Jahre alte Stadtarme Kirstein. Noßbera. Feu:r entstand in dem Gasthause d:s Wirthes Hirschb'erg und verbreitete sich so schnell, daß 5' Häuser zerstört wurden. 'Schippenbeil. Gerichts-As-sessor Wagner von hier wurde zum Amtsrichter in Bischofstein ernannt. Stolzenfeld. Ein seltenes Zusammentreffen von Familienfesten fand in ker?amilie des Gutsbesitzers Meyer hierselbst statt. Die Tochter des Hauses feierte die grüne Hocheit, Meyer die silberne und die Eroßeltern der Braut, die Gutsbesitzer Reinhold'schen Ebeleute in Landskron, das Fest der goldenen Hochzeit. Provinz Wesrpreußen. Danzig. Sein 25jähriges Kapellmeister - Jubiläum beging der Musikdirigent Theil vom 2. Fuß - Art.Regt. Der Regiments - Commandeur Oberstleutnant Maschke erschien mit einer Officiersdeputation und überreichte dem Jubilar das Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens. Bei der Stadtverordnetenwahl im erstenWahlbezirk der 3.3 Abtheilung wurden die bisherigen Stadtverordneten diesesBezirks, Obermeister Jllmann und Redakteur Klein.' auf sechs Jahre wiedergewählt. Im 3. Bezirk der 3. Abtheilung wurden die bisherigen Stadtverordneten Entz. Keruth und Schmidt
wieder gewählt. In Langfuhr istj von der 3. Abtheilung der neuemgemeindetett' Stadttheile Ziaenkenberg, Heiliqenbrunn ' und Hochstrieß Kaufs mann Froese gewählt worden. Beim Spielen an der Mottlau siel der zehnjährige Sohn Wilhelm des auf der Niederstadt wohnenden Kutschers Hantel in's Wasser und ertrank. Bratwin. Einem Brande fiel das Einwohnerhaus des Besitzers Rechenberg zum Opfer. E l b i n g. Glasermeister Gustav Fleischauer, 58 Jahre alt. hat sich in setner Wohnung mit einem Teschingpistol erschossen. G r a u d e n z. Kommerzienrath Victorius vollendete sein 70. Lebensjähr. In der Sähe der Festung wurde eine Leiche am Weichselufer angeschwemmt, welche als die des Hausbesitzers Schröder. Kalinkerstraße 54 hierselbst, erkannt wurde. I a m e n. Das Gehöft des Besitzers Klammann ging in Flammen auf. K o n i tz. Grenzkontrolleur Lüd: kemann aus Gorze ist zum Obersteuerkontrolleur ernannt und nach hier versetzt worden. Kulm. In der nahen Ortschaft Ehrenthal hat sich ein Männergesangverein gebildet; Vorsitzender ist AmtsVorsteher Bunk, Dirigent Gastwirth Oelke. L a s k o w i tz. Bahnhofsarbeiter F. Risop wurde in der Nähe des hiesigen Bahnhofes von einem Gllterzug überfahren und getödtet. Er war 29 Jahre alt und verheirathet. N e u m a r k. Oberlehrer Ehle am Progymnasium hierselbst wurde nach Salzwedel versetzt und der Oberlehrer Lebmann an das hiesige Progymnasium berufen. Thorn. Die Ehejubiläumsmedaille ist dem Steuerinspektor a. D. Lenz hier aus' Anlaß der goldenen Hockizeit verliehen worden. T u ch e l. Seminardirektor Jablonski hat aus Rücksicht auf seine angegriffene Gesundheit zum 1. Januar seine Pensionirung beantragt. Seit 27 Jahren wirkt er als Seelsorger und Lehrer an der hiesigen Anstalt und steht ihr seit mehr denn zehn Jahren als Direktor vor. 'Arsvinz 'Fsmznern. Stettin. Der in der hiesigen Brauerei Aktien - Gesellschaft Elysium" angestellte Wächter und Portier, Wilhelm. Kolberg, feierte sein 25jähriges Dienstjubilaum. Dem RealGymnasiallehrer Wobbermin von hier ist bei seinem Uebertritt in den Ru!kstand der Rothe Adlerorden vierter Klasse verliehen worden. An kl am. Kaufmann Max Kohn stellte seine Zahlungen ein. D a n z l g. GeneralueutenantBrunsich Edler von Brun. Commandeur der 36. Division, feierte mit seiner Gemahlin die silberne Hochzeit. B:i dem Besitzer Dirchs im nahen Nobel brannte die gefüllte Scheune und der Stall nieder. Gr e i f s w a l d. Lehrer Dibbelt blickte auf eine 50jährige Amtsthätizkeit zurück. G ü n k o w. ' Arbeiter Manthe und Frau feierten ihre goldene Hochzeit. Lauenburg. Das dem Tischlermeister Blank in der Mauerstraße gehörige Wohnhaus brannte bis auf die Umfassungsmauern nieder, außerdem wurden ein Stall und ein mir Holz gefüllter Schuppen ein Raub der Flammen. Stargar d. Ueberfahren und schwer verletzt wurde der Schlosserlehrling Breitenhagen. Das hiesige Schwurgericht verurtheilte den 19 Jahre alten Arbeiter Albert Richard Sonnenberg aus Taschendorf wegen Körperverletzung mit Todeserfolz zu 4 Jahren Gefängniß.
Schachmatadore. In dem alten Cafe de la Regence in Paris fand dieser Tage cm kleines Schachturnier unter den vier besten in Paris ansässigen Meistern vom Brette statt. Unter den Spielenden befand sich kein einziger Franzose. Denn Jarwski, der sich gern den maitre franco-russe" nennen läßt, ist aus Rus-sisch-Polen gebürtig. Aus Galizien stammt Taubenhaus, der sich hicr in einen maitre Tobeno" verwandelt. Aus noch ferncrem Ostcn, aus irgend einem Donaufürstenthum leitet Albia seinen Stammbaum ab, während der vierte Kämpfer, v. Schewe, ein pen sionirter preußischer Offizier ist Frankreich selbst hat zwar eineSchachtradition Paris besitzt ein hiswrisches Hauptquartier für das königliche Spiel aber unter den heutigen Franzosen sucht man vergebens nach Schachspielern, die irgendwie in die Arena treten könnten. Die Tradition knüpft an den NamenPhilidor an, und das Hauptquartier ist jenes Kaffeehaus, in welchem einer der Marmortische des letzten Zimmers eine Silperplatte trägt mit der Inschrift: An dielem Tisch spielte Napoleon als Erster Consul Schach im Cafe de la Regcnce". Die jetzige Generation in Frankreich brütet aber mehr Kibitze aus denn Adler. Vielleicht stößt sich der republikanische Sinn daran, daß es sich um ein königliches Spiel handelt. Nur der greise Riviöre erinnert noch an die frühere Garde. Eine originelle Erscheinung .dieser alte Schachmeistcr, der kurioserweiser seine eigentliehe Berühmth.'it einem ganz anderen Spielgebiete verdankt als dem Brett mit den vierundsechzig Feldern. Er war nämlich der Erste, der eine Anleitung zum Gewinnen an der Roulette herausgab. Dieses Büchelchcn hatte er mit dem Pseudonym Martin Gall" gezeichnet, und aus dem Autornamen entstand das ort martingale" als WeZeichnung für jedes System bei einem Glücksspiel. Es ist ein Ausdruck, der längst vollständig Bürgerrecht in der Sprache erworben hat. dessenUrsprung jedoch den Wenigsten bekannt sein dürfte. Solch ein Turnier, wie es in dem Kaffeehause stattfand, kommt dadurch zustande, daß einige wohlhabende Gäste des Lokals ein paar hundert Franken zeichnen, um etliche Tage sogenannte schöne Partien zu sehen, und vor allen Dingen um den Meistern" etwas zu verdienen zu geben. Nicht nur unter diesen Spiel kunstlern, sondern auch unter den sonstigen Bcsu-. chern des Lokals giebt es eine Anzahl von Leuten, die ausschließlich vom Schach zu leben versuchen. Sie haben keinen anderen Erwerb, als die paar Franken, die sie hier gewinnen. Es ist ein ganz eigenartiges Proletariat, das man da studiren kann. Von Mittag bis in die sinkende Nacht sitzen diese Herren, die sich würdevoll profcsseurstituliren lassen, alltäglich in dem Caf6 und warten, bis ihnen der Zufall einen Kunden zuführt, der mit ihnen die Partie um einen Franken spielt. So erobern sie ,.ch etwa fünf Franken .pro Tag und bestreiten damit ihre Bedürfnisse. Denn es finden sich immer Schachliebhaber die sich gern ihr Nachmittagsvergnügen ein paarSilberstücke kosten lassen, damit er zusehen kann. Bei anderen Künsten ist das Mäcenatenthum kostspielig: hier dagegen ist man schon mit ciem Goldstück ein Medicäer. Die Leute, die das Schach als Lebenscrwerb gewählt, haben sich hier wirklich das schlechteste Geschäft ausgesucht. Eine elendere Bezahlung für geistige Anstrengung als der noch nicht einmal stcts sichere Fünf-Francs-Thaler ist nicht gut denkbar. Und dabei haben sie noch mit der Konkurrenz zu rechnen. Es sind ihrer eine größere Anzahl und Jeder muß achten, daß ihm seine spärliche Kundschaft nicht weggeschnappt wird. Das französische Element ist auch in dieser Kategorie nur schwach vertreten. Osteuropa herrsch! vor. Während das Centrum des Pariser Schachverkchrs eigentlich von dem ausländischcn Besuch lebt wird es nach chauvinistischen Grundsätzen geleitet. Das Ausland liefert das Stammpublikum und gleichzeitig durch diesesPublikum die Anziehungskrast für die an deren Besucher die eben nur dorthin gehen. weil sie sicher sind, unter den anlässigen Professcur" stets einenSpiclPartner zu finden. In der .reichen Zahl der dort aufliegenden. Zeitungen findet sich jedoch kein Blatt in deutscher Sprache. Selbst alle Organe der Dreibundstaaten sind ausgeschlossen. Das fällt umsomehr auf, als die unwahrscheinlichsten polnischen. dänischen, rumänischen und russischen PreßerZeugnisse neben den englischen, französischen und spanischen Journalen aufliegen. Nur -Deutschland, Oesterreich und Italien fehlen. Der frühere Wirth, ein fanatischer Elsässer, hatte das so eingeführt. Und die Praxis ist geblieben. Schach dem Dreibund!
Der S a l z g-e h a l t d e ö Meeres ist in großer Tiefe niemals so groß, wie ah der Oberfläche. ' Aller W ü y : e r. e dwzayrige John Hummville von Bridgeton, N. I.', nahm trotz seines hohen Alters auch heuer regen Antheil an der Wahlkampagne. Am Wahltage hat er zum 77., Male in seinem Leben "seine Stimme für die Kandidaten seiner Narti abaeaeben. ' '
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. den 13. März. 190'2. Nach meiner Verheirathung hatte ich drei Jahre lang merkwürdige niederdrückende Schmerzen, welche ,'ich früher nie empfunden hatte. Ich versuchte verschiedene Heilmittel, sah aber, ein, daß es nur Geldverschwen-. dung. war. Hieraus konsultirte ich einen Arzt, der mich zwei Monate lang behandelte, und sich dann äußerte, daß meine Eierstöcke krank sei:n, und daß ich-nie gesund werden könne, ohn: operirt zu werden. ' Ich wußte, daß dies eine kinderlose Ehe für mich bedeutete, und hatte ich ein Grauön dor dieser Operation. Ich ging zu einem andern Arzt, fand aber, daß er mir auch nicht half, Was mich in Verzweiflung brachte. - Da besuchte mich meine Schwägerin, und als ich ihr meine Lage erklärte, sagte sie : .Hättest Du gefunden Verstand und den TVlne o Cardui gebraucht, so wärest Du nie in diesen Zustand gerathen. Sie selbst hat ihn zu Hause eingenommen, und hat er ihr drei versckiedene Male ge-
holfen, als sie ihre Kmver gevar. Ich ließ mir sofort welchen holen, nfc nahm ihn gewisscnhast ern, und fand ich zu meiner großen Freude, daß er ebenso gut sei, als sie für ihn beansprucht hatte. Ich fand neue Kräfte, und gleichzeitig kehrte neue Hossnung bei mir ein. und es war mir, als ob jede Dosis mir neues Leben einflößte. Innerhalb drei Monaten verwandelte ich mich von einer hinschleppenden, lebensmüden Sterblichen in eine muntere, gesunde,, ehrgeizige und lebensfrohe Frau. Keine Operation war erforderlich; aber das Allertefte war, daß ich einerleinen Mädchen das Leben schenkte, das nun der Stolz und die Freude unsrer Familie ist. Ich bin seither von zwei andern Kindern entbunden worden, ohne das geringste Unbehagen zu empsindcn. Ich bin gesund, und brauche nie eine andere Medizin, als den Vine ol CarduJ. Ich schreibe nur, damit andere arme, leidende Frauen von dieser belebenden Medizin erfahren, und dieselbe gebrauchen mögen, ohne Zeit und Geld mit den Aerzten zu verlie-
re, die Einen doch mcht lurnen
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W3 INE 0P CARDUI, fca3 einfache Heilmittel, welches Frau EroS denor Jhncn , versuchen empfiehlt, hat sie von einkr kranken, entmuthigten Frau, in ein frische?, glückliches und gesundes West verwandelt, wie obiges Bild zeigt. Anstatt daß sie auf dem Krankenbette schmachtet, ist sie uun all' ihren Frauenpflichten gewach ikn. Qi giebt chronische J2lle, die keiner Äedi,in weichen, aber 19 von je 20 Leiden den mögen sich nun ebenso guter Gesund hett erfreuen, als Frau GroSvenor, wenn sie nur die Vfine ot Cardui Bebanoling an treten woUten.wie sie ti that. Tiefer RxZvl ter-Wein ordnet den Monatsfluk.und macht diese wichtige , Funktion natürlich und' schmerzlos. Die niederdrückenden Echmer zen, die das Leben zur Qual machen, höre auf. wenn der Win of Cardui gebraucht wird, auch verschwinden , die stechenden WME gf PR00RE55 Kragen und Manschetten 2c.
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Schmerzen und die Entzündungen. Obschon der Vn 01 Cardui sehr wirksam ge gen die Unregelmädigkeiten der Ä!onat-re-el ist, so ist er doch eine milde Medi,. Irgendeine Frau mag ihn rhne ärztlichen Beistand einnehmen, obschon die Aerzte den, selben oft ihren Patientinnen verschreiben, wenn ihre eigenen Medizinen f.'hlschlagen. Diese Vin ot Cardui Behandlung kann (tanz ruhig zu Haufe vorgenommen werden. Geheime Untcrsuchungek: 'nd anstodige Operationen werden uberflü-'sg. Wenn Sie sich heute noch eine Flasche in ot Cardui verschaffen, und ansangen, denselben einzu nehmen, so werden Cie vor dem Ende eineS MonateS die wiederkehrende Gesundheit gewahren. Warum sollten Sie nicht gleich bei Ihrem Apotheker eine $1.00 Flasche Wine vf Cardui volen i Nehmen Cie ja kein Ersatzmitt! für den Wine ot Cardui. von welchem Frau GroZvenor schrieb, an ! CARDUI I TLAUNDRY. Telephonire 1121 für Wagen. The E. W. Furnas he Crearn Co. 131 und 133 Nord Mabama Str. - H. Louis Vollralh's Grocery un Meisch-ANarkt, v 125 West Morris Straße. Ecke Tapitol Avenue und Morris Straße. 8tapIRi1I'aey r:er1e. Frisches gesalzenes und geräuchertes Fleisch, Wurst, reines Schmalz ustt. ch444,4444ch44444 4444444. Deutsche Buchhandlung. Carl Vtnadank, Virginia Ave.,. (Vembroke Arcade.) .44 44, ä 444 9 94444 4 4444 4 J. E. Pflueger, Grocenes, Rohlenholz i Ecke Lincoln und Süd East Str. Neuer Telephon vl 20. Grscer'eS, Kohlen oder Solz na-b irgend einnn Theile' der Stadt frei abgeliefert
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