Indiana Tribüne, Volume 26, Number 75, Indianapolis, Marion County, 18 November 1902 — Page 6
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Vom AuSlilnöe.
' Die unheilvolle Wirk u n g des Krieges ' auf das Schulttesen in Südafrika wird durch eine soeben ausgegebene Statistik erläutert. Danach bestanden vor Ausbruch des Krieges in 13 kapländischen Bezirken 302 Schulen, beim Friedensschluß nur noch .139. Die Bezirke von Hay und Galbina sind gänzlich ohne Schulen. In Kapstadt selbst sieht es günstiger os; das dortige South Asrican College beschäftigt sich mit einem Plan zur Erweiterung seiner Anstalten und Errichtung neuer Gebäude und weiterer Lehrstühle, wofür über zwei THU lionen Mark ausgeworfen sind. DerenglischeLufischiffer Percival Spencer, der kürzlich eine lange Spazierfahrt über London in seinem neuerbauten Luftschiff machte, hat Santos - Dumont den Fehdehand schuh hingeworfen. Seine Herausfor derung lautet: Wir werden in unt rem Luftschiff zu der gleichen Zeit von London nach Paris aufbrechen, in der Santos - Dumont versuchen wird, sei ne Reise vom Bois de Boulogne nach Hyde - Park auszuführen. Unser Ballon hält gegenwärtig den Rekord der Länge und der Dauer der Luft schifffahrt, und wir beabsichtigen, ihn uns nicht nehmen zu lassen." Santos Dumont wird voraussichtlich die Herausforderung annehmen und man wird also bald Zeuge einer neuartigen Wettfahrt sein. Wie aus London bericht tet wird, ist es wahrscheinlich, daß die Gräsin Lonyay und die Gläubiger der Prinzessin Louise von Belgien einen Prozeß gegen König Leopold von Bei gien anstrengen werden, um die AusZahlung des Erbtheils, der diesen Prinzessinnen von ihrer Mutter zu kommt, zu. erlangen. Nach der AusZahlung der kleinen Legate für ihren Kammerdiener und ihre Kammerfrau, sowie einige andere' Personen, beträgt das persönliche Vermögen der verstorbenen Königin ungefähr eine Milhon Francs. Gesetzlich kommt diese Summe ihren Töchtern zu. Aber man glaubt, daß König Leopold behaupten wird, er habe als Gläubiger ein Borrecht für das Geld, das er zu wiederholten Malen seiner Gattin geliehen, und das diese ihm niemals zurückgezahlt habe. Skandalöse E n t h ü llungen kamen gelegentlich der Gerichtsverhandlung gegen einen Kölner Metzger an's Tageslicht, der wegen Verkaufs verdorbener Wurst unter Anklage stand. Nach Ansicht des Obermeisters der Metzgerinnung war Schweinekoth der Wurst zugesetzt. Stadtbaumeister ' Schmitz deponirte, daß der Fleischsarg, in welchem die Wurst zubereitet wurde, einen Ritz gehabt hatte, wodurch aus der benachbarien Latrine Flüssigkeit durchgesickert, sei. Der Metzgermeister erhielt eine Woche Gefängniß. Er steht ferner unter der Anklage, wissentlich verdorbenes Fleisch an die Militärverwaltung von Köln, Deutz, Kalk und Mülheim geliefert zu haben, ferner Fleisch von bei der Geburt erstickten Kälbern, tuberkulöseZ Fleisch u. s. w. Hierüber steht das Urtheil noch aus. In Berlin ist dieser Tage der Geheime Baurath Wilhelm Böckmann, Mitglied der Architektenfirma Ende & Böckmann, gestorben, der den genannten Titel anläßlich seines 70. Geburtstages im Januar dieses Jahres erhielt. Berlin verdankt Böckmann eine ganze Reihe herrlicher Bauten, die nicht wenig zur Verschönerung der Stadt beigetragen haben, u. A. das rothe Schloß, das Jndustriegebäude . in der Commandantenstraßc. das Architekten - Vereinshaus, das ethnologische Museum, die Kaiser WilHelmstraße, das Sedan - Panorama etc. Auch als Vorsitzender des Vorstandes des Zoologischen Gartens ließ er seit 1897 eine Reihe von Neubauten entstehen, die heute den Berliner Zoologischen Garten zum ersten in der Welt machen. Er darf in architektonischer und gärtnerischer Hinsicht als Neuschöpfer dieses Jnstisutes gelten. Ueber eine T r a u u-n g mit. Hindernissen wird aus Libau berichtet: Vor einem Hause der Espenstraße hielt dieser Tage eine Equipage, die ein glückliches" Brautpaar zur Kirche bringen sollte. Die Gäste erschienen und auf der Straße sammelte sich die übliche gaffende Menge an, als plötzlich aus dem Hause gewaltiges Gejammer und Geschrei ertönte. Der Bräutigam bestand nämnch darauf, daß ihm vor der Trauung die versprochene Mitgift von 4000 Rubeln ausgehändigt werde, widrigenfalls er sich nicht trauen lasse. Die Panik, die imi Hause entstand, pflanzte sich nach der Straße fort, wo die Menge für oder wider den Bräutigam Partei nahm, was zu einigen glücklicherweise unblutig verlaufenen Straßenkämpfen führte. Die Mitgift war nicht aufzutreiben, der Bräutigam wurde aber trotzdem einigermaßen besänftigt und darauf setzte sich der Zug zur Kirche in Bewegung. Unterwegs ließ aber der Bräutigam die Equipage halten und wollte mit gewaltigen Sprüngen die Flucht ergreifen; er 'wurde aber unter großem Halloh des Publikums eingefangen und im Triumph zu der glückstrahlenden Braut zurückgebracht; dann zerrte man den sich Sträubenden zur Kirche und schmiedete ihn in die goldenen" Fesseln der Ehe.
DieEinführung euro
päischer Plattfische (Flundern, But ten usw. in die Colonie Neu-Süd Wales hat kürzlich das dortige Gouvern:ment versucht. Bei der Ankunft des Fischtransprtes lebten noch 560 Schonen, zwanzig englische Seezun acn. deren drei aus dem Mittelmeer und ein Hummerweibchen. Dieser Versuch hat nach eingelaufenen Berichten vollkommen den Erwartungen der Fischereicommissäre entsprochen, wenn auch einige von den abgesandten Fischen auf der Reise eingingen, denn auf diese gerade kam es erst in zweiter Linie an, weil die Vorbereitungen für den Transport nur den Lebensbedingungen der Schollen angepaßt waren. Ein aufregender Zwischenfall ereignete sich unlängst auf der Bühne des Wiener Burgtheaters bei der Generalprobe der Novität "Das große Licht". Im zweiten Akt hat Hofschauspieler Reimers zu Hofschauspieler Baumeister die Worte zu sagen: Du, Alter, ich bin durstig, gib mir eine Weiße mit einem Schuß Himbeer." Baumeister geht zur Kredenz, um das gewünschte Getränk zu holen, das durch ein Kracherl" markirt wird. Reimers setzt das Glas an und trinkt. Er schreit plötzlich auf und ruft: Ich bin vergiftet!" In km Kracherl" befand sich scharfer Rum, der bei dem Wirth, von welchem man das Getränk hatte, irrigerweise hineingekommen war. Reimers erholte sich rasch von seinem Schrecken und die Probe wurde fortgesetzt. Die Sonntagsruhe wird im puritanischen Schottland mit aller Gewissenhaftigkeit eingehalten. Nur die Landbriefträger müssen an. den Sonntagen wie an jedem Wochentage ihren Dienst thun, indeß rächt der Gesetzesparagraph diese Uebertretung in folgender Weise. Der Briefträger eines Dorfes zwischen Stirking und Blairdrummond darf für gewöhnlich wegen der großen Ausdehnung seines Bezirks ein Fahrrad benützen, das ihm das Postamt zur Verfügung stellt, an den Sonntagen aber gibt es der Vureauvorstand nicht heraus, denn die Verordnungen müssen ohne Gnade und Barmherzigkeit' eingehalten werden. Am Tage des Herrn muß also der Postbote seinen Weg zu Fuß machen, was man ihm an den Wochcntagen nicht zumuthet. Das ist demnach seine Sonntagsruhe! Eine sonderbare G e -wohnheit, die sich am englischen Hos bis heute erhalten hat, ist das Fehlen der Wassernäpfchen zum Händewaschen auf, der Tafel, wenn der König irgendwo zu Gaste weilt. Die Schalen werden bei solcher Gelegenheit nur vor den königlichen Gast gestellt, die übrigen Gäste erhalten sie nicht. Diese Gepflogenheit stammt noch aus der Zeit Karl Eduards, des Prätendenten, der bekanntlich nach einem mißlungenen Versuch, sich des englischen Thrones zu bemächtigen, auf dem Continent lebte. Es war damals bei Denen. die mit dem Vertriebenen sympathisirten,.Sitte, auf die Gesundheit des Königs yu trinken, indem sie dasGlas über die mit Wasser gefüllte Schale hielten und so andeuteten: Dem KLnig über dem Wasser!" Während sie also anscheinend auf das Wohl des Königs von England tranken, leerten sie ihr Glas heimlich für den Verbannten jenseits des Meeres. Die Fregatte Anson-, die Ende des 18. Jahrhunderts in den Siegen über die Spanier und Franzosen und beim siegreichen Seekampfe Lord Rodney's über den Grafen de Grasse im Jahre 1782 eine hervorragende Rolle spielte und später zehn spanische Kanonenboote und eine Batterie zerstörte, ist plötzlich in Mounts Bay aufgefunden worden, wo sie am 29. Dezember 1807 unterging. Damals gerade kehrte das Schiff von der Expedition gegen die Insel Euracao zurück und mit ihm gingen 86 Mann unter. Einigen Fischerleuten aus Porthleven fiel ein eigenthümlicher schwarzer Gegenstand bei der LooeSandbank auf, so daß sie den Capitän eines Penzancer Rettungsdampfers darauf aufmerksam machten, der sofort einen Tauche: hinabsandte, wobei eZ sich herausstellte, daß das Schiff die Anson" war. Es heißt, das Schiff hafte eine bedeutende Summe in erbeuteten spanischen Dublonen an Bord. E i n auf b er Heimreise befindlicher italienischer Arbeite: wurde auf dem Bahnhof in Mannheim von einem Unbekannten eingeladen. gemeinsam mit ihm die Reise nach Japan zu machen.. Ein zweiter hinzukommender Italiener ersuchte die Beiden um Beihilfe beim Transporte seines schweren Reisekoffers. In der Wirthschaft hielt er Beide zechfrei. klagte, daß er an Fieber leide, weshalb er Reisebegleiter nach Italien suche. Er werde sie gut bezahlen, wenn si: sich ihm anschlössen. Seinem Helferstlfer schenkte" er sofort 40 Francs, dem Ersten versprach er einen 500 Lire-Schein, den er scheinbar in ein Taschentuch einwickelte und dieses dem Ersten auf die Brust unter das Hemd steckte. Dabei stahl er unbemerkt den Brustbeutel des Ersten mit dessen Er,'parnissen, 400 M. in Gold. ' Vorher hatte er sich durch mehrmaliges vertrauliches Klopfen auf die Brust des Bestohlenen über den Verwahr desGeldes versichert. Hierauf verschwanden die beiden unbekannten Landsleute unter einem Vorwande auf Nimmer-wiedersehen.
. Ter neue Themse s Tunnel. , Greenwich ist eine Vorstadt Londons, unterhalb der Hauptstadt am südlichen Themse - Ufer (7 Meilen von London - Bridge) und auf der Westfeite völlig mit der Metropole verwachsen. Es ist weltberühmt durch sein' großartiges ehemaliges Seemannshospital für invalide Seeleute und durch die Nationalsternwarte, von der aus täglich zweimal, um 10 und um 1 Uhr, die Greenwicher Zeit" nach allenTheilen des britischen Reiches telegraphirt' wird. Auch ziehen über diese Sternwarte die Engländer und nach ihrem Vorgange die Seekarten überhaupt ihren Meridian, d. h. sie rechnen von dem Punkt aus, wo das Mittagsfernrohr des Observatoriums steht, die geographischen Längen der'Drdoberfläche. Gegenüber Greenwich liegt am
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M Tunnelthurm auf der Greenwicher Seite. anderen Ufer der Themse Millwall, und zwischen-diesen beiden Orten ist nun eine Verbindung unter dem Flußbett der Themse weg durch einen am 4. August dem allgemeinen Verkehr LbergebenenTunnel hergestellt worden. Der älteste unter den Unterwassertunnels, die London außerdem aufzuweisen hat, ist der erste Themsetunnel, in den Jahren 1825 bis 1841 von Jsambert Vrunel ausgeführt, der zwei Röhren enthält und anfangs für zwei Fahrstraßen bestimmt war, bis er später für zwei Eisenbahngeleise eingerichtet wurde. 1870 wurde ein kleinerer Tunnel (Tower Subway) für Personenverkehr beim Tunnel erbaut; 1892 begann man mit dem Bau des vor zwei Iahren eröffneten Blackwell- StraßenTunneleingang in Greenwich. tunnels bei Greenwich, der als ein gewaltiges'Eisenrohr ausgeführt und für Fußgänger und Wagenverkehr eingerichtet ist. 'Außerdem hat man zwei Tunnels (City of London and Southwark Subway) für elektrische Bahnen oberhalb der London- und Waterloobrücke hergestellt. Auch Wapping, der zur Grafschaft Middlesex gehörende ostliche Stadttheil Londons, im Süden der Docks, steht mit Rotherhithe durch den Wappingtunnel in Verbindung. Die Anlage des neuen Themsetunnels zwischen Greenwich und Millwall ist seitens des . Londoner Grafschaftsrathes nach dreijähriger Arbeit mit einem Kostenaufwand von nahezu $625,000 hergestellt worden. Die Bohrungen unter dem Themsebett selbst nahmen jedoch nur acht Monate rn Anspruch. Auf jeder Seite des Flusses gelangt man in eincm oben durch eineKuppel abgeschlossenen Thurm, der, im Innern einen elektrischen Fahrstuhl und eine Wendelreppe hat. zum Tunnel. ' Die Skizze l unserer Abbildung zeiat den Thurm auf der Greenwicher Seite. c. rn . t - - -. - in vcr laye oes mp Holeis. A)er Tunnel kreuzt die Themse in schräaer Richtung. Er mißt 1217 Fuß in der ElektrischerAufzug. Länge, 11 Fuß im Durchmesser und befindet sich 60 Fuß unter dem HochWasserspiegel, bezw. 13 Fuß unter dem Flußbett. Skizze ,2 stellt einen der oberirdischen, pavillonartigen Eingänge des Tunnels dar. Die beiden Kupelthürme haben je 35 Fuß Durchmesser. Skizze 3 zeigt den elektri
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ichen Aufzug. während Skizze 4 env
lick eine Durchschnittsanückt deS Tunnels giebt, der ein technisches Mei sterwerk darstellt und nach dem bereits bei verschiedenen Unterwassertunnets bewährten Verfahren von Greathead ausgeführt worden ist. Dabei wird fci, kreisrunde Tunnelröbre aus eisernen, segmentweise zusamengeschraubten und innen mit Cementmörtel verkleideten Ringen gebildet. Am jeweiligen vorderen Ende (vor Ort") der Arbeitsstrecke umgiebt die fertige Röhre ein nur wenig weiteres Röhrenstück, das man jedesmal um eine bestimmte Länge vorschiebt, um- darunter die fertige Röhe um einen Rinz zu verlängern. Damit dies geschehen kann, ohne daß Erde und Wasser eindringen, ist der verschiebbare vordere Rohrtheil mit dem sogenanntenSchild versehen, einer Wand mit verschließ baren Oeffnungen oder mit Zellen. Zwischen diese und den fertigen Theil des Tunnels wird eine zweite, mit einer Lufschleuse versehene ' Wand eingeschaltet und der dadurch entstehende Raum mit. Druckluft gefüllt, die dem äußeren Druck des Wassers das Gleichgewicht halt und dieses am Em tritt verhindert. Zwischen Schild wand und Tunnel werden nun zahlreiche Wasserdruckpressen eingesetzt, die I r . Pi yT- V Mll icyr narier Gewalt oen cyuo vorwärts in dasErdreich drücken. Das langsam in die Oeffnungen dringende .n ,77 -nnjTfiM J1--T? I I . I I .,T-teTS- iT"!-! i , , : . T-t vmmt ' f I 1.' I in Tunnel. Erdreich befördert man durch die Luftschleuse hinaus oder läßt es bei breiiger Beschaffenheit durch ein Bo denrohr mittels der Druckluft hinaus drücken. Ter Zwischenraum zwischen Schildrohr und dem fertigen Tunnelrohr wird durch Stahlfedern oder Gummiringe dicht gemacht und der beim jedesmaligen Vorrücken des Schildrohrs entstehende kleine Hohlräum durch rückwärtiges Einpressen von Cementlösung ausgefüllt. Der neue Tunnel steht dem Blackwelltunnel insofern nach, als er nur für Fußgängerverkehr eingerichtet Ist, während in icnem auch Wagen verkehren konnen. Dafür ist er durchaus modern ausgesttzttet und übertrifft an Sauberkeit und Helligkeit alle übrigen Londoner Unterwassertunnels. Gefährdetes Selbstgefühl. M . . . Und warum wollen Herr Comrnerzienrath nicht auch einmal eine Hochtou? machen?" Warum? Weil mer überall liest, daß angesichts des majestätischen Hochgebirgs sich der Mensch so klein vorkommt, 'das paßt mer.nicht!" Modern. Sag' mal, Emma, wo läßt 'Du denn gewöhnlich' Deine Verlobungskarten drucken?" - m m Ausklärung. Jaz bist scho zwoa Woch'n da in Ernturlaub, aber g'arbat' host no koan Stroach!" Arbat'n? Dös giebts scho lang Nimmer: Ä)er Ernteurlaud ts vion deswegen da, damit an Löhnung und Verpflegungskosten g'spart werd!"
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