Indiana Tribüne, Volume 26, Number 71, Indianapolis, Marion County, 13 November 1902 — Page 4
Jnoiann Tribune, 13; November
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jndiana Tribüne. Herausgegeben von der utenderg Es. , Indianapolis, Ind.
,Carr$ O. Thndium Präsident GeschaftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE ZK. Kntered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Votya und die Jerstörunz der Transvaal Minen. Bei Gelegenheit des Besuches der Buren - Generäle in Brüssel wurde die Frage aufgeworfen, wie die beiden südfrikanischen Republiken so lange den Krieg, der viel Geld erforderte, aushalen konni'en. Eine eingeweihte Persönlichkeit aus der Umgebung der Generäle erklärte: Es standen zu Anfang des Krieges ungefähr 10 Millionen zur Verfügung, die indessen schnell aus--gezehrt waren. Dieses Geld gehörte .dem Transvaal, der Qranjestaat war seit der gezwungenen Abtretung der reichen Diamanten - Minen an englische Spekulanten arm. Die 10 Millionen dienten für die ersten Vorbereitungen. Nach der Eröffnung der Feindseligkeiten beschlagnahmte die Transvaal - Regierung in. den Minen und Banken 5635 Kilo Gold jm Werthe von 19.200.000 Francs, und' ließ während des Krieges 12 Gold-Minen für seine Rechnung ausbeuten, was 67.420.800 Francs ergab. Wenn diese r? w:. -i nr cm:m cuimuui, uit uu üic w 'jJiiuwiiKii heranreichen, auch in keinem Verhältniß mit den von den Engländern aufgewendeten Milliarden stehen, so waten sie doch für das kleine Burcnvolk immerhin ein ganz anschnlichcrKriegsschätz. Bis zum letzten Augenblick besaßen die Buren Gold, um die ihnen über portugiesisches Gebiet zugehenden Lebcnsmittel und Munition zu bezahlcn. Dn Besitz des nach Montecuculi dreimal nötbigen nervus rerum" erklärt die Möglichkeit, den Krieg so lange führen zu können. Die Verluste an Farmen. Gebäuden; Material. Vieh und Geräthen ist nach-unseren SchätzuNgen auf mehr ' als 30 Millionen Pfund Sterling zu bemessen, und die für die Buren für immer verlorenen Minen werden jetzt für Rechnung Fremder ausgebeutet. Was diese Minen anbelangt, so erinnerte der Gcwahrsmann daran, daß wenn sie nicht während des Krieges zerstört wurden. h!rf2 nur . Vintr (trnrii1 Onit?2 tnift VUVS I1UV UHU VlUllUl kM zu verdanken ist. Auf Befehl der Herren Osterloh und Munnik vom MinenMinisterium waren in 25 Minen.je 40 Sprenglöcher gebohrt worden, und sollte die Sprengung derselben gleichzeitig mit., der ebenfalls beschlossenen Einäschcrung Johannesburgs erfolgen. Nur der energische Widerstand des General Botha verhinderte beide fürchterlichen Katastrophen. Klassiscke Banditen. In der griechischen Inselwelt, wo die einander so nahe benachbarten Jclscncilande unzählige wohlverborgenc Schlupfwinkel bieten, stand der Seeraub seit uralter Zeit in hohe? Blüthe Zahlreiche Urkunden auf Stein sprechen davon. Oft werden reiche Mitbürger belobt, weil sie zwanzig.7 dreißig Menschenkind mehr Ous den Händen der Seeräuber de freit und .losgekauft haben. Neu ist indessen ,' ein Naubgefchäft, von dem eine soeben in einer französischenZcit schrift veröffentlichte Inschrift von der Insel Heraklca zwischen Amorgos und Naros Kunde giebt. Es handelt sich in ihr nicht um Menschen, fern Nnv itm "tii4tni,rrtiiti Sm rtit? ntti Vli.il lllil oitilkliuitif; Vll Uii Iklll. eigenthümliche Art begangen worden t. Die Räuber, unter denen diese) wie , andere Eilande zu leiden hatten, brachten nämlich ihre Ziegcnheedcu unter Anwendung von Gewalt aus die Insel und ließen sie zum Schaden d;r einheimischen Hecrdcn dort längere Zeit weiden. Natürlich setzten sich die Einwohner zur Wehr. Es kam -zi: formlichen Kämpfen, in denen Men schen getodtct wurden, und im An schluß daran zu Klagen. Die entscheidende Instanz war der Bund der Inselbewohner, die Vcrciuiguncr zahlreicher Inseln des Aegäischen Meeres, die in der Zeit der Ail dung der griechischen Großmächte, im dritten Jahrhundert v. Ehr..' ge schlössen wurde, damit die vereinzelt machtlosen Inseln und Insclchen vcr eint auch ein Wort in' der großen Politik mitzureden hätten. Der Vun fällte über diesen Fall folgenden Spruch: Wenn Jemand mit Gewalt Ziegen auf eine fremde Insel bringt, sie dort weiden laßt und von den Em wohncrn. die ihn daran hindern wol' lcn, einige tödict, so sollen die näch sten Blutsverwandten und der Insel bund ihn verfolgen und zur Rechen -schaft ziehen.- Die Kosten aber des Prozesses sollen bei.de Theile tragen." Der,Vund also will zu den Kosten bei. steuern, damit die Angehörigen des Ermordeten nicht durch Armuth ve? Mindert werden, zu ihrem Rechte zu aelanaen. Denn schon dreihundert Jahre bor Ehristo kosteten, wie man siebt. Vrocnc Geld. . Der Bundesbcschluß aber wurde zur Warnung für Ziegenbcsiher aus Kosten des Bundes in Stein gehauen und im Hauptheiligthum zu Heraklca öffentlich ausgestellt.,
Xic 40U Kilometer iriipoft. Wir haben dieser Tage des originelUu Eilpost - Projettes gedacht, mit welchem sich die italienische Regierung zur Zeit befaßt. Es handelt sich bekenntlich um nichts Geringeres, als um eine elektrische Eilpost, welche Briefund Postsendungen mit der noch nicht dagewesenen Schnelligkeit von 400 Ki lometer in der Stunde befördern soll. Sehen wir, wie die proiektirte Eilpost
organisirt und eingerichtet ist! Wir smden rn den Post - Bezirken Briefsäulen, schlanke Eisensäulen von jauserhohe, die unten einen Brcefkästen besitzen. Eine ganze Reihe folcher Säulen, von denen jedoch nur jede zehnte oder fünfzehnte zur Briefausnähme bestimmt ist, tragt oben emc besondere Drahtseilbahn, die nach dem Central - Postamt führt. Das ist die Briefsammlcr - Linie. Es giebt also leine menschlichen Bnefkastenleerer mehr, die mit der großen Ledertasche unter dem Arm von Postkasten zu Postkasten durch dicStraßcn wandern. Alle fünf Minuten rollt vom CentralPostamte aus ein iecicr ammelkasten das Drahtseil entlang über die Brieffaulen hin. Bei jeder, Briefsäule hält er. Sogleich steigt im Innern der Säule der Briefkasten herauf, entleert seinen Inhalt in den Sammelkasten und gleitet röieder in die Tiefe hinab. feo wandert der Sammelkasten von Briefsäule- zu Briefsäule, und kehrt nach vollzogener Runde wieder zum Central - Amte zurück. Aber," hören wir den Leser fragen, i ? n rrf rr 4 Yn-& Y3 rtit,PrVi Stempeln der Briefe?- Mit nichten! ttutt vtiiiiii wui nitiuuvdivi. Jede Briessäule ist zugleich mit selbstthätigen Apparaten ausgerüstet, um die Briefmarke, an welcher Stelle des Umschlages sie sich auch befindet, zu entwerten und den Namen der Stadt, die Nummer der Briefsäle, Datum, Stunde und Minute der Auflieferung aufzudrucken. Es genügt, daß der Aufgeber den Brief auf ein schmales Brettchen legt, das sich vorne an der Briefsäule befindet. Er kann dann zulegen, wie die Säule den Brief automatisch in sich zieht, verschlingt und augenblicklich mit dem nöthigin Stempel versieht. Die Zweiaamter der Post dienen nur noch für eingeschriebene Briefe und größere Sendungen, außerdem zur Bcrtheilung der angelangten Briefe an die Adressaten. Diese Briefe werden in den Zwcig'ämtern .vom Centralamt ebenfalls aus Hochbahnen zugeschickt. Zu diesem Zwecke ragt über jedem Zweigamt ein Thurm hervor, in den das Drahtseil einer Luftlinie mündet. Auf dieser Schwebelinie laufen die Fahrzeuge, die vom Centralamte kommen. herein, nachdem sie automatisch die Zweigamter, für die sie nicht oestimmt waren, Übergängen haben. Von hier kehren sie dann, von Menschenhand mit Briefen beladen, zum Central - Amte zurück. Die so lm Zweigamte des Besinnmungsortes eingelaufenen Brief werden durch Beamte, aber mittelst Maschinen, wie sie schon heute im Gebrauch sind, gestempelt, so daß jede Sendung die ganze Geschichte ihrer Fahrt in controllirbarer und documcntarischer Form eingeprägt trägt. Sofort werden die Briefe durch radelirve Boten . an die Adressaten vertheilt, Boten, welche keine bestimmten Befiellunqsstunden haben, sondern sooar eines einzigen Briefes wegen sich sofort auf's Stahlroß setzen. Die Postboten erklimmen auch nicht die Stockwerke der Häuser, denn in jedem Hause Bcfin den sich Bnesauszuge, rn welche die Brief hineingelegt werden. ' Diese Auszüge halten in allen Stockwerken selbstthätig, werfen ihre Brief aus, schlagen eine Glocke an und steigen dann zum nächsten Stockwerke empor. . Auch das Sortircn der Briefschaften vor ihrem Abgange ist im Projekte vorgesehen. Das Sortiren findet nur in den Post - Stationen erster und zweiter Ordnung statt. Hier entleeren die Briesfahrzeuge ihre Briefe und Sendungen auf crn endlos fortlaufen des Tuch. Dieses bringt die Briefmassen unter die Hände der Beamten, welche die von den Briefsäulen automatisch hergestellten Stempel controlliren und die Brief sortiren. Die so gesonderten Brief gleiten auf andere endlose Tücher, welche sie anderen Beamten zuführen, je nachdem es sich um Briefe handelt, die in demselben Distrikte an die Zweigämter vertheilt werden oder an andere Distrikte versendet werden sollen. Von diesen Räumen aus steigen Aufzüge mit den gesichteten BriefMassen zur Schwebebahn in die Höhe. Wo also heute Stunden nöthig sind, um Briefe von der Centrale nach den Zweigämtern zu befördern' werden in Zukunft fünj Minuten genügen. , Das rührt daher, daß bei einer so vollendeten Organisation der Beförderung uind bei', der Eintheilung des -gebietes in drei Klassen das Vertheilen der Briefe in nx igc Partien genügt, während bisher oft Hundertc besonderer, Packcte oder Bricfbeutel gemacht werden mußten. , Mas die Sicherheit der Briefbeförderung auf den Landlinicn anbetrifft, so ist ein Raub ausgeschlossen, da, jeder Versuch, eine der etwa 50 Fuß hohen Säulen, an denen die Drahtseilbahn entlang fährt, zu .erklettern, mit der elektrischen .' inrichtung bestraft wird. Es tragt na.nllch jeder, eiserne Pfosten unterhalb der Drahtseile einen Blitzoder Todesrlng. Wer ihn berührt, erhält einen Schlag mit der.-vollen Kraft l des hochgespannten Drehstromes. Auf diesem Wege hofft der Erfinder einen Postvcrkehr zu ermöglichen, bei dem in Minuten vollzögen wird, waö
jrüyer. Stunden oder .age venotyigle. Ein Brief von Wien nach Berlin braucht nicht länger als etwa 2h Stunden. Außerdem soll das System außerordentlich billig sein. Schnelligkeit, Verläßlichkeit und Präcision des Nachrichten.dicnstes . dürften, wie Piscicelli Taeggi prophezeit, dem Bricfverkehr einen Aufschwung geben, hinter dem die heutigen Millionen von Bricfscndungcn weit zurückbleiben. Wir zweifeln vorläufig' noch an der Möglichkeit, dieses interessante, Projekt ohne Weiteres in Wirklichkeit umzusetzen, insbesondere dürfte die praktische Durchführung der 400-Kilometer-Geschwindigkeit auf erhebliche Schwierigkeitcn stoßen. , , , , Eine niedliche Ticdsgeschichte wird aus der ungarischm Hauptstadt berichtet. Tort faiid vor einigen Tn gen zu Ehren des internationalen Gastwirthekongrcsses ein großes Do naufest statt, das mit einer prächtigen Beleuchtung beider Tonauufer durch 4000 farbige Lampions verbunden war. Der löbliche Magistrat der un garischen Haupt und Residenzstadt hatte für diese Beleuchtungskörper die Summe von 050 Kronen springen" lassen und zugleich beschlossen, die Lampions nach dem Donaufest noch einige Tage an den Lailbgcwinden hängen zu lassen, da gegcbenfalls eine Wiederholung der Beleuchtung vcran staltet werden sollte. Um nun diese schonen Lampions, bor dem bösen Schicksal des Gestohlenwcrdcns zu schützen, suchte der Magistrat um ein größeres Aufgebot von Polizisten nach. Dem wurde stattgegeben, und die wackeren und seelensguten Schutz männcr, die nicht einmal einem Ver breche? ein Haar zu krümmen vermö gen, patrouilllrtcu Tag und Nacht ne ben und unter den Lampions einher. Da nun die beabsichtigteWiederholung des Lichtfcstes uutcrblicb, veichloß der Magistrat, die Lampions hcrabnch men zu lassen und für eine andere festliche Gelegenheit aufzubewahren. Auch die polizeilichen Wächter der Lampions waren "von diesem bchörd lichen, Entschluß verständigt worden. Am Morgen um 4 Uhr es es war noch ziemlich dunkel erschienen zahl reiche Arbeiter an beiden Donau Ufern undbeganncn alsobald die Lam pions von den Guirlanden herunter zunehmen, sie zu sortiren und hübsch einzupackeu. Jeder Arbeiter packte auf. diese Art ungefähr hundert Läin pions zilsanimen. nahm sie auf'' den Rücken und verließ gemächlich den Schauplatz seiner Thätigkeit. Die Po lizistcn sahen diesem Treiben der Leu te ruhig zu und glaubten so fest da ran, daß die Arbeiter vom Magistrat geschickt worden waren, daß sie diese nicht einmal nach ihrnn Ermächtl gungsschein fragten! Die Lampions waren also weg. die Polizisten 'milsz ten aber noch weiter auf ihrem Posten bleiben, und als es vom Kirchthurm 7 Uhr HZorgeus schlug, da . machten die braven Hüter des Gesetzes plötzlich höchst verblüffte Gesichter. Denn jetzt rückten die vom Magistrat wirklich be stcllteii Arbeiter heran, die die 4000 Lampions herunternehmen, schön ein packen und in's Zentral'Stadthau) tragen sollten!
ffreindwörter vor Gericht. Die Zeitschrift Das Recht".erzahlt folgende Scherze: 1. Der Kupferschmied Müller' hat dem Gärtner Schultze eine Heizeinrichtung für ein Treibhaus eingerichtet und klagt seine Vergütung ein, .mit der Behauptung, daß ihm außer den laufenden Tagelöhneiz und dem Preise der Materialien em einmaliger fester Satz von 60 Mk. für die Montage (Montierung, Aufstellung) bewilligt sei. Schultze bestreitet die letzterwähnte Zusage, und der Richter erkennt auf einen Eid. nach dem Schultze schwören soll, es sei nicht wahr, daß er die 60 Mk. für die Mon tage extra versprochen habe. Der Eid wird von einem andern Richte? abgenommen, und dieser, der sich um den Sachvcrhalt nicht weiter bekümmert hat, liest: Mon-Tage, indem er dabei an die blauen Montage gedacht haben mag. 2. Der Zeuge Ingenieur Schmidt wird aufgerufen und von dem Vorsitzenden wie folgt abgehört: Ihnen soll der. Schlüssel , zu Ihrem Obstgarten weggekommen sein?" Herr Präsident, ick habe gar keinen Obstgarten." Oder der Schlüssel zu Ihrer Anpflanzung?" Herr Präsident, ick habe gar keine Anpflanzung. Na, also wenn wir ohne die verwünschten Fremdwörter nicht auskommen, der Schlüssel zu Ihrer Plantage?" Herr Präsident, ich habe gar keine Plantage; ich habe überHaupt keinen Gundbesitz, ich betreibe auch keine Land- und Gartenwirthschaft." Ist Ihnen denn überhaupt kein Schlüssel weggekommen?" Jatoohl." Na, was für ein Schlüssel war es. denn?" Der Schlüssel zu meiner Plantasche, Herr Präsident, in der ich meine Pläne und Zeichnungen verwahre." Benutzte Gelegenheit. Neffe: Na, Tantchen, Kur gut angefchlagen?" Tante: O, ich bin eine ganz andere geworden!" Neffe: Da kann ich also annehmen, daß Du rnir einen kleinen Pump nicht abschlägst?" Gegenseitig. Sie: Wenn Du mir kein Seidenes machen läßt, dann kann ich nicht mehr ausgehen." Er: Und wenn ich Dir seidene Kleider machen lassen soll, dann kann ich nicht mehr auskommen."
lalionalc Iraurndchördc. Für die Zt. Louiser Weltausstellung org, islrt Frauenfortschritt. Nachdem die .nationale Frauenbehörde der St. Louiser Weltausstellung in 1904 unlängst ihre erste GeschäftsVersammlung abgehalten und sich durch die Wahl von Frau James L. Blair von St. Louis zur Präsidentin organisirt hatte, rhm der Direktorenrath der Ausstellungsgesellschaft einen vom Ezekutiv-Komite unterbreiteten Vorschlag an. dahingehend, daß die Frauenbehörde die Vollmacht erhalten soll, je ein Mitglied zu allen Preislichterbehörden für- die Ausstellung von
.Erzeugnissen weiblicher Arbeit zu ernennen. Auch soll die Frauenbehordk vollständige Kontrolle über alle der Frauenarbeit gewidmeten Theile der Ausstellung haben und das Recht besitzen, ihre eigenen Regeln aufzustellen. Es sind dies Zugeständnisse, die nicht nur den Mitgliedern der Frauenbehörde selbst zur außerordentlichen Ehre gereichen, sondern auch einen großen Erfolg in der Frauenbewegung überHaupt darstellen. Besagte Frauenbehörde bildet eine der drei einander koordinirten leitenden Körperschaften der Ausstellung. Sie besteht aus 21 Mitgliedern, von denen drei aus Missouri, die übrigen aus anderen Staaten, stammen. Die Präsidentin, Frau Blair, ist die Gattin des Advokaten und Generalanwalts der Ausstellungsgesellschaft, Blair. Frau Blair ist eine imponirende Erscheinung, die nicht nur seit Jahren in der Gesellschaft der Hügelstadt" eine prominente Rolle gefpielt hat, fondern auch in Philadelphia, New Aork, Chicago und San Francisco wohl bekannt ist. Man rühmt Frau Blair großes orgaFrau James L. Blair. nisatorisches . Talent und exekutive Fähigkeiten nach. Sie hat sich namentlich in der Gründung von Dilet-tanten-Musi!er,-Cirkeln im ganzen Lande hervorgethan. Frau Blair war unter Anderem Präsidentin des bekannten Morning Choral Club" in St. Louis, den sie als solche auf seinen gegenwärtigen hohen Standpunkt hob. Die Erwählung Frau Blairs zur Präsidentin der Frauenbehörde war von den prominentesten Frauenorganisationen in der Stadt des heiligen Ludwiz," sowie von solchen in den sammtlichen Staaten des ehemaligen Loui-fiana-Gebietes. lebhaft indoMt. Frenzel iros., No. 1 W. Washington Str (Merchants National Bank) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Poftanweisuttgen auf alle Städte Europas. Schiffsscheine nach und von Europa. An- und verkauf ausländischen Geldes. Savings epattmenU Capital. $1,000,000 Surplus 125,000 Der Zweck dieser Abtheilung ist. Den jenigen die größtmögliche Sicherheit zu b:e ten die Ersparnisse machen wollen und aus Furcht vor Verlust ihr Geld nicht PrivatLeuten leihen wollen, oder welche nicht ge nügend Capital haben, um es in sicheren Werthpapieren anlegen zu können. Diese Anstalt hegt auch die Hhffnung, nicht nur die Sparsamen und. Vorsichtigen zu ermuthigen, sondern auch die vi len Änderen zu veranlassen, ein wenig bei Seite zu legen für Noth durst 'in der Zukunft; in Gesundheit für Krankheit; in. der Jugend für das Alter zu sorgen ; indem sie ihre Ausgaben verringern und ein wenig Entbehrung üben. Of ficti t Jndiana Trust Gebäude. Samstag Nachmittag geschloffen.
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