Indiana Tribüne, Volume 26, Number 70, Indianapolis, Marion County, 12 November 1902 — Page 7

Jndiana Tribune, 19. November 1902.

OOfOOOKfOO z lieber den Bzcan. S S Noman von C&tar Nsedom. j S. O4OO00OOO404O4O (Fortsetzung.) Ich habe diesen Tanz seit einem Jahr nicht anders vergeben! Fast spottisch verzog sich ihr Mund. Der Oberst war mit einigen höflichen Worten an Elfe Vurkhard herangetreten, da verstummte das Paar neben ihr. ' Schmiedens hatte mit einigen an'deren Kameraden am Eingange des Saales gestanden. Semem spähenden Auge blieb nichts unentdeckt. was hier vorging. Ein leises Lächeln ging über sein Gesicht, als der Oberst gegen alle Gewohnheit im Tanzsaal erschien. 'Dieses sentimentale Liebäugeln von Vurkhard ist nicht mit anzusehen," ' flüsterte er wie zur Erklärung ärgerlich vor sich hin. . Ist's wahr, daß Burlhard sich quasi einen Korb geholt hat vom Alten?" Schmiedens zuckte gleichgiltig die Achseln, dann führte er Hildegard zum Tanz, ihm lag wenig daran, die Beiden zu trennen, aber er that dem Obersien einen Gefallen. Eine angstvolle Sehnsucht überkommt Vurkhard. Diese weichen Klänge der Donauwellen und das geliebte Weib in den Armen eines Anderen! Er flüchtete in's Rauchzimmer. Fräulein Reinhard, das Gänschen, stand in einer Ecke des Salons, der durch das Lesezimmer vom Saal getrennt war, mit ihrer Mutter und flüsterte ihr in überschwänglichen Worten die jüngsten Erlebnisse in's Ohr. Weißt Du, mein Tischnachbar war der Herr, der immer in dem eleganten Koupe mit hellblauer Seide auf Gummirädern fährt, die Trakehner Rappen, die Papa so gut gefallen? Weißt Du? Er muß sehr reich sein, er hat ein Schloß, in dem er ganz allem wohnt; wir sollen einmal hinkommen, es uns ansehen, hat er gesagt. Wie er das nur meinen mag, Mama?" So plauderte und lachte sie sirahlend, während die Mutter in nachdenttichem Schweigen vor sich hinsah. Er hat auch die erste Quadrille mit mir getanzt, hast Du gesehen?" Ihre Kinderaugen glänzten und ihr Hals reckte sich höher. Roch immer wogte der Tanz. Das Gänschen verschwindet wieder unter hellen Gewändern. Frau Reinhard war besänftigt. Aber dieser Zeschau! Er weicht ja nicht von Fräulein Burkhards Seite! Vielleicht hatte er ernste Absichten? Der Gedanke wollte ihr in's Herz schneiden. RtSmiM hn2 ,in UrmTürf für s?,? !M2 " vv i brauchte ihre Tochter einen Offizier? Es gibt auch andere Ehemänner! Mit großem Stolz, erhobenen Hauptes rauscht sie auf Schmiedens zu. Sie Kielt es immer gern mit ihm, und jetzt sollte er ihr Rede stehen. 1 Wie reizend Sie das heute wieder arrangirt haben, Herr von Schmiedens!" Der Angeredete verbeugte sich. Es amüsirt sich auch alles herrlich. Bitte setzen Sie sich ruhig einen Augenblick zu mir," damit hatte sie Platz genommen und auch Schmiedens that, wie ihm geheißen. Sehen Sie nur meine Käthe, wi: herzlich sie lacht! Den netten Tischplotz verdankt sie Ihnen. Sie Morgen immer ruhrend für meine Kleine!" Für eine junge Dame, die den ersten Winter ausgeht, muß auch besonders gesorgt werden." Sie lächelte verbindlichst, die brave Frau, überhäufte ihn noch mit Liebenswürdigkeiten. ' Dann aber klopfte sie in einiger Ungeduld mit dem zerbrochenen Fächer auf die nicht mehr sanz moderne Seidenrobe. Es ist Ihr Freund, dieser Herr, ich horte doch recht, von Bomn?'. begann sie wieder etwas ängstlicher. . Ganz recht, gnädige Frau, Freiherr von Bonin, Maoratsyerr aus oool Ich." Nur zum Besuch hier?" fragte sie wieder scheinbar gleichgiltig. ' Nein, er will in die Gesellschaft einaefübrt werden." und mit schlecht verbaltenem Sarkasmus fuhr er fort: Er fucht eine Schloßherrin " Wie ein m i t v i . s crr i n i 23115 ourcyzucne oas zxou iqx un. Die kleine Kapelle stimmte zur Quadrille an. Die auffordernden Töne klangen bis zu den Zechern im Rauchzimmer. Burkhard erschien z'ögernd, knöpfte sich den letzten Knopf der weinen (slaceyanoschuke zu und reicht Hildegard den Arm. Es war der erste Tanz, den er mit ihr tanzte, er konnte es nicht umgehen, so sehr er sonst auch sich fern zu halten gesucht batte. ' Mein gnädiges Fräulein, es klang so fremd, was sie mir vorhin sagten. Ich verstehe Sie nicht." .Bitte hierher, meiner Schwester und - ' ' .., rni . n . Zeschau gegenüber. vxx oernanocn - rt im uns doch !0NU! ' Hildegard wurde lonoerdar zu Muth, als sie das Zucken m seinem Gefic&t wahrnahm. Das waö er sagte. hatte sie auch gedacht, hätte sie auch sagen können. Ich glaube, Sie vergessen unsere Verabredung! - Kein ernstes Gesicht, alles im Qua drillenton, auch wenn es nichts Heiteres Zst, was wir-u-is zu , sagen haben!" - Wie oft hatten sie schon bei solchem

C000C0

Tanz immer nur kurz und. abgebrochen

mit täuschender Fröhlichkeit ernste

Worte gewechselt. Aber heute? Wie war das alles anders heute! Jedes Wort, das er sprach, war von wehmutbsvoller Wärme aetraaen. Vdoch! Die Herzlichkeit, die lebendige.' sprechende Herzlichkeit, war einer ZurückHaltung gewichen, die ihm fremd stand. War es nicht natürlich? Sie wollte sich zwingen zu irgend emem gleichgiltjgen Gespräch, aber sie vermochte es nicht. Grimme Bitterkeit schnürte ihr die Kehle und beherrschte all' ihr Denken. So tanzten sie wortlos. Dann, als die Musik ein: Weile wieder verstummte, begann Hildegard mit überlegenem Hohn: Weshalb haben Sie sich gerade N.stadt ausgewählt. Herr Burkhard? Zwischen Afrika und N.stadt liegt doch ein weiter Raum! Wie ein kalter Wasserstrahl traf Vurkhard' der ungewohnte Ton Wohl wäre ich welter hmausgeaangen, aber mein Vater litt es nicht, er rieth mir.zu dieser Versetzung." Ich kann Ihren Herrn Vater wohl verstehen. Sie dürfen so weit nicht fort von Ublicken, wenn Sie auch hier nichts mehr hält." Dumpf, wie gepreßt war es über ihre Lippen gekommen. Die letzte Tour begann. Vurkhard erfaßte eme namenlose sehnsuchtsvolle Unruhe bei diesem schnellem Tempo.- - Nur rasch noch 'ein letztes, ein einziges liebes Wort. ' ' Wlr werden uns eme geraume . . Weile nicht sehen" der Tanz unter brach ihn, er schöpfte tief Athem. Ich darf hoffen, wir Beide, gnädiges Fräulein, bleiben die Alten." Fast hörbar hatte Hildegard bei den ersten Worten das Herz gepocht, heißer Schrecken hatte ihre bebende Seele durchzuckt. Jetzt sah sie ihm voll in die dunklen Augen, aber sie konnte das Räthsel nicht lösen, das sie bargen. Leise zog sie die Hand zurück, die er noch fest in der seinen gehalten. Seid Ihr fchon wieder in N.stadt?" scherzte Zeschau. Sie schaute hinüber, wollte etwas erwidern, aber ihre Lippen blieben stumm. Die Nöthe auf ihrem Antlitz war gewichen und aus ihren Augen sprach qualvoller Kumnier. Nun war es aus mit dem Gespräch. Als Burkhard sie zurückführte, da sah er, wie eine Thräne in ihrem Auge schimmerte, ihr Arm zuckte, er preßte ihn leise. Die Musik ist verklungen, das kleine Fest verrauscht. Alles strebt heimwärts. Mit Burkhards Fortgang war Hildegards Frohsinn geschwunden, nun lange schon. Ihr Glück, ihre Hoffnung, ihre Jugend, ihre Ruhe, alles wähnte sie dahin. Mochte das Leben verwelken, das sich an sie noch klammerte. Ihr war wie im Traum. Und wie ein Alp den Träumer drückt und schreckt, so wühlen qualend schmerzliche hoffnungslose Gedanken wieder und immer wieder ihr Innerstes auf. . ' - - Die blaue Grotte hatten sie den ihr so liebgewordenen Raum getauft, in dem sie, die weichen Arme auf das kleine Tischchen gestützt, die Hände unter denl Kinn gefaltet, traumverloren bor sich hinsieht. Tiefblaue Portieren hängen von Thür und Fenster herab. ein im Grunde blauer Teppich htdt den Fußboden. Das kleine Rokoko-Sopha. die blauen Puffs zu beiden Seiten sind mit blauer- Seide überzogen. Ueber dem zierlichen Schreibtisch hängen die Bilder der Eltern in sclbstgeschnitzten dunklen Rahmen. Ein mattblauer Schirm verdeckt das mit blauseidene? Steppdecke überzogene Vett. Mit dieler Sorgfalt hatte sie sich das kleine traute Heim eingerichtet, mit großer Liebe es gepflegr.' Vieles ließ den eigenen Fleiß erkennen. . Das kleine Tischchen mit dem kleinen Stuhl, auf dem sie sitzt, hatte sie selbst gemalt. Hier war sie aanz zu Hause, dieser blauen Grotte hatte sie all' ihr Freud und Leid in stillen Stunden anvertraut. Heut aber ist's ihr zu klein: Wie damals ist ihr zu Muth, alsder Vetter, des Vaters Brudersohn, nach Heidelberg auf die Universität ging. Sie hatten zwei Jahre in Berlin in derselden Straße des Westens gelebt, besuchten Beide die Schule. War das eine schöne Zeit. Eine tiefe, innige Liebe hatte die jungen Herzen verbunden und kein Hehl hatten sie daraus gemacht. Nun war sie lange vergessen. Nur die Wärme tief innen im Herzen, die wohlthuende Wärme ohne den ' gleißenden Schein gewaltiger ' Gluth, ohne die Tragik von Haß und Rache, sie mahnt an die glückverheißende Höfsende liebevolle Kinderseele. 1 Jetzt ist auch er hinaus, der Andere, den sie geliebt. ' Draußen tobt und heult der Sturm, Schnee, Regen und Hagel peitschen die Fenster. Tage und Nächte schon wüthet der brausende Orkan, mit unazähmter Wucht zieht er über das La' ;. Bäume hat er. entwurzelt, Häuser meder gerissen,' Schiffe, Boote und Kähne dem Untergang geweiht. " Wie ein Kampf tobt er gegen die Natur, die, aus ihrem-Todesschlummer etwachend, nicht sterben will. r Hildegard trat an's Fenster. Das tosende Wetter ist ihr gerade recht. Ein Aufruhr ist's, wie in ihrem Innern. Nur nicht hier bleiben, in den beengenden Wänden. Schnell hat sie sich angekleidet, die Eltern pflegen der gewohnten Mittagsruhe, unbemerkt erreicht sie das Freie. Wohin? Es war ihr gleiche Wohin der Sturm sie trug.- Sie wollte Herz und Auge nur weiden an der gewal-

tigen Überschwemmung, die alle Gemüther erregt, an den entfesselten Elementen. die da draußen an ihren Opfern zerren und die laut Widerhall fanden in ihrer ruhelosen Seele. Und so eilt sie hin. den schwarzen Pelzkragen ihres Jackets hoch in's Gesicht geschlagen, dem Thore zu. Der breite Strom ist weit über die Ufer getreten.. Die armen Leute in der Niederung, die Jahrzehnte lang so gewaltige Überschwemmung nicht gesehen hatten, arbeiten und schaffen rastlos im Schweiße ihres Angesichts Tag und Nacht, um ihr bischen Hab und Gut auf's Trockene zu bringen. Selbst in der Stadt waren die Straßen am Wasser unpassirbar, Keller und Häuser überfluthet und mehr und mehr noch steigt das Hochwasser. Die lange Promenade vor dem Thor hoch über dem tiefen Bett des Stromes führt auf eine kleine Anhöhe, die zwischen Buchen.' Eichen und Tannen ein hoher Ausstchtsthurm krönt. Heute ist das alles leer. wie. ausgestorben. Der reißende Strom trug lärmend und ächzend die schweren Eismassen, die vergeblich versuchten, dem treibenden Element Stand zu halten, sich wieder aneinander zu schließen zu einer einzigen zusammenhängenden Kette. Und diese Gewalt sucht die feste Brücke zu zerstören. Auch da arbeiten große, starke Männer, Pioniere, die man hergeschickt, vermischt mit Infanteristen, unablässig und muthig. Da stehen sie auf Balken, auf Kähnen, auf aneinandergekoppelten Pontons, da klammern sie sich fest an die schon schwankenden Pfeiler, da stehen sie gar frei auf dem Eise, das reißend sie mit forttreibt! Einer thut's dem Anderen zuvor! Und doch, alle sind sie machtlos; Machtlos wie gegen das Geschick! Hildegards bemächtigt sich eine gewaltig? Erregung, als sie, an einen Baum gelehnt, den Rücken dem Winde zugekehrt,' das weite Thal zu ihren Füßen fluthen sieht das Thal voll Leben und Treiben, voll Kampf und Ringen, voll Jammer und Elend! Naß und kalt und frostig überkommt sie es. Sie schauert zusammen. Die Schatten der Vergangenheit ziehen an ihr vorüber. Nein, sie war jenes sentimentale Kind nicht mehr, das die eigene Schwärmerei vergessen, die gekränkte Liebe vergeben konnte! Das Weib ist in ihr erwacht, das zum ersten Male in hingebender treuer Liebe, in tiefem, unersättlichen Herzen die heiße Gluth der Leidenschaft erkennt. Nun gibt es kein Vergessen, kein Vergeben mehr! Wieder qleitet das Tuch über ihr nasses Antlitz, sie trocknet die verschleierten Augen. Dann' schreitet sie weiter und weiter; sie wußte selbst nicht, woher sie die Elastizität nahm, ein dumpfes, quälendes Empfinden

treibt sie vorwärts. In der grauen Luft, vom Sturm gepeitscht, verfolgt eine Schaar von Möven ihren einsamen Weg. Jetzt wenden sie sich ab, -den schäumenden, rauschenden Wasser zu. Den. schrillen Schrei verschlingt der Wind. Athemlos hat Hildegard die Anhöhe erreicht. Aus dem schwankenden Gezweig der alten Bäume tropft es schwer herab. Sie hört nichts und sieht nichts. Mechanisch taumelt sie weiter bis an den alten hölzernen Thurm, der in sei ner gestörten melancholischen Einsamkeit nun in allen Fugen ächzt und kracht. Mit zuckender Hand klammert sie sich an eme Strebe des Thurmes. Ihr Gewand zerrt der Wind. Das Rollen von Wagen? der Hufschlaa der Pferde auf der Chaussee zur anderen Seite der Höhe läßt sie erwachen 'aus ihrer Betäubung. Bäume und Aeste bogen sich und stöhnten laut, . 1 - .1 1 . c . . .p r ai5 geue es oen namps um iyr eoen. Stekst du einst verlassen, Einsam und betrübt. Kannst du nicht umfassen, Was dein Herze lieb!, Ist der Himmel trübe. Saust nnd braust der Wind, H Tenk an Gottes MitU I Denk, du bist sein Kind! , ' Q Jener Vetter hatte ihr die melancholischen und doch so lieben Worte in's Album geschrieben, als er fortging. - . ' i uno nun rrang es zu iyr aus oem fchwermüthigen Rauschen der - laublosen Zweige, aus den eisigen Wellen des Wassers wie ein Hauch göttlicher Liebes Er umweht sie wie mit ncuew Muth und neuer Kraft. Und da überkam sie eine wohlthuende Ruhe, ihre Züge verklärten sich und ein träumerischeS Lächeln umspielt ihre Lippen. Bringst Du auch Hoffnunq der Betrogenen? Die schmerzliche Bitterkeit m ihren Mienen kehrt zurück. Hoffnung? Wandere Du zu den Glücklichen. in dieser Seele hast Du keine Stätte! " Das erhoffte Wort, nach dem sie in schmachtender Sehnsucht gedurstet hatte, war nicht gesprochen worden. Wir bleiben die Alten." 'Das war alles! Vielleicht wollte er später einmal' weit'ertändeln! Nein, nein, es war nicht möglich, es konnte nicht sein! Der tiefe, innige Blick der dunklen Augen konnte nur der Abglanz treuer Liebe sein. Und fremde Mächte hatten gekämpft gegen diese Liebe, sie war nicht stark genug, sie war untcrleaen. "Sie nahm einen Ast vom Weg: und mit jähem Ruck brach sie ihn auseinander. ' So ist die Gemeinschaft zerbrochen zwischen ihm und mir!" , Wie weh der Gedanke thut! Ihr Athem flog und wild hämmerten die Adern in ihren Schläfen. Schwarzes Gewölk deckt den üim-

mel, eilends zieht es über ihrem Haupte hinweg und droht mehr und mehr, das spärliche Tageslicht völlig zu erlöschen.

Sle steigt dle schwankenden Stufen zum Thurm hinauf. Den ersten Absatz hat sie erreicht und sieht hinab auf das Thal zu ihren Füßen. Nur wenig Umrisse noch sind sichtbar. In weiter Ferne liegt die Brücke ganz in Dämmeruna und Nebel Genullt, nur hier und da flackert ein Heller Schein durch das Dunkel und kündet von immer noch rastloser Arbeit, von immer noch vergeblichem Ringen mit dem Element. Hier zusammenzubrechen, hier zu sterben, wie schön müßte das sein! 'Wie locken die elsbcdeckten Wellen, wie raunen und rufen sie zu: Komm her. Du junges. Du verlassenes Weib. Dir blüht nicht das Glück. Dir blübt der Tod!" Noch höher hinauf! Da oben auf schaukelnder Bank gleitet spöttisch ihr Blick übe? all die Namen und Zeichen, die mit Ringen und Herzen umschlungen, von thörichten Händen in das geduldige morsche Holz geschnitten waren. Wie oft mochte die rauhe Hand des Schicksals ein anderes bestimmt, wie oft auch. Falschheit und Treulosiqkeit die Namen getrennt. Ringe und Herzen gesprengt haben! Immer drohender dunkelt die schwarze Nacht herein. Oben im Geäst heult es wild, ein schauriger Sang! Da plötzlich krachte es laut, als brache das ganze Gebäude mit ihr zusammen. Ueber dem Thurm war der starke Ast einer alten Eiche dem lange zerrenden Orkan erlegen, laut polternd und den Thurm streifend zur Erde gefallen.. Mit lautem Schrei brach Hildegard zusammen. So lag sie da, das schmerzzerrissene Haupt in beide Hände vergraben. Als Hildegard nach geraumer Weile die Augen ausschlug, saß sie in einem eleganten Koupe reichlich in Decken gewickelt, frosterstarrt mit klappernden Zähnen neben dem Baron von Bonin. Vor ihren Sinnen rauscht und rinnt noch der rollende Strom; als sie ihren Retter erkennt, umspielt ein. mattes Lächeln einen Augenblick den starren Mund. Müde, fast mechanisch wollte die Hand zur Stirn fassen, aber die bis über die Schultern feste Umhüllung litt es nicht. Wie kraß dies Erwachen, wie grausam die Wirklichkeit! Ein tiefer Seufzer entrang sich ihrer Brust. Dann schloß sie wie leblos die Augen, nicht saftig, ein Wort zu reden. Der Wagen hielt, der Diener sprang vom Bock. Ein unheimliches Schweigen herrschte, als Bonin sich anschickte, mit dem Diener sie emporzuheben. Die Berührung verlieh ihr Kraft. Sie raffte sich zusammen und machte sich aus den Armen der Anderen frei, und bevor noch einer der wenigen Menschen.welche die sturmgepeitschte Straße belebten, sie gesehen, war sie im Hausflur. Noch immer sprach sie kein Wort und ungern nur duldete sie die Begleitung des Freiherrn. So trat sie von diesem gefolgt in die Stube der sehnsüchtig und ängstlich harrenden Eltern. Stumme fragende Blicke trafen das bleiche starre Gesicht und fremd ruhten sie auf Vonin. Dann aber schrie Frau von Loewen laut aus: Was ist geschehen. wie siehst Du aus?" Der Ausdruck in ihrem erschreckten. jäh erblaßten Antlitz ' war unsäglich angstvoll. Sie hatte es ja geahnt, gefürchtet die ganze Zeit. Ein llaffendbr Spalt in dem jungen Herzen, ein versiegender Lebcnsmüth! Hatte sie sich ein Leides anthun wollen? Sie schloß zärtlich die Tochter in -die Arme und geleitet sie hinaus. Der Baron von Bonin kam sich merkwürdig vor in dieser verteufelt ernsten Rolle. Er hatte das Monokle fallen lassen. Ueber dem blassen Antlitz flackerte eine leichte Röthe und die welken Züge belebte Heller Schein. Pardon! Ich bin in der glücklichen Lage gewesen," hatte er ein paarmal schon begonnen, aber bei der herrschenden Unruhe war er noch keinmal weitergzkomnien. Als er dem Obersten gegenüber dann auf dem Sopha Platz genommen, berichtete er. ungeachtet dessen Ungeduld, weitschweifig' und mit vielen überflüssigen Redensarten und Pausen, wie er zum Ankauf von Drainröhren, die nothwendig in Bodollm gebraucht würden, in die' Naümann'sche Fabrik gefahren sei; wie auf dem Rückweg dann in die Höhe des Bclvedere die Pferde vor einem lauten, donnerartigen Gepalter gescheut hätten.- Als den Kutscher me Rappen zum stehen gebracht, habe der Diener gemeldet, daß er sowohl wie der Kutscher lautes Hilferufen von oben , vernommen hätten. Er habe hinaufgeschickt und sei selbst gegangen, als ihm gemeldet war, daß eine Dam.e wie leblos auf dem Thurme läge. Dann schilderte er wohlgefällig mit offenbarem Stolz,-wie er feinen Wagen auf unerlaubtem Pfad, trotz Sturm und Glätte, herbeigeschafft. Hildegard ausgehsden, einge hülli und hrgkchfft hb. Dr Owst rrtil YnimntYt ifcrnrtn nn mr , hatte nur mit wenigen Fragen den Be-

richt des Freiherrn unterbrochen, haufig aber zu dessen Ermuthigung beifällig den Kopf geneigt. Seine Gedanken waren ernst, er grollte im Stillen mit der Tochter, aber er durfte 'dem Anderen sein Denken nicht verrathen. ' Er stand auf und reichte dann dem Freiherrn gerührt -die Hand. Das Mädchen hat immer ' phantastische Ideen," schalt er, es muß ja verlockend sein, an solchem Tage von da oben' sich die Ueberschwemmung anzusehen." Pardon!' 'Für eine Dame' bei die-

St. Sakobs

heilt alle körperlichen

NheumatlömuS, Gicht, Verrenkungen, Quetschungen, Hüftcnschmerzen, Neuralgie. Wirkt wie Zauber.

EsbestegtSHmexzen

Daö beste Heilmittel in der Welt. In 25 im 50 sem Wetter immer ein Wagniß. Hätte das Fräulein Tochter doch nicht zugetraut." . Muth hat sie immer gehabt, diesmal allerdings wäre e2 böse abgelausen, hätte nicht ein gütiger Zufall Sie in die Nähe geführt." Er stockte einen Augenblick, dann hielt er wieder Vonin die Hand hin und fuhr mit leicht zitternder Stimme fort: Und hätten Sie nicht in edler Nächstenliebe Hilfe gebracht." Bonin hatte die gebotene Hand ergriffen und murmelte mit abwehrenden Bewegungen etwas leise vor sich hin, was wohl wie: Um's Himmels willen selbstverständlich Pflicht," klang, dabei dienerte er verlegen. Der Oberst aber schüttelte noch einmal kräftig die Hand des Freiherrn. Ich kann nicht viel Worte machen. Herr Baron, ich hab das leider nie gekonnt, aber ich weiß wohl, ich bin wir sind Ihnen zu großem Dante verpflichtet." (Fortsetzung'folgt.) Aesth.'tik und Landesvcrtheidigutig.' 4 Man schreibt aus London: Im Laufe der letzten Jahre haben sich hier interessante Beobachtungen darüber machen lassen, wie im Militärischen das Schöne mehr und mehr demZweckmäßigen weicht. Dcr blinende Kü-i raß. der bunte, gold- und silbergestickte Waffenrock, ' die hclmbuschgeschmückte Pickelhaube finden nur noch zu militärischen Schaustellungen Verwendung, im Ernstfalle müssen sie dem schlichtcn. unauffälligen Khakianzuge weicben. Erst kürzlich ist auch das dem Feinde eine zu bequeme Zielscheibe bietendc malerische Costüm der Bergschotten von der englischen Heresverwaltung auf den Aussterbeetat gesetzt worden. Eine paralelle Entwicklung nun vollzieht sich auch in der Marine, wie gegenwärtig an einem Beispiel klar wird, der- endgiltigen Abschaffung sculptureller Schiffsschnäbelverzierunqen. Sotf sind üblich gewesen seil den ältesten Zeiten, ws Menschen sich aus's. Meer hinausgewagt, bis auf unsere Tage. Wie die alten Wikinger die hölzernen Rümpfe ihrer Schiffe vorn in kunstvoll geschnitzte und bemalte Drachenköpfe auslauen ließen, so war das auch noch mit den letzten llölzcrnen Kriegsschiffen der Neuzeit' lichen englischen Marine der Fall. Elnes der imposantesten davon, der Her zog .von Wellington", ziert eine vorn am Bug angebrachte, .in riesigen Dimensicnen aehaltene Bortraitbüste des eisernen" Herzogs. Dieses Sisf, das Admiralsschiff der baltischen Flotte im Krimkriege. galt damals mit seiner Armirun'g von 131 Geschuhen als Weltwunder, und thut heute noch Hafendienst in Portsmouth. ebenso wie der gleichaltrige 'Herzog von Marlborough", unter dessen Bugspriet ein ungeheurer Kopf mit den Zügen des Siegers von Bloeheim und Malplaquet hervorblickt. Diese Form künstlerischer Ausschmückung des Rumpfes wurde 'edoch auch in die Periode der Panzerschiffe übernommen. Der älteste englische Panzer. The Warrior", ist ebe-ifalls heute noch in Portsmouth zu sehen; sein Bug zeigt die künstlerisch sehre wohl gelungene, gigantische Hc.,bftgur eines Kriegers mit Helm und Schuppenpan'zer. das gezogene Schwert in der Faust. Bis zur Mitte der achtziger Jahre blieb diese Art oer Ausschmückung allgemein üblich, wich dann aber mehr und .mehr einer einfacheren Verzierung in Form eines geschnitzten Wappenschildes oder dergleichen. Trotzdem wurde sie noch bis Mitte der neunziger Jahre gelegentlich angewandt und ist erst kürzlich für alle Schiffe vom Kreuzer drjtter Klasse aufwärts verboten worden, weil sie die Mannschaft in der Handhabung des Torvedonetzes behindert. Von den künstlerisch bemerkenswerthen Schiffsschnäöeln der jüngsten Vergangenheit ist der des 1886 vom Stapel gelassenen Admiral Rodncy"'hervorzuheben. der als eines der schönsten W W I z" a ') i v Weric enai irner olzimnikerel m Nl. ,)l. dessen Büste er 'darstellt, wurde 1782 für den Entsatz von Gibraltar durch eine Staatspension von 2000 Lstrl. (40.000 Mark) auf ewige Zeiten" belobnt. die sein Urenkel, der heute lebende Lord Rodney. noch alljährlich bezieht. - - ' '' "" r ;,i - ,,c ' - ; . ' Im Kasernenhof. Feldwcbelszum Rekruten): Wenn man' mit Ihnen svricht so' haben Sie nicht zu kauen, Sie -ungehobelter Mensch! ' Lesen' Sie Kniaaebein'ö. Umgang mit MenfX.l : r ! i ""

! ;

neu !

Tel.

Schmerzen, wie Zjss Etablirt seit 50 Jahren. Octit tdgnu Zeuep - Signale. I Pennsylv nd Startet 6 Eglish'S Opern-Hau C Saft und S!k Fork 7 Noble und Michlgan S N. Jerjey u. Mag fixt 9 Pine und North 10 Startet nd Pine 11 Vermont nafyc East 12 Sty; 8 Cpritzcnhauz' Waff. Stx nahe Noble 15 Devzware und Walnut 14 N.Jerscv. Central. 1 Maff. nnd Sornell Zlvk 16 Tsh und II. Ctraße 17 Park Ave und i Etr .3 Columbia nd Hillskte 19 Highland Lveu.Pratt 11 JllinoiS und Ct. Jo 23 Pennfylv. und Pratt 2 Mnidian und 11. Ctt .2 N. 5 Spritzenhaus IS. nahe Jllino - 2 Senate Ave u.Etair 27 JllinoiS und Michigan 23 Pesylvania und 14. 29 Senate Ave. ud 13. 21 No. l CpritzenhauS Jnd Ave naheNichigan 32 Meridian und Walnut 54 California Vermont 55 Blaie und New Aork 86 Jd. Av. u. Ct. Clair 37 City Hospital 38 Llake und Norty 89 Michigan und AgneS 41 No. 6 Spritzenhaus Washington nah West 42 Escndorf u Wash. - 43 Missouri u New Fort 45 Meridian u Wash 4 JlllnoiZ und hio 47 Capitol v. Wash 4S Kmgan'S PorauS 49 Straßenbahn Ställe, W. Wshmgton Str 61 52. io Spritzenhaus JllinoiS u Merrill 62 Illinois u Louisiana 53 West und South 64 West und McCarty 66 Senate Lve. u Henry 67 Meridian und Rsy 68 No. 4 Cvritzenhauk MadtsonAv.nMor-.-iS 69" Madison Slv. u Dunlop 1 No 2 Haken LeiterhauS South nahe Delaware 2 Penn, u Merrill 63 Delaware n. McCarttz 64 Saft und MeSarty New Jersey u. Merrill 67 Birg. Av. u Bradsha 63 Last und Prospect 69 Bicking und High 71 Ns. 11 Epritznihaus ' Dir Ave. nahe Hur, 72 Gast und S:orgia 73 Ccdar und Ctai 74 Dadidfsn u Skorgia 75 Cnglisy Av. u Pine 76 Chclby und Bates 78 No. 3 Spritzenhaus ' Prospekt nahe Shelby 79 Fletchcr Zlv. u Shelby 81 Market u. New J1ey 82 Telaware und Wash. 83 East u Washington 4 Ne Dort u. Davidsor 65 Taubstummen Anstalt 66 Ler. Staaten Arsenal 7 Oriental und Wash. 89 Fraucn-Ncfcrmat. , 1 No. 1Z Spritzenhaus Marhland nah Mer. 92 Meridian u. Vttrgia. vs Meridian und Couch 4 Pennshlv u. Louisiana 95 Virqini? Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. ' 97 Srand Hotel. 93 Capital Ave und Ohis J23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und 15. 12 DandeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 12S Central Ave und 17. 129 Delaware nd 19. 181 Alabama und 11. 122 Bellefontawe und V. 134 College Ave und 29. 1Z5 Delaware und 13. ' 136 Alabama und North 187 Newmann und 19. . 138 College Ave und 1. 239 CorneU Ave und 13. 141 DandeS und 19. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Llvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hiksioe Ave und 16. 148 College Ave und 72. 149 College Ave und 152 Part Ave und 22. IM Cu. 28 ahn tt. tu 154 Ramsey Ave nd 10. 15 Ctoughto New man 157 AtlaS und Pike. 15 Bloyd nd Pak?a. 159 No.-21 SpriKenhauS Vrightwood l2?rden und Depet 163 Brightwood und 25. 164 Rural nd Blovd 16 St. Clair . eystone 167 Arsenal Ave und 53. 168 kllekouta! und 28. 169 Park Ave nd 19. 12 Capital Ave und 17. 213 Pennal. .Michiga 214 Illinois und 20. . 215 Senate v und 21. 16 Pennsvidania und 22, 217 Meridian nd 16. 218 Capital Ave und 26. 219 Broadway und 10. 231 JllinoiS und McLea 224 No. 14 Spritzenhaus - Kenwood nd 30. 235 Illinois und 33. 230 Annetta und 30. 227 No. 0. Spritzen!) ZUS Hixll nd Slaoer 238 Udeil Ladder Wer LS9Jsabl und 7. 241 Meridian nd 24. 242 JllinoiS u Et.Cla'L. 243 Eldridg nd 23. 1 West uud Watnut 213 Wcst und 12. 314 Howard und 16. 815 Torbet nd Pau, 818 Capital Ave und lfc 317 Northwestern Ave 21 818 Gent nd 18. 1 Canal und 16. 824 Cenalin WorkS 324 Vermont nd Lynn 325 BismarckuSranttzie 26 No. 29 Spritzenhaus Haughville 327 Michigan u. HelmeZ, 323 Michigan u. Concord 341 West und McJntyre 412 Miffori u. Maryland 413 Missouri und Ohw - 415 Capital Ave u Seorgia 416 Missouri KcntuckyA. 417 Senate Ave . Was). 421 P nd E RandhauS W. Washingtcn. 423 Jrren-Hospital. 424 Miley Av . I D W 425 Wash. und HarriS 426 No. IS Spritzenhaus 23. Washington 427 Oliver und Birch 428 Oliver und Osgood . 429 Nordyke und Fort 431 Hadley Ave u, Morri? 432 Niver Ave u. MorriS S4 Rivcr Ave und Ray 425 Harding u. Via 4 9T9t 436 Harding und Olive, 427 No. 19 SpritzmhO MorriS und Harding. 438 $tart mABCta 439 Ctockv 451 NeiSn und MiZek 452 Howard und Lee 453 SRorrvS nd SLavii 456 Lambett nd Vclnl 457 Nordhk Ave u. Vax um Worts 512 Wcst d äf 613 entucky Slv u. MarM 614 Meridian nd MorrtS LIS JllinoiS und Ka::sa1 17 StorriS und Datota 618 MorriS nd Church eis kapital Sl.u McCarth 621 Meridian und Palm 623 Pine und Lord 624 Madison Ave Lincoln 426 Meridian und B:t NR 627 CarloS und Nay 628 Meridian und Änzona 629 Meridian n. Raymond 631 Meridian . McCarq 632 yio: 17 Spritz 2uS MorriS nah West tu McSernanrnd Dough. 13 East u. Lincoln nc 614 East und Beechcr 615 Wright und Sander 617 McCarty nd ' Beaty 13 New Jersey Dir Ae 712 Spruce und Prospect 712 Cnglish Are. u. Laurek 714 State Ave .elt R K 715 Shelby und veechr 716 Statt Ave und Orang 718 Orange und Laurel 719 Shelby u. Ct..tage Avt 7l,Lkringt0n A.U Lau? 725 Flktcher Aveu.Opruct 724 State Au. Pleasant 725 Prospekt undlcasarL 726 Orange und Hai lap 72 Liberty und Mnk 729 Nole und CUlY 812 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington Gttt 813 Market und Noble 14 Ohio u. Highland v 15 Michigan u. Highlant 816 Market Arsenal 2 17 Oft Clair und Union ZZah Geleise. 21 Pan Handle ShczS 23 Vermont und Walcott 24 Wash. und State 25 Madden'5oui't FtH 26 Duckn und Dorfe, 27 Wash. und vaiLe 2ä 629 No. 12 Slpn&u viZ nah Michig, 31 Coutheafter Zh und oodftde. 32 Wash. und Tearbor, 34 Soikhsstern nd . Arsenal Avet. 85 New Zork ud Dunpk, 912 JllinoiS nd Maryl. 13 JllinoiS und Market. 914 Pen. nd G& Sl5Dla nnd

Y z? T ?XV5 MAP ir

1 1

Opezial-Oiznale. Crfca I peitrr Clara, Kweit , C4lAf, dritter Alan, Drtiiai t Ct, vierter CUrn. ' 1-2-1, 55 CJ cd c: tollst, E&?,zZnur&. ' .. v 12 e'jia r;i:3. CU ?3 t-rrta Cl-xalt trtrtea war trn Ttxr trlljf t- cz la ' cx -den tr.;aa Ctrcs f , f ' e- -- - V . r ... - , , G fw mw -

)

S