Indiana Tribüne, Volume 26, Number 68, Indianapolis, Marion County, 10 November 1902 — Page 5

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Vortrag von Prof. Osthans. Der Red,ler unterhält ein zahlrsiches Pub likum im deutschen Hause.

Die Aula im Deutschen Haus war gestern Abend von Besuchern gefüllt, welche dem interessanten Vortrage des Prof. Osthaus über Strabburg und den Oderrhein lauschten. Schmeichelhafter Beifall dankte dem Redner für den trefflichen Vortrag, den wir selbstverständlich nur im Auszuge geben können. Straßburg und der Oberr h e i n. - Wer kennt nicht die Reize des schön. sten deutschen Fluffes?- begann der Redner. In Bild und Wort, in Geschichte. Sage und Dichtung kann sich wohl kein Flub in der Welt mit dem Rhein messen. Doch denken wir dann eigentlich nur an eine bestimmte Strecke des Rheins, nicht an die untere Strecke, von der Scheffel im Trompeter" seinen Vater Rhein so anschaulich klagen läßt : Aber dann geht's schnell zu Ende, f Und ich klag' ob dem Verlornen Und ergebe mich dem Trunke, Bete auch zu Köln im Dome, Und zulegt werd' ich ein Lastthier, Schäb'gen Krämern muß ich dienen. Auf dem vielgeprüften Rücken Schwimmt das niederländ'sche Treckschuyt. Und im Sand, den ich sc tödtlich Haffe, schlepp' ich müd' mein Dasein, Und ich bin schon lang gestorben, Ch' das Mceresgrab mich aufnimmt. Wir denken auch nicht so sehr an den Oberrhein, an die eisgrauen Alpen Häupter, die den jugendlichen Rhein bewachen, nicht an die Gegend des schwä bischen Meeres, des Schwarzwalds und der Vogesen, die alle zum Gebiet des Königs Rhein gehören, sondern meist wohl nur an die deutschen Gauen zwischen Mainz und Bonn, wo, wie derselbe Dichter singt, die ganze Duftumhauchte Stromromantil" vor uns aufsteigt: Schaum und Brandung, feste Städte, Burg und Fels und stilles Kloster, Und die Rebe reift am Hügel, Und der Wächter grüßt vom Thurme, Und die Wimpel flattern lustig. Und von hoher Klippe tönt Wundersam der Lurley Singen." Es ist nicht meine Absicht, heute diese schon so oft und so herrlich beschriebene Strecke vorzuführen; ich möchte Sie Dieses Mal zum obern Rhein geleiten, und auch hier nur zu den deutschen Grenzlanden, die wir nach der Schweiz und nach Frankreich hin sich ausdehnen sehen. ' Der Rhein bildet in einer Ausnahme in der Ge gend von Schaffhausen, die Grenze zwischen Teutschland und der Schweiz, bis er sich bei Basel nach Norden wen det. Von da an durchschneidet er jet nur deutsches Gebiet, bis er die hollän dischc Grenze überschreitet. Unter den Städten am Oberrhein kann sich wohl keine an Alter und Jahr Hunderte langer Bedeutung mit Straß bürg vergleichen. Vor fast zveitau send Jahren, als zuerst sich die über Mittel-Curopa liegende Dunkelheit zu erhellen begann, war Straßburg schon als das römische Argentoratum bekannt und ein wichtiger Handels- und Waffenplatz. Es sah die Römer unv später die Franken über den Rhein ziehen und an den harten Schädeln der Alamannen die Stärke ihrer Waffen und die Macht der neuen Lehre und Bildung erproben. Es sah die blutigen Kämpfe der deutschen Stammesbrüder gegen einander, bis der westliche Nachbar seine Zeit gekommen sah und den Rhein zu einem Grenzflusse machte. Und wieder kam eine Zeit, da deutsche Heele über den Rhein zogen; um Straßbürg selbst donnerten die Feldgeschütze, unter Leiden und Trümmcrn vollzog sich endlich seine Wiedergeburt zu einer deutschen Stadt. Auch heutzutage bietet Straßburg vielleicht mehr als je das Bild eines großen Waffenplatzes und Feldlagers. Noch stehen die Befestigungen um die gentliche Stadt, und in weitem Umkreise, auf beiden Seiten des Rheines, erstrecken sich die Forts, auf die der Fußgänger oft unversehens stößt, sögeschickt hat man sie zu verstecken gewußt. In den Straßen ertönt fast unaufhörlich der regelmäßige Schritt marschierender Regimenter, der der Hufschlag.beritte. ner Schwadronen und das dumpfe Rollen der Wagen und Geschütze. Auch de5 Sonntags kann man lange Reihen Soldaten in frisch geputzter Uniform mit blanken Knöpfen und Helm und Seitengewehr durch die Straßen mar-

schieren sehen; die Garnisonkirchen kön- I

nen Tausende auf einmal aufnehmen. besonders die schöne gothische, protestantische Garnisonkirche mit ihrem zierlichen Thurmpaar. An einem klaren Nachmittage im Frühsommer geschah der Aufstieg in das Münster. Ganze zwanzig Pfennige kostete die Eintrittskarte. Die Treppen sind natürlich steil, aber derhältnißmäßkg breit und hell; in be stimmten Zmischenräumen findet sich eine Art Platform und Fenster, durch die man anziehende Blicke auf die zahlreichen Stein-Ornamente, die vielen künstlichen und sonderbaren Menschenund Thiergestalten, später auf das Dach des Münsters und den Thurm über dem Chöre erhält. Jetzt erst er faßt man die eigentliche Größe dieser Schnitzwerke, alle aus demselben rothen Sandstein, die von unten aus gesehen so zierlich erscheinen. An der Ostseite befindet sich das schon genannte Wärterhäuschen, an der Westfeite erhebt sich die Spitze des vollständig ausgebauten Thurms noch einmal so hoch als man schon gestiegen ist. Das Geländer erstreckt sich aber auch um diesen andern Thurm, der daher auch auf dieser Höhe ganz umgangen werden kann. Es befanden sich schon eine ziemliche Anzahl Besucher und Besucherinnen oben, von denen die meisten sich mit dem Ankauf von Ansichtspostkarten beschäftigten, wie es schien. Diese Karten werden von den Wärtern feilgehalten und beim Ankauf mit dem Stempel Gekauft auf. dem Münster zu Straßburg" versehen; das Geschäft blüht augenscheinlich sehr, wie überall in Deutschland. Getränke sind auch zu haben, und in einigen Kästen und Töpfen prangte das frische Grün von Pflanzen und Schlinggewächsen. ' Der erste Blick gilt natürlich dem Münster selbst, auf das man von hier aus einen vollständigen und lehrreichen - Ueherblick genießt, und der zweite gilt dem Gewirr von spitzenno ten Dächern dadrunten, zwischen denen sich die krummen Straßen und Gassen winden, deren Anzahl in Straßburg wenigstens dem Namen nach eine ungebührlich große ist. Die vielen wechselnden Namen von augenscheinlich ein und denselben Straßenzügen und ihre krummen Richtungen erschweren es dem Fremden sehr, selbst nach mehrmonatlichem Aufenthalt, sich zurecht zu finden. Wohl fehlt es nicht am Malerischen in Lage und Namen. Aber auch dieses kann einem oft zu viel werden, wenn man anderes im Sinne hat. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Straßburgs gehören seit alters her die Störche. Man erwartet, vom Münster aüs zahlreiche Storchenpaare auf den Dächern und Schornsteinen zu entdecken, aber darin irrt man sich; ihre Anzahl hat sich sehr verringert, doch der weißhaarige Wärter weiß gleich, wonach man sucht, und ladet uns zu einem Blick durch ein großes Teleskop' ein, und so gelingt es uns, ein paar Storchenpaaren in's Nest zu blicken und uns an ihren haarig aussehenden Jungen zu weiden, die, mit weit geöffneten Schnäbeln das komwende Abendessen erwarten. Nachdem nun Redner die Zuhörer den interessanten Weg durch -den Schwarwald geführt hatte, geleitete er ihn an das linke Rheinufer, durch die Vogesen und fährt dann fort: An dem Südende dieses Höhenzuges liegen, von wilden Felspartien umgeben, zwei kleine Seen, der Weiße'S:?, Lac Blanc, und der Schwarze See, Lac Noir ; sonst aber herrscht besondccs in dieser Hochgebirgsgegend der Vogesen kein Reichthum an Wassern, und mehrfach findet man hier ganze Bergabhänge, die fast ganz mit Steingeröll bedeckt sind, und an denen nur hie und da spärliches Gras gcdeiht. Setzt man die Wanderung von Lae Blanc ode? Weißer See nördlich fort, so kommt man in eine solche Fel-gegeno, im engen Thale der langestreckte Ort Dudolshausen, franz. Le Bonhomme. zu beiden Seiten steile, mit Felsstücken bedeckte Abhänge. Im Cheval blanc zu Diedolshausen, wo wir übernachteten, aber nicht schliefen,, weil ein junger Hund in der benachbarten Försterei bis zum hellen Morgen einen Klagegcsang ersck allen ließ, begrüßte uns eine Frau Wirthin, die anfangs nur französisch verstand und sprach, später am Abend aber urplötzlich das flüssigste, wenn auch etwas mundartliche Deutsch ihren Lippen entfliehen ließ. Hier endete unsere letzte Vogesenfahrt. Noch am selben Tage führte uns die Straßenbahn nach Colmar und von dort der Schnellzug zurück nach Straßburg mit seinen Kirchen, drei Fuß langen, dünnen Bröden und einer Bevölkerung, dlenoch mcht recht sich bewußt ist, ob sie französisch oder deutsch ist,, . . i. ,..... . . . ... ,

Noch am Leben

Sind die anderen Wrcck.Oxfer. Bezüglich der am Samstag Morgen bei der C. H. & D. Zugcolliston verletzten und im St. Vincents-Hospital dahier uniergebrachlen Bahnangestellten wurde gestern Abend von den Aerzten die Erklärung abgegeben, daß dieselben noch sämmtlich am Leben waren und sich so wohl befanden,, als unter den Umständen erwartet werden kann. Am schlimmsten verletzt sind : C. M. Voung, dem das linke Bein an der Hüfte abgefahren worden ist, Robert Siephens, dessen linke Hüfte und Bein zerquetscht und zerfetzt sind, sowie Ralph Ellis, der ebenfalls ein Bein verloren hat John Däne, Charles Bunting und Arnold McKinney, welche letztere zwei nur Konchenbrüche erlitten, werden jedenfalls wiederhergestellt werden. Aus Arbeiter-Kreisen. Der nächsten Stactslegist u r werden zwei active Unionarbeiter angehören, nämlich Senator Albert M. BurnS aus St. Joseph County, der ?in Mitglied der Carriage Workers' Union" ist, und Frank I.. Beruht, Haus-Mitglied aus Eaß County, ein Mitglied der Cigarrenmacher-Union. Senator Burns hat bereits der letzten Legislatur angehört, Haus-Mitglied Bcrndt verdankt seine Erwählung dem Votum der organisirten Arbeiter von Logansport. In der heutigen Versammlung der Central LaborUnion wird ein bestimmter Bericht bezüglich des Trubels der Mosaik -Arbeiter (Tile Workers) mit den Eucaustic Tile Works" erwartet. Frank I. G r u b b 5, der unter der neuen Staatsverwaltung HülfsStaatssecretür sein wird, ist ein Mitglied der hiesigen Typogracthia No. 1. Cigarrenarbeiter Union No- 33 veranstaltet am 18. November in der Germania Halle ihren Silber-jubiläums-Ball. Die Arrangements werden von den Herren S. O. Pollock, 3m. F. Ewald und A. Brinkmann getroffen. - 5 Polizeiliches. Nach Meldung des Sheriffs McCullough in Crawfordsville. Jnd. ist daselbst der 18.jährige Neger D. Monroe Scott aus dem Gefängnisse entflohen und hat sich voraussichtlich hierher gewandt. Auf seine Ergreisung sind $20 Belohnung ausgesetzt. Aus der Reformschule zu Plainsield entwichen ist Albert Finnig. Auch er soll seine Schritte nach Indianapolis gelenkt haben. Marsch all S. T. Hyatt von Nightstown, Ind., meldete gestern der hiesigen Polizei, daß in einem dortigen Laden eine Anzahl Ueberzieher und anderer Kleidungsstücke entwendet wurden. G. W. Smith aus Cincinnati wurde gestern Abend von 4 Straßenräubern an Georgia und Missouri Str. angehalten, die ihn zunächst um ein Streichholz baten und nachher sein Geld verlangten Die Gesellen durch suchten ihn und schlugen ihn, als sie nichts vorfanden, zu Boden, .ihm eine leichte Kopsverletzung beibringend, die ihm . bei einem nahewohnenden Arzte später verbunden wurde. Wie der 603 West Str. wohnende Neger E. G. Moore der Polizei meldete, drang Samstag Nacht ein Un bekannter in sein Haus ein, wurde aber von dem Hausgenossen Moore's, Geo. King mit einem Stuhle zu Boden geschlagen, worauf er das Weite suchle. Gut abgelaufen. Als gestern Nacht um 11 Uhr H. Allison die Massachusetts Ave. in der Nähe des kleinen Bahnhofs kreuzen wollte, stieß fein Gefährt mit einem Passagierzug der Pennsylvania Bahn zusammen. Allison wurde aus dem Wagen geschleudert, erlitt indessen nur eine leichte Verletzung und konnte sich mit der Straßenbahn in seine Wohnung an Temple Ave. und Rural Str. begeben. Von e i ne m P a s s a g i e r Zuge der Lake Erie Bahn wurde in vergangener Nacht der Nr. 430 Süd Illinois Str. wohnende JameS Bruce an Delaware Str. und dem Geleise, der Gürtelbahn getroffen, aber glücklicherauch nur unbedeutend verletzt.

Personal-Notizen.

Herr Charles T. Baaske, der bekannte Erfrischungsrath von der Süd Ost Straße No. 1291, empsing gestern anläßlich feines 46. Geburtstages zhlreiche Gratulationen. Am Abend wurde er von seinen Freunden mit einer Surprise-Party erfreut. Die Gäste wurden in nobler Weise bewirthet und verlebten einige sehr vergnügte Stunden. Herr W m. M oe ll e r, ein ehemaliger Angestellter der Anheuser-Busch Brauerei-Gesellschaft, welcher vor etwa einem Jahre, nachdem ihm seine Frau durch den Tod entrissen worden war, mit seinen beiden Söhnen nach Deutsch land reiste, ist nach hier wieder zurückgekehrt. Er hat seine Knaben bei sri ner in Herzfeldt bei Caffel wohnenden Mutter zurückgelassen. Dieselben sollen das dortige Gymnasium besuchen. Zur Conbention der Bankiers abgereist. Ein Sonderzug mit einer Anzahl Bankiers von Jndiana an Bord fuhr gestern Nachmittag von hier nach New Orleans ab, wo diese Woche die 28. Jahres-Convention der Amerikanischen Bankiers-Vereinigung abgehalten werden wird. Am Dienstag findet im St. Charles Hotel ein allgemeiner Empfang statt; am Mittwoch ist eine Extra-Vor-stellung der Großen Oper im französischen Opern Hause, veranstaltet von einer französischen Opern Gesellschaft; für Donnerstag ist ein Dampfer-Aus-flug nach verschiedenen Zucker -Plan-tagen in Aussicht genommen. Grundeigenthums Uebertragungen. Berichtet von der Jndiana Title Guaranty & Loan Co.", No. 129 Ost Market Str. Geo. B. Yandes an John W. H. Williams, Theil der westl. , nordwestl. , 28, 16, 4, Theil südwestl. i und Theil südwestl. derselben Add. $32000. ' Christobal Trusty an Emanuel Göbel, Lot 19 und Theil von 20, Windsor Place Add. $3000. Emanuel Göbel an Christobal Trusty, dasselbe Eigenthum wie oben. $3000. ' Marion Trust Co. an Wm. H. H. Rosebrock, Theil S. E. , 23, 15, 3. $1380. Chas. T. Boyer an Jacob C. Juncker, Lot 17 Johnsons u. A. Elm Add. $6500. Jacob C. Juncker an Chas. T. Boyer, Lot 8, Block 2. Wiley & Martins N. W. Add. $3000. Rächel C. Kistner an Eliz. B. McKenna, Lot 143 Morton Place Add. $5600. Es heißt, daß in der nächsten Woche hier eine bedeutende Zusühr von Anthracits Kohlen zu erwarten ist. Der Pr:is derselben wird $3 perTonne sein. Einen Kommentar zu der kürzlich bekannt gewordenen Lobpreisung der amerikanischen Soldaten durch General Corbin enthält auch General Wade's Jahresbericht,, der unsere Truppen aus den südlichen Philippinen commandirt. Die Haltung der Truppen war bewun dernswerth. trokdem sie vor allem schwer unter dem Mangel frischen ffleisckes zu leiden hatten und weder von den Civilbehörden noch von Prr vatpersonen sind irgendwelche Beschwer den über die Soldaten eingelaufen. ÄZenme stunden vorder nocy im Kriegszustande, haben sich die Truppen der neuen Civilregierung inmitten einer fremden - und untergeordneten Race so fort Völlig gefügt. Sehr günstig über die Aussichten für den Wildbestand in dem prächtigen Bellowstone Park spricht sich der Iahresbericht dcs Superintendenten der Reservation aus. Bei allen Arten Hochwild steht eine beträchtliche Zunähme zu erwarten. Von besonderem Jntereffe sind die Mittheilungen übe? die zahlreichen, in deren weiten Gründen des Parkes hausenden Bären. So lange sich die Thiere in wildem Naturzustande befinden, sind sie völlig harmlos; kommen sie jedoch in Berührung mit Touristen, werden gefüttert etc., so werden sie bösartig, richten Eigenthumsschaen an , und bilden eine Gefahr für die Parkbesucher. Im verflossenen, Jahre wurde , der Park nur von 2 unbedeutenden Waldbränden heimgesucht. Die Gesammt zahl der Besucher während der Saison betrug 13,433.

Gif enbMkn Wnfytpimn. Cleveland, Cincinnati, Chicago & St Couis Railway. BIG ZPOTT1l. Cleveland SibifUa f ktdeuttt täglich, ausgenommen Eonntaz. , Abgang Antu t

Cleveland Erpreß tägl. ..... 4 25Vm Andersonck B H'b'r Ezp 6 46Vm Ft Wahne Expreß p 7 LOVm C, NS 8? BEx tägls..... 8 OOVm Clev d Bcnton Sarbor Erp. 1110V NSKBLim täglich 6 8... 2 55Nm Urnon City Acc tägl 4 45Nm Knickerbocker Sv täglich d & s 6 25Nm St. Louiö ''Tlio Worlda St LouiS Mail 7 20Bm Southwestern Lim tgl d & s 11 45Vm r Ä. i Af iw noulö jstrn lagna) v a s. s 2ü?cm Terre Haute & Mat'n Acc. . 5 OONm et. Louis Expreß, ..... .10 4oNm St Louis Expreß. 12 06Vm Cincinnati Ein & LouS Nachtexpreß tgl s 3 45Vm St Louö & Cm Nachtcxp tgs 4 SOVm Cincinnati Exp 7 30Vm Cincinnati Acc 10 45Vm Cincinnati F Expreß, tägl p 2 605lm Loms F Axvreß .. 2 50Nm GreenSburg Accom 5 20Nm Eine Sc Wash gLtgds&p 6 20Nm

Chicago Division. LaFayette Accom 7 OOVm Cinc Naorvreß, tägl 8 8 30Vm Chicago Fast Expreß tgl d p 11 4öVm La Fayette Äccom 10 3öVm White City Special d Sc p.. 3 30Nm Cinc Fast Expreß tägl pd.. 2 40Nm LaFayette Accom 5 15Nm La Fayette Accom 5 15.?m Chicago Nachtexpreß tägl 8.. 12 05Vm Cinc Sc Wash g &, d & p.. 6 lONm Michigan Division. Benton Harbor Expreß..... 6 45Vm Wabash Accom täglich. .... 9 2SVm Michigan Mail Expreß ..... 11 lOVm Elkhart Expreß 10 30Vm Wabash Ac täglich 4 45Nm Benton Harbor M Sc Expreß 3 lONm Michigan Expreß 8 15No Peoria Division westlich. Peoria Expreß Sc Mail. .... 7 25Vm ColumbüS Sc Cinc Exp tgl '8 3 30Bm Western Expreß täglich p d..ll öOVm Champaign Accom 10 3öVm Champaign Accom p Sc d. . . 4 lONm N 3 k Ohio Special d &p. 2 40Nm Peoria Expreß täglich 8 11 öONm Peoria Expreß täglich p Sc d 6 08N Peoria Division östlich. Columbus Expreß 0 OOVm New Castle Accom 9 03Vm Newcastle Accom 10 4023m Columbus Expreß tägl dp. .11 40V Ohio Special dp 3 00Nm New Castle Accom 2 45Nrn New Castle Accom k 15Nm Columbus Expreß 10 4öNm pittsburgh, Cincinnati, Chicago & St. Louis R'?. Indianapolis Division. Abgang Ankunst Eastern Expreß täglich 3 30Bm Schnellzug täglich Sc d... 6 3035m Columbus Accom 7 30Vm Limited Mail täglich 6 49Vm Fast Expreß täglich 8 d.... 8 10Vm Nichmond Accom 8 40V Bradsord Accom 1 25Nrn St LouiS Expr täglich d & sl2 10No Atlantic Expreß täglich &Scd3 OöNm Bradssrd Accom 2 OONm Day Expreß täglich 5 OONm Western Expreß täglich s 3 20Nn St L N s Lim täglich 8 d 7 löNm Nimmt keine Passagiere tgl- 8 30Nm Richmond Accom 8 OONm Indianapolis Accom s d 16 40N Chicago Division. Louisville cChic Exp tgspdll 35Vm Chic Sc Lou F Expr täglich s 3 25V Lou Sc Chi F Expr täglich 8 12 lOVm Chic Sc Lou Expr täglich pb 3 40Nv LouiSville Z)ivision. Chicago Sc Louisv Spl tägl 8 3 45Vm Louisv Sc Madison Acc 10 05Vm Pitts k Lou F L tägl 8 . . . . 7 OOVm Lou Sc Chic F 2 tägl pb.,.. 11 30V Mad Acc nur Sonnt 7 30Vm Louisdille u. Madison Acc Louisv Sc Madison Accom . . 8 05Vm 6 40Na Chicago k Lou F L täglich p d 3 5öNm Louisv K Pittsb F 2 täglich s 7 OöNm Madison Accom 3 S5Nm Madison Accomm Sonntags 9 15V Louisville Accom 6 15Nm Lou Sc Chi F Expr. täglichg 12.00 Nchk Madison Accom nur Sonnt. 6 15Nm vandalia (ine Abgang Anlunfl NS.K St 2 Lim täglich s&d 6 60Vm New Jork Expreß täglich 8.. 3 20V St LouiS Expreß tägl 7 25Vm St Louis.Expreß täglich.... 6 öOVm St LouiS Expreß d 8 12 16Nm Schneller Expreß täglich 8... 7 65Bm Western Expreß tägllich d 8.. 3 30Nm Terre Haute Acc täglich 10 OOVm T Haute Sc Efsingham Acc. 4 OONm Efsingham Accom 1 20Nrn Terre Haute Expreß, täglich. 7 lONm Atlantic Expreß täglich d 8.. 2 60Nm Nimmt keine Passagiere 8 35Nm Fast Line täglich 4 45Na Nacht-Expreß, täglich. 8. . ..11 LONm St L & 9t 8 2tm täglich 8 Scd 7 OONo Indianapolis & vincennes R. R. Cairo Sc Vincen Expr täglich 7 20Vm MartinSv Accom 7 löV Martinsville Accom 3 0533m Spencer Acc, tägl 9 40Lm MartinSville Acc, nur SonntIO OOVm VincenneS Expreß täglich.. 10 2552?Martinsv Accom-... 12 30Nm Martinsville Accom 12 OöNm VincenneS Expreß 3 55Nm Martinsville Acc, tägl 3 45Nm Spencer Acc, tägl 5 45Nm Cairo Expreß täglich ........ 6 15N Martinville Accomm 11 löNm Chicago, Indianapolis öc 5ouisville R'y. (Monon Route.) Abgang Ankunft Chic Night Expreß täglich 8 . . 12 6öVm Cincinnati Best täglich 8 . . . . 3 4öVm Fast Mail täglich 8........ 7 OOVm Fast Mail täglich 8 7 LOVm Chl Expreß nur Sonntags p ll 60Vm Monon Accom 10 OOVm Chi Sc Mich City Best d p.. 3 3öNm Cincinnati Best täglich d p.. 4 52Nu Mono Accom 4 OONm kake Erie L weftern R. R. Abgang Ankunft Mail und Expreß 7 OOVm Indianapolis Expreß täglich 10 26V Z Det KMC Ex täglich.. 12 20Nm Mail Sc Expreß 3 26Nm Edening Expreß 7 25Nm Toledo Expreß 10 26N Michigan City AccomSsnntgö 6 OONm : Cincinnati, Hamilton & Dayron R. R. . Oft. Abgang Ankunsß Cincinnat' Best täglich s Sc c 4 OOVm Cincinnati Vestibüle taglich & 12 45Vrs Fast Mail täglich s 8 05Vm Fast Mail täglich 8 6 40Vm Cincinnati & Det Expr ... .10 40Bm Ein Chi Sc et 2 Ex tgl p. .11 45V Cin . Sc Dayton Best. Exp p 2 45Nm Cincinnati Best dScp 3 25Nm Cincinnati Best täglich d p 6 OONm Eine Sc 3nd Accom 7 24N Cin Sc Detroit Expreß täglich 7 02Nm Cin 3nd St QSc Peo Ex tg skclQ 3bN Weft. ' Abgang . Ankunft Springfield Mail 8 0033m West Expreß täglich e.. 3 65V Chicago Expreß 115033m TuScola Accom 10 15V Tuöcola Accom 3 30Nm Cincinnati Expreß 2 40N West Expreß täglich 8 Sc e..ll 10Nm Springsicld Mail 4 50N Via C., H. k D. Ny. (West) und Roachdale. Chicago Expreß ..........11 öOVm Cincinnati Erpreß ... 2 40N

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