Indiana Tribüne, Volume 26, Number 60, Indianapolis, Marion County, 31 October 1902 — Page 6

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Europäische Nachrichten. k Sachsen. Sandeisdorf. In einer hiesigen BraUnkohlengrube war der Arbeiter Wilhelm Kiesche aus Renneritz damit beschäftigt, einige Wagen aneinander zu koppeln. Dckbei kam er mit der Brust zwischen die Puffer zweier eben zusammenstoßenden Wagen und wurde erdrückt. Stössen. Feuer zerstörte das Th. Körner'sche Anwesen. T r e f f u r t. Auf dem Gehöft des Landwirths Hoßbach brach Feuer aus. Sechs gefüllte Scheunen wurden ein Raub der Flammen. Provinz baxmovex. Hannover. Die aus" Rußland stammende unverehelichte Veronika Kedzierska. die am 15. Februar vom hiesigen Schwurgericht zum Tode verurtheilt worden war, weil sie ihre drei unehelichen Kinder ermordet hatte, wurde hier durch den Scharfrichter Engelhardt aus Magdeburg mit dem Fallbeil enthauptet. Auf dem Jahrmärkte stürzte der 13 Jahre alte Knabe Georg Möbius aus der Relkenstraße 20 von der Rutschbahn ab und zog sich eine Schädelverletzung zu.

Beim Baden ertrank der 26 Jayce alte Arbeiter Heinrich Schrader. Oberst z. B. Fleck vom hiesigen Bezirks -Commando ist unter Verleihung des Charakters- ols Generalmajcr "D'xt nachgesuchte Dienstentlassung mit Pension ertheilt worden. Häuslicher Unfriede trieb den 35 Jahre alten Briefträger Heinrich Jakobi in 'den Tod. V ramsche. Pastor Küster aus Duderstadt ist zum zweiten Geistlichen der hiesigen evangelischen Gemeinde gewählt worden. Grasdorf. Einem Brande fiel die -Scheune des Pastors Langelotz zum Opfer. Hohenhameln. Der zwei Iahre alte Sohn des Arbeiters Heinrich Langkopf ist in einen in der Nähe beEndlichen Wassergraben gefallen und hat darin seinen Tod aefunden. Münden. Als der Viehhändler Fülle von hier mit einem hschbelad:nen Fuder Hafer, den Hohlweg in Hermannshagen herunterkam, fiel der Wagen, auf dem sehr schlechten Wege um und erdrückte Füller. In das Comptoir der Gummiwaarenfabrik von Gebrüder Kunth Hierselbst wuroe eingebrochen. Als Thäter sind der 18jährige Gummiarbeiter Lechner, der 20jährige Gummiarbeiter Kauffel und der 20jährige Tagelöhner Kater rmittelt und alsbald verhastet worden. Osnabrück. Im hiesigen Schützenhofe fand eine Abschiedsseier für den nach Borgfeld abgehenden Pastor Weingart statt, an welcher, die Mitglieder der beiden hiesigen evangelischen Kirchengemeinden in großer Zahl theilnahmen. - P e i n e. Heimlich, aus der elterlichen Wohnung entfernte sich der 13jährige SchulknabeWilhelm Kasten. Man nimmt an, daß der Junge sich aus Furcht vor Strafe ein Leid angethan hat. . S ch l a d e n. Hier fand die feie?liche Enthüllung des Denkmals zur Erinnerung an die Wiederbegründung des deutschen Reichs" statt. Nach Beendigung des Festzuges durch den Ort hielt Fabrikdirektor Dr. Pini eine Ansprache und übergab hierauf das Denkmal der Gemeinde. Frovinz Westfarcn. Münster. Regierungs - Assessor Giese hier ist zum Regierungs-Rath ernannt worden. Bochum. Hilfslehre? Friedrich Hellwich wurde zum Oberlehrer an der hiesigen Oberrealschule und Zeichenlehre? Grasf aus Marktbreit zum Zeichenlehrer am hiesigen Gymnasium ernannt. f B u e r. Kaufmann Say Dannenbäum stellte seine Zahlungen ein. ' F rille. Das Anwesen des Wirthes Osterwald mit sämmtlichem Inhalt brannte nieder. In den Flammen kam das 4jährige Kind des Arbeiters Bennigsen um. Hagen. Gerichts-Assessor Dr. Leopold Meyer hierselbst ist zum Staatsanwalt ernannt worden. Herford. Die Kunde von einem Mord kommt aus dem nahegelegenen Dorfe Hiddenhausen. Dort'wurde der etwa 60 Jahre alte Cigarrenarbeiter Vieregge mit einemStich in die Herzgegend todt in seiner Wohnung aufgefunden. Ein Sohn de Todten' wurde als muthmaßlicher 'Thäter in Haft genommen. Derselbe betheuert aber seine Unschuld. Jöllenbe-ck. Die Ehefrau des Landwirths Niehaus tödtete ihr etwa 6 Monate altes Kind und beging dann einen Selbstmordversuch. Anscheinend bat die Frau die That in einem Anfall ron Geistesstörung verübt.. I s e r l o h n. Fabrikant Heinrich Schlieper 'feierte mit seiner Ehesrau das Fest der goldenen Hochzeit. Einem Brande fiel die Bronzewaarenfabrik von Hechtenberg und Rüsch hierselbst zum Opfer. M a st h o l t e. Pfarrer Aldejohann in Altenbüren wurde zum Pfarrer der hiesigen Gemeinde ernannt. R e s s e. Beim Neubau der hiesigen katholischen Kirche stürzte der 50 Jahre alte Handlanger Josef Kreuke von dem fast 20 Mete? hohen Thu?rnge?üst h:?ab und war sofort'todt. Paderborn. Auf dem Eis.-

bahnüberganoe der Chaussee Paderborn - Lippspringe ist die Equipage des Kaufmanns Konrad Wegner von einem Personenzug überfahren wordei:. Der Kaufmann Albrecht aus El-berf-'d wurde sofort getödtet, Fräulein Marie Leggcmann aus Styrum schwer und Fräulein Auguste Eicken aus Essen leicht verletzt. Der Kutscher Engelbrecht Schmitz erlitt nur unbedeutende Verletzungen. Das Pferd de5 Einspänners würd; getödtet. Schalke. Oberlehrer Köhler am hiesigen Gymnasium ist zum Oberlehrer am Gymnasium in Warburg berusen worden. Westenfeld. Auf dem Hofe des Besitzers Hüttemeister brach Feuer aus, welches das ganze Anwesen in Asche legte. 'Flycinprovttz. E s s e n a. R. Rechtsanwalt Winterbera inOberhausen, der Bruder der verhafteten Frau Terlindens und Aufsichtsrathsmitglied der VerlindenGesellschaft, ist gestorben. Er wäre ein wichtiger Zeuge in dem P?ozeß gegen Terlinden gewesen. Aachen. Regierungsbaumeister A. Hertwia in Berlin und. der ständige Mitarbeiter am Geodätischen Institut in Potsdam Dr. Schumann wu?den zu etatmäßigen Professoren an der hiesigen TechnischenHochschule ernannt. Sie ersetzen .die an die Berliner Technische Hochschule versetzten Professoren Hermann Boost und Wilhelm' Werner. Barmen. Maurer Rlltling stürzte sich von der Brücke an der Südstraße auf den. Bahnkörper des Steinbecker Bahnhofs und. wurde mit zerschmetterten Gliedmaßen tödtlich verletzt aufgefunden. Bonn. Rabbiner Dr. Ruelf ist auf einer Radtour in dem Augenblick, als er einem Fuhrwerk ausweichen wollte, zu Fall gekommen. Dabei wurde ihm von einem Rade ein Daumen abgefahren. Nachdem er in seine Wohnung gebracht worden war, verschied er an einem Schlaganfall. Ruelf stand im 71. Lebensjahre. Eppenberg. Hier, brannten zwölf Wohnhäuser mit Nebengebäuden in kurzer Zeit vollständig nieder. DaZ Feuer entstand durch einen sechsjährigen Jungen, der mit Streichhölzern in einer Scheune spielte. Frovlnz Kcsfcn-'ZIassau. Kassel. Nach schwerem Leiden starb hier Landgerichtsdirektor Otto Ahlemann, der nach 10jähriger Thätiakeit in Paderborn e?st seit wenigen Monaten am hiesigen Landge?icht als Direktor thätig war. Staatsanwaltschaftsrath Greffrath Hierselbst wurde an das Oberlandesgericht in Naumburg a. S. versetzt. Einen schrecklichen Tod erlitt im hiesigen Elisabeth Hospital eine 83jährigeGreisin Namens Malkmus, indem bei der Kaffeebereitung der Pet?oleumkoche? umfiel und die Frau verbrannte. B i e d e n k o p f. Der 11jährige Sohn des Hüttenarbeiters Wetter wurde bei den Ausschachtungsarbeiten an dem Neubau seines'Vaters verschüttet und starb an den erlittenen Verletzungen. E s ch w e g e. Lehrer Schindewolf an der Mittelschule hier erhielt einen Ruf als Musiklehrer an das Lehrerseminar zu Frankenberg. Frankfurt. Der 37' Jahre alte Diener Max Bellach stürzte von einem in voller Fahrt befindlichen Straßenbahnwagen und erlitt schwere Verletzungen. Fabrikarbeiter Mathias Karst aus Retterath, welcher von der hiesigen Staatsanwaltschaft wegen Mordversuchs steckbrieflich verfolgt wurde, ist in LudwigShasen verhafte! worden. Fritzlar. Geschäftsführer A. Stieglitz der hiesigen Buchenhorst'schen Kunstmühle wurde wegen Unterschlagung von 16,000 Mark gesänglich eingezogen. Hornberg. 'Am hiesigen Schullehre? - Seminar ist der Mittelschulleh?er Vahlbruch zu Frankfurt a. M. als ordentlicher Seminarlehrer angestellt worden. Zcrittcrdcutschc Staaten. Braunschweig. Wegen AmtsUnterschlagung sind ver früyere Rechnungsführer derHelmstedter Ortskrankenkasse undJnvaliditats- und AltersVersicherungsanstalt Kaufmann Brockmann und der bei ih? beschäftigt gewesene Schreiber Brandt zu Gefängnißstrafen ' verurtheilt worden. In Goslar wurde der von der hiesigen Staatsanwaltschaft wegen Unterschlagung steckbrieflich verfolgte Maler Hugo Neinecke verhaftet. Feue? ?ichtete in dem Gebäude des Kaufmannes Mewes erheblichen Schaden an. Apotheker Fajak von hier, der in einem Hotel in Zliagdeburg abgestiegen war, wurde todt im Bett aufgefunden; er hatte Gift genommen. A l t e n d u r g.' Das vierjährige Söhnchen des Grubenarbeiters Franke im nahegelegenen Mehna zündete im Spiel hinter dem Schuppen des Väterlichen Gehöfts einen Strohhaufen an. Die Flamme sprang zum Schuppen über und das ganze Gebäude wurde

bei dem herrschenden Sturm eingeäschert. Emmersted t..Emem Brande ftel die Scheune des Landwirths Jürgens zum Opfer. Watenbüttel. Feuer zerstörte die Scheune des Oekonomen Achilles. Gebhardshagen. Der Lehrer Schmidt aus Offleben wurdeals zweiter Lehrer an die hiesiose Schule ver-setzt.

Tenlw lrd gkeiten v. Stosch'S. Im Oktobcrhcfte der Deutschen Ncvuc" wird dic Fortsetzung der Tcnkwürdigkeitcu des ZÄcnerals und Admirals v. Stosch veröffentlicht. Si? beziehen sich auf die ersten Modes deutsch französisäien Kric ae, bei dessen Ausdruck) Stosch zum Ecueralintendanteu der Armee er nannt wurde. Als solcher hatte er das Verpflegullgowesen zu leiten und beneidete infolge dessen jeden Front soldatcn", frttcrna, er die Bedeutung seines neuen Postens unterschätzte. Aber der Schmerz darüber, bei den Kämpfen nicht aktiv mitwirken zu können, kam in den Briefen an seine Frau wiederholt zum Ausdrucke. Ihr gegenüber hielt tosch mit Nr theilen über die deutschen Heerführer nicht zurück. Was zunächst sein Nr tb.cil über Moltkc angeht, w zeigt t sich durchweg von unbedingter Ve wunderung für ihn erfüllt. Nach den jlämpfeu bei St. Privat schreibt ?r nm 21. August: Moltlc's Ruhe wird mir ganz unheimlich." Als dann die Armee ihre Overationslinie geändert batte, schreibt er am23. Aug.: Moltke entzückt vositiv in seiner Klarheit und Bestimmtheit. Am 25.. als sich die Meldungen vom Abmarsch hev Franzosen nach Nordoston mehr ten, waren wir zuerst unsicher, was man daraus machen sollte. Wir saßen am Abend bei Moltkc am Whist, als die Bestätigung kam. Da legte er die Karte nieder und sagte: DieKcrls sind doch zu dunuu. nun sollen sie ihre Strafe haben." Er l?atte allö Dispositionen bereits im Kopfe fer tig, sie wurden noch in der Nacht ausgegebene" Nach dem Falle von Sedan schrieb Stosch am 2. September: Moltke hat das Größte erlebt, was einem Feldherrn beschieden sein kann. ' Wenn man so mitgesehen hat, wie'klar, sicher und kühn er auf dieses Resultat hin disponirte, wie er im mcr rechnete und niemals irrte, so kann man ihn nur mit der - größten. Bewunderung ansebeu." Bei solcher Gesinnung gegen

Moltke kann man sich ausmalen, in' welcher Stimmung Stosch am 31.August die folgenden Zeilen auf's Pa pier brachte: Wir kamen (nach dem glorreichen Gefechte, vom 30.) erst spät in das Quartier: für Moltke war mal wieder neben all' den Fürstlichkeiten des gro ßen Hauptquartiers kein Bett vor Handen. Er war wüthend, und wir mußten ihn mit Gewalt unterbrin gen. So etwas klingt wie ein Ma?" chen." ' Es zeigte sich damals, daß der Großhcrzog von Baden vollkommen recht hatte, als er in Acainz am 2. August zu Stosch sagte: Ich begreife nicht, daß so viele deutsche Fürsten dem Könige in den Krieg folgen; ja, wer ein Kommando hat! Aber so ist es doch nur für alle Theile unbequem." Was Stosch von Steinmetz sagt, bc stätigt die bisher 'chon über den lctz tcren herrschende Auffassung. Man klagt, schreibt Stosch am 11. August, daß Steinmetz ans Niemand hört, sich jedem höheren Einfluß cm zieht und alles nach seinem eigensinni gen Kopf machen will. Sperling, sein Chef, ist in solcher Verzweiflung über ihn, daß er behauptet, er halte es körperlich uicht mehr lange mit ibm aus. Die Perle unserer .5ccrführe? ist der Kronprinz, er unter nimmt immer frisch, was ihm von Männern seines Vertrauens gerathen wird. Aber auch Prinz Friedrich 5?arl hat sich bisher außerordentlich gut gemacht." Die Erwartung, daß Paris sich rasch ergebcn-werde. bat gleich andern auch Stosch anfänglich getheilt. Wel che Stellung er zur Frage der Vela gerung von Paris einnahm, darüber enthalten die offenbar nur auszugs weise veröffentlichten Tenkwürdigkei ten keine bestimmten Angaben. An einer Andeutung hierüber fehlt es in dessen uicht: denn er schreibt am 29. Oktober aus Versailles: Es ist beinahe ein Unglück daß der Kronprinz, Blumenthal undGoit berg,- alle drei,' Engläydcrinncn zu Frauen haben. Das macht unwi!! kurlich.cine Partei aus ihnen, sogar in politischeck Dingen." Stosch's Ansicht deckt sich in diesem Punkte mit der Vismarck's. Auch Vismarck hebt in seinen Gedanken und Erinnerungen" hervor, dan die cbengenannten drei ?Nänner sämmtlich Engländerinnen zu Frauen hat ten, und findet es ..menschlich uatür lich", wenn diese Manne englischen, tn befreundeter ftonn sich, geltendina chcndcn Auffassungen zugänglich warten. O diese Frauen! Er:Deine neue Frühjahrstoilette ist wirklich prachtig. Frauchen!" Sie: Ja. Männchen, und denke Dir noch als Hintergrund die Riviera dazu!" Hauptzweck. Sagen Sie mir. zu welchem Zweck wurde denn eigentlich das Bundesfest gefeiert?" Das ist doch sehr einfach! Damit berathen werden kann, wann das nächste stattfindet!" . . Im Dusel. (Telegramm.) Wenn Du dies liest, liege ich wegen Deiner abschlägigen Antwort am G?unde der Donau. Lebe wohl! Rückantwort bezahlt. Dein Neffe Rudolf stud.ph. ,

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Ueber Insekten als Nahrungö ml tei und Leckerbissen wird der' Schles. Ztg." folgend geschrieben: ..Darf ich Ihnen mit einem Jnsektenschnaps aufwarten, oder belieben Sie etwas Insektenbrot?" Dem Reisenden, den sein Weg nach Mexiko oder Mittelasten führt, wird die Frage, wenn er mit Eingeborenen zusammentrifft, ziemlich häusig vorgekgt werden; ja, er braucht gar nicht einmal so weit zu gehen. Bereits in Schweden wird man ihm Ameisenessig vorsetzen können, der dort den billigeren Brannlwcinsorten zur Kitzelung des Gaumens beigemischt wird. Schon die alten Griechen waren ausgesprochene Verehre? der Grille, die auf den Märkten Athens in großer Zahl feilgeboten wurde und stets willige Abnehmer fand. Die Röme? gewannen de? Cossus-G?ille g?oßen Geschmack ab, und die Thiere wurden mehrere Tage, bevor sie getödtet wurden, künstlich mit Mehl gemästet. Bei keinemVornehmen fehlte dasCossusgericht auf der Tafel, und einen Gast konnte man sich nicht besser verpslichten. als wenn man ihm eine volle Schüssel vorsetzte. In Westindien erfreus sich die Gru-Gru-Grille, die an den Palmen zuweilen große Berhee rungen anrichtet, als Speise einer großen Beliebtheit. Um den BugongSchmetterling zu erlangen, achten die Eingeborenen von Neu-Südwales weder Beschwerden noch Gefahren. Wenn sie einen solchen .Schwärm aufgespürt haben, zünden sie im Umkreise ein Feuer an, um die Thierchen zu ersticken. Die Asche im Kreise wird später wegge?äumt und die Insekten so?gfältig durcheinander geharkt, um die Füße, Flügel und Fühler zu sondern. Die Schmetterlingsleiber wirst man in einen Holztrog und stampft sie zu einem Brei, aus dem kleine Brote gebacken werden Heuschrecken haben seit uralten Zeiten dem Menschen als Nahrung gedient. Der Hottentotte ißt sie, wie wi? etwa Krabben, und aus ihren Eiern bereitet er eine glänzende braune Suppe. Die Mauren sind ebenfalls große Verehrer der gerade in Nordafrika in ungehuren Schwärmen auftretenden Heuschrecken. Europäer verzehren sie in Form eine? Gewürzsuppe; auch eine Heuschreckenpastete findet in Algerien viel Anklang. Die Kochvorschrift lautet: Kriketts a la Benoiton." Nimm die Heuschrecke behutsam zwischen die Finger und den Daumen, der linken Hand, zerschneide sie in zwei Theile, begieße sie mit Rum. lasse sie dann einige Tage stehen. bedecke sie mit Mehlbrei und brate das Ganze. Dann überschütte es mit Zucker, mache eine" kleine Oeffnung und gieße eine mäßige Menge BUrgunder hinein. Termiten oder weiße Ameisen werden als ausgezeichnet für den Gaumen gelobt. Sie kommen in jedeli Lande mit wärmerem Klima in ungezählten Millionen vor und haben, in Form eines dicken Breis verarbeitet, den Geschmack von ' süßen Mandeln. In Mexiko stellt man aus der sögenannten Honigtopf-Ameise Met her. Solche Ameisen kann man auf den amerikanischen Märkten literweise kaufen, und e ist zur Gewinnung des Mets nur erforderlich. ' sie in einem Mörser zu zerstoßen, das Zerquetschte durch ein feines Stoffgewebe zu fieben und es so lange an einem geeigneten Orte aufzubewahren, bis Gährun? eingesetzt hat. Der erfinderische Geist des Mexikaners hat auch entdeckt, daß aus dem Tigerkäfer ein .starkes und bcrauschendes Getränk gewonnen werden kann. Es ist nur nöthig, die Thierchen eine entsprechende Zeit zu kochen und die so gewonnene Flüssigkeit zwei oder d?ei Tage g'ah?en zu lassen. . , Es Zss das Schicksal de? am Weg gepflückten Blumen, .daß sie meist auch wieder dort weggeworfen werden

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0., U ZL& 3 n r a n ö. Ans einem F ? i e d h o f e g e st o ? b e n ist letzthin de? 80jährige G. F. Able von Hillsboro, W. Va. Er siü?zte bei de? Bee?digung seines Schwagers Wm. Creamer von Leesbürg, W. Va., plötzlich todt nieder. ' Vergrabener Schatz gefunden. Der Fa?me? H. F. Willst in Fulton County, Pa., brachte letzthin beim Pflügen eine Flasche zum Vorschein, welche 100 Z50-Banknoten und zehn Z5-Goldstücke enthielt. Man glaubt, daß das Geld von einem noto?ischen Wegelage?e?, de? vo? übe? 50 Jah?en die Gegend unsiche? machte, ve?g?aben wurde. Knappes Entkommen. Der Farmer Henry Hawkins von Gambler, Carroll County, Md.. und sein verkrüppelter Sohn wollten letzthin nach einem heftigen Regen den Patapsco-Iluß bei Glen-Falls k?euzen und dabei, wurde das Fuhrwerk von der starken Strömung umgerissen. Es gelang Hawkins, sich an einem Busche festzuhalten und das Ufer zu erreichen; sodann rettete er seinen Sohn. Das Pferd und Fuhrwerk wurden weiter hinabgewaschen, bis sich das Pferd selbst losmachen konnte und das Land schwimmend erreichte. Unangenehme Verwechsl u n g. De? Hilfsingeniu? Mathew O'Connell, de? in einem St. Louise? Gefängniß angestellt ist, hat das Unglück, dem in diesem Gefängniß wegen Post?aubs internirten Wirth Jerry Kahler sehr ähnlich zu sehen. Neulich begab sich O'Connell nach dem Gefängniß, um nachzusehen, ob dort die Heizapparate in Ordnung sind. Als er das Gefängniß wieder verlassen wollte, wurde er von einem Wächter, der glaubte, daß Kahler den Ve?such mache, seine Freiheit zu erlangen, am Kragen gepackt. O'Connell' glaubte Anfangs, daß der Wächter ihn necken, wolle. Als dem Ingenieur jedoch bedeutet wurde, daß er im Gefängnisse bleiben und in eine Zelle wandern müsse, wurde er ärgerlich. O'Connell überzeugte den Pächter, daß er nicht Jerry Kahler, -sondern der Hilfsingenieur sei und er wurde dann nicht weiter belästigt. Ehrlicher Kondukteur. Der Bankkassirer Lewis T. Noble von Camden, N. I.. war neulich von Rosedale pe? elekt?ische Bahn nach seinem Gechäft gefah?en und hatte den Fah?p?eis, wie e? glaubte, mit fünf einzelnen Centstücken bezahlt. - Zu seinem Bedaue?n beme?kte e? nacht?äglich, als e? die Ca? schon verlassen hatte, daß er dabei irrthümlich ein Z3-Goldstück für einen Cent ausgegeben hatte. Als er am nächsten Tage wieder eine Car der selben Bahn bestieg, trat sofort der Kondukteur auf ihn zu und fragte ihn, ob er nicht am Tage zuvor denselben Weg gefahren sei und. bei Bezahlung, des Fahrgeldes einen I rrthum gemacht habe. Auf Nobles Bejahung gab. ihm der Kondukteur Harry M. Goodman sein schmerzlich vermißtes Goldstück mit den Worten: Dann. mein Herr, gehört Ihnen diese Münze." Goodman wies auch jede Belohnung, die ihm Noble hocherfreut anbot, dankend zurück und, verlangte nur den einen Cent, der am Fahrgeld von Tags zuvor fehlte. P?otzen-Standpunkt. Geh', laß' mich mit dem Knallberger in Ruh'! Mit dem kannst' ja gar nicht verkehren: der dreht jeden Tausend markschein dreimal in der Hand um, eh' er ihn ausgiebt!" Vorsichtig. Kunde: Aifr das ist die Photographie der' steinreiche Dame, die ich heirathen soll; warum halten Sie denn die Hand daraus?" Heirathsvermittlcr: Ich werd' si? Ihnen nach und nach zeigen!"

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