Indiana Tribüne, Volume 26, Number 58, Indianapolis, Marion County, 29 October 1902 — Page 6

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EllroBWL ZlMsgjllll. Provinz Wrc,nden0urg. Berlin. Der Polier Wagner stürzte von einem Neubau der Großmannstraße aus der vierten Etage und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. In der Kanonierstraße stürzte der Zimincrmann Hermann Beierlein von einem an der Drcifaltigkeitskirche angebrachten Leitergerüst' auf den Bürgersteig und starb bald daravf an einem Schädelbruche. Der Schlächtergeselle Otto Krüger aus der Oderbergerstr. 37 gerieth beim Zusammenschieben des Wurstfleisches mit dsr rechten Hand unter das Messer, das ihm den Handrücken quer durchschnitt. Mit 6000 Mk. verschwunden ist der Bankbeamte Georg Noap von der öu:n Bodm - Acti:ngesellschaft in der Mittelstr. 2 4. Noack wurde mit dem G?lde zur Post gesandt, um es einzuzahlen, that das aber nicht und kehrte nicht wieder zurück, Mit besonderer Dreistigkeit ist in den Frühstunden des Sonntag ein Einbruch in die Lagerräume einer im Haust. Ritterstraße 71 etablirten Möbelfabrik verübt worden. Die Diebe erbrachen die Lagerräume, beluden einen Wagen mit einer com-plettenZimmer-und Kücheneinrichtung und fuhren in großer Seelenruhe von dannen. Durch einen Eisenbahnunsall auf dem SchlesischenBahnhof wurden der Hilfsheizer Kriebel und der Lokomotivführer Grothe, die mit dem Zusammenstellen von Perfonenzügen beschäftigt waren, verletzt. Durch Kurzschluß zog sich der 23iährigeHilfsmonteur Max Prater aus der Weißenburgerstraße 25 schwere Brandwunden am Gesicht und Kopfe zu. Oderberg. Der erst vor wemgen Jahren neu erbaute Vüttnersche Gasthof ist abgebrannt. Das einzige Kind des Besitzers, ein elfjähriges Mädchen, und das 18jährige Dienstmädchen Mählicke aus Neuenhagen sind in den Flammen umgekommen. F r a n k f u r t a. d. O. Der Arbeiter Wockenfuß in Arnswalde flößte seinen vier Kindern Salzsäure ein und erhängte .sich darauf. Ein Säugling und ein drei Jahre altes Kind sind todt. Die beiden anderen sind außer Gefahr. Die Veranlassung zu der That ist in mißlichen Familienverhältnissen zu su chen. Britz. Amtsvorsteher Regling Hierselbst, der sich kürzlich im Diszipli-. narversahren gegen die Beschuldigung, bei einer amtlichen Handlung Personliche Interessen wahrgenommen zu haben, zu verantworten hatte, aber freigesprochen wurde, hat einen Schlaganfall erlitten. Seine Vertretung hat der Oekonomierath Späth übernommen. Friedrichsberg. Der VerWalter des' Eckhauses Blumenthalstraße 10 Hierselbst Klempnermeister H. Schinz, beging sein Wjähriges Mie-ther-Jubiläum. Lichtender g. Lokomotivführer Emil Gabril hier beging mit seine: Ehefrau Marie, geb. Schmidtsdorff, das Fest der silbernen Hochzeit und an demselben Tage seinen 58. Geburtstag. Gabriel ist Veteran der Feldzüge von 1806 und 187071. L ü b b e n. Das hiesige 3. Jägerbataillon feierte sein 7?jähriges Garnisonjubiläum. Mit dieser denkwürdigen Feier war Fahnenweihe des Vereins ehemaliger Lübbener Jäger in Berlin verknüpft. N e u - M a n s ch n o w. Kleingrundbesitzer Dornfeld von hier wurde in dem hiesigen Stromgraben aufgefunden. Kopf und Gesicht waren durch Messerstiche verletzt. Es scheint ein Verbrechen, vorzuliegen. Rixdorf. Der Arbeiter Baar. der bei den Arbeiten aus den Köllnischen Wiesen beschäftigt war. gerieth unter eine dort angelegte Kleinbahn, die zur Fcrtschaffung der Erdmassen dient. Die Räder gingen dem Unglücklichen über den linken Oberarm, der vollständig zermalmt wurde. D:r Schwerverletzte wurde nach dem KreisKrankenhaus in Britz überführt, wo ihm der Arm amputirt werden mußte. S p a n d a u. Auf einem Schleppdampfer sollten durch Taue Lastkähne befestigt werden. Ein hiermit beschäftigter Schiffer Rasenack gerieth dabei mit dem rechten Fuße in di Schleife eines starken Taues, das plötzlich in Folge der Fortbewegung des Tmpfers straff angezogen wurde. Die Schleift zog sich dabei zusammen und quetschte dem Schiffer das Bein über dem Knie ab. Steg'litz. Ein Znbruchsdiebstahl ist in dem Eolonialwaaren-,und Delikatessen - Geschäft von Max Kunde hier verübt worden. Die Thäter haben die Ladenkasse erbrochen und ihr 200 Mark entnommen. - TZtckow. Die älteste Windmllhle der Mark Brandenburg ist ein Raub der Flammen geworden. Sie stand auf einer Anhöhe an der Havel unweit unseres Ortes und gehörte zuletzt'dem Besitzer Braune. Sie war im Jahre 1511 erbaut worden. Frovinz Hstpreußen. Königsberg. Wegen Diebstahls verurtheilte die hiesige ' Strafkammer den 23 Jahren alten Versicherungsagenten Georg Eggert von hier zu 3 Jahren Gefängniß. Dem Volontär Kurt Schulz hier ist dieRettungs-Me-daille am Bande verliehen porden. Ober-Postdirektor Gustav Wabner erhielt den Rothen Adler-Orden dritte? Klasse mit der Schleife.

Gumbinnen. Ober - Postdirektor Goerke von hier wird die Leitung der Liegnitzer Ober - Postdirektion vornehmen. O : I d a p. Der frühere Stadtkäm-mer..-Rentier Mielke Hierselbst feierte seinen 71. Geburtstag. Eine Deputation des Magistrats und der Stadtverordneten überreichte Mielke das Diplom als Ehrenbürger der Stadt. Einem Herzschlag fiel beim Baden die Toch'er des Gründbesitzers Koch zum Opfer. L a b d a u. Die Schaffnerin Helene Wagner, welche 60 Jahre ununterbrochen im Dienste der Familie des GutsbesitzersBeutler in Groß-Sittkeim thätig gewesen ist, erhielt von der Kaiserin ein mit eigenhändiger Inschrift versehenes Gebetbuch, welches der Jubilarin durchLandrath Dr. Hesse überreicht wurde. O st e r o d e. Musketier Hermann Bucher vom hiesigen Infanterie - Regiment No. 18 reinigte sein Dienstgewehr, als plötzlich ein Schuß losginz und seinen Arm verwundete. Es stellte sich Wundstarrkrampf ein, welcher den Tod herbeikührte. Sayde'n. Die unverehelichte 22 Jahre alte Ämalie Schirweit wurde verhaftet, weil sie verdächtigt ist, ihr neugeborenes Kind getödtet zu haben. Tilsit. Sein öOjahriges Dienstjubiläum feierte unter großer Bethetligung der Geheime Justizrath Landgerichtsdirektor Wittko. Provinz Weztpreußen. D a n z i g. Sein 40jähriges Dienstjubiläum' feierte der Feuerwehrmann Eberhardt. Er wurde von seinen Kameraden durch Geschenke geehrt. Auf ein 50jähriges Bestehen blickte der hiesige Männergesangverein Sängerbund" zurück. , Deutsch Eilau. An Stelle des Geheimen Sanitätsrathes Dr. Steppuhn. welcher sich ins Privatleben zurückzieht, wurde Dr.Zaunert ausFreystadt als dirigirender Arzt des hiesigen städtischen T.iakonissen-Kranhenhauses und als Polizeiarzt gewählt. - E l b i n g. In dem Hause Leichnamstr. 54, dem Kaufmann Faber gehörig, brach Feuer aus, wodurch das obere Stockwerk ein Raub der Flammen wurde. Der Mützenmacher Kirschner rettete sich durch einen Sprung aus dem Fenster, trug aber dabei bedeutende Verletzungen davon. Grunau. Hier fand die Feier des -hundertjährigen Bestehens des hiesigen evangelischen Gotteshauses, verbunden mit der Grundsteinlegung zu einem Kirchthurm statt. F l a t o w. Bürgermeister Löhrke ist auf Lebenszeit zum Bürgermeister unserer Stadt gewählt worden. G r a u d e n z. Die 46 Jahre alte Wittwe Auguste Knuth, Ziegeleistr. 10 wohnhaft, wollte Abends eine Schüssel Kartoffeln in den Keller tragen, glitt dabei aus und stürzte die Treppe hinunter. Sie zog sich einen Schädelbruch zu und starb. N e u st a d t. Unter großer Theilnähme fand im hiesigen Vereinsaale die Feier des 25jährige Amtsjubiläums des Superintendent Syring statt. Q l i v a. Der frühere Beigeordnete der Stadt Marienburg, Emil Stamm, starb hier am Herzschlage. Er lebte hier als Privatmann und hat sich um die Hebung Olivas sehr verdient gemacht. P a r w a r k. Die Jnstkathe . M Gutsbesitzers Wiebe Hierselbst, in der vier Familien wohnten, brannte vollständig nieder. Thorn. Aus Furcht vor Strafe hat sich imFort Scharnhorst" mit seinem Gewehr der Obergefreite Benschuer der 6. Compagnie FußartillerieRegiments No. 11 erschossen. Nach längerem Leiden starb hier der Großkaufmann Arnold Löwenberg. Erschossen hat sich der ,23 Jahre alte Kaufmann Schulz. Tuchel. Vom Zuge überfahren und schwer verletzt wurde auf der Strecke Sehlen-Tuchel der Schultnabe August Pantin. T'rsvinz gsfornmcro. Stettin . Zwei Jubiläen feierte die Hutmacher- und Kürschnerinnunc, hierselbst. Die Mitglieder Kürschnermeister F. Vilter und O. Kempf gehören seit 25 Jahren der Innung an. Theaterdirektor A. Varena von hier konnte auf eine 25jährige Direktionsth'ätigkeit zurückblicken. Dachdecker Louis Behncke ist wegen Diebstahlö verhaftet worden. Wegen Heirathsschwindeleien erhielt der 23 Jahre alte Kellner Paul Albert Haack von hier 9 Monate Gefängniß. A n k l a m. Zu Ehren seines Vorsitzenden Otto Rllhl, der dem Verein vor 25 Jahren beitrat, veranstaltete der hiesige Turnverein eine größere Festlichkeit. - B u t o w. Im Hause des Händlers

'. Trapp in der Schulstraße brach Feuer 1 ius, das dei Dachstuhl vollständig ein- ! äscherte. Diedrichsdorf. Einem Brande fiel das Wohnhaus des Eolonisten Weinreich zum Opfer. E l m e n h o r st. Beim Einbringen des Getreides drang der Magd Thomas ein Forkenstiel in den Leib, wodurch sie schwer verletzt wurde. F a l k e n b u r g. Bei einer Schlägerei wurde der Schlosser Tonkel von den Tischlergesellen Utke und Wonkel sowie dem Arbeiter Venner mit Messern schrecklich zugerichtet. Die Thäter wurden verhaftet.

Die v i s i t r n l: a r t e. Ciite chinesische ?rs!ndu?g und in China schon vor 100 Jahren bekannt. Die Visitenkarte ist nicht eine Erfin':ung der modernen Menschheit, der Q)C :.nlt eines müßigen Kopfes, ' sie star.-.mt vielmehr aus dem Kulturlande China, aus der eigentlichen Heimath der Etikette, und ist dort schon ein sehr alter Brauch. Vor 10G0 und mehr Jahren haben die Chinesen sich ihrer dereiis bedient; ihnen ist die Visitenlarte .eine gesellschaftliche Unentbehrlichkeit geworden, ohne die sich nicht auskommen ließe. Es wäre geradezu unmöglich, den Grad der Vornehmheit eines Besuches, den man empfängt, zu bestimmen, besäße man dort nicht die Visitenkarte. . Während in Europa Titel und Würden außer dem Namen auf der Karte prangen und den mehr oder minder vornehmen Charakter des Besuchers anzeigen, läßt sich in China der Rang nur an der Größe des Formats an der Karte erkennen. .Je größer die Visitenkarte, desto vornehmer ist der Besucher. Der aüßerordeniliche Gesandte Englands, Lord Mocartney, soll einst von dem Vizekönig von Petschili eine Visitenkarte von so riesenhafter Größe empfangen haben, daß sechs Diener sie herbeischleppen mußten. Das ganze Haus, in dem der englische Würdenträger damals seine hohen Besuche erwartete, hätte man bequem darin einwickeln können. Im Abendlande, insbesondere in Deutschland, kennt man die Visitenkarte kaum länger als anderthalb Jahrhunderte, und sie diente ursprünglich lediglich zur Anmeldung fürstlicher wie überhaupt vornehmer Besuche. Aber ihre Ausstattung war trotzdem eine überaus einfache. Sie zeigte nur den Namen und ringsherum gewöhnlich einen zierlichen Goldrand. Später wurde man luxuriöser. Man schmückte sie mit allerhand Emblemen und Malereien. Die Visitenkarten des 1795 versiorbenen italienischen Malers und späteren Direktors der Dresdener Malerakademie, Casanova, enthielten z. V. das Bild eines von einem Esel getragenen Banners, auf welchem der Name verzeichnet stand. Mit der splendideren Ausstattung der Karte ging dann ihre mannigfaltigere Verwendung Hand in Hand. Man fing an, sie zur Überbringerin von Neujahrswünschen zu benutzen, versah sie mit allerhand Zierrathen, Liebesleute parfümirten sie und benutzten sie dann zu Liebesbotschaften, und nicht lange danach schrieb man sich einfache Grüße darauf, wie noch heutzutage. Die Visitenkarte ist aber jetzt nicht nur eine Dienerin der Höflichkeit; sie wird zuweilen auch in den Dienst der Unhöflichkeit, der Grobheit gestellt, und da hat sie gewöhnlich eine sehr ernste Bedeutung. In Beleidigungs fällen fordern Kavaliere" sie

einander gegenseitig ab, und sie leitet dann gewöhnlich eines jener Dramen ein, die wir Duell" nennen und die nicht selten einen tragischen Ausgang nehmen. Ein verschwundener Fluß. In Arkadien, wo einst Herkules die schwere fünfte Arbeit verrichtete, die stymphalischen Vögel mit den ehernen Krallen und Federn von der Erde zu vertilgen, gehen auch heute noch wunderbare Dinge vor. Der Abfluß des größeren der Stymphalischen Seen ist schon einmal im Jahre 1832 verschwunden. Der See verdankt sein Entstehen verschiedenen Bächen und dem Flüßchen Phoniatiko, die ihre Wasrr in die Ebene ergießen und hier, da durch die sogenannte Katawothra (unterirdischer Abfluß) nur ebenso viel Wasser abfließt als zufließt, den See bilden. Das unterirdische Wasser kommt südlich von dem Berge Gujosa wieder zu Tage und bildet das Flußchen Ruphia, im Alterthum Ladon geheißen. Dieses Wasser ist verschwunden, und da die Regierung nichts that, um das für die Landleute so kostbare Wasser aufzufinden, beschlossen die Bauern, der, Katawothra nachzugehen, um den versA?pften Abfluß, wenn möglich, wieder zu öffnen. Sie stiegen in den von unten fast trockenen unterirdischen Lauf hinein, fanden ihn nirgends verschlossen, entdeckten aber ein Labyrinth von Abgründen und Schlünden und in ziemlicher ' Entfernung einen großen unterirdischen See. Dieser wird durch die abfließenden Wasser des oberirdischen Sees gebildet, die wahrscheinlich durch eine seismische Bewegung ihren Lauf geändert haben. -Da der unterirdische See kein Wachsen des Wasserstandes zeigt, so muß er irgend einen noch unbekannten Abfluß haben, durch den ebenso viel Wasser abfließt wie zufließt. Die Höhlen und Schlünde um den neuen See wimmeln angeblich von Schlangen. Vater als Retter. Die fünfjährige Clara Mucodolu in St. Paul, Minn., und einige ihrer. Spielgefährtinnen vergnügten sich neulich vor Claras Elternhaus, indem sie alles Laub, welches sich vor dem Hause befand, in Feuer setzten. Um das Feuer herum tanzten die Kinder, als plötzlich das Kleid Claras Feuer fing. Ihr Vater, welcher am Fenster saß, sprang auf die Hilferufe des Kindes aus dem Fenster, warf seinen Rock ab und deckte ihn über das unglückliche Mädchen, um die Flammen zu ersticken, was ihm auch sofort gelang. Seine Hände und Arme wurden jedoch schlimm verbrannt und man mußte ihn nach dem Hospital bringen, um dort seine Wunden ver-, binden zu lassen. Das kleine Mädchen erlitt nur geringe Verletzungen'

Fmu mnk Qnosvensn, No. 212 21sto Strasse, Galveston, Texas. atveftott, TexaZ,

den 13. März, 1902. Nach meiner Verheirathung .hatte ich drei Jahre lang merkwürdige nieverdruckende Schmerzen, welche ich früher nie empfunden hatte. Ich versuchte verschiedene Heilmittel, sah aber ein, daß es nur Gcldderschwendung war. Hierauf konsultirte ich einen Arzt, der mich zwei Monate lang behandelte, und sich dann äußute, daß meine Eierftöcke krank sei:n, und daß ich nie gesund werden könne, ohne operirt zu werden. Ich wußte, daß dies eine kinderlose Ehe für mich bedeutete, und hatte ich ein Grauen vor dieser Operation. Ich ging zu einem andern Arzt, fand aber, daß er mit auch nicht hals, was mich in Verzweiflung brachte. Da besuchte mich meine Schwägerin, und als ich ihr meine Lage erklärte, sagte sie: .Hättest Du gefunden Verstand und den WIne f Cardui gebraucht, so wärest Du nie in diesen Zustand gerathen. Sie selbst hat ihn zu Hause eingenommen, und hat er ihr drei verschiedene Male ger r . ? ft!UV

yoiien, ais iic lyre uivct i. . . . Ich ließ mir sosort welchen holen, unk nahm ihn gewissenhaft ein, und fand ich zu meiner großen Freude, daß er ebenso gut sei, als sie sür ihn beansprucht hatte. Ich fand neue Kräfte, und gleichzeitig kehrte neue Hossnung bei mir ein, und es war mir, als ob jede Dosis mir neues Leben einsloßte. Innerhalb drei Monaten verwandelte ich mich von einer hinschleppenden, lebensmüden Sterblichen in eine muntere, gesunde, ehrgeizige und lebensfrohe Frau, eine Operation war erforderlich; aber das Allerbefts war, daß ich einem klneu Mädchen das Leben schenkte, das nun der Stolz und die Freude unsrer Familie ist. Ich bin seither von zwei andern Kindern entbunden worden, ohne das geringste Unbehagen zu empsinden. Ich bin gesund, und brauche nie eine andere Medizin, als den Wine of Cardui. Ich schreibe nur, damit andere arme, leidende Frauen von dieser belebenden Medizin erfahren, und dieselbe gebrauchen mögen, ohne Zeit und Geld mit den Aerzten zu verlies ren, die Einen doch nicht kuriren. 7zU tz.P

w 'INE OF CARDUI. da? einfache Heilmittel, welches Frau GroZ dknor Ihnen ,u versuchen empsiehlt. hat sie von einer kranken, entmuthigten Frau, iu ein frisches, alücklicheZ und gesundes Wesen verwandelt, wie obiges Tild ,eigt. Anstatt daß sie auf dem Krankenbette schmachtet, ift sie nun all' ihren Frauenpflichten ewach sen. 53 giebt chronische Fälle, die keiner Medizin weichen, aber 19 von je 20 Leiden den mögen sich nun ebenso guter Gesund heit erfreuen, als Frau SroSvenor. wenn sie nur die 'Win of Cardui Behandlng an treten wollten,wie sie 3 that. Tieser Kräu, ter-Wein ordnet den Monatsfluk.und macht diese wichtige Funktion natürlich und schmerzlos. Die niederdrückenden Schmer zen, die das Leben zur Qual machen, hören uf. wenn der Wine of Cardui gebraucht wird, auch verschwinden die stechende WIE of n W n ni n V Wäsche abgeholt und abgeliesert. T IU&I ?i?rSBSZ

Männer in jedem Alter" welche an Nangtt von Geisteskraft, Perlust der Körverkräfte, täglichen oder nachtlichen Abflüssen leiden, sowie an zerütteten Nerven, Varicocele. Urm-Beschwerden, können für immer durch unsere modifizirte Elektro-Ehemic Behandlung kurirt werden Wir meinen aenau was wir sagen, qeheilt um g heilt zu bleiben. Sie rrauchen nicht zu bczah en bis Sie hergestellt sind. Deponiren Sie das Geld in der Bank. Nur Vertrauen, Erfahrung und PrariS seit mehr alö 20 Jahren berechtigt unö eine solche Offerte zu machen. Unsere Behandlung ist d'e allerneueste. die gleiche als wie in den deutschen Universitäten und Kliniken. Wir aben die elektrischen Vorrichtungen und Arzeneien und heilen, wo Heilung möglich ist. Jeder Patient wird mit der größten Höflichkeit und Znvorkommenheit behandelt und alle Transaktionen sind streng im Vertrauen. W?r können Ihnen die Namen unserer geheilten Patienten geben, roenn Sie in unserer Ofsice vorsprechen. Manche davon haben wir schon vor acht Jahren geheilt. Um dieses zu beweisen wie oben angegeben, werden mir Ihnen nur die Hälfte unserer regulären Gebühren für einen Monat berechnen. Sie brauchen die Behandlung nicht zu-nehmen, wenn Sie dieselbe nicht wünschen. Konsultation und Untersuchungen frei. Ofsicc-Ttnndcn: 9Uhr Vormittags bis 8 Uhr Abends; Sonntags von 9 bis X Uhr.

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No. 6 Ost Market Str., gegenüber dem Monument Indianapolis, Ind.

Ein Kritiker SchiUcrS. Die . Grazer Tagespost" erzählt, daß ihr durch Zufall ein altes Buch aus dem Jahre 1796 in die Hände gefallen fei: Höchst wichtige Ermnerungen über einige der allerernsthaftesten Angelegenheiten dieses Zeitalters von Leopold Alois Hoffmann, Doktor der Philosophie und quieszieriem k. k. Professör der Wiener Universität." Dieses zweibändige Werk ' erbost sich mächtig über die Rezensenten der Allgemeinen Literarischen Zeitung" in Jena und über Schiller. )," sagt der Verfasser unter Anderem, wo es dem Ordensbruder, dem Bundesgenossen, dem Mitverschworenen gilt, da können sie doch wohl auch mitunter höflich sein; sie treiben sogar niederträchtige Speichelleckereien. Wenn sie z. B. einem kaiserlichen Hofrath Schmidt, dem Geschichtschreiber der Deutschen, über sein klassisches Buch ein schiefes Gchcht gemacht haben, so fallen sie vor dem herzoglichen Hofrath, dem französischen Aktivbürger Schiller, auf die Kniee nie-. der und winseln sich an semem Lobe einen Katarrh an den Hals. Dieser Hofrath Schiller mag allerdings in Absicht seiner malerischen Darstellungükunst ein braver Schöngeist sein, obschon seine Schauspiele auf keinem gesitteten . und civilen Theater vorgestellt werden können. Seine ,Räuber' sind ein wahres Schandstück und das bitterste Vasauill auf deutsche Thea-

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Schmerzen und d,e Entzündungen. Ob schon der Win of Cardui sehr wirksam ge gen die Unregelmäkigkeiten der Monatsre oel ift. so ift er doch eine milde Medizin. Irgendeine Frau mag ihn ohne ärztlichen Veiftand einnehmen, obschon die Aerzte den, selben oft ihren Patientinnen verschreiben, wenn ibre eigenen Medizinen fehlschlagen. Tiefe Wins of Cardui Behandlung kann ganz ruhig zu Hause vorgenommen werden. Geheime Untersuchunge nd anftoßige Operationen werden überflüssig. Wenn Sie sich heute och eine Flasche Win of Cardui verschaffen, und anfangen, denselben einzu nehmen, so werden Sie vor dem Ende eine Monate? die wiederkcbrende Gesundheit. gewahren. Warum sollten Sie nicht gleich bei Ihrem Apotheker eine $1.00 Flasche Wine of Cardui holen ? Nehmen Sie ja kein Ersatzmittel für den Win of Cardui. von welchem Frau Grosvenor schrieb, a 1 CMBUI v Telephon: Main 1760 tcrfreiheit. Aber nun das dumme, knechende Wesen, womit z. B. seine zusammengestoppelte allgemeine Sammlung historischer Memoiren angezeigt wird! Man empfindet einen unwiderstehlichen Ekel und Abscheu, wenn man sehen mutz, daß diese verbrüderten Jlluminaten nur sich überall unter einander belobpreisen und wichtig machen und dann jeden noch so verdienstvollen Gelehrten, der ihre Partei verschmäht, im öffentlichen Druck und mit landesherrliche? Genehmigung mißhandeln und verleumden." Alldeutsche Demonstration. In einer Stadt in DeutschBöhmen wurden neulich 50 österreichische Dragoner in Haft genommen, weil sie bei ihrer Heimkehr nach Erledigung ihrer Dienstpflicht eine politische Demonstration veranstaltet hattcn. Sie hatten preußische Flaggen aus ihrem Wagen hinaus gehängt und die .Wackt am Rbein" aesunaen. u Y n e r werden zur Zeit mittelst einer pneumatischen Maschinerie im Großen ihrer Federn beraubt. Dabei benutzt man einen Behälter, in dem das geschlachtete Thier gelegt wird, und durch den Behälter werden dann heftige, sich kreuzende Luftsiröme durch elektrisch angetriebene Fächer geleitet, die in der Minute 5000 Umdrehungen machen. In einem Augenblick ist de? Vogel dann bis auf den zartesten Nlaum von allen Federn befreit.

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