Indiana Tribüne, Volume 26, Number 54, Indianapolis, Marion County, 24 October 1902 — Page 6
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Europäische Nachrichten.
c st cvxc t cs ' x ö a rtt. Wie n. D!e 6)jähr!ge Pfründn?rin Rosalie Popovic vergiftete sich in der Lorygsse mit Laugenessenz und verletzte sich innerlich schwer. Das Ehepaar Josef und Elisabeth Vogel feierte das Fest der goldenen Hochzeit. Sie zählen beide 78 Jahre, und ist Jos. Vogel der älteste Kunstgärtner von Baden bei Wien. Der 36jährize Kutscher Josef Stefko, Favoriten, Alezi::gergasse 79 wohnhaft, fiel von seinem Wagen und verletzte sich schwer. Die 74jährige Private Magdalena Wanka wurde von eine: Prioatequipage niedergestoßen und schwer verlc.c. Der 5iährige, bei seiner Großmutter auf der Landstraße, Pragerstraße No. 7, wohnhafte Robert Beraer stürzte vom Fenster der im dritten Stockwerk beleg'nen Wohnung in den Hi'fraum und z sich ei:ien Schade!br'ch zu. Der Justizministcr hat die Gerichtssekretäre Johann Kovorik von Ungarisch - Hradisch nach Olmütz und Ernst Stein von Ungarisch - Brod nach Brunn- versetzt. Atzgersdorf. Der Gemeinderath, Fabrik- und Realitätenbesitzer Hans Filipowski ist im Alter von 41 Jahren gestorben. Baden. Der aus Wien hier weilenden Kurgast Ferdinand Koller ist infolge Schlagflusses plötzlich gestorben. Der Bergwerks- und Realitätenbesttzer Heinrich Rahn ist im 78 Lebensjahre gestorben. Franzenbad. Im nahen Schöneck erschlug eine umstürzende Giebelmauer den Baumeister Kummer. H o d o w i tz. Ein Blitzschlag zerstörte das 5aus des Oekonomen Josef Semmelbauer. M u r k. Mit einer Hacke erschluz der Häusler Franz Cernoch seine Gattin und stellte sich dann dem Gericht. Der Mörder gab an, daß ihn die Un treue seiner Frau 'zum Morde veranlaßt habe. O d r a u. Hausbesitzer Josef Schönweitz. 60 Jahre alt, erhängte sich auf dem Dachboden seines Wohnhauses. Er hinterläßt eine Wittwe mit 10 Kindern. Olmütz. Von einem Wagen übcrfahren und schwer verletzt wurde der Musiker Zink. Ueber das Vermögen des Bauunternehmers Moritz Fischer ist der Conkurs eröffnet worden. ! ' '! Q r l a u. Unter großer Theilnahme fand die Einweihung der neuen Schule statt. Gleichzeitig feierte Oberlehrer Johann Hawerlanv sein LZjähriges Lehramtsjubiläum. . Prag. Beim Zusammenkoppeln zweier Eisenbahnwagen gerieth der Arbeiter Anton John zwischen die Puffer und wurde get'ödtet. Auf dem Laurenziberge erhängte sich aus unbekannten Gründen der 18 Jahre alte Tischler Franz Wünsch von hier. Römer st ad t. Der im Steinbruche zu Friedland beschäftigte 60jährige Werkführer Alois Äösner wurde kürzlich bei einer Felssprengung von umherfliegendem Gestein getroffen und schwer verletzt r 5 ö n b r u n n. Gastwirth ' Ritfaiv Gorski jagte sich in selbstmörderischer Absicht eine Kugel in die rechte Schläfe und verletzte sich schwer. S t e i n n a u. Oekonomieinspektor Fiedler beging das silberne Ehejubiläum. T eschen. In den Mühlgraben gefallen und ertrunken ist der 6 Jahre alte David Mendel. Lnxembttrg. Luxemburg. Das in der Nordstraße No. 2 gelegene, den Erben Schleser zugehörige Wohnhaus ging für die Summe von 812 Frcs. in den Besitz des Hrn. A. Platz. Sargfabrikant, über. Herr Lambert Beck wurde mitten im Kreis seiner Freunde und Bekannten von einem Herschlag getroffen. Der -Tod trat augenblichlich ein. Differdingen. Zwischen deutschen und belgischen Arbeitern en!stand eine Schlägerei, wobei einer derselben dem Walzer Ehret Carl eine Kugel durch die linke Brustseite jagte. E Y s ch e n. Der in den 80er Iahren. stehende Wilhelm Tibor wurdk.' von einem Radler dermaßen angerempelt, daß er besinnungslos nach Hause getraqen werben mußte, wo er gestorden ist. - Uheinprovinz. . Berge - Borbeck. Polizeisergeant Jestrembski hierselbst wurde, als er mehrere Burschen zum Nachhausegehen aufforderte, von diesen überfallen und durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Der Hauptthäter, Bergmann Anton Opgartel, befindet sich in Haft. Bonn. Der hiesige Männergesangverein Apollo" blickte auf sein LÖjähriges Bestehen zurück. Ueber das Vermögen derFirma OttoSchnurbusch & Co. ist der Conkurs eröffnet worden. Düsseldorf. Stadt . Schulinspektor Christian Fuß beging sein 30jähriges Jubiläum als Priester. Der Jubilar, welcher im 75. Lebensjahre steht, ist hier seit 48 Jahren thätig. 'Essen. Seit längerer Zeit war der 24jährige Sohn der Wittwe Samson Hierselbst, der für eine Schuhfabrik in Erfurt reiste, verschwunden. Dieftr Tage wurde der Familie aus Benrath
Jndiana Tribnnr,
mitgetheilt, daß d'er Vermißte dort bereits seit mehreren Tagen begraben ist. Die Leiche war aus dem Rhein gefischt wcrdm. Die Werthsachen.'goldene Uhr und i z'ie, sowie Brieftasche mit 300 Mark ..lten. HinZbeck. Eine Feuersbrunst äscherie das dem württem'öergischen Standesherrn Reichsgrafen SchaeZberg - Thannheim - Kriekenbeä gehörie Schloß Kriekenöeck ein. Den Flammen sind viele werthoolle Alterthümer zum Opfer gefallen. K r e u z n a ch. Cigarrenfabrikant Rc'mer vo-l Wzllhciusen wu de hier von einem Zuge der Kleinbahn überfahren und schwer verletzt. 'F'rorlnz Kesscn-'ZIclssu. Kassel. Postsekretär Arimond hierselbst ist unter Ernennung zum Ober - Postsekretär in den Ruhestand versetzt worden. Regierungs-Asses-sor Vogel von der hiesigen EisenbahnDirektion hat in den Tiroler Alpen auf unaufgeklärte Weise den Tod gefunden. Feuer richtete in dem Laden des Kolonialwaarenhändlers Messerschmidt erheblichen Schaden an. Unter dem Verdachte, den Brand angelegt zu haben. ist der Besitzer in Haft genommen worden. Kaufmann und Ledergroßhändler August Jakßt. über dessen Vermögen der Concurs eröffnet wurde, ist geflüchtet. Bisch hausen. Zwei Wohnhäuser und eine Scheune des Müllers Metz brannten nieder. E p p st e i n. Einem Schlaganfall erlag der hiesige Ärzt Dr. Krekel. Er wirkte hier länger als 25 Jahre. H o f g e i s m ä r. Einem Brande fielen Wohn- und Wirthschaftsgebäude des Tischlermeisters Schneider zum Opfer. Hübenthal. Von den eisernen Kammrädern der Mühle wurde die 42 Jahre alte Frau des Mühlenbesitzers Heuer zermalmt. K ö n i g st e i n. Hier starb im Lebensjahre Freiherr Ludwig Simon Moriz von Bethmann, der Theilhaber des bekannten Bankhauses Gebrüder Vethmann in Frankfurt am Main. ' R ö d d e n a u. In dem Gehöfte des Landwirthes Menge! brach Feuer aus, welches das Anwesen gänzlich zerstörte. S a l z s ch l i r f. Einem Brande fiel das Anwesen des Besitzers Kaupmann zum Opfer. Marburg. Physikus Dr. Hildebrandt zu Hamburg wurde zum außerordentlichen Professor in der medizinischen Fakultät der hiesigen Universität ernannt. Wächtersbach. Bürgermeister Hankel hierselbst ist zum Amtsanwalt ernannt worden. Mttckdcutsche Staaten. Vraunschweig. Durch eine abstürzende Riemenscheibe erlitt der Arbeiter Wilhelm Heppner schwere Verletzunaen. Der wegen Untreue in Lübeck verhaftete Kellner Ernst Dummer von hier wurde hierher in Untersuchungshaft gebracht. Steckbrieflich verfolgt werden der Schlosser 5darl Fix von hier wegen Körperverletzung, .der Arbeiter Henry Nause von hier wegen Urkundenfälschung, der Schreiber Oskar Mohnkopf aus Hannover wegen Diebstahls und der Bäckergeselle Willy Mester aus Langendreer wegen Unterschlagung. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den Reisenden WilHelm Scherzer aus Stettin wegen Äetruges zu einem Jahr, den Hilfslehrer Richard Meiners aus Emmerstedt wegen SittlichkeitsverbrechenZ zu 2$ Jahren Gefängniß und den. Handlungsgehilfen , Paul Barhane wegen Unterschlagung zu drei Jahren Zuchtbaus. Detmöld. Der bisherige langjährige Direktor der hiesigen Strafansialt. Major Schmidt, tritt aus seiner Stellung. Sein Nachfolger wird der Major z. D. v. Biedermann in Charlottenburg. Ger st un gen. Bei einer Kahnfahrt ertrank der Arbeiter Karl Lanze. Er hinterläßt eine Frau und fünj kleine Kinder. E i s e n b ü t t e l. In einer Bahnwärterbude hierselbst hantirte der Hilfsbahnwärter Karl Kelp mit einem mit Schrot geladenen Revolver. Plötzlich ging der Schuß los und traf den Weichensteller Friedrich Schulze in den Hals, so daß er schwerverletzt zusam menbrach. Gera. In Gegenwart des ErbPrinzen XXVII. Reuß j. L. wurde auf dem Reinertsberge die Bismarcksäule eingeweiht, die nach dem Kreisschen Entwürfe erbaut worden ist. Die Festrede hielt Rechtsanwalt Haller. Der Erbprinz legte einen mächtigen Kranz an der Säule zur Erinnerung an den größten deutschenStaatsmann nieder. Gräfentonna. Im hiesigen Zuchthause starb der 70 Jahre alte, in Friemar geborene Schuhmacher Ernst August Böhm. der, nur zwei kurze Unterbrechungen abgerechnet, seit 15. Januar 1862 und. nachdem er zuvor fast zwei Jahre in Untersuchungshaft gesessen hatte, seine Lebenszeit im hiesigen Zuchthaus verbracht hat. Vor eiNiger Zeit war ihm die Freiheit geschenkt und für sein Fortkommen reich lich gesorgt worden. Es war ihm ei überseeischer Wohnort angewiesen worden er kehrte aber bald wieder in die Heimath und dann in das Zuchthaus zurück, von dem er nicht mehr lassen konnte. Gotha. Die Professorswittwe Amalie Lauchert. geborene Prinzessin von Hohenlohc-Schillinasfürst. Tante
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'des Regierungsverwesers, ist tm 81. Lebenswahre gestorben. Schöningen. Durch Selbstmord ist der Lehrer Karl Berking hier aus dem Leben geschieden. S i e r s s e. Auf dem Anwesen des Gros,-rundbeslhers Wilhelm Meier brach "euer aus, welches Wohnhaus, Stallung und Wagenremise völlig einäscherte. Wolfshagen. Kantor Schnöcker hierselbst feierte sein 25jährigesDienstjubiläum. Sctzsen. Dresden. Der bisherige Prinzliche Haushofmeister Heinrich Hoffmann ist zum Königlichen GeheimKämmerer ernannt worden. Schneidermeister Karl Ludwig Marx,' Serrestraße 1. und die Firma Friedr. Wagnitz. Schlössergasse 3, geriethen inConcurs. Das Landgericht verurtheilte den Schmied Heinrich Eduard Jentzsch aus Pirna wegen Bedrohung zu 4 Monaten. den 60jährigen Carl Wilhelm Kreher aus Olbernhan wegen Wilddieberei zu einem Jahr Gefängniß und dl: Fabrikarbeiterin Emilie Pauline JaNke aus Wilsdruff wegen Diebstahls zu lh Jahren Zuchthaus. Döbeln. Tuchmachermeister WilHelm Clemens und dessen Ehefrau feierten die goldene Hochzeit. E l t e r l e i n. Das Wohnhaus des Bäckermeisters Schneider brannte nieder. In einem Wasserloche ist das 2jährigeSöhnchen des Klempners Baumann ertrunken. Grünlichtenberg. Fleischer Kirchhübel stürzte von einem hochbeladenen Erntewagen und brach das Genick. H a i n i ch e n. Der frühere Kassirer Lindner der hiesigen Ortskrankenkasse wurde wegen Unterschlagung' zu 2 Jahren 8 Monaten Zuchthaus verurtheilt. Webermeister David Günther feierte die goldene Hochzeit. K e i l b u s ch. Heinrich Kolbe. V:sitzer des Gasthauses Güldene Aue", beging das goldene Ehejubiläum. . Kreudnitz. Hier brannte das dem Gutsbesitzer Hübner gehörige Wohnhaus nebst Stallungen nieder. Seit 110 Jahren hat hier kein Brand stattgefunden. K r i m m i t s ch a u. Der etwa 13jährige Sohn des Schneidermeisters Hermann Simon Götz. .Leipzigerstraße 94, machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Die ärztliche Untersuchung ergab die Spuren unmenschlicher Züchtigung am ganzen Körper. P l a u e n i. V. Auf dem Kemmlet wurde die große vogtländische Bismarcksäule eingeweiht. Buchhändler Adolf Ernst Blaßmann gerieth in Conkurs. Priesen. Durch Blitzschlag wurde die Fischer'sche Wirthschaft eing:äschert. Der 82jährige Besitzer und einer seiner Söhne wurden durch den Blitz gelähmt. Blauen. Unter der Beschuldigun unlauterenWettbewerbs schlimmster Art ist der Fabrikant H. Eisenschmidt hier verhaftet und erst nach Stellung einer Caution von 3000 Mark wieder auf freien Fuß gesetzt worden. R a d e b e u l. Fabrikant Bleschke, 45. Jahre alt, hat sich erhängt. Rammenau. Hier wird zur Erinnerunq an den Philosophen Fichte ein Ortsmuseum zur Erhaltung des 2lndenkens an d?n bedeutenden Mann in's Leben gerufen. In der Kneipe. Studiosus Kuno: Hör' einmal. Du trinkst ja heute ganz ka:mibalisch! Hat Dir Dein Älter auf Deine letzte Epistel hin Geld geschickt?" Studiosus Siegfricd: Das gerade nicht, aber die Antwort war so gesalzen, daß ich riesigen Durst darauf bekam." Auf Umwegen. Warum weinst Du denn. meinJunge?" Mein Pa pa hängt die Bilder um in der Stube!" Und deshalb weinst Du?" Nein, er hat sich mit dem Hammer auf den Finger geschlagen!" Und da hast Du Mitleid mit dem Vater, Du bist ein braver Junge!" Ach nein,, ich weine, wei ich gelacht habe!" Unverschämt. A.: Einen unverschämteren Menschen als den Planer gibt's doch nicht!" B.: So, inwiefern denn?" A.: Na. vorgestern hat er mich, um sein Geschäft vergrößern zu können, um 500 Dollars angepumpt, die ich ihm denn auch gegeben habe; gestern hat er sich mit meinen 500 Dollars ein Automobil gekaust und heute Morgens h er mich mit demselben überfahren!" Immer Geschäftsmann. Pinkeles (einer gackernden. Henne zuhörend): Gott der Gerechte, was de machst for 'ne Reklame wegen so 'nem winzigen Ei!"
.) In JH. y'nT r rf5v ' Wwi cq kr.) MM in) gq Mk 7j , 1 ' -1 ' ' f , - M , 4 j r "i Ä hMi ffiffiMi f. i 1 sj!v MM 'MG rraö J.-A ' '''-p:i' ";; ' '' '
iSin Interview mit crn Le,varzt deS Zaren. Ein gelegentlicher Mitarbeiter de3 berliner Tageblatts, Herr Arthur Kirchhofs, hatte dieser Tage in Wien eine interessante Unterredung mit dem Ehrenleibarzt des Zaren. Dr. Leo Berkhenson. Seiner Wiedergabe der Urrcdung entnehmen wir das Folzende: Seit einigen Tagen weilt eine interessante Persönlichkeit in Wien, Dr. Leo Berthenson, der Ehrenleibarzt des Zaren. Von zwei deutschen Universitätsprofessoren , bei ihm eingeführt. wurde ich von Dr Berthenson sehr liebenswürdig empfangen. Das Gespräch drehie sich um allgemein inter--ssante Fragen. Zunächst fragte ich nach der Entstehungsursache der immer wieder auftauchenden, von englischer Seite lanzirten Gerüchte, nach denen der Zar, angeblich wegen angegriffener Gesundheit und physischer Depression darüber, daß ihm noch immer kein Thronfolger beschicken sei, sich mit Rllcktrittsgedankcn" trage. Berthenson bezeichnete diese Gerüchte als unsinnige Erfindungen, die selbst des Scheins der Berechtigung entbehren. Der Zar befinde sich seit dem Typhus, den er im vorigen Jahre in der üxim durchgemacht hat, und der im Uebrigen ziemlich gutartiger Natur war. vollständig, wohl, er ist seitdem absolut gesund; es sei unberechtigt, aus der kleinen, zarten Figur des Zaren zu folgern, daß er eine abnormal geringe Widerstandsfähigkeit habe. oder gar. daß er kränklich sei. Im Gegentheil besitzt der Zar eine außerordentliche Widerstandskraft und bedeutende Arbeitskapazität. Der Typhus hat keinerlei Folgeerscheinungen gehabt. Der Zar sei außerordentlich arbeitsfreudig, aehe vollständig in seinen Pflichten als Herrscher auf, habe den innigsten Wunsch, das Wohl des russischen Volkes zu fördern, und nichts an ihm verrathe, daß er daran denke, nach so kurzer Regierungszeit sich dieser verantwortungsvollen Aufgäbe zu entziehen. Auch die Gerüchte, daß der Zar wegen des Ausbleibens nes Thronfolge: oft unter physischen Depressionen leide, erklärt sein Leibarzt als vollständig aus der Luft gegriffen. Der Zar führe ein selten glückliches Familienleben, liebe seine Kinder außerordentlich, vergöttere seine Frau geradezu und widme seiner Familie alle Zeit, die ihm die Regierungsgeschäfte lassen. Der Zar ist noch juna ebenso seine Gemahlin, er ist überzeugt, daß ihm noch ein Thronfolgcr bcscheert werden wird, und es licgt auch kein Grund vor, daran zu zweifeln. Das Gespräch wandte sich den sanitärcn Verhältnissen Rußlands zu, die Dr. Berthenson so gut wie nur irgend Einer kennt; seine Studienreisen nach den Jndustriebezirken des Ural waren Veranlassung des Gesetzes von 1892. das den Arbeitern des industriellen Großbetriebes im Berg- und HüttenWesen Rußlands ziemlich weitgehenden Schujj gegenüber den Arbeitgebern gewährt. Tank dieses Gesetzes ist heute das obligatorische Minimum an Luftraum in den Arbeiterwohnungen auf anderthalb Kubikfadcn pro Kopf fcstgesetz. sind Dampfbäder für jedes industrielle Unternehmen obliatorisch, ferner verpflichtet das Gesetz den Arbeitgeber, bei mindestens 25 Arbeitern einen Feldscheer, bei 400 Arbeitern einen ständigen Fabrikarzt und ein Hospital zu halten, so daß die sanitären Verhältnisse Rußlands, freilich nur soweit die industriellen Großbetriebe in Betracht kommen, in den letzten " Jahren kolossale Fortschritte gemacht haben. Wie Herr Berthenson mittheilte, bereiten sich aber auf dem Gebiete der Sozialgesetzgcbung in Rußland weitere Reformen von weittragender Bedeutung vor. Seiner Meinung nach kann man mit Sicherheit darauf rechnen, daß die Vorschläge und Wünsche des panrussischen Aerztekongresses bei dem Landwirthschaftsministcr v. Fermolow und dem FinanMinister v. Witte auf weitgehcndste Förderung bei der gesetzlichen Durchführung rechnen dürfen. Nicht nur daß die bestehenden SchutzGesetze bezüglich der Fabrikarbeiter erweitert, verschärft und vervollkommnet werden sollen, auch die Arbeiter der Kleinindustrie, die landwirthschaftlichen Arbeiter, außerdem die im Tabak- und Rübenbau beschäftigten Arbeiter sollen der Wohlthat einer Sozialgesetzgebung nach Westeuropa!schem Muster theilhaftig werden. Das Material für die diesbezüglichen Gesetzentwürfe wird durch die Vorarbeiten des nächsten panrussischen (Pirozvw'schkn) Aerztekongresses geliefert, der 1904 in Petersburg tagen wird. Diese panrussischen Aerztekongrcsse .sind ein äußerst wichtiger Kulturfaktor in Rußland, und was Rußland auf dem Gebiete der Sozialreform bisher erreicht hat, verdankt es zum großen Theile den Arbeiten dieser Kongresse. Die Aeußerungen Dr. Berthenson's über den Gesundheitszustand des Zaren werden den mancherlei Gerüchten, die in dieser Beziehung im Umlauf waren, den Boden entziehen. Ob Herr Dr. Berthenson bezüglich der Entwickelung des russischen Arbeiterschutzwesens nicht etwas zu optimistisch urtheilt, wird die Zukunft lehren. Zu wünschen wäre es jedenfalls, daß auch in Rußland Anstalten getroffen würden, den Arbeitern ein menschenwürdiges Dasein zu sichern.
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