Indiana Tribüne, Volume 26, Number 52, Indianapolis, Marion County, 22 October 1902 — Page 6

JnÄiana Tribune, 22. Oktober lHI2

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EllkWW toöfdjän. Provinz Brandenburg. Berli n. Magistrats - Affessor Dr. 2ana.:ii;c:i3 den hier ist zum be Ktteten Stadirath von Coepenick uwäblt worden. Beim F:nsterputz?n ist die 52jährige Neinmact:srau Emilie Vieaall aus der Rheinsöergerstrzße 33 in Folge eines Fehltritts ausdem ersten Stock auf den Hos hinabgestürzt und war sofort todt. Huimach Georg Petrich, Alexandrinerstraße 40, und Cigarrenfabrikant Gctthold Schmidt. Zwinglistraße 14. stellten ihre Zahlungen ein. Gran: über die Krankheit seiner Wirthschafterin b-t den 66 Jahre alten Rentner Julius dUl aus der Fennstraße 44 in den Tod getrieben. Am WrangelDenkmal auf dem Leipziger Platz dergiftete sich der 58jährige Elektrotechniker Theodor Tiedemann aus der Vernburaerstrake 6. In seinem

Schlafzimmer erhängte sich aus Nahrungssorgen der 57 Jahre alte Mobelvolirer Friedrich Liebenow aus der Wasserthorstraße 63. Der Verlust feiner Ersparnisse hat den jährigen Karl Timme aus der Rostockerstraße 13 in den Tod getrieben. Ein großer 'Diebstahl an Uhren und Schmuckfachen ist in der Oranienstraße 152 bei dem Uhrmacher G. Scharnow derübt worden. Den Dieben fielen 150 goldene Damenuhren und 180 goldene und silberne Herrenuhren in die Hände. Der Wirkliche Geheime Oberbaurath Johann Friedrich Bernhardt, der lange Zeit in der Militär - Bauverwaltuna bervorraaende Dienste geleistet hat. ist hier gestorben. Der kaum 17 Jahre alte 5)andlungslehrlina Paul Bichert. welcher in der Alten ?lakobstrane 137 ein möblirtes Zimmer bewohnte, tödtete sich durch einen Revolverschuß in das Herz. Der wissenschaftliche Hilfslehrer am königstädtischen RealgymnasiumVernbard Eilten ist zum Oberlehrer an der Margarethenschule gewählt worden.Erschossen hat sich der 51 ?lahre alte verheirathete geisteskranke Schlachte: Winder aus der Koppenstraße 31. Aus emem Fenster des Hauses trasz buraerltrane 41 stürzte sich die etwa 40 Jahre alte FrauAbrahamsohn und war sofort todt. Durch einen Sturz von der Treppe ums Leben gekommen ist de? 38 Jahre alte Möbelpolirer Richard Köhler vom Weidenweg 25. Ebarlottenoura. Xtt frü here Ober - Bibliothekar der Bibliothek zu Dresden, der jetzt hier im Ruhestand lebende Geheime Hofrath Professor Dr. Boerstemann. feierte seinen 80. Geburtstag. Zum Fenster hinausgesturzt sind lm Hauje Schillerstraße 94 zwei Rvxttx des Kartosselkutschers Glawe. und zwar ein 3 Iahre alter Knabe und ein 9 Jahre altes Mädchen. Beide wurden erheblich verletzt. K e m n i . Mit einem Gewann verschwand der 37 Jahre alte Kutfa Wilhelm Gentz. der bei dem Gutsbesitzer Dittmar Hierselbst bedienstet war. K o t t b u s. Eiaarrenfabrikant Hermann Martin und KaufmannJulius Erdmann haben Concurs angemeldet. Luckenwalde. Die 5? Iahie alte Tochter Klara des Arbeiters SeeHaus von hier lehnte sich beim Schauleln etwas hinaus und wurde von der Stanae einer Nebenschaukel, die sich nach der entgegengesetzten Richtung bewegte, am Kops getroffen. Das Kmo ist jetzt an den Folgen der Berletzungen gestorben. Potsdam. An Stelle des verstorbenen Obersten von Äiealer ist der Major und Bataillons - Commandeur im Elisabeth - Regiment von Arnim zum Commandeur der hiesigenKriegsschule ernannt worden. P r e i l a ck. Auf dem Geböi! des Bahnwärters Pluta brach Feuer aus, wodurch das ganze Myoft eingeäschert wurde. Provinz Ostpreußen. Königsberg. Beim Spielen wurde der Sohn des Stadtverordneten Burau von dem Obertertianer Liesner mit einem Revolver erschossen. Der frühere hiesige Oberbürgermeiste? Geheimer Regierungsrath Hoffmann, ist gestorben. Ordentlicher Professor Dr. August Brinkmann Hierselbst 'wucd'e in gleicher Eigenschaft in die philosophische Fakultät Bonn versetzt. Braunsberg. Der Seminardirektor Waschkow in Zülp ist zum Direktor des hiesigen Lehrer - Seminars berufen worden.' G u m b i n n e n. Oberst von Winterfeld, der Commandeur des Dragoner - Regiments v. Wedel Hierselbst, in welchem Rittmeister v. Krosigk und die Unteroffiziere Hickel und Marien standen, hat seinenAbschied eingereicht. Nach Beendigung der diesjährigen Herbstübungen rückt das DragonerRegiment v. Wedel in seine neue Garnison Lyck ein; an seine Stelle tritt in Stallupönen und Gumbinnen das Ulanen - Regiment No. 8. L a b i a u. Nachdem Canior Bangelt vor drei Jahren sein 50jähriges Amtsjubiläum feiern konnte, beging er kürzlich mit seiner Gemahlin das Fest der goldenen Hochzeit. Medischkehmen. Auf dem Gehöft des Besitzers Wallat brach Feuer aus. wodurch das ganze Gehöft, bestehend us vier Gebäuden, bis auf die Fundamente eingeäschert würde. Qsterode. Die Pferde des Ge-

spanns. welches der Jnstmann August Pionteck aus Collishof lenkte, gingen durch. Hierbei wurde der Wagen zertri'mert und Pionteck derart schwer verlc l., daß er starb. Pionteck war erst t'j Jahre alt und hinterläßt seine Wittwe mit fünf kleinen Kindern in armen Verhältnissen. S e e b u r q. Aus unbekannten Gründen erhängte sich der in guten Verhältnissen lebende 50 Jahre alte Lesiker Andreas Großmann. Tilsit. Wegen Verdachts der Brandstiftung sind der Schneidcrmeister Stanschus und der Rentier Chr. Kaukorcit auf Anordnung dertaatsanwaltschaft verhaftet worden. Aronin.z MeNpreußen. D a n z i g. Rentier Adolf Heinrich Behlow verschied hier im 78. Lebensjahre. Er -war früher lange Jahre Mitinhaber der 'Schiffbaufirma I. W. Klawitter und hat sich auch um unsere Stadt durch eine 30jährige Wirksamkeit in der StadtverordnetenVersammlung Verdienste erworben. A l l e n b u r g. Als Nachfolger des verstorbenen Stadtkasscnrendanten Domnick hier wurde der Stadtsekretär Kraft aus Friedland gewählt. Briefen. Der Gutsverwalter des Ansiedelungsgutes Vuchenhagen, Bieneck, hat sich erschossen. . Deutsch - Eilau. Seine eigene Mutter rettete der 12jährige Quartaner Hermann Wille aus der Gefahr des Ertrinkens. ' Deutsch - Krone. Bei AusÜbung der Jagd wurde der Förster Lau aus Grethenbruch von einem Jagdgenossen auf derBaberower Feldmark aus Unvorsichtigkeit angeschosmark aus Unvorsichtigkeit angeschosdem Verletzten' in das Gesicht und in die Arme. Schwerverletzt wurde er in das hiesige . Krankenhaus eingeliefert. 'H o ch st r i e ß. Feuer zerstörte das Wohnhaus des Besitzers Schulz. L ö b l a u. Das Fest der diamantenen Hochzeit beging das Altsitzer Ring'sche Ehepaar Hierselbst. Ring ist 85, seine Frau 83 Jahre alt. Der Kaiser verlieh dem Jubelpaare die Ehejubiläumsmedaille. ' Marienwerder. Die Besitzung des Eigenthümers Stephan in Ellerwalde ist niedergebrannt. Die gesammte Ernte und das Inventar sind ein Raub der Flammen geworden. Es wird Brandstiftung vermuth.t. Schöneck. Als zwei Gesellen des Mühlenbesitzers Dahlmann den Fahrstuhl benutzten, um aus dem dritten S4ock nach unten zu fahren, riß der Fahrstuhlgurt, und beide stürzten vom ersten Stock auf den Fußboden nieder, wohei sich jeder das rechte Bein brach. S ch ö n s e e. Einem Brande fiel das Haus des Fleischermeisters Pätzold zum Opfer. Provinz Sommern. Stettin. Polizei - Commissär Ernjt Baeck verläßt seine hiesige nahezu zwanzigjährige Amtsthätigkeit, um in den Dienst der -Polizeiöerwaltung zu Wilhelmsharen zu treten. Dem Gymnasial - Direktor Professor Dr. Paul von Boltenstern ist die Direktion des Gymnasiums in Treptow a. R. übertragen worden. Der frühere Oberpräsident von Pommern Wirklicher Geheimer Rath Graf von BchrRegendank ist auf seinem Stammgut Semlow im Kreise Franzburg gestorben. Bünnewitz. Feuer zerstörte das Gehöft des Gemeindevorstehers Schulz. P e l s i n. Im Kruge spielten mehrere Arbeiter Schafskopf", wobei es zum Streit kn, welcher wieder geschlichtet wurde. Als die Spielenden den Heimweg antraten, erhielt der Arbeiter Schmidt plötzlich von dem Kuhfütterer Koch einen Messerstich, welcher den Tod zur Folge hatte. Rummelsburg. Als Kreistazsabgeordncter wurde für' den in den Ruhestand getretenen Bürgermeister Zillmcr der Bürgermeister Zillmer der Bürgermeister Kieback von . den Stadtverordneten gewählt. Stolp. Auf' dem Gute Freist brannte ein Viehstall und ein Scheunengebäude nieder. Swinemünde. Das Böttcher'sche Ehepaar feierte das Fest der goldenen Hochzeit und erhielt die Ehejubiläumsmedaille. S t r a l s u n d. Der älteste Geistliche unserer Stadt, Superintendent Fretzdorff, beging seinen 70. Gcburtstag. Tempelburg. Auf dem Gehöfte des Ackerbürgers Schmidt hierselbst brach Feuer aus, das Scheune, Stallungen und Wohnhaus in Asche legte. Die Ernte und der ganze Viehstand wurden ein Raub der Flammen. H'rsvinz Scoreswig.Kokstein. S ch l e s w i g. Die Gattin des p-n-'ionirten Regierungssekretärs Wittkop fvrang von einem noch in Bewegunz befindlichen Pferdebahnwagen so unglücklich ab, daß sie einen Hüftenbruch erlitt. Nach längerem Leiden stard der Leiter der hiesigen Jdiotenansta! Friedrich Ludwig Stender. A l t o n a. Der in der Bürgerstraße wohnende Tischler W. Möller ge cieth mit seinem Stiefsohn in Streit, in dessen Verlauf letzterer ein Beil ergriff und den alten Mann durch eine Schlag auf den Kopf schwer verletzte. Feuer zerstörte den Dachstuhl des Hauses Wilhclmstraße 92, dem Kaufmann Eblers gehörig. ' - .

Allerlei snr's NauS.

ReZsbesen eignen sich zum Rä nigen wollener Kleider besser als Bürstcn, da sie die Wolle weniger angreisen. Schwimmen der Es s i g u r k e n z u v e r h ü t c n. Man thue 20 Gramm schwarzen Senf in ein Leinwandstückchcn, binde es zu und thue es zu den Gurken. Ans weißem Holz sind Fettflecke durch starkes Einreiöen mit in Essig gelöstem Bolus zu entfernen. Man lasse nach dem Einreiben einige Zeit stehen und wasche dann mit warmem Wasser nach. Schweißflecke lassen sich aus Stoffen am besten entfernen mittels einer Mischung von 1 Theil Salmiak, 3 Theilen Alcohol und 4 Theilen Schwefcläther (feuergefährlich), die man sich beim Drogisten bereiten läßt. Kitt für Pfeifen-Be-schlage. Man nimmt gekochien Leim, schabt Kreide hinein, bis er ziemlich dick ist, füllt die Beschlagränder mit dieser Masse aus und drückt den Beschlag auf den Pfeifenkopf, welcher dann sogleich von dem heraustretenden Kitt, bevor er erhärtet, gereinigt wird. F l a s ch en spülen. Wenn Flaschen. Gläser etc. gespült werden sollen, nehme man lauwarmen Essig und Sand. Hiermit werden die Gefäße tüchtig ausgespült und dann mit lauwarmem Wasser nachgespült. Es ist dies ein Mittel, um selbst die vernachlässigsten Gefäße schnell und sicher zu reinigen, ohne daß das Glas darunter leidet. Citronen aufzubewahr e n. Man stelle in die Ecke eines trockenen Kellers Besen von Birkenreiser und stecke die Citronen in seine Zweige. Oder man thut sie in ein irdenes Gefäß mit frischem Wasser, das alle 4 Tage erneuert werden muß. Auch in durchgeglühten, abgekühlten Sand legt man sie zur Aufbewahrung, doch dürfen sie sich nicht berühren. Um zarte, fei'ne Spitzen zu reinigen, breite man sie sorgfältig auf einem feinen weißen Papiere aus und bedecke sie mit gebrannter Magnesia; dann lege man ein anderes Stück Papier darüber und lasse das Ganze, dem Druck eines schweren Gcgenstandes ausgesetzt. 2 bis 3 Tage liegen. Ein sanftes Schütteln genügt, um das Magnesiapulver zu entfernen, und die Spitzen sind wieder wie neu. Schwaben- und Russen! äf e r zu fangen. Man verhüllt ein. hohes Glas außen mit einem Tuche, um den Thieren das Emporklettern zu erleichtern und füllt' dasselbe bis zur Hälfte mit süßem Wasser und geriebenen Kartoffeln. Die Insekten fallen in die Flüjjigkeit, aus der sie wegen der Glätte des Glases den Rückweg nicht mehr antreten können. Den Holzgeschmack aus einem neuen Eimer zu entfernen, fülle man ihn mit kochendem Wasser und lasse dies darin kalt werden, woraus es ausgegossen wird. Etwas Soda, in lauwarmem Wasser aufgelöst, dann ein wenig Kalk angefügt, giebt eine Mischung, mit welcher der Eimer gut ausgewaschen wird. Dann .brüht man ihn noch einmal mit kochendem Wasser aus und spült gut nach. Glasstöpsel zu locker n. Man ' kann das Anbacken der Glasstöpsel im Flaschenhalse dadurch vermeiden, daß man sie vor dem Einstecken heiß macht, entweder durch Eintauchen in kochendes Wasser oder über einer Spirituslampe, und hierauf ringsum mit einer Paraffinkcrze einreibt, so daß sich eine dünne Schicht um das Glas bildet. Derartig behandelte Glasstöpsel lassen sich stets mit Leichtigkeit aus der Flasche ziehen. Qfenschwärze. Man zerreibt gutes Lampcnschwarz mit Wasserglaslösung recht sorgfältig und nimmt dazu etwa soviel von dem Schwarz, daß eine dickliche Flüssigkeit entsteht, die man mit Hilfe eines Pinsels auf den Ofen streicht. Der Anstrich muß selbstverständlich hübsch gleichmäßig gemacht werden und nur eine dünne Schichte bilden. Man läßt ihn dann ?inen Tag hindurch gut trocknen und bürstet den Ofen dann mit einer Verreibung von Reisblei in leichtem Gummiwasser glänzend. Behandlung derParketifußböden. Nachdem der Boden mit Stahlspähnen vollständig abgerieben wurde, kehrt man dieselben zusammen. trägt alsdann mit Terpentin verdünnte, gelbe Bodenwichse mit einem wollenen Lappen gleichmäßig auf und bürstet hierauf mit der Bohnerbürste strichweise den Boden glänzend. Zuletzt wird noch ein Stück Flanell um die Bürste gelegt, um damit noch vollen Glanz zu erzielen. .Dies ist von Zeit zu Zeit zu wiederholen. Täglich jedoch ist der Boden mit dem Flanellläppen aufzureiben. Preißelbeeren (Cnrnbeiries) einzumachen. Auf 5 Quart Beeren rechnet man Quart guten süßen Wein (Ausbruch), 2 Psund feinen Zucker, ein Stückchen Zimmt und 6 GeWürznelken. Zunächst wird der. Wein mit dem Zucker und dem Gewürz in einem zugedeckten Gefäße 10 Minuten lang gekocht, alsdann schüttet man die Beeren hinzu und läßt dieselben ebenfalls gut aufkochen. Ist dies geschehen, so hebt man das Gefäß vom Feuer, rührt die Beeren mehrmals um, daß sie abkühlen, und füllt sie in Gläser. Solche Preißelbeeren schimmeln nie und schmecken nach zwei Jahren, wie frisch eingekocht. ' '

Fvau Dlay Oohse von Chicago, IN., Präsidentin des katholischen Ordens der Förster, "Marys ofthe Lake" No. 10 CHcstnut Platz, Chicago, Jll., 12. Marz, 1902. Ich habe schon seit Jahren das Lob JhreS Vlus of Cardui geHort, aber nie wirklich gewußt, was für ein aus-, gezeichnetes Heilmittel er ist, bis letzten

Herbst, als ich mich plötzlich erkaltete, während ich im Freien war, ohne warm genug gekleidet zu sein. Unglücklicherweise geschah dies zu einer Zeit, wo jede Frau besondere Maßregeln gegen Erkältungen treffen sollte. In Folge dessen wurden die Naturdorrichtungen gehemmt, und obschon ich zur Zeit wenig daraus achtete, empfand ich bald, daß es viel schlimmer war, als ich geahnt hatte. Während mehr als einem Monat suchte ich keinen Arzt auf, obschon ich nicht besser wurde. Ich hatte fürchterliche Krämpfe und Schmerzen, heftiges Rückenweh und auch Schwinde?. Der Arzt sagte, daß Entzündung eingetreten sei. und verschrieb für mich, aber Nichts schien mir zu heldung eingetreten sei, und verschrieb für mich, aber Nichts schien mir zu helfen. Beim Durchlesen Ihres Kalenders war ich bald für den Win of Cardui interessirt. Ta erinnerte ' ich mich, von einigen meiner Freundinnen gehört zu haben, wie gut er sei. Tarauf entließ ich meinen Arzt, und entschloß mich, den Wine of Cardui zu Probiren. Ich gebrauchte ihn wahrend drei Wochen, und zu meiner großen Freude fand ich Linderung. Allmählig hörte die Entzündung auf. ich wurde wieder regelmäßig, und empfand gar keine Schmerzen mehr. Ich bin überzeugt, daß es Hunderte von Frauen giebt, die täglich leiden, wie ich litt, die gar nicht wissen, was anzufangen, um Linderung zu finden. Tiefen mochte ich zurufen; .Hört auf, Toktorrechnungen zu bezahlen, und Medizinen einzunehmen, die Ihr nicht kennt! Laßt die Aerzte nicht mehr Versuche mit Euch machen! Die 5)älste davon wissen doch nicht, was ihren Patientinnen wirklich fehlt. 5zaltet ein, Eure Lebenskraft und Euer Geld zu vergeuden, und gebraucht den TVine of Cardui! Nachdem Ihr eine Flasche davon gebraucht habt, werdet Ihr Euch viel wohler befinden, und könnt Ihr Euch auf eine Kur verlassen, wenn eine Kur möglich ist. Ueberhaupt ist der Versuch billig, und glaubt mir nur, Ihr werdet es nicht bereuen. Mit Vergnügen sende ich Ihnen dieses unerbetene Zeugniß, und trage ich gerne mein AÜeniges bei, um meine Erkenntlichkeit zu zeigen, und hoffe ich, daß eZ dazu beitragen werde, manche leidende Frauen aus ihrem alltäglichen Elend, der Gesundheit und dem Glück entgegenzusühren.

3 l i gegenseitige Verhältnisse der weib Qf lichen Organe sind so fein geordnet, dab die geringste Vernachlässigung und AuZsetzung schlimme Folgen haben kann. Nur wenige Frauen finden die ersten Störungen der Monatsregeln von genügender Bedeutung, um ärztlicher Behandlung zu bedürfen. Ta. her verwandeln lich die geringen Störungen in ernsthafte Krankheiten. Die meisten Frauen sind zu bescheiden, mit einem Arzte der dieseZ Thema zu sprechen. Der Wine of Cardui kann im Stillen zu Haus ge braucht werden. Wenn Ihr Leiden erst kürz WINE of p. M Jl ii Wäsche abgeholt und abgeliefert. Verhängnisvoller Schlag. In San Francisco ceriethen unlängst die bciden Hausirer (5. l. Phelps und Clären Parker in einen Streit. Dabei versetzte Phelps seinem Gegner einen Schlag auf die Kinnlade, und wenige Stunden darauf starb Parier an der qebrochenen K-innlade. Phelpö wurve verhaftet. Gefährlicher Schwie g e r f o h n. Weil ihm feine Schwiegermutter Vorwürfe machte, daß er zu .viel trinke, tödtete letzthin der Kleinbürger Odfcheredkow in Astrachan, Rußland, seine 18jährige Frau, seinen Schwager und seine Schwiegermutter durch Messerstiche. Der Mörder wurde verhaftet. Eigenartiger BahnUnfall. Beim Thalsperrrnbau in Solingen, Rheinprovinz, wurden neulich auf einer Feldbahn Baumstämme transportirt. Dabei stießen die Stämme sich seitlich an den Felsen und wurden gewaltsam in die Lokomotive geschoben. Der Lokomotivführer wurde von den Stämmen getödtet, der Heizer lebensgefährlich verletzt. Interessantes E x p er i m e n t. In dem Schlafzimmer des kürzlich verstorbenen berühmten Pariser Schriftstellers Emile Zola wurden dieser Tage mehrere Vögel untergebracht, während dem Ofen die gleichen Gase entströmten, wie zur Zeit des Todes des Schriftstellers. Die Vögel wurden alsbald erstickt aufgefunden und es beweist dies auf's Bündigste die Ursache vn Zolas Tod. Grober Unfug. Letzthin Nachts schlich" sich in G,roßenhain, Sachsen, ein Unbekannter in das Maschinenhaus der Gasanstalt und drehte oder verstellte dort die von und zu den Gasometern führenden Ventile. Plötzlich verlöschten alle Gasflammen in der Stadt. Außer dem Verdrehen der Ventile hat der Unbekannte noch anderen Unfug verübt. Wssserhähnc abgedreht u. s. w. Der Thäter wurde bisher nicht entdeckt. Der neugierige Kanon i e r. Das Militärgericht in Dresden verurtheilte neulich den Kanonier Schramm vom 48. Feldartillerie-Re-giment zu drei Monaten Gefängniß. Der' Mann hatte während des Manövers por Abfeuern eines Schusses einen Feldstein in das Geschützrohr gepackt, um zu sehen, wie weit der Stein wohl fliegen werde. Das Geschün, das einen Werth von 5000 bis 6000 Mark hatte, ist dadurch unbrauchbar gewor-den.

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-5 lich entflanden ist, so haben Sie keine VuS rede, sich ,u wkiarrn. diese Medizin nun zu gebrauchen. Sie ist leicht einzunehmen, und ist die Behandlung nicht der Oessent lichkeit ausgesetzt. Wenn Ihr Fall hart riäckig ist, und die Aerzte Ihnen nicht hel fen können, dann lesen Sie, waZ Fra Dohse geschrieben hat, und bedenken Sie. dak Tau sende von sogenannten hrffnungslosen Fallen durch den Yt'lno ot Cardui kuriert wurden. Er wird je neun auZ zehn Fäl len absolut kurieren, und wird er in jedem Falle von Frauenkrankheiten Linderung drin gen. CARDUI e W u w Telephon: Main 17G9 SÄiffsnachrichten. Angekommen: Cherbourg: Kaiserin Maria Theresa" Don New York. London: Minneaoolis" von New Aork. New York: Moltte" von Hamburg. Plymouth: Pretoria" von Nem Vork. Karstadt's Sampf-Farberei,' und Echt-Wiischerei. (Nachfolger o Johu Brill u. Co.) tablirt ,71. ItlttOUti i Mass. Ave.. ?lt. 578. Neu 2532. College Lve.. Alt. Brown 34. JllinoiS Str., llt, Brown 14. Herren und Damen-Kleider gerei nizt, umgeändert und ausgebügelt. Wälirend dieser Woche ! Schwarze seidene Unterröcke und SZ.Stt Alle Farben von unseren besten Seiden Tasseta Oe.oo Nach Maaß angefertigt, Accordian Plaited. TUE Lfflfflli STÖBE, 2 N. Pennsylvania Str. FurnaceS, Eisen und Blech-Arbeitcu Josexh Gardner, 3741 KenwSy Avenue. Telephon 322. Dachsirnmse, Oberlichter und Reparatur arbeiten besorgt. '

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