Indiana Tribüne, Volume 26, Number 51, Indianapolis, Marion County, 21 October 1902 — Page 4
Anoinna Tribune, 21. Oktober 1002
Indiana Tribüne. HkreuZgkAkben von der utenberg 5. Indianapolis, Ind.
harry O. Thndinm t Präsident GeschäftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 26. fcntered at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Warum? Präsident Roosevelt beabsichtigt nun zu empfehlen, daß der Einfuhrzoll auf Kohle abgeschafft werde. Er wünscht eine Wiederkehr der noch herrschenden Kohlennoth zu verhüten.Das tx in diesem Falle recht hat, können die Demokraten, die ja von Anfang an die Dingley Bill bekämpft hatten nicht umhin zuzugeben, gesteht er doch damit ein, daß die Temokraten in ihrer Stellungnahme g j gen den Schutzzoll im Rechte waren. Warum aber versäumt er, dieselbe T.h e o r ie auf die anderen Trusts, deren Pro. dukte gegen Konkurrenz vom Auslande durch hohe Zölle geschützt sind in An Wendung zu bringen? Warum soll das Wegfallen des Schutzzolls nur im Falle des Kohlentrusts zweckmäßig sein? Warum? Das amerikanische Volk braucht sich nicht lange den Kopf mit der Lösung dieser Frage zu zerbrechen. Die Antwort ist eben so einfach, wie logisch, sie ist, daß die anderen Trusts nicht so unbedacht waren ihre Eemeingefährlichkeit kurz vor der Wahl offenkundig zu machen, wie es der Kohlentrust gethan, sondern vernünftig genug waren, ihre Machtstellung nicht in der kritischen Kampagnezeit zu exponiren. Wäre durch einen anderen Trust, wie den Kohlentrust, die Aufmerksamkeit des Publikums auf das Uebel 'der Trustfrage gelenkt worden, so hätte der Prä sident jedenfalls Aufhebung des Schutzzolles für deffen Produkt empfohlen. Glücklicheweise wird diese Vogel Strauß Methode den amerikanischen Wähler nicht irreführen, das Volk verlangt eine Regierung für das Gemein--ttohl und nicht eine Regierung durch die Trust's und für dieselben. Deshalb leuchtet auch dem sonst republikanisch stimmenden Theil der Bevölerunz ein, daß ein Wechsel wünschenswerth, daß ein demokratischer Kongreß wohlthätig sein könne, und diese Stimmung wird sich, ' wie wir den Anzeichen nach schließen beim Wahlergebniß zeigen. Der Dingley-Schutzzoll beschützt, wie klar erwiesen, nur die Korporationen, nicht aber das konsumirende Volk, welches mit Hülfe des Schutzzolls gnadenlos ausgebeutet wird. Die Tarissrage ist eS also, 'welche in erster Linie daS Volk interessirt sie ist es, welche in der bevorstehenden Wahl leitet und nur durch sie kann die demokratische Partei einen Sieg erhoffen. Die Stärke der'republikanischen Partei beruht in erster Linie aus der svmpathischen Figur des Präsidenten Roose velt, in zweiter erst auf den überall wahrnehmbaren Volkswohlstand und vielleicht würbe das Vertrauen, welches Roosevelt dem Volke eingeflößt hat auch ihm die Lösung der Trustfrage überlassen. ' Ohne die markige Figur des Präsidenten Roosevelt als Hauptstütze würde die republikanische Partei in der bevorstehenden Wahl keine besondere günstigen Chancen haben. Die Stellung, die der Präsident gegen die Kohlenbarone nahm in dem er den von ihnen ignorirten Arbeitersüh, rer in achtungsvoller Weise anerkannte, hat ihn bei den Massen zu großem An sehen gebracht, und die Aussichten der Republikaner gestärkt, wäre die Trustfrage nicht im Wege, so wäre an einen Sieg ihrer Kandidaten für Kongreß überhaupt nicht zu zweifeln. Ein demokratischer Wind weht durch das Land, das ist unleugbar; ob er sich aber stark genug erweisen wird, das Bollwerk der Republikaner, Prosperität, umzuwehen, ist fraglich. Trotz der großen Abneigung im Volke gegen den Schutzzoll mag dasselbe es für gefähr lich halten, Angesichts der herrschenden Prosperität eine Veränderung zu schaf. fen. Selbstverständlich glauben die Kampagne-Komites beider Partein an einen glänzenden Sieg. Das in der Einleitung erwähnte Warum? wird jedochviele republikanische Stimmgeber kopsscheu machen. Die Pb liPpmen-Frage, welche die Demokraten auszubeuten gedachten, tritt vor der Trustfrage in den Hintergrund.
Eigcnärligc Stiftung. Zum Beste der Kinder armer andwever tu Schlesien (rtid)tet. Eine eigenartige Stiftung hat der vor einiger Zeit verstorbene frühere Ge ncraldireltor Kessel von der Donners marckhütte in Zabrze, Schlesien, gemacht. Er hinterlies; nämlich nach Abzug verschiedener Legate sein ganzes Vermögen, etwa 2,500,000 Mark, der Stadt Schwcidnitz zur Errichtung und Unterhaltung zweier Institute, deren Zweck e2 sein soll, die Kinder armer Handweber anderen Berufen zuzuführen. Aor einigen Jahrzehnten gerieth die ganze öffentliche Meinung in Deutschland durch die Nachrichten von der Noth der Weber am Eulengebirge in Erregung. In Zeitungen und Broschüren setzten mehr oder minder begabte Soziologen ihre Ansichten und Absichten auseinander, wie dieser Noth gesteuert werden könnte. Es kam darauf an, den darbenden Webern ein besseres Auskommen.? verschaffen, denn die . WosHine, dieser Feind der Handarbeit, eroberte Schritt um Schritt mehr Boden. In welchem Maße die Maschine die Handwebstühle verdrängt haben, erhellt aus den folgenden Ziffern: Im Bezirke der Schweidnitzer Handelskammer gab es imJahre 1896 noch 6759 Stühle, im Jahre 1901 aber nur noch 4266. In den Kreisen Hirschbero und Schönau ging in derselben Zeit die Zahl der Handwebstühle von 1123 auf 677 zurück, und im Kreise Landeshut wurden im letzten Jahre 322 Stühle weniger als im Vorjahre gezählt. In den anderen Bezirken allein verminderte sich im letzten Jahre die Anzabl der Handwebstühle um 964 Stück. Im Ganzen kann man annehmen, daß in den Bezirken der schlesischen Weberei, von Hirschberg bis in die Grafschaft Glatz, alljährlich durchschnittlich über 1000 Webstühle außer Betrieb gesetzt werden, und die Statistiken zeigen, daß die Zeit des letzten Webstuhles nicht mehr fern ist. Um der oben angeführten Noth zu steuern, kam man auf den Gedanken, die Leute in dac feinen Weberei besser auszubilden, damit sie im Stande seien, solche Gebilde herzustellen, die nur mit der Hand ausgeführt werden können und hoch im Preise stehen. Man gründete Schulen und sandte Wände:lehrer aus. Die Schulräume blieben jedoch vereinsamt, und die Wanderlehrer fanden, trotz unentgeltlichen Unterrichts, keine Schüler. Einerseits mochten die Weber ihre erwachsenen Kinder deshalb nicht in den Unterricht schicken, weil sie ihrer bei der Arbeit zu Hause bedurften, andererseits waren sie indolent. So ging denn eine Schule nach der anderen wieder ein, die letzten LehrWerkstätten werden demnächst ihre Pforten schließen. Das einzige Mittel, der Noth ein Ende zu machen, konnte nur das sein, die Leute ihrem Berufe zu entziehen und sie in andere, lohnendere hineinzuschieben. Wo etwas Aehnliches geschehen konnte, da stehen heute an Stelle der früheren elenden Hütten stattlich; Häuser, aus deren Fenstern ein solider Wohlstand herausschaut. Dieser Elückszufall ist einem Theile der früheren Weberortschaften im Riesengebirge zu Theil geworden. Das schöne Gebirge kam für den Touristenverkehr und als Sommerfrische immer mehr in Mode, und aus den armen Webern wurden wohlsituirte LogirHauswirthe. Im Eulengebirge aber blieben die Verhältnisse wie sie waren, oder vielmehr sie wurden noch ungünstiger. Die Kessel'sche Stiftung will nun zum ersten Male im Großen unter Zugrundelegung genügender Mittel die Ueberführung des Handwebernachwuchfes in lohnendere Berufe vornehmen, und zwar soll nicht nur für die Söh,e der Handweber, fondern auch für die Töchter Sorge getragen werden. Das Testament bestimmt, daß neben 50 Söhnen von Handwebern in dem Institute auch 50 Töchter erzogen werden. Da in den Handweberfamilien Vater und Mutter arbeiten, und die Kinder, auch die Mädchen, schon von klein ab. ihren Kräften entsprechend, helfen müssen, den Verdienst zu vermehren, bleibt die Besorgung der Küche wie überhaupt des ganzen Haushaltes den Mädchen ein Buch mit sieben Siegeln. Abgesehen davon, daß dadurch sowohl die Kosten der Wirthschaft erhöht werden, daß die Ernährung der Familie nicht zweckmäßig sein kann, wird auch zum Wirthshausbesuch und zum übermäßigen Schnopsgenuß Anregung gegeben. Die Kessel'sche Stiftung will aber die Knaben zu tüchtigen und soliden Handwerkern, die Mädchen zu wirtschaftlichen und sparsamen Handwerkerfrauen und guten Müttern erziehen. Kavallerie ohne Säbel. Der neue Befehlshaber der kanadischen Miliz, Earl of Dundonald, hat dieser
Tage einen Befehl erlassen, wodurch der Säbel als Kavalleriewaffe abgeschafft wird. Berittene Truppen," heißt es in dem Befehl, müssen sich auf das Gewehr verlassen und deshalb haben Offiziere und Mannschaften sich im Schießen dermaßen auszubrlden", daß sie Schützenzeugnisse erlangen können." Die Karabiner sollen durch Gewehre ersetzt werden. . Die Kraft des Tigers übertrifft' noch die des Löwen. Fünf kräftige Männer können einen Löwen schon bequem halten, neun solche sind aber nöthig, einen Tiger festzuhalten.
Der ZNorjZljiumgenujz. Seine große Verbreitung und seine demoralisirenden Wirkungen.
VZorphlun, l TtiniulkrlingSmittel Fälschung, Betrug unv ?inbruchSSidstahl ali Folge r ZAorphiumsucki! Behandlung von Morphinisten. D!e Mprphiumsucht greift immer weiter um sich, und besonders ist sie in gebildeten Kreisen ganz außerordentlich verbreitet. Der Grund ist wohl darin zu suchen, daß das Morphium anfänglich seine Opfer in ihrer Arbeit bedeutend fördert und unterstützt; den Künstler versetzt es in Stimmung," dem Astronomen hilft es die schwierigsten mathematischen Probleme lösen, den Forschungsreisenden läßt es die Strapazen seiner Märsche vergessen. Aber schon nach geringen Dosen wird der.rphiumgenuß zur Leidenschaft, und das Gift übt dann auf seine Opfer eine furchtbare demoralisirende Wirkung aus, ja treibt sie geradezu dem Verbrechen in die Arme. Es ist noch nicht lange her. als in Karlsruhe ein Student der technischen Hochschule wegen Urkundenfälschung zu Gefangnlßstrafe verurthent wurde. Dieser Usglückliche- hatte, lediglich um seiner zur unwiderstehlichen LeidenschaftgewordenenMorphiumsucht fröhnen zu können, ein Rezept gefälscht und sich auf diese Weise Morphium verschafft. Der junge Mensch wurde zum Fälscher, aber er lourde es nur, weil er ohne Morphium thatsächlich nicht mehr existiren konnte. Ein morphiumsüchtiger Arzt hatte sich in betrügerischer Weise Morphium selbst dann noch beschafft, als er sich in einer Heilanstalt befand, um eine Entziehungskur durchzumachen. Dem ihn behandelnden Kollegen bekannte er dann offen: Ich wurde gewiß zum Betrüger, allein kam ich freiwillig dazu? Nein." 2)as Furchtbare und Gefährliche der Morphiumsucht ist zunächst die verheerende Wirkung, die das Gift auf den Intellekt seiner Opfer ausübt, und dann, wv bereits angedeutet, die Zerrüttung der Moral des Kranken. Durch zahlreiche Beobachtungen ist festgestellt, daß die Kranken vollständig den Begriff von Gut" und Böse" verlieren. Das Morphium wird mittelst einer kleinen Spritze, an der sich eine Hohlnadel befindet, unter die Haut gespritzt. Wenn sich bei dem Kranken das Bedürfniß nach einer Einspritzung einstellt, so erstirbt in ihm jedes Gefühl für gute Sitte und Anstand. Morphinisten würden zweifellos alles verpfänden und verkaufen, was sie haben, um ihr Bedürfniß zu befriedigen. Schließlich greifen solche unglückliche Kranke zu Betrug und Diebstahl, ja zu Einbruch. . 7 ' So erbrach z. B. einmal ein hochangesehener französischer Rechtsgelehrter während einer Ozeanfahrt, als ihm das Morphium ausgegangen war, Nachts gewaltsam dieSchiffsapotheke und entwendete den gesummten Morphiumvorrath. Bor wenigen Jahren gerieth in Deutschland ein bis dahin hochgeachteter Herr in Vermögensverfall, er hatte, wie nachher im Gerichtsverfahren festgestellt wurde, täglich nicht weniger als 20 Spritzen der stärksten Morphiumlösung zu sich genommen und außerdem noch zahlreiche Spritzen einer 15prozentigen 5kokainlösung. Und schließlich, als seine Geldmittel erschöpft waren, hatte er sich nicht gescheut, zum Betrug zu greifen, um seiner Leidenschaft weiter fröhnen zu können. Ein Sachverständiger, Professor Ball, sagt: Das Morphium gestattet wohl der Intelligenz immer noch Spannkraft genug, um ein Verbrechen zu ersinnen und auszuführen, ohne jedoch die schweren Folgen begreifen zu lassen, welche daraus resultiren.." Vielfach vergleicht man die Morphiumesser mit den Alkoholikern, aber sehr zu Unrecht. Der Trinker wird stets durch eigenes Verschulden Knecht seiner Leidenschaft, während das Morphium in den weitaus meisten Fällen den Patienten erst von Aerzten z. V. bei schmerzhaften Krankheiten gereicht wird.In Deutschland ist der freihändige Verkauf von Morphium verboten,, im Gegensatz zu Holland und Frankreich, aber merkwürdigerweise ist der Engroshandel mit Morphium erlaubt, also ein Kranker braucht sich nur von einer Groß-Firma ein paarPfund senden zu lassen, um seiner Leidenschaft fröhnen, zu können. Auch lassen sich solche Leute vielfach vom Ausland, z. B. aus Paris, Morphium schicken. Bei der Behandlung von Morphinisten nehme man niemals plötzlich dem Kranken die Spritze oder das Morphium fort, es könnten sonst durch plötzlichegewaltsameEntziehung schwere Erscheinungen auftreten, z. B. Herzschwäche, auch Tobsucht, unter Umstän den sogar der Tod. Man thue vielmehr, als habe man nichts bemerkt von der Leidenschaft, und sorge nach Besprechung mit dem Hausarzt für Un terbringung .des Patienten in eine geschlössen? Anstalt. Freilich ist die Hauptbedingung, daß der Kranke auch nach Entlassung aus der Anstalt noch jahrelang fortdauernd überwacht wird, denn in Bezug auf das Morphium ist dem Patienten niemals zu trauen. Trotz gegentheiliger Versicherungen wird er stets sich heimlich von dem geliebten Gift zu verschaffen suchen. Insbesondere aber bringe man dem Kranken Liebe und Freundschaft entgegen, und man vergesse nicht, daß es Unglückliche sind, die nicht Verachtimg, sondern Mitleid verdienen. "
Das Gesundbleiben der Weine. Die Länge der Spunden ist auf das Gesundbleiben der Weine nicht
ohne Einfluß. Wenden wir kurze Spunden an und legen wir das Faß o, daß das Spundloch ganz ooen ist, o trocknen die Spunden aus, sobald der Wein nur etwas im Faß abgenommen hat. An manchen Orten sucht man diesem Austrocknen des Spundes dadurch entgegenzuwirken, daß man sie mit Leinwand umwickelt und einen Streifen des letzteren in das Faß hineinhängen läßt, so daß der Wein an diesem Streifen in die Höhe steigt und den Spund und die darum gewickelte Leinwand feucht hält. Allein die große, immer feucht bleibende Fläche solcher Leinwandlappen ist ein sehr geeigneter Boden für die Entwickelung von Kuhnen, Essig- und andern Pflanzchen, die sich zuerst außerhalb des Fasses festsetzen, aber auch durch di: Leinwand in den Wein gelangen und hier Krankheiten erzeugen können. Das Feuchthalten der Spunden läßt sich vielmehr auf viel leichtere Art und Weise erreichen, indem man Spunden anwendet, die etwa vier bis sechs Zoll in das Faß hineinreichen, wodurch die Spunden lange Zeit mit dem einen Ende mit dem Weine in Berührung bleiben und so den Zutrüt der Luft, sowie ein Krankwerden der Weine verhindern. Salomonische Entscheid u n g. Der Magistrat Varlow in New Aork hatte letzthin im dortigen West Seite-Gericht zwei Männer Namens James Kelly, die mit einander weder bekannt noch verwandt waren, wegen Vagaöondage auf je sechs Monate nach der Strafinsel geschickt. Für einen von diesen beiden James Kellys interessirte sich ein Freund. Derselbe sicherte sich die Hilfe eines Missionärs, welcher vom Magistrat eine Entlas-sungs-Ordre erwirkte. Mit dieser begab sich der Missionär nach der Strafinsel, um vom Warden zu erfahren, er habe zwei John Kellys, Beide aus dem West Seite-Gericht und Beide am gleichen Tage eingeliefert. Der Missionär kannte seinen Kelly nicht persönlich. Er wußte folglich nicht, welchen er befreien sollte. Schließlich begab er sich zum Magistrat Barlow zurück, welcher die Preisfrage dadurch löste, daß er noch einen zweiten Entlassungsbefehl ausstellte. H e l d e n m ü t h i g e Selbstaufopferung. Der Streckenvormann Wm. Johnson von Missoula, Mont., bewahrte letzthin einen Personenzug durch rechtzeitige Warnungssignale vor dem Entgleisen, wurde aber selbst von der Lokomotive des Zuges, dem er entgegengeeilt war, getroffen und so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. Wenige Minuten bevor der Zug die Strecke passiren mußte, hatte Johnson eine gebrochene Schiene entdeckt und wa? zhne Zögern dem heranbrausenden Zuge entgegengelaufen, um Warnung zu geben. Er vermochte nicht auszuweichen und wurde von der Lokomotive zur Seite geschleudert. cim ffoeliiatscir. Erste Dame: Daß sich Dok-toi-Schultz mit dem Fräulein Kluge verloben konnte, ist mir-ein Räthsel!" Zweite Dame: Sehr richtig, liebe Müller, warten wir ab, bis die Auflösung folgt." Modernes Inserat. Der Glockenthurm zu Venedig wäre nicht eingestürzt, hätte er zu rechter Zeit eine ausgiebige Stütze gefunden. Auch viele Menschen bedürfen einer solchen. Als Stütze der Hausfrau empfiehlt sich ergebenst Eduarda Stark, Laubengasse 15. Aerfetzlto Marnnnn. Erster Jäger: Deine Schuld war es, daß ich heute Morgen das Reh verfehlte!" Z weiter Jäger: Meine Schuld? Wie so denn?" Er st er Jäger: Zweifellos: ich sah, daß sich etwas im Gebüsch bewegte, und als ich rief: ,BistDu das, Arthur?' sprang das Reh m weiten Sätzen da von. Das nächste Mal schieße ich, ohne Dich anzurufen, sei also hiermit ge warnt!" llralztiscire MenMxen. Freundin: Wie geht es zu. daß sich in Deinem Salon so viele a panische Lacksachen befinden?" N e u vermählte: Ja. schau, kurz vor memer Hochzeit ließ eine überseeische Firma ihre Ladenguter zu heraogesetz ten Preisen ausverkaufen, und meine guten Freundinnen haben sich diese gute Gelegenheit der der Auswahl ihrer Hochzeitsgeschenke für mich nicht entgehen lassen." )cr Tlieoretiker. 7 Professor Faselh über ist über Bord gefallen. Mit der Ruhe der Weisheit ruft er den. Matrosen zu: Geben Sie mir ms meinem Koffer das Buch: .Anleitung zum Schwimrnen.' t ts AI.
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