Indiana Tribüne, Volume 26, Number 51, Indianapolis, Marion County, 21 October 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, 20. Oktober 1902,

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Am Werke.

Zusammentritt der DelegatenConvention der GrubenArbeiter. Gang der Verliandlungen und Mitchell's versöhnliche Worte. Morgen wird der Schiedsgerichts' Worsözlag angenommen. Hervorragende irische Führer in Boston versammelt. Erosfnung des Amerikanisten (5ow greffes in New Aork. Tas neue Ohio-Gesetz über StädteVerwaltung. Transatlantischer Dan.pfer'Verkchr im letzten Jahre. Die Convention. Wilkesbarre. Va.. 20. Oktbr. Die mit Spannung erwartete Convention der 145,000 streikenden Gruben arbeitet trat heute zusammen, ohne indessen zur Abstimmung über den vorgeschlagenen Schlichtungsplan zu gelangen. Man erwartet, daß dies morgen geschieht. Im Nesbitt-Theater, wo die Con bention abgehalten wird, hatten sich 002 Delegaten einmünden, mit Vollmacht von ihren ' ocal-Gewerk schasten ausgestattet, 867 Stimmen für oder gegen Präsident Roosevelt's Schiedsgerichtsplan abzugeben. Die große Mehrheit der Delegaten war uninstruirt; nur die Maschinisten und Heizer, die befürchten, daß ihre 5000 ausständigen Genossen ihre jetzt von Nichtgewerlschaftlern eingenommenen Plätze nicht wieder erhalten, haben bestimmte Weisungen. Dieser Umstand bildete zugleich das einzige Hinderniß für die sofortige Annahme des PräsidenteN'Vorschlags. Cinen Augenblick schien es heute sicher, als stehe die Versammlung im Begriff. Mitchell's Empfehlung zur Beendigung des Streiks anzunehmen; aber in Folge der ernsten Bitten der Heizer wurde die Abstimmung bis morgen verschoben, wo eine große Majori tät sich für Beendigung des Streiks erklären wird. Die Streikführer, mit Ausnahme Mitchell's, wurden heute fast nicht in der Convention gehört, werden aber mor gen in die Debatte eingreifen. Nach Aussage eines von ihnen dürsten gegen denPräsidenten-Vorschlag nicht mehr 15 als Stimmen abgegeben werden. Es fanden 2 Sitzungen, eine Vormittagsund Nachmiltagssitzung, statt.', als deren Nesullat eine permanente Organisation mit Mitchell als Vorsitzendem jowie oenen eoe hervorging, ,n welcher er den Delegat-n den Plan des Präsidenten unterbrei tete, mit großer Veredtsamkeit seine Annahme empfahl und die Er nennung eines Beschluß-Comites bean tragte. Diese Comite soll, wie auch die Eutsckeiduna aussallen moae. emen sorgfältigen Bericht an das Publikum über die Gründe des Conventionsbe schlusies ausarbeiten. Eine Ueberraschung bildete die Ent scheidung der Convention, die Vertreter von Zeitungen zu allen Sitzungen, offen oder executiv, zuzulassen, da zugleich Gewerkschaftsleute zu Hunderten auf der Straße standen und keinen Einlaß in das Theater finden konnten. Präsident Nitchcoll von Scranton eröffnete die Convention um 10 Uhr 20 Min. in Abwesenheit Mitchell's, der Geschäste im Hauptquartier halber erst zur Nachmittagssitzung erscheinen konnte. Als Beglaudigungs-Comite wurden die drei Distriktssekretäre John T. Dempscy von Scranton; John P. Gallagher von Hazleton und George Hartleis von Shamokin ernannt; die Arbeit des Comites wurde in einer Stunde erledigt. Nach diesen laufenden Geschäften er folgten Gesänge, indem Jemand den Vorschlag machte, die Convention eine Zeitlang durch Singen u unterhalten. Ein Delegat von Wyoming brachte unter riesiger Begeisterung ein Lied "Give three cheers for Mitchell for the strike that ve have won1' zum Vortrag. Es folgten einige kurze Ansprachen und die Streiker schienen eine Zeitlang ihr Leid vergessen zu haben. Kurz vor 2 Uhr erfolgte Ver. tagung. In der Nachmittagssitzung wurde nach dem Schlußbericht des Beglaubi gungsComite's Mitchell zum perma

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nenten Vorsitzenden, National-Sekretär und Schatzmeister Wilson zum perma nenten Sekretär erfühlt. Um 3 Uhr betrit Mitchell die Rednerbühne; alle Delegaten erhoben sich und brachten auf den Führer mehrere Minuten andauernde Hochrufe aus. Als der Sturm sich gelegt, wurde eine von allen Zeitungscorrespondenten im terzeichnete Petition eingereicht, es möge ihnen gestattet werden, im Hinblick auf das tiefe Interesse des gesammten Landes an den Vorgängen auch den Erecutivsitzungen beizuwoh nen. Das Gesuch wurde bewilligt und dann auch die außenstehenden Streiker von irgend Jemand, der die Thüren geöffntt, in Theater gelassen, so daß eine Zeitlang eine Verwirrung entstc?nd. Mitchell leitete seine Rede mit der Er ilärung ein, er könne zu seiner Freude feststellen, daß das aroße öe des amerikanischen Volkes in dem fünfmo natlichen Kampfe in Sympathie mit den Streikern geschlagen habe. So stark war diese Ar.tbeilnahme, daß selbst Solche, die am meisten unter der Kohlentheuerung litten, Worte der Ermu thigung sandten undEntbehrungen aus hielten, um den streikenden Grubenarbeitern angemessenen Lohn und damit ein kleines Theil Erdenglück zu sichern. Nachdem Redner seiner Dankbarkeit für Alle, die geholfen, Ausdruck gegeben, betonte er, daß die Grubenarbeiter gegen ihre Gegner, trotzdem sie ihre Motive verdächtigt und ihren Charakler verleumdet, kein Gefühl der Bitterkeit hegen, und, wenn die Aussicht auf eine lichtere Zukunft sich össne. ihnen die Freundschaftshand zu ge. meinsamem Wirken bieten. Die Zeit sei vorüber, wo das Capitat noch die falsche Ansicht hegen dürfte, den Angestellten das Recht zur Organisation verweigern zu können. Auch die Arbeiter erkennen andererseits das Recht des Capitals auf Organlsation an. Beider Interessen sind nicht identisch, aber auch nicht widerstrebend und in gegenseitiger Abhängigkeit von ein ander. Lincoln's Wort: Capital ist die Frucht der Arbeit und wäre nicht, wäre nicht zuvor die Arb.eit gewesen; daher verdient die Arbeit die erste Berücksichtigung" Dieses Fundamental-Prin-cip werde sicherlich von dem durch den Präsidenten der Ver.' Staaten erwählten Tribunal anerkannt. Mitchell bemerkt dann, daß, nachdem direkte Unterhandlungen zwischen Streikern und Grubenbesitzern nicht mehr möglich wären, in Rücksicht auf die Kohlennoth das Eingreifen einer dritten Partei unabänderlich sei. Und wenn auch der jetzige Vorschlag manche nicht willkommene Züge trage, sei er doch tausendmal besser, als der von den Kohlengescllschaften gebotene. Er glaube zuversichtlich, daß die Annähme des Vorschlags den Arbeitern ein bedeutend größeres Maß von Gerechtigkeit verschaffen würde,' als ihnen in der Vergangenheit zugemessen worden sei. Mit einem warmen Appell den Borschlag anzunehmen und die Executivbeamten zur Einstellung des Streiks und Rücksendung der Leute zur Arbeit zu bevollmächtigen, schloß die Rede. Am Ende der Rede erscholl langanhaltender Beifall. Einem Antrag, Mitchell's Empfehlungen anzunehmen, wurde nicht stattgegeben, sondern über denselben bis zur Vertagung von 5 Uhr debattirt. Zahlreiche Reden wurden über die Stellung der Convention zu der Frage hinsichtlich derWicderanstellung sämmtlicher Streike? gehalten. Mitchell versicherte in einer zweiten Rede, daß für alle Streiker bei den Gesellschaften alles geschehen werde, was möglich sei. Und er glaube, daß es die Absicht der Gesellschasten sei, allmählig alle alten Leute wieder anzunehmen. Kurz darauf hielt Mitchell noch eine dritte Ansprache zur Erklärung des Schiedsgerichts Plans. Nach weiteren Reden wurde beschlos sen. die Frage bis morgen früh ruhen zv lassen. Die Convention vertagte sich um 5 Uhr 16 Minuten bis morgen Vormittag 10 Uhr. Dem Beschluß Comite gehören Mitchell, Willon und die Distrikts-Prästdenten nebst einer Reihe von Delegaten a?. Irländische Convention. B o st o n. 20. Okt. Die Convention der Ver. Irischen Liga wurde hier heute unter Theilnahme hervorragen der Führer, von internationalem Rufe eröffnet. Unter den Delegaten befan den sich: John F. Redmond, Michael Davitt und John Dillon, Abgesandte

von Irland; Edward Blake, Parlamentsmitalicd; Bundessenator Smith von New Jersey, und Patrick Egan, früher amerikanischer Gesandte in Chili.

Nach der Ansprache des Nationalpräsidenten Finnerty hieß Bürgermeister Doyle die Convention willkommen. Die Abendsitzung, in der Dillon und Davitt sprachen, nahm einen enthusiastischen Verlauf. Amerikanisten-Congreß. New York, 20. Okt. Der 13. Internationale Amerikaniffen-Congreß wurde hier heute eröffnet. Der Zweck des Congresses ist, diejenigen, welche Archäologie, Ethnologie und alte Geschichte der beiden amenkanischen Contincnte studiren, einander näher zu bringen. Aus Europa und America sind her vorragende Gelehrte anwesend.' ... Der Dampfer.Verk ehr. New York, 20. Okt. Mit Ende dieser Woche werden die meisten amerikonischen Touristen aus Europa zurückgekehrt sein und das Geschäft des transatlantischen Passagierverkehrs wird sich denWinterverhältnissen anpassen.Schon jetzt zeigt sich das Nahen des Winters an den Passagierlisten der einlaufenden Dampfer. Es wurden etwa 1000 Passagiere mehr als im Vorjahre befördert und der Geschäftsgang kann als normal bezeichnet werden. Die erste Cajüte nach Europa ist stets besser besetzt als in der anderen Richtung, da nur wenige EinWanderer dieselbe benutzen. Interessant in diesem Jahre war das Anwachsen der Zwischendeckspassagiere nach Europa. Es waren etwa 24,000, Viele von dem Wunsche getrieben, ihre alte Heimath nochmals zu sehen. S ch i f f s u n f ä l l e. St.Louis, 20. Okt. Eine Depesche an die Post-Tispatch" aus Grand Fover, Jlls., meldet, daß der Dampfer City of Sheffield" gestern vor Mitternacht verbrannt iist. Weder Passagiere noch Fracht war an Bord. Petersburg, Ky., Bei einem Unfall, den das Schleppboot Pacific No. 2 mit einer Kohlenladuna nach Louisville bestimmt, in der Nähe von Powder Creck heute auf dem Ohio erlitt, versanken 100,000 Bushel Kohlen in die Tiefe. Drei Leute entgingen mit knapper Noth dem Tode. Port Hope, Mich. In dem Sturm der letzten Nacht strandete der Schooner John. Miner" beim Auz Bargues Riff. Das Schiff ist verloren: die Mannschaft gerettet. Der. Miner" war eines - der ältesten Schiffe aus den großen Seen, 1866 erbaut. Brutaler Mord. New York. 20. Oct. Patrick Devanny, ein Austernhändler, wurde von Francis Reilly, dem Thürhüter des Apartment-Hauses No. 704 Wash ington Str., erschossen. Devanny, der in der Nähe wohnte, war von einem Ausgang heimgekehrt und stellte sich an die Mauer des Hauses, eine Cigarre rauchend. Plötzlich stürzte der ihm unbekannte Thürhüter heraus und besahl ihm, weiter zu gehen. Auf seine Weigerung feuerte der Thürhüter. Er ist verhaftet. Die Budler". St. Louis, Mo., 20. October. Die October-Grandjury hat soeben ge gen den Politiker und Millionär Oberst Edward Butler Anklage wegen Be stechung erhoben. Butler's Verhaf tung ist augeordnet. Butler ist be schuldigt, zum Zwecke der Annahme der städtischen Beleuchtungsvorlage S47,500 an 19 Mitglieder des Delegatn-Hauses bezahlt zu haben. Der Juflizflüchlling Delegat Charles F. Kelly ist angeklagt, die Gelder vertheilt zu haben. Richter Gray, Mitglieder der Kohlenstreik Schiedsgerichts Commission, frühstückte heule mit den Präsidenten. Wie Herr Gray mittheilt, hat der Präsident die Mitglieder der Commission ersucht, ihre erste Sitzung hier abzuhalten. Butler wurde später gegen L20,000 Bürgschaft, von John A. Roth unterzeichnet, auf freien Fuß gesetzt. Feuerswüthen. PittSdurg, Pa., 20. Okt. Die Fabrik der Amer'can Glue Co." in dem 16 Meilen von hier entfernten Springdale wurde gestern Nacht spät durch Feuer zerstört. Schaden S120,000; wahrscheinlich Brandstiftung. 200 Arbeiter sind stellungslos.

Vieh und Pferde Au st e l l u n g. K a n s a s City, 20. Oct. Die jährliche ViehAusstellung wurde heute im Stockyards-Pavillon eröffnet. 15 Staaten sind vertreten. Abends fanddie Eröffnung der 8. jahrlichen Pferde-Ausstellung in der Conventionshalle statt. Vom Präsidenten. Washington, 20. Okt. Obwohl Präsident Roosevelt's Herstellung gute Fortschritte macht, nimmt er doch außer den Cabinets Mitgliedern nur wenige Besucher an. Heute Abend speist der Präsivent bei Sekretär Hay. Wegen der räumlichen Beschränktheit der gegenwärtigen Wohnung werden formelle CabinetZ-Sitzungen kaum vor der Rückkehr in's Weiße Haus statt finden. Heute steüieer japanische Gesandte Takahina dem Präsidenten den Grasen und die Gräfin Jnorüyere, die nach Japan reisen vor. Der Graf ist japanischer Gesandter in Deutschland. Der Rasseaufruhr. Birmingham, Ala., 20. Okt. In Littleton. wo gestern der Kampf zwischen Weißen und Negern tobte, ist jetzt alles ruhig.! Jra Greel, der als todt gemeldete Weiße, Üat sich wieder eingesunken; dagegen ist der schwer verwundete Weiße Joe Thompson heute Morgen gestorben. Bahnunfall. C o l u m b u s, O., 20. Ott. Der Big Four Schnellzug No. 19 ist heute Mittag 20 , Meilen nordlich von hier entgleist, indem er in eine offene Weiche fuhr. Der ganze Zug mit Ausnahme der beiden letzten Wagen verließ das Geleise. Der Zug, von New York nach St. Louis gehend, hält nur viermal an. Tödtlich verletzt wurde Locomolivführer Ryder aus Cleveland. Eine Erinnerung an den letzten Krieg. Cincinnati. 20. Okt. Wäh rend des Krieges mit Spanien hatte der junge Rankin Goode hier über S8,000 durch Subspriptionen für ein Kriegsschiff, das den Namen Der amerikauische Junge" führen sollte, zusammengebracht. Das Geld wird jetzt den Gebern wieder zurückgestellt. RuchloseThat. Shamokin, Pa., 20. Okt. Unbekannte Personen steckten steckten heute Morgen die Eisenbahnbrücke der großen Natalie Kohlengrube, in der Nähe von Ereen Ridge in Brand, Gerade als die Flammen ausbrachen, erschien ein Frachtzug der Northern Central Bahn, auf dem sich eine Anzahl Streiker befand. Sie sprangen ab und halfen beim Rettungswerke. John Dillon's Vegräbniß. St. Louis, 20. Okt. Heute fand das Begräbniß von John .C. Dillon, des Begründers der alten St. Louis Post", zuletzt Hauptredakteur der New York Evening World", statt. Dillon ist am Mittwoch auf der Besitzung von Jos. Pulitzer in Bar Harbor, Maine, : gestorben. Unter den Ehrenbahrtuchträgern befand sich u. a. Robert T. Lincoln aus Chicago, der Sohn Abraham Lincoln's. Italien. G a r i b a l d i's Sohn. Rom, 20. Okt. Viele Italiener wollen als Freiwillige die Macedonische Sache unterstützen und haben dem General Ricciotti (Zaribaldi die Führerschaft angetragen. Der General hält jedoch . die Zeit für noch nicht reif. Er erwartet, daß sich im Frühjahr die Revolution in Albanien und anderen türkischen Provinzen bedeutend ausbreitet nnd erklärt, in diesem Falle mit der Uebernahme der italienischen Freiwilligen-Operationen in Albanien nicht zögern zu wollen. ) Schweden und Nolwegen. Sarah .B e r n h a r d t. Christian!, 20. Okt. Sarah Bernhardt ist mit ihrer Truppe heute hier eingetroffen. Dies ist ihr erstes Auftreten in Norwegen. Sie spielt : La Dame Aux Camelias" und L'Aiglon". Belgien. Arbeite rVerbrüderung. Charter oi, 20. Okt. Das National Comite der Grubenarbeiter hat beschlossen, eine Deputation nach Deutschland und England zu senden, um eine internationale Bewegung unter den Grubenarbeitern anzubahnen.

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Bltttvergiftttttg. Wenn Sie je einmal eine Blutkrank heit sich zugezogen, sind Eie nie sicher, ausgenommen der Keim oder das Gift sind auS dem System qemerzt worden. Zeitweilig bemerken Sie alarmirende Symptome, hoffen jedoch, daß keine ernstliche Folgen entstehen. Haben Sie eine der folgenden Symptome? Wunde Kehle. Geschwüre an der Zunge oder im Munde, Ausfallen der Haare, schmerzhafte Wehen, Jucken der Haut, Ausschläae am Körper, schmerzhafte Augenröthe, dyspeptischer Ma gen. geschlechtliche Sch'.väche Anzeichen des zweiten Grades, vertrauen Sie nicht dem Glück. Nich:en Sie Ihr System nicht durch d,e alte Be Handlung Quecksilber und Pottasche zu Grunde, die Symptome temporär unterdrücken, welche aber spätcr.wenn Sie eln glückliches Heim haben.wieder ausbrcchen. Lassen Sie keinen Quacksalber mit sich crperimentiren. Unsere neue methodische Behandlung ist garantirt Sie zu heilen. Unsere Garanticn sind bekräftigt durch Bankfonds' daß die Krankheit nicht wieder zurückkehrt. Tausende wurden bereits durch unsere neue methodische Behandlung seit 20 Jahren geheilt. Kein Expcrinicht, lein Risiko keine Flickarbeit sondern positive Heilnng. Die schlimm sten Fälle geheilt. 2ir behandeln und heilen nervöse Schwäche, geschlechtliche Schwäche, Blutvergiftung, Strikturen, Varicocele, Nieren und Harn-Krank heiten und alle Männern und Frauen eigene Krankheiten. Heilung garantirt. Konsultation frei Bücher frei. Wenn Sie nicht vorsprechen können, verlangen Sie einen Fragedogen für Behandlung im Hause. DBS. KENNEDY & XEMki 25 Cüd Meridian Str. Indianapolis, Ind. Stunden : 9 Vorm. bis 8ÄbendS. Sonntag : 10 Vsrm. bis 12 Mittag. 2 vi Abends. z v-f SrM.'tij Karstadt's Dampf-Farberei' und Echt-Waschcrei. (Nachfolger on John rill u. Co.) Etablirt 1871. rlehonb : Maff. Lve., rlt. 2573, Neu 2532, College Lvk.. Zllt. Brown 84. JllinoiS Str., Alt, Brown 2144. T Herren und Damen-Kleider gereinigt, umgeändert und ausgebügelt. ' liMÄW Bros. Brass forls. Gießer nd Dreher. Große m:d kleine Guharbeiten in Messing, Phosphor Bronze, Älummium, etc. 3 tt. Patur-Vrdette unser, Gjre jialUlt 133-142 Ost Georgi Str., Jnrianapolis. eid Pk,e N. 121. 4rM H. Louis Vollraili's Groccry und Meifch-Markt, 125Scst Morris'.Straße. Ecke Eapitol Avenue und Vlonii Straße. Staple undFancy Groceries, Frische?, gesalzenes und geräuchertes Fleisch, Wurst, reines Schmalz usw. l TOM MÜL11INE, S5 Room 2C21 West Michigan Str. Feme Weine, Lkquöre ... und. . . . Cigarren. . i Dr. J. A. Sutcliffe, Wund -Arzt, Geschlechts-, Urin undRectum Krankheiten. Olffce : 155 Ost Market Slr. Tel. 941 Offtce-Siunden : fti 10 Ubr m. ; t Iii4 lldr'Zi alssn. 202 Nord Noble Str. Neues Telephon 2001.

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