Indiana Tribüne, Volume 26, Number 49, Indianapolis, Marion County, 18 October 1902 — Page 4
Indiana Tribüne. Heraukgezebkn von der Vutenderg Es. Indianapolis, Ind. Harry O. Thudium Präsident Geschaftölocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.
Unteres at the Post Office of Indianapolis aa second dass matter. Vernunft anstatt Zwang. In ihrem editoriellen Theil über das Ende des Kohlenstreiks schreibt die L on don Times": Es würde interessant sein, zu erfahren, welche schwerwiegen den Argumente Präsident Roosevelt bei seiner letzten Besprechung mit Herrn Mitchell ansührte. Sie müssen sehr gewichtig gewesen sein, um Herrn Mit chell zu der bedingungslosen Uebergabe zu veranlassen und zugleich Herrn Mit chell bewiesen haben, daß ein weiterer Kampf hoffnungslos sei. In ruhigster und bescheidener Weise hat der Präsi dent etwas ganz Großes und Neues er zielt." . . Nun so ganz neu ist wohl die Sache nicht, ja schon im Jahre 496 vor Christi Geburt ist etwas ähnliches im alten Rom passirt. Als da mals die Plebejer der Unterdrückung und Aussaugung durch die Patricier müde waren, setzten sie, was wir heute einen Generalstreik nen nen würden, in's Werk. Sie stellten alle Arbeit ein und zogen auf den Hei ligen Berg. Eine Weile, d. h. solange die Vorräthe reichten, machten sich die Kapitalisten, Patrizier, nichts daraus, als aber die Vorräthe erschöpft waren, da kratzten sie sich hinter die Ohren und hielten Eonferenzen ab gerade wie bei uns. Erst versuchten sie Zwang, d. h. die Militärmacht mußte antreten, es half nichts gerade wie bei uns. Dann versuchten sie Uneinigkeit unter die Plebejer zu säen, auch das half nichts, dann versprachen sie die Be schwerden der Plebejer untersuchen zu wollen. Die Letzteren trauten dem Rummel nicht gerade wie bei uns. Inzwischen wurde aber die Noth bei Plebejern sowohl als Patriziern immer größer. Da nahm sich nun der Kon sul von Rom. Menenius Agrippa'der Sache an. Er berief den Führer der Plebejer, und hieß ihn seine Brüder versammeln. Er leitete seine Vermittelung ein, indem' er ihnen die ja jedem Gymnasiasten bekannte Geschichte von den streikenden Gliedern, die dem faul lenzenden Magen, der auf ihre Kosten ein Sybaritenleben führte, keine Nahrungsmittel mehr 'zuführen wollten, und schließlich selbst dadurch zu Grunde gingen, erzählte. Dann aber derkündete er die Einrichtung der Volkstribunen,' und damit gab sich das Volk .zufrieden. .Als solche Volkstribunen, .wenn auch, im modernen Sinne, kann man ' das Schiedsgericht betrachien, - welches jetzt Prä sident .Roosevelt, berufen hat um die Beschwerden der ausständigen Grubenarbeiter zu untersuchen und die gerechtfertigten abzustellen.. Ueber die schwerwiegenden Argurnente, die Präsident Roosevelt in's Feld führte, um Mitchell zum Einlen ken zu bestimmen, zerbricht sich unsere Kollegin in England den Kopf. Nun, dieselben waren zweifellos patriotischer Natur und liefen jedenfalls in der Hauptsache auf dieselben Punkte, die der selige Agrippa gebrauchte die allgemeine Nothlage und ehrlich gemeinte Versprechungen zur Abhülfe der Uebelstände im Grubendistrikte hin aus. Der rechtlich und amerikanisch denkende Arbeiterführer bedürfte keiner weiteren Versprechungen; denn ein Prä sidentenwort gilt hier selbstverständ' lich mehr, wie ein Königswort in Eng land. Das vom Präsidenten ernannte Tribunal besteht aus Männem, welchen Kapital und Arbeiterschaft ihre Sache mit voller Zuversicht auf eine gerechte Entscheidung anvertrauen kann. Das Tribunal ist sich der Wichtigkeit seiner Ausgabe bewußt; es weiß, daß das ganze Volk eine nach allen Seiten hin gerechte Entscheidung erwartet. . In seiner bedingungslosen Uebergäbe, wie die Times" es nennt, be zeugte Herr Mitchell seine hohe Gesinnüng. Zwang wäre wohl die Parole im stolzen England gewesen. i Alle .SükialeZten, welche der heute organisirte Candy"-Trust fabricirt, vermögen den sauren Geschmack, den allein schon seine Geburt erzeugt, nicht zu mildern. :
ZZrasMtns Kassceproduktion. Ihr immenses Wachslhu, und ihre Bedln gungen Tie Srutekrbelten. Das größte Kaffee produzirende Gebiet der Erde ist Brasilien. KaffeePlantagen gibt es in allen brasilischen Staaten, aber die eigentliche Kaffeezonc liegt in den Staaten Espirito Santo, Minas Geraes, Rio de Janeiro und S. Paulo, und am wichtigsten von diesen ist S. Paulo, wo fast alle Fazendas" für den Kaffeebau in Anspruch genommen werden. Eine Fazenda" ist ein größeres Gut. In S. Paulo liegen die größten Plantagen 1970 bis 2620 Fuß über dem Meere, be) gluckt der Anbau in den nördlicheren Bezirken noch bis zu 3280 Fuß Höhe. Vom vierten Jahre ab beginnt der Kaffeebaum einen Ertrag zu liefern, und dieses geschieht dann 20 bis 30 Jahre hindurch. Von Krankheiten ist der Kaffee in S. Paulo ziemlich verschont, dagegen richtet der Frost mitunter Schaden an. Die Ernte beginnt im Mai und reicht gewöhnlich bis in den September hinein. Da der Kaffee drei Blüiheperioden hat, reift auch die Frucht zu verschiedenen Zeiten. Bei der Ernte, breitet man ein Stück Zeug unter den Baum, pflückt die Früchte und läßt sie auf die ausgebreitete Decke fallen. Die an den höchsten Zweigen sitzenden Früchte werden mit einem Stock abgeschlagen. Sodann reinigt der Arbeiter den Kaffee mit Hilfe eines Siebes von Sand und Erde, schüttet ihn in Säcke und bringt diese nach einem der großen Karren, die an den Wegen halten. Die Karren werden mit Mauleseln zur Fazenda gebracht, wo der Kaffee einer weiteren Behandlung unterliegt. Der fertige Kaffee wird dann in Säcken zu dem Kommissionär in Sanios oder Rio geschickt. Früher wurden die Säcke auf dem Rücken der Maulthiere befördert, aber jetzt besitzt S. Paulo ein weitverzweigte Eisenbahnnetz, fo daß sich der Transport mittelst Maulesel auf die Strecke bis zur nächsten Bahnstation beschränkt. Tie Entwicklung des Eisenbahnnetzes trug sehr dazu bei, den Kaffeebau zu fördern, vor Allem jedoch forderten die hohen Kaffeepreise in den Jahren 1889 bis 1891 die Unternehmungslust in unerhörtem Grade heraus. Wer kein Geld hatte, bekam solches auf die Plantage leicht geborgt. Statt aber ihre Schuld mit den reichen Einnahmen der guten Jahre zu tilgen, suchten die Plantagenbesitzer ihre Besitzungen immer mehr zu vergrößern. Viele erwarben große Vermö gen, bei Anderen ging der hohe Gewinn durch üppige Lebensführung verloren. Die Kaffeeausfuhr Brasiliens betrug in 381 ganze 12 Sack; 1820 umfaßte sie schon beinahe 100,000 Sack und 1831 mehr als 2,000,000. Dann stieg die Jahresausfuhr auf 5,000,000 bis 7.000,000 Sack. In 1897 betrug die gesammte Kaffeeerzeugung Brasiliens über 11.000,000 Sack, während die Weltproduktion 15.000.000 bis 16.000.000 Sack umfaßte, und von dem brasilianischen Kaffee entfiel mehr als die Hälfte auf S. Paulo. Die größte Kaffee-Ernte, die jemals in Brasilien gemacht, worden ist. hat dks mit dem 30. Juni schließende Erntejähr 1901 bis 1902 auszuweisen; denn in diesem betrug die' Ausbeute ' für Santos 10,166.000 Sack und für Rio 5,330.000 Sack. Soldatenmikbandlung. Der Kanonier Volke in Metz, ein lungenschwacher Mensch.war bei seinen nicht hervorragenden Leistungen das Schmerzenskind des Truppentheils geWesen, was der Unteroffizier Wiehr zur Veranlassung nahm, ihn wiederholt zu mißhandeln. Auch der UnterOffizier Trautmann, der damals noch Obergefreiter und stellvertretender Korporalschaftsführer war, behandelte Volke regelmäßig in rohester Manier, entzog ihm verschiedentlich das Mittagessen, überhäufte ihn dagegen mit Eztraarbeiten. Einmal stieß er ihm den Flintenkolben gegen die Brust, daß er hintenüber sank, ein andermal, als Volke nicht forsch" genug in das Unteroffizierzimmer trat, schickte er ihn 15 bis 20 Mal zum Fenster hinaus und um das Gebäude herum. Schließlich hetzte er die anderen Kanoniere unter Drohungen auf, den Volke mißhandeln, was denn auch geschah. Volke wollte sich endlich in seiner Verzweiflung das Leben nehmen, und so kam die ganze Sache an's Licht. Die Kanoniere kamen in der kürzlich stattgehabten Verhandlung mit je drei Tagen mittlern Arrest davon, der UnterOffizier Wiehr mit vier Wochen. Der Haupttyrann Trautmann hingegen, dessen schlagende Faust die ganze Korporalschaft schon gefühlt hatte, erhielt acht Monate Gefängniß und wurde degradirt. An der Spitze der Bau t h ä t i g k e i t in den Ver. Staaten steht nach einem vom geologischen statistischen Vermessunasbureau veröffentlichten statistischen Nachweis St. Louis mit 100 Prozent, dann folqt Chicago mit 80 Prozent, während New York nur 75 Prozent als jährlichen Durchschnittssatz aufzuweisen hat; 44 Städte größeren Umfanges haben eine Zunähme von mehr als 25 Prozent in der Zahl der ertheilten Bauerlaubnißscheine auszuweisen. Mit scharfem Gesichtssinn kann eine Person die Augen einer andern noch in der Entfernung von 230 bis 245 Fuß erkennen.
Cürkiflhcr Mccrschaum.-
Seine Ausbeute und Bearbeitung Preis Vertrieb dS SeUelnS. Im türkischen Wilajet Brussa, einem außerordentlich mineralreichen Gebiet Kleinasiens, kann sich Jeder, der will, gegen eine ganz geringe Abgabe ein kleines Meerschaumbergwerk anlegen. Bei dem Orte Snrison entstand das älteste Unternehmen dieser Art erst vor 20 Jahren, seitdem aber sind dort deren 8000 in Angriff genommen worden, von denen freilich nur noch 2000 gegenwärtig in Betrieb sind. Diese Bergwerke beschäftigen etwa 4000 Arbeiter. Jeden Freitag ist großer Meerschaummarkt. Zur Unterbringung der Arbeiter dienen einige tausend Hütten, die sämmtlich in der Umgebung der Stadt Eskischehr liegen. Bei dem Dorfe Sepetschi zählt man auf einer Fläche von wenigen Quadratmeilen gegen 20,000 Schachte, von denen jedoch bis auf 150 alle bereits erschöpft sind. Hier wurde der Meerschaum angeblich schon vor 1000 Jahren abgebaut, und das ist auch nicht unglaublich,, da das aus Kiesel und Magnesia besiehende Mineral früher noch zu vielen anderen )ingen als zur Herstellung von Pfeifenköpfen benutzt wurde. Der Meerschaumbergbau bei Menlon soll sogar schon 2000 Jahre zurückreichen. Die Arbeiter sind meist Perser und Kurden. Eine Gruppe von 3 bis 15 Leuten hackt zunächst ein Loch von etwa einer Aard im Durchmesser in den Boden und gräbt dann weiter einen Schacht, bis sie auf eine rothe thonige Schicht stößt, unter und in der gewöhnlich der Meerschaum zu finden ist. Sie wird zuweilen schon in wenigen Fards Tiefe erreicht, meist aber erst in 20 bis 40 oder gar 60 Yards. Die rothe Erde enthält Meerschaum in nierenförmigen oder unregelmäßig gestalteten Knollen von der Größe einer Walnuß oder höchstens eines Apfels. Die eigentlichen Blocke werden erst aus besonderen Gängen herausgeholt, indem oft unter großen Schwierigkeiten lange Stolleu in den rothen Thon getrieben werden. In jener Gegend ist an manchen Stellen der Boden schon derart unterwühlt, daß die verschiedenen unterirdischen Gänge ineinander übergehen. Die Arbeit geht Tag und Nacht fort, indem die Gallerieen mit Petrolernn beleuchtet werden. Die Meerschaumblöcke werden von den Pfeifenfabrikanten in Eskischehr gekauft, von denen immer etwa 150 auf dem Markt zu erscheinen pflegen. Vor der Verarbeitung muß der rohe Meerschaumblock gereinigt werden, was einfach durch Abkratzen der äußeren Schicht mit einem Messer geschieht; über 1000 Menschen sind dauernd damit beschäftigt. Nach der Reinigung werden die Blöcke nach ihrer Größe und Güte in vier Klassen getrennt. Dann werden sie weiter verkauft an die Händler und Agenten in Eskischehr, deren es nur etwa ein Dutzend gibt. Diese packen die Blöcke mit sehr großer Vorsicht und Sorgfalt in Baumwolle ein, fo daß sich die Stücke nicht gegenseitig stoßen oder reiben können. Der jährliche Ertrag der Meerschaumberqwerke belauft sich auf 1200 bis 1500 Doppelcentner. Der Meerschaum von Eskischehr steht in Europa sehr hoch im Preise, so daß d'U Bergwerke bei sparsamer Ausnutzung dem türkischen Staat viel Geld einbringen könnten, zumal sie auch heute noch als unerschöpflich gelten. Verschönerungen der Nase. Der Chirurg Dr. Josef berichtet in der Berliner Klinischen Wochenschau" über einige operative Nasenverkleinerungen. die er an Patienten der verschiedensten Berufsklassen ausgeführt hat. So erfreute sich ein junger Mann eines Riechorgans, das mit einem Entenschnabel überraschende Ähnlichkeit hatte. Durch die Operation wurde Bern ominösen Gesichtsvorsprung das Komische seines Ansehens genommen. Die kolbenartig verdickte Nase einer jungen Dame erhielt eine natürliche Profilbreite. Die Nase eines Leutnants erinnerte früher an eine Schweinsnase, jetzt erscheint sie zanz normal. Ein Ingenieur besaß eine sogenannte Hanswurstnasc, fo daß die Untergebenen sich über ihn lustig machten; durch die Operation wurde die Nase kleiner ujid gerade. Eine ähnliche hübsche Form erhielt die lange, mit einem Höcker verzierte Nase einer jungen Frau. Ein junger Künstler ließ seinen gewaltigen Nasen-Höcker durch die Operation entfernen und erfreut sich jetzt einer tadellosen, vollkommen geraden Nase. Was die Motive anlangt, welche die erwähnten Personen zur Operation veranlaßt haben, so liegt es für den Uneingeweihten sehr nahe, Eitelkeit als die alleinige oder vorwiegende Triebfeder zu dem Entschlüsse, sich operiren zu lassen, anzunehmen. Das war jedoch bei den von Dr. Jacques Josef Operirten keinesweas der Fall. Vielmehr war es der innige Wunsch, unbelästigt des Weges zu gehen und unbefangen mit den Menschen zu verkehren. Sehr deutlich trat das z. B. bei einer 38jäheigen Dame in die Erscheinung. Als sie am 11. Tage nach der Operation von ihrem ersten Ausgang zurückkehrte, 'rgriff sie glückstrahlend beide Hände des Arztes und sagte: Herr Doktor, kch kann Ihnen nur sagen, kein Mensch hat mich angesehen."W e n n s i Ä d i e, S ck e ck en verkriechen, ist Regen im'Anzug, und wenn die Cchalbe niedrig fliegen, haben die leichten Insekten die am allerersten die Feuchtigkeit empflnden, den Boden aufgesucht. .
Vogelmord in Tessin. . Von allen Besuchern der Schweiz, so schreibt ein Reisender, ist wohl, der Waidmann Derjenige, der die ungünsiigsten Eindrücke von dem freien Lande mit sich nimmt. - Läßt schon in den meisten Kantonen Waldpflege, Aufforstung und Wildhege sehr viel zu wünschen übrig, so steht der Kanton Tessin an der Spitze bezüglich einer barbarischen Jagdmethode, die wohl nur noch in Spanien ihres Gleichen findet. Theils einheimische Vögel, theils Schaaren südwärts wandernder Arten bevölkern dort zum Herbstbeginn zahlreich die Wälder, Gärten und Fluren, und zu Tausenden werden sie geschössen. , Aber das waidmännische Vergnügen tritt dabei gänzlich in den Hintergrund, denn die Jäger schießen ihre Ladungen von feinstem, weit streuendem Vogeldunst wahllos in die von den Vögelchen besetzten Bäume und Sträucher und aus dem Umstand, daß dabei häufig ein trockener Busch in Flammen aufgeht, haben sie den Namen Heckenanzünder" erhalten. Tausende von Meisen, Finken, Ammern, Lerchen, Wachteln und anderen Vögeln fallen täglich den brutalen Hecken anzündern" zum Opfer. Diese Art von Jagd" begann bisher stets am 1. September und dauerte bis zum 15. Dezember, das heißt bis weit und breit der letzte Vogel weggeknallt war. In diesem Jahre hatte die Kantonatsregierung von Tessin den Jagdbeginn erst auf den 15. September festgesetzt und den Schluß auf den 30. November. Schon hierüber erhob sich arges Lamento unter den Schützen," und 40 von ihnen aus dem Ort Lugano traten zu einem Verein zusammen und bestritten der Kantonatsregierung das Recht zu einer Ausdehnung der Schonzeit. Aber die Kantonatsregierung verstand insofern keinen Spaß, als sie die Versuche der Jäger," schon vom 1. September an ihr Handwerk zu üben, energisch unterdrückte. Gefährliches Kinderspiel. Dieser Tage sind 120 Häuser des aus 129 Häusern bestehenden Dorfes Voshnik in Russisch-Polen bis zum Grund niedergebrannt. Das Feuer wurde durch mit Streichhölzern spielende Kinder verursacht. Zwei Kinder sind in den Flammen umgekommen. Ve r h ä n g n i ß v o l l e s Versehen. Ein Arbeiter des Elektrizitätswerkes in Koblenz. Rhcinprovinz. reinigte neulich den Spülkanal an einer Maschine. Der Heizer wußte dies nicht und ließ Dampf ab, fo daß der Arbeiter vollständig verbrüht
wurde. Er starb alsbald. t x Fund Des Schatzgräbers. In Giswil, Kanton Obwalden, Schweiz, ging neulich ein armer Teufel, der gerne das Glück erjagen wollte, goldsuchend in die Berge. Die Mittcgsschwüle trieb ihn in die sogenannte Drachenhöhle, die sonst von Menschen ängstlich gemieden wird. Da sah der Goldsucher in der Höhle das Gerippe eines fürchterlichen Unthicrs, dessen Eckzähne fast drei Zoll maßen. Ein Zoologe von Zürich, dem das Gerippe vorgewiesen wurde, erklärte es als das eines Bären und erwarb es für 100 Francs für feine Sammlung. . 9to. 1 W. Washington Str "(Merchants National Bank.) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Poftanweisungeu auf alle Städte Europas. Schiffsscheine nach und von Europa. An- und verkauf ausländischen Geldes. icht was man verdient, sondern was man erspart, führt zum Reichthutn. & Indiana Trust Company nimmt Depositen an von $1.00 aufwärts, die zu jeder Zeit gemacht werden können. Es bedarf nieder eines bestimmten Betrags, noch eine bestimmte Zeit zu deponiren. Cffift: Indiana Trust Building. Ecke Washington Str. Wirg. Ave. Capital 81,000,000 Snrplus 125,000 Samstag Nachmittag geschloffen.
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